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Alt 11.07.2017, 11:30   #26
Tica
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Standard AW: Rente in Reha beantragen

@Petramichel

Deine Diagnose ist der Hammer. Ich hoffe die DRV hat ein Einsehen und bezahlt Dir die Rente. Aber...

Ein Bekannter von uns hatte dieselbe Diagnose vor 10 Jahren bekommen. Seine Tochter ein paar Jahre später. Es war tragisch. Ein jahrelanger Kampf mit der DRV. Zum Glück haben die Eltern des Bekannten finanziell geholfen.
Leider hatte die DRV bei Beiden auf Zeit gespielt.

Ich finde es unwürdig. Als ob die Erkrankten nicht genügend andere Probleme haben.

Ich drücke Dir ganz doll die Daumen. Für die Genesung und für die Rente!!!!

lg Tica
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Alt 03.11.2017, 08:05   #27
Petramichel
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Petramichel
Standard AW: Rente in Reha beantragen

Hallo Zusammen

wollte mich nochmal gemeldet haben nach meiner Naja sagen wir mal nicht so tollen Zeit.
Ende Juli bin ich mit der Therapie angefangen, 30 Bestrahlungen und 6x Chemo, ging bis Anfang September, danach ist man ziemlich fertig.
Ab dem 21.9 war ich für 3 Wochen in einer Onkologischen AHB, wo ich viel Ruhe fand.
Eine Woche nach Ende der AHB bekam ich den Abschlussbericht.
Laut dem Bericht kann ich meine letzte Arbeit nicht mehr machen, aber leichte Arbeit sehr wohl über 6 Stunden täglich und zu jeder Tageszeit, Früh-Spät und Nachtschicht.
Auch sonst sei in den 3 Wochen AHB alles wunderbar gewesen, bin quasi ein neuer Mensch...hahaha. Zumindestens hat der Reha-Arzt eine Psychosomatische Reha befürwortet.
Das konnte ich so nicht stehen lassen und bin zu einer Anwältin Schwerpunkt Sozialrecht, und bin mit ihr Punkt für Punkt alles durchgegangen, was nicht den Tatsachen entspricht wurde richtig gestellt. Sie wird mir die saubere Abschrift nochmal vorlegen, damit ich mir das anschaue ob alles richtig ist, werde heute eine Mail von ihr bekommen.
Zusätzlich habe ich eine Psychosomatische Reha beantragt.
Gestern bekomme ich einen Brief von der DRV-Westfalen.
EM-Rente rückwirkend zum 21.9 genehmigt, befristet bis zum 31.10.2018, was sagt man dazu, da war ich schon überrascht.
Die Gegendarstellung lasse ich natürlich trotzdem von meiner Anwältin losschicken.

L.G.
Petramichel
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Alt 04.11.2017, 11:12   #28
Petramichel
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Petramichel
Standard AW: Rente in Reha beantragen

Hallo
was ich mich frage ist, nach welchen Kriterien die EM-Rente auf 1Jahr begrenzt wird. Der 21.9 ist genau der Tag an dem ich meine Onko-AHB begonnen habe. Wie gesagt der Abschlussbericht ist für EM-Rente eher negativ ausgefallen. Bei einem Gutachter war ich auch nicht.
LG
Petramichel
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Alt 04.11.2017, 12:29   #29
Tica
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Standard AW: Rente in Reha beantragen

Gratuliere erst einmal.

Ja.... wonach geht die Befristungsdauer? Wissen die bestimmt selber nicht.

Bei mir waren es:
1. 18 Monate
2. 9 Monate
3. 32 Monate
4. 24 Monate
5. unbefristet
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Alt 04.11.2017, 12:46   #30
Petramichel
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Petramichel
Standard AW: Rente in Reha beantragen

Danke schön

werde jetzt mal alles auf mich zukommen lassen, und bei Zeiten dann die Verlängerung beantragen.
Fast 1 Jahr ohne Ämter-Stress ist ja auch schon mal schön!

L.G.
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Alt 09.11.2017, 21:42   #31
Petramichel
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Petramichel
Standard AW: Rente in Reha beantragen

Hallo Zusammen

habe ja eine Psychosomatische Reha beantragt, und nicht sehr überraschend ist die Reha von der DRV-Westfalen abgelehnt worden.

Begründung ist, das noch keine 4 Jahre seid der letzten Maßnahme her sind.
Ja leuchtet schon irgendwie ein, ich hab die EM-Rente bekommen, wieso dann noch ne Reha genehmigen.

Die Psychosomatische-Reha hatte ich ja schon genehmigt bekommen, musste sie aufgrund der Krebserkrankung absagen, und die letzte Maßnahme war eine Onkologische-AHB.

Macht es Sinn gegen die Entscheidung Einspruch einzulegen, ich wollte die Psychosomatische Reha nutzen um zu mir zu finden und zur Ruhe zu kommen.

Das konnte ich zwar in der Onkologischen-AHB auch teilweise, aber ich denke das in einer P.-Reha noch mal ganz speziell auf meine Problematik eingegangen wird, die nicht erst seid meiner Krebsdiagnose besteht.

Ich hab etwas Angst, das der Schuss für mich auch nach hinten losgehen kann!

L.G.
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Alt 10.11.2017, 05:42   #32
Doppeloma
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Info AW: Rente in Reha beantragen

Hallo Petramichel,

zunächst mal alles Gute für dich und Glückwunsch zur bewilligten EM-Rente auf Zeit.

Zitat:
Macht es Sinn gegen die Entscheidung Einspruch einzulegen, ich wollte die Psychosomatische Reha nutzen um zu mir zu finden und zur Ruhe zu kommen.
Darauf solltest du besser verzichten, wenn du aktuell in EM-Rente bist wäre die KK zuständig eine psychosomatische Klinik zu bezahlen.

Versuche doch mal Kontakt aufzunehmen mit passenden psychosomatischen Kliniken und lass dich vom Arzt akut einweisen wenn das möglich ist.

Ich fürchte von psychosomatischen DRV-Rehas hast du zu positive Vorstellungen und Erwartungen ... ich musste eine machen weil die KK das verlangt hat im Krankengeldbezug, die Ruhe die ich dort auch gerne gefunden hätte misste ich 6 Wochen vergeblich suchen.

Zitat:
Das konnte ich zwar in der Onkologischen-AHB auch teilweise, aber ich denke das in einer P.-Reha noch mal ganz speziell auf meine Problematik eingegangen wird, die nicht erst seid meiner Krebsdiagnose besteht.
Das glaube ich daher eher nicht, dass dort deine Erwartungen in Erfüllung gehen würden und eine DRV-Reha ist immer vorrangig dafür vorgesehen dich wieder in den Arbeitsmarkt zu bringen.

Zitat:
Ich hab etwas Angst, das der Schuss für mich auch nach hinten losgehen kann!
Diese Sorge ist also keineswegs unbegründet, versuche einen klinischen Aufenthalt zu bekommen für deine psychischen Probleme, das gibt es nicht nur in der Psychiatrie sondern auch in psychosomatischen Kliniken ...

Ihre Akutklinik Urbachtal im Allgau ist fur Sie da

Das ist nur ein Beispiel dafür, gib einfach mal das Stichwort ein (psychosomatische Kliniken) und du wirst weitere Angebote finden, achte darauf, dass es NICHT um DRV-Reha sondern um Akutbehandlung (über die Krankenkasse) gehen soll.

Vielleicht kann dich ja auch dein behandelnder Arzt beraten dazu wo du aktuell gut aufgehoben sein würdest.

MfG Doppeloma
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Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
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Alt 10.11.2017, 15:08   #33
Petramichel
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Petramichel
Standard AW: Rente in Reha beantragen

Hallo Doppeloma

danke für die Tipps, ich denke auch das ich es erstmal so hinnehme, in 9 Monaten kann ich ja sowieso nochmal eine Onkologische Reha beantragen die mir laut meinem Onkologen auch zusteht, und ausdrücklich befürwortet wird, und dann anstandslos durch gewunken wird.

Bis dahin genieße ich erstmal mein neues Leben, die ersten
Kontroll-CT`s haben nämlich absolut keine Hinweise auf irgendetwas negatives ergeben, und das zählt für mich an erster Stelle.

Lieben Gruß und vielen Dank
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Alt 19.02.2018, 08:46   #34
Petramichel
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Petramichel
Standard AW: Rente in Reha beantragen

Hallo zusammen, und frohes neues Jahr

ich hab die Tage einen Brief von der RV bekommen, die möchten wissen ob ich beim Psychiater oder Psychotherapeuten in Behandlung bin, und wenn ja die Namen und Anschrift.
Letztes Jahr als ich die Rente beantragt habe hatte ich alle Ärzte angebeben, auch die jetzt nachgefragten.
Kann mir da jetzt nicht wirklich nen Reim drauf machen warum die nochmal die Daten haben wollen.
Zur Erinnerung, habe letztes Jahr EMR bis Oktober 2018 bewilligt bekommen.
Hat jemand ne Idee was dahinter stecken könnte?

Liebe Grüße Petramichel
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Alt 19.02.2018, 10:18   #35
liesa
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liesa liesa liesa liesa liesa liesa
Standard AW: Rente in Reha beantragen

Zitat von Petramichel Beitrag anzeigen
Hat jemand ne Idee was dahinter stecken könnte?
Eventuell im Zuge der anstehenden Verlängerung...?

So etwa 5 bis 6 Monate vor Ablauf der Zeitrente kommt ja meistens ein Schreiben wo darauf hingewiesen wird das die Befristung bald endet und sollte man sich weiterhin für erwerbsgemindert halten ein Antrag auf Verlängerung gestellt werden muss.

Das bzw. die Erinnerung wird wohl von den Trägern/Landesversicherungsanstalten regional etwas verschieden gehandhabt und da geht man manchmal verschiedene Wege was Auskünfte betrifft.


liesa
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Alt 28.02.2018, 12:23   #36
Petramichel
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Petramichel
Standard AW: Rente in Reha beantragen

Hallo zusammen

da ich mit dem Abschlussbericht meiner letzten AHB(onkologisch) nicht einverstanden war habe ich mit Hilfe einer Anwältin für Sozialrecht eine Gegendarstellung geschrieben. Die Reha-Einrichtung beharrte auf die Richtigkeit ihres Abschlussberichtes, und ich beharrte auf meine Darstellung, und aus diesem Grund werden jetzt meine Psychologin und meine Psychtherapeutin nochmal um Stellungnahme gebeten. Deshalb das Anschreiben wegen den Namen und Adressen.

L.G. Petramichel
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Alt 29.04.2018, 11:36   #37
Petramichel
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Petramichel
Standard AW: Rente in Reha beantragen

Hallo zusammen
habe eine Einladung zum Gutachter der DRV bekommen, obwohl ich noch keine Verlängerung beantragt habe.
Zur Erinnerung, habe bis Ende Oktober die EM-Rente bewilligt bekommen. Ist es üblich das man vor der Beantragung der Verlängerung schon zum Gutachter muss?

Liebe Grüße
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Alt 29.04.2018, 12:32   #38
liesa
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liesa liesa liesa liesa liesa liesa
Standard AW: Rente in Reha beantragen

Wenn es bei dem Gutachtertermin um die Verängerung deiner Rente geht ist das in der Tat etwas merkwürdig denn die DRV weiß ja noch gar nicht ob du einen Antrag auf Weiterbewilligung stellen willst sofern noch keiner gestellt wurde.

Denn die Rente auf Zeit endet ja automatisch wenn der Bewilligungszeitraum abgelaufen ist und wenn jemand selbigen nicht mehr verlängern möchte aus welchen Gründen auch immer, nicht auf das Erinnerungsschreiben welches darauf hinweist und ca. 5 bis 6 Monate vorher kommt mit dem Antrag auf Weiterbewilligung reagiert wars das.

Ist schon komisch, ich würde mich deswegen bei der DRV erkundigen ob ein Zusammenhang mit der (noch gar nicht gestellten...!) angedachten Verlängerung besteht.



liesa
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Alt 29.04.2018, 12:43   #39
Petramichel
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Petramichel
Standard AW: Rente in Reha beantragen

Ja genau, ich hatte sowieso vor jetzt den Verlängerungsantrag zu stellen, aber das konnte die DRV ja nicht wissen.
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Alt 30.04.2018, 04:04   #40
Petramichel
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Petramichel
Standard AW: Rente in Reha beantragen

Hat sonst noch jemand eine Idee, warum ich diesen Termin haben könnte, und was sollte ich unbedingt beachten.
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Alt 10.06.2018, 09:51   #41
Petramichel
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Petramichel
Standard AW: Rente in Reha beantragen

Hallo zusammen
der Gutachtertermin kam aus dem Grund zustande, weil ich gegen den Abschlussbericht meiner Onkologischen AHB im September Einspruch eingelegt hatte. Dem wollte die Rentenversicherung noch auf dem Grund gehen.
Zwischenzeitlich hatte ich einen Antrag auf Verlängerung der EM-Rente gestellt.
Gestern bekam ich den Brief von der Rentenversicherung, das ich die medizinischen Voraussetzungen nicht mehr erfülle,(Denn nach unserer medizinischen Beurteilung können Sie wieder mindestens 6 Stunden täglich unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes erwerbstätig sein).
Somit endet die Rente zum 31.10.2018.
Ich bin jetzt ziemlich am Boden zerstört, und nach dem was ich hinter mir habe kann ich mir wirklich nicht vorstellen wieder arbeiten zu gehen. Meine Psychologin und meine Psychotherapeutin sehen das genauso, und haben mir das auch bescheinigt.
Ich werde mich morgen sofort mit meiner Anwältin in Verbindung setzen und gegen diesen Bescheid Einspruch einlegen.
Ich bin immer noch in ständiger Behandlung wegen meiner Krebserkrankung, spinnen die bei der Rentenversicherung?

Lieben Gruß
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Alt 10.06.2018, 13:48   #42
Petramichel
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Petramichel
Standard AW: Rente in Reha beantragen

Hat jemand eine Ahnung wie lange so ein Einspruchsverfahren dauern kann?
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Alt 11.06.2018, 00:10   #43
Doppeloma
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Ausrufezeichen AW: Rente in Reha beantragen

Hallo Petramichel,

Zitat:
der Gutachtertermin kam aus dem Grund zustande, weil ich gegen den Abschlussbericht meiner Onkologischen AHB im September Einspruch eingelegt hatte. Dem wollte die Rentenversicherung noch auf dem Grund gehen.
Gegen einen Reha-Bericht kann man rechtswirksam keinen "Einspruch" (Widerspruch) einlegen, das ist eine ärztliche Stellungnahme und kein amtlicher Bescheid, darüber kann man sich beschweren und / oder eine Gegendarstellung schreiben.

Dein "Einspruch " hätte also als unzulässig abgelehnt werden müssen ... man hat es aber offenbar (lieber) genutzt, um dir nun "eine Lektion zu erteilen" ...
Hast du dir dieses Gutachten dann mal angefordert, wie ist es aus deiner persönlichen Sicht bei der Untersuchung gelaufen ???

Zitat:
Zwischenzeitlich hatte ich einen Antrag auf Verlängerung der EM-Rente gestellt.
Hast du das Schreiben der DRV dazu abgewartet oder bereits vorher den Antrag auf Verlängerung gestellt ?
Welche Unterlagen (zum aktuellen Gesundheits-Zustand) hast du zusammen mit dem Antrag eingereicht ?

Zitat:
Gestern bekam ich den Brief von der Rentenversicherung, das ich die medizinischen Voraussetzungen nicht mehr erfülle,(Denn nach unserer medizinischen Beurteilung können Sie wieder mindestens 6 Stunden täglich unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes erwerbstätig sein).
Somit endet die Rente zum 31.10.2018.
Wurde dir auch genauer mitgeteilt, aus welchen medizinischen Beurteilungen das jetzt genommen wurde ... das ist übrigens ein amtlicher Bescheid und nicht nur "irgendein Brief" ...

Ich gehe mal davon aus, dass es genau diese AHB und das nachfolgende Gutachten gewesen sein wird, was die DRV nun davon "überzeugt" haben will ...

Ich wollte mich dazu oben nicht weiter äußern, weil ich den Grund (für dieses Gutachten) auch nicht wirklich geahnt habe aber nun scheint es ja bereits als Vorbereitung, für diese aktuelle Ablehnung gedient zu haben.

Zitat:
Ich bin jetzt ziemlich am Boden zerstört, und nach dem was ich hinter mir habe kann ich mir wirklich nicht vorstellen wieder arbeiten zu gehen. Meine Psychologin und meine Psychotherapeutin sehen das genauso, und haben mir das auch bescheinigt.
Hast du deine Ärzte mal befragt, ob sie in der letzten Zeit angeschrieben wurden von der DRV, um ihre medizinische Meinung zu deinem aktuellen Befinden abzugeben ?
Für welchen konkreten Zweck wurde dir da jetzt was bescheinigt, für den Verlängerungs-Antrag oder schon für den Widerspruch gegen die Ablehnung der Verlängerung ?

Zitat:
Ich werde mich morgen sofort mit meiner Anwältin in Verbindung setzen und gegen diesen Bescheid Einspruch einlegen.
Das ist wohl auch angebracht auch wenn es ein "Widerspruch" ist der eingelegt wird und zunächst mal sollte der nur fristwahrend erfolgen, unter Anforderung der "Akten-Einsicht".

Deine Anwältin wird wissen was gemeint ist und dann ist erst mal nachzulesen, welche Unterlagen die DRV tatsächlich für diese Entscheidung verwertet hat ...
Ein AHB-Bericht gegen den du bereits vorgegangen bist, mit einer Beschwerde wäre ja stark in Zweifel zu ziehen ...

Es muss ja einen Grund haben, dass die DRV ein Gutachten eingeleitet hat deswegen, dieses Gutachten ist also auch gründlich zu prüfen ...

Habe mich selbst auch mal über einen Reha-Bericht beschwert, es dauerte zwar fast 1 Jahr bis die DRV überhaupt mal darauf reagiert hat, aber ein Gutachten wurde dafür NICHT extra beauftragt.

Man erklärte mir auch so, dass die DRV (angeblich) keinen Einfluss auf die Kliniken habe und eine Korrektur des Berichtes daher nicht bewirken könne ... allerdings hatte ich zu der Zeit noch nicht mal EM-Rente beantragt.

Der Bericht wurde aber problemlos später noch dafür mit herangezogen, um zu meinem Antrag auf EM-Rente zu entscheiden ... die beauftragten "DRV-Gutachter" haben auch viel und fleißig daraus abgeschrieben (nicht aus meiner Gegendarstellung ) um zu bestätigen, dass ich immer noch Voll Erwerbsfähig sei.

Zitat:
Ich bin immer noch in ständiger Behandlung wegen meiner Krebserkrankung, spinnen die bei der Rentenversicherung?
Schwer zu beurteilen, woraus man nun bei dir gelesen haben will, dass deine EM-Rente nicht mehr erforderlich sei ab November 2018, dafür fordert man ja die Akten-Einsicht an, damit man dann eine Basis für die Begründung des Widerspruches hat.

Zitat:
Hat jemand eine Ahnung wie lange so ein Einspruchsverfahren dauern kann?
Das ist so unterschiedlich wie alles andere bei der DRV auch ... mein Widerspruchs-Verfahren hat fast 1 Jahr gedauert (auch mit Anwalt), dann wurde abgelehnt und ich musste Klage am Sozialgericht einreichen, das dauerte dann auch noch fast 2 Jahre..

Hast du zuletzt noch Krankengeld oder ALGI (nach Aussteuerung) bezogen, dann wirst du notfalls ab 01.11. dort (bei der AfA / Krankengeld gibt es nach EM-Rente nicht) wieder einen Antrag stellen müssen, wenn du bis dahin keine Entscheidung hast ...

Hast du zum Zeitpunkt der Berentung schon Hartz 4 bezogen, geht es direkt wieder zum JC ...

Ich kenne leider einige Fälle wo das (wie beim Erstantrag schon) erst wieder am Sozialgericht entschieden wurde, dass die EM-Rente weiter gezahlt werden muss.

Im Widerspruchsverfahren ändert die DRV nur sehr selten ihre "Meinung" ... da hat mich mein Anwalt damals (2010) schon vorgewarnt und leider sollte er Recht behalten ... 80% aller Widersprüche (wegen EM-Rente) werden auch abgelehnt, früher oder auch mal später.

Mir scheint inzwischen, dass sich die DRV mit diesem (eher ungewöhnlichen) Gutachten bei dir schon den Weg in die Ablehnung deiner Verlängerung vorbereiten wollte ... das kannst du natürlich nicht beweisen ... man hat dir ja "erklärt" warum das (angeblich) gemacht wurde.

MfG Doppeloma
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Alt 11.06.2018, 01:47   #44
Kerstin_K
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Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen

Das ist so unterschiedlich wie alles andere bei der DRV auch ... mein Widerspruchs-Verfahren hat fast 1 Jahr gedauert (auch mit Anwalt), dann wurde abgelehnt und ich musste Klage am Sozialgericht einreichen, das dauerte dann auch noch fast 2 Jahre..
a
Auch die DRV muss einen Widerspruch innerhalb von drei Monaten bescheiden. Tut sie es nicht, kann man mit einer UTk Bewegung in die Sache bringen.
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Alt 11.06.2018, 03:01   #45
Doppeloma
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Hallo Kerstin_K,

Zitat:
Auch die DRV muss einen Widerspruch innerhalb von drei Monaten bescheiden. Tut sie es nicht, kann man mit einer UTk Bewegung in die Sache bringen.
Rein gesetzlich gesehen hast du natürlich Recht aber eine UTK kann man NUR einreichen wenn die DRV tatsächlich (wenigstens 3 Monate hintereinander) vollkommen "Untätig" gewesen ist, das ist ja meist nicht der Fall.

Mein Anwalt hätte ganz sicher was unternommen wenn die DRV nicht alles immer wieder durch neue Aktionen verzögert hätte ... bereits die Akteneinsicht kostete schon fast die "erlaubten" 3 Monate, die DRV hat es nicht eilig die Akteneinsicht zu ermöglichen.

So bekam ich nach Widerspruchsbegründung und weiteren Schriftwechseln (Anwalt / DRV) 2 Befundberichte zugeschickt, die von meinen Ärzten (A + B) ausgefüllt werden sollten, innerhalb 5 Tagen sollten die (lt. Anschreiben ohne Rechtsgrundlagen dafür) zurück an die DRV gehen ...

Das funktioniert natürlich eher selten, die Ärzte warten ja nicht nur darauf, was für uns (und die DRV) schnell mal ausfüllen zu "dürfen", zumal es auch (wie praktisch für die DRV) gerade die Haupturlaubszeit war.

Es dauerte also mehrere Wochen und nicht 5 Tage bis ich das an die DRV zurück senden konnte (natürlich per Übergabe-Einschreiben) ... inzwischen war schon ein gutes halbes Jahr nach dem Widerspruch vergangen ... aber die DRV war ja NICHT "Untätig" ...

Sie schickte mir (kurz nach Eingang der ersten 2 Berichte bei der DRV) prompt einen weiteren Befundbericht (für Arzt C) zu, es mag ein Geheimnis der DRV sein, warum das nicht zusammen mit den anderen beiden Formularen geschickt wurde.

So dauerte es weitere Wochen bis auch Arzt C das fertig hatte (die standen ALLE schon im Antrag) und dann wurde wieder "geprüft" bei der DRV, bei deren Med. Dienst, jedenfalls sollte ich das glauben ... und nach weiteren Wochen kam dann der Ablehnungsbescheid zum Widerspruch ...

Inzwischen weiß ich, dass diese Formulare meist NUR Beschäftigungs-Therapie für den Antragsteller / Widerspruchsführer sind.

Die DRV "überträgt" damit ihre eigene "Untersuchungspflicht" nach § 20 SGB X (Anfragen an die behandelnden Ärzte zu richten) einfach auf den Betroffenen und der erhofft sich natürlich zunächst "Wunder was davon" ...

So kann man jedenfalls viel Zeit "schinden" und so kommen solche "Bearbeitungszeiten" dann zusammen ... ohne wirklich (lange genug) "Untätig" zu sein ... da greift KEIN SG regulierend ein ...

MfG Doppeloma
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Alt 11.06.2018, 07:30   #46
Petramichel
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Petramichel
Standard AW: Rente in Reha beantragen

Hallo
Sorry ich meinte auch eine Gegendarstellung, diese wurde Punkt für Punkt aus meiner Sichtweise dargestellt.
Die Reha-Klinik hat den Bericht dann marginal geändert, mein Anwalt hat dann geschrieben ds ich bei meiner Sichtweise bleibe, dann war erst mal ein paar Monate Ruhe.
Im April bekam ich dann den Termin bei dem Gutachter, hatte die Verlängerung noch nicht beantragt. Ich habe mich mit einem Versicherungsältesten in Verbindung gesetzt, der hat sich wegen dem Gutachter Termin erkundigt, und man sagte ihm das es wegen der Gegendarstellung des Reha-Abschlussberichtes ist.

Eine Woche vor dem Gutachtertermin bekam ich den Brief von der DRV wegen der Verlängerung, den ich auch ausfüllte.

Es wurden die Angaben im Rentenantrag und ihre medizinischen Ermittlungen zugrunde gelegt.

Zum Gutachtertermin habe ich aktuelle Stellungnahmen meiner Psychiaterin, meiner Psychotherapeutin und meines Orthopäden mitgenommen, und das Ergebnis des aktuellen KontrollCTs. Die anderen Ärzte(Onkologe, HNO-Arzt, Strahlenarzt Hausarzt) wurden nicht angeschrieben.

Bin im September 2016 vom Krankengeld in ALG1(Nahtlosigkeit) und im September 2017 in die EM-Rente.
Mir standen 15 Mon. ALG1 zu, von dehnen ich 12 Monate verbraucht habe.Bekomme ich dann noch 3 Monate ALG1 oder beginnt mein Anspruch von vorne? Und wie wird die Höhe des ALG1 berechnet, das was ich zuletzt bekommen habe, oder in Höhe der EM-Rente?

Gruß Petra
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Alt 17.06.2018, 09:27   #47
Petramichel
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Petramichel
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Hallo
zumindest weiß ich das das ALG fiktiv berechnet wird. Alles andere liegt beim Anwalt der natürlich Einspruch gegen den Bescheid eingelegt hat, und Akteneinsicht beantragt hat, jetzt heißt es abwarten.

L.G.
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Alt 07.07.2018, 12:46   #48
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Petramichel
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Hallo zusammen

letzte Woche hat meine Anwältin das Gutachten von der DRV zugeschickt bekommen.
Laut Gutachten morgens mittags abends nachts für leichte Tätigkeiten über 6 Stunden einsatzfähig, kein Bedarf für Reha oder LTA.
Nicht mal 1 Jahr nach Ende der Krebstherapie, und der Primärtumor ist bis zum heutigen Tage nicht gefunden worden, von meinen körperlichen Einschränkungen durch die 2 Bandscheiben-OPs und die Knie-OP und die Depressionen und Angstzustände mal ganz abgesehen.
Mal ein paar Anekdoten aus dem Gutachten.

Ich musste mich ausziehen, was mir ziemlich schwer fällt durch meine Einschränkungen, im Gutachten steht dann: Aus- und anziehen sehr flüssig.

Habe der Gutachterin gesagt das ich ab und zu mit meinem Mann bei uns im Feld etwas spazieren gehe, da gibt es viele Bänke wo man sich ausruhen kann, im Gutachten dann, kann
4x500m in maximal 20 Minuten gehen.

Ich habs auch nicht anders erwartet, ist aber schon ne dreiste Verdrehung der Tatsachen.

Nun gehts halt in den Widerspruch mit einer Gegendarstellung, und was danach kommt, kann man schon ahnen!

Gruß Petramichel
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Alt 08.07.2018, 13:02   #49
Petramichel
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Petramichel
Standard AW: Rente in Reha beantragen

Hallo zusammen

nun bekomme ich heute eine E-Mail meiner Anwältin, das die Rente nicht erst zum 31.10. 2018, sondern schon zum 31.7. 2018 endet.

Da fehlen einem echt die Worte!
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Alt 08.07.2018, 16:28   #50
Doppeloma
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Beitrag AW: Rente in Reha beantragen

Hallo Petramichel,

Zitat:
nun bekomme ich heute eine E-Mail meiner Anwältin, das die Rente nicht erst zum 31.10. 2018, sondern schon zum 31.7. 2018 endet.
Dazu MUSS die DRV aber DIR DIREKT dann einen Aufhebungsbescheid zur bisherigen Zeitrente schicken, eine Mail vom Anwalt genügt dafür NICHT ...

Das nennt sich "Vertrauensschutz" die bisherige Bewilligung betreffend, eine Veränderung zu deinem Nachteil muss sehr gut begründet werden, ansonsten läuft der Bescheid wie bisher bewilligt weiter und endet dann "automatisch" ...

Bin mir nicht ganz sicher aber ein Widerspruch dagegen müsste sogar die "aufschiebende Wirkung" haben, das sollte deine Anwältin eigentlich genauer wissen (müssen).

Das würde bedeuten, dass die DRV (bis zum regulären Ablauf) erst mal weiter zahlen MUSS, jedenfalls so lange der Widerspruch nicht entschieden wurde.

Wird der abgelehnt solltest du KEINE Scheu haben, das Sozialgericht einzuschalten (Klage gegen die vorzeitige Aufhebung), das dürfte dann deswegen schon früher möglich sein als wegen Ablehnung der Verlängerung ... da geht das ja noch nicht.

Was bilden die sich denn inzwischen alle so ein, vielleicht solltest du mal über meinen Vorschlag betreffs psychosomatischer Akut-Klinik nachdenken, das dürfte ja dann (für die Widerspruchs-Begründung in BEIDEN Fällen) "Beweis" genug sein, dass du nicht so gesund bist wie zuletzt "begutachtet" wurde ...

Ich fürchte mit deiner Beschwerde gegen die Reha hast du dir keinen Gefallen getan, trotzdem geht das nicht so "einfach" den Bescheid zu deiner EM-Rente nun sogar schon vorzeitig (VOR Ablauf der bewilligten Befristung lt.Bescheid) aufheben zu wollen ...

Du brauchst die konkrete Begründung der DRV dafür und den schriftlichen Bescheid der DRV dazu, dich mit einer Mail-Info dazu am Wochenende deinem Schicksal zu überlassen, finde ich von deiner Anwältin auch nicht besonders "human" ...

Das Gutachten wurde ja für einen (angeblich) ganz anderen Zweck gemacht und nicht als Folge (zur Prüfung) deines Antrages auf Verlängerung der EM-Rente (der war ja noch gar nicht gestellt), leider hatte ich direkt ein sehr schlechtes Gefühl dabei, als du davon geschrieben hast.

Davon hatte ich bisher zumindest noch nie gehört / gelesen, dass die DRV deswegen (Beschwerde gegen Reha-Bericht) eine Begutachtung veranlasst ... nun wird ja leider klarer welchem miesen Zweck das wohl wirklich dienen sollte.

MfG Doppeloma
__

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