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Alt 26.02.2017, 15:48   #1
Dagegen72
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Dagegen72 Dagegen72 Dagegen72 Dagegen72 Dagegen72 Dagegen72 Dagegen72 Dagegen72 Dagegen72
Standard Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Ort: Café Sibylle in Berlin

geht um die Wirtschaft in der DDR

Aktuelles ? "WAS AUS DER DDR-WIRTSCHAFT ZU LERNEN IST" - Eine neue Veranstaltungsreihe mit Lesung und Diskussion im Café Sibylle

Am 21. März geht es um die Preispolitik in der DDR

Die Ausgabe von Junge Welt informierte darüber. Die Junge Welt enthält auch immer wieder viele Buch-Tipps zum Thema DDR und andere.

Die Junge Welt wurde übrigens 70 Jahre alt! Glückwunsch

Zitat:
21. März PREISPOLITIK

Podiumsgäste:

Dr. Manfred Domagk (ehemals Staatssekretär im Amt für Preise beim Ministerrat der DDR)

Dr. Walter Siegert (ehemals Leiter der staatlichen Finanzrevision und Minister der Finanzen im Kabinett Modrow)
__


Wer gegen Erwerbslose hetzt, ist einer, der Bonzen nützt und stützt! (Dagegen72)
Zitat:

Die Bundeskanzlerin bezieht derzeit rund 18.023 Euro monatliches Amtsgehalt.
Hinzu kommt eine steuerfreie Dienstaufwandsentschädigung von rund 12.271 Euro im
Jahr. Die Bundesminister verdienen etwas weniger, erhalten aber mit rund 14.638
Euro pro Monat
( Quelle: Bund der Steuerzahler)
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Alt 26.02.2017, 18:42   #2
AsbachUralt
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Fällt diese Veranstaltung noch unter die Kategorie Fasching?

Was man aus der DDR Wirtschaft lernen kann ist, dass 5-Jahrespläne und zentrale Planwirtschaft nicht funktionieren und dass ohne dauernde Investitionen Fabrikanlagen verrotten und nicht mehr Konkurrenzfähig sind. Und dass am Ende der Untergang steht.

Aber da werden diese beiden DDR Restposten natürlich etwas anderes erzählen, dass natürlich nur der böse Klassenfeind daran die Schuld trägt, dass die DDR unterging.
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Alt 26.02.2017, 19:27   #3
doppelhexe
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doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe
Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von AsbachUralt Beitrag anzeigen
... Aber da werden diese beiden DDR Restposten natürlich etwas anderes erzählen, dass natürlich nur der böse Klassenfeind daran die Schuld trägt, dass die DDR unterging.
und woher willst du das so genau wissen?

vielleicht referieren sie ja darüber, das 5-jahrespläne und SOZIALE (wenn schon denn schon!!!) planwirtschaft nicht funktionieren, das ohne kohle fabriken verrotten und das nach spätestens 40 jahren so ein staat pleite geht...

warum müssen leute wie du eig. schon vorher alles schlechtreden? erst angucken, dann meggern :P

übrigends bin ich mir sicher, das nicht 100% DDR-wirtschaft schlecht waren, irgendetwas war vielleicht doch eigentlich gut... nur allein gegen den rest misswirtschaft eben nicht erfolgreich...
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Alt 28.02.2017, 11:38   #4
293949
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Interessant dabei ist, was auch von der Bundesbank kürzlich bestätigt wurde: der Schuldenstand der DDR hielt sich im Rahmen -ca. 17 Milliarden Devisen Mark + war problemlos von der Wirtschaftsleistung der DDR aufzubringen.
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Alt 28.02.2017, 11:43   #5
ZynHH
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ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH
Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat:
irgendetwas war vielleicht doch eigentlich gut..
Ja, 4 Leute teilen sich einen Besen...Einer hat Urlaub, einer ist krank, einer ist auf Fortbildung und der 4te fegt..... ergo: Vollbeschäftigung
__

Mahalo


Ich würde mir wünschen, die Sendung holocaust würde mehrmals pro Jahr wiederholt....
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Alt 28.02.2017, 15:06   #6
doppelhexe
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doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe
Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von ZynHH Beitrag anzeigen
Ja, 4 Leute teilen sich einen Besen...Einer hat Urlaub, einer ist krank, einer ist auf Fortbildung und der 4te fegt..... ergo: Vollbeschäftigung
neee, ganz so war es nicht... wir waren nur maschinell nicht so aufgestellt, wie im westen. viel handarbeit bedeutet, das man mehr leute braucht...

schon verwunderlich, wer alles besser weiss, wie wir gearbeitet haben.
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Alt 28.02.2017, 19:31   #7
doppelhexe
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doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe doppelhexe
Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von AliBaba Beitrag anzeigen
Wie krass ist das denn!

"Amt für Preise".

...
was daran krass? bei uns gabs feste preise, egal wo und wann man den artikel kaufte. und die wurden eben von einem amt festgelegt...

stellt euch vor, die DDR und ihre bewohner waren keine ausserirdischen... hatte schon alles iwo seinen sinn...
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Alt 28.02.2017, 19:35   #8
schlaraffenland
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

doppelhexe, in der DDR gab es doch keine Preissteigerungen, ist das richtig? Ein Graubrot, um ein Beispiel zu nennen, kostete immer das selbe beim Bäcker, es wurde also im Laufe der Zeit nicht teurer?
__

Ich bin kein Rechtsanwalt. Für meine rechtlichen Hinweise und Tipps übernehme ich keine Verantwortung.
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Alt 28.02.2017, 22:59   #9
doppelhexe
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von schlaraffenland Beitrag anzeigen
doppelhexe, in der DDR gab es doch keine Preissteigerungen, ist das richtig? Ein Graubrot, um ein Beispiel zu nennen, kostete immer das selbe beim Bäcker, es wurde also im Laufe der Zeit nicht teurer?
es gab aber auch andere sachen. lebensmittel wurden selten im preis verändert, aber zb. import-erzeugnisse (bananen, orangen usw...) schon und dann die "waren des nicht-täglichen bedarfs"

ich denke, der herr hatte schon ab un an mal was zu tun
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Alt 01.03.2017, 05:50   #10
schlaraffenland
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

doppelhexe, danke für die Bestätigung. Ja, das dachte ich mir, dass Importprodukte im Preis schwankten - weil die teilweise dem (kapitalistischen) Weltmarkt unterworfen waren. Importprodukte aus sozialistischen Ländern waren aber vielleicht im Preis stabiler, nehme ich mal an.
__

Ich bin kein Rechtsanwalt. Für meine rechtlichen Hinweise und Tipps übernehme ich keine Verantwortung.
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Alt 01.03.2017, 12:27   #11
293949
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

'Grundversorgung' war preislich weitgehend stabil - auch bei den Griletta und Broiler Stationen konnte man/Frau sich billigst versorgen. Die Kaufhallen, zumindest in Berlin waren auch mit allem notwendigen ausgestattet. Geleebananen (kicher!) gabs auch ! Die 'Produkte waren gut -Wurst, Brot, die leckere 'Tonic-Brause'. Für Strom + Heizungsverbrauch musste ich zuletzt im Hellersdorf nichts bezahlen-Stromzähler gabs nicht. (Dafür 'goldene Hausnummern'+Hausbuch)
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Alt 01.03.2017, 14:59   #12
Locutus
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Locutus
Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Keine Stromzähler? Wir hatten einen, die ganze Wohnung an einem Stromkreis. Wenn einer duschen wollte (elektrischer Wasserboiler in Duschkabine, ungefähr 1500 W) konnte ich nicht bei mir heizen (Gebläse, 1000-2000 W).
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Alt 01.03.2017, 16:01   #13
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pinguin pinguin pinguin pinguin pinguin
Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von AsbachUralt Beitrag anzeigen
Was man aus der DDR Wirtschaft lernen kann ist, dass 5-Jahrespläne und zentrale Planwirtschaft nicht funktionieren
Du meinst, die westliche Wirtschaft kommt ohne Pläne aus? Man könnte das freilich vermuten, wenn sie produktionstechnisch nicht hinterherkommt und die Nachfrage der Kunden nicht befriedigen kann)

Zitat:
und dass ohne dauernde Investitionen Fabrikanlagen verrotten und nicht mehr Konkurrenzfähig sind.
Das liegt nicht an der Planwirtschaft, sondern eher am Mißmanagement; Beispiele für die heutige Zeit spare ich mir hier, braucht man doch da nicht lange danach zu suchen.

@doppelhexe
Nicht aufregen, daß bringt nix, wir sind im Bildungsnotstand, wie ja allgemein bekannt ist.
__

Wer mich zum Sparen auffordert, wird selbst der Erste sein, den ich mir einspare; sage er hinterher nicht, er hätte es so nicht gemeint.
Es ist respektlos, Dinge zu predigen, die man nicht selber lebt.
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Alt 01.03.2017, 18:09   #14
AsbachUralt
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AsbachUralt AsbachUralt AsbachUralt AsbachUralt AsbachUralt
Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von pinguin Beitrag anzeigen
Du meinst, die westliche Wirtschaft kommt ohne Pläne aus? Man könnte das freilich vermuten, wenn sie produktionstechnisch nicht hinterherkommt und die Nachfrage der Kunden nicht befriedigen kann)
Hast Du dafür Beispiele? Ich hatte noch nie ein Problem etwas zu bekommen. Die Läden sind knallvoll und auch Online gibt es nichts, was es nicht gibt.

Gerade gestern sah ich einen Beitrag auf MDR, wo man berichtete, dass es kaum frisches Obst und Gemüse, nicht einmal Äpfel gab.

Dafür hat man dann eine Westfirma benötigt, die in Schkopau ein komplettes und modernstes Werk für die Produktion von PVC aufbaute. Und es wurde 2 Monate früher sogar fertig.


Zitat:
Das liegt nicht an der Planwirtschaft, sondern eher am Mißmanagement; Beispiele für die heutige Zeit spare ich mir hier, braucht man doch da nicht lange danach zu suchen.
Du glaubst ernsthaft, man kann die Wirtschaft eines Landes mit einem 5-Jahresplan steuern? Genau das war das Missmanagement.

Ja, ich weiß, Elbphilharmonie oder BER.
Früher waren Manager Ingenieure mit dem entsprechenden Fachwissen, inzwischen sind es Politiker ohne Bezug zur Realität.
Das sind Probleme, die es vor 20 Jahren nicht gab.

Zitat:
@doppelhexe
Nicht aufregen, daß bringt nix, wir sind im Bildungsnotstand, wie ja allgemein bekannt ist.
Gehen die Argumente aus, wird gepöbelt.
Komisch ist allerdings nur die Tatsache, dass so viele Bürger das Arbeiter-und Bauernparadies schnellstens verlassen wollten und man deshalb sogar eine Mauer bauen musste.
Und was letztendlich 1989 geschah, das weiß jeder trotz Bildungsnotstand.
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Alt 01.03.2017, 18:52   #15
pinguin
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pinguin pinguin pinguin pinguin pinguin
Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von AsbachUralt Beitrag anzeigen
Die Läden sind knallvoll und auch Online gibt es nichts, was es nicht gibt.
Sicher sind die Läden voll, aber nicht unbedingt mit dem, was man selber gerade zu kaufen beabsichtigt; gerade bei Erzeugnissen, die den Weg über die Weltmeere nehmen, Ersatzteile bspw.), durfte ich so manches Mal warten.

Zitat:
Du glaubst ernsthaft, man kann die Wirtschaft eines Landes mit einem 5-Jahresplan steuern?
Wer keinen Plan hat, wohin etwas gesteuert werden soll, handelt planlos mit ungewissem Erfolg.

Zitat:
Früher waren Manager Ingenieure mit dem entsprechenden Fachwissen,
Die Führung des BER liegt nicht in den Händen von Politikern; der jetzige Chef ist bspw. von Siemens.

Richtig ist hier nur, daß im Aufsichtsrat Politiker sitzen, aber auch nicht nur, weil es auch dort bspw. Arbeitnehmervertreter hat.

Zitat:
dass so viele Bürger das Arbeiter-und Bauernparadies schnellstens verlassen wollten
Waren es wirklich so viele? Es waren sicher einige, aber die hat es in jeder Gesellschaft auch heute. Warum glaubst Du bspw., daß viele auch der bundesweiten Prominenten Bürger hier im doppelt roten Brandenburg leben?
__

Wer mich zum Sparen auffordert, wird selbst der Erste sein, den ich mir einspare; sage er hinterher nicht, er hätte es so nicht gemeint.
Es ist respektlos, Dinge zu predigen, die man nicht selber lebt.
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Alt 01.03.2017, 20:29   #16
AsbachUralt
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von pinguin;
den Weg über die Weltmeere nehmen, Ersatzteile bspw.), durfte ich so manches Mal warten.
Witzige Argumentation.


Zitat:
Wer keinen Plan hat, wohin etwas gesteuert werden soll, handelt planlos mit ungewissem Erfolg.
Sicher benötigt es Planungen.
Aber keine Planung die für 5 Jahre festlegt, wann rechte und wann linke Schuhe für die Bevölkerung hergestellt werden oder wieviele Kochlöffel usw.
Oder wieso musste ein DDR Bürger 10 Jahre auf seinen Trabbi warten?
Da war doch mit der Planung etwas faul?



Zitat:
Die Führung des BER liegt nicht in den Händen von Politikern; der jetzige Chef ist bspw. von Siemens.

Richtig ist hier nur, daß im Aufsichtsrat Politiker sitzen, aber auch nicht nur, weil es auch dort bspw. Arbeitnehmervertreter hat.

Natürlich liegt die Verantwortung beim Aufsichtsrat:

Zitat:
"Der Aufsichtsrat ist definitiv falsch besetzt", kritisiert Handwerkskammer-Chef Schwarz. 15 Mitglieder hat das Kontrollgremium, darunter acht Politiker und fünf Mitglieder der Arbeitnehmerseite. Zehn Mitglieder stellen die Eigentümer, fünf stellt die Arbeitnehmerseite. Unter anderem gehören neben Wowereit und Matthias Platzeck, Ministerpräsident Brandenburgs, die Staatssekretäre Rainer Bomba und Werner Gatzer zum Kontrollgremium - als Vertreter der drei Eigentümer: der Stadt Berlin, des Lands Brandenburg und des Bunds.

Flughafen Berlin: Fehler 2: Die Aufsichtsratsbesetzung

Zitat:
Waren es wirklich so viele? Es waren sicher einige, aber die hat es in jeder Gesellschaft auch heute. Warum glaubst Du bspw., daß viele auch der bundesweiten Prominenten Bürger hier im doppelt roten Brandenburg leben?
Wären es nicht so viele gewesen, hättte sich die Mauer noch einige Zeit halten können. Scheinbar siehst Du die Zeit um 1989 inzwischen mit einer rosa gefärbten Brille.

Und was die Prominenz in Brandenburg angeht, was hat das mit der alten DDR zu tun, die seit 27 Jahren Vergangenheit ist? Kannst Du das einmal näher erklären?
Es liegt nun mal im Einzugsbereich der Hauptstadt und deshalb wohnt dort auch einiges an Prominenz. Zumal Brandenburg ja auch Lebensqualität bietet.
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Alt 01.03.2017, 21:13   #17
doppelhexe
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Zitat von AsbachUralt Beitrag anzeigen
... Gerade gestern sah ich einen Beitrag auf MDR, wo man berichtete, dass es kaum frisches Obst und Gemüse, nicht einmal Äpfel gab.....
name der sendung? die würde ich mir auch gerne ansehen... denn was du da schreibst ist eine glatte lüge...

wir hatten obst und auch gemüse... hauptsächlich sorten der saison (viel gesünder und umweltfreundlicher) und äpfel gab es im überfluss... mangel war an südfrüchten und stell dir vor, die wurden nicht von allen DDR-bürgern vermisst.

wenn ihr über den osten, den IHR garnicht erlebt habt nur schei*se labern könnt, dann lasst es doch einfach. bei euch im westen ist und war alles rosig oder wie?

man, wenn doch bloß endlich wer käme und die mauer wieder aufbaute... dann hätte ich keinen grund, mich hier aufzuhalten und so einen mist lesen zu müssen. das machen auch die paar menschen aus dem westen nicht wett, die einfach anerkennen, das wir ANDERS und deshalb nicht schlechter gelebt haben. menschlicher war es auf jeden fall
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Alt 01.03.2017, 21:47   #18
AsbachUralt
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@ doppelhexe


Ich weiß dass es nicht an den Bürgern lag, es lag am System. Niemand kann etwas dafür, wo er geboren wird.
Aber die Verklärung der Situation in der DDR nach fast 30 Jahren ohne Mauer kann man auch nicht einfach so stehenlassen.

Zitat:
Der LPG-Vorsitzende stellt sich einem Interview. An den Handel gegebene Ernteüberschüsse aus privaten Kleingärten sollen die Versorgungsprobleme mindern.
https://www.planet-schule.de/wissens...ersorgung.html

Zitat:
Es bildeten sich nicht nur in der Weihnachtszeit Schlangen von teilweise fünfzig und mehr Metern, wenn Apfelsinen oder Bananen verkauft wurden; sondern vor jeder Fleischerei, jedem Jugendmodegeschäft, jedem Schallplattenladen, jedem Autoersatzteillager warteten disziplinierte Schlangen, sobald etwa Schinkenspeck, begehrte Jeans, Lizenzschallplatten oder Auspuffanlagen kurzzeitig ins Angebot kamen.
Einkommen und Einkauf, Konsum und Versorgungslage, DDR - Mythos und Wirklichkeit, Konrad-Adenauer-Stiftung
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Alt 01.03.2017, 22:07   #19
ZynHH
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat:
bei euch im westen ist und war alles rosig oder wie?
bis die 16 Millionen Wirtschaftsflüchtlinge kamen und danach der restliche Ostblock....

Aber immerhin hat der Fall des Eisernen Vorhangs die Apartheid in Südafrika beendet...

Es gibt eine Partei, die den Wiederaufbau der Mauer propagiert....Die Partei...hoffentlich aus Glasbausteinen....dann könnt ihr immer noch rüber gucken...
__

Mahalo


Ich würde mir wünschen, die Sendung holocaust würde mehrmals pro Jahr wiederholt....
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Alt 01.03.2017, 22:16   #20
doppelhexe
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Zitat von ZynHH Beitrag anzeigen
bis die 16 Millionen Wirtschaftsflüchtlinge kamen und danach der restliche Ostblock....

...
oder die heuschrecken aus dem westen, die alles, was nicht niet- und nagelfest war, geraubt haben.

ich lass mich von dir nicht als wirtschaftsflüchtling bezeichnen, das ist ja wohl echt das letzte... ich bin hier geblieben, im osten... was mir von idiotischen wessis vorgeworfen wird, weil ich hätt der arbeit hinterherziehen müssen.
ich hab meine arbeit verloren, weil die wessis angst vor konkurrenz hatten. wir hatten nämlich eine moderne maschine, mit der wir ein produkt hergestellt haben, das auch heute noch verkauft, aber eben im westen pdoduziert wird.

ich habe meine gesundheit verloren, weil so ein blöder wessi meinte, mich überfallen, vergewaltigen und halb tot schlagen zu müssen.

ich muss mich nicht als wirtschaftsflüchtling von verbrecher-wessis bezeichnen lassen...

jetzt darfst du dich gerne schämen für etwas, was DU nicht zu verantworten hast. arxxloch

Geändert von doppelhexe (01.03.2017 um 22:31 Uhr)
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Alt 01.03.2017, 22:19   #21
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Zitat von doppelhexe Beitrag anzeigen
wenn ihr über den osten, den IHR garnicht erlebt habt nur schei*se labern könnt, dann lasst es doch einfach. bei euch im westen ist und war alles rosig oder wie?
Lohnt sich nicht wirklich bei Schwarzweisdenkern.
Man vergißt gerne, daß der "goldene" Westen mit dem Embargo die DDR Wirtschaft schamlos ausgeblutet hat.
Ich denke da an die Produktion von Werkzeugmaschinen, Konsumgütern aller Art usw. bei denen dreiviertel der hochwertigen Produkte zu Spottpreisen von Konzernen aufgekauft wurde.
Die Valuten waren notwendig, um Embargowaren teuer zu ersetzen und damit die Wirtschaft überhaupt am Leben zu erhalten.
Ich erinnere mich, wie uns die westlichen Konzerne ausgelacht haben, als der erste 1Mbit-Chip in Eigenproduktion hergestellt werden mußte, obwohl er lange schon auf dem Markt verfügbar war.
Allerdings nicht für die DDR. Die Entwicklungskosten dafür haben Unsummen verschlungen. Fernsehtechnik wurden sehr teuer erkauft, Ersatzteile über Österreich eingeschmuggelt.
Ganze Lastwagenladungen mit modifizierten Konsumergeräten wurden über die Grenze geschafft. Daß in den Waschmaschinen und Fernsehern ala Miele oder Grundig Platinen verbaut waren,
die da garnicht hingehören, wußten nur die Eingeweihten. Nicht zu vergessen die Reparationszahlungen an die damalige Sowjetunion.
Zitat von Wikipedia
Die Reparationen der DDR betrugen insgesamt 99,1 Mrd. DM (zu Preisen von 1953) – die der Bundesrepublik Deutschland demgegenüber 2,1 Mrd. DM (zu Preisen von 1953)
Was viele nicht nachvollziehen können, liegt auch an der unterschiedlichen Bildung.
Ich wurde erzogen, im Sinne des Allgemeinwohls und der Gesellschaft zu handeln und zu denken.
Ist in der vermeintlichen Demokratie ganz anders. Die Menschen werden zu Egoisten erzogen im Sinne "Jeder ist sich selbst der Nächste".
Genau daran wird diese Gesellschaft früher oder später zugrunde gehen.

Ich bin mir auch ziemlich sicher, daß wenn der DDR Bürger nicht schon damals durch die westlichen Medien "verführt" bzw. verblödet worden wäre, hätte er die echten Werte vielleicht anders verteidigt.
Aber da spielen noch viele andere Umstände eine erhebliche Rolle. Die Einpartei-Diktatur, die Untaten der Stasi und auch das wirtschaftliche Mißmanagement.

Die DDR als Puffer zwischen zwei grundverschiedenen Systemen war von anfang an zum Scheitern verurteilt.
Aber ich schätze mich glücklich, dieses System erlebt zu haben und darüber aus eigener Erfahrung urteilen zu können.
Diese oder ähnliche Gesellschaftsformen wird es jedenfalls so nicht mehr geben. Nicht vor einem alles zerstörenden Weltkrieg.
Aber das ist nach meiner Zeit. Vielleicht ... hoffentlich ... egal.

@ZynHH
Schön, daß man Dich mal richtig kennenlernt und hinter die Fassade schauen darf.
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Alt 01.03.2017, 22:27   #22
doppelhexe
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Zitat von ZynHH Beitrag anzeigen
bis die 16 Millionen Wirtschaftsflüchtlinge kamen und danach der restliche Ostblock....

...
unerhört, das solcherart rassismus hier offen gelebt und stehen gelassen wird, in DIESEM FORUM!!!
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Alt 01.03.2017, 22:44   #23
DoppelPleite
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DoppelPleite DoppelPleite DoppelPleite DoppelPleite DoppelPleite DoppelPleite DoppelPleite
Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Nicht alles im Osten war per se schlecht, der Mangel lies die Menschen enger zusammen wachsen. Die meisten hatten nicht nur einen Job sondern gingen noch vor der Arbeit in den Garten die "Viecher" füttern und nach der Arbeit weitere Gartenarbeit verrichten.

Man kam mit allen gut aus, es war ein Zusammenhalt vorhanden, Türen abschliessen war nicht nötig es wurde so gut wie nie geklaut und das trotz wir nicht alles hatten. Kitaplätze waren ausreichend vorhanden, es gab keine Drogen ausser die legalen Alk/Tabak. Man setzte sich nicht alleine zu Hause hin und liess sich zulaufen sondern ging in die Kneipe wo der soziale Aspekt groß geschrieben wurde.

Untereinander handeln und tauschen war nicht nur ein schönes Hobby, nein es war sogar ein geben und nehmen - im Vergleich zu Heute wo fast jeder nur noch haben will, dadurch schon Messiverhalten entstehen. Schule schwänzen gab es auch nicht in der Form wie man es Heute kennt.

ich möchte den Osten nicht als perfekt darstellen, aber im Vergleich zu Heute ist es kein Wunder das die meisten Ossis gar nicht diese Welt hier wollen, dieses Blutsaugende Kapitalistische System. Jeder ist des anderen Feind, keiner gönnt dem anderen etwas.

Wir haben damals einen Fehler begangen, wir wollten ein Stück vom Kuchen abhaben und zeitgleich regte sich Widerstand gegen das System, es verschwanden Kritiker, man wurde ausgehorcht, selbst Geruchsproben wurden "eingeweckt" durch die 200.000 Stasispitzel.
Die Telefone wurden abgehört, um noch mehr Kontrolle über das eigene Volk zu gewinnen schaltete man ab 22Uhr die Fernsehleitungen aus.

Wir haben zwar mit der Wende die gewollte Freiheit bekommen, aber zahlen dafür auch bis zum heutigen Tag mit Verachtung, Vorurteile, geringere Löhne/Renten, man sprach von Rentenangleichung seit der Wende, erhöhen diese bei uns wird im Westen auch erhöht.
Dann muss man sich von manch einem Wessi anhören "Wir haben euch aufgebaut" - klar Ihr habt nichts begriffen, das Ihr den Solizuschlag zahlt ist genauso ein Humbuk wie die Bankenrettung in Griechenland, in Wahrheit haben weder die Griechen davon etwas noch wir.

Die Politik greift alles ab, die Banken machen Geschäft - Aber niemals der einfache Mann! Der wird lediglich genauso weiter veralbert, muss noch mehr sparen und Abstriche in der Rente hinnehmen.

Ich befürchte der Osten ist nie untergegangen und hat sich nur erweitert auf ganz DE, nur ohne Grenzen aber mit der selben Kaste. Oder wie erklärt Ihr das immer noch Rot/Rote Regierungen oben sind, Gregor Gysi schon damals bei der SED war, Merkel in der UKR studiert hat..?

Was ist mit den ganzen Zwangs-Maßnahmen, die rein dazu dienen unsere persönlichsten Daten ab zufassen. Das alte Spiel läuft weiter zwar nicht mehr so offensichtlich wie im Osten, aber dafür im viel größeren Stil.

Aber was schreib ich, den allermeisten so mein Empfinden, ist der Gesamtumstand überhaupt nicht bewußt und dann ist es viel einfacher zu sagen "Alles Quatsch" als sich selbst vllt ein zu gestehen das wir ein großes Problem haben, welches in Kürze die ganze EU umfasst nicht nur den Osten oder De selbst.

Sorry Freunde aber man kann es ja schlecht leugnen und so tun als wäre alles gut wie es ist.

Schöne Grüße aus dem Osten
__

-bin auch nur Besitzer einer OK - keine Rechtsberatung - auf eigene Verantwortung-

Viele Grüße,
DoppelPleite

Geändert von DoppelPleite (01.03.2017 um 23:55 Uhr) Grund: Verbesserung LK
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Alt 01.03.2017, 23:21   #24
ZynHH
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

QUOTE]Ich befürchte der Osten ist nie untergegangen und hat sich nur erweitert auf ganz DE, nur ohne Grenzen aber mit der selben Kaste. Oder wie erklärt Ihr das immer noch Rot/Rote Regierungen oben sind, Gregor Gysi schon damals bei der SED war, Merkel in der UAE studiert hat..?[/QUOTE]So ist es.

Zitat:
jetzt darfst du dich gerne schämen für etwas, was DU nicht zu verantworten hast. arxxloch
Soweit kommts noch....

Zitat:
Schön, daß man Dich mal richtig kennenlernt und hinter die Fassade schauen darf.
Ach Leutchen....Ich hab doch nie behauptet "Wir sind das Volk...."

Ich habe viele Jahre nach 89 in den Neuen Bundesländern gearbeitet....Die einen haben einen beschimpft, die anderen wollten Fortschritt....

Ich habe mich mit Tränen in den Augen über den Mauerfall gefreut, da war von Wiedervereinigung noch keine Rede. Das es keine zwei wirtschaftsstandorte in Deutschland geben konnte, war aber schnell klar. Vor der Wiedervereinigung.....

Tut doch bloß nicht so, als ob das von den Westdeutschen entschieden wurde....
__

Mahalo


Ich würde mir wünschen, die Sendung holocaust würde mehrmals pro Jahr wiederholt....
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Alt 02.03.2017, 14:17   #25
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von Locutus Beitrag anzeigen
Keine Stromzähler? Wir hatten einen, die ganze Wohnung an einem Stromkreis. Wenn einer duschen wollte (elektrischer Wasserboiler in Duschkabine, ungefähr 1500 W) konnte ich nicht bei mir heizen (Gebläse, 1000-2000 W).

In den Plattenbauten kamen die Strom-Zähler erst nach der 'Wende' Fernwärme/WW lief über die Rohre - im Winter draußen schön zum 'draufsetzen' im Wuhletal.
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