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Start > > > > -> suff-mutter lässt ihre drei kinder alleine


 

 

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Alt 26.11.2007, 22:45   #26
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Zitat von andine Beitrag anzeigen
Darum geht es hier aber nicht, wie glatt das Leben läuft oder nicht. Ich bin auch alleine mit meiner Josephine und würde gern mal ins Kino gehen oder einfach nur mal eine Stunde ohne Kind weg. Alles kein Grund, die Kinder alleine zu lassen. Ich rede auch nicht um den Laden um die Ecke und auch nicht von dir. ;)
Wäre ich der Babysitter gewesen, hätte ich mich auch nicht einfach aus dem Staub gemacht, sondern die Polizei alarmiert, wenn die Mutter nicht zurück kommt. Hätte ja auch einen Unfall haben können. Das der oder die da überhaupt ruhig gehen konnte?
Ganz einfach, ihr waren Männer wichtiger als ihre drei Kinder.
So sehe ich das auch, denn wenn ich eine Verantwortung hätte auch über fremde Kinder die hätte ich auch nicht allein gelassen, denn ich hätte bei der Polizei sehr schnell angerufen, hier liegt ein Fehler von beiden vor und Männer wären mir nicht wichtiger, wie meine Kinder.
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Alt 26.11.2007, 22:53   #27
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Zitat von Emily Beitrag anzeigen
Die Verurteilerei bringt meines Erachtens überhaupt nichts. Es ist traurig, dass es diese Geschichten gibt, aber auch immer hat die Betroffene eine eigene Geschichte. Warum Frauen in Notsituationen Zuflucht im Suff und bei Männern suchen, da spielt sehr viel auch unser kulturelles Weltbild mit hinein - naja, Suff und Frauen sind auch Zuflucht für Männer in ähnlichen Lagen, nur dass die selten mit der Verantwortung für Kinder in Verbindung gebracht werden. Ich will nur sagen: Es ist einfach, jemandem etwas vorzuwerfen, insbesondere wenn man nicht hineinblickt, aber etliche Faktoren spielen mit eine Rolle. Beispielsweise frage ich mich auch, warum die Frau nicht auch "mal so" ausgehen kann, und ein Verwandter - Onkel, Oma etc. - springt ein auf die Kinder aufzupassen. Auf der Mutter kann immer gerne herumgehackt werden, aber dass eine Mutter heute auch mutterseelenallein gelassen wird, wird wirklich gern vergessen.

Ich entschuldige damit nicht das Alleinelassen der Kinder. Jedoch schien auch sie ziemlich allein zu sein, und darüber was Mütter heutzutage allein alles schaffen sollen, bitte ich einmal nachzudenken.

Und das Bild der sich ewig und immer aufopfernden Mutter ist wirklich nicht gut. Die Verantwortung ist eines, die überzogene Pflicht aber in welche jede Mutter gestellt wird, was sie alles erfüllen soll für alle Seiten, das ist in unserer Gesellschaft hochgradig abartig. Die Gesellschaft und das Umfeld stellt sich durchgehend nur als Kontrolleure über die Mütter. Dass Gesellschaft gemeinsam zusammenhelfen heisst, scheint ganz und gar verloren als Gedanke.

Emily
Ganz großes Lob, denn du hast es richtig ausgedrückt, denn verlangt nur Opfer, das auch zum Kind ein Erzeuger gehört, denn ohne dem geht es nicht, wird oft nicht gesehen. Denn wieviel Kinder werden denn vom anderen Part in Stich gelassen oder sind nicht da anwesend und nüchtern wo sie sein sollten.
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Alt 26.11.2007, 22:56   #28
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Zitat von Emma13 Beitrag anzeigen
Hallo liebe Leute -

passt vielleicht nicht ganz hierher - aber wenn uns die Medien in Weltuntergangsstimmung versetzen wollen - hier mal etwas tolles -

mein Sohn hat seine außerbetriebliche Ausbildung erfolgreich beendet, darf sich jetzt Systemelektroniker nennen (Eingeweihte User würden jetzt sagen - PC-Schrauber ) und kann ab dem nächsten Jahr bei seinem Praktikumsbetrieb als solcher arbeiten - und ich freue mich wie verrückt mit ihm.

Die glückliche Emma
Passt schon. Glückwunsch Euch beiden.
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Alt 26.11.2007, 23:00   #29
Kaleika
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Zitat von Klaus K. Beitrag anzeigen
(...)
3. Halte ich zum Schutz einer gesunden förderlichen Entwicklung eines jeden Kindes, die Einführung eines gewaltpräventiven, verantwortungsfördernden und vor allem elternvorbereitenden Pflichtschulfach für dringend geboten.
Erst mit diesem Rüstzeug an Eigen- Sozialverantwortung, wie auch Sachkenntnis, wie sie für alle Menschen die einen Beruf erlernen möchten vorgeschrieben ist, dürfte sich erst wieder ein gesellschaftliches Klima entwickeln, dass den Namen Solidargemeinschaft würdig ist und Berichterstattungen dieser Art weitgehend überflüssig macht.
Dieses Problem lässt sich meines Erachtens nicht rein intellektuell lösen!
Kinder lernen vor allem durch Vorbilder und wie mit ihnen selbst umgegangen wird.
Wenn ihre Grenzen akzeptiert und sie mit Respekt und Empathie behandelt wurden, dann lernen sie selbst diese Verhaltensweisen auch.
Schulwissen kann da nicht genügen, obwohl es ein Einstieg sein könnte. Ebenso wie Raucher wissen, dass Rauchen schädlich ist und sie machen es trotzdem.
Bei so manchen Lehrern dachte ich des öfteren, wie gut es wäre, wenn sie nicht bloß über Pädagogik gelesen hätten, sondern auch in Therapie und/oder Selbsterfahrung gelernt hätten, wie sich eigene Gefühle anfühlen, wie lange zurückliegende Probleme als Projektionen ins Heute hinein stören können, wie sie lernen könnten, damit anders und bewusster umzugehen.
Das will ich jetzt gar nicht nur auf Lehrer reduzieren, sondern fände es wünschenswert, wenn es in der einen oder anderen Form allen zu gute kommen könnte.
Wenn alle Eltern sich an erlittene Scham, Demütigungen, Bestrafungen, Wut, Angst, Einsamkeit und Depression in der eigenen Kindheit richtig emotional erinnen könnten, wenn sie eine echte Beziehung zu ihren eigenen Kindern aufgebaut hätten, dann könnten sie ein Leiden ihres eigenen Kindes gar nicht aushalten, könnten es nicht quälen, im Stich lassen!
Es geht also darum, Menschenkindern von klein auf mit Liebe, Respekt, Empathie und Konsequenz zu begegnen.
Natürlich ist das in einer Gesellschaft, die gerade dabei ist, Mitgefühl und Ethik auf den Müll zu werfen, um an die Götzen der Ökonomisierung und der Profitmaximierung der neuen, menschenverachtenden Globalisierung zu glauben, ein äußerst schwieriges Unterfangen!
Kaleika
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Alt 26.11.2007, 23:29   #30
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Ja, man sollte den Kindern vorleben die Erziehung. Nicht einfach nur sagen, dass sollst Du so und so machen sondern auch selber danach leben. Frei nach Kant:

Handle stehts so, dass die Maxime Deines Handelns jederzeit Grundlage einer allgemeinen Gesetzgebung sein könnte.

Die Eltern sollten ihren Kindern zuhören, sie aktiv in Entscheidungen mit einbeziehen, sie nicht übergehen und vorallem auch: Kritik verlangen und nicht einfach mit "Erwachsenen widerspricht man nicht" einfach auskontern.
Anstelle von Strafe soll es Belohnungen geben wie beispielsweise Kino gehen trotzdem ihnen klare Grenzen setzen und ihnen klar machen, was die Konsequenzen sein könnten. Ihnen auch verzeihen zu können.

Aber einige/viele Eltern stellen sich unter antiautoritärer Erziehiehung nur das Verwahrlosen vor, ihnen keine Grenzen setzen etc. Weil es könnte ja anstrengend sein.
__

Kapitalismus ist Egoismus zum System erhoben. (Gerald Dunkl)

Aktuelle Rechtsprechung des BSG zu § 22 SGB II - Leistungen für Unterkunft und Heizung (PDF)
von Wolfgang Eicher, Vorsitzender Richter am Bundessozialgericht
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Alt 26.11.2007, 23:50   #31
Kaleika
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Ich halte mich auch möglichst an meine eigene, freie Interpretation von Kants Kathegorischen Imperativ.
Allerdings nehme ich ihn dabei nicht zu wörtlich, weil mir das zu streng erscheint.
Ich habe ihn umgewandelt in ein: "Behandle andere so, wie Du Dir selbst wünscht, von ihnen behandelt zu werden!"
Kaleika
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Alt 27.11.2007, 08:04   #32
andine
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Zitat von Liebe Tweety Beitrag anzeigen
Ganz großes Lob, denn du hast es richtig ausgedrückt, denn verlangt nur Opfer, das auch zum Kind ein Erzeuger gehört, denn ohne dem geht es nicht, wird oft nicht gesehen.
Looooooooooooool, du wirst es nicht glauben, aber der Babysitter war der
Vater (Erzeuger)

Mir ist es übrigens bewusst, dass Mütter, die alleine sind, in der Verantwortung stehen und kaum Hilfe haben.
Aber, das weiß ich als Mutter und zwar schon bevor ich Mutter werde. Entweder ich mache dann keine Kinder oder ich lasse sie beim Vater, das geht nämlich.
Oder ich organisiere Hilfe.
Ich lasse die Ausrede nicht gelten, dass wir ja ach soo alleine sind, denn es ist nicht ganz so und es gibt Alternativen.
Das mag jetzt hart klingen, aber es ist so.
Wieviele Frauen würden die Kinder beim Vater lassen und selbst Unterhalt zahlen?
 
Alt 27.11.2007, 08:16   #33
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Eka
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Oh, oh andine, wenn du da mal nicht unrecht hast. Es gibt Lebenssituationen, die viele gar nicht kennen.
Und ja, viele sind allein und viele werden auch vom Amt im Stich gelassen.
Anderen zu sagen, ob sie dann Kinder in die Welt setzen sollten, finde ich nicht in Ordnung. Du hast dein Leben doch eigentlich auch nicht als alleinerziehende Mutter geplant, die wenigsten möchten das so, gehe ich von aus.
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Alt 27.11.2007, 08:27   #34
andine
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Nein, nicht ganz. Ich stand vor der Entscheidung Abtreibung oder alleinerziehende Mutter.
Ich habe mich da etwas unglücklich ausgedrückt.
Ich meinte, dass doch gerade Frauen wissen, was es bedeutet, mit Kindern alleine zu sehen. Da Ehen und Beziehungen heutzutage nicht für immer sind, ist das Risiko doch immer da, die Kinder alleine groß ziehen zu müssen. Nur unter diesem Gesichtspunkt habe ich das geschrieben, dass man sich überlegen sollte, ob man da als Frau noch Kinder bekommt und viele überlegen es sich auch tatsächlich. Deshalb ist die Geburtenrate auch so niedrig, es ist ein Faktor von noch anderen.
Trotzdem ist man nicht alleine. Es gibt in jeder Stadt noch andere Alleinerziehende, mit denen man den Babysitter-Dienst ohne finanzielle Mittel organisieren könnte, wenn man nur wollte. In meiner Stadt gibt es ein Mütterzentrum, wo ich die Kleine entweder Donnerstags Vormittag oder Nachmittag für ein paar Stunden lassen könnte, kostet 3 Euro die Stunde, ist zu verkraften. Abends muss man sich dann privat mit anderen Alleinerziehenden absprechen.
Also angel, wenn mal etwas bei dir wäre.
Ich bin da für dich, auch Abends.
 
Alt 27.11.2007, 09:12   #35
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Zitat von andine Beitrag anzeigen
Looooooooooooool, du wirst es nicht glauben, aber der Babysitter war der
Vater (Erzeuger)

Mir ist es übrigens bewusst, dass Mütter, die alleine sind, in der Verantwortung stehen und kaum Hilfe haben.
Aber, das weiß ich als Mutter und zwar schon bevor ich Mutter werde. Entweder ich mache dann keine Kinder oder ich lasse sie beim Vater, das geht nämlich.
Oder ich organisiere Hilfe.
Ich lasse die Ausrede nicht gelten, dass wir ja ach soo alleine sind, denn es ist nicht ganz so und es gibt Alternativen.
Das mag jetzt hart klingen, aber es ist so.
Wieviele Frauen würden die Kinder beim Vater lassen und selbst Unterhalt zahlen?
Schon wieder solche Sache wo du kaum Ahnung hast wie allein man sein kann, ob Männlein oder Weiblein. Und vorher wissen, kann es kaum einer, Fest steht man trennt sich wenn das Leben was einen geboten wird nicht mehr gefällt, aber man sollte auch wissen das man eine Wunde bei den Kindern aufreißt so oder auch so. Blut ist immer dicker wie Wasser. Egal wie man sich verhält , wenn auch Behörden nicht mit spielen. Behörden die die Aufgabe haben schlimme Sachen zu verhindern, kann es auch passieren das du die schlimmsten Achten läufst. Und ich sage es gerne noch einmal, wer helfen will sollte erst einmal tief in die Vehältnisse gucken und hat die Aufgabe zu zu hören, bevor er eine Lösung präsentiert, denn das machen heute Jugendämter falsch. Wie kann man sich Hilfe bei Menschen holen, wenn man sich erschlagen fühlt? Wenn man eine gewisse Ordnung für die Kinder macht heißt es nicht man hat auch Ordnung in seine Seele gebracht. Man könnte auch sagen, das Jugendamt braucht auch dringend Psyschologen die sich auch mit den Eltern befassen.
Liebe Tweety ist offline  
Alt 27.11.2007, 10:08   #36
andine
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Zitat von Liebe Tweety Beitrag anzeigen
Schon wieder solche Sache wo du kaum Ahnung hast wie allein man sein kann, ob Männlein oder Weiblein.
Ach, du hast eine Ahnung von meinem Leben. Dann gebe ich dir mal gerne ein Kurzfassung.
-nach der Geburt zur Adoption freigegeben
-im Heim
-Pflegeeltern, die mich nicht wirklich wollten, also auch nicht liebten
-Missbrauch
-wieder Heim, aber immer mit die Beste in der Schule ... den Rest spare ich mir ...

Wenn hier jemand weiß, wie es ist, immer alleine zu sein (auch schon als Nicht-Mutter!), dann bin ich es. !!!
Ich weiß bis heute nicht, wie es ist, in einer liebenden Familie aufzuwachsen. Einen kleinen Einblick habe ich durch die Mutter meines Ex erfahren und das hat mich sehr neidisch gemacht. Jetzt habe ich meine kleine, eigene Familie und will es besser machen.

Du hast scheinbar auch den Beitrag weiter unten übersehen. Und was den Psychologen betrifft, den kann man auch selbst aufsuchen, muss keiner des Jugendamtes sein und die Krankenkasse bezahlt das auch, das weiß ich.
Es ist nur so, man muss Hilfe auch wollen. Jammern alleine reicht nicht. Das habe ich selbst zu lange getan, aber die Vergangenheit ist vergangen und ich bin erwachsen. Da ist jeder selbst für sich und sein Wohl und das der Kinder verantwortlich. Ich bin dieser Verantwortung selbst lange aus dem Weg gegangen, bis das Kind da war.
 
Alt 27.11.2007, 10:27   #37
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Zitat von andine Beitrag anzeigen
Ach, du hast eine Ahnung von meinem Leben. Dann gebe ich dir mal gerne ein Kurzfassung.
-nach der Geburt zur Adoption freigegeben
-im Heim
-Pflegeeltern, die mich nicht wirklich wollten, also auch nicht liebten
-Missbrauch
-wieder Heim, aber immer mit die Beste in der Schule ... den Rest spare ich mir ...

Wenn hier jemand weiß, wie es ist, immer alleine zu sein (auch schon als Nicht-Mutter!), dann bin ich es. !!!
Ich weiß bis heute nicht, wie es ist, in einer liebenden Familie aufzuwachsen. Einen kleinen Einblick habe ich durch die Mutter meines Ex erfahren und das hat mich sehr neidisch gemacht. Jetzt habe ich meine kleine, eigene Familie und will es besser machen.

Du hast scheinbar auch den Beitrag weiter unten übersehen. Und was den Psychologen betrifft, den kann man auch selbst aufsuchen, muss keiner des Jugendamtes sein und die Krankenkasse bezahlt das auch, das weiß ich.
Es ist nur so, man muss Hilfe auch wollen. Jammern alleine reicht nicht. Das habe ich selbst zu lange getan, aber die Vergangenheit ist vergangen und ich bin erwachsen. Da ist jeder selbst für sich und sein Wohl und das der Kinder verantwortlich. Ich bin dieser Verantwortung selbst lange aus dem Weg gegangen, bis das Kind da war.
ja meine liebe, man kann auch in einer familie verdammt einsam sein. sogar in der leiblichen familie. ist mir so ergangen.
das mit der elternliebe ist ja so eine sache ...
__

Ich hätt gern Tee statt Kaffee
ofra ist offline  
Alt 27.11.2007, 10:33   #38
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Zitat von andine Beitrag anzeigen
Nein, nicht ganz. Ich stand vor der Entscheidung Abtreibung oder alleinerziehende Mutter.
Ich habe mich da etwas unglücklich ausgedrückt.

Was ist das für eine Frage? Ist doch nur leichter für eine Gesellschaft zu ertragen, die generell Kinderfeindlich ist. Eine Abtreibung kann sich auch tief in die Seele eingraben, wo man sich selber kein Gefallen damit tun kann. Meine Mutter sagte mal ein Kind aufs Kissen ist besser wie aufs Gewissen. Ich stand auch vor der Entscheidung und hatte noch ein paar mehr Rechte, mein Ex wollte mich nicht loslassen, nahm sich eben das mit Gewalt. 4 Monate später starb meine Mutter. Auch mit der Frage Adoption habe ich mich beschäftigt. Mein Sohn ist der dritte in Bunde und mittlerweile 20 Jahre.

Ich meinte, dass doch gerade Frauen wissen, was es bedeutet, mit Kindern alleine zu sehen. Da Ehen und Beziehungen heutzutage nicht für immer sind, ist das Risiko doch immer da, die Kinder alleine groß ziehen zu müssen. Nur unter diesem Gesichtspunkt habe ich das geschrieben, dass man sich überlegen sollte, ob man da als Frau noch Kinder bekommt und viele überlegen es sich auch tatsächlich. Deshalb ist die Geburtenrate auch so niedrig, es ist ein Faktor von noch anderen.

Frage ich noch einmal für Gesellschaft, nur um nicht alleine da zu stehen? Kinder werden als störend empfunden?

Trotzdem ist man nicht alleine. Es gibt in jeder Stadt noch andere Alleinerziehende, mit denen man den Babysitter-Dienst ohne finanzielle Mittel organisieren könnte, wenn man nur wollte. In meiner Stadt gibt es ein Mütterzentrum, wo ich die Kleine entweder Donnerstags Vormittag oder Nachmittag für ein paar Stunden lassen könnte, kostet 3 Euro die Stunde, ist zu verkraften. Abends muss man sich dann privat mit anderen Alleinerziehenden absprechen.

Sicher kann man das mit Anderen sich zusammen tun, nur alleine mit Kindern da zu stehen und alleine zu sein sind mindestens 4 paar Schuhe. Es gibt die Mutter wo der Partner sich aus den Staube macht, es gibt die Mutter die aus der Ehehölle ausbricht, es gibt die Mutter wo der Partner durch einen Unfall stirbt und es gibt auch die Mutter die einen Partner hat der da ist aber doch nie da ist und Macht ausübt über die Kinder und über die Frau. Was denkst du wer mit wem am besten kann? Überlege auch mal wem es am leichtesten fällt Vertrauen auf zu bauen und wem es am schwersten fällt Vertrauen auf zu bauen.

Also angel, wenn mal etwas bei dir wäre.
Ich bin da für dich, auch Abends.
Ist auch schön denn dazu kann man es auch nutzen dieses Internet.
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Alt 27.11.2007, 11:40   #39
andine
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Das will ich gar nicht bestreiten, aber hier wurde die Behauptung aufgestellt, ich hätte keine Ahnung, was das heißt, obwohl sie nichts von meinem Leben wusste.
Aber ich nehme an, dass sie über meine Härte in meinen Aussagen verwundert war und deshalb annahm, dass ich in einer behüteten Familie aufwuchs. Kann mich aber auch irren.
 
Alt 27.11.2007, 12:34   #40
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Und nur mal so: Auch Frauen die in einer behüteten Familie aufgewachsen sind können so reagieren, auch da gibt es viele Beispiele, auch die lassen eventuell ihre Kinder alleine etc. Nicht alles kann man darauf schieben das man aus kaputten Verhältnissen stammt, wie es so schön heisst
__

Man trifft sich im Leben immer zweimal
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Alt 27.11.2007, 12:40   #41
andine
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Zitat von Liebe Tweety Beitrag anzeigen
Ist auch schön denn dazu kann man es auch nutzen dieses Internet.
Drum werde ich es auch behalten müssen, denn ich sehe keine bessere Möglichkeit noch zusätzlich Menschen kennenzulernen.

Zitat:
Sicher kann man das mit Anderen sich zusammen tun, nur alleine mit Kindern da zu stehen und alleine zu sein sind mindestens 4 paar Schuhe. Es gibt die Mutter wo der Partner sich aus den Staube macht, es gibt die Mutter die aus der Ehehölle ausbricht, es gibt die Mutter wo der Partner durch einen Unfall stirbt und es gibt auch die Mutter die einen Partner hat der da ist aber doch nie da ist und Macht ausübt über die Kinder und über die Frau. Was denkst du wer mit wem am besten kann? Überlege auch mal wem es am leichtesten fällt Vertrauen auf zu bauen und wem es am schwersten fällt Vertrauen auf zu bauen.
Aber letztendlich ist alleine allein, egal aus welchen Gründen. Auch wenn es da Unterschiede gibt bei deiner Aufzählung, die Frau hat es in der Hand, das Beste daraus zu machen. Das kann dauern, aber es ist nicht unmöglich.
 
Alt 27.11.2007, 13:27   #42
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Zitat von andine Beitrag anzeigen
Drum werde ich es auch behalten müssen, denn ich sehe keine bessere Möglichkeit noch zusätzlich Menschen kennenzulernen.
Wo wir gerade dabei sind: Du hast eine PN.
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Alt 27.11.2007, 13:41   #43
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Danke
 
Alt 21.08.2008, 22:20   #44
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Standard AW: suff-mutter lässt ihre drei kinder alleine

Wenn ich an den Armutsreport denke, ist es eigentlich kein Wunder, dass die Gewalt gegen Kinder permanent zunimmt. Tatsächlich gab es auch eine Studie aus Erlangen, die den Gesundheitszustand von Kindern "Problembezirken", mit dem Rest hinsichtlich des Gesundheitsbefinden verglichen hat. Das Ergebnis war erschreckend, diese Kinder waren in einem deutlich schlechteren gesundheitlichen Zustand! Aus meiner Sicht hat man nicht vor, die Ursachen für Armut in diesem Land wirklich zu bekämpfen, allerdings versucht man, die Kinder der Migranten von ihren Familien zu trennen. Eine staatliche Erziehung, genauso fair und anständig wie das deutsche Bildungssystem, soll diesen Kindern eine gerechte Zukunft bieten. In Wahrheit steigt der Hass der Migranten über die Ungerechtigkeiten in Schule/Beruf permanent an, ein Hass, der sich in vielen Gewalttaten manifestiert.Ist man denn kein Deutscher, wenn man in diesem Land geboren ist und einen deutschen Pass hat? In Amerika können sie Präsident werden, in Deutschland dürfen sie Sklavenarbeit verrichten(wenn sie Glück haben). Man sollte nicht vergessen, dass der Teil unserer Gesellschaft "überaltert", der keinen Migrationshintergrund hat, daher auch keine Beiträge ins Sozialsystem mehr liefert. Wer die Situation der Kinder in den Familien wirklich verbessern will, muss Arbeitsplätze schaffen, von denen man leben kann. Wenn das unter den derzeitigen Bedingungen nicht möglich ist, muss die vorhandene Arbeit anders verteilt werden, hierzu gibt es eine interessante Studie des Club of Rome, die dieses Mittel als einziges Mittel gegen die Arbeitslosigkeit ansieht. Ein arbeitsloser Migrant, wird nur sehr schwer einen neuen, angemessenen Job finden. Wer Kindern helfen will, muss in erster Linie den Eltern helfen.
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