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Alt 07.03.2017, 15:35   #126
pinguin
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

@yukiko

Dieses Vorgehensweise beim Straßenbau ist reines Westsymptom. Da macht offenbar jeder seines, ohne daß es nur irgendeine die Bauarbeiten koordinierende Stelle hat. Inzwischen sind wir hier aber wieder so weit, weitestgehend, daß der Asphalt zum Schluß draufkommt und zuvor bspw. die neue Wasserleitung in den Boden und nicht umgekehrt.

Kraft Basisdemokratie wird hier aber schon mal eine Straße nicht ausgebaut, wenn die Anwohner dagegen sind und es sich nicht um eine wichtige Ortsdurchgangsverbindung handelt.
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Alt 07.03.2017, 16:09   #127
ZynHH
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat:
Da macht offenbar jeder seines, ohne daß es nur irgendeine die Bauarbeiten koordinierende Stelle hat.
Das schafft Arbeit..... und man muss nix langlebiges bauen....Quasi so wie die Bahnschwellen von Hamburg nach Berlin......
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Alt 07.03.2017, 17:30   #128
AsbachUralt
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von pinguin Beitrag anzeigen

Kann ich nicht bestätigen; dort, wo ich aufwuchs, wurden auch die Innenstädte gepflegt und hie und da auch saniert, sicher nicht mit der Intensität wie heute zuweilen, wo es Anwohnern manchmal schon zu viel ist.
Um mal wieder einen Bezug zur damaligen Realität zu bekommen, empfehle ich die Folgen von Polizeiruf 110 aus den Jahren vor der Wende. Da siehst Du die gepflegten Innenstädte mit den wunderschönen Häusern in ihrem strahlendem Grau und Zerfall.
Die Serie ist garantiert nicht vom Klassenfeind beeinflusst und gefälscht worden.

Ich frage mich langsam, wenn ich hier all die Lobhudelei auf die DDR lese, warum gibt es diesen wunderbaren Staat nicht mehr?

Dabei bezweifle ich gar nicht, dass auch viele wirklich gute Produkte hergestellt wurden, das konnte man auch in den Otto, Neckermann und Quelle Katalogen sehen. Abgesehen von den hier schon erwähnten Lebensmitteln waren diese Produkte meist für die eigene Bevölkerung unerreichbar weit weg, außer sie hatten wohlhabende Westverwandte, die konnte über den Geschenkdienstes Jauerfood-Genex ab 1978 u.A. auch einen VW Golf nach drüben liefern lassen.

Und der gepriesene tolle Zusammenhalt untereinander hatte seine Gründe einfach darin, das jeder auf andere angewiesen war, wenn er etwas benötigt hat. Gib mir Holz, ich habe Nägel, gib mir einen Trabbi-Auspuff, ich fließe Dir die Terrasse usw. Dass diese These stimmt, zeigt wie nach der Wende dieser Zusammenhalt plötzlich unwichtig wurde, da es alles gab.

Dass eine Volkswirtschaft mit Zielvorgaben über Jahre und subventionierten Niedrig Preisen-oder Mieten, sowie dem Anspruch auf Vollbeschäftigung, egal wie es dann in der Realität aussah, nicht funktioniert, das hat die DDR wirklich bewiesen.
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Alt 07.03.2017, 18:45   #129
doppelhexe
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von ZynHH Beitrag anzeigen
.... Und die anderen, die, die nichts unternommen haben, auch nicht, als man Teil eines wiedervereinigten Deutschlands werden wollte, haben nur zugeschaut und meckern nun.....Das ist gelebte Demokratie. .....
Zitat von ZynHH Beitrag anzeigen
... Wäre halt solidarisch gewesen, wenn man die Demonstranten unterstützt hätte...die Solidarität war doch lt. diesem Thread das A und O im Nahen Osten.....aber das ist wie bei Tarifverhandlungen, da nehmen auch viele gerne das mit, was erstreikt wurde, ohne dafür auch nur einen Finger zu rühren.....
watt denn nur? zugeschaut und nichts unternommen? oder unsolidarisch verhalten?

warst du dabei? hast du wenigstens gesehen, was die DDR-führung aufgefahren hat gegen die demonstranten?

ich kam aus nem kleinen nest, ahnungslos denn bei uns war nix los... überhaupt nix... und auch ausm fernsehen wusste ich nichts. ... und geriet völlig unvorbereitet in so eine demo am 7. oktober... mit paar leuten aus ner kleinen eck-kneipe... eben noch voll fröhlich und angegickst vom feiern ... da stehste plötzlich zwischen denonstranten und bewaffnete organen, auf den dächern auch noch welche...

da möcht ich dich oder viele andre sehen... wir sind gerannt wie die hasen, durch keller und hinterausgänge/hinterhöfe... immer wieder in die demos geraten weil sie rund um den alex überall waren. unsre leute haben mit schlagstöcken (die mit der kleinen kugel an ner kette dran) übergekriegt oder mussten sich vor den zu menschenschiebern umgebauten LKW´s in sicherheit bringen. ich krieg heut noch herzkloppen, wenn ich an diese stunden zurückdenke...

da fehlt mir solidarität und mitmachen - danach war mir auch nicht... bei aller liebe... ich muss mich nicht in ein kriegsgebiet begeben um was demokratisches zu tun.

zb. hab ich gewählt (das erste mal in meinem leben) , die partei, die NICHT für den schnellen anschluss war... aber bis heute nichts (oder fast nichts) zu melden hat...

aber ich hab ja nur mitgenommen... oh mann... wer nicht dabei war sollte sich mal schön raushalten...
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Alt 07.03.2017, 22:03   #130
Dirk B.
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Dirk B. Dirk B.
Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

@ AsbachUralt:

Klasse Beitrag von dir. Wollte mich gerade dranmachen, etwas Ähnliches zu verfassen. Kann ich mir jetzt sparen.

Wenn man hier so manche Beiträge ließ, fällt einem der Satz von Brecht ein, nämlich das erst das Fressen kommt und dann die Moral. Ich finde es schon ziemlich verschroben, hier einen Staat hochzujubeln, im dem Andersdenkende mit brutalsten Mitteln zum Schweigen gebracht worden sind. Wenn das Essen und die Produkte so toll waren, warum wollten dann so viele diesen Staat verlassen?

Das die DDR in übrigen eine krasse 2-Klassen-Gesellschaft war, konnte ich bereits als 18jähriger feststellen. Damals bin ich mit einem Freund von West nach Ostberlin gefahren. Nachdem wir uns einiges dort angeschaut hatten, wollten wir am Alex in dem damaligen ungarischen Restaurant etwas essen. Wir wußten gar nicht, wie uns geschah, als man uns plötzlich aus der Warteschlage holte und sofort einen Tisch zuwies. Wir waren 18 und nur an unserer Kleidung als Wessies zu erkennen. Für uns Schüler war es kein Problem dem Kellner für diesen Service 2,50 Westmark zuzustecken.

Es ist auch nicht richtig, das man geschichtliche Zusammenhänge nur dann verstehen kann, wenn man sie selber erlebt hat. Wie könnte man sonst das deutsche Kaiserreich oder den Nationalsozialismus beurteilen. Über die Verbrechen, die damals begangen wurden, hatte nachher auch niemand etwas gewußt. Es ist nicht abwegig zu behaupten, das Hitler als größter deutscher Staatsmann in die Geschichte eingegangen wäre, hätte ihn jemand 1938 ermordet. Die Wirtschaft florierte, jeder hatte damals einen sicheren Job und jeder der sich anpaßte, mußte nicht befürchten im Konzentrationslager zu landen. Genauso wie ihr heute die DDR verklärt haben die Westdeutschen das nach dem Krieg mit dem Hitlerfaschismus gemacht.

Ich will hier keine einzelnen Personen angreifen. Aber bitte überlegt auch genau was ihr über die DDR verkündet. Hier im Forum wird jeder Verstoß gegen das SGB II in der Regel zurecht in aller Schärfe verurteilt, in der DDr wurde das Recht prinzipiell in vielen Fällen vom Staat gebeugt.
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Alt 07.03.2017, 22:31   #131
Helga40
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Die meisten wollten nicht den Staat verlassen, sondern einfach frei reisen dürfen, wohin sie wollen. Es war ab Ende der 70er Jahre für Rentner und später dann auch für Otto Normal möglich, zu nahen Angehörigen in den Westen zu reisen. Eine Vielzahl derer dürfte wieder gekommen sein.

Staaten, die missliebige Bürger oder Ausländer gegen jedes Menschenrecht behandeln, gibt es auch heute noch in der "westlichen, zivilisierten Welt". Es gibt garantiert genug Whistleblower", die von CIA und Co. in nicht netter Art und Weise ins Himmelreich befördert wurden. Wieviel Mordanschläge wurden doch gleich gegen Fidel Castro in Auftrag gegeben?

Und zur Vorzugsbehandlung von Wessis: wenn sie heute vorm P1 (heißt die Nobeldisse so?) stehst und Justin Bieber heißt, wirst bestimmt auch aus der Reihe vorgeholt. Du wirfst gerade den DDR - Kellnern gewinnorientiertes Verhalten vor... Hat es denn wenigstens geschmeckt und war das Trinkgeld wert?
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"Rules and responsibilities. These are the ties that bind us. If we did otherwise, we would not be ourselves. I will do what I have to, and I will do what I must. The only announcement is, that there is no announcement... quote the Raven, nevermore." - RAVEN
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Alt 07.03.2017, 23:07   #132
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat:
watt denn nur? zugeschaut und nichts unternommen? oder unsolidarisch verhalten?
wozu ist denn das "oder", da gehört doch ein "und" hin....

Ach Helga....Die wollten nur Reisen? Das konnten sie doch ausreichend, wurde doch schon mit geprahlt...Eigentlich gab es gar keinen Grund für die Demonstranten auf die Straße zu gehen...Das waren bestimmt alles Terroristen. Ach, nicht mehr in die Bruderstaaten? Wohin denn sonst, mit einer nicht frei konvertierbaren Währung?

Der Kapitalismus ist auch nach meiner Meinung der letzte Dreck. Und ja, es wurden und werden weltweit Regierungen ermordet, ausgetauscht, durch kapitalistische Staaten werden Regierungen zu Fall gebracht und Bürgerkriege wie in der Ukraine ausgelöst. Nur des Profits wegen.

An der Wiedervereinigung stört mich am meisten, das der Meineidkanzler auch noch zum Held als Einheitskanzler gefeiert wird....
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Alt 08.03.2017, 08:01   #133
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

@Dirk B.

Damals wie heute hat es den Unterschied zwischen Stadt- und Landbevölkerung; es dürften damals primär Städter gewesen sein, die auf die Straße gingen. Übrigens weiß ich auch aus den Schilderungen meines Vaters, daß es denen damals auf dem Land auch während des Krieges gar nicht so schlecht ging; zu essen hatten sie immer, auch wenn es selber anzubauen war.

Man merkt das ja auch an anderen Regionen, mal vorausgesetzt, daß die Berichterstattung alles echt ist, daß es gerade in Städten meist die größeren Konflikte hat. War im Osten so, im Westen sicher auch, und ist heute nicht anders.
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Alt 08.03.2017, 08:03   #134
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Ach Quatsch, die Ossis wollten nie in den Westen reisen!
Der arme Mitropa-Koch wurde 1989 ja mit einer bösen Menthol Zigarette betäubt und in den Westen verschleppt.

Bei der Story muss ich heute immer so noch lachen wie damals

https://web.archive.org/web/20131212...d2cefd8963.pdf
https://de.wikipedia.org/wiki/Hartmut_Ferworn
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Alt 08.03.2017, 12:12   #135
Dirk B.
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Dirk B. Dirk B.
Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von Helga40 Beitrag anzeigen
Und zur Vorzugsbehandlung von Wessis: wenn sie heute vorm P1 (heißt die Nobeldisse so?) stehst und Justin Bieber heißt, wirst bestimmt auch aus der Reihe vorgeholt. Du wirfst gerade den DDR - Kellnern gewinnorientiertes Verhalten vor... Hat es denn wenigstens geschmeckt und war das Trinkgeld wert?
Justin Bieber steht sicher nicht in in einer Schlange, wenn er in einen Club möchte, das erledigt sein Management. Ich werfe den Ostkellner auch kein gewinnorientiertes Verhalten vor, sondern die Bevorzugung vor den DDR-Bürgern. Mein Freund und ich standen in den frühen Achtzigern einer sozialistischen Jugendorganisation (die wiederum sich deutlich von der DDR distanzierte) nahe, von daher war das Erlebnis für uns etwas befremdlich, fast schon peinlich. Das Trinkgeld haben wir gerne gezahlt, das Essen war gut, die Cola war furchtbar.

Zitat von pinguin Beitrag anzeigen
@Dirk B.

Damals wie heute hat es den Unterschied zwischen Stadt- und Landbevölkerung; es dürften damals primär Städter gewesen sein, die auf die Straße gingen. Übrigens weiß ich auch aus den Schilderungen meines Vaters, daß es denen damals auf dem Land auch während des Krieges gar nicht so schlecht ging; zu essen hatten sie immer, auch wenn es selber anzubauen war.

Man merkt das ja auch an anderen Regionen, mal vorausgesetzt, daß die Berichterstattung alles echt ist, daß es gerade in Städten meist die größeren Konflikte hat. War im Osten so, im Westen sicher auch, und ist heute nicht anders.
Das ist sicher so und liegt daran, dass es in den Städten viele Studenten und Intelektuelle gab und gibt. "Einfache Menschen" begehren eher auf, wenn das Nötigste (z.B. Essen) fehlt. Die 68iger Bewegung konzentrierte sich auch auf die großen Städte in Westdeutschland, genauso wie die Menschen vor allem in Leipzig auf die Straße gingen.
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Alt 08.03.2017, 12:21   #136
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat:
genauso wie die Menschen vor allem in Leipzig auf die Straße gingen.
kein Wunder, warste 89 mal in Leipzig? ..... Als Autofahrer musste man auf den Strassenbahnschienen fahren, damit es keinen Achsbruch gab....und wenn die Wende nicht die Braunkohle gestoppt hätte, wäre wohl als nächstes Leipzig eingeebnet worden, um an die Braunkohlevorkommen unter der Stadt zu kommen.....
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Alt 08.03.2017, 19:34   #137
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von ZynHH Beitrag anzeigen
und wenn die Wende nicht die Braunkohle gestoppt hätte,
Die Braunkohle ist insgesamt nicht gestoppt.

Zitat:
wäre wohl als nächstes Leipzig eingeebnet worden, um an die Braunkohlevorkommen unter der Stadt zu kommen.....
Nö, reine Behauptung. Zugegebenermaßen wurden aber erheblich kleinere Orte schon durchaus auch abgebaggert. Aber Leipzig als international bekannter Messeort? Nö, halte ich nicht für wahrscheinlich.
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Alt 08.03.2017, 19:38   #138
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Nachher in der Glotze:

Zitat:
Berg- und Talfahrt bei MIFA

heute 20:45 - 21:15
MDR

Doku, 30 Min.

Vor 50 Jahren wurde auf der Leipziger Frühjahrsmesse das erste Klappfahrrad der DDR vorgestellt, entwickelt und produziert im VEB MIFA Sangerhausen. Während das Klappfahrrad auch heute noch Kultstatus genießt, haben die traditionsreichen Mitteldeutschen Fahrradwerke in Sangerhausen eine bewegte Vergangenheit hinter sich ...
Berg- und Talfahrt bei MIFA im TV - Sendung - TV SPIELFILM
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Ich bin kein Rechtsanwalt. Für meine rechtlichen Hinweise und Tipps übernehme ich keine Verantwortung.
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Alt 08.03.2017, 20:21   #139
ZynHH
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Meine beiden Kinder hatten kinderwagen von zekiwa....tolle kinderwagen. Den ersten habe ich 90 in zeitz gekauft, den zweiten 5 Jahre später....Auch in zeitz.
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Alt 09.03.2017, 12:04   #140
Zeitkind
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Zitat von AsbachUralt Beitrag anzeigen
Ich frage mich langsam, wenn ich hier all die Lobhudelei auf die DDR lese, warum gibt es diesen wunderbaren Staat nicht mehr?
Zitat von Dirk B. Beitrag anzeigen
Ich finde es schon ziemlich verschroben, hier einen Staat hochzujubeln, im dem Andersdenkende mit brutalsten Mitteln zum Schweigen gebracht worden sind.
Ich erkenne keine Lobhudelei, sondern differenzierte Betrachtung unter Einbeziehung von Fakten, die offensichtlich nicht anerkannt werden sollen.
Wenn man nicht in der Lage ist, Zusammenhänge zu verstehen und gemachte Erfahrungen zu akzeptieren, wundert es mich nicht, daß Mißgunst mit Unverständnis übertüncht wird.
Eure Aussagen zielen durchweg auf Pauschalisierung und stellen jede Komplexität gesellschaftlicher Vorgänge auf sehr naive Art infrage.
Der erstzitierte Satz könnte naiver nicht sein - negiert er doch absichtlich jeden hier publizierten Beitrag ins Abseits und stellt die Diskussion auf Null.

Moderation:

Zitat von Dirk B. Beitrag anzeigen
Es ist nicht abwegig zu behaupten, das Hitler als größter deutscher Staatsmann in die Geschichte eingegangen wäre, hätte ihn jemand 1938 ermordet. Die Wirtschaft florierte, jeder hatte damals einen sicheren Job und jeder der sich anpaßte, mußte nicht befürchten im Konzentrationslager zu landen.
Diese Aussage ist schon harter Tobak, da Du (absichtlich?) Ökonomie über ethische Moral stellst und die Bedingungen für die als "jeder" benannten verschweigst. Mit dem letzten Satz Deiner Aussage könnte ich meinen, Du betrachtest für die Angepassten eine Existens von Konzentrationslagern als akzeptabel. Sollte ich das jetzt als Lobhudelei für die faschistische Gesellschaft betrachten, wärst Du aus diesem Thema mit Sicherheit raus.
Aber ich bin in der Lage zu differenzieren und gebe Dir ein wenig Nachhilfe. Stell Dir vor, es konnte sich nicht jeder anpassen, da er bestimmten ethnischen Minderheiten angehörte. Die Nürnberger Gesetz von 1935 sollten Dir Begriff sein.

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Alt 09.03.2017, 12:43   #141
ZynHH
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Angepasste fühlten sich jahrzehntelang hinter Mauern, Zäunen, Selbstschussanlagen wohl.....
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Alt 09.03.2017, 13:49   #142
DoppelPleite
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Zitat von ZynHH Beitrag anzeigen
Angepasste fühlten sich jahrzehntelang hinter Mauern, Zäunen, Selbstschussanlagen wohl.....
Ist jetzt der Gipfel der Naivität, erkläre dies doch mal bitte einem Strafinsassen der JVA. Manche merken nicht einmal was sie hier vom Stapel lassen, und dann noch meinen nichts als die reine Wahrheit zu preisen.
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Viele Grüße,
DoppelPleite
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Alt 09.03.2017, 14:07   #143
doppelhexe
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Zitat von DoppelPleite Beitrag anzeigen
Ist jetzt der Gipfel der Naivität, erkläre dies doch mal bitte einem Strafinsassen der JVA. Manche merken nicht einmal was sie hier vom Stapel lassen, und dann noch meinen nichts als die reine Wahrheit zu preisen.
lass ihn, das ist eines der kleinen, armen würstchen, die im RL weder was auf die reihe kriegen, noch was zu sagen haben. da tobt man im netz ein bissl rum, provoziert und freut sich nen 2. loch in arxxx, wenn jemand drauf anspringt.

ich hab ihn abgehakt als einen der ewig gestrigen, sich angstvoll an seinem feindbild festhaltend und in solchen foren wie hier auch noch die bestätigung holend, das er recht hat. nur damit er nicht sehen muss, wie armselig sein leben war und ist. er kann scheinbar nicht lächelnd zurückschauen... warum wohl?

ich weiss, was ich erlebt habe und brauch mir das von so einem nicht erklären lassen. leider hats en bissl gedauert, bis es bei mir "klick" gemacht hat, kommt daher, das ich IMMER NOCH NICHT begreifen will, das es solche menschen gibt, die aus spaß an der freude oder aus langeweile andere demontieren und im dreck liegen sehen wollen.

wie gesagt, ich habe sehr liebe und anständige "wessis" kennenlernen dürfen, die mir (uns) meine vergangenheit lassen, sich gerne erzählen lassen und bestätigen, das unser leben auch nicht schlechter war als das ihre... nur mit ANDEREN hürden und schwierigkeiten.
doppelhexe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.03.2017, 14:12   #144
Jaskolki77
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Zitat von doppelhexe Beitrag anzeigen
lass ihn, das ist eines der kleinen, armen würstchen, die im RL weder was auf die reihe kriegen, noch was zu sagen haben. da tobt man im netz ein bissl rum, provoziert und freut sich nen 2. loch in arxxx, wenn jemand drauf anspringt.
Huch...? Ist das schon ein Shitstorm?
Jaskolki77 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.03.2017, 14:26   #145
pinguin
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Zitat von doppelhexe Beitrag anzeigen
das ich IMMER NOCH NICHT begreifen will, das es solche menschen gibt, die aus spaß an der freude oder aus langeweile andere demontieren und im dreck liegen sehen wollen.
Doch, die hat es; ein damals 90-jähriger erklärte mir mal, daß man das "Kegeln" nennt. Dazu paßt dann auch der Charakterzug namens "Schadenfreude". Dieser Herr war darüberhinaus aber ausgesprochen gut drauf; ist nun aber auch schon eine Weile auf Dauerreise.
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Alt 09.03.2017, 14:26   #146
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Zitat von Jaskolki77 Beitrag anzeigen
Huch...? Ist das schon ein Shitstorm?
ja, ich habs mal mit "mutig sein" versucht... zuviel?

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Alt 09.03.2017, 14:28   #147
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von DoppelPleite Beitrag anzeigen
erkläre dies doch mal bitte einem Strafinsassen der JVA. .
Die sitzen da, weil sie angepasst sind? Und freiwillig?
__

Mahalo


"Wer online einkauft, zerstört lokale, auskömmlich bezahlte Arbeitsplätze."
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Alt 09.03.2017, 14:30   #148
Fotoz
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Fotoz Fotoz
Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von ZynHH Beitrag anzeigen
Angepasste fühlten sich jahrzehntelang hinter Mauern, Zäunen, Selbstschussanlagen wohl.....
Und andere im ALG II. Ansonsten hättes du ja hier nichts zum Schreiben. Siehe @doppelhexe.
__


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Alt 09.03.2017, 14:33   #149
Jaskolki77
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Jaskolki77 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von doppelhexe Beitrag anzeigen
ja, ich habs mal mit "mutig sein" versucht... zuviel?

Ja.

Mutig geht anders.
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Alt 09.03.2017, 16:24   #150
Dirk B.
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Dirk B. Dirk B.
Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von Aufgewachter Beitrag anzeigen
I
Diese Aussage ist schon harter Tobak, da Du (absichtlich?) Ökonomie über ethische Moral stellst und die Bedingungen für die als "jeder" benannten verschweigst. Mit dem letzten Satz Deiner Aussage könnte ich meinen, Du betrachtest für die Angepassten eine Existens von Konzentrationslagern als akzeptabel. Sollte ich das jetzt als Lobhudelei für die faschistische Gesellschaft betrachten, wärst Du aus diesem Thema mit Sicherheit raus.
Aber ich bin in der Lage zu differenzieren und gebe Dir ein wenig Nachhilfe. Stell Dir vor, es konnte sich nicht jeder anpassen, da er bestimmten ethnischen Minderheiten angehörte. Die Nürnberger Gesetz von 1935 sollten Dir Begriff sein.[/modinfo]Zurück zum Thema
Ich finde es einigermaßen merkwürdig, was du hier so in die Aussagen von Anderen hineininterpretierst bzw. welche Inhalte du unterstellst. Den meisten Leuten in Deutschland war die Existenz von Konzentrationslagern bekannt. Ihnen als Angepasste war es jedoch egal, wenn z.B. Andersdenkende dort eingesperrt und gefoltert wurden. Genauso ist die DDR mit Unangepassten umgegangen. Sensorische Deprivation, die in Stasi-Gefängnissen eingesetzt wurde, ist gleichzusetzen mit Folter. Die Angepassten hat es aber auch nicht interessiert. Die haben sich wie du an irgendwelchen merkwürdigen Produkten und am Westfernsehen erfreut, Gegenstände, die sowieso Nachahmungen von Westprodukten waren. Jeder ist sich eben selbst der Nächste, egal ob in der sozialistischen DDR oder im nationalsozialistischen Deutschen Reich. Warum wollten denn die meisten Ossis nach der Wende denn sofort einen VW, einen Farbfernsehen und Marlboros? Weil die vormaligen Ostprodukte so prima waren? Ich wiederhole mich auch gerne noch einmal: Die DDR-Bürger sind bis zur Auflösung ihres Staates auf die Straße gegangen. Den meisten im Westen in ungefähr meinem Alter war die nämlich Teilung ziemlich egal.

Das Gras war grüner, der Himmel blauer zu DDR-Zeiten, schon klar. Das ist deine Form von Differenzierung. Ich wüßte nicht, was du mir beibringen könntest.
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