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Start > > -> Wichtig! Armutskongress 7. + 8. Juli 2016 - 'Zeit zu(m) Handeln' -


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Alt 19.06.2016, 01:01   #1
Atze Knorke
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Info Wichtig! Armutskongress 7. + 8. Juli 2016 - 'Zeit zu(m) Handeln' -

An die Forumsrunde,

die absolut präsenten Veranstaltungen gelangen NICHT (öffentlich) an die "betroffenen Menschen"!

Bin selbst erst darauf gestossen, ich gebe folgende INFO bekannt:

www.der-paritaetische.de: Veranstaltungen

Veranstaltungsort: Langenbeck-Virchow-Haus, Luisenstr. 58/59, 10117 Berlin

Donnerstag, 07.07.2016 von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Freitag, 08.07.2016 von 8:30 Uhr bis 14:30 Uhr

Zitat:

7./08. Juli 2016, Berlin | Armutskongress

Save the Date!
Fachkongress u.a. mit Christoph Butterwegge, Friedhelm Hengsbach, Rudolf Martens und Ulrich Schneider. In der 2-tägigen Veranstaltung werden die aktuellen Fragen und Diskussionsstränge zur Armutsentwicklung und zur Armutspolitik beleuchtet.
Mehr Informationen unter www.armutskongress.de
Anmeldung für den "Armutskongress" unter:
Anmelden - www.armutskongress.de

Anmeldung für die Workshops ab 06. Juni 2016:
Programm - www.armutskongress.de

Teilnahmegebühr: Für "Sozialleistungsbezieher" soll das kostenlos sein.

(siehe bitte dazugehörigen Flyer)

Empört euch kollektiv, beteiligt euch bei den zahlreich vertretenen Profiteuren des sogenannten Sozialstaates: Veranstalter - www.armutskongress.de
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Alt 19.06.2016, 01:14   #2
Kampfmops
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Kampfmops
Standard AW: Wichtig! Armutskongress 7. + 8. Juli 2016 - 'Zeit zu(m) Handeln' -

Berlin ist leider etwas viel zu weit weg. Wird es das auch in anderen Städten geben oder nur dort?
__

Meine Texte erscheinen manchmal wirr oder vollkommen durcheinander?
Keine angst, ich bin verwirrt im Kopf, das kommt sicher noch öfter vor
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Alt 19.06.2016, 01:33   #3
Atze Knorke
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Standard AW: Wichtig! Armutskongress 7. + 8. Juli 2016 - 'Zeit zu(m) Handeln' -

menno, ja schade @Kampfmops, dass findet so im Juli 2016 in Bärlin statt ... gucke/durchforste doch mal die Homepages deiner Stadt/Bezirk/inkl. Sozialverbände was da so läuft ...
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Alt 20.06.2016, 18:32   #4
Fotoz
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Fotoz Fotoz
Standard AW: Wichtig! Armutskongress 7. + 8. Juli 2016 - 'Zeit zu(m) Handeln' -

Zitat von Atze Knorke Beitrag anzeigen
die absolut präsenten Veranstaltungen gelangen NICHT (öffentlich) an die "betroffenen Menschen"!
...
Teilnahmegebühr: Für "Sozialleistungsbezieher" soll das kostenlos sein.
Die Antwort hast du doch schon gegeben, warum das nicht so öffentlich gemacht wird. Ob Absicht oder Zufall, denn was wäre, wenn dort 1000 Elos rein wollten?
Ach schade, alle Plätze sind schon verkauft.

Die meisten, die über Armut berichten..., verdienen oft noch indirekt damit ganz ordentlich.
Manch ein Arbeitslosenverein, der vor Ort hilft oder noch mehr helfen könnte, kanns nicht, weil das Geld fehlt.
Wie wärs denn mal damit, dass die Kosten für die Saalmiete incl. Essen, die Fahrten der Teilnehmer, und alles was da sonst noch zusammen kommt, einfach so einem Verein gespendet würde?

Ich brauch keine Götter, die mir sagen wie beschissen es mir geht und denen, die damit noch Geld verdienen oder die, denen es besonders gut geht, ist das doch scheiß egal wieviel Elend und Armut und soziale Ungerechtigkeit es gibt.

Auf solche Veranstaltungen kann ich gerne verzichten.
__


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Alt 21.06.2016, 09:46   #5
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Standard AW: Wichtig! Armutskongress 7. + 8. Juli 2016 - 'Zeit zu(m) Handeln' -

Hähä,

sag ich doch, die Armutsindustrie mit ihrem Betroffenheitsgetue!
Hängen das Gesicht in die Medien, tun so, als täten sie etwas oder geben vor zu wissen wie tragisch das alles für Betroffene ist und verdienen sich gütlich daran, ändern tun sie aber nix!
Sondern zeigen glücklich die Tafeln die sie eröffnen oder so! hahaha!

Verlogene Gesellschaft von vorne bis hinten.

Nicht mehr zum Aushalten!

Genauso Phineo, Millionenvergabe von Klatten und Mohn an "Organisationen" die sich sozialwirksam engagieren!

Das tolle dabei: keiner schafft diesen Stuß Hartz ab, nein! Sie alle lassen das so stehen und arbeiten an Kleinigkeiten hier und Kleinigkeiten da, aber sich gegen Hartz so auszusprechen dass es ein Ende nimmt, das tut keiner von denen!

Und das ist das Problem und auch völlig ersichtlich was für ne Industrie die Armutsindustrie ist!

Man stöß sich gesund am Leid anderer, guckt betroffen uns so, aber ändern?????Nee! Ist nicht Ziel!

Ziel ist es den Organisationen Geld zukommen zu lassen, die "gut" auffallen, heißt so iel wie "wwer die dollsten Tafeln aufstellt, der hat wirksam etwas geholfen" oder so!

:biggrin:

Die verarschen uns alle!
Was täten sie nur ohne uns arme Hartzer am Rande der Gesellschaft?
Dann gingen ihnen die Gelder und die Arbeit aus!:biggrin:

https://www.phineo.org/

warum gelingen meine smileys nicht?
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Alt 21.06.2016, 11:13   #6
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Standard AW: Wichtig! Armutskongress 7. + 8. Juli 2016 - 'Zeit zu(m) Handeln' -

ie Superreichen folgen jetzt den Beispielen von Rockefeller und Carnegie, große Philanthropen, haben ihre Vermögen gespendet.
In der Neuzeit gehen Buffet und Gates schon voraus, es folgt Zuckerberg und jetzt komen auch Klatten, Mohn und so hinterher, ist schcik grade....spenden!

Gegen solche Zustände komplett aufzustehen ist aber nich tim Programm, sondern Stiftungen (Steuersparmodelle)und Unterstützung von Organisationen, die von diesen Zuständen leben!

Naja, was red ich.

Un d hier die Zukunft und ihre begeisterten Anhänger, bald ist der Mensch komplett ersetzt, das sieht n icht gut aus, denn diese Pläne werden schnell und im großen Stil ncihtn ur begeistert von der Industrie aufgenommen sondern auch vorangetrieben.

Da hinein spendenn Google, Zuckerberg und so, in die Förderung solcher Zukunftsauswüchse.

Damit wächst Silikonvalley und die Technisierungsfreakfirmen, bei denen ist freilich nix von Traurigkeit und Arbeitslosigkeit, dort ist Aufbruchstimmung!

Doku

Schöne neue Welt in Mediathek - TV SPIELFILM


Das ist doch der Hohn, Phineo von Mohn angestoßen und hier was Bertelsmann zur Zeit Schröder so von sich gab, was ja auch auf großes Interesse stieß:

Publizistik
Wirtschaftspolitischer Forderungskatalog

Nach Antritt der Regierung Schröder publizierte die Stiftung in der Zeitschrift Capital einen wirtschaftspolitischen Forderungskatalog für die ersten 100 Tage der Regierung. Dessen Inhalte:

In der Sozialversicherung sei es nötig, binnen zehn Jahren die Arbeitslosenversicherung abzuschaffen und Sozialhilfe weiter einzuschränken. Die Kürzungen in der Sozialhilfe wiederum mindere automatisch den damit verbundenen Mindestlohn. Sinke der Mindestlohn, dann diene dies der Bekämpfung von Arbeitslosigkeit. Zugleich diene dies der Sanierung der Staatsfinanzen.
Die Senkung der übrigen Löhne um 15 Prozent und die Reduzierung des Kündigungsschutzes erlaube es Unternehmen, mehr Arbeiter und Angestellte einzustellen und damit die Arbeitslosigkeit zu dämpfen.
Die Lohnnebenkosten sollten mittelfristig vom Unternehmer ganz auf den Arbeitnehmer übertragen werden.

Die Stiftung behauptete, dass die Bundesrepublik Deutschland ab dem Jahre 2010 nicht mehr dazu in der Lage sein werde, für Renten, Krankenkosten oder Arbeitslosigkeit im bis dahin getragenen Maße aufzukommen. Der von 1998 bis 2005 amtierende Bundeskanzler Gerhard Schröder ließ sich, ebenso wie die ihn 2005 ablösende Bundeskanzlerin Angela Merkel, des Öfteren von Seiten der Stiftung beraten. Viele der Forderungen fanden Eingang in Schröders Agenda 2010 und schlugen sich im ALG II nieder.

https://de.wikipedia.org/wiki/Bertelsmann_Stiftung



hähähähä , wenn das nicht Hohn ist weiß ich auch nicht!
Muß man nur die richtige Brille anhaben, dann sieht man klarer!
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Alt 21.06.2016, 11:41   #7
Rotten
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Standard AW: Wichtig! Armutskongress 7. + 8. Juli 2016 - 'Zeit zu(m) Handeln' -

Armut per Gesetz ist nicht passiert, sondern von Politik, Wirtschaft und Medien gewollt.
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Alt 23.06.2016, 18:05   #8
Atze Knorke
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Idee AW: Wichtig! Armutskongress 7. + 8. Juli 2016 - 'Zeit zu(m) Handeln' -

An die Forumsrunde,

die Macht des Wortes bzw. den Unmut, die Wut und den Zorn von 11 Jahren Agenda 2010 einschließlich der "SGB II-Rechtsverschärfungen" bitte hier ggf. abladen. Es geht nicht ohne eigene Aktivität.

Veranstalter - www.armutskongress.de






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Alt 24.06.2016, 10:19   #9
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Standard AW: Wichtig! Armutskongress 7. + 8. Juli 2016 - 'Zeit zu(m) Handeln' -

oh man , ich will nach Berlin ziehen -

ich wäre jedenfalls dabei !
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Wer gegen Erwerbslose hetzt, ist einer, der Bonzen nützt und stützt! (Dagegen72)
Zitat:

Die Bundeskanzlerin bezieht derzeit rund 18.023 Euro monatliches Amtsgehalt.
Hinzu kommt eine steuerfreie Dienstaufwandsentschädigung von rund 12.271 Euro im
Jahr. Die Bundesminister verdienen etwas weniger, erhalten aber mit rund 14.638
Euro pro Monat
( Quelle: Bund der Steuerzahler)
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Alt 02.07.2016, 14:44   #10
Atze Knorke
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Standard AW: Wichtig! Armutskongress 7. + 8. Juli 2016 - 'Zeit zu(m) Handeln' -

zur Erinnerung - schubs.
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Alt 02.07.2016, 15:37   #11
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Standard AW: Wichtig! Armutskongress 7. + 8. Juli 2016 - 'Zeit zu(m) Handeln' -

Kann ich nicht hin, meine Kotzfässer sind zu schwer zum tragen!

Und ich wäre allein damit im Zug als Schwarzfahrer unterwegs und müsste JC anlügen, weil ich dann ein paar Tage nicht vor Ort bin! :-)))
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Alt 04.07.2016, 19:56   #12
Ottel
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Standard AW: Wichtig! Armutskongress 7. + 8. Juli 2016 - 'Zeit zu(m) Handeln' -

Was soll ein „Armutskongress“ heut zu Tage bringen?

…u.a. in/mit dieser kaputten „Republik“ mit Bezeichnung „D“,

bei gefühlt an jedem 2. Tag in einem völlig sinnentleerten EU, oder sonst was-„Gipfel“…

...ja, ja… Pessimismus, aber (leider) realistisch objektiv
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Alt 06.07.2016, 12:58   #13
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Ausrufezeichen AW: Wichtig! Armutskongress 7. + 8. Juli 2016 - 'Zeit zu(m) Handeln' -

Inge Hannemann verlinkt auf Twitter einen Artikel zum Thema Armutskonferenz mit Aussagen von Prof. Butterwegge, dieser sieht "Anlass zu großer Sorge"

https://www.esanum.de/armutskongress...ehr-krankheit/


Zitat:
“Durch die Arbeitsmarkt-, Renten- und Gesundheitsreformen der ‘Agenda 2010’ von Gerhard Schröder hat sich Deutschland seit der Jahrtausendwende tiefgreifend verändert”, konstatiert Professor Christoph Butterwegge auf dem Armutskongress in Berlin. Nicht die Massenerwerbslosigkeit sei beseitigt worden, wie damals versprochen, “sondern die Armut vermehrt, wodurch sich der Gesundheitszustand und die medizinische Versorgung großer Teile der Bevölkerung verschlechtert haben.”

weitere Artikel aus online-Berichten:

Leute (hier in Freiburg) seien lieber arm als sich als ALG II er stigmatisieren zu lasssen - äh, ja, also mit ALG II sind sie auch arm - bloß zur Info - aber die ALG II - Schikane fällt dann halt

Zitat:
Und Kaiser beobachtet ein weiteres Phänomen: Mehr und mehr Leute verzichteten auf Leistungen, auf die sie einen Anspruch hätten. "Lieber arm, aber ohne Jobcenter", nennt er das. Viele hätten ihm gesagt, mit dem Bezug von Sozialleistungen würden sie sich nicht mehr frei fühlen und hätten Angst vor dem drohenden niedrigen gesellschaftlichen Status. Denn: "Arbeitslose werden gesellschaftlich am stärksten diskriminiert."
Die Haltung ist verständlich aber die Firma Jobcenter profitiert da leider von :(



Freiburg: Sozialbericht: Wie viele Freiburger leben unter der Armutsgrenze, wie viele knapp darüber? - badische-zeitung.de

und hier im neuen Deutschland:

Berlin - die Stadt der AufstockerInnen

https://www.neues-deutschland.de/art...ufstocker.html

Zitat:
Über 60.000 Menschen können nicht allein von ihrem Gehalt leben / Hamburg, Region Hannover und Köln folgen in der Rangliste
7,02 Millionen Menschen leben von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen | O-Ton Arbeitsmarkt

Zitat:
2,74 Millionen Arbeitslose gab es im April 2016. Doch mit rund 7,02 Millionen lebten mehr als zweieinhalbmal so viele Menschen in Deutschland von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen, darunter 1,96 Millionen Kinder und Jugendliche. Denn nur ein Teil derer, die staatliche Unterstützung benötigen, gilt auch als arbeitslos im Sinne der Statistik.

(Artikel gefunden auf Susanne Wiest Twitter)
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Wer gegen Erwerbslose hetzt, ist einer, der Bonzen nützt und stützt! (Dagegen72)
Zitat:

Die Bundeskanzlerin bezieht derzeit rund 18.023 Euro monatliches Amtsgehalt.
Hinzu kommt eine steuerfreie Dienstaufwandsentschädigung von rund 12.271 Euro im
Jahr. Die Bundesminister verdienen etwas weniger, erhalten aber mit rund 14.638
Euro pro Monat
( Quelle: Bund der Steuerzahler)
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Alt 30.07.2016, 21:00   #14
Atze Knorke
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Reden AW: Wichtig! Armutskongress 7. + 8. Juli 2016 - 'Zeit zu(m) Handeln' -

An die Forumsrunde,

"Ausgegrenzte organisieren" ... ja die im "Schatten" sieht man nicht ... Verrohung der Gesellschaft und inmitten die Verteilungskämpfe von "BrotRettern", Tafeln, von unerschwinglichen gesunden Lebensmitteln & Wohnungen bis der letzte Brückenpfeiler naht ...


https://www.jungewelt.de/2016/07-09/022.php

Zitat:
Die Fakten sind hinlänglich bekannt. Allein in den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden mehrere Armutsberichte veröffentlicht, in denen die Lage in der Bundesrepublik wie auch in der EU analysiert wird. Für Deutschland gilt laut Statistischem Bundesamt: Mehr als zwölf Millionen Menschen sind armutsgefährdet.

Am Freitag ging in Berlin der erste Armutskongress zu Ende, den neben dem Paritätischen Gesamtverband und dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) 22 weitere Organisationen mitveranstaltet hatten, darunter große Wohlfahrtsverbände wie VdK und Volkssolidarität, Deutscher Kinderschutzbund und Deutsches Kinderhilfswerk sowie der Verband alleinerziehender Mütter und Väter. Das Motto der Tagung lautete: »Zeit zu(m) Handeln«. Wichtigster Grund für die drängende Parole: Die herrschende Politik sieht keine Notwendigkeit, etwa eine armutsfeste Grundsicherung für Kinder, eine echte Entlastung für Alleinerziehende und eine Stabilisierung, geschweige denn Erhöhung des Rentenniveaus durchzusetzen.

Und ein Großteil der Medien beschweigt das Problem oder verharmlost es systematisch.
Folgerichtig bestimmten am Freitag insbesondere Workshops und Debatten die Tagungsagenda, in denen es um Hilfe zur Selbsthilfe bei der Organisierung der von sozialer Ungerechtigkeit und Ausgrenzung Betroffenen und um »Schritte zu einer Bürgerrechtsbewegung gegen Armut« ging.

DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach hatte am Donnerstag vor den mehr als 500 Teilnehmern festgestellt, dass Armut und Armutsgefährdung im reichen Deutschland »ein massenhaftes Phänomen mitten in unserer Gesellschaft« seien. Viel zu lange habe die Politik nur an einzelnen Symptomen »herumgedoktert«. Notwendig sei aber präventives Handeln. Trotz der Zunahme der Beschäftigung hierzulande sei die Zahl der von Armut Bedrohten in den letzten Jahren noch gewachsen. Eindringlich warnte die DGB-Frau, die Ignoranz der Politik gegenüber dem Problem sei Wasser auf die Mühlen der Rechtspopulisten, die »versuchen, den Verteilungskampf in die unteren Etagen der Gesellschaft zu verlagern«.

Der Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge forderte am Freitag: »Wer Armut mit Erfolg bekämpfen will, muss den Reichtum antasten.«

Werena Rosenke von der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe wies darauf hin, dass Obdachlosigkeit die »extremste Form sozialer Ausgrenzung« sei. Bundesweit fehlten mindestens 2,7 Millionen bezahlbare Kleinwohnungen. Die Krise auf dem Wohnungsmarkt habe wenig mit Flüchtlingen und vermehrter Zuwanderung zu tun, sondern sei Ergebnis politischer Fehlentscheidungen in den vergangenen Jahrzehnten.

Die Initiatoren bewerteten den Kongress als »vollen Erfolg«. Dieser liege in der breiten Vernetzung von Sozial-, Wohlfahrts- und Fachverbänden, Selbsthilfe- und Betroffeneninitiativen sowie Gewerkschaften.
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Alt 31.05.2017, 19:05   #15
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Info 2. Armutskongress 27.+28. Juni 2017 -Umsteuern, Armut stoppen, Zukunft schaffen-

An die Forumsrunde,

was mir schon am 1. Armutskongress auffiel, warum waren nicht das ELO sowie Tacheles (als Mitglied) vertreten, die doch aus sehr armutsfesten Erfahrungsschätzen berichten könnten.

Es wird zum 2. Armutskongress im Langenbeck-Virchow-Haus am 27.-28. Juni 2017 geladen:

https://www.armutskongress.de/

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Verweise dahingehend auf den Beitrag #205 aus dem Thread:
https://www.elo-forum.org/news-disku...ml#post2183882

Der Worte sind genug gewechselt. Taten müssen endlich und unwiderbringlich folgen.
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