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Start > > > -> Ich denke der Umzug ist leistungsrechtlich notwendig,oder?

Aufforderung zur Senkung der KDU (Zwangsumzüge) Miete, Neben- oder Betriebskosten zu hoch!?


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Alt 19.12.2005, 20:21   #1
wolkenlos->Emailproblem
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Registriert seit: 19.12.2005
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wolkenlos
Standard Ich denke der Umzug ist leistungsrechtlich notwendig,oder?

Hallo!Bin alleinerziehende Mutter mit 2Kinder,8 und 11 Jahre alt und beziehe
Arbeitslosengeld II.Meine Wohnung ist 53qm klein.Die Kosten für Unterkunft und Heizung beträgt laut Bewilligungsbescheid 662 Euro.
Jetzt habe ich eine Wohnung in Aussicht,die ich mir selbst gesucht habe, wo
die Gesamtmiete 580 Euro beträgt.Die Heizkosten betragen auch nur 50 Euro.Die Wohnungsgrösse beträgt 73qm.Also alles im akzeptablen Bereich.
Nur die neue Wohnung kann ich im Januar spätestens im Februar beziehen.
Meine Frage ist:Reichen diese Argumente bei der ARGE aus,um einen selbst-
gewollten Umzug zu bewilligen?
Die Arge müsste ja auch die Miete,Kaution und Umzugskosten bezahlen.
Was muss ich beachten oder wissen wenn ich zur ARGE gehe um mir alles
schriftlich bestätigen lasse.Ich denke das der Umzug leistungsrechtlich notwendig ist.
Wäre für Antworten dankbar.

wolkenlos


:)
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Alt 19.12.2005, 21:03   #2
bschlimme
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hallo wolkenlos,

SGB II § 22 Leistungen für Unterkunft und Heizung


Vor Abschluss eines neuen Mietvertrages muss der erwerbsfähige Hilfebedürftige die Zusicherung des kommunalen Trägers (Job-Center) zu den künftigen Kosten einholen. Dieser ist nur zur Zusicherung verpflichtet, wenn der Umzug erforderlich ist und die Aufwendungen für die neue Unterkunft angemessen sind (§ 22 Abs. 2 SGB II). Erforderlich ist ein Umzug beispielsweise bei Aufnahme einer Erwerbstätigkeit außerhalb Berlins, bei Trennung von Ehe- oder Lebenspartner, gesundheitlicher Gefährdung oder wegen unzumutbar beengter Wohnverhältnisse. Grundsätzlich nicht erforderlich ist ein Umzug bei Erreichen der Volljährigkeit eines Kindes in der Bedarfsgemeinschaft, wegen schlechter Ausstattung der Wohnung oder wenn lediglich der Wunsch nach einer anderen Wohngegend besteht.
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Alt 19.12.2005, 21:27   #3
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wolkenlos
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Hallo bschlimme

danke erstmal für die schnelle Antwort.

werde morgen direkt zur ARGE marschieren und mir mal anhören

was die mir "verkaufen" werden.

Gruss

wolkenlos
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Alt 19.12.2005, 21:30   #4
bschlimme
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Wenn du jemanden hast der dich begleitet wäre nicht schlecht. Und lass dir möglichst alles schriftlich bestätigen. Keine mündlichen Absprachen akzeptieren, denn die sind nichts wert!
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Alt 20.12.2005, 11:13   #5
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wolkenlos
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Hallo

komme gerade wieder von der ARGE.Erklärte den Sachverhalt meiner Situation bei der Dame an der Anmeldung.Diese rief meinen Sachbearbeiter an und erklärte ihm am Telefon meine Lage.Darauf hin bekam ich einen Termin bei meinem Sachbearbeiter am 29.12.05,früher kein Termin mehr frei!

Nur das Problem ist,das ich zwischen Weihnachten und Neujahr bei meinen Eltern in Berlin bin.

Frage,kann ich einer guten Bekannten die meine Situation kennt eine Vollmacht ausstellen,das sie mit den Unterlagen für mich zu meinem Sachbearbeiter gehen kann und in meinem Namen die Sache vorträgt?
Welche Option könnte man Ziehen?

wolkenlos
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Alt 20.12.2005, 11:19   #6
Janchen
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Zitat:
Nur das Problem ist,das ich zwischen Weihnachten und Neujahr bei meinen Eltern in Berlin bin.
.. und ich in Tahiti. Man man man Leute - wie blauäugig seit ihr zum Feste :pfeiff:
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Alt 20.12.2005, 11:23   #7
Lillybelle
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Hallo?
Du darfst dich gar nicht selbst in "Urlaub" schicken und musst jede Tag ( Werktag) für die ARGE ereichbar sein im Rahmen deiner Mitwirkungspflicht. Wenn du einen "Vertreter" hinschickst gibst du automatisch zu, nicht da zu sein- kann sofortige Sperre bewirken.
Also besser den Termin wahrnehmen- persönlich.
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Alt 20.12.2005, 11:52   #8
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wolkenlos
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Janchen
javascript:emoticon(':uebel:')
mir ist schlecht
WAS hat das mit blauaügig zu tun????

Lies den Text mal richtig durch.Es ging primär um die Frage,ob man einem eine Vollmacht mitgeben kann der dann an meiner Stelle die "Fragen" klärt.

Was ist dann wenn jemand krank bzw.im Krankenhaus liegt,der kann ja auch nicht vorsprechen! Oder die Kinder sind krank.

Versuch du mal deinen Sachbearbeiter telefonisch zu erreichen!Geht nicht,hast du eher 6Richtige im Lotto!!

Es geht um die Option,richtig zu reagieren wenn man einen Termin bei der ARGE hat!!

Also,wenn man sich schon nicht telefonisch mitteilen kann dann nur mit VOLLMACHT,oder?

wolkenlos


:party:
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Alt 20.12.2005, 11:55   #9
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wolkenlos
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Hallo Lillybelle

Das ist eine klare Aussage meiner Frage.Damit komme ich schon weiter.
Vielen Dank.

wolkenlos
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Alt 20.12.2005, 14:31   #10
Janchen
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Beiträge: n/a
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Zitat von wolkenlos
Janchen
javascript:emoticon(':uebel:')
mir ist schlecht
WAS hat das mit blauaügig zu tun????

wolkenlos


:party:
Ups, hier haben sie eben jemanden abgeführt, der wußte keine Ausreden mehr. :kratz: Hoffentlich passiert dies nicht häufiger.

Zitat:
Lies den Text mal richtig durch.Es ging primär um die Frage,ob man einem eine Vollmacht mitgeben kann der dann an meiner Stelle die "Fragen" klärt.

Habsch !!!

Was ist dann wenn jemand krank bzw.im Krankenhaus liegt,der kann ja auch nicht vorsprechen! Oder die Kinder sind krank.

Da hattuuuuuuuu Krankenschein !

Versuch du mal deinen Sachbearbeiter telefonisch zu erreichen!Geht nicht,hast du eher 6Richtige im Lotto!!

Nix Lotto - nix Telefon ----> nur schriftlich ist Wares !

Es geht um die Option,richtig zu reagieren wenn man einen Termin bei der ARGE hat!!

Jepp!

Also,wenn man sich schon nicht telefonisch mitteilen kann dann nur mit VOLLMACHT,oder?

nööööööö - iss ja keeene Bank, sondern ein Amt und da zählt kein Zettel aus Tahiti seit Florida Rolf mehr, sondern nur Kranken oder Totenschein.

Schönen Urlaub - wenn er genehmigt wurde in der Ortsabwesenheit. ;)
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