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Alt 10.03.2017, 22:37   #176
ZynHH
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat:
@Zynn, die Todesstrafe gibt es auch noch in ganz Deutschland.
Also wirklich...Ich bin ja auch dagegen das es deutsche bewaffnete Soldaten und uniformierte Straftäter gibt die Bundesbürger erschießen. Aber die Todesstrafe ist ein Urteil, welches die Exekutive in der EU nicht mehr, noch nicht wieder ( Huhu usa) , fällen kann.

Es gibt in Deutschland keine Todesstrafe mehr, Deutschland könnte sie nicht mal mehr einführen, dank der EU, selbst wenn die EU sie einführen würde, stände die deutsche Verfassung dem entgegen.

Wir sind die Erben eines unbeschreiblichen Versagens einer ganzen Bevölkerung.
Das wird sich nie wieder von diesem in der EU aufgehenden Fleckchen Erde wiederholen.

Auch wenn das von der Bevölkerung mit W affen ge w alt gegen die Regierung durchgesetzt werden müsste. Klar, auch gegen eine Mehrheit, wir wissen ja, das das keine Aussagekraft hat...
__

Mahalo


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Alt 11.03.2017, 20:20   #177
ZynHH
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Heute abend.....Das ist alles nur geklaut.....Die Prinzen auf vox
und auf tagesschau24 "wem gehört der nahe Ost...Die DDR.....Ab 20:15h
__

Mahalo


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Alt 11.03.2017, 23:08   #178
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von ZynHH Beitrag anzeigen
Das wird sich nie wieder von diesem in der EU aufgehenden Fleckchen Erde wiederholen.
Was zwingend voraussetzt, daß die EU weiterhin Bestand hat und das größenwahnfreie Deutschland darin eingebunden bleibt; sei es durch eigenes Zutun auf Grund etwaig doch noch erkannten elementaren Eigeninteresses, sei es durch "freundliches Bitten" aller anderen der gemeinsamen Idee anhängenden EU-Länder.

Es darf aber nicht nur niemals mehr Krieg von deutschem Boden ausgehen, sondern gleichfalls nicht von europäischem bzw. dem Boden der Europäischen Union.

Dafür zu sorgen bzw., dieses zu garantieren, ist eine Aufgabe aller Bürger aller europäischen Nationen, einschließlich aller europäischen Politiker und in Europa agierenden Unternehmen.

Dafür ist es ebenfalls unumgänglich, daß die nationalen wie gesamteuropäischen Grundrechte nicht nur in Sprechblasen gehüllt werden, sondern von allen Bürgern, Politikern, Unternehmen etc., selbst dabei stets in Übereinstimmung zu den Grundrechten handelnd, gewaltfrei durchgedrückt werden.
__

Wer mich zum Sparen auffordert, wird selbst der Erste sein, den ich mir einspare; sage er hinterher nicht, er hätte es so nicht gemeint.
Es ist respektlos, Dinge zu predigen, die man nicht selber lebt.
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Alt 12.03.2017, 08:44   #179
Fotoz
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Fotoz Fotoz
Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von pinguin Beitrag anzeigen
...
Es darf aber nicht nur niemals mehr Krieg von deutschem Boden ausgehen, sondern gleichfalls nicht von europäischem bzw. dem Boden der Europäischen Union.
...
Wie schön vergesslich die Leute doch sind und

Ehemaliger Kanzler Schröder:
..."völkerrechtswidriger Krieg (vom deutschen Boden aus starten deutsche Tornados und bomadierten einen souveränen Staat Jugoslavien)
https://www.youtube.com/watch?v=ydLINQBOF1U

Deutschland noch mit macht.

Drohnenmorde Ramstein Bundesregierung M. Roth:
https://www.youtube.com/watch?v=TsS4S03IFdo

Bundespressekonferenz: Bruch des Völkerrechts und Teilnahme an Krieg durch oder mit Beteiligung Deutschlands
https://www.youtube.com/watch?v=Cb485CVJKBw
__


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Alt 12.03.2017, 09:34   #180
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Wie lautet die Definition des "Ausgehens"? Darf D nur keinen Krieg erklären oder darf es sich tatsächlich nicht an Einsätzen beteiligen?
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Alt 12.03.2017, 09:45   #181
ZynHH
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von goodwill Beitrag anzeigen
Wie lautet die Definition des "Ausgehens"? Darf D nur keinen Krieg erklären oder darf es sich tatsächlich nicht an Einsätzen beteiligen?
Hier mal ein Text dazu.....Grundgesetz und Auslandseinsätze der Bundeswehr - Politik - Süddeutsche.de
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Alt 12.03.2017, 10:52   #182
yukiko
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von doppelhexe # 170
war MIR nicht bekannt und wurde meines wissens nach auch nicht in der schule behandelt...
Aktiv praktizierte Todesstrafe gegen "Andersdenkende" in der DDR bis heute unbekannt? ~> Ein Schulfach namens Staatsbürgerkunde, und es wurde weder über die "Verfassung" noch die "Rechtsstellung des Bürgers" in der DDR unterrichtet? Das vermag ich kaum zu glauben, aber dadurch wird mir heute vieles klarer, immerhin Danke für die ehrliche Antwort..

Bei "uns" gehörte das in unterschiedlichen Fächern zur grundlegenden Allgemeinbildung, um sich ALS MENSCH überhaupt erst mit eigener Meinungsfähigkeit innerhalb der "Gesellschaft" bewusst und kritisch denkend positionieren zu können. Um überhaupt erst Zusammenhänge und Systeme verstehen und sich eine eigene Meinung selbst bilden zu können. Um sich überhaupt erst als MENSCH und "Bürger" halbwegs eigenständig und MÜNDIG innerhalb des "Systems" mit Respekt und Achtung vor dem Anderen und "Andersdenkenden" seine Freiräume schaffen und leben zu können.

Dazu wurden unterschiedliche Staatsformen, Denkschulen und Rechtssysteme sowohl im historischen Ablauf und Kontext als auch in räumlichen Dimensionen betrachtet und reflektiert. Je nach Schulfach aus unterschiedlichen Blickwinkeln, wie z.B. Geschichte, Wirtschafts- und Sozialkunde und Ethik. Die Todesstrafe war ebenfalls ein zentrales Thema, da sie unmittelbar mit der Staatsform zusammenhängt und die staatliche Bewertung den Ausdruck des Menschenbildes und Selbstverständnisses des Einzelnen innerhalb sowie einer "Gesellschaft" als solcher widerspiegelt...

~> und ohne ansatzweisen Unterricht in diesen grundlegenden Themen soll das DDR-Bildungssystem eines der besten der Welt gewesen sein? Wo steht das eigentlich geschrieben oder ist das noch eine der gleichen Parolen, die euch "damals" eingetrichtert worden sind?

~> man hätte mMn sofort nach der Maueröffnung umfassende Aufklärungsarbeit und "Nach-Bildung" leisten müssen. Und ich finde, das sollte unbedingt nachgeholt werden! Ich will nicht wissen, wieviele heutige "Pegida-" und "AfD-Fans" dieser damaligen Verblendung heute noch unterliegen.

Ich finde das unverantwortlich und gefährlich, dass Menschen mit solch eklatantem Bildungsmangel heute in unser "Gesellschaft" allein durch Wahlen mitbestimmen dürfen.

Vielleicht hilft es ja auch einigen beim Ertragen der "ach-so-schrecklichen Gegenwart" und bei der persönlichen Entwicklung etwas weiter, mal die Scheuklappen und die rosarote Verblendungsbrille abzunehmen, und sich mal ein wenig differenzierter und ehrlicher mit der eigenen Vergangenheit auseinanderzusetzen, auch wenn es ein wenig Mut erfordert?

~> mich persönlich hätte wohl zuallererst mal meine Stasi-Akte interessiert.. ~> hülfe bestimmt als "heilsamer Schock" auch beim "Wachwerden"

Und zu deinen Statements in # 174 und
Zitat von doppelhexe # 170
aber ganz ehrlich? bei dem, was manchmal hier in deutschland so passiert (oder man passieren lässt) wäre ich nicht traurig drum, wenn das ab und an noch so gehandhabt würde... nur weil die todesstrafe ja, so wie ich bei "Fotoz" gelesen habe, in deutschland noch/wieder gilt... obwohl ... "K.-Verlag" ... hmmmm
manche haben meiner meinung nach ihr leben verwirkt... aber neee... nach ein paar jährchen kuscheln wegen ach so schlechter kindheit gibts nen tolles gutachten und die monster werden wieder auf die menschheit losgelassen...
und ja, ich habe auch nichts gegen diese heutigen überwachungen, ich habe nämlich nichts zu verbergen...
fehlen mir einfach die Worte, ohne ausfallend zu werden. Und deswegen sage ich auch nicht, dass aus meiner Sicht diejenigen, die die Todesstrafe befürworten, dulden oder wie auch immer verharmlosen, die ersten sein sollten, die sie am eigenen Leib erfahren sollten..

P.S.:
@Dirk_B. #173 und Tricia # 175, fettes DANKE für eure Beiträge!

@ZynHH, coole neue Signatur ~> dafür kommen ja aber tagtäglich die Hitler-Werbe- äh - Entschuldigung DOKUsendungen rauf und runter auf NTV, N24 und ZDF, damit nicht gesagt werden kann, "wir" würden die Nazi-Vergangenheit tabuisieren..
__

Das ist nur meine Meinung ohne Gewähr
~> "goldene Überlebensregeln":
1 Nur mit Beistand nach § 13 SGB X hingehen, alles mitschreiben
2 Nicht provozieren lassen, stets nach Rechtsgrundlagen fragen
3 Auf "heikle" Fragen mit Gegenfragen antworten
4 Alles schriftlich und nachweisbar kommunizieren
5 Bei "Unklarheiten" *Antrag auf Auskunft und Beratung nach §§ 13-15 SGB I* stellen
6 Das "Amt" mag keine Arbeit :bigsmile:
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Alt 12.03.2017, 13:09   #183
doppelhexe
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von yukiko Beitrag anzeigen
Aktiv praktizierte Todesstrafe gegen "Andersdenkende" in der DDR bis heute unbekannt? ~>
NEIN!!! ... denn ICH habe mich auch nach der wende und bis heute weitergebildet... bin ja nicht umsonst AUCH hier, oder meinst du, ich spiel HIER (auch in diesem tread) mit den füßen?

Zitat von yukiko Beitrag anzeigen
Ein Schulfach namens Staatsbürgerkunde, und es wurde weder über die "Verfassung" noch die "Rechtsstellung des Bürgers" in der DDR unterrichtet? Das vermag ich kaum zu glauben, aber dadurch wird mir heute vieles klarer, immerhin Danke für die ehrliche Antwort..
sorry ... aber ich schrieb von mir und "meines wissens nach" ... und das heisst genau das... ich war schon ab und an mal "kreide holen" ... krank oder auch mal "nicht aufnahmefähig"... ich wills also um gottes willen nicht beschwören... würde mich DANN aber wundern, das ausser bei den toten an der grenze nie über wegen gesetzesbruch getötete geredet wurde...

Zitat von yukiko Beitrag anzeigen
Bei "uns" gehörte das in unterschiedlichen Fächern zur grundlegenden Allgemeinbildung, um sich ALS MENSCH überhaupt erst mit eigener Meinungsfähigkeit innerhalb der "Gesellschaft" bewusst und kritisch denkend positionieren zu können. Um überhaupt erst Zusammenhänge und Systeme verstehen und sich eine eigene Meinung selbst bilden zu können. Um sich überhaupt erst als MENSCH und "Bürger" halbwegs eigenständig und MÜNDIG innerhalb des "Systems" mit Respekt und Achtung vor dem Anderen und "Andersdenkenden" seine Freiräume schaffen und leben zu können.
respekt und achtung vor anderen, dazu brauche ich aber keine gespräche über die todesstrafe. und über systeme braucht mir auch kein vorbeter was beibringen.
mag sein, das ich mich mit meiner denke nicht in deinen sphären aufhalte... aber wie ich mich anderen menschen gegenüber verhalten sollte und muss hab ich trotzdem gelernt, zb. auch, das man sich respekt verdienen muss und er nicht, nur weil mein gegenüber zb. älter ist, einfach vorausgesetzt werden kann.
ich verhalte mich anderen gegenüber so, wie ich auch selbst behandelt werden möchte. mehr brauchts eigentlich nicht. darf aber auch jeder so halten, wie er mag, denn ich habe nicht das recht, anderen vorzuschreiben, wie sie es halten wollen.

Zitat von yukiko Beitrag anzeigen
Dazu wurden unterschiedliche Staatsformen, Denkschulen und Rechtssysteme sowohl im historischen Ablauf und Kontext als auch in räumlichen Dimensionen betrachtet und reflektiert. Je nach Schulfach aus unterschiedlichen Blickwinkeln, wie z.B. Geschichte, Wirtschafts- und Sozialkunde und Ethik. Die Todesstrafe war ebenfalls ein zentrales Thema, da sie unmittelbar mit der Staatsform zusammenhängt und die staatliche Bewertung den Ausdruck des Menschenbildes und Selbstverständnisses des Einzelnen innerhalb sowie einer "Gesellschaft" als solcher widerspiegelt...
und nur weil bei uns (EVTL!!) die todesstrafe in der DDR-bildung fehlte, gabs sowas bei uns nicht? achja... was du so alles weisst...

Zitat von yukiko Beitrag anzeigen
~> und ohne ansatzweisen Unterricht in diesen grundlegenden Themen soll das DDR-Bildungssystem eines der besten der Welt gewesen sein? Wo steht das eigentlich geschrieben oder ist das noch eine der gleichen Parolen, die euch "damals" eingetrichtert worden sind?
Zitat von yukiko Beitrag anzeigen
~> man hätte mMn sofort nach der Maueröffnung umfassende Aufklärungsarbeit und "Nach-Bildung" leisten müssen. Und ich finde, das sollte unbedingt nachgeholt werden! Ich will nicht wissen, wieviele heutige "Pegida-" und "AfD-Fans" dieser damaligen Verblendung heute noch unterliegen.
und das meinst du jetzt echt ernst? weil das thema todesstrafe im lehrplan fehlte? donnerwetter...

Zitat von yukiko Beitrag anzeigen
Ich finde das unverantwortlich und gefährlich, dass Menschen mit solch eklatantem Bildungsmangel heute in unser "Gesellschaft" allein durch Wahlen mitbestimmen dürfen.
ja weisst du? da haben wir dann ein problem... geht man nicht wählen schreit das ach so gebildete volk auf, geht man wählen - auch... sag DU mir, was ich tun soll...

da ich (und wahrscheinlich mit mir viele andere) in der schule nichts über die todesstrafe gelern haben sollte uns das wahlrecht entzogen werden... was wir sonst noch so gelernt haben reicht nicht...

Zitat von yukiko Beitrag anzeigen
Vielleicht hilft es ja auch einigen beim Ertragen der "ach-so-schrecklichen Gegenwart" und bei der persönlichen Entwicklung etwas weiter, mal die Scheuklappen und die rosarote Verblendungsbrille abzunehmen, und sich mal ein wenig differenzierter und ehrlicher mit der eigenen Vergangenheit auseinanderzusetzen, auch wenn es ein wenig Mut erfordert?
ich hab weder ne rosarote brille auf, noch scheuklappen. es gibt nun mal menschen, die mit wenig zufrieden sind, hat es immer gegeben und wird es immer geben. und mit welcher vergangenheit soll ich mich auseinandersetzen? ich hab niemandem was getan.
und ja, mit dem was mir angetan wurde, sich damit auseinanderzusetzen, dazu gehört mut... hat aber nichts in diesem faden zu suchen, denn es ist NICHT politischer natur...

Zitat von yukiko Beitrag anzeigen
~> mich persönlich hätte wohl zuallererst mal meine Stasi-Akte interessiert.. ~> hülfe bestimmt als "heilsamer Schock" auch beim "Wachwerden"
schon reingeguckt? neee?
stell dir vor, ich hab auch nix zu gucken gefunden... es gab sie nämlich, diejenigen, die nicht bespitzelt wurden... pöse scheuklappen- und rosa-brillen-träger...

verdammt noch mal, ist es so schwer zu verstehen, das es ausser den opfern der DDR auch ganz normale menschen gab, die nicht gelitten und gedarbt haben?
es gab sie auch damals und heute in der BRDm die ganz wunderbar zurechtkommen und nichts zu meckern haben...
warum MUSS jeder ossi automatisch nen hass auf diesen staat schieben?

Zitat von yukiko Beitrag anzeigen
Und zu deinen Statements in # 174 und fehlen mir einfach die Worte, ohne ausfallend zu werden. Und deswegen sage ich auch nicht, dass aus meiner Sicht diejenigen, die die Todesstrafe befürworten, dulden oder wie auch immer verharmlosen, die ersten sein sollten, die sie am eigenen Leib erfahren sollten..
wäre mir sehr recht, ich bin sogar oft dabei, wenn es darum geht, die assistierte selbsttötung zu legalisieren. ja, ich bin krank!!! wenns das gäbe, wäre ich schon längst weg und müsste mit "meinem krassen bildungsmangel" niemand mehr belästigen...
aber ich bin nicht so krank wie die, die, um dieses ziel zu erreichen, unschuldigen was antun...
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Alt 12.03.2017, 19:08   #184
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von yukiko Beitrag anzeigen
Aktiv praktizierte Todesstrafe gegen "Andersdenkende" in der DDR bis heute unbekannt? ~> Ein Schulfach namens Staatsbürgerkunde, und es wurde weder über die "Verfassung" noch die "Rechtsstellung des Bürgers" in der DDR unterrichtet?
Das war kein Thema; es ging im Stabü-Unterricht um sowas wie Marxismus-Leninismus, um das Bild Westdeutschlands, auch um Nato und Warschauer Pakt, Kuba wurde mal erwähnt, wie auch alle anderen Länder, mit denen die DDR in Wirtschaftsbeziehungen stand, meist sog. Entwicklungsländer; ich wüsste nicht, daß nur irgendein Grundrecht mal behandelt worden ist.
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Alt 12.03.2017, 19:23   #185
doppelhexe
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

das recht auf bildung ist auch ein grundrecht, und das wurde in staatsbürgerkunde behandelt... genauso wie das recht auf arbeit (wohl jetzt kein menschenrecht mehr, aber damals in der DDR) und das wahlrecht... bei beiden hatte man auch die pflicht, diese rechte wahrzunehmen

das recht auf wohnen wurde auch behandelt und gleichzeitig die mühen des sozialistischen staates, dieses recht jedem zukommen zu lassen lobend hervorgehoben...

also paar grundrechte waren schon thema...

nochmal hierzu:

Zitat von yukiko Beitrag anzeigen
... Ich finde das unverantwortlich und gefährlich, dass Menschen mit solch eklatantem Bildungsmangel heute in unser "Gesellschaft" allein durch Wahlen mitbestimmen dürfen....
einen eklatanten bildungsmangel sehe ich nicht beim verschweigen der todesstrafe... eher dabei, das "kevin" nach abschluss der 10. klasse noch nicht "gradeaus" deutsch schreiben, aber dafür "zumindest den stift richtig halten kann"
und das wird immer schlimmer...

wobei meiner bescheidenen meinung nach evtl. geringere bildung weniger einfluss auf eine gesellschaft hat als eher mangelnde soziale kompetenz.

früher war egoismus ein no go, dann kam der spruch, das ein "gesundes maß an egoismus nicht schadet"... heute heisst es, wenn jeder an sich denkt, ist für jeden gesorgt...
(und bevor hier wieder was von rosarot usw... das war im westen genau so wie im osten, jedenfalls nach dem, was "meine" wessis mir so erzählen)

nur so erklärt sich MIR die tatsache, das kaum einer mehr mitgefühl für andere zeigt, bereit ist anderen zu helfen und dafür etwas von dem abzugeben, was man selber hat... usw...

mangelnde bildung hat auch nicht unbedingt was mit PeGiDa und co zu tun... laut meiner recherche sind ca. 45% der wähler menschen mit mittleren und höheren schulabschlüssen...

wenn ich dran denke, was für kleine egoisten seit ein paar jahren groß gezogen werden wird mir angst und bange...

Geändert von doppelhexe (12.03.2017 um 19:37 Uhr)
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Alt 12.03.2017, 19:49   #186
yukiko
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Zitat von pinguin # 184
Das war kein Thema; es ging im Stabü-Unterricht um sowas wie Marxismus-Leninismus, um das Bild Westdeutschlands, auch um Nato und Warschauer Pakt, Kuba wurde mal erwähnt, wie auch alle anderen Länder, mit denen die DDR in Wirtschaftsbeziehungen stand, meist sog. Entwicklungsländer; ich wüsste nicht, daß nur irgendein Grundrecht mal behandelt worden ist.
durfte man da auch mal Fragen stellen oder diskutieren oder war das nicht erwünscht, so als reiner Monolog-Unterricht oder wie kann man sich das vorstellen? So als junger Mensch hat man doch auch Fragen und will Sachen verstehen, wie gingt ihr da mit diesem Bedürfnis so um?

Und die "Verfassung" - da wo die Todesstrafe ja drinsteht - wurde tatsächlich nicht im Stabü-Unterricht oder anderweitig vermittelt?

~> mir war bisher nicht bekannt, dass die Leute in einem Staat gelebt haben, in dem die Todesstrafe praktiziert wird, ohne sich dessen bewusst zu sein. Das ist für mich eine ganz neue Erkenntnis, deswegen bohr ich da so bisschen penetrant nach
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Geändert von yukiko (12.03.2017 um 20:01 Uhr)
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Alt 12.03.2017, 20:00   #187
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aha. Und durfte man da auch mal Fragen stellen oder diskutieren oder war das nicht erwünscht, so als reiner Monolog-Unterricht? Oder wie kann man sich das vorstellen. So als junger Mensch hat man doch Fragen und will Sachen auch verstehen, wie gingt ihr da mit diesem Bedürfnis so um?
das kam immer auch ein bissl auf den lehrer an, inwieweit er diskussionen und fragen zuliess... NUR monologe gabs da, zumindest bei mir in der klasse, nicht. diskussionen wurden aber schon mal abgebrochen, wenns zu heiss wurde

Zitat von yukiko Beitrag anzeigen
Und die "Verfassung" - da wo die Todesstrafe ja drinsteht - wurde tatsächlich nicht im Stabü-Unterricht oder anderweitig vermittelt?
die verfassung wurde schon auch im unterricht behandelt... aber nach lehrbuch... und ich bezweifle, das das da drin stand... da ich sehr gerne und viel gelesen habe, auch und grade was schulkram anging, wäre mir das sicher untergekommen...

übrinx stand bei mir in der "beurteilung" sogar mal, "xxx vertritt IHREN klassenstandpunkt, statt "einen festen klassenstandpunkt" ... ich hatte schon nen tollen stabü-lehrer und meine ehrlichkeit brachte mir schon damals nicht nur positive erfahrungen
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Alt 12.03.2017, 20:11   #188
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Zitat:
eher dabei, das "kevin"
Und das von einem Bewohner der DDR....klingt schon diskriminierend....Und wie war das bei Schantalle?
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Mahalo


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Alt 12.03.2017, 20:23   #189
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Zitat von ZynHH
Zitat:
eher dabei, das "kevin"
wie meinen?

Correction habs gefunden (war wohl ein Nachtrag)
Zitat:
einen eklatanten bildungsmangel sehe ich nicht beim verschweigen der todesstrafe... eher dabei, das "kevin" nach abschluss der 10. klasse noch nicht "gradeaus" deutsch schreiben, aber dafür "zumindest den stift richtig halten kann"
und das wird immer schlimmer...
ähm, also da sag ich nix mehr zu. @doppelhexe hat selbst gesagt, dass sie/er (geistig) tödlich und todessehnsüchtig krank ist und es wäre meiner Ansicht nach völlig respektlos, sich über dieses "Outing" ignorant hinwegzusetzen und zu versuchen, da noch irgendwas halbwegs Sinnvolles zu kommentieren. Wenn es nicht so traurig wäre, würde ich lachen.
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Geändert von yukiko (12.03.2017 um 20:31 Uhr) Grund: Beitrag ergänzt/korrigiert
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Alt 12.03.2017, 20:57   #190
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wieso? willst du behaupten, das das heutige bildungssystem wirklich noch bildet und nicht eher verwaltet?
heutige schulabgänger sind laut ausbildungsbetrieben nicht ausbildungsfähig, in den schulen herrscht mangel an lehrern, schulmaterialien und die schulen sind großteils marode...
das die rechtschreibung eher ne schlechtschreibung ist wirst du doch bitte in foren/netzwerken sehen können oder nicht?

was das mit meiner nun nicht grade überschwänglichen lebensfreude zu tun hat ist mir nun aber wirklich ein rätsel...
oder gilt meinungsfreiheit nur für psychisch vollkommen gesunde menschen? depressionen sind nicht gleichzusetzen mit "irre" sein oder nicht normal denken zu können...
ich diskutier hier auch mit, um zu lernen... um mich mit vernünftigen argumenten eines besseren belehren zu lassen... und weil ich als EIN waschechter ossi dem einen oder anderen intressierten wessi ne frage beantworten kann... scheint aber nicht möglich... eben wie in der DDR, da durften auch bestimmte gruppen von menschen nicht "mitspielen"...

Zitat von ZynHH Beitrag anzeigen
Und das von einem Bewohner der DDR....klingt schon diskriminierend....Und wie war das bei Schantalle?
die DDR existiert nicht mehr, ich aber schon ...

kevin und schantalle... bezieht sich eher darauf, das das bildunsgsystem in den letzten jahren ziemlich den bach runtergeht... das ist schade für ost und west ... denn in beiden teilen deutschlands war das vor 20/25 jahren nicht so...

Geändert von doppelhexe (12.03.2017 um 21:43 Uhr)
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Alt 12.03.2017, 21:52   #191
yukiko
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also doppelhexe, nimms mir nicht übel, aber bei all deinem "Kauderwelsch" - den ich kaum verstehe - bewundere ich deine Energie und deinen "Kampfgeist".

~> behalt dir das bitte bei, denn das macht dich auf eine eigentümliche Art irgendwie sympatisch ~> du Kampfhexenluder

P.S.: und irgendwie meine ich schon zu verstehen, was du meinst und sagen willst. Ich hatte mal ne total "verschrobene" Ossi-Oma vor langer Zeit, die ich (leider) nur sehr selten sehen konnte. Und deren "Logik" hat mir schon als Kind jedesmal die Socken ausgezogen.
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~> "goldene Überlebensregeln":
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2 Nicht provozieren lassen, stets nach Rechtsgrundlagen fragen
3 Auf "heikle" Fragen mit Gegenfragen antworten
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Geändert von yukiko (12.03.2017 um 22:16 Uhr)
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Alt 12.03.2017, 22:44   #192
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Zitat von yukiko Beitrag anzeigen
also doppelhexe, nimms mir nicht übel, aber bei all deinem "Kauderwelsch" - den ich kaum verstehe - bewundere ich deine Energie und deinen "Kampfgeist".

~> behalt dir das bitte bei, denn das macht dich auf eine eigentümliche Art irgendwie sympatisch ~> du Kampfhexenluder

P.S.: und irgendwie meine ich schon zu verstehen, was du meinst und sagen willst. Ich hatte mal ne total "verschrobene" Ossi-Oma vor langer Zeit, die ich (leider) nur sehr selten sehen konnte. Und deren "Logik" hat mir schon als Kind jedesmal die Socken ausgezogen.
damit kann ich leben... ich war als kind schon iwie anders/komisch ... so eine aussage macht mir also nichts aus... mich würde nur mal intressieren, ob ich ne denkschleife zu viel oder zu wenig habe, aber das gefühl, nicht/schwer verstanden zu werden ist mir nicht unbekannt...
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Alt 12.03.2017, 23:31   #193
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Zitat von yukiko Beitrag anzeigen
durfte man da auch mal Fragen stellen oder diskutieren oder war das nicht erwünscht, so als reiner Monolog-Unterricht oder wie kann man sich das vorstellen? So als junger Mensch hat man doch auch Fragen und will Sachen verstehen, wie gingt ihr da mit diesem Bedürfnis so um?
Die meisten Fragen der Schüler hatte es in Mathe, Physik und Chemie, bedingt auch in Biologie, sonst eher weniger.

Ich sage mal so, die meisten Schüler interessierte das Politische entweder nicht oder wurde auf Grund irgendwelcher Erfahrungen nicht im Unterricht vorgebracht; freilich kann ich hier keine Aussage für andere Schulen bzw. Klassen anderer Jahrgänge treffen. Treffen mit anderen Schulen hatte es keine, zumindest nicht auf Seite der Schüler, und andere Klassen des gleichen Jahrganges hatte es bei uns nicht. War halt alles dörfliche Region; wir hatten es da noch gut, weil es bei uns bis zur 10. Klasse alles gab. Heute hat es da wohl nur noch eine Grundschule; der Rest muß ca. 15 km weit fahren. Auch daran merkt man ein bildungs- und kinderfeindliches System.

Zitat:
Und die "Verfassung" - da wo die Todesstrafe ja drinsteht - wurde tatsächlich nicht im Stabü-Unterricht oder anderweitig vermittelt?
Bei uns im Tal der Ahnungslosen, wo ich zur Schule ging und aufwuchs, war das kein Thema. Es wurde offenbar schon damals regional trotz einheitlicher Schulbücher unterschiedlich gehandhabt.

Zitat:
~> mir war bisher nicht bekannt, dass die Leute in einem Staat gelebt haben, in dem die Todesstrafe praktiziert wird, ohne sich dessen bewusst zu sein. Das ist für mich eine ganz neue Erkenntnis, deswegen bohr ich da so bisschen penetrant nach
Wie geschrieben, es wäre zu DDR-Zeiten nirgendwo öffentlich publiziert worden, insofern liegt die Vermutung nahe, daß das die Mehrheit der damaligen DDR-Bürger nicht wusste.
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Alt 13.03.2017, 00:11   #194
yukiko
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yukiko Enagagiertyukiko Enagagiertyukiko Enagagiertyukiko Enagagiertyukiko Enagagiertyukiko Enagagiertyukiko Enagagiertyukiko Enagagiert
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Zitat von pinguin
[...]Wie geschrieben, es wäre zu DDR-Zeiten nirgendwo öffentlich publiziert worden, insofern liegt die Vermutung nahe, daß das die Mehrheit der damaligen DDR-Bürger nicht wusste.
in China, Nordkorea, Singapur, Phillipinen, Russland, USA etcpp. ist den Leuten doch bekannt, dass die Todesstrafe drohen kann.

Deswegen finde ich das so erstaunlich, dass man in der DDR diesbezüglich allgemein nichts gewusst hat/haben will und sich trotzdem so quasi "willenlos einnorden" liess, als würde es eine geben.

~> was wäre denn beispielsweise mir widerfahren, so als neugieriger, lebensfroher, wissbegieriger und zuweilen nervtötender Mensch? Ich hätte doch nicht locker gelassen bei allem und jedem mit meinen Fragen..

Nachtrag:
~> irgendeine Angst muss da irgendwie "rumgewabert" sein, um sich so klar und deutlich "freiwillig" einsperren und den Mund verbieten zu lassen.

~> die Mauer allein hat doch niemanden getötet. Woher kam denn dann diese Angst? Wenn ich ein junger Mensch bin und ne Mauer seh und jeder sagt, dass ich da nicht rüber darf, was ist dann wohl das allererste, was ich versuche?? Richtig!! ~> Ich flopp da mal eben rüber - hehe - was denn sonst?

Also irgendeine komische Angst muss da gewesen sein, die einen davon abgehalten hat. Und das muss eine große Angst oder Gefahr gewesen sein, anders ist das für mich nicht nachvollziehbar.

Und solche tiefgreifenden und permanenten Einschnitte in die persönlichen Grundbedürfnisse brennen sich meiner Ansicht nach in die Seele und ins Hirn ein, auch wenn es "nur unbewusst" ist, weil eines der wichtigsten Grundbedürfnisse "des Menschen von Natur" aus "einfach Freiheit" ist.

~> worauf ich hinauswill ist, dass ich es stark bezweifle, dass die DDR-Bürger nichts davon gewusst haben. Also zumindest muss man es "geahnt" haben oder es muss irgendein komisches Unbehagen allgemein vorhanden gewesen sein. Da ist man dann wohl so im Rahmen seiner Möglichkeiten raus "geflüchtet" in seine eigene "Welt" sozusagen und hat alles quasi "ausgeblendet" so gut man konnte ~> so ähnlich könnte ich mir das halbwegs vorstellen, bin ich da in der richtigen Richtung auf der Spur?
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Geändert von yukiko (13.03.2017 um 01:17 Uhr) Grund: Nachtrag
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Alt 13.03.2017, 09:03   #195
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Zitat von yukiko Beitrag anzeigen
in China, Nordkorea, Singapur, Phillipinen, Russland, USA etcpp. ist den Leuten doch bekannt, dass die Todesstrafe drohen kann.
USA war bekannt, sicher, war damals ja auch Klassenfeind; an große Diskussionen kann ich mich da aber trotzdem nicht entsinnen. Russland wäre tabu gewesen, China wohl auch, der Rest unter Fernerliefen.

Zitat:
~> was wäre denn beispielsweise mir widerfahren, so als neugieriger, lebensfroher, wissbegieriger und zuweilen nervtötender Mensch? Ich hätte doch nicht locker gelassen bei allem und jedem mit meinen Fragen..
Diese Antwort kann ich Dir zumindest nicht geben; Politik war bei uns zu keinem Zeitpunkt Thema.

Zitat:
Und solche tiefgreifenden und permanenten Einschnitte in die persönlichen Grundbedürfnisse brennen sich meiner Ansicht nach in die Seele und ins Hirn ein, auch wenn es "nur unbewusst" ist, weil eines der wichtigsten Grundbedürfnisse "des Menschen von Natur" aus "einfach Freiheit" ist.
Grundbedürfnisse? Die wurden bei uns doch fast alle erfüllt; jeder hatte genug zu essen; jeder hatte ein Dach über'm Kopf; jeder hatte Arbeit, (wenn er wollte); jeder hatte eine Krankenversicherung; jeder hatte Urlaub; die Schulferien waren insgesamt sogar länger als heute; Selbständigkeit in Handwerk und Gastronomie hatte es auch; selbst private Wohnungsvermieter gab es, (Vermietung allerdings zu staatlich vorgegebenen Preisen); ganz so eingepfercht waren die Leute denn doch nicht; Abi gab es nach 12 Jahren, die tlw. 13 bis zum Abi heute sind für den Osten ein klarer Rückschritt; theoretisch wäre das Abi heute sogar erst nach 14 Jahren erreicht, wenn man die gleichen Ferienzeiten zugrundelegen würde, die es im Osten hatte; Frauen hatten je Arbeitswoche einen sog. Haushaltstag; etc.;

Regelmäßig Frust gab es zu speziellen Feiertagen bezüglich des Bezuges von Bananen, Orangen und Co, also sog. Südfrüchten, (meist aus Kuba), weil das meiste davon nach Berlin ging und für den Rest des Landes allenfalls "Bruchstücke" übrig blieben.

Nahezu jedes Dorf hatte einen Bäcker, einen Konsum, eine Gaststätte und eine Postfiliale; damit waren nahezu alle direkten Bedürfnisse abgedeckt, und die Tageszeitung wurde wie heute vom Verlag angeliefert. Den Rest hatte es in der nächstgrößeren Stadt, da aber auch nicht alles, spätestens in der Bezirksstadt wurde man fündig. Für Westgeld hatte es den Intershop, meist bereits auf Kreisstadtebene. Neben den normalen Schulen hatte es Sportschulen, Musikschulen und Volkshochschulen bzw. Abendschulen für Erwachsene; und dann kamen noch die staatlichen Berufsschulen dazu, die für alle Berufe den theoretischen Unterricht durchführten.

Der normale Bürger hat im Osten nichts vermisst.
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Alt 13.03.2017, 09:03   #196
doppelhexe
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@ yukiko

kennst du die geschichte mit den 5 affen?

man steckt 5 affen in einen käfig. der hat ne leiter, an dem oben eine banane (wie passend ) befestigt ist.
jedesmal, wenn ein affe sich die banane holen will, wird er mit kaltem wasser abgespritzt.
irgendwann halten sich die affen gegenseitig zurück, und noch ein bissl später traut sich keiner mehr drauf...
dann tauscht man einen affen aus, der sich natürlich sofort die banane holen will, von den anderen aber mit allen mitteln, auch schlägen, davon abgehalten wird...
nach austausch des 2. affen hilft sogar der 1. austauschaffe mit, den neuen davon abzuhalten, sich die beute zu holen.
nach und nach tauscht man alle affen aus, am ende sitzen 5 affen im käfig, von denen keiner weiss, warum er nicht auf die leiter darf um sich die banane zu holen, aber das es mächtig ärger gibt, wenn man es versucht... ausserdem war es ja schon immer so...

republikflucht war ein verbrechen. politische haft war noch nen zacken schärfer als normale strafhaft, DAS wusste jeder...

und trotzdem gab es sie immer wieder, die mutigen, oder verzweifelten...

.........................
Zitat von yukiko Beitrag anzeigen
Und solche tiefgreifenden und permanenten Einschnitte in die persönlichen Grundbedürfnisse brennen sich meiner Ansicht nach in die Seele und ins Hirn ein, auch wenn es "nur unbewusst" ist, weil eines der wichtigsten Grundbedürfnisse "des Menschen von Natur" aus "einfach Freiheit" ist.
ganz neuer (therapie)ansatz, also für meine persönliche geschichte... danke

Zitat von pinguin Beitrag anzeigen
... Der normale Bürger hat im Osten nichts vermisst.
sehr gut beschrieben, warum krieg ich das nie so gut hin *heul*

Geändert von doppelhexe (13.03.2017 um 09:15 Uhr)
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Alt 13.03.2017, 09:32   #197
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Zitat:
kennst du die geschichte mit den 5 affen?
Das funktioniert mit Menschen ganz genauso. Das Experiment wurde erst kürzlich im TV gezeigt.

3 Leute sitzen in einem Raum und schreiben, ertönt ein Klingelton stehen die drei auf.
Beim nächsten Klingelton setzen sich alle drei wieder.

Es kommt ein vierter in den Raum, sieht wie beim Klingelton die anderen aufstehen und sich beim nächsten wieder setzen....irgendwann sind die eingeweihten Drei vom anfang alle durch neue ausgetauscht und ohne das irgendwer etwas gesagt hätte, machten alle so weiter.....auf und nieder immer wieder.....und keiner kannte den Grund dafür.....
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Alt 13.03.2017, 10:25   #198
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pinguin #196, das klingt für mich sehr verführerisch, was du da beschreibst. Mein erster Gedanke war "ok, alles schön und gut, wenn man sich damit so zurechtfindet, aber die Freiheit dafür opfern? Und unter Todesstrafe Erfüllungsgehilfe spielen und meine Seele verkaufen? -> No way!!"

Mein zweiter Gedanke sieht allerdings anders aus....

~> denn was ist das denn für eine Freiheit, wenn ich meinen ***** noch nicht einmal binnen 1 Tages ausserhalb der "ortsüblichen Erreichbarkeitsgrenze" bewegen darf, ohne mir die Ortsabwesenheit im Vorfeld genehmigen zu lassen? Wohlgemerkt Ortsabwesenheit. Da ist ja für einen Urlaub noch nicht mal ansatzweise die Chance.

Und der berühmte Spruch "Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden" macht in diesem Zusammenhang eigentlich auch wenig Sinn mehr. Denn offenbar interessiert die "unsere Freiheit" nen Schei.ssdreck.

Nachtrag:
aus diesem Blickwinkel kann ich auch langsam eure "Wehmut" ein wenig besser verstehen.... nur, es nützt ja nix, das technische Entwicklungsrad lässt sich nicht mehr zurückdrehen. Es wird einfach zu schnell zu viel (Sinnloses) produziert, um noch für alle Leute eine Aufgabe geschweige denn einen Beruf zu finden.

~> klar ist der Kapitalismus dran "schuld". Aber was willste denn machen? Ich seh da keinen Weg, die "Menschheit" hat sich durch ihre Gier, ihren Neid und ihre Missgunst längst selbst überholt. Der point of no return ist längst überschritten.

und nü?
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Geändert von yukiko (13.03.2017 um 10:49 Uhr) Grund: Nachtrag
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Alt 13.03.2017, 10:41   #199
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Zitat:
wenn ich meinen ***** noch nicht einmal binnen 1 Tages ausserhalb der "ortsüblichen Erreichbarkeitsgrenze" bewegen darf,
Darfst du ja, du bekommst lediglich keine Leistungen für den Zeitraum.

Ich habe in 5 Jahren ALG II nicht einmal diesen Antrag gestellt, und bin trotzdem mehrfach für Wochen in Übersee gewesen. Alles was hätte passieren können ist, das ich für den nachgewiesenen Zeitraum kein Geld bekommen hätte....es hat halt täglich jemand nach Post geschaut.....im Zweifelsfall wäre halt eine Einladung ins Leere gelaufen...das bedeutet aber nicht, das man OAW war.
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Alt 13.03.2017, 10:57   #200
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oh toll du Held

~> wenn du mal ehrlich bist, wie entspannt bist du, wenn du weg bist und dauernd dran denken musst so *ohh, ist da ein Brief? ooohhh hat die Person auch richtig nachgeschaut, ohhh hoffentlich ist da nicht ein VV drin oder ne Einladung, ojejoje*... fühlt sich das gut an?

~> für mich persönlich ist das nix anderes als blanker Psychohorror ~> von Freiheit kann ich darin weit und breit nichts entdecken. Im Grunde könnte ich mir da ein abstraktes Todesurteils-Damoklesschwert theoretisch entspannter vorstellen..... oder nimmt sich da überhaupt noch gegenseitig was?
__

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