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Start > > > -> Erwerbsfähig aus Reha, Krankenkasse will einen Bericht, nun aber bald ausgesteuert , AfA und viele offene Fragen


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Alt 11.06.2018, 17:40   #51
Antik 63
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Antik 63 Antik 63
Standard AW: Erwerbsfähig aus Reha, Krankenkasse will einen Bericht, nun aber bald ausgesteuert , AfA und viele offene Fragen

Hallo lusi65,
Zitat:
danke für Deine Antwort.
Habe ich gerne gemacht nun kommt meine Antwort auch etwas später.Aber deine Fragen wurden ja schon sehr gut von @ Doppeloma beantwortet. Das hätte ich eh nicht alles gewusst.

Zitat:
Die geben wohl echt keine Ruhe. Schön, das Du das auch klären konntest. Kommt bei mir dann wohl auch irgend wann. Ich glaube die Antwort auf Deine Beschwerde wird auch nicht viel besser ausfallen als die auf meine.
Die können mich wohl gut leiden ich die aber auch. Ich klopfe mal auf Holz für dich,vielleicht lassen sie dich auch in Ruhe.Ich habe überhaupt noch keine Antwort auf meine Beschwerde erhalten.Aber das dauert bestimmt länger weil die mir was Nettes schreiben möchten.

Zitat:
Ja - das wünsche ich Dir auch. Ich habe eigentlich keine "meine" SB - das ist immer jemand anders. Aber vielleicht ändert sich das noch.
Ich habe am 01.06. einen neuen Termin für den 26.06 bekommen aber mit einem neuen SB, mal sehen ob jetzt alles wieder von vorne los geht (Berufliche Situation besprechen).Dann sei mal froh wenn du nichts von deinem SB/AFA siehst/hörst.

Zitat:
Ich bin froh, das hier einige wie Du etwas früher sind. Nicht falsch verstehen, aber so bekommt man "aktuelle" Hilfe.
Das ist schon in Ordnung sonst hätten wir ja alle keine Hilfe erhalten. Das verstehe ich nicht falsch, ich gebe auch gerne was von meinen Erfahrungen weiter wenn ich das kann und weiss.

Hast du den schon deinen Antrag für die EMR abgegeben? Muss ich jetzt auch irgendwann machen wollte aber noch warten bis ich mit der neuen Schmerz Therapie anfangen kann.

Es Grüßt Antik 63
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Alt 12.06.2018, 10:40   #52
lusi65
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lusi65
Standard AW: Erwerbsfähig aus Reha, Krankenkasse will einen Bericht, nun aber bald ausgesteuert , AfA und viele offene Fragen

Hallo an Alle, Hallo Antik 63,

ich drücke Dir auch die Daumen zu der/ dem "neuen" SB.

Bei mir war tatsächlich bisher Ruhe. Allerdings frage ich mich
gerade, ob ich nicht mal einen "entgültigen" Bescheid bekommen müsste. Bisher habe ich ja nur einen "vorläufigen".
Ich möchte nicht wieder zum Arzt kommen, und dann heißt es :
"Ihre Karte ist gesperrt, ich darf Sie nicht behandeln"
Ich hoffe, die AFA muß mich vorher informieren, wenn die Leistungen sich ändern.

Zitat:
Hast du den schon deinen Antrag für die EMR abgegeben?
Nein - habe ich leider noch nicht.
Ich muß mir zum einen einen neuen Orthopäden suchen, weil der bisherige ( der mich ja auch ohne Reha - Bericht nicht behandelt hat) sich weigert Formulare für mich auszufüllen, weil er das wohl so nicht könnte. Dann hat er in der Akte vermerkt, ich hätte gesagt, ich würde mir einen neuen Arzt suchen. Was nicht stimmte.Aber da möchte ich jetzt auch nicht mehr hin.

Zum anderen gibt es seid längerem Probleme mit meinem Therapeuten. In der Reha wurde schon empfohlen, mir einen neuen zu suchen, aber ich dachte, der kennt mich schon so lange, das geht schon. Aber jetzt ist klar, das er mich loswerden will. Er gibt das zwar nicht zu, will mich aber nicht mehr AU schreiben, und beruft sich auf den Reha - Bericht, gegen den er ja nichts machen könnte, und der für Ihn bindend sei.....und alles weitere müsse der ÄD der AFA entscheiden.
Aber bisher ist meine suche erfolglos. Erst hießt es, "Sie brauchen einen Therapeuten, der Arzt ist, damit er Sie AU- schreiben, und bei der DRV verteten kann. Dipl. Psychologen z.B. können das nicht. Gestern wurde mir gesagt, das stimmt auch nicht, ich brauche dafür einen Psychater/ Psychotherapeuten. Aber die gibt es kaum, und im Umkreis von knapp 40 km habe ich schon alle durch. "Natürlich" bekomme ich in ein paar Wochen einen Termin für 1 - 3 erstgespräche. Das müssen die ja jetzt gewährleisten - wegen dem Therapeuten - Mangel. Aber danach... von mind. 6 Monaten über unbestimmte Wartezeit bis können wir gar nicht sagen, ist alles dabei.

Und ich denke, ohne einen Therapeuten, der auch mal was schreibt, ist es fast aussichtslos. Ich habe auch schon öfters angeboten, das selber zu bezahlen, aber ich denke - nein - bin überzeugt, das kann das gar nicht. Ich habe erfahren, das der das wohl immer so macht. Nach der Aussteuerung, je nach Reha - Bericht, zieht er sich ´raus. Fragebögen füllt er noch aus, aber das was dann auch.
Mir wurde geraten, mich bei der Krankenkasse oder Ärztekammer zu beschwehren, aber dann kann ich da gar nicht mehr hin.... Bei der Krankenkasse muß ich mich aber trotzdem melden, wenn ich den Therapeuten wechseln will. Die müssen da zustimmen. Da sehe ich auch noch schwarz. Seid ich denen die SPE nicht unterschrieben habe, habe ich es da nicht leicht.

Auf jeden Fall weiß ich auch nicht vor und zurück. Heute wollte ich noch beim VDK nach einem Termin für eine Beratung fragen. Jaja ich weiß, VDK.......aber vielleicht können die mir ja doch helfen. Zu Not bin ich danach nicht schlauer als vorher, und mache es doch alleine. Ich würde von mir aus einen Anwalt für eine Beratung bezahlen, habe aber auch noch keinen gefunden, der mal sagen kann " ja, das mache ich ein paar mal im Jahr". Wenn ich frage, können Die mir nie sagen, wieviele Fälle die schon ( mit Erfolg?) betreut haben. Nur deren Ausbildung bezahlen möchte und kann ich nicht.

Ojee - jammer ,jammer - sorry - aber ich lasse das jetzt einfach mal stehen.

Ich wollte nur schreiben, warum mein Antrag auf EM - Rente noch nicht raus ist.

Zitat:
Muss ich jetzt auch irgendwann machen wollte aber noch warten bis ich mit der neuen Schmerz Therapie anfangen kann.
Naja - dann stehst Du ja auch vor dem Berg. Wenn ich da was weiß, werde ich das Schreiben. Ich denke nur einfach den Antrag ohne entsprechende Unterlagen macht keinen Sinn.
Für die "körperlichen" Sachen gibt es MRT/Röntgen etc. mit Befunden. Aber für die "psychischen" Probleme wird´s schon schwer. Ich dacht, der Therapeut schreibt da was......

Mit der Schmerztherapie drücke ich Dir die Daumen.
Das ist bei mir immer "try and error"
Ich bekomme da immer auch meine Rezepte für die Physio.
Hat mein Orthopäde ja nie verschrieben, weil er meint, das könnte mir nicht helfen.
Aber ich habe einen super Therapeuten gefunden, der mir echt helfen kann. Da lohnt die Suche auf jeden Fall. Da sind viele "Nieten" unterwegs. Den Unterschied weißt Du hinterher.
Dann mache ich 2 mal im Jahr Akkupunktur. Hilft nicht immer, aber wenn, brauche ich weniger bis kaum Schmerzmittel.
Dann natürlich immer die Suche nach Mitteln oder Kombinationen, die helfen und wenig belasten. Dann ab und zu PRT Spritzen, und Du kannst Dich auch Stationär überweisen lassen. Da gibt´s dann - gutes Krankenhaus/Klinik suchen - Massage, Physio, Wasseranwendungen etc. und Medis über den Tropf. Das entlastet Magen/Darm usw. und entlastet, wo es geht. Ist auch mal wichtig.
Aber so läuft das beim mir. Ich kenne ja Deine Probleme nicht.
Ich weiß nur, das es keinen Sinn macht, Schmerzen auszuhalten, wenn es nicht sein muß. Und was muß, muß man dann lernen.

Auf jeden Fall wünsche ich Dir dabei viel Erfolg. Es ist schön, wenn der Schmerz nachlässt.

Viele Grüße
lusi
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Alt 14.06.2018, 14:00   #53
lusi65
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lusi65
Standard AW: Erwerbsfähig aus Reha, Krankenkasse will einen Bericht, nun aber bald ausgesteuert , AfA und viele offene Fragen

Hallo an Alle,

ich habe da ein Problem, bei dem mir hier hoffentlich jemand helfen kann.

Die Suche nach einem "neuen" Psychiater/Psychotherapeuten gestaltet sich schwierig.
Ich habe recherchiert, das ich einen Arzt brauche, damit ich weiter Au geschrieben werde. Ein Dipl. Psychologe z.B. darf / kann das nicht.
Jetzt habe ich evtl. einen Termin bei einem Arzt, der aber keine Kassenzulassung hat. Der kann mir keinen "gelben Schein" ausfüllen, sondern nur eine private Bescheinigung.
Ist die für die DRV auch aussagekräftig ?
Und dann wir ja immer erwähnt, das eine Kopie an die Krankenkasse gehen muß. Warum eigentlich ?
Und zählt das für die AU für Selbstzahler auf Privatrezept auch ?
Die Kasse kann evtl. einen Teil der Kosten für die Therapie übernehmen. Die AU muß ich aber selber zahlen.

Über eine Antwort oder Tipp´s würde ich mich freuen.

Vielen Dank und viele Grüße.
lusi
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Alt 14.06.2018, 14:29   #54
Kerstin_K
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Standard AW: Erwerbsfähig aus Reha, Krankenkasse will einen Bericht, nun aber bald ausgesteuert , AfA und viele offene Fragen

Die AU soll zur Krankenkasse, weil die drV dort wegen AU Zeiten nachfragt.

Kannst du dich nicht vom Hausarzt krankschreiben lassen?
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Alt 15.06.2018, 14:32   #55
lusi65
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lusi65
Standard AW: Erwerbsfähig aus Reha, Krankenkasse will einen Bericht, nun aber bald ausgesteuert , AfA und viele offene Fragen

Hallo Kerstin_K, Hallo an Alle,

danke für die Antwort.

Zitat:
Die AU soll zur Krankenkasse, weil die drV dort wegen AU Zeiten nachfragt.
Da bin ich jetzt etwas schlauer.

Kann ich denn die AU auf Privatrezept auch da hin schicken ?
Darüber finde ich nichts. Für das Krankengeld ist der gelbe Schein von einem Vertragsarzt Pflicht. Das ist klar. Aber ich bin
ja ausgesteuert.
Vielleicht weiß da noch jemand was.

Zitat:
Kannst du dich nicht vom Hausarzt krankschreiben lassen?
Das würde kurzfristig evtl. gehen. Aber der hat mir, als alles anfing, gesagt, er könne mich nicht langfristig AU schreiben.
Aber da werde ich einen Termin machen und Fragen.

Ich weiß eben nicht, worauf es bei der DRV ankommt bzw. was da wichtig oder maßgeblich ist.
Ich lese nur immer wieder, das die meisten Anträge doch abgelehnt werden, und es ohne Klageweg wohl selten geht.

Ich möchte halt nicht jetzt schon Fehler machen, die ich evtl. später nicht korrigieren kann, und es dann heißt : Jaa - aber Sie waren ja nicht......

Vielleicht gibt es zu meinen anderen Fragen auch noch den einen oder anderen Tip.


Auf jeden Fall mal vielen Dank und viele Grüße.
lusi
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Alt 15.06.2018, 15:09   #56
Antik 63
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Antik 63 Antik 63
Standard AW: Erwerbsfähig aus Reha, Krankenkasse will einen Bericht, nun aber bald ausgesteuert , AfA und viele offene Fragen

Hallo lusi65

Zitat:
Kann ich denn die AU auf Privatrezept auch da hin schicken ?
Darüber finde ich nichts. Für das Krankengeld ist der gelbe Schein von einem Vertragsarzt Pflicht. Das ist klar. Aber ich bin
ja ausgesteuert.Vielleicht weiß da noch jemand was.
Ich habe gelesen ich meine von @ Doppeloma das es so eine AU (Privat Rezept) nicht gibt und das sie auch nicht anerkannt wird.

Zitat:
Ich weiß eben nicht, worauf es bei der DRV ankommt bzw. was da wichtig oder maßgeblich ist.
Ich lese nur immer wieder, das die meisten Anträge doch abgelehnt werden, und es ohne Klageweg wohl selten geht.
Eben, das du weiter AU bist und zwar auf dem gelben Schein das ist wichtig.Dann solltest du mit deinem Hausarzt sprechen wegen der AU.

Zitat:
Ich möchte halt nicht jetzt schon Fehler machen, die ich evtl. später nicht korrigieren kann, und es dann heißt : Jaa - aber Sie waren ja nicht......
Ich habe immer wieder gelesen das, das sehr wichtig ist das du weiter AU bist weil die DRV bei der KK nachfragt wie lange du schon AU bist.

LG von Antik 63
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Alt 19.06.2018, 09:14   #57
lusi65
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lusi65
Standard AW: Erwerbsfähig aus Reha, Krankenkasse will einen Bericht, nun aber bald ausgesteuert , AfA und viele offene Fragen

Hallo Antik 63,

ich danke Dir für Deine Antwort. Du bist ja auch immer fleißig.
Wo nehmt Ihr nur die Kraft her.

Zitat:
Ich habe gelesen ich meine von @ Doppeloma das es so eine AU (Privat Rezept) nicht gibt und das sie auch nicht anerkannt wird.
Also geben tut es das auf jeden Fall. Jeder Arzt kann/darf AU schreiben. Der Private darf nur den "gelben Schein" nicht benutzen. Für einen AG z.B ist das auch gültig - und vor Gerichten auch anerkannt -, und die Lohnfortzahlung bekommt er damit auch ggf. von der KK
erstattet. Nur wenn die Gesetzlichen KK selber Krankengeld zahlt, ist der "gelbe" Bedingung - die arbeiten auch nur mit Ihren Vertagsärzten.
Nur weiß ich nicht, ob es für die DRV eine eigene Regel gibt.
Wenn ja, wüßte ich gerne, auf welcher Grundlage. Die habe ja keine Verträge mit den Ärzten - oder ?

Zitat:
Ich habe immer wieder gelesen das, das sehr wichtig ist das du weiter AU bist weil die DRV bei der KK nachfragt wie lange du schon AU bist.
Ja, das habe ich auch gelesen, deswegen mache ich mir ja Gedanken. Mit meinem HA muß ich noch sprechen, aber ich meine der kann nicht mit einer FA - Diagnose - er ist ja nicht der FA - langfristig AU schreiben. Aber vielleicht auf Bericht eines Therapeuten ? Der dann ggfs. keine Kassenzulassung hat ??

Das ist und bleibt für mich alles ein Dschungel.

Grüße
lusi
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Alt 04.07.2018, 13:51   #58
lusi65
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lusi65
Standard AW: Erwerbsfähig aus Reha, Krankenkasse will einen Bericht, nun aber bald ausgesteuert , AfA und viele offene Fragen

Hallo Zusammen,

da bin ich mal wieder. Im Moment ist es von AfA - Seite ruhig.
Gott sei Dank. Mir reicht der Rest auch.

Von dem AFA - Gutachten habe ich jetzt auch Teil A.
Ich wollte ja davon berichten.
In Punkt 1 sind die Befunde, die ich eingereicht habe, aufgelistet, und in Punkt zwei alle ICD Diagnosen - sind erschreckend viele.
In Punkt 3 dann die Stellungnahme. Da wurde auf die Fachärtzliche Mitbehandlung und die Reha, von der ich nicht nachhaltig profitieren konnte, verwiesen. Nur mit einem multimodalen Therapiekonzept kann langfristig eine Besserung erziehlt werden. Dauerhafte Leistungseinschränkungen im Bezug auf Arbeits- Haltung, -Schwere, Organisation. Bisherige Tätigkeit ist nicht leidensgerecht, jedoch für den allgem. Arbeitsmarkt vollschichtig für leichte Tätikeiten in wechselnder Körperhaltung - überwiegend sitzend - mit weiteren krankheitsbezogenen Leistungseinschränkungen.

Na toll. Ich weiß auch nicht, was ich da erwartet habe.

@Kerstin_k

in#38 schreibst Du :

Zitat:
Das sehe ich anders. Das ÄD Gutachten ist nicht leistungserheblich. Deshalb haben die sofort und abschliessend zu entscheiden, nichts mit vorläufig.
Habe ich auch so verstanden, aber bis jetzt habe ich nur den vorläufigen Bescheid.

Dann habe ich ja in #43 berichtet, das meine Krankenversichertenkarte gesperrt ist.

Das war bis zuletzt so, aber mein Arzt hat, nach Rücksprache mit der Krankenkasse, die Daten per Hand eingegeben. Übrigens wollte die Kasse nur Auskunft geben, nachdem ich am Telefon war, und das bestätigt habe. Woher die am Telefon wissen, das ich auch ich bin...???

Jetzt, auf ein mal, funktioniert das einlesen. Ein Problem weniger. Vielleicht ist der Doc jetzt entspannter.

In meiner suche nach einem Orthopäden bzw. Therapeuten bin ich etwas weiter.
Ich habe bei einem Orthopäden einen Termin, und auch bei einem Therapeuten mit Kassenzulassung.
Ob die Private AU für die DRV reicht, weiß ich immer noch nicht. Wenn ich was weiß, schreibe ich das hier.
Aber der Wechsel ist evtl. noch schwierig. Die Krankenkasse mein, ich solle die 25 Sitzungen zu ende machen. Ich würde gerne vorher, traue mich aber nicht, und der "neue" Therapeut sagt auch, das wir sowieso schwierig. Wenn er weiter machen soll, muß er ein Gutachten für die Kasse schreiben, obwohl er mich dann kaum kennt. Deswegen würde auch selten ein Therapeut eine laufende Therapie übernemen, und mein jetziger nicht weiter machen wollen, obwohl der es am leichtesten hätte, weil er ja seine Dokumentation hätte.

Ich habe versucht, zu recherchieren, aber ich Blicke da nicht durch. Mir wurden 25 Sitzungen Anfang 2017 bewilligt. Vor der neuen Psychotherapie - Verordnung. Wie es dann für mich weiter geht, weiß ich nicht. Muß der "alte" Therapeut einen Abschlußbericht schreiben ? Und was ist, wenn der im Widerspruch zu dem Bericht des "neuen" steht. Entscheidet dann der MDK ? Dann sehe ich schwarz. Und wenn der "alte" in seine letzte AU dann Endbescheinigung ankreuzt ? Ist das dann trotzdem "fortlaufend" AU mit der AU von dem "neuen" ?

Naja - auf jeden Fall macht mein Therapeut nix mehr, außer immer darauf zu verweisen, das ich bestimmt bald wieder arbeiten kann, weil ich ja noch so jung bin, und die Wirtschaft mich braucht.

Ach ja - auch von Kerstin_K

Zitat:
Die AU soll zur Krankenkasse, weil die drV dort wegen AU Zeiten nachfragt.

Kannst du dich nicht vom Hausarzt krankschreiben lassen?
Den habe ich gefragt. Kann er nicht, sagt er. Auch ein Bericht von einem "privat" Therapeuten- den ich selber zahlen müsste - würde nicht helfen. Aber die Unabhängige Patientenberatung meint, wenn ich einen Termin bei einem neuen Therapeuten hätte, könnte der Hausarzt zur Überbrückung bis zu dem Temin AU schreiben. Werden ich dem das nächste mal sagen.
Aber ich hoffe, mein "neuer" schreibt mich dann AU, wenn es hart auf hart kommen sollte.

Falls jemand weiß, wie ein Therapeutenwechsel läuft, währe ich für Infos dankbar.

So - jetzt noch zu dem EM - Renten Antrag.
Ich habe ja angekündigt, zu Berichten.

Da bin ich ja dran. Nach meinem Stand muß ich :
R0100 - Rentenantrag
R0210 - Anlage zur Feststellung der Erwerbsminderung
R0810 - Meldung zur Krankenversicherung der Rentner

ausfüllen. Auch 810 sollte man von Anfang an abgeben.

Es wird noch auf R0215 - Selbsteinschätzungsbogen zur Feststellung der Erwerbsminderung
gefordert, aber den muß oder sollte man nicht ausfüllen.

Bisher ist das alles machbar. Aber in 810 Punkt 4.3 wollen die meine bisherigen Krankenversicherungen ab 1.1.1989 wissen.

Weiß jemand, wie ich da `ran komme ?
Ich weiß es echt nicht mehr, und schon garnicht, von wann bis wann.
Meine jetzige ist eine BKK, die schon mind. drei mal den Namen gewechselt hat. Davor war es eine IKK. Wann die angefangen hat, kann ich nicht finden - nur die Kündigung. Da bin ich in 1999. Aber davor ?? In den alten Abrechnungen steht die Kasse nicht drin, und ich weiß nicht, wo ich suchen soll. Meine "sonstigen" Unterlagen (Arbeitsverträge etc.) habe ich schon durch.

Also für Hinweise währe ich dankbar.

Hat jemand eine Ahnung, was ich noch an Unterlagen beifügen soll. Meine Befunde - ist klar. Aber z.B. für die Depression ? Da gibt´s ja keine. Kann ich da einen Bericht von meinem Therapeuten fordern ? Wenn ja - gibt es da eine Grundlage ? - Freiwillig macht der ja nichts. Ich habe dem auch schon mal angeboten, wenn er Aufwand hat, das selber zu bezahlen - wenn die Kasse 3,63€ für drei Stunden Arbeit zahlt - aber das will er nicht.
Und die Abgeschriebenen Gutachten von ÄD und MDK helfen da sicher auch nicht.


Ich habe ja noch einen Termin beim VDK deswegen - ich weiß - ich weiß. Aber ich kann wenigstens mal hören, was die sagen. Auf jeden Fall haben die hier neues Personal.
Einen Anwalt suche ich ja, aber das ist halt nicht leicht. Die Frage, wie viele solche Fälle die schon gehabt oder gewonnen habe, wollen die wenigsten hören. Aber ich werde weiter suchen, weil ich glaube, ohne Hilfe schaffe ich das nicht.

Das passt hier alles vielleicht gar nicht hin, aber über Antworten, Tipps oder Hinweise würde ich mich trotzdem freuen.

Oder soll ich woanders einen neuen Tread aufmachen ? Wo ?

Auf jeden Fall Grüße an alle, die das bis hier gelesen haben. lusi
lusi65 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.07.2018, 04:49   #59
Doppeloma
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Frage AW: Erwerbsfähig aus Reha, Krankenkasse will einen Bericht, nun aber bald ausgesteuert , AfA und viele offene Fragen

Hallo lusi65,

Zitat:
Den habe ich gefragt. Kann er nicht, sagt er.
Ich verstehe es einfach NICHT, du bist gesetzlich versichert (oder habe ich da was überlesen?), du bist in Behandlung weil du krank und Arbeits-UNFÄHIG bist (offenbar ja auch nach Meinung deines Hausarztes ???) und du bist bereits ausgesteuert.

WARUM bitte meint der dich NICHT mehr AU schreiben zu können, nicht mal den MDK und die KK interessiert es jetzt noch, wie lange dich welcher Arzt weiter AU schreiben wird.

Du kannst parallel (zusätzlich) bei Fachärzten mit in Behandlung sein, der Hausarzt kann dich AU schreiben ... welchen konkreten GRUND hat der bitte, dass er das "angeblich" nicht (mehr) kann ...

Zitat:
Auch ein Bericht von einem "privat" Therapeuten- den ich selber zahlen müsste - würde nicht helfen.
Das ist doch alles völlig überflüssig, ich verstehe es einfach NICHT, mein Männe war fast 5 Jahre (durchgehend) von unserer Hausärztin AU geschrieben, auch nach der Aussteuerung bei der AfA in der Nahtlosigkeit und anschließend als er (vorerst) gar keine Leistungen mehr von irgendwo bekam.

Bis wir dann Geld beim JC beantragen mussten, auch über diese Zeit wurde er weiter von ihr AU geschrieben ... es gibt einfach keinen plausiblen GRUND warum dein Arzt meint, das sei nicht mehr möglich ...

Zitat:
Aber die Unabhängige Patientenberatung meint, wenn ich einen Termin bei einem neuen Therapeuten hätte, könnte der Hausarzt zur Überbrückung bis zu dem Temin AU schreiben. Werden ich dem das nächste mal sagen.
Der KANN dich auf JEDEN FALL weiter AU schreiben und wenn er auch nur das geringste Interesse daran hat, dass du mit der EM-Rente nicht wegen fehlender AU-Bescheinigungen auf die Nase fallen wirst, dann sollte er das auch wieder tun, ohne lange herum zu lamentieren.

Du bist doch nicht NUR krank gewesen weil die KK dir Krankengeld gezahlt hat und jetzt wo die das nicht mehr müssen (und denen das egal wäre, ob er dich AU schreibt) stellt der sich so an ... ich verstehe es einfach NICHT.

Noch gibt es freie Arztwahl in D und es gibt KEINE Vorschriften dafür worauf und wie lange dich welcher Arzt AU schreiben "darf" ...
Schon hier im Forum gibt es genug Leute die über viele Jahre nur vom Hausarzt AU geschrieben waren oder immer noch sind.

Zitat:
Aber ich hoffe, mein "neuer" schreibt mich dann AU, wenn es hart auf hart kommen sollte.
Was verstehst du darunter, du bist OHNE AU-Bescheinigung "gesund" für die DRV ... = FERTIG ... das sollte doch schon "hart genug sein" ... für gesetzlich Versicherte gilt nur das vorgeschrieben AU-Formular ... mit Abgabe des entsprechenden Teiles an die KK ...

Ansonsten wird deine AU dort NICHT ordentlich registriert und dann bist du nicht "krank" ... wenn dort Jemand nachfragt (DRV / Gericht später mal) was die dazu in ihrem PC haben.

Sorry aber so was regt mich echt auf, weil ich es einfach nicht verstehe, zumal es KEINEN ernsthaften Grund für deinen Arzt gibt, dir die weitere AU zu verweigern ... es sei denn er hält dich eigentlich auch für gesund ...

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
Doppeloma ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 11.07.2018, 16:39   #60
lusi65
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lusi65
Standard AW: Erwerbsfähig aus Reha, Krankenkasse will einen Bericht, nun aber bald ausgesteuert , AfA und viele offene Fragen

Hallo Doppeloma,

vielen Dank für Deine Rückmeldung.
Manchmal denke ich schon, ich sehe das alles falsch.
Aber Deine Antwort ist beruhigend für mich.

Zitat:
Ich verstehe es einfach NICHT, du bist gesetzlich versichert (oder habe ich da was überlesen?), du bist in Behandlung weil du krank und Arbeits-UNFÄHIG bist (offenbar ja auch nach Meinung deines Hausarztes ???) und du bist bereits ausgesteuert.
Ich verstehe das ja auch alles nicht, und Du hast nichts überlesen.
Ich bin gesetzlich Versichert, und seid Ende 2016 bei einem Psychiater in Therapie. Mein HA hatte mir damals dazu geraten, weil er mich wegen psychischer Probleme nicht weiter AU schreiben dürfe. Seid dem hat mein Therapeut mich AU geschrieben. Bei meinem Hausarzt bin ich eher selten.

Für meine anderen Beschwerden gehe ich regelmäßig zu einem Neurochirurgen, einer Schmerztherapeutin/ Anästhesistin, und eher selten zu einem Orthopäden, weil der für mich nichts macht. Selbst die Bandagen oder Einlagen für meine Schuhe hat mir bisher meine Schmerztherapeutin verschrieben. Aber da probiere ich jetzt mal einen anderen.

- und ja - ich bin ausgesteuert.

Zitat:
WARUM bitte meint der dich NICHT mehr AU schreiben zu können
Ja, das weiß ich auch nicht. Er hatte das schon vor der Reha angedeutet. Damals hatte ich gefragt, was denn ist, wenn ich aus der Reha arbeitsfähig entlassen werde ( hört man ja immer wieder). Da meinte er nur, dem müsse er sich fügen, da könnte er "als kleines Licht" nicht machen.
Im EB standen dann 4 weitere Monate AU. Daran wollte er sich halten. Das währe Mai/Juni gewesen. Ich dachte halt, er wolle mir irgendwie positive Hoffnungen machen oder so, und das er das bestimmt nicht machen würde. Aber dann habe ich massiver nachgefragt, wie er sich das denn vorstellt. Seiner Meinung nach ist er mir ja schon endgegen gekommen, indem er mich weiter AU geschrieben hat. Der ÄD würde dann feststellen, ob ich weiter AU währe oder nicht. .....

Zitat:
Du kannst parallel (zusätzlich) bei Fachärzten mit in Behandlung sein, der Hausarzt kann dich AU schreiben ... welchen konkreten GRUND hat der bitte, dass er das "angeblich" nicht (mehr) kann
Also dem HA habe ich das von dem Therapeuten/Psychiater erzählt, und gefragt, ob er mich weiter AU schreiben würde, wenn der Therapeut das nicht mehr macht. Er meinte nur, das währe eine FA - Diagnose, und da würde er nach ein paar Wochen Ärger mit meiner Kasse bekommen. Seid dem war ich nicht mehr da. Wie schon geschrieben, lt. Unabhäniger Patientenberatung kann er mich ggfs. bis zu einem Termin bei einem neuen FA/Psychaiater AU schreiben.

Zitat:
Noch gibt es freie Arztwahl in D und es gibt KEINE Vorschriften dafür worauf und wie lange dich welcher Arzt AU schreiben "darf" ...
Schon hier im Forum gibt es genug Leute die über viele Jahre nur vom Hausarzt AU geschrieben waren oder immer noch sind.
ja - dachte ich auch. War/bin mir aber nicht sicher, wie das bei diesen Therapien ( 25 Sitzungen genehmigt) ist.
Z.B. ob ich jetzt ( am Ende der 25 Sitzungen) parallel schon zu einem anderen Therapeuten gehen darf - z.B. für die probatorischen 1 -3 Sitzungen. Bzw. ob die Kasse das zahlen muß. Eine klare Antwort haben wir von denen nicht bekommen. Therapeuten wechseln kommt wohl nich vor bei denen.

Zitat:
Was verstehst du darunter, du bist OHNE AU-Bescheinigung "gesund" für die DRV ..
Na im Bezug auf EM-Rente. Wenn ich nicht AU geschrieben werde, aber EM Rente beantrage, dann dachte ich, das die darauf verweisen, und den Antrag gleich ablehen, wenn ich nicht durchgehend bei der Kasse AU gemeldet bin.

Zitat:
Sorry aber so was regt mich echt auf, weil ich es einfach nicht verstehe, zumal es KEINEN ernsthaften Grund für deinen Arzt gibt, dir die weitere AU zu verweigern ... es sei denn er hält dich eigentlich auch für gesund ...
Dafür Danke ich Dir - mir geht es nämlich genauso....
Dann bin ich nicht alleine.
Vielleicht bin ich nicht krank, weil ich nicht versuche, mich um zu bringen. Das ist nämlich am Ende immer die Standard - Frage, ob ich über suizid nachdenke....
In der Reha meinte der Prof. nur "typisch Psychiater alter Schule"

Ansonsten bin ich noch bei den Anträgen für die EM Rente, aber fast fertig. Befunde sind soweit kopiert - bis auf die Depression. Da hätte ich nur den EB. Ob das Sinn macht, weiß ich nicht.

Vielleicht kann ich hinterher dazu ein paar Tips geben.

Viele Grüße
lusi
lusi65 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.07.2018, 03:35   #61
Doppeloma
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Frage AW: Erwerbsfähig aus Reha, Krankenkasse will einen Bericht, nun aber bald ausgesteuert , AfA und viele offene Fragen

Hallo lusi65,

Zitat:
Da meinte er nur, dem müsse er sich fügen, da könnte er "als kleines Licht" nicht machen.
Wem muss er sich "fügen", dem tut doch KEINER mehr was wenn du ausgesteuert bist und die KK kein Krankengeld mehr zahlen muss ...

Zitat:
Im EB standen dann 4 weitere Monate AU. Daran wollte er sich halten. Das währe Mai/Juni gewesen. Ich dachte halt, er wolle mir irgendwie positive Hoffnungen machen oder so, und das er das bestimmt nicht machen würde.
Im Entlassungsbericht der Reha steht eine (theoretische) "Prognose", die für den behandelnden Arzt keinerlei "Vorschrift" beinhaltet sich danach zu richten.
Er ist selber dafür verantwortlich zu entscheiden, wann ER dich wieder für GESUND und Arbeits-FÄHIG halten möchte ... das können die in der Reha doch für die Zukunft gar nicht ernsthaft beurteilen.

Dein Arzt wüsste gar nicht was da drin steht wenn du es ihm nicht (freiwillig) gegeben hättest, den Reha-Bericht muss man nämlich KEINEM Arzt geben wollen, wenn man das nicht will.

Woraus hätte er dann seine "Anweisungen" bezogen, wie lange du noch mit AU krank sein darfst ???

Zitat:
Aber dann habe ich massiver nachgefragt, wie er sich das denn vorstellt. Seiner Meinung nach ist er mir ja schon endgegen gekommen, indem er mich weiter AU geschrieben hat.
Dann kann ich dir nur dringend raten dir schnellstens einen anderen, vernünftigen Hausarzt zu suchen denn deine Fachärzte scheinen dich ja (was AU betrifft) auch nicht wirklich ernst zu nehmen.

Wie ich oben schon beschrieben habe, mag es sinnvoller sein z.B. eine AU vom Psychiater zu haben wenn man wegen psychischer Probleme AU geschrieben wird für länger, es gibt aber KEINE Vorschrift, dass ein Hausarzt nicht für länger AU schreiben darf.

Es mag auch schon vorgekommen sein, dass KK während der Krankengeldzahlungen auf solche Ideen gekommen sind und die AU vom Hausarzt nicht mehr "anerkennen" wollten, das ist aber auch NICHT zulässig, weil man dir nicht vorschreiben darf zu welchen Ärzten / Fachärzten du zu gehen hast.

Bisher ist die freie Arztwahl in D noch nicht aufgehoben und man hat auch die Freiheit auf Fachärzte zu verzichten wenn man sich dort nicht behandeln lassen WILL.
Ob das immer sinnvoll ist sei dahin gestellt aber auch zum "gesund werden müssen" KANN man Niemanden zwingen.

Zitat:
Der ÄD würde dann feststellen, ob ich weiter AU währe oder nicht. .....
Der ÄD der AfA ist dafür gar nicht zuständig und KANN dir auch KEINE rechtsgültige AU-Bescheinigung ausstellen.
Der hat nur deine "Restleistungsfähigkeit" für die Vermittlung am Arbeitsmarkt festzustellen und wenn keine AU vom behandelnden Arzt mehr vorliegt, wird der das sicher auch positiver bewerten für die Arbeitsvermittlung bei der AfA ...

Da hat dein Hausarzt aber sehr falsche Vorstellungen von den Aufgaben des ÄD der AfA ..., dass du AU bist KANN dir NUR ein ambulanter Arzt anerkannt bescheinigen ...

Zitat:
Also dem HA habe ich das von dem Therapeuten/Psychiater erzählt, und gefragt, ob er mich weiter AU schreiben würde, wenn der Therapeut das nicht mehr macht. Er meinte nur, das währe eine FA - Diagnose, und da würde er nach ein paar Wochen Ärger mit meiner Kasse bekommen.
Das ist doch purer Unsinn, das interessiert doch die Kasse gar nicht mehr, warum dich ein Hausarzt jetzt AU schreiben würde ... der hätte das NIE beenden dürfen, dein Antrag auf EM-Rente ist doch schon zum Scheitern verurteilt wenn du darin angeben musst, dass du nicht mal AU geschrieben bist ...

Zitat:
Seid dem war ich nicht mehr da. Wie schon geschrieben, lt. Unabhäniger Patientenberatung kann er mich ggfs. bis zu einem Termin bei einem neuen FA/Psychaiater AU schreiben.
Dieser Auskunft vom UPD kann ich allerdings auch nicht folgen, hast du denen denn auch gesagt, dass du bereits ausgesteuert bist bei der KK ???
Da sollte denen doch auch bekannt sein, dass die KK das nicht mehr interessiert wer dich AU schreibt und wie lange ... die lassen auch ganz schön nach, seit sie finanziell eben doch nicht mehr so "ganz unabhängig" sind.

Zitat:
ja - dachte ich auch. War/bin mir aber nicht sicher, wie das bei diesen Therapien ( 25 Sitzungen genehmigt) ist.
Z.B. ob ich jetzt ( am Ende der 25 Sitzungen) parallel schon zu einem anderen Therapeuten gehen darf - z.B. für die probatorischen 1 -3 Sitzungen. Bzw. ob die Kasse das zahlen muß. Eine klare Antwort haben wir von denen nicht bekommen.
Das kann ich dir nicht beantworten, ich war nie in ambulanter Psychotherapie, ein Therapeut ohne Medizin-Studium darf dich ohnehin NICHT regulär AU schreiben, also so richtig verstehe ich deine "Arzt-Mischung" nicht ...

Zitat:
Na im Bezug auf EM-Rente. Wenn ich nicht AU geschrieben werde, aber EM Rente beantrage, dann dachte ich, das die darauf verweisen, und den Antrag gleich ablehen, wenn ich nicht durchgehend bei der Kasse AU gemeldet bin.
Das kann dir durchaus passieren, wenn du im Antrag schon angeben musst, dass aktuell keine AU besteht und die fragen bei der KK nach wie oft du so in letzter Zeit mal AU gewesen bist (das dürfen die ja machen), dann liegt dort im PC NICHTS vor dazu und man wird sich fragen warum du dann EM-Rente beantragst.

Zitat:
Vielleicht bin ich nicht krank, weil ich nicht versuche, mich um zu bringen. Das ist nämlich am Ende immer die Standard - Frage, ob ich über suizid nachdenke....
In der Reha meinte der Prof. nur "typisch Psychiater alter Schule"
Das fragen nicht nur die Psychiater "alter Schule" das ist doch eine Routine-Frage in allen sogenannten "Psycho-Testreihen" auch in der Schmerztherapie wird danach immer wieder gefragt (in verschiedenen Varianten), ich kenne diese Fragebögen von meinem Männe.

Anfangs konnte seine Schmerztherpeutin mit seinen Antworten darin (zum seelischen Befinden) nicht viel anfangen, weil er durchaus seelisch sehr "positiv gestimmt" und immer (rein äußerlich) relativ ausgeglichen war, trotz seiner schweren, dauerhaften Schmerzprobleme.

Er hat nun mal (trotzdem) eine sehr positive / optimistische Lebenseinstellung und "leider" auch KEINE privaten oder Partnerschafts-Probleme zu bieten, also auch keine solche Absichten des Lebens "überdrüssig" zu sein oder "oft sehr traurig und niedergeschlagen" ...

Das lesen die Fachleute auch nicht so gerne und manche sind auch nicht bereit zu akzeptieren, dass man trotzdem so starke Schmerzen haben KANN, dass eine berufliche Tätigkeit unmöglich ist ...

Ich selber war auch nie wirklich "lebensmüde", ich hatte nur unendliche Sehnsucht danach endlich mal in RUHE gelassen zu werden und nicht ständig dem Druck ausgesetzt zu sein unbedingt wieder arbeiten gehen zu müssen ... meine "Batterien waren endgültig LEER" und ich wollte nur, dass man das endlich akzeptiert.

Darum hat mein Psychiater auch keine ambulante Therapie für sinnvoll gehalten, obwohl ich die lt. Reha-Bericht unbedingt machen sollte ... den hat es also wenig interessiert, was die in der Reha dazu so gemeint haben und ich bin ihm sehr dankbar dafür.

Zitat:
Ansonsten bin ich noch bei den Anträgen für die EM Rente, aber fast fertig. Befunde sind soweit kopiert - bis auf die Depression. Da hätte ich nur den EB. Ob das Sinn macht, weiß ich nicht.
Das macht bestimmt KEINEN Sinn den mitzuschicken, den hat die DRV schon (du meinst doch sicher den Reha-Bericht ?) und wird nicht vergessen, den mit einzubeziehen in ihre Entscheidung.

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
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Alt 14.07.2018, 22:57   #62
lusi65
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lusi65
Standard AW: Erwerbsfähig aus Reha, Krankenkasse will einen Bericht, nun aber bald ausgesteuert , AfA und viele offene Fragen

Hallo Doppeloma,

schön, das Du Dir wieder so viel Zeit nimmst.

Ich sehe das ja eigentlich wie Du, deshalb verstehe ich das ja auch nicht.

Aber um etwas Klarheit in "meine" Ärzte zu bringen, hier noch mal kurz eine Aufstellung.

Erstmal Hausarzt : Hat mich nur Ende 2016 per AU aus dem Verkehr gezogen - wie er das nannte - und mir dann geraten, mir einen FA / Therapeuten zu suchen, weil er ohne FA Diagnose auf Depression nicht länger AU schreiben könnte, da nicht sein Fachgebiet. Er hat mir dazu auch eine Liste mir Psychiatern/Therapeuten gegeben.

Nach ca. vergeblichen 30 Versuchen habe ich dann noch in 2016 einen Termin bei meinem (bis jetzt) Psychiater/ Psychotherapeuten bekommen. Der hat mich bisher durchgehend AU geschrieben. - bis jetzt - nicht der HA.

Jetzt, wo der PT mich abschieben will, hatte ich meinen HA gefragt, ob er mich wieder AU schreiben kann - mit der bekannten Antwort.

Ansonsten hatte ich noch einen Orthopäden (jetzt der neue s.#58), der aber nach den teuren Hyaloronsäurespritzen nix mehr gemacht hat, weil außer TEP keine Möglichkeit. Deshalb war ich da eher selten da. Die Schmerzmittel verschreibt mir sowieso meine

Schmerztherapeutin, die ich neben meiner Neurochirurgin - für HWS + LWS - auch noch habe.

Das war´s dann bis auf Auge + HNO, die sind mehr Routine.

Aber jetzt weiter.

Zitat:
Dann kann ich dir nur dringend raten dir schnellstens einen anderen, vernünftigen Hausarzt zu suchen denn deine Fachärzte scheinen dich ja (was AU betrifft) auch nicht wirklich ernst zu nehmen.
Ja - hatte ich ja schon angefangen - s. #52 und folgende.

Orthopäde bin ein Stück weiter - zumindest hat er mir mal Physio und einiges andere verschrieben, was der "alte" nicht getan hat. Was die PT angeht, weiß ich´s gerade nicht, ob das klappt - aber alternative habe ich noch keine - bis auf die "Private", die selber zahlen müßte (schwierig) und die mich nicht auf Kassenformular AU schreiben kann.
Und wie Du schon sagst - HA müsste ich auch suchen - nach 25 Jahren.... und das alles jetzt, wo ich den Antrag auf EM Rente stellen will....

Zitat:
Wie ich oben schon beschrieben habe, mag es sinnvoller sein z.B. eine AU vom Psychiater zu haben wenn man wegen psychischer Probleme AU geschrieben wird für länger, es gibt aber KEINE Vorschrift, dass ein Hausarzt nicht für länger AU schreiben darf
Ja - und der HA sagt, FÄ Diagnosen darf nur ein FA stellen...
Ich muß mal googeln, ob ich da was finden und Ausdrucken kann.

Zitat:
Da hat dein Hausarzt aber sehr falsche Vorstellungen von den Aufgaben des ÄD der AfA
.......das war dann ja der PT - aber ändert ja an der Sache nichts.
Vielleicht sind mein PT + HA zu alt - beide mehr oder weniger im Rentenalter.

Zitat:
Bisher ist die freie Arztwahl in D noch nicht aufgehoben und man hat auch die Freiheit auf Fachärzte zu verzichten wenn man sich dort nicht behandeln lassen WILL.
Aha -da muß ich mal dranbleiben.

Zitat:
Dieser Auskunft vom UPD kann ich allerdings auch nicht folgen, hast du denen denn auch gesagt, dass du bereits ausgesteuert bist bei der KK ???
Da sollte denen doch auch bekannt sein, dass die KK das nicht mehr interessiert wer dich AU schreibt und wie lange ... die lassen auch ganz schön nach, seit sie finanziell eben doch nicht mehr so "ganz unabhängig" sind.
Ja - da hatten wir uns auch mehr erhofft. Die Tel. Gespräche führe ich nicht - das schaffe ich meist nicht.
Ein PT hatte geraten, uns bei der ÄK und der KK zu beschweren - aber die haben sich für nicht zuständig erklärt.

Zitat:
... die lassen auch ganz schön nach, seit sie finanziell eben doch nicht mehr so "ganz unabhängig" sind.
Was meinst Du damit ?? Von wem bekommen die denn Geld ?

Zitat:
ein Therapeut ohne Medizin-Studium darf dich ohnehin NICHT regulär AU schreiben, also so richtig verstehe ich deine "Arzt-Mischung" nicht ...
U.a. deshalb die Aufstellung am Anfang. Ich drücke mich vielleicht nicht immer so toll aus......sorry

Zitat:
Ich selber war auch nie wirklich "lebensmüde", ich hatte nur unendliche Sehnsucht danach endlich mal in RUHE gelassen zu werden und nicht ständig dem Druck ausgesetzt zu sein unbedingt wieder arbeiten gehen zu müssen ... meine "Batterien waren endgültig LEER" und ich wollte nur, dass man das endlich akzeptiert.
Das verstehe ich sehr gut. - Aber mir wird immer vorgehalten, das ich ja schon fast 2 Jahre "Ruhe" habe weil AU, und das ja keinen weiter bringt. Aber Ruhe sieht für mich anders aus.

Zitat:
Das macht bestimmt KEINEN Sinn den mitzuschicken, den hat die DRV schon (du meinst doch sicher den Reha-Bericht ?) und wird nicht vergessen, den mit einzubeziehen in ihre Entscheidung.
Ja- den meinte ich. Aber sonst gibt es außer den AU´s nichts, wo die Diagnosen draufstehen. - Noch ein Fragebogen einer Versicherung, aber das zählt bestimmt nicht.
Der PT schreibt nichts. Das weiß ich auch von anderen, die bei dem waren. Ich hab´s schon mehrfach versucht. Müßte er für eine Therapieverlängerung auch - vielleicht will er deshalb nicht weiter machen.

Ich denke jetzt darüber nach, in eine Ambulante Therapie zu gehen - vielleicht komme ich da weiter. Habe ich nie gewollt, und die Reha war der Horror für mich, aber vielleicht ist das der einzige Ausweg mit der AU und einem Bericht für den DRV mit den Befunden........wenn die DRV das dann überhaupt interessier.

Irgendwie immer ein Kampf gegen Windmühlen - von wegen ich "habe ja Ruhe". Hoffendlich schaffe ich - oder besser wir - das alles. Wer bisher keine Psych - Probleme hatte , muß die doch bekommen.

Ich bin froh, Euch hier gefunden zu haben.

Vielen Dank und

viele Grüße
lusi
lusi65 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.07.2018, 03:16   #63
Doppeloma
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Beitrag AW: Erwerbsfähig aus Reha, Krankenkasse will einen Bericht, nun aber bald ausgesteuert , AfA und viele offene Fragen

Hallo lusi65,

Zitat:
Erstmal Hausarzt : Hat mich nur Ende 2016 per AU aus dem Verkehr gezogen - wie er das nannte - und mir dann geraten, mir einen FA / Therapeuten zu suchen, weil er ohne FA Diagnose auf Depression nicht länger AU schreiben könnte, da nicht sein Fachgebiet.
Wenn du zu der Zeit noch im Krankengeld-Bezug gewesen bist kann das durchaus die KK / MDK so an deinen Arzt gegeben haben, das teilen die Ärzte den Patienten dann natürlich ungerne mit, dass sie da "Befürchtungen" haben, obwohl das rechtlich gar nicht erlaubt ist.

Ich "staune" sogar hier im Forum so manches Mal, dass es User letztlich sogar bis in die EM-Rente geschafft haben (auf rein psychische Probleme), obwohl sie NUR beim Hausarzt in Behandlung waren und noch nie bei einem Facharzt ...

Andererseits geht die "Mähr" um, dass Hausärzte z.B. keine AD verordnen "dürfen" oder andere Fachspezifische Medikamente, das ist auch NICHT wahr.
Mein Männe bekommt inzwischen sogar seine BTM-Rezepte vom Hausarzt ausgestellt, damit er deswegen nicht alle paar Wochen zur Schmerztherapeutin fahren muss, der Hausarzt hat natürlich alle Unterlagen von ihr bekommen und mit der KK gab es auch noch keine Schwierigkeiten deswegen.

Unsere Herzmedikamente verschreibt schon immer der Hausarzt, dafür ist der ja auch KEIN Spezialist ... wegen meiner Herzklappengeschichte war ich auch fast 1 Jahr NUR von unserer Hausärztin AU geschrieben ... mit eindeutig Kardiologischer Diagnose.

Das hat unsere KK auch nie gestört, ich war natürlich parallel auch beim Kardiologen in Behandlung aber AU geschrieben war ich nie von ihm.

Zitat:
Nach ca. vergeblichen 30 Versuchen habe ich dann noch in 2016 einen Termin bei meinem (bis jetzt) Psychiater/ Psychotherapeuten bekommen. Der hat mich bisher durchgehend AU geschrieben. - bis jetzt - nicht der HA.
Darum ist das für mich so schwer zu verstehen warum dein Hausarzt da so merkwürdig denkt, besonders jetzt wo das die KK sowieso NICHT mehr interessieren würde, wer nun die AU weiter ausstellt.
Bei meinem Psychiater war das dann kein Thema und so hat ER das übernommen, als ich den ersten Termin bei ihm hatte, bei Bedarf hätte die Hausärztin aber auch mal zwischendurch verlängert, wenn es nötig gewesen wäre.

Wir sind echt "Nichts Besonderes" und unsere Ärzte auch nicht aber von Fachärzten waren wir ansonsten nur sehr selten mal AU geschrieben, egal um welche Diagnosen es dabei ging.

Zitat:
Jetzt, wo der PT mich abschieben will, hatte ich meinen HA gefragt, ob er mich wieder AU schreiben kann - mit der bekannten Antwort.
Die Diagnosen dürften ja nun inzwischen vom "zuständigen" Facharzt gestellt sein, da kann ich diese Reaktion noch weniger verstehen ...

Zitat:
Die Schmerzmittel verschreibt mir sowieso meine
Schmerztherapeutin, die ich neben meiner Neurochirurgin - für HWS + LWS - auch noch habe.
Orthopäden und Schmerztherapeuten schreiben sehr selten AU, meist bestellen sie die Patienten in viel zu großen Abständen dafür und die AU schreibt dann laufend der Hausarzt, man kann sich ja Befunde auch "austauschen" wenn der Patient das erlaubt hat, kann doch so schwer nicht sein ...

Zitat:
Das war´s dann bis auf Auge + HNO, die sind mehr Routine.
Macht NIX, selbst solche Routine-Befunde bekommt unser Hausarzt IMMER, entweder direkt vom Facharzt ODER direkt von uns als Kopie ... ich verstehe auch nicht, dass es so schwierig für dich ist laufende Behandlungs-Unterlagen von deinen Ärzten zu bekommen.

Die haben doch eine Dokumentationspflicht und eine Krankenakte von dir MUSS vorhanden sein, daraus kannst du Kopien verlangen, das steht dir gesetzlich zu ...

http://www.patienten-rechte-gesetz.d...neinsicht.html

... das musst du noch nicht mal begründen wofür du das haben möchtest, da muss es (bei ALLEN Ärzten) schon etwas mehr geben, als nur die "nackte Diagnose" von der AU-Bescheinigung.

Zitat:
Orthopäde bin ein Stück weiter - zumindest hat er mir mal Physio und einiges andere verschrieben, was der "alte" nicht getan hat.
Das KANN ebenso auch mal die Schmerztherapeutin machen und auch mal der Hausarzt, so ist mein Männe früher wenigstens 1 Mal im Quartal zu 6 Anwendungen gekommen, da taten sich auch alle schwer mit ihrem "Budget" aber immer abwechselnd ging das dann ganz gut.

Nach unserem Umzug hat die neue Schmerztherapeutin die Langzeit-Verordnung (Verordnung außerhalb des Regelfalles) bei der KK durchgesetzt, das belastet nun KEIN Budget mehr und er bekommt jetzt durchgehend Physio-Therapie 2 Mal die Woche.

Die Folge-Verordnungen stellt inzwischen auch der Hausarzt aus, damit Männe deswegen nicht extra zur Schmerztherapeutin muss.
Sie hält ihn soweit aktuell für "austherapiert" und medikamentös gut eingestellt, wenn was ist (sie ist auch seine Orthopädin) soll er natürlich wieder hinkommen zu ihr.

Der Orthopäde am alten Wohnort hat ihm "zum Abschied" seine Krankenakte ausgedruckt, fein säuberlich JEDE Konsultation und Diagnose / Behandlung der letzen 15 Jahre aufgelistet, das hat sich schon oft als sehr praktisch erwiesen wenn er wieder neue / spezielle orthopädische Probleme hatte.

Zitat:
Was die PT angeht, weiß ich´s gerade nicht, ob das klappt -
Auch deine PT unterliegt dem Patientenrechtegesetz, sie soll gar nichts extra schreiben, du möchtest die Behandlungsberichte / Diagnosen haben, die bei ihr vorhanden sein MÜSSEN ...

Zitat:
Und wie Du schon sagst - HA müsste ich auch suchen - nach 25 Jahren.... und das alles jetzt, wo ich den Antrag auf EM Rente stellen will....
So ein Hausarzt nützt dir da aber auch nicht viel, versuche Einen / Eine zu finden, der / die nicht ganz so "verstaubte Ansichten" hat und wo du nicht bald mit der "Arzt-Rente" rechnen musst, dann musst du dir doch sowieso einen Anderen suchen ...

Dann unterschreibst du dem neuen Hausarzt eine Genehmigung, dass er beim alten Hausarzt deine komplette Krankenakte anfordern soll, unsere frühere Hausärztin hat uns das so empfohlen, weil wir dort auch schon beide seit über 20 Jahren in Behandlung waren.

Damit ist der alte Arzt die Verantwortung für dich und deine Krankenakte los und der neue Hausarzt hat erst mal genug zu lesen ... UND kann / muss dir auch was ausdrucken, was du für den Antrag auf EM-Rente gebrauchen könntest.

Wenn dein aktueller Arzt seine Praxis aufgibt musst du ja auch wechseln, die Gründe gehen die DRV (und die KK) nichts an und danach wird auch Keiner fragen wenn die Unterlagen alle vorhanden sind (weil der frühere Arzt z.B. aus Altersgründen aufgehört hat), das kommt ja nun auch nicht so selten vor.

Und oft genug haben die Patienten dann Schwierigkeiten herauszufinden wo ihre Krankenakten überhaupt abgeblieben ist wenn sie plötzlich vor verschlossenen Türen stehen.
Da sollte man rechtzeitig "vorbeugen" wenn damit ohnehin bald zu rechnen ist, jetzt kannst du dir den "Nachfolger" noch in Ruhe "aussuchen".

Mal umhören bei Bekannten / Freunden / Nachbarn welcher Hausarzt in der Nähe nett und gründlich ist ... mal "ganz nebenbei" fragen wo die denn so hingehen, ob sie zufrieden sind mit der Behandlung dort ...

Wir hatten hier sogar als neu "Zugezogene" schnell einige Infos, welche Haus-Ärzte für uns "passen" könnten und zu welchen man nicht unbedingt gehen sollte ... mit unserer Wahl sind wir auch SEHR zufrieden.

Zudem ist er auch noch jung genug, uns vielleicht sogar den Rest unseres Lebens zu begleiten ... OK um AU-Bescheinigungen müssen wir uns ja nun keine Gedanken mehr machen aber er ist auch sehr rührig wenn es um Berichte für Versorgungs-Amt und Pflegekasse geht ...

Zitat:
Ja - und der HA sagt, FÄ Diagnosen darf nur ein FA stellen...
Die KANN ein Hausarzt auch übernehmen auf eine AU-Bescheinigung wenn sie vom Facharzt bereits gestellt wurden, WARUM bekommt der keine Befunde vom Facharzt wenn er dich dort hin überwiesen hat ???

Er soll ja keine fachfremden Diagnosen stellen sondern dir NUR eine rechtsverbindliche AU ausstellen, dafür darf er gerne die Diagnose verwenden, die ein Facharzt bereits festgestellt hat.
Die KK weiß ja schließlich, dass du AUCH bei einem solchen Facharzt in Behandlung bist, die bezahlen den ja schließlich auch.

Zitat:
Ich muß mal googeln, ob ich da was finden und Ausdrucken kann.
Was willst du dort finden können zum Ausdrucken, such dir lieber schnellstens einen anderen Hausarzt
Das Quartal hat gerade neu angefangen, das ist ein guter Zeitpunkt dafür einen Arztwechsel vorzunehmen.

Du solltest bei dem "Neuen" auch nur sagen, dass dein älterer Arzt wohl bald aufhören wird und du möchtest schon mal wechseln, ehe du dann unter "Zugzwang" kommen könntest ...

Zitat:
Vielleicht sind mein PT + HA zu alt - beide mehr oder weniger im Rentenalter.
Das ist doch ein guter Grund nicht länger zu warten, du wirst doch ohnhin mal wechseln müssen wenn die wirklich in Rente gehen ... dass die keine große Lust mehr haben, sich noch mit der KK "anzulegen" ist nachvollziehbar.
Und so "kurz vor Ultimo" haben (vermutlich) auch Ärzte keine große Lust mehr, sich mit Allem wirklich auf dem Laufenden zu halten was medizinisch / therapeutisch so machbar wäre.

Das ändert aber NICHTS an deinen Patientenrechten im Bezug auf deine Krankenakten und das darfst du gerne mal ausdrucken und denen "unter die Nase halten" falls sie das noch nicht kennen sollten.

Zitat:
Was meinst Du damit ?? Von wem bekommen die denn Geld ?
Weiß nicht mehr so genau von wem die jetzt so alles "gesponsort" werden, es bestand ja schon mehrfach die Gefahr, dass sie gar nicht weitermachen könnten ...
Ganz früher kam wohl mal das meiste Geld vom VDK (obwohl der auch nicht mehr viel taugt, hatte der wenigstens mit den Kassen direkt NICHTS zu tun), aber inzwischen sollen auch wieder KK-Gelder dabei sein ...

https://www.patientenberatung.de/de/...d-finanzierung

... da bin ich mir nicht mehr so sicher wie "unabhängig" die wirklich noch sind ...

Zitat:
Das verstehe ich sehr gut. - Aber mir wird immer vorgehalten, das ich ja schon fast 2 Jahre "Ruhe" habe weil AU, und das ja keinen weiter bringt. Aber Ruhe sieht für mich anders aus.
Während der AU hatte ich auch NICHT wirklich die RUHE, die mir mein Psychiater immer wieder verordnet hat ("Machen Sie NUR was Ihnen gut tut, setzen sie sich nicht selber unter Druck"), für den Druck sorgte schon die KK.

Nach knapp 4 Monaten musste ich unbedingt schon eine psychosomatische Reha beantragen, ich wollte KEINE Reha, ich wollte meine RUHE ....
Die ruhigste Zeit war bei mir noch nach der Aussteuerung bei der AfA aber da kamen immer öfter die Fragen auf, wie das ALLES überhaupt weitergehen soll ...

Mit der Ablehnung der EM-Rente kam ich dann überhaupt NICHT mehr "zur RUHE", es wurde finanziell immer enger, unsere "Zukunft" (besonders die finanzielle) immer unsicherer, denn mein Männe war ja schon vorher dauerhaft krank geworden und seine EM-Rente (der 1. Antrag) war schon am Gericht ...

Da KANN auch die laufende AU-Bescheinigung vom Arzt irgendwann keine wirkliche "RUHE" mehr bringen.

Zitat:
Aber sonst gibt es außer den AU´s nichts, wo die Diagnosen draufstehen. - Noch ein Fragebogen einer Versicherung, aber das zählt bestimmt nicht.
Was zählt und wie du es bekommen kannst habe ich dir ja oben beschrieben, mit den AU-Bescheinigungen als bloßen Nachweis deiner Diagnosen kannst du für die Begründung deines EM-Renten-Antrages NICHTS anfangen, die sind nur die nötige Bestätigung, dass du deswegen nicht arbeiten gehen kannst.

Fragebögen von (privaten) Versicherungen interessieren die DRV nicht, die haben ganz andere Bewertungskriterien und deine Ärzte / Behandler sollten sich NICHT darauf verlassen, dass sich die DRV "schon alles abfordern" wird, das macht sie eben meist NICHT ...

Unsere Hausärztin wurde in 3 EM-Renten-Verfahren von der DRV niemals angeschrieben, obwohl sie ALLE nötigen Unterlagen (auch von den Fachärzten) vorliegen hatte und mein Männe fast 5 Jahre (durchgehend wegen Orthopädischer Probleme) von ihr AU geschrieben wurde.

Zitat:
Der PT schreibt nichts. Das weiß ich auch von anderen, die bei dem waren.
Der muss aber trotzdem auch Behandlungs-Unterlagen von dir haben, der soll nichts schreiben, sondern dir bereits Vorhandenes ausdrucken und darauf hast du einen Rechtsanspruch aus dem Patientenrechtegesetz.

Zitat:
Wer bisher keine Psych - Probleme hatte , muß die doch bekommen.
Genau so ist das, diese Situation sorgt irgendwann schon ganz alleine dafür, dass man psychisch nicht mehr ganz beieinander ist, das sind ja auch keine Lebens-Umstände für die man auf die Dauer (oder für sehr lange Zeit) geschaffen ist.

Wirklich zur RUHE bin ich erst (ganz langsam) gekommen, als ich dann endlich den Bescheid zur EM-Rente in den Händen hatte und dieser ganze K(r)ampf nach fast 8 Jahren endlich auch für mich VORBEI war ...

Meine Daumen sind feste gedrückt, dass es für dich nicht ganz so lange dauern wird ...

MfG Doppeloma
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Alt 15.07.2018, 16:49   #64
Kerstin_K
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Standard AW: Erwerbsfähig aus Reha, Krankenkasse will einen Bericht, nun aber bald ausgesteuert , AfA und viele offene Fragen

MAnchmal ist es aber auch wirklich nicht so einfach, an Arztberichte und die eigene Patientenakte ranzukommen, recht hin oder her.

Ich erlebe das gerde bei meiner früheren Haushaltshilfe. Die hat sich im März 2017 an der Hand verletzt. Weil siedie Blutung nicht stillen konnte, ging sie zu ihrem Hausarzt, einem Unfallchururgen und Durchgangsarzt, um die Wunde versorgen und verbinden zu lassen. Der stellte fest, dass die Begesehne des Mittelfinges durchtrennt war und hat das in einer kleinen OP gleich ambulnt behoben. Leider kam es zu Komplikationen (Kommt bei dieser Verletzung in etwa 10 % der Fälle vor.). Sie ging wo anders hin und die Neue Ärtin wollte gerne den PO-Bericht sehen, um genau zu wissen, was in der OP gemacht wurde. Den gab es aber nicht, auch drei Monate nach der OP noch nicht. Fakt ist, dass es keine Frist gibt, bis wann ein Arzt die Behandlung dokumentiert haben muss. Ich frage mich allerdings auch, was ein OP Bericht wert ist, der erst Monate nach einem Eingriff erstellt wird. Meine Helferin ist jedenfalls bis heute noch nicht wieder arbeitsfähig und inzwischen ist auch die ursprünglich nicht betroffene Hand durch Überlastung geschädigt.

Meine Schwester hat vor Jahren den Kinderarzt gewechselt. Ihre Tochter reagiert mit Hautausschlag uf ein bestimmtes Antibiotikum. Meine Schwester wusste nur Penicellim, aber da gibt es wohl auch noch unterschiede. ALso hat sie eine Schweigepflichtentbindung unterschrieben und der neue Rzt hat die Unterlagen bei dem alten angefordert. Keine Reaktion! Er hat ssann selber dort angerufen und nach dem Namen des unverträglichen Medikamentes gefragt. Wollte man nicht rausrücken! Er musste schon sejhr massiv werden am Telefon, bi er mal erfahren hat, um welches Medikament es sich handelte.

Manche Ärzte dokuentieren halt nichts ode nur das nötigste. Manchmal fehlt auch einfach die Zeit dafür.
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Viele Grüße aus Hannover
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Alt 15.07.2018, 19:43   #65
Fairina
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Standard AW: Erwerbsfähig aus Reha, Krankenkasse will einen Bericht, nun aber bald ausgesteuert , AfA und viele offene Fragen

Und dank der neuen DSVGO dürfen sie so keine Auskünfte mehr erteilen.
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Es gibt keine Unterhaltspflicht, kein Unterhaltsrecht, keine Auskunftspflicht (nur als Zeuge vor Gericht), kein Auskunftsrecht für 2 nicht miteinander verheirateten oder verwandte Personen die kein gemeinsames Kind unter 3 Jahren haben.
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Alt 15.07.2018, 19:45   #66
Kerstin_K
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Standard AW: Erwerbsfähig aus Reha, Krankenkasse will einen Bericht, nun aber bald ausgesteuert , AfA und viele offene Fragen

DAs durften Sie aber vorher auch schon nicht.
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Viele Grüße aus Hannover
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Alt 15.07.2018, 19:48   #67
Fairina
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Standard AW: Erwerbsfähig aus Reha, Krankenkasse will einen Bericht, nun aber bald ausgesteuert , AfA und viele offene Fragen

Gewöhnlich dürfen HÄ alles verschreiben mit wenigen Ausnahmen. Mein HA verschreibt von meinen 25 Medikamenten ganze 3 nicht. 2 davon darf nur ein Facharzt verschreiben, 1 wird von einem weiteren Facharzt verschrieben weil es so teuer ist, das dies den erlaubten Budgetrahmen explodieren läßt (1 Spritze ca. 200 Euro und ist für 1,5 Tage).


Dann haben sie sich mit Fax und Email beholfen. Oder man ist hin und hat es sich aufschreiben lassen oder die Apotheke gefragt wenn man Stammkunde ist. Es gab Möglichkeiten. Wobei sich die örtlichen Praxen durchaus ausgetauscht haben.
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Es gibt keine Unterhaltspflicht, kein Unterhaltsrecht, keine Auskunftspflicht (nur als Zeuge vor Gericht), kein Auskunftsrecht für 2 nicht miteinander verheirateten oder verwandte Personen die kein gemeinsames Kind unter 3 Jahren haben.
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Alt 15.07.2018, 19:59   #68
Kerstin_K
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Standard AW: Erwerbsfähig aus Reha, Krankenkasse will einen Bericht, nun aber bald ausgesteuert , AfA und viele offene Fragen

25 Medikamente? Hast Du mal prüfen lassen,ob die sich alle miteinander vertragen?

Aber Du hast dasnicht richtig verstanden. Meine Nichte ist allergisch gegen ein bestimmtes Medikament. Und der neue Kinderarzt wollte wissen, welches das ist. Und genau die Information wollte der alte Kinderarzt nicht rausrücken, trotz Schweigepflichtentbindung. Und sowas geht einfach nicht.

Meine Mutter war am Ende ihres Lebens auch allergischgegen Vacomycin. Hat mit auch niemand gesagt. Stand in einem Krankenhausbericht. Wenn ich dass dann anderen Ärzeten gesagt habe, kam jedesmal die Nachfrage Woher ich das weiss und wer das festgestellt hat. In einem KH haben si es ihr dann trotzdem gegeben und als sie dann Ausschlag bekam "Huch, scheint ja doch zu stimmen."
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Viele Grüße aus Hannover
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Alt 15.07.2018, 20:10   #69
Fairina
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Standard AW: Erwerbsfähig aus Reha, Krankenkasse will einen Bericht, nun aber bald ausgesteuert , AfA und viele offene Fragen

Jo sie vertragen sich. HA und Apotheker haben das beide im griff, denn da läuft alles zusammen. Aber das ist nicht das.

Ich habe auch 2 Medis die ich nicht bekommen darf. Penicillin ist eines davon. Und es wird nicht gefragt welches. Das andere hatte ich vergessen und der betreffende Arzt rief an und fragte beim HA nach. Aber das war eben vor der DSVGO. Und bisher hatte ich keine Probleme. In allen Arztpraxen in die ich gehe, gebe ich das sofort an und noch niemals hat es einer bezweifelt. Man fragte zwar auch nach und ich hab dann gesagt aufgrund dies oder jenes und gut war´s. Letztens haben wir noch gescherzt, daß wir das ja nun nach 50 Jahren mal ausprobieren könnten. Nene winkten die Ärzte ab. Tja, so geht´s also auch.
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Es gibt keine Unterhaltspflicht, kein Unterhaltsrecht, keine Auskunftspflicht (nur als Zeuge vor Gericht), kein Auskunftsrecht für 2 nicht miteinander verheirateten oder verwandte Personen die kein gemeinsames Kind unter 3 Jahren haben.
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Alt 17.07.2018, 09:12   #70
lusi65
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lusi65
Standard AW: Erwerbsfähig aus Reha, Krankenkasse will einen Bericht, nun aber bald ausgesteuert , AfA und viele offene Fragen

Hallo Zusammen,

ich bin wirklich froh, das Ihr Euch immer wieder hier beteiligt.
Tut echt gut zu wissen, das ich nicht alleine bin, und sich hier viele Gedanken machen.
Und Du, Doppeloma, hast glaube ich 48 Std. Tage - wahnsinn.
Ich habe gesehen, das Du bei "Krank ohne Rente" auch noch aktiv bist. Ich schaffe nicht mal hier zu lesen, was für mich wichtig währe.

@Doppleoma

Zitat:
Wenn du zu der Zeit noch im Krankengeld-Bezug gewesen bis.....................
Ja - das war ja ganz am Anfang. Ansonsten war ich bis auf 2012 mit der HWS nie AU.

Zitat:
Bei meinem Psychiater war das dann kein Thema und so hat ER das übernommen, als ich den ersten Termin bei ihm hatte...........
So war das bei mir ja auch. - und ich dachte auch mein HA macht dann evtl. weiter, falls was ist.

Zitat:
Auch deine PT unterliegt dem Patientenrechtegesetz, sie soll gar nichts extra schreiben, du möchtest die Behandlungsberichte / Diagnosen haben, die bei ihr vorhanden sein MÜSSEN ...
Aha - da währe ich nie drauf gekommen. Zusammen mit Deinen weiteren Ausführungen wir mir jetzt einiges klarer, was mir sehr hilft.
Du meinst, ich fordere die Krankenakte an, und kopiere die Unterlagen für die DRV, die ich brauche.
Die ganze Akte muß ich dazu ja nicht weitergeben.
Ich merke wieder, das ich eigentlich keine Ahnung von der Materia habe. Bin mal gespannt, ob mein PT in der Akte überhaupt was stehen hat. Außer "..war am....da.

Zitat:
Die KANN ein Hausarzt auch übernehmen auf eine AU-Bescheinigung wenn sie vom Facharzt bereits gestellt wurden, WARUM bekommt der keine Befunde vom Facharzt wenn er dich dort hin überwiesen hat ???
Muß ich beim nächsten Besuch auch fragen. Und einiges andere auch. Dank Dir bin ich da jetzt besser aufgestellt.
Ich hole seid Jahren bei meinem HA jedes Quartal die Überweisungen für PT, Orthopädie, Schmerztherapie und Neurochirurgie. Der müßte dann ja "alles" wissen. Gut - er hat schon mal gefagt, warum er von z.B. Ortopäde keine Berichte bekommt, und dann habe ich bei den Ärtzen gesagt, mein HA hätte gerne Info.

Aber wie Du schon geraten hast, sollte ich mir einen neuen HA
suchen. Wo ich schon mal dabei bin... HA, PT, Orthopäde.

Denen gebe ich dann die Unterschrift, damit die die Unterlagen anfordern können. Echt praktisch.


Zitat:
Nach knapp 4 Monaten musste ich unbedingt schon eine psychosomatische Reha beantragen, ich wollte KEINE Reha, ich wollte meine RUHE ....
Da hatte ich 14 Monate Zeit... war aber auch nicht besser. Ich wollte da auch nicht hin.
Genau so wenig wie jetzt in eine ambulante Therapie.
Meine evtl. "neue" PT will das, und das ich mir von einem Psychiater Psychopharmaka verschreiben lassen soll. Sonst würde Sie mich nicht aufnehmen.... ich wollte da echt schon drauf eingehen, aber Dank Deiner Schilderungen hier weiß ich, das ich darauf nicht eingehen muß. Auch nicht, um eine AU zu erhalten - da muß es dann andere Wege geben und weiter nach einer/einem PT suchen. - oder einen HA, der mich weiter AU schreibt. Mit der PT bin ich bisher eh nicht weiter gekommen.
Ich bin wohl zu "Arzthörig" bzw. glaube immer, die wollen nur mein bestes. Ich muß mich da irgendwie ändern.

Zitat:
Da KANN auch die laufende AU-Bescheinigung vom Arzt irgendwann keine wirkliche "RUHE" mehr bringen.
Das glaube ich gerne. Du hast es wirklich nicht leicht gehabt.
Ruhe empfinde ich auch nicht, obwohl mir die AU für die DRV wichtiger ist. Die AFA kann mit mir ja nichts anfangen, und lässt mich z.Zt. in Ruhe - offendlich bleibt das so.

Zitat:
Was zählt und wie du es bekommen kannst habe ich dir ja oben beschrieben,......
Der muss aber trotzdem auch Behandlungs-Unterlagen von dir haben, der soll nichts schreiben, sondern dir bereits Vorhandenes ausdrucken und darauf hast du einen Rechtsanspruch aus dem Patientenrechtegesetz.
Ja - das ist prima und wirklich wichtig für mich.
Auf die Idee, mir die Unterlagen aus den Patientenakten zu holen, währe ich nicht gekommen. Bin nur mal gespannt, ob und was da so steht.


Zitat:
Wirklich zur RUHE bin ich erst (ganz langsam) gekommen, als ich dann endlich den Bescheid zur EM-Rente in den Händen hatte und dieser ganze K(r)ampf nach fast 8 Jahren endlich auch für mich VORBEI war ...
Echt Wahnsinn und herzlichen Glückwunsch - ich denke Glück braucht man dabei immer.
Aber fast 8 Jahre ist schon der Horror. Aber um so besser, das es für Dich ein gutes Ende genommen hat. Ich hätte es Dir / Euch auch viel früher gegönnt.
Allein für Deinen Einsatz hier.


Bei Fragen wie : Was darf ein Arzt oder was muß ein Arzt stehe ich immer Ratlos da.
Kann man das irgendwo nachlesen ?
Doppeloma hat ja auch schon geschrieben das da die ein oder andere "Mähr" umgeht.
Ich denke öfters "kann Sie oder darf Sie oder muß Sie (nicht) ?"

Viele Grüße.
lusi
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