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Start > > > -> Bruttokaltmiete zu hoch - Belehrungen unterschreiben?

Aufforderung zur Senkung der KDU (Zwangsumzüge) Miete, Neben- oder Betriebskosten zu hoch!?


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Alt 20.06.2017, 14:41   #1
Helferlein
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Registriert seit: 08.06.2016
Ort: Kreis Düren, NRW
Beiträge: 11
Helferlein
Frage Bruttokaltmiete zu hoch - Belehrungen unterschreiben?

Hallo,

bin w, allein erziehend mit drei pubertären Jungs (ist manchmal echt eine Herausforderung ).


Ich habe eine ca. 102m² große Wohnung - einfacher Standard (hier fällt z.T. der Putz von den Wänden ) im Kreis Düren.
SG wäre Aachen

Dazu nun meine 1. Frage:
Wären für mich nicht 110m² angemessen? Und nicht 95m² wie es die SB meint?
Es wurde beim SG Aachen schon mehrfach ein Wohnraummehrbedarf für Alleinerziehende bestätigt!

Die Bruttokalt-Miete liegt 12,75€ zu hoch.
Die Heizkostenabschläge sind derzeit mit 60,-€ vom Vermieter angegeben. Allerdings halte ich dies für viel zu niedrig!! (Wohne erst ein halbes Jahr dort, kann es leider nicht einschätzen)
Wird also aller Voraussicht nach eine Nachzahlung ins Haus stehen.
Selbst in den KdU von Düren steht ein angemessener Betrag von 133,-€/mtl. bei 95m²


Dann habe ich 2 Formulare zugesandt bekommen:

1.
Belehrung bei Überschreiten / Erreichen der angemessenen Bruttokaltmiete

2.
Verhandlungsniederschrift wegen der Heizkosten diesen Wisch verstehe ich kaum ...
auf jeden Fall soll ich die Heizkosten senken und dann steht da noch Folgendes drin:
Ich bin darüber belehrt worden, dass meine derzeitigen Heizkosten unter der o.a. aktuellen maßgeblichen Nichtprüfungsgrenze liegen und nur bis zur Höhe dieses Wertes als angemessen gelten, solange keine Änderung der Nichtprüfungsgrenze für die von mir genutzte Brennstoffart erfolgt.
Eine spätere Nachforderung aus der Heizkostenabrechnung kann somit nur bis zur maßgeblichen Nichtprüfungsgrenze, jedoch begrenzt durch die Höhe des tatsächlichen Nachzahlungsbetrages, übernommen werden


Verstehe ich hier richtig, dass, sollte die Nachzahlung über der Nichtprüfungsgrenze liegen, diese nicht voll übernommen wird??

Soll ich diese Belehrungen unterschreiben??
Hatte keinen Besprechungstermin, nur die Zettel im Brief.

Oh je, viel Text, sry

Danke schon mal fürs lesen, vielleicht hat einer ne Idee

LG

Helferlein
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Alt 20.06.2017, 19:22   #2
Mmepepper
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Bruttokaltmiete zu hoch - Belehrungen unterschreiben?

Zitat:
2.
Verhandlungsniederschrift wegen der Heizkosten diesen Wisch verstehe ich kaum ...
Hallo Helferlein, scan doch bitte mal deine sämtlichen Papiere ein und lade sie anonymisiert hier hoch. Du kannst sie auch fotografieren und "sensible Stellen" mit "paint" oder sonstigen Programmen bearbeiten oder irgendwie zukleben.
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Alt 21.06.2017, 05:48   #3
Helferlein
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Ort: Kreis Düren, NRW
Beiträge: 11
Helferlein
Standard AW: Bruttokaltmiete zu hoch - Belehrungen unterschreiben?

Ich versuch es heute mal versuchen reinzustellen:-)
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Alt 21.06.2017, 08:07   #4
Helferlein
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Registriert seit: 08.06.2016
Ort: Kreis Düren, NRW
Beiträge: 11
Helferlein
Beitrag AW: Bruttokaltmiete zu hoch - Belehrungen unterschreiben?

So, nun habe ich (fast) alle Dokumente eingescannt und hoffentlich erfolgreich anonymisiert.

Hatte sie erst als bmp ...
dann in jpg und siehe da ... ... es hat geklappt!

Miniaturansicht angehängter Grafiken (Klicken = große Ansicht)
belehrung-bruttokaltmiete-anonym-jpg.jpg   verhandlungsniederschrift-heizkosten-.-anonym-jpg.jpg   verhandlungsniederschrift-.-heizkosten-anonym-jpg.jpg   berechnung-bedarf-anonym-jpg.jpg   bescheid-.-anonym-jpg.jpg   bescheid-.-anonym-jpg.jpg   bescheid-.-anonym-jpg.jpg   senkung-kdu-.-anonym-jpg.jpg   senkung-kdu-.-anonym-jpg.jpg   senkung-kdu-.-anonym-jpg.jpg  

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Alt 21.06.2017, 08:09   #5
en Jordi
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Bruttokaltmiete zu hoch - Belehrungen unterschreiben?

Hallo!

Ich sehe keinen Grund, den Schwachsinn zu unterschreiben. Wenn sie dir die Miete kürzen, musst du überlegen, ob es sich lohnt, dagegen vorzugehen.

Heizkosten sind grundsätzlich nicht deckelbar, es sei denn die Behörde weist dir unwirtschaftliches Verhalten nach.

Die Wohnungsgröße richtet sich nach der Personenzahl. Bei vier Personen sind 95 m² angemessen. Mit dem Mehrbedarf musst du etwas falsch verstanden haben.

sds
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Alt 21.06.2017, 08:55   #6
Helferlein
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Registriert seit: 08.06.2016
Ort: Kreis Düren, NRW
Beiträge: 11
Helferlein
Frage AW: Bruttokaltmiete zu hoch - Belehrungen unterschreiben?

Zitat von en Jordi Beitrag anzeigen
Hallo!



Die Wohnungsgröße richtet sich nach der Personenzahl. Bei vier Personen sind 95 m² angemessen. Mit dem Mehrbedarf musst du etwas falsch verstanden haben.

sds
Nun, es gibt Urteile, beim SG Aachen, die einen Mehrbedarf f. Alleinerziehende zubilligen, da in NRW nach den WNB gegangen werden soll.

Auch in den Richtlinien für Düren ist zu lesen, das sich nach den WNB gerichtet werden soll.

https://www.kreis-dueren.de/kreishau...en_2017-01.pdf

Entsprechende Urteile:

https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb...=esgb&id=25316

https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb...rds=&sensitive

Habe jetzt mal einen netten Brief verfasst, den ich der SB schicken werde.

Hänge ihn hier nochmal an.

Angehängte Dateien
Dateityp: pdf Antrag Wohnraummehrbedarf anonym.pdf (620,4 KB, 11x aufgerufen)
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Alt 21.06.2017, 10:02   #7
en Jordi
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Bruttokaltmiete zu hoch - Belehrungen unterschreiben?

Da hast du durchaus Recht. Bedenke aber bitte, dass SG-Urteile immer Einzelfallentscheidungen sind. Es gibt auch anderslautenden Entscheidungen z.Bsp. vom LSG Niedersachen-Bremen.

Immerhin weißt du, wie dein zuständiges SG ticket, wenn du selbst klagen musst. Liegt die Miete jetzt 12,75 € über dem angemessenen Betrag für 95 m² oder über dem für 110 m²?

Was Behinderungen angeht, werden m.W. nur körperliche Einschränkungen anerkannt.
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Alt 21.06.2017, 12:21   #8
Helferlein
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Beiträge: 11
Helferlein
Cool AW: Bruttokaltmiete zu hoch - Belehrungen unterschreiben?

Die Miete liegt 12,75€ über dem angemessenen Betrag für eine 95m² Wohnung.

Somit wäre eine Berücksichtigung des Wohnraummehrbedarfes für mich die sauberste Lösung.

Habe halt auch Sorge, dass eine evtl. Nachzahlung in Bezug auf die Betriebskosten oder der Heizung dann nicht voll übernommen wird.
Ansonsten hätte ich keinerlei Probleme, die Mehrkosten selber zu zahlen.

----------------

Zudem kommt noch (hab ich bisher nicht erwähnt), dass ich wegen der Wohnungsgröße (und somit auch Kaltmiete) per Mieterbund mit der Vermieterin in Klärung bin.
Ich habe exakt gemessen (eher zum Vorteil der Vermieterin) und bin auf 99m² gekommen.

Ursprünglich standen 134m² im Mietvertrag. Die Anwältin der Vermieter ist jetzt schon, ohne eigene konkrete Daten (Hier waren ein paar unbeholfene Laien zum ausmessen - keine Zeichnung/ordentliche Datennotitzen) erst auf 108m² und dann auf 102m² runtergegangen.
Die jetzige Miete bezieht sich auf 102m².

Sollte sich die Qm noch auf 99m² reduzieren, wäre eh alles in Ordnung (3x4,49€/m²) denn dann wäre ich genau im Bereich der Angemessenheit..... aber das steht noch in den Sternen ...

Geändert von Helferlein (21.06.2017 um 12:25 Uhr) Grund: bessere Lesbarkeit
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alleinerziehend, heizkosten, kosten der unterkunft, wohnraummehrbedarf

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