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Aufforderung zur Senkung der KDU (Zwangsumzüge) Miete, Neben- oder Betriebskosten zu hoch!?


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Alt 02.08.2007, 02:04   #1
olliknolli->Emailproblem
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Registriert seit: 01.08.2007
Ort: in der Hauptstadt
Beiträge: 8
olliknolli
Unglücklich zwangsweiser Umzug gefährdet Chance auf Arbeit

Hallo zusammen !

Ich bin in einer ziemlich komplizierten Situation und hoffe, ein paar Hinweise und Denkanstösse zu bekommen.
Zur Geschichte...leider länger-bitte um Verzeihung...

Ich habe als ALG2-Bezieher 2 Jahre lang als Untermieter gewohnt, muss jetzt aber zu Ende
10/07 aus der Wohnung raus, weil die Hauptmieterin zu diesem Termin gekündigt hat. Habe auch schon selbst gekündigt, wegen 3-Monatsfrist (vertraglich).

Das ist die offizielle Variante, für die ich auch die entsprechenden Kündigungsschreiben besitze.

Aber eigentlich habe ich meiner, inzwischen Ex-Verlobten, nicht nur die Freundschaft, sondern den Untermietvertrag gekündigt. Die ARGE hat nie von userer Beziehung Kenntnis gehabt- für den Fall des Falles hatte mich ich auch schon informiert und mir ein paar schöne
Widersprüche vorformuliert. Ausserdem ist meine Ex finanziell unabhängig und hätte auch jedes
Auskunftsansinnen von sich aus zurückgewiesen.

Ich bin nach einem finalen Krach von einem Tag auf den anderen mit Hilfe von Freunden ausgezogen, habe auch sofort die Post umgestellt, wohne jetzt bei Freunden und habe absolut keine Lust, wieder in die alte Wohnung zurückzumüssen, nach dem Motto, suchen Sie doch einen neuen Mitbewohner. Für mich allein wäre die Wohnung eh mit 400 Euro warm brutto
und 70qm zu teuer und zu gross. Ganz zu schweigen von der emotionellen Komponente...

Es ist mir natürlich klar, dass man nicht einfach ohne Genehmigung umzieht, nur-
ich war jetzt über ein Jahr in einer ABM (einmal Verlängerung erkämpft), die aber dummerweise Mitte August 07 ausläuft. Meines Erachtens könnte ich ja jetzt noch umziehen, ohne eine Genehmigung,oder? Habe doch ein steuerpflichtiges Einkommen. Wobei ich von der ARGE trotz meines Einkommens von 900 Euro brutto noch monatlich zusätzlich 40 Euro KdU dazubekomme, bei einer Miete von 200 Euro warm.


Hab mir jetzt also schon mal Wohnungen angeschaut und auch welche unterschriftsreif angeboten bekommen. Zögere aber noch, weil ich nicht weiss, ob ich bis zum Auslaufen der ABM unterschreiben soll oder nicht, denn die jetzt für mich bewilligten KdU von 186 Euro würden für die mir angebotenen Wohnungen (liegen bei ca. 260-300Euro warm und 28-50qm) nicht ausreichen und dass ich zurück in ALG2 muss ist klar, weil die ABM endet und man während einer ABM blöderweise keine Anwartschaft auf ALG1 erwirbt.
(Angeblich wird man aber höher berechnet und kriegt was obendrauf, konnte aber noch kein Beleg für diese Info eines Kollegen finden...weiss einer von euch näheres?)
Bei Unterschrift könnte sich ja nun die ARGE querlegen und es wäre mit Sicherheit eine andere als die bisherige, denn ich werde definitiv in einen anderen Stadtbezirk ziehen.
Dann hätte ich ´ne teure Wohnung und ´ne mickrige KdU...bäh!!

Und dann kommt ja noch eine Sache hinzu- und die macht den Kuchen erst so richtig heiss und fettig: ich habe die seltene Möglichkeit, in meinem gelernten Beruf eine 6-monatige
Bildungsmassnahme mit anschliessendem Arbeitgeberkontakt zu bekommen und auch schon einen Termin mit dem Bildungsträger(der im Übrigen wunderbarweise von sich aus auf mich zukam-manchmal ist so´ne homepage doch nützlich...) als auch mit meinem FM zwecks Bildungsgutschein. Die Massnahme startet Mitte Oktober und ist in einer anderen Stadt.
Da kann ich eine "querliegende" ARGE absolut nicht brauchen!!! Will ja auch von meiner
"aktuellen" ARGE einen Bildungsgutschein, sprich Kostenübernahme für meine Wohnung hier als auch dort, Fahrgeld und und und. Also nicht umziehen. Bloss offiziell raus muss ich Ende Oktober sowieso, die Kündigung ist ja nun mal schriftlich. Ausserdem- siehe oben.
Nur, wie deichselt man einen Umzug, wenn man schon auf Fortbildung in einer anderen Stadt weilt? Gehe ich jetzt mit meinen Kündigungsschreiben zur ARGE, dann fühlen die sich sicher bis nach meinem, erst zu genehmigenden Umzug nicht mehr für meinen Bildungsgutschein zuständig- nach Amtslogik würden sie es einfach an die Folge-ARGE weiterreichen. Und damit ginge die Sache in die Hose, denn der Bildungsträger wartet nicht ewig.
Würde ich aber jetzt mir den Bildungsgutschein sichern, könnte die ARGE mir doch dann während meines in jedem Falle Ende Oktober notwendigen Umzuges in die Suppe spucken, z.B., weil sie aus Kostengründen mir auf
ihre unangenehmste Art und Weise vielleicht den Umzug in die Stadt aufnötigen, in der ich dann schon wegen der Fortbildung wohne. Bloss dann hätte ich mich selbst aus der Grossstadt in die Provinz katapultiert. Auch bescheuert. Ok. die Möglichkeit für´n festen Job ist da- nur, wenn´s nicht klappt, bin ich neese!!

Ok, für alle, die immer noch lesen, nochmal eine Liste meiner Fragen:

1.Darf ich OHNE Genehmigung umziehen, solange ich noch in ABM bin?
2.Kriegt man nach einer ABM zeitweilig Zuschläge
zu ALG2 (weil gearbeitet, Steuern gezahlt usw.)ausbezahlt ?
3.Hat jemand Erfahrung mit erzwungenem Umzug (weil einem gekündigt wurde) während einer Fortbildung in einer anderen Stadt?

Ok, ein ziemlicher Brocken an Text für´s erste Mal, nur für mich selbst stellt sich das alles grade etwas kompliziert dar- vielleicht sieht´s ja jemand von euch da draussen viel klarer. Bin für jeden Tip dankbar.

Grüsse vom olliknolli

P.S. Meinen Beruf nenn ich absichtlich nicht, weil
1. er sehr selten ist und ich viel an Zeit und Geld investiert habe
2. die Vermittlungschance per Amt branchenspezifisch gleich null ist und ich deswegen so scharf auf die Quali
3. und ich schlussendlich nicht weiss, wer hier mittenmang uns "dienstlich" dabei ist und ich habe kein Bock auf "eindeutige Zuordnung"

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Alt 02.08.2007, 08:44   #2
wolliohne
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Standard olliknolli

Du solltest uns noch dein Alter (wäre sehr hilfreich) veraten.

Aber wenn ich Deinen Roman richtig verstanden habe,benötigst Du unbedingt die Erlaubnis (da u25) der jetztigen ARGE

Erzwungener Umzug ?
oben schreibst Du das Du selbst gekündigt hättest ? was ist denn jetzt zutreffend ?
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Alt 02.08.2007, 08:50   #3
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olliknolli
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Yep, bin 32 und hab keinen Bock, mit Hartz alt zu werden, aber wer will das schon !!!


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Alt 02.08.2007, 08:56   #4
wolliohne
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wolliohne Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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sollte die ABM von der ARGE iniziert worden sein,benötigst Du natürlich die Zustimmung.

Zuschläge zu oder nach ABM sind mir leider nicht bekannt, halte ich aber eher für nichtig
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Alt 02.08.2007, 09:38   #5
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olliknolli
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Die ABM kam natürlich von der ARGE, habe ich mir damals aber nach Ein-Euro-Job in der gleichen Arbeitsstelle selbst besorgt, d.h. Träger gesucht und ca. 2 Monate JEDEN Tag, an dem die ARGE offen war, um Zusage ersucht, schriftlich natürlich. Die müssen irgendwo ´nen Ordner mit ca. 60 Schreiben von mir haben... Irgendwann kam dann eine Einladung...

@wolliohne, Deine Antwort gibt mir erst mal ´ne Richtung, danke.
Werde also ohne Zustimmung der ARGE schlechte Karten haben.
OK, lassen wir die Büchse der Pandora zu- stattdessen werde ich die SB wieder nerven...

Bin eh schon als Qerulant verschrien... vielleicht krieg ich ja nochmal meinen Willen. Diesmal ist das Dumme aber der Zeitfaktor, weil die Kündigung steht und die Quali bald anfängt...

olliknolli

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Alt 02.08.2007, 14:16   #6
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Um das noch mal klarzustellen: meine Vermieterin hat ihrerseits gekündigt und ich bin der Untermieter, der daraufhin ihr gekündigt hat-wegen der Fristen und weil ich ja da eh nicht mehr wohnen will. Von keiner dieser Kündigungen hat die ARGE bisher Kenntniss und ich würde sie eigentlich auch erst dann informieren, wenn die Fortbildung " in trockenen Tüchern" ist.

Sorry, @wolliohne, habe Deinen edit eben erst gesehen.



Grüsse vom olliknolli
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