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Start > > > -> Nahtlosigkeit ALG1 beantragt Wegefähigkeit ist nicht gegeben.


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Alt 29.07.2018, 00:35   #1
Sellermann
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Registriert seit: 26.07.2018
Beiträge: 7
Sellermann
Standard Nahtlosigkeit ALG1 beantragt Wegefähigkeit ist nicht gegeben.

Hallo liebe Forengemeinde,

meine Daten
Ü50
GDB 80 keine Merkenzeichen Verschlimmerung auf Merkenzeichen G wird noch gestellt.

Bin noch in einem Anstellungsverhältnis als Schwerbehinderter eingestellt und frisch ausgesteuert.

Habe gerade alle Sachen bei der Arge abgegeben mit Prüfung des Restleistungsvermögens. Mal schaun wie bescheidet wird. Gesundheitsfragebogen und Reha Bericht abgegeben.

Letztes Jahr Reha für den jetztigen Beruf(Tätigkeit) unter 3 Stunden und für den allgemeinen Arbeitsmarkt vollschichtig einsetzbar.

Konnte schon in der Reha fast nichts machen weil ich keine Strecken über 300 meter laufen kann.Spinalkanastenose, beidseite schwere Hüftarthrose, beidseitige Pavk. usw. Gehtest von maximal 250 meter wurde so dokumentieret. Zusätzlich kommt seit über 8 Monaten eine diabetische Polyneuropathie der Füße mit starken Schmerzen dazu. Mittlerweile 2 Tage in der Woche kein einkaufen, kein Laufen wegen der Schmerzen. Kann kaum auftreten.

Ich weiß gar nicht wie ich mich verhalten soll. Möchte gerne Arbeiten aber ich sehe da echt Schwierigkeiten, dieses zu händeln. Mein ater Job geht auf keinen Fall mehr.

Macht Teilhabe am Arbeitsleben Sinn? Es wurde vom Rententräger schon eine kaufmännische Ausbildung finanziert.
Seit 5 Jahren bin ich als Kaufmann tätig. Wüsste nicht, ob da noch einmal etwas finanziert wird.

Wäre für ein paar Ratschläge dankbar.
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Alt 04.08.2018, 19:36   #2
Sellermann
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 26.07.2018
Beiträge: 7
Sellermann
Standard AW: Nahtlosigkeit ALG1 beantragt Wegefähigkeit ist nicht gegeben.

Vorläufiger Bewilligungsbescheid war heute im Briefkasten.15 Monate bewilligt. Aber das tägliche Bemessungsgeld ist zu gering.
Es fehlen monatlich 240€. Da dieser Bescheid nur vorläufig ist, müsste ich trotzdem einen Widerspruch einleiten, da die Summe falsch ist. ODER ?? Bei mir werden 180 Tage als Referenz genommen, weil danach Krankengeld bis Aussteuerung.
Nach dem Rechner der BA hätte ich halt 240€ mehr.
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Alt 12.08.2018, 01:58   #3
Doppeloma
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Registriert seit: 30.11.2009
Ort: Insel Rügen
Beiträge: 10.396
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Ausrufezeichen AW: Nahtlosigkeit ALG1 beantragt Wegefähigkeit ist nicht gegeben.

Hallo Sellermann,

Zitat:
Ü50
Bei Bewilligung von 15 Monaten ALGI also noch U 55

Zitat:
GDB 80 keine Merkenzeichen Verschlimmerung auf Merkenzeichen G wird noch gestellt.
Das solltest du bald mal in Angriff nehmen bei so mangelhafter Wegefähigkeit, es wäre aber besser dazu Klinikberichte zu haben wo das mal getestet wurde, ein Reha-Bericht ist eher ungeeignet.

Zumal ja die Entlassung als voll Erwerbsfähig am "allgemeinen Arbeitsmarkt" keine Aussagen dazu macht, dass deine Wegefähigkeit eingeschränkt wäre.

Zitat:
Bin noch in einem Anstellungsverhältnis als Schwerbehinderter eingestellt und frisch ausgesteuert.
Dann achte darauf, dass dir die AfA keine "Bescheinigung für deinen AG unterjubelt", wo der sich erklären soll, ob er dich "leidensgerecht" weiter beschäftigen könne und ab wann ...

Das ist NICHT zulässig, dazu kann und muss der AG keine Auskunft geben, wenn du dort arbeiten könntest wärst du ja jetzt nicht bei der AfA wegen der Aussteuerung ...

Zitat:
Habe gerade alle Sachen bei der Arge abgegeben mit Prüfung des Restleistungsvermögens. Mal schaun wie bescheidet wird. Gesundheitsfragebogen und Reha Bericht abgegeben.
Die "arge" gibt es schon lange nicht mehr, du bist bei der AfA (Agentur für Arbeit) und beziehst ALGI, die "arge" heißt jetzt JobCenter und da gibt es nur Hartz-4 (ALG II), es ist schon wichtig zu wissen, wo man so "verwaltet" wird gerade.

Zitat:
Letztes Jahr Reha für den jetztigen Beruf(Tätigkeit) unter 3 Stunden und für den allgemeinen Arbeitsmarkt vollschichtig einsetzbar.
Nehme mal an dein "Gutachten" zur "Restleistungsfähigkeit" erfolgte nach "Aktenlage" und wenn du den Reha-Bericht mit eingereicht hattest wurde wohl auf diese "Anfrage" an den AG lieber gleich verzichtet.

Zitat:
Konnte schon in der Reha fast nichts machen weil ich keine Strecken über 300 meter laufen kann.Spinalkanastenose, beidseite schwere Hüftarthrose, beidseitige Pavk. usw. Gehtest von maximal 250 meter wurde so dokumentieret.
Nützt dir aber nicht viel, wenn man dich trotzdem für Voll Erwerbsfähig am "allgemeinen Arbeitsmarkt" entlassen hat.

Zitat:
Ich weiß gar nicht wie ich mich verhalten soll. Möchte gerne Arbeiten aber ich sehe da echt Schwierigkeiten, dieses zu händeln. Mein ater Job geht auf keinen Fall mehr.
Dein alter Job muss ja auch lt. Reha nicht mehr gehen, der wurde ja dort bereits ausgeschlossen (UNTER 3 Stunden täglich).

Zitat:
Macht Teilhabe am Arbeitsleben Sinn?
Es wurde vom Rententräger schon eine kaufmännische Ausbildung finanziert.
Eine kaufmännische Ausbildung wird als sehr vielseitig angesehen, ich denke nicht, dass dir die DRV noch eine weitere "Umschulung" finanzieren möchte.

Zitat:
Seit 5 Jahren bin ich als Kaufmann tätig. Wüsste nicht, ob da noch einmal etwas finanziert wird.
Höchstens noch eine LTA als Zuschuss für einen (anderen) AG, der dich bereit ist einzustellen "so wie du bist", es gibt ja sicher nicht nur den aktuellen AG wo man kaufmännische Kenntnisse gebrauchen kann.
Ist natürlich mehr als unwahrscheinlich, dass dich ein anderer AG mit Schwerbehinderung und deinen sonstigen Einschränkungen überhaupt gerne einstellen möchte, immerhin bist du fast unkündbar nach Ablauf der Probezeit

Eine solche LTA würde man dir sicher sehr gerne und sehr schnell bewilligen, das verringert (für die DRV) die Gefahr, dass du bald EM-Rente beantragen könntest ...
Du solltest also besser mal beginnen DIREKT über einen Antrag auf EM-Rente nachzudenken, fordere dir mal das ÄD-"Gutachten" an was es ja jetzt geben muss von dir.
Bitte NUR DIREKT an den ÄD der AfA schreiben (Übergabe-Einschreiben) und eine Kopie von Teil A UND Teil B verlangen, damit du auch selber mal nachlesen kannst, was man dort festgestellt haben will ohne dich zu untersuchen.

Füge eine Ausweis-Kopie bei als Legitimation, dann haben die eigentlich keinen Grund mehr das abzulehnen, berufe dich gerne dabei auf § 25 SGB X, du hast Anspruch auf eine Kopie für deine privaten Unterlagen.

Du möchtest gerne noch arbeiten, stellst aber selber eigentlich schon fest, dass es gar nicht (mehr) funktionieren wird, da bringt dich eine solche LTA-Leistung auch nicht mehr weiter.
Zu einer EM-Rente darf man auch noch was dazu verdienen (Minijob) wenn man es dann doch irgendwann wieder probieren möchte ...

Es kann durchaus dauern bis dazu mal endgültig entschieden wird, rund 50 % aller Anträge auf EM-Rente werden abgelehnt, da darfst du nicht aufgeben, denn nach den 15 Monaten ALGI bekommst du vielleicht gar nichts mehr wenn du dann keine andere Arbeit hast, die du noch ausüben könntest.

Die nächste Station ist dann das JobCenter (JC) und Hartz-4 sofern du Anspruch auf diese Sozial-Leistung haben solltest.

Zitat:
Vorläufiger Bewilligungsbescheid war heute im Briefkasten.15 Monate bewilligt. Aber das tägliche Bemessungsgeld ist zu gering.
Womit konkret wird die Vorläufigkeit begründet ???

Zitat:
Es fehlen monatlich 240€. Da dieser Bescheid nur vorläufig ist, müsste ich trotzdem einen Widerspruch einleiten, da die Summe falsch ist. ODER ??
Kommt auf die Begründung an, wenn sich die Vorläufigkeit daraus ergeben sollte, dass noch nicht alle erforderlichen Berechnungsgrundlagen vorliegen, dann ist ein Widerspruch überflüssig.

Für einen Widerspruch hast du einen Monat Zeit, da kannst du noch etwas abwarten.

Zitat:
Bei mir werden 180 Tage als Referenz genommen, weil danach Krankengeld bis Aussteuerung.
Nehme mal an davor hast du auch gearbeitet, als Referenz genügen in der Regel schon 150 Tage mit Erwerbseinkommen belegt.

Zitat:
Nach dem Rechner der BA hätte ich halt 240€ mehr.
Kann man so nicht beurteilen, kommt ja darauf an welche Lohnbestandteile es lt. Arbeitsvertrag so gegeben hat, variable Zuschläge (z.B. für Schichtarbeit) gehören NICHT zum normalen Durchschnitts-Einkommen.

Da kann das schnell bei der AfA-Berechnung deutlich weniger werden, wenn man einfach das "gewohnte" Monats-Brutto von der Lohnabrechnung eingibt in solche Rechner.

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
Doppeloma ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 14.08.2018, 20:24   #4
Sellermann
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 26.07.2018
Beiträge: 7
Sellermann
Standard AW: Nahtlosigkeit ALG1 beantragt Wegefähigkeit ist nicht gegeben.

Hallo Doppeloma,

Danke erst einmal für Deine Einlassung.

Habe mich zu einigen Sachen hier im Forum schon eingelesen.

Warte jetzt auf das Gutachten. Mal sehen was bei rauskommt.

Danke für den Hinweis zu der Arbeitgeberbescheinigung
Ich lasse mir nichts unterjubeln.

Die Vorläufigkeit wurde damit begründet , dass keine Arbeitsbescheinigung eingereicht wurde. Habe aber trotzdem alles nachgewiesen mit Gehaltsnachweisen.

Zu der Bemessungsgrundlage habe ich im Gespräch auf den vollen 2 Jahreszeitraum verwiesen. Also 150 Tage genügen zwar aber ich wollte gerne den vollen Zeitraum von 180 Tagen. Da ich in dem Monat weit über der Bemessungsgrundlage war, möchte ich den natürlich drinhaben.Also maximaler Bemessungszeitraum 2 Jahre.
Bei mir setzt sich die Berechnung aus Grundlohn und Provisionen zusammen.
Darauf würde sich auch mein Widerspruch begründen.


Werde weiter berichten.
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alg1, beantragt, nahtlosigkeit, wegefähigkeit

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