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Alt 21.09.2017, 21:02   #1
Wilhelm65
Elo-User/in
 
Registriert seit: 19.04.2017
Beiträge: 2
Wilhelm65
Standard Wie weiter nach krankengeld

Hallo, war schon mal hier, war sehr sehr hilfreich.
Leider brauche ich wieder hilfe.
Alos mein mann,55 jahre,seit 1979 in ungekündigter stellung auf dem bau.
Derzeit noch angestellt.
Seit Juni 2016 krank wegen zustand nach sepsis. Wiedereingliederung im november gescheitert,reha entlassen unter 3 stunden, nur sitzend max.
5kg belastung.rentenantrag gestellt,abgelehnt.widerspruch eingelegt,noch
keine begründung abgegeben.
Aussteuerung mitte dezember2017.
Muss ich nach aussteuerung mich immer noch vom arzt krank schreiben lassn? Und muss er den krankenscheim beim afa abgeben.
Muss mein mann arbeitsvertrag aufheben.er hat noch anspruch auf vollen urlaub von 2016 und 2017. Hat er anspruch auf nahtlosigkeitsgeld, denn der rentenantrag ist ja noch nichts rechtskräftig. Bitte helft mir. Ich danke euch schonmal
Wilhelm65 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.09.2017, 03:37   #2
Doppeloma
Foren-Moderator/in
 
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Ort: Insel Rügen
Beiträge: 10.001
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Ausrufezeichen AW: Wie weiter nach krankengeld

Hallo Wilhelm65,

Zitat:
Alos mein mann,55 jahre,seit 1979 in ungekündigter stellung auf dem bau.
Derzeit noch angestellt.
Es geht also komplett um deinen Mann, nur damit hier nichts durcheinander kommt ???

Zitat:
Seit Juni 2016 krank wegen zustand nach sepsis. Wiedereingliederung im november gescheitert,reha entlassen unter 3 stunden, nur sitzend max. 5kg belastung.
Trotzdem bitte etwas sortierter schreiben, sonst wird es schwierig da den Überblick zu bekommen und zu behalten.

Liegt euch der komplette Reha-Bericht vor, WANN war diese Reha ???

Bitte bei Daten wenigstens Monat und Jahr angeben, damit man das geordnet bekommt zeitlich im Ablauf.

Zitat:
rentenantrag gestellt,abgelehnt.widerspruch eingelegt,noch
keine begründung abgegeben.
WANN wurde der Antrag auf EM-Rente gestellt, wurden aktuelle Arztberichte mit eingereicht oder von den Ärzten angefordert.
Wurde er begutachtet ehe die EM-Rente abgelehnt wurde ...

WANN ist das gewesen, also wann kam der Ablehnungsbescheid ???

Habt ihr den Widerspruch fristgerecht eingereicht (nachweislich?) und gleichzeitig die Unterlagen angefordert, die zur Ablehnung geführt haben sollen ???

Vorher kann man ja in der Regel keine vernünftige Begründung schreiben, WANN wurde der Widerspruch (nachweislich ?) eingelegt, gab es eine Eingangsbestätigung ???

Macht ihr das bisher alles alleine oder wer unterstützt euch dabei ???

Zitat:
Aussteuerung mitte dezember2017.
Bitte noch abwarten mit der Meldung bei der AfA, die geben sonst auch direkt keine Ruhe mehr ... hier gibt es sehr viele Infos zur Aussteuerung bitte auch mal nachlesen, was dazu schon geschrieben wurde ... und dann bei Bedarf nachfragen.

Zitat:
Muss ich nach aussteuerung mich immer noch vom arzt krank schreiben lassn? Und muss er den krankenscheim beim afa abgeben.
Natürlich MUSS die AU unbedingt weitergeführt werden und das aus vielen Gründen.

Zunächst mal hat dein Mann immer noch einen Arbeitsvertrag und der AG hat Anspruch auf eine AU-Bescheinigung wenn er wegen Krankheit nicht zur Arbeit kommen kann.

Das Arbeitsverhältnis "ruht" zwar aber es besteht noch immer ein rechtsgültiger Arbeitsvertrag, da kann man nicht einfach OHNE AU zu Hause bleiben.

Dazu kommt, dass er einen Antrag auf EM-Rente gestellt hat, warum sollte die DRV darüber weiter nachdenken, wenn er nicht mal mehr AU (Arbeits-UNFÄHIG) geschrieben ist ... ?

Außerdem muss er auch weiter nachweisen können, dass er in regelmäßiger ärztlicher Behandlung ist, damit seine Ärzte jederzeit bei der DRV (auf Anfrage) das auch bestätigen können.

Die AfA braucht diese AU-Bescheinigung dann allerdings NICHT mehr wenn er ausgesteuert wurde, also ab Mitte Dezember KEINE AU mehr an die AfA geben.

Er sollte sich Anfang Dezember dort melden und die Formulare holen, für den Antrag auf ALGI, dafür braucht er zunächst nur die Bescheinigung von der KK wegen der Aussteuerung und vielleicht noch die Kopie der dann gerade aktuellen AU.

Zitat:
Muss mein mann arbeitsvertrag aufheben.
Mit dem Arbeitsvertrag macht dein Mann GAR NICHTS, die Aussteuerung bewirkt den Anspruch auf ALGI, auch wenn man noch im (ruhenden) Arbeitsverhältnis ist ...

Er DARF seinen Arbeitsplatz gar nicht selber aufgeben (KEINE Eigen-Kündigung/ KEIN Aufhebungsvertrag), dann bekommt er eine Leistungssperre bei der AfA.

Zitat:
er hat noch anspruch auf vollen urlaub von 2016 und 2017.
Der Urlaub geht ihm vorerst nicht verloren, wer AU-Krank ist KANN keinen Urlaub nehmen auf die übliche Art, den bekommt er später mal (wahrscheinlich) ausgezahlt, wenn das Arbeitsverhältnis endet und er weiter krank war oder eine EM-Rente bezogen hat bis dahin.

Das ist im Moment unwichtig sich darum Gedanken zu machen.

Zitat:
Hat er anspruch auf nahtlosigkeitsgeld, denn der rentenantrag ist ja noch nichts rechtskräftig.
Gerade deswegen besteht ja der Anspruch auf Anwendung der Nahtlosigkeit (§ 145 SGB III) weil zur EM-Rente noch NICHT endgültig entschieden wurde.

Der Antrag läuft noch im Widerspruch, ein Antrag kann auch nicht "rechtskräftig" werden, das geht nur mit einem Bescheid ZU EINEM Antrag ...

Wenn ihm die EM-Rente bewilligt wird, dann endet die Nahtlosigkeit bei der AfA (es sei denn der Anspruch von 18 Monaten ist schon vorher abgelaufen), damit wäre ja klar, dass er (vorerst) nicht mehr Erwerbsfähig ist ... also nicht zur Arbeit gehen KANN.

Beantworte bitte die Fragen und schau dich auch noch weiter um, nach ähnlichen Themen und Beiträgen zu Nahtlosigkeit und Aussteuerung.

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
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