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Alt 26.02.2017, 14:48   #1
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Dagegen72 Dagegen72 Dagegen72
Standard Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Ort: Café Sibylle in Berlin

geht um die Wirtschaft in der DDR

Aktuelles ? "WAS AUS DER DDR-WIRTSCHAFT ZU LERNEN IST" - Eine neue Veranstaltungsreihe mit Lesung und Diskussion im Café Sibylle

Am 21. März geht es um die Preispolitik in der DDR

Die Ausgabe von Junge Welt informierte darüber. Die Junge Welt enthält auch immer wieder viele Buch-Tipps zum Thema DDR und andere.

Die Junge Welt wurde übrigens 70 Jahre alt! Glückwunsch

Zitat:
21. März PREISPOLITIK

Podiumsgäste:

Dr. Manfred Domagk (ehemals Staatssekretär im Amt für Preise beim Ministerrat der DDR)

Dr. Walter Siegert (ehemals Leiter der staatlichen Finanzrevision und Minister der Finanzen im Kabinett Modrow)
__


Wer gegen Erwerbslose hetzt, ist einer, der Bonzen nützt und stützt! (Dagegen72)
Zitat:

Die Bundeskanzlerin bezieht derzeit rund 18.023 Euro monatliches Amtsgehalt.
Hinzu kommt eine steuerfreie Dienstaufwandsentschädigung von rund 12.271 Euro im
Jahr. Die Bundesminister verdienen etwas weniger, erhalten aber mit rund 14.638
Euro pro Monat
( Quelle: Bund der Steuerzahler)
Dagegen72 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.02.2017, 17:42   #2
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AsbachUralt
Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Fällt diese Veranstaltung noch unter die Kategorie Fasching?

Was man aus der DDR Wirtschaft lernen kann ist, dass 5-Jahrespläne und zentrale Planwirtschaft nicht funktionieren und dass ohne dauernde Investitionen Fabrikanlagen verrotten und nicht mehr Konkurrenzfähig sind. Und dass am Ende der Untergang steht.

Aber da werden diese beiden DDR Restposten natürlich etwas anderes erzählen, dass natürlich nur der böse Klassenfeind daran die Schuld trägt, dass die DDR unterging.
AsbachUralt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.02.2017, 18:27   #3
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doppelhexe doppelhexe
Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von AsbachUralt Beitrag anzeigen
... Aber da werden diese beiden DDR Restposten natürlich etwas anderes erzählen, dass natürlich nur der böse Klassenfeind daran die Schuld trägt, dass die DDR unterging.
und woher willst du das so genau wissen?

vielleicht referieren sie ja darüber, das 5-jahrespläne und SOZIALE (wenn schon denn schon!!!) planwirtschaft nicht funktionieren, das ohne kohle fabriken verrotten und das nach spätestens 40 jahren so ein staat pleite geht...

warum müssen leute wie du eig. schon vorher alles schlechtreden? erst angucken, dann meggern :P

übrigends bin ich mir sicher, das nicht 100% DDR-wirtschaft schlecht waren, irgendetwas war vielleicht doch eigentlich gut... nur allein gegen den rest misswirtschaft eben nicht erfolgreich...
doppelhexe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.02.2017, 10:38   #4
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293949 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Interessant dabei ist, was auch von der Bundesbank kürzlich bestätigt wurde: der Schuldenstand der DDR hielt sich im Rahmen -ca. 17 Milliarden Devisen Mark + war problemlos von der Wirtschaftsleistung der DDR aufzubringen.
293949 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.02.2017, 10:43   #5
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ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH
Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat:
irgendetwas war vielleicht doch eigentlich gut..
Ja, 4 Leute teilen sich einen Besen...Einer hat Urlaub, einer ist krank, einer ist auf Fortbildung und der 4te fegt..... ergo: Vollbeschäftigung
__

Mahalo


Ich würde mir wünschen, die Sendung holocaust würde mehrmals pro Jahr wiederholt....
ZynHH ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.02.2017, 14:06   #6
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doppelhexe doppelhexe
Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von ZynHH Beitrag anzeigen
Ja, 4 Leute teilen sich einen Besen...Einer hat Urlaub, einer ist krank, einer ist auf Fortbildung und der 4te fegt..... ergo: Vollbeschäftigung
neee, ganz so war es nicht... wir waren nur maschinell nicht so aufgestellt, wie im westen. viel handarbeit bedeutet, das man mehr leute braucht...

schon verwunderlich, wer alles besser weiss, wie wir gearbeitet haben.
doppelhexe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.02.2017, 18:31   #7
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doppelhexe doppelhexe
Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von AliBaba Beitrag anzeigen
Wie krass ist das denn!

"Amt für Preise".

...
was daran krass? bei uns gabs feste preise, egal wo und wann man den artikel kaufte. und die wurden eben von einem amt festgelegt...

stellt euch vor, die DDR und ihre bewohner waren keine ausserirdischen... hatte schon alles iwo seinen sinn...
doppelhexe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.02.2017, 18:35   #8
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

doppelhexe, in der DDR gab es doch keine Preissteigerungen, ist das richtig? Ein Graubrot, um ein Beispiel zu nennen, kostete immer das selbe beim Bäcker, es wurde also im Laufe der Zeit nicht teurer?
__

Ich bin kein Rechtsanwalt. Für meine rechtlichen Hinweise und Tipps übernehme ich keine Verantwortung.
schlaraffenland ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.02.2017, 21:59   #9
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doppelhexe doppelhexe
Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von schlaraffenland Beitrag anzeigen
doppelhexe, in der DDR gab es doch keine Preissteigerungen, ist das richtig? Ein Graubrot, um ein Beispiel zu nennen, kostete immer das selbe beim Bäcker, es wurde also im Laufe der Zeit nicht teurer?
es gab aber auch andere sachen. lebensmittel wurden selten im preis verändert, aber zb. import-erzeugnisse (bananen, orangen usw...) schon und dann die "waren des nicht-täglichen bedarfs"

ich denke, der herr hatte schon ab un an mal was zu tun
doppelhexe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.03.2017, 04:50   #10
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schlaraffenland Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

doppelhexe, danke für die Bestätigung. Ja, das dachte ich mir, dass Importprodukte im Preis schwankten - weil die teilweise dem (kapitalistischen) Weltmarkt unterworfen waren. Importprodukte aus sozialistischen Ländern waren aber vielleicht im Preis stabiler, nehme ich mal an.
__

Ich bin kein Rechtsanwalt. Für meine rechtlichen Hinweise und Tipps übernehme ich keine Verantwortung.
schlaraffenland ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.03.2017, 11:27   #11
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293949 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

'Grundversorgung' war preislich weitgehend stabil - auch bei den Griletta und Broiler Stationen konnte man/Frau sich billigst versorgen. Die Kaufhallen, zumindest in Berlin waren auch mit allem notwendigen ausgestattet. Geleebananen (kicher!) gabs auch ! Die 'Produkte waren gut -Wurst, Brot, die leckere 'Tonic-Brause'. Für Strom + Heizungsverbrauch musste ich zuletzt im Hellersdorf nichts bezahlen-Stromzähler gabs nicht. (Dafür 'goldene Hausnummern'+Hausbuch)
293949 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.03.2017, 13:59   #12
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Locutus
Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Keine Stromzähler? Wir hatten einen, die ganze Wohnung an einem Stromkreis. Wenn einer duschen wollte (elektrischer Wasserboiler in Duschkabine, ungefähr 1500 W) konnte ich nicht bei mir heizen (Gebläse, 1000-2000 W).
Locutus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.03.2017, 15:01   #13
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pinguin
Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von AsbachUralt Beitrag anzeigen
Was man aus der DDR Wirtschaft lernen kann ist, dass 5-Jahrespläne und zentrale Planwirtschaft nicht funktionieren
Du meinst, die westliche Wirtschaft kommt ohne Pläne aus? Man könnte das freilich vermuten, wenn sie produktionstechnisch nicht hinterherkommt und die Nachfrage der Kunden nicht befriedigen kann)

Zitat:
und dass ohne dauernde Investitionen Fabrikanlagen verrotten und nicht mehr Konkurrenzfähig sind.
Das liegt nicht an der Planwirtschaft, sondern eher am Mißmanagement; Beispiele für die heutige Zeit spare ich mir hier, braucht man doch da nicht lange danach zu suchen.

@doppelhexe
Nicht aufregen, daß bringt nix, wir sind im Bildungsnotstand, wie ja allgemein bekannt ist.
__

Wer mich zum Sparen auffordert, wird selbst der Erste sein, den ich mir einspare; sage er hinterher nicht, er hätte es so nicht gemeint.
Es ist respektlos, Dinge zu predigen, die man nicht selber lebt.
pinguin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.03.2017, 17:09   #14
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Registriert seit: 07.03.2008
Beiträge: 1,048
AsbachUralt
Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von pinguin Beitrag anzeigen
Du meinst, die westliche Wirtschaft kommt ohne Pläne aus? Man könnte das freilich vermuten, wenn sie produktionstechnisch nicht hinterherkommt und die Nachfrage der Kunden nicht befriedigen kann)
Hast Du dafür Beispiele? Ich hatte noch nie ein Problem etwas zu bekommen. Die Läden sind knallvoll und auch Online gibt es nichts, was es nicht gibt.

Gerade gestern sah ich einen Beitrag auf MDR, wo man berichtete, dass es kaum frisches Obst und Gemüse, nicht einmal Äpfel gab.

Dafür hat man dann eine Westfirma benötigt, die in Schkopau ein komplettes und modernstes Werk für die Produktion von PVC aufbaute. Und es wurde 2 Monate früher sogar fertig.


Zitat:
Das liegt nicht an der Planwirtschaft, sondern eher am Mißmanagement; Beispiele für die heutige Zeit spare ich mir hier, braucht man doch da nicht lange danach zu suchen.
Du glaubst ernsthaft, man kann die Wirtschaft eines Landes mit einem 5-Jahresplan steuern? Genau das war das Missmanagement.

Ja, ich weiß, Elbphilharmonie oder BER.
Früher waren Manager Ingenieure mit dem entsprechenden Fachwissen, inzwischen sind es Politiker ohne Bezug zur Realität.
Das sind Probleme, die es vor 20 Jahren nicht gab.

Zitat:
@doppelhexe
Nicht aufregen, daß bringt nix, wir sind im Bildungsnotstand, wie ja allgemein bekannt ist.
Gehen die Argumente aus, wird gepöbelt.
Komisch ist allerdings nur die Tatsache, dass so viele Bürger das Arbeiter-und Bauernparadies schnellstens verlassen wollten und man deshalb sogar eine Mauer bauen musste.
Und was letztendlich 1989 geschah, das weiß jeder trotz Bildungsnotstand.
AsbachUralt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.03.2017, 17:52   #15
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Benutzerbild von pinguin
 
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pinguin
Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von AsbachUralt Beitrag anzeigen
Die Läden sind knallvoll und auch Online gibt es nichts, was es nicht gibt.
Sicher sind die Läden voll, aber nicht unbedingt mit dem, was man selber gerade zu kaufen beabsichtigt; gerade bei Erzeugnissen, die den Weg über die Weltmeere nehmen, Ersatzteile bspw.), durfte ich so manches Mal warten.

Zitat:
Du glaubst ernsthaft, man kann die Wirtschaft eines Landes mit einem 5-Jahresplan steuern?
Wer keinen Plan hat, wohin etwas gesteuert werden soll, handelt planlos mit ungewissem Erfolg.

Zitat:
Früher waren Manager Ingenieure mit dem entsprechenden Fachwissen,
Die Führung des BER liegt nicht in den Händen von Politikern; der jetzige Chef ist bspw. von Siemens.

Richtig ist hier nur, daß im Aufsichtsrat Politiker sitzen, aber auch nicht nur, weil es auch dort bspw. Arbeitnehmervertreter hat.

Zitat:
dass so viele Bürger das Arbeiter-und Bauernparadies schnellstens verlassen wollten
Waren es wirklich so viele? Es waren sicher einige, aber die hat es in jeder Gesellschaft auch heute. Warum glaubst Du bspw., daß viele auch der bundesweiten Prominenten Bürger hier im doppelt roten Brandenburg leben?
__

Wer mich zum Sparen auffordert, wird selbst der Erste sein, den ich mir einspare; sage er hinterher nicht, er hätte es so nicht gemeint.
Es ist respektlos, Dinge zu predigen, die man nicht selber lebt.
pinguin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.03.2017, 19:29   #16
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AsbachUralt
Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von pinguin;
den Weg über die Weltmeere nehmen, Ersatzteile bspw.), durfte ich so manches Mal warten.
Witzige Argumentation.


Zitat:
Wer keinen Plan hat, wohin etwas gesteuert werden soll, handelt planlos mit ungewissem Erfolg.
Sicher benötigt es Planungen.
Aber keine Planung die für 5 Jahre festlegt, wann rechte und wann linke Schuhe für die Bevölkerung hergestellt werden oder wieviele Kochlöffel usw.
Oder wieso musste ein DDR Bürger 10 Jahre auf seinen Trabbi warten?
Da war doch mit der Planung etwas faul?



Zitat:
Die Führung des BER liegt nicht in den Händen von Politikern; der jetzige Chef ist bspw. von Siemens.

Richtig ist hier nur, daß im Aufsichtsrat Politiker sitzen, aber auch nicht nur, weil es auch dort bspw. Arbeitnehmervertreter hat.

Natürlich liegt die Verantwortung beim Aufsichtsrat:

Zitat:
"Der Aufsichtsrat ist definitiv falsch besetzt", kritisiert Handwerkskammer-Chef Schwarz. 15 Mitglieder hat das Kontrollgremium, darunter acht Politiker und fünf Mitglieder der Arbeitnehmerseite. Zehn Mitglieder stellen die Eigentümer, fünf stellt die Arbeitnehmerseite. Unter anderem gehören neben Wowereit und Matthias Platzeck, Ministerpräsident Brandenburgs, die Staatssekretäre Rainer Bomba und Werner Gatzer zum Kontrollgremium - als Vertreter der drei Eigentümer: der Stadt Berlin, des Lands Brandenburg und des Bunds.

Flughafen Berlin: Fehler 2: Die Aufsichtsratsbesetzung

Zitat:
Waren es wirklich so viele? Es waren sicher einige, aber die hat es in jeder Gesellschaft auch heute. Warum glaubst Du bspw., daß viele auch der bundesweiten Prominenten Bürger hier im doppelt roten Brandenburg leben?
Wären es nicht so viele gewesen, hättte sich die Mauer noch einige Zeit halten können. Scheinbar siehst Du die Zeit um 1989 inzwischen mit einer rosa gefärbten Brille.

Und was die Prominenz in Brandenburg angeht, was hat das mit der alten DDR zu tun, die seit 27 Jahren Vergangenheit ist? Kannst Du das einmal näher erklären?
Es liegt nun mal im Einzugsbereich der Hauptstadt und deshalb wohnt dort auch einiges an Prominenz. Zumal Brandenburg ja auch Lebensqualität bietet.
AsbachUralt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.03.2017, 20:13   #17
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doppelhexe doppelhexe
Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von AsbachUralt Beitrag anzeigen
... Gerade gestern sah ich einen Beitrag auf MDR, wo man berichtete, dass es kaum frisches Obst und Gemüse, nicht einmal Äpfel gab.....
name der sendung? die würde ich mir auch gerne ansehen... denn was du da schreibst ist eine glatte lüge...

wir hatten obst und auch gemüse... hauptsächlich sorten der saison (viel gesünder und umweltfreundlicher) und äpfel gab es im überfluss... mangel war an südfrüchten und stell dir vor, die wurden nicht von allen DDR-bürgern vermisst.

wenn ihr über den osten, den IHR garnicht erlebt habt nur schei*se labern könnt, dann lasst es doch einfach. bei euch im westen ist und war alles rosig oder wie?

man, wenn doch bloß endlich wer käme und die mauer wieder aufbaute... dann hätte ich keinen grund, mich hier aufzuhalten und so einen mist lesen zu müssen. das machen auch die paar menschen aus dem westen nicht wett, die einfach anerkennen, das wir ANDERS und deshalb nicht schlechter gelebt haben. menschlicher war es auf jeden fall
doppelhexe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.03.2017, 20:47   #18
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Registriert seit: 07.03.2008
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AsbachUralt
Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

@ doppelhexe


Ich weiß dass es nicht an den Bürgern lag, es lag am System. Niemand kann etwas dafür, wo er geboren wird.
Aber die Verklärung der Situation in der DDR nach fast 30 Jahren ohne Mauer kann man auch nicht einfach so stehenlassen.

Zitat:
Der LPG-Vorsitzende stellt sich einem Interview. An den Handel gegebene Ernteüberschüsse aus privaten Kleingärten sollen die Versorgungsprobleme mindern.
https://www.planet-schule.de/wissens...ersorgung.html

Zitat:
Es bildeten sich nicht nur in der Weihnachtszeit Schlangen von teilweise fünfzig und mehr Metern, wenn Apfelsinen oder Bananen verkauft wurden; sondern vor jeder Fleischerei, jedem Jugendmodegeschäft, jedem Schallplattenladen, jedem Autoersatzteillager warteten disziplinierte Schlangen, sobald etwa Schinkenspeck, begehrte Jeans, Lizenzschallplatten oder Auspuffanlagen kurzzeitig ins Angebot kamen.
Einkommen und Einkauf, Konsum und Versorgungslage, DDR - Mythos und Wirklichkeit, Konrad-Adenauer-Stiftung
AsbachUralt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.03.2017, 21:07   #19
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Benutzerbild von ZynHH
 
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ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH
Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat:
bei euch im westen ist und war alles rosig oder wie?
bis die 16 Millionen Wirtschaftsflüchtlinge kamen und danach der restliche Ostblock....

Aber immerhin hat der Fall des Eisernen Vorhangs die Apartheid in Südafrika beendet...

Es gibt eine Partei, die den Wiederaufbau der Mauer propagiert....Die Partei...hoffentlich aus Glasbausteinen....dann könnt ihr immer noch rüber gucken...
__

Mahalo


Ich würde mir wünschen, die Sendung holocaust würde mehrmals pro Jahr wiederholt....
ZynHH ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.03.2017, 21:16   #20
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doppelhexe doppelhexe
Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von ZynHH Beitrag anzeigen
bis die 16 Millionen Wirtschaftsflüchtlinge kamen und danach der restliche Ostblock....

...
oder die heuschrecken aus dem westen, die alles, was nicht niet- und nagelfest war, geraubt haben.

ich lass mich von dir nicht als wirtschaftsflüchtling bezeichnen, das ist ja wohl echt das letzte... ich bin hier geblieben, im osten... was mir von idiotischen wessis vorgeworfen wird, weil ich hätt der arbeit hinterherziehen müssen.
ich hab meine arbeit verloren, weil die wessis angst vor konkurrenz hatten. wir hatten nämlich eine moderne maschine, mit der wir ein produkt hergestellt haben, das auch heute noch verkauft, aber eben im westen pdoduziert wird.

ich habe meine gesundheit verloren, weil so ein blöder wessi meinte, mich überfallen, vergewaltigen und halb tot schlagen zu müssen.

ich muss mich nicht als wirtschaftsflüchtling von verbrecher-wessis bezeichnen lassen...

jetzt darfst du dich gerne schämen für etwas, was DU nicht zu verantworten hast. arxxloch

Geändert von doppelhexe (01.03.2017 um 21:31 Uhr)
doppelhexe ist offline   Mit Zitat antworten
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