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Alt 11.05.2008, 10:19   #151
zebulon
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zebulon
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Standard AW: zu wenig kinder?

Zitat:
Das trifft den Inhalt, beiderseits.
Manchmal findet man die Antwort auf seine Fragen ja schon in der Natur.

Ich finde die Diskussion auch interessant. Bei mir stecken ja auch in gewisser Weise traumatische Kindheitserlebnisse dahinter, und zwar speziell in dem Zusammenhang alleinerzeihende, um Unterhalt geprellte Mütter. Natürlich war es auch früher schon so, das das System (hier in den 50er und 60er Jahren) solche Schweinereien ebenso gestützt hat, vielleicht sogar noch schlimmer wie heute. Ich möchte halt nur nicht, dass die Energie der Frauen (und Mütter) sich darin erschöpft, auf den Ex einzudreschen, (so ein dummes Schwein der Einzelfall auch sein mag), sondern dass man gemeinsam versucht, auf ein Gesellschaft hinzuarbeiten die die Mütter absichert, und die die Väter entlastet (und diejenigen, die keine Kinder wollen, in Ruhe lässt, bzw. die Möglichkeit bietet, sich trotzdem vielleicht mit um Kinder zu kümmern, wenn sie das wollen).
__

"Das Wesen des Faschismus ist es, ein System für schützenswerter zu halten als die darin lebenden Menschen." - ADORNO

"Durch die Aufspaltung der Wähler in das politische Parteiensystem können wir sie dazu bringen, ihre Energie für Kämpfe aufzubrauchen, für Fragen die keinerlei Bedeutung haben." / Montagu Norman, Gouverneur der Bank of England 1920-1944.

"Der schlauste Weg,
Menschen passiv und folgsam zu halten, ist,
das Spektrum akzeptierter Meinungen strikt zu limitieren, aber innerhalb des Spektrums sehr lebhafte Debatten zu erlauben." / Noam Chomsky
zebulon ist offline  
Alt 11.05.2008, 11:25   #152
Debra
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Debra
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Standard AW: zu wenig kinder?

Zitat von zebulon Beitrag anzeigen
Ich möchte halt nur nicht, dass die Energie der Frauen (und Mütter) sich darin erschöpft, auf den Ex einzudreschen, (so ein dummes Schwein der Einzelfall auch sein mag),
Ja, das ist sehr schlimm für ein Kind, wenn ein Elternteil ständig den anderen schlecht macht. Das kann aber auch bei nicht alleinstehenden Eltern vorkommen. Z.B. die Mutter tritt stets als "gut" auf, der Vater muss immer die Rolle des "bösen" oder "bestrafenden" Elternteils spielen. Dass da wirklich hinterf****** Methoden zum Einsatz kommen - erwachsene Frau weiß eben, wie sie "Mann" manipulieren kann - ist gewollt, möglicherweise lernen und übernehmen "clevere" Mädchen dann genau dieses Rollenverhalten. Und Männer bevorzugen genau immer diesen Frauentyp, denn offen und ehrliche Frauen scheinen ihnen Angst zu machen. Dann werden sie doch lieber belogen und betrogen und hinterher jammern sie, Frau hätte sie "beschissen" und nur "melken" wollen.

Zitat von zebulon Beitrag anzeigen
sondern dass man gemeinsam versucht, auf ein Gesellschaft hinzuarbeiten die die Mütter absichert, und die die Väter entlastet (und diejenigen, die keine Kinder wollen, in Ruhe lässt, bzw. die Möglichkeit bietet, sich trotzdem vielleicht mit um Kinder zu kümmern, wenn sie das wollen).
Mir wäre eine Gesellschaft lieber, die einfach mal insgesamt nur an die Kinder denkt, nicht immerzu daran, wie man denn die Wünsche Erwachsener am besten bedienen kann. Gäbe es Ganztagsbetreuungen für jedes Alter ohne große Zuzahlung der Eltern, z.B. auch mit einem "Service" für Kinder wie Schulbusse etc., dann hätten Alleinerziehende jedenfalls kein Problem, einer VZ-Arbeit nachzugehen. Man könnte z.B. einen großen Teil des Kindergelds lieber in Ganztagsbetreuungen geben, wo die Kinder auch Essen bekommen, sich bilden können, lernen zu teilen oder pfleglich mit Gemeinschaftseigentum umzugehen etc. Evtl. Defizite aus dem Elternhaus könnten dort ausgeglichen werden, ohne dass Erziehungsberechtigte sich bevormundet oder gegängelt fühlen müssten. Aber was träume ich hier.
Ich lebe ja (noch) in D und da sind Kinder einfach nur ein Kosten- oder Störfaktor.
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Alt 11.05.2008, 11:34   #153
andine
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Standard AW: zu wenig kinder?

Zitat von Debra Beitrag anzeigen
Mir wäre eine Gesellschaft lieber, die einfach mal insgesamt nur an die Kinder denkt, nicht immerzu daran, wie man denn die Wünsche Erwachsener am besten bedienen kann. Gäbe es Ganztagsbetreuungen für jedes Alter ohne große Zuzahlung der Eltern, z.B. auch mit einem "Service" für Kinder wie Schulbusse etc., dann hätten Alleinerziehende jedenfalls kein Problem, einer VZ-Arbeit nachzugehen.
Das kannst du gar nicht oft genug schreiben.
Aber irgendwie kapiert das keiner. Die haben scheinbar ein Problem damit, etwas zu machen, was für mich in der DDR ganz selbstverständlich war.
Da wäre es nicht so irre wie hier, dass die einen sagen, wir sind zu faul zum Arbeiten und schmarotzen und andererseits wird das Arbeiten fast unmöglich gemacht.
 
Alt 11.05.2008, 11:58   #154
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Standard AW: zu wenig kinder?

Hallo zebulon,

also auf bescheidene Verhaltensweisen meines Exmannes dresche* ich nach wie vor ein. Und zwar genauso, wie mich Politiker aufregen oder das unmenschlich oder kranke Verhalten anderer Menschen. Oder wenn mich jemand betrügt, bestiehlt, denn warum sollte ich mich zurücknehmen und scheinbar "vernünftig" sein (= mich nicht wehren dürfen, Verständnis haben müssen)?

Da mache ich keinen Unterschied. Es ist mein gutes Recht als Mensch mich gegen Fiesheiten und Illegales, gegen Sauereien zu verwahren. Egal wer sie veranlasst.

Das finde ich so perfide, mir unter dem Scheinargument die "Beziehung zwischen Vater und Kind" angeblich zu "gefährden", weil ich ausspreche was er für ein egoistischer Mensch ist, was er tatsächlich tut an Schlechtigkeiten. Das Bild eines hilflosen Vaters aufrecht zu erhalten, der es nur gut, halte ich für weitaus gefährlicher für die Entwicklung meines Kindes als die Dinge beim Namen zu nennen.

Gruß
Susann



*sprich, ich werde Missstände benennen, so als überemotionales Weibchen mit histrionischen Ausbrüchen *lol*, Emily hat es gut beschrieben, woher diese Pathologisierung weiblich berechtigter Wut kommt.
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Alt 11.05.2008, 12:15   #155
Debra
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Standard AW: zu wenig kinder?

Zitat von andine Beitrag anzeigen
Da wäre es nicht so irre wie hier, dass die einen sagen, wir sind zu faul zum Arbeiten und schmarotzen und andererseits wird das Arbeiten fast unmöglich gemacht.
Das kommt daher, dass in der BRD Kinder als "Privatsache" angesehen wurden/werden, Andine. "Frau" hat eben nur dann Kinder zu kriegen, wenn sie einen "Sponsor", sprich gutverdienenden Mann hat. Natürlich haben aber schon seit jeher auch nicht so gut verdienende Menschen Kinder bekommen. Früher war es auch so, dass das Jugendamt sich immer eingeschaltet hat, wenn eine unverheiratete Frau ein Kind bekam. Keine Ahnung, ob das heute auch noch der Fall ist. D.h., sobald die Frau verheiratet war, hat niemand die finanziellen oder wohnlichen Verhältnisse überprüft, somit waren Kinder auf Gedeih und Verderb ihren Erzeugern ausgeliefert. Was die mit ihren Kindern machten/machen oder wofür sie das Kindergeld ausgaben/ausgeben, interessiert nicht. - Diese Gesellschaftsform ist aber überholt in meinen Augen und für Kinder an sich hat sich leider nichts zum Positiven geändert. Trotz Jugendamt usw. ist es möglich, dass Kinder in diesem Land gequält, zu Tode gefoltert werden von ihren "Erziehungsberechtigten" oder sogar verhungern müssen und das JA diese Eltern dabei noch tatkräftig unterstützt, da sie stets das Befinden der Eltern, nicht aber das der Kinder in den Vordergrund stellen. Da kann man vor Wut in den Tisch beißen oder eben nicht oft genug wiederholen: Denkt doch mal an die KINDER, nicht nur an EUCH, an EURE Brieftaschen, Befindlichkeiten wg. enttäuschter "Liebe" etc.

PS.: Als Kind wäre ich gern in eine Ganztagsschule gegangen. Ich war sehr kontaktfreudig und hatte sehr viele Freunde und sehr gute Noten - dies war aber leider auf Seiten eines Elternteils nicht erwünscht und somit hat dieser Elternteil mich immer wieder umschulen, meine Beziehungen unterbinden und mich isolieren wollen. Mir durfte es als Kind nicht gutgehen, weil dieser Elternteil neurotisch neidisch auf mich war. Und alle - anderer Elternteil, Jugendamt und Schule - sind auf den Psychopathen eingegangen, nie auf mich - das Kind.
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Alt 11.05.2008, 12:26   #156
andine
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Standard AW: zu wenig kinder?

Zitat von Debra Beitrag anzeigen
Früher war es auch so, dass das Jugendamt sich immer eingeschaltet hat, wenn eine unverheiratete Frau ein Kind bekam. Keine Ahnung, ob das heute auch noch der Fall ist.
Nein, ist es nicht. Es ist Exkrementgal, wie ich wohne. Und wenn es eine Hundehütte wäre, interessiert kein Jugendamt.
 
Alt 11.05.2008, 12:32   #157
Debra
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Standard AW: zu wenig kinder?

Hmm... ist wohl seit HartzIV anders. Ich meinte aber eher, dass Frauen, die unehelich Kinder bekamen, automatisch Besuch vom JA bekamen, um ihre Privatsphäre auszuschnüffeln. Verheiratete waren davon verschont. Obwohl das Schnüffeln dort vielleicht viel mehr Dreck ans Licht gebracht hätte.
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Alt 11.05.2008, 12:41   #158
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Standard AW: zu wenig kinder?

Hallo Debra,

ja, vor 18 Jahren war das noch so. Bei mir kam auch eine Dame vom JA um zu überprüfen, ob ich geeignet bin alleine auf mein Kind zu achten. Mein Kind wurde unehelich geboren, wir heirateten damals ein paar Wochen später, was dem JA bekannt war. Es wurde automatisch ein Vormund für das Kind eingesetzt glaube ich zu erinnern.

Nach der Trennung hat es die Behörden wieder nicht interresiert, wie ich zurechtkomme.

Gruß
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Alt 11.05.2008, 12:54   #159
zebulon
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Standard AW: zu wenig kinder?

Hallo Susann,

du kannst dreschen auf wen du willst. Mir ging es darum, dass es für die Kinder Exkrement ist, wenn sie in diesen Krieg mit hineingezogen werden und die Mutter von ihnen (unausgesprochen) verlangt, dass sie eindeutig Stellung beziehen, und das unter dem erwähnten Aspekt der Energiegewinnung und die Mutter dann in diesem Verhaltensmuster stecken bleibt. Besser wäre es, die Mutter sähe sich nach einer anderen, positiveren Energiequelle um.
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Alt 11.05.2008, 12:55   #160
Debra
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Standard AW: zu wenig kinder?

Vormund? Wieso? - Meinst Du, Du durftest gar nicht über Dein Kind entscheiden? Und wie bist Du den losgeworden?
Debra ist offline  
Alt 11.05.2008, 13:21   #161
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Standard AW: zu wenig kinder?

Hallo zebulon,

klar ist es auch für die Kinder Exkrement. Aber es ist nicht möglich die Verantwortung alleine der Mutter aufzunötigen. Es sind beide Elternteile verantwortlich. Ein Vater der aus Gekränktheit Unterhalt verweigert beteiligt sich ebenso an diesem Krieg, auch wenn Geld so gerne von Fürsorge getrennt gesehen wird. Zu einer gesicherten Existenz gehört persönliche Fürsorge, sich kümmern und Geld.

Ebenso haben die Eltern auch ein Recht auf Trauerarbeit und ihre Gefühle nach einer Trennung. Eltern sind auch Menschen und ich meine, dass sie genauso Hilfe brauchen wie die Kinder nach einer Trennung.


Hi Debra,

schaust Du hier Vormundschaft – Wikipedia

Zitat:
wenn ein Minderjähriger nicht unter elterlicher Sorge steht (weil z.B. die Mutter unverheiratet und minderjährig ist, § 1791c BGB)
Ich bekam nach der Scheidung das alleinige Sorgerecht, damit endete die Vormundschaft.

Gruß
Susann
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Alt 11.05.2008, 13:26   #162
Debra
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Standard AW: zu wenig kinder?

Ach so, Du warst also minderjährig?
Debra ist offline  
Alt 11.05.2008, 13:29   #163
biddy
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Standard AW: zu wenig kinder?

Zitat:
Ich bekam nach der Scheidung das alleinige Sorgerecht, damit endete die Vormundschaft.
Nicht schon mit der Heirat?
__


biddy ist offline  
Alt 11.05.2008, 13:38   #164
zebulon
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Standard AW: zu wenig kinder?

Susann schrieb:
Zitat:
klar ist es auch für die Kinder Exkrement. Aber es ist nicht möglich die Verantwortung alleine der Mutter aufzunötigen. Es sind beide Elternteile verantwortlich.
Aber da dreht es sich doch jetzt im Kreis. Die Situation ist in unserer Überlegung irreversibel die, dass der Vater sich entzogen hat, körperlich und finanziell. Wie verarbeitet die Mutter das dann?
__

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Alt 11.05.2008, 13:40   #165
Debra
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Standard AW: zu wenig kinder?

Sie kloppt auf die Blagen ein.
Debra ist offline  
Alt 11.05.2008, 14:13   #166
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Standard AW: zu wenig kinder?

Hallo Debra,

neiin... *lol* lesen bitte. Nochmal: erst Kind - dann geheiratet - dann Scheidung - dann ich alleiniges Sorgerecht.

Wann genau die Vormundschaft erlosch weiß ich nicht mehr. Es hat mich auch nicht interessiert, weil es keine Auswirkungen in der Praxis hatte.

@zebulon,

sie schlägt sich alleine durch. *bei der Steilvorlage - unwiderstehlich*

Es gibt dann einen Lerneffekt, wenn es positiv verarbeitet wird. Und das bedeutet: sich auf einen Partner zu verlassen heisst verlassen zu sein.

Es gibt ja Frauen, die naives Vertrauen nicht aufgeben wollen, sowas wie Erlösung erwarten durch einen Traumprinzen... oder eben ihre Wut nähren. Das ist eine psychologische Frage von dir und jeder Mensch ist verschieden, daher gibt es keine pauschale oder allgemeingültige Antwort.

Gruß
Susann
Susann ist offline  
Alt 11.05.2008, 14:47   #167
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Standard AW: zu wenig kinder?

@Susann: Ich glaube du verwechselst Amtspflegschaft mit Vormundschaft. Amtspflegschaft in Sachen Unterhaltsleistungen etc. die das JA für dich (dem Kind) rechtlich durchsetzt. Wenn du allerdings Minderjährig bei Geburt eines Kindest bist/warst, ist das eine ganz andere Kiste, die Vormundschaft wird dann normalerweise wenn man 18 wird aufgehoben.






Gruß
Eka
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Audiatur et altera pars....
Eka ist offline  
Alt 11.05.2008, 14:50   #168
andine
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Standard AW: zu wenig kinder?

Zitat von Debra Beitrag anzeigen
Hmm... ist wohl seit HartzIV anders. Ich meinte aber eher, dass Frauen, die unehelich Kinder bekamen, automatisch Besuch vom JA bekamen, um ihre Privatsphäre auszuschnüffeln. Verheiratete waren davon verschont. Obwohl das Schnüffeln dort vielleicht viel mehr Dreck ans Licht gebracht hätte.
Nein, auch das ist nicht mehr so.
 
Alt 11.05.2008, 16:42   #169
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Susann
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Standard AW: zu wenig kinder?

Hallo Eka,

kann sein ich verwechsel das, ich müsste meinen uralten Ordner im Keller suchen. Was ich genau weiß ist, dass damals eine Frau vom JA kam und halt "schnüffelte", ob ich alleine mit dem Kind zurecht komme.

Gruß
Susann
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Alt 11.05.2008, 20:02   #170
Emily
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Lächeln AW: zu wenig kinder?

Zitat von zebulon Beitrag anzeigen
Manchmal findet man die Antwort auf seine Fragen ja schon in der Natur.

Ich finde die Diskussion auch interessant. Bei mir stecken ja auch in gewisser Weise traumatische Kindheitserlebnisse dahinter, und zwar speziell in dem Zusammenhang alleinerzeihende, um Unterhalt geprellte Mütter.
Finde ich schon einen prima Ansatz. Und dass du weiter in der Diskussion bist, kommt vielleicht auch nicht so sehr von ungefär, nicht wahr. Möglicherweise wachsen Kinder, auch Jungs, bei Alleinerziehenden tatsächlich gar nicht so übel auf. Vielleicht haben sie sogar ein paar mehr Kompetenzen als so manche Kiddies, denen das klassische "Rollenspiel" aufoktroyiert / -konditioniert wurde (dieses vermaledeite Wort, ich schaue jetzt aber nicht nach wie man es eigentlich richtig schrieben sollte). Allerdings erziehen Mütter keineswegs alleine - die Gesellschaft tut schon immer ihr Scherflein dazu, ihr System aufrechtzuerhalten und ebenso in die Jungs und Mädchen Alleinerziehender hineinzustopfen. Schwierig genug für heranwachsende Menschleins, da den Überblick zu behalten und sich nicht aus ihrem Gleichgewicht bringen zu lassen. Denn die bearbeiten die Kindleins echt nicht übel.

Zitat:
Natürlich war es auch früher schon so, das das System (hier in den 50er und 60er Jahren) solche Schweinereien ebenso gestützt hat, vielleicht sogar noch schlimmer wie heute.
Das ist sogar ganz bestimmt so. Nur wurde nicht so heuchlerisch und scheinheilig herumgetan wie heute. Deshalb glauben heute auch junge und mitteljunge Frauen durchaus, dass sie gewisse Rechte hätten und vom Staat aufgefangen würden- dass es de facto nicht so ist, und sie kein bisschen anders behandelt werden als anno dunnemal, sagt ihnen keiner vorher. Kürzlich erboste sich eine Mutter, mit der ich in ganz harmlosem Gespräch zu ganz einem anderen Thema war, wie ich mir als Alleinerziehende in diesem unseren Stadtviertel überhaupt eine Wohnung leisten könne! Fakt ist, ich kriege doch gar keine Sozialwohnung, habe es gerade wieder ausprobiert. Im Unterton klang durchaus mit, ich habe hier nichts verloren. Dazu muss man sagen, ich wohne seit dreizehn Jahren in diesem Stadtviertel, meines Kinder sind hier geboren und aufgewachsen, und seit 4-5 Jahren erlebt das Viertel einen krassen Boom mit allen Nebenwirkungen. Da kommen dann schon mal so neu Zugezogene, weil eben das Viertel seit Neuestem "schick" ist , und würden dich am Liebsten gleich aus diesem schmeissen - als Alleinerziehende. Bist ja nicht ihresgleichen. Dass es das Bunte, Lebendige ist das das Viertel zu dem gemacht hat was es ist, übersehen die Scherzkekse dabei mal schnell. Sie glauben, Lebendigkeit können sie sich nämlich erkaufen. Grosser Irrtum, so unter der Hand gesprochen.

Zitat:
Ich möchte halt nur nicht, dass die Energie der Frauen (und Mütter) sich darin erschöpft, auf den Ex einzudreschen, (so ein dummes Schwein der Einzelfall auch sein mag), sondern dass man gemeinsam versucht, auf ein Gesellschaft hinzuarbeiten die die Mütter absichert, und die die Väter entlastet (und diejenigen, die keine Kinder wollen, in Ruhe lässt, bzw. die Möglichkeit bietet, sich trotzdem vielleicht mit um Kinder zu kümmern, wenn sie das wollen).
Wie recht du hast. Mir liegt auch nicht am Dreschen, so lange sie mich wenigstens in Ruhe lassen täten. Das tun SIE aber nicht, selbst wenn das existenzielle Überleben der Kids sie einen feuchten Kehricht schert - Machtanspruch wiegt wohl stärker als Vernunft. Und immerhin ist es weitaus besser, den gröbsten Dampf unter Erwachsenen aussprechen zu dürfen, als eben an den Kindern abzulassen. Das entlastet nämlich die Kinder, und das ist gut so.

Weiterhin werde ICH an der Stelle gewisser Straftatsbegeher (die aber so gar nicht geahndet werden, wie sonderbar) per ARGE in den Hintern getreten, und wie Debra mal so treffend bemerkte, ich lebe ja vom Staat, oder auf Kosten der Allgemeinheit wie es das AG formulierte im Zusammenhang mit den Kontoauszügen. Und da kriegst du echt die Wut, ab und an, über diese alten Zöpfe die in den Köpfen der Menschen stecken. Ich versuche eher im Gegenteil, die Dinge schön säuberlich auseinanderzuhalten, was oft genug mein Fehler ist. Auch ich gehöre zu den Müttern, die länger als je zumutbar veruscht haben, den Kindern die Väter zu erhalten, auch wenns voll auf meine Kosten ging. Irgendwo ist dann der Punkt erreicht, wo du Grenzen setzen musst, denn die andere Seite überschreitet jede, wenn du ihr entgegenkommst.

Dennoch bleibt die Tatsache, dass strukturell und gesetzlich Verantwortung tragende Elternteile sogar finanziell massiv benachteiligt sind. Das beginnt bei den Selbstbehalten im Vergleich zu den ALG2-Sätzen, geht weiter bei den Selbstbehalten mit Kindern und ohne Kinder im Insolvenzrecht, und weiter im Steuerrecht. Überall werden dort Kinder diskriminiert - womit der, der sich um Kinder kümmert, die A*-Karte gezogen hat.

Grüssle,
Emily
 
Alt 11.05.2008, 20:23   #171
Emily
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Standard AW: zu wenig kinder?

Zitat von Debra Beitrag anzeigen
Hmm... ist wohl seit HartzIV anders. Ich meinte aber eher, dass Frauen, die unehelich Kinder bekamen, automatisch Besuch vom JA bekamen, um ihre Privatsphäre auszuschnüffeln. Verheiratete waren davon verschont. Obwohl das Schnüffeln dort vielleicht viel mehr Dreck ans Licht gebracht hätte.
Seltsam dass es bei Andine offenbar niemanden interessiert hat, zu meiner Zeit (-12 Jahre) habe ich durchaus noch die Amtspflegschaft mitbekommen (ist aber wieder etwas anderes als die Beistandschaft, welche sich um den Unterhaltskram kümmert). Bekannte von mir auch ein paar unwesentliche Jahre früher, die unverheiratet ein Kind bekommen haben. Hmm. Ich glaube das wurde aber irgendwann innerhalb des letzten Jahrzehnts tatsächlich abgeschafft. Offenbar ist nur die Ehe vor dem Verdacht gefeit, nicht für ihre Kinder sorgen zu können. Und wie man weiss, ist da so einiges im Argen hinter mittelhochdeutschen Gardinen.

Zitat:
Gäbe es Ganztagsbetreuungen für jedes Alter ohne große Zuzahlung der Eltern, z.B. auch mit einem "Service" für Kinder wie Schulbusse etc., dann hätten Alleinerziehende jedenfalls kein Problem, einer VZ-Arbeit nachzugehen. Man könnte z.B. einen großen Teil des Kindergelds lieber in Ganztagsbetreuungen geben, wo die Kinder auch Essen bekommen, sich bilden können, lernen zu teilen oder pfleglich mit Gemeinschaftseigentum umzugehen etc. Evtl. Defizite aus dem Elternhaus könnten dort ausgeglichen werden, ohne dass Erziehungsberechtigte sich bevormundet oder gegängelt fühlen müssten. Aber was träume ich hier.
Wenn du ein Maß am unteren Rand der qualitativen Erziehungsskala ansetzt: Gewiss. Mag sein, dass das besser ist als der unterst-untere Rand. Für jede halbwegs normal gebildete Alleinerziehende jedoch sind die Kinderbetreuungen, so wie sie derzeit existieren, ein ständiges Ausbügeln von Misserziehung und dauerhaftes Kopfschütteln darüber, dass bereits seit Jahrzehnten und heute umso mehr anerkannte Erkenntnisse der Psychologie und Pädagogik gerade bei den Pädagogen nicht angekommen sind.

Emily
 
Alt 11.05.2008, 23:58   #172
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Standard AW: zu wenig kinder?

Emily schrieb:
Zitat:
Vielleicht haben sie sogar ein paar mehr Kompetenzen als so manche Kiddies, denen das klassische "Rollenspiel" aufoktroyiert / -konditioniert wurde (dieses vermaledeite Wort, ich schaue jetzt aber nicht nach wie man es eigentlich richtig schrieben sollte).
Du hast das komische Wort richtig geschrieben.

Ja, es ist wahr, diese Kinder haben vielleicht gewisse Sonder-Kompetenzen, zahlen aber auch einen hohen Preis dafür. Sie passen nämlich unter Umständen nirgendwo 'rein und fallen überall auf (oder durch). Vermutlich ist das für heutige Kinder noch schlimmer, weil da unter Umständen in der Schule nochmal eine stärkere Gleichschaltung vorausgesetz wird und es herrscht stärkerer Leistungsdruck.

Bei mir kamen als Kind allerdings noch zusätzliche Probleme dazu, um das genau auseinanderzuhalten zu können, was wodurch verursacht wurde. So habe ich insgesamt etwa 4,5 Jahre in Heimen verbracht (Wo ich mir zusätzlich noch einige besondere Kompetenzen erwerben konnte ) und ich hatte eine Art Einschulungs-Trauma. Stellt euch vor ihr könntet schon prima lesen bevor ihr in die Schule kommt (Grimms Märchen durch, Tageszeitung, Lexikon). Am ersten Schultag zeigt die Lehrerin mit dem Stock auf die Tafel aufs Alphabet und sagt:" So liebe Kinder...Das hier ist ein AAAaaaa.... . Da wurde es lange dunkel und ich wurde sehr krank. Solche Sachen beeinträchtigen natürlich alles auch erheblich den weiteren Lebensweg.

Zitat:
Das ist sogar ganz bestimmt so. Nur wurde nicht so heuchlerisch und scheinheilig herumgetan wie heute. Deshalb glauben heute auch junge und mitteljunge Frauen durchaus, dass sie gewisse Rechte hätten und vom Staat aufgefangen würden- dass es de facto nicht so ist, und sie kein bisschen anders behandelt werden als anno dunnemal, sagt ihnen keiner vorher.
Ja, das passt auch gut in diese Vertuschungsgesellschaft. Alles muss nur so sein als ob.
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Umstellung der BG Erwerbstätige+Kinder in reine BG der Kinder? Emily Bedarfs- / Haushalts- u. Wohngemeinschaften / Familie 19 11.04.2007 11:04
Kohlengeld war zu wenig Bulldog-BS KDU - Heiz-, Energie- und Nebenkosten 13 06.07.2006 18:03


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