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Aufforderung zur Senkung der KDU (Zwangsumzüge) Miete, Neben- oder Betriebskosten zu hoch!?


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Alt 07.05.2013, 10:41   #1
nowayhose
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Registriert seit: 20.10.2008
Ort: Berlin
Beiträge: 670
nowayhose nowayhose nowayhose nowayhose nowayhose
Standard Überprüfung der Angemessenheit der KDU!

Hi Leute!

Ich brauche Hilfe für eine Bekannte für das folgende Thema:

Sie hat am 15.4. einen Brief vom Jobcenter bekommen und weiß nicht, wie sie damit umgehen soll.
Sie wohnt seit 12 Jahren in der Wohnung und möchte gern bleiben. Sie bekommt zur Zeit ALG 1 und wird aufgestockt mit ALG 2.

Es gibt medizinische Gründe, nicht auszuziehen, aber sie ist sich unsicher, ob sie das jetzt schon mitteilen soll. Ich selbst bin der Meinung, zur Zeit braucht sie gar nichts zu tun,
weil dieser Brief keine tatsächliche Aufforderung ist, die Wohnkosten zu senken.
Aber ich könnte mich irren und deshalb fragen wir Euch

Zur Zeit beträgt die Warmmiete 470 €




Gruß



nowayhose

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nowayhose ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.05.2013, 11:27   #2
Kikaka
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Registriert seit: 01.04.2008
Beiträge: 3.221
Kikaka Kikaka Kikaka Kikaka Kikaka Kikaka Kikaka Kikaka
Standard AW: Überprüfung der Angemessenheit der KDU!

Zitat:
Ich selbst bin der Meinung, zur Zeit braucht sie gar nichts zu tun,
weil dieser Brief keine tatsächliche Aufforderung ist, die Wohnkosten zu senken.
Aber ich könnte mich irren und deshalb fragen wir Euch
-Jedenfalls ist nur eine 4-Wochenfrist benannt,danach wird wohl konkrete Kostensenkungsaufforderung kommen.
-Also sollten die medizinischen Gründe jetzt unverzüglich belegt und eingereicht werden.

-Berlin ist Sonderfall mit AV-Wohnen...diese wurde bereits gerichtlich verworfen und man sollte alle rechtlichen Mittel dagegen ausschöpfen
Lieber @ethos hilf bitte mal......
Kikaka ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.05.2013, 11:35   #3
gila
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von gila
 
Registriert seit: 20.12.2008
Beiträge: 10.315
gila Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Überprüfung der Angemessenheit der KDU!

Schau dir bei Harald Thomé mal die Richtlinien Berlin an:

Harald Thome - Örtliche Richtlinien

Dort auch noch ein neues Urteil und einen Artikel zum Thema.

Die haben einen Hau, ihr Milliardenloch und den Flughafen über massenhafte Wohnungswechsel zu finanzieren.
Auch die Sache mit den "Bruttomieten" erschließen sich mir nicht -
denn Heiz- und Nebenkosten sind zu übernehmen, wie sie anfallen,
solange sie "angemessen" sind.
__

Wer berühmt genug ist, muss nicht fürchten, zur Vernunft gebracht zu werden.
aus: "Altersglück" - Vom Segen der Vergesslichkeit
Autor: Dietmar Bittrich (Gummibärchenorakel)
gila ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.05.2013, 16:31   #4
ethos07
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 16.04.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 5.692
ethos07 ethos07 ethos07 ethos07 ethos07 ethos07 ethos07 ethos07 ethos07 ethos07
Standard AW: Überprüfung der Angemessenheit der KDU!

@Nowayhose: ... du kennst mich ja und meine meistens empfohlene Strategie - ob ihr sie wollt, weiß ich nicht - manche haben andere Strategien.

Ich setze meistens gleich am Anfang deutlichste Abwehrsignale, wenn mich etwas bedroht. Mit allen mir zur Verfügung stehenden faktischen und moralischen Argumenten und Winken mit den Zaunpfählchen.

Das heisst in diesen Fall: sofort und möglichst scharfzüngig ein Antwortschreiben ans JC aufsetzen, um zu zeigen , dass notfalls nicht nur mit Klagen allein sondern auch mit Aktionen und Bündnissen zu rechnen sein dürfte, wenn das JC kein Einsehen haben sollte, dass auch in diesem Fall deiner Freundicn nicht ausgezogen wird.

Also erstmal checken, wie stark die vorhandene Wohnsituation von der vom Senat realitätsfern gewünschten abweicht... und sofern das nicht jedes eigene Augenmaß (wovon ich bei deiner Freundin mal ausgehe - was zahlt sie denn an Bruttowarmmiete und wie groß ist die Wohnung?) sprengt,

dem JC umfassend und scharfzüngig deutlich mitteilen,

- dass das aktuelle SG-urteil in den und den Punkten zeigt, dass die Vorgaben des Jobcenters/Senats auch im Fall der Freundin sehr vermutlich Null verlässlich realitäsgerechtem Maßpstab darstellen

Dazu auf der Seite von Harald Thomé auch den Tazartikel mit der Zusammenfassung des neusten Berliner SG-Urteils zu den Wohnkosten zu Rate ziehen!

- dass die Freundin aus Gesundheitsgründen nicht wird ausziehen können, weil... (Attest beifügen)

- dass es zwar 'nur' 12 Jahre Wohndauer bisher sind, die bisherigen vom JC oder anderen Ämtern veranlassten Zwangsumzüge aber zeigen, dass der Mensch - erst recht wenn er bereits krank ist - psychisch bis hin zum Suizid psychisch belastet wird/zusammenbricht wenn er ungewollt umziehen muss... und das gewiss auch für deine Freundin gelten dürfte
(Bezugspersonen im Kiez etc. etc.)
(hier dicken link zu blog gegen Zwangsräumungen oder ähnlichen Belegseiten einfügen)

- dass es zynisch ist, von den eigenen sog. "Kunden", die auf dem Wohnungsmarkt eh an den Rand gedrängt sind,zu erwarten, sie könnten im Gespräch mit ihren Vermietern mehr als sich nochmals zum Gespött machen. Aber um auch dieser dreisten Empfehlung einer 'Sozial'Behörde zu entsprechen wäre hier der entsprechende Briefwechsel mit dem Vermieter absolviert und beigefügt.

- dass auch die Tagespresse und das TV für Fälle der von Ämtern direkt oder meist indirekt erzwungenen Auszüge inzwischen hellhörig ist und bereits in ähnlioch gelagerten Fällen wie dem deiner Freundin berichtet hätte (einige links einfügen.) und ihr erwägen würdet, euren Fall in den Medien ausführlich zu dokumentieren, sollte das JC weitere Schritte für nötig erachten und die volle Mietkostenübernahme ablehnen

- .... (sicher gibt's noch ein paar wietere Argumente gegen das Ansinnen des Jobcenters)

- deine Freundin bereits anwaltliche Unterstüzung durch einen einschlägig mit der Verdrünung von Erwerbslosen befassten Antwlt zugesichert bekommen habe, sollte das Jobcenter trotz aller dargestellten Punkte die Kosten senken und darüber indirekt einen Auszug erzwingen wollen.

(Ist deine Freundin eigentlich auch bei deinem guten Anwalt? Oder sollten wir ihr Kay Füßen empfehlen - dieser scheint ja gewieft in diesen KdU-Fragen zu operieren.?

------

So in etwa würde ich wohl vorgehen.
Viel Zeit mich in euren Fall hinein zu denken habe ich leider nicht (nach wie vor reichlichst eigene Verrentungs- und unmittelbare Existenzsicherungsfragen zu beackern...).

Aber Du könntest mit deiner Freundin doch mal für uns alle ein solches scharfzüngiges Vorlagen-Schreiben aufsetzen, wie eine gute Erwiderung auf diese jeweils erste und nur scheinbar noch freundlichst-ungefährliche Streichel-Mitteilung des Jobcenters zur Kostensenkung aussehen kann - bevor die JCs dann zügig mittels der nicht mehr voll übernommene MIeten die Verdrängung der Leistungsbezieher aus ihren Wohnungen und Stadtteilen betreiben... Das geht dann häufig sehr zügig. Also Vorsicht! Denn finden tut deine Freundin dann aucn nicht locker etwas neues Passendes...


So ein wirklich pfiffig-scharfzüniges Schreiben gegen diese verlogene erste Kostensenkungsgesülze aus dem Jobcenter/Senat zu verfertigen, kann ja vielleicht sogar auch ein wenig Spaß machen. Jedenfalls, solange die Wohnung noch nicht unterm eigenen Hintern schon halb weggezogen ist...Also ran an die SchreibArbeit, würde ich dir und deiner Freundin raten !
__

Viele Grüße aus Berlin
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  • 10 Euro Mindestlohn (brutto + lohnsteuerfrei)!
    500 Euro ALG II (Regelsatz) plus volle KdU!
  • Sanktionen zerbröseln!

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N.B. Meine Beiträge sind meine persönlichen Meinungen und keine Rechtsberatung.
ethos07 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.05.2013, 16:56   #5
Seepferdchen
Foren-Moderator/in
 
Benutzerbild von Seepferdchen
 
Registriert seit: 19.11.2010
Beiträge: 20.555
Seepferdchen Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Überprüfung der Angemessenheit der KDU!

Zitat:
Zur Zeit beträgt die Warmmiete 470 €
Welche Heizungsart Gas, Öl oder Fernheizung????

Und wie groß ist die gesamte Gebäudefläche?
Steht im Mietvertrag und auch in den Betriebskostenabrechnung

Schau auf Seite 8

http://www.elo-forum.org/kosten-unte...ai-2012-a.html

Zitat:
Es gibt medizinische Gründe,
Attest vom Arzt holen.

__

  1. mein Beitrag ist keine Rechtsberatung
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