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Start > > > > -> Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkriegen


 

 

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Alt 21.01.2009, 00:38   #151
Emily
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Standard AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Nochmal zurück zum Ursprungsthread:

Die "Studie" ist im Original ein "Discussion paper". Hier heisst es unter anderem (das ganze Ding ist hart zu lesen, finde ich, vielleicht liegt es auch an der Abendstunde):
Zitat:
In places where strict norms of maternal
care are combined with an underdeveloped childcare infrastructure, extensive maternity
protection and reinstatement rights (the latter applies to Germany only) result in long periods
of absence from the labour market. These extensive labour market exits due to motherhood
are closely related to the ascription of traditional gender roles, reproduced in institutional settings.
This signals extensive incompatibilities of work and family formation, which are related
to the high opportunity costs of parenthood [...]

Hence, if a couple plans to have a child, placing the labour market exit due to parenthood
within the unemployment episode could serve as a strategy to minimize the duration of labour
market absence, particularly in countries where the institutional setting induces an extensive
childbirth-related leave of absence. Opting for such a strategy depends on whether individuals
conclude that a return to the labour market is easier from unemployment or from a childrelated
labour market absence. [...]

Moreover, I find a pronounced
impact of unemployment among women with a lower educational and vocational attainment.
These findings are particularly pronounced in Germany and the UK, two countries
that leave the burden of reconciling occupational engagement and parenthood to women. Importantly,
these two countries combine contradictory institutional arrangements by nourishing
occupational aspirations, particularly among younger women, while traditional gender roles
are still culturally embedded and institutionally reproduced – for example by neglect of maternity
protection and support (UK), strict maternal carer norms (Germany), and by an underdeveloped
supply of public childcare (in both Germany and the UK).
http://www.diw.de/documents/publikat...2707/dp841.pdf

DIW: DIW Berlin: Das Institut: Das Institut

Zitat:
Das DIW Berlin strebt eine Position als international anerkannter “Think Tank” für angewandte Wirtschaftsforschung und -beratung für die nationale und internationale Politik, Wirtschaft und die Öffentlichkeit an.

Das DIW Berlin hat sich die folgenden Herausforderungen gestellt:
  1. Einhaltung hoher Qualitätsansprüche in der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung
  2. Verknüpfung von Wirtschaftsforschung und Politikberatung
  3. Thematisierung von relevanten politischen Fragen in der Öffentlichkeit
  4. Aufbau eines hohen Ansehens als Partner in internationalen Forschungsnetzwerken
Diesen Anspruch versucht das DIW Berlin insbesondere mit seinen Leistungen bei wissenschaftlichen Publikationen einzulösen.
Zitat:
Das DIW Berlin bekennt sich in besonderer
Weise zum Geschäftsmodell der Einheit von Forschung, Service und Beratung
http://www.diw.de/documents/publikat...65/07-46-1.pdf

Gruss
Emily
 
Alt 21.01.2009, 01:38   #152
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Rinzwind
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Standard AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Gibt es eigentlich auch eine Studie dazu, wie viele gebildete, berufstätige Frauen ihr Kind abtreiben, obwohl sie sich Kinder wünschen, weil sie angst um ihre Stelle haben und nicht in die Armut abrutschen wollen?

Schönen Gruß, Andreas
__

"Wer nicht bereit ist, aus der Geschichte zu lernen, der ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen."
(Übersetzungsvariante eines Zitats von George Santayana)

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Alt 21.01.2009, 01:43   #153
andine
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Standard AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

In zeiten von arbeitslosigkeit werden mehr kinder geboren und wenn schon. Deutschland kann froh sein, dass es noch frauen gibt, die sich auf das risiko kind einlassen. Denn eigentlich gehören wir allesamt ausgestorben.
 
Alt 21.01.2009, 01:49   #154
andine
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Standard AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

@andreas
Ich habe das 2000 getan und ich kann dir sagen, dass es kein job heute wert ist. Ein job geht, ein kind bleibt.
 
Alt 21.01.2009, 02:06   #155
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destina
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Standard AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Die Zahl der pro Frau durchschnittlich geborenen Kinder liegt seit ca. 30 Jahren bei 1,4.
Ist also relativ konstant. Und seit zwei Jahren sterben mehr Menschen, als Kinder geboren werden, so daß im schlimmsten Fall die Bevölkerung Deutschlands in 2050 bei 59 Millionen liegen könnte. Wobei diese Entwicklung mit Städtesterben begleitet sein wird. Aber da sind wir mit Sicherheit nicht allein in Europa. Und die Entwicklung ist m.E. auch nicht umkehrbar.
Man kann sich ja sicher über alle möglichen Dinge streiten, ob Abtreibung oder nicht, ob Kinder bekommen, wenn man arbeitslos ist oder nicht, ob als Frau auf die Verhütung achten, oder nicht. Aber meiner Meinung nach sollte jede Frau verantwortungsvoll mit ihrer Rolle bei der Fortpflanzung umgehen. Kindern gehört die Liebe, Geborgenheit und Zuwendung der Mutter, des Vaters, der Familie und auch der Gesellschaft. Und jede Frau kann und muß für sich entscheiden, wie sie diese Aufgabe annimmt und mit Leben erfüllt,denn jede Frau hat die Freiheit dazu. Und sicherlich spielen dabei eine Unmenge Faktoren eine Rolle, die eine Entscheidung für ein oder mehrere Kinder beeinflussen.
destina ist offline  
Alt 21.01.2009, 02:12   #156
andine
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Standard AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Deshalb kann es sinnvoll sein, ein kind zu bekommen, wenn kein guter job dabei im spiel ist. Meiner freundin hat ihr job nichts genutzt, sie ist ihn trotzdem los, weil sie keine überstunden machen kann, aber sie ist verheiratet. Sie profitiert vom splitting und würde aus steuerlichen gründen nicht vollzeit arbeiten und auch nicht müssen. Sie profitiert indirekt vom sozialstaat. Sie hat mir noch nie das gefühl gegeben, dass sie etwas besseres ist. Sie ist eigentlich eine verheiratete alleinerziehende. Er macht selten etwas mit dem kind. Also kann mein alleinerziehend nicht viel schlimmer sein.
 
Alt 21.01.2009, 03:24   #157
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destina
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Standard AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Meiner Meinung hat ein guter Job, ein schlechter Job oder gar kein Job im Grunde genommen erst einmal nichts mit Kinder bekommen zu tun. Es ist auch immer die Frage, wie und wo man lebt. Ich bin Ossi, und Frau, Kinder und Familie sowie und Beruf und Gesellschaft waren dort in einer gewissen Harmonie. Also das eine schloß das andere nicht aus. In der DDR waren 90% der Frauen berufstätig.Sie konnten das sein, weil der Staat ihnen die Möglichkeit dazu gab. Er gab ihnen natürlich die Möglichkeit nicht uneigennützig, weil wiederum die Frauen in der Wirtschaft gebraucht wurden. Und der Staat wollte auch Kinder. Da ich ja nun die Möglichkeit habe zu vergleichen, muß ich sagen, dass es wahrscheinlich nie wieder so sein wird. So gut, für Frauen, Kinder und Familien. Ich selbst habe einen Sohn, der 24 Jahre alt ist, und in Dresden wohnt. Er ist voriges Jahr im Oktober mit seiner Freundin in eine gemeinsame Wohnung gezogen. Beide arbeiten. Aber ich glaube nicht, dass ich, wenn überhaupt, sehr schnell mit einem Enkel rechnen kann.
Als mein Sohn geboren wurde, bin ich nach 6 Monaten wieder arbeiten gegangen. Er war bis zum 3. Lebensjahr in der Grippe, ab dann im Kindergarten, dann Vorschule und dann 1991 Einschulung + Hort in Sachsen. Bis dahin hatten wir kein Problem. 1991 sind wir im November nach Bayern gezogen.(wir hatten beide unsere Arbeit verloren). Da gingen die Probleme los. Kein Hort. Ich war aber von morgens bis spät nachmittags unterwegs.Mein damaliger Mann war die ganze Woche auf Montage. Also mußte ich mir eine private Betreung suchen. Das geht aber sicherlich nicht mit mehreren Kindern, die in der Regel unterschiedlichen Alters sind. In der DDR war das kein Problem. Frauen meiner Altersgruppe hatten i.d.R. 2-3 Kinder und waren trotzdem voll berufstätig. Und alleinerziehend war genausowenig problematisch. Die Betriebe, wo diese Frauen arbeiteten, machte es Ihnen möglich, ihre Kinder früh in die Kindereinrichtungen zu bringen und auch wieder nachmittags abzuholen. Außerdem gab es auch Wochenkindergrippen und -gärten. Natürlich konnten Frauen auch zu Hause bleiben. Es gab ja das Babyjahr. Aber die meisten Frauen sind gern auf Arbeit gegangen. Die Unterbringung in den Tageseinrichtungen waren kostenlos und die Kinder haben sich dort wohl gefühlt.
Was ich damit sagen will, ist, dass auch solche Umstände die Entscheidung für ein Kind sehr erleichtern, weil gerade Frauen, die sich auch beruflich entwickeln wollten oder einfach arbeiten wollten vom Staat in jeder Form unterstützt wurden. Egal, ob verheiratet, alleinerziehend oder Patchwork.
destina ist offline  
Alt 21.01.2009, 04:04   #158
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Standard AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Zitat von andine Beitrag anzeigen
@andreas
Ich habe das 2000 getan und ich kann dir sagen, dass es kein job heute wert ist. Ein job geht, ein kind bleibt.
Danke für deine Offenheit. Die Frage ist halt, wie oft kommt so etwas vor in einem Land, wo sich die Tochter vom Grinse-Ernst (Albrecht) hinstellt und vorheuchelt, etwas für Kinder zu tun, aber höchstens 10 % der Kinder meint, die geboren werden.

Darüber gibt es keine Statistik!

Die Fragen die sich mir jetzt stellen sind, wie hättest du (würden Frauen in ähnlichen Situationen) entscheiden, wenn sie zum Zeitpunkt der Schwangerschaft erwerbslos sind? Würden sie sich auch dem Psychischen Trauma einer Abtreibung aussetzen oder würden sie lieber das Kind bekommen? Warum werden solche "Studien" bei Erwerbslosen durchgeführt? Wer definiert "Bildungsstand" (der Schulabschluss wäre mir zu platt, dafür habe ich schon zu viele völlig verblödete Abiturienten kennengelernt )? Usw.?

Schönen Gruß, Andreas
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Alt 21.01.2009, 08:48   #159
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Standard AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

@andreas

Ich auch so 2000 rum.Beim ersten Kind war es schon schwierig,da mir meine damalige Chefin gedroht hatte ,ich wuerde in der Umgebung nicht mehr"Fuss"fassen,sollte ich meinen unbefristeten Vertrag nicht durch meine Unterschrifft in einen befristeten Vertrag umwandeln.

Was heisst eigentlich "Bildungsfern"?

Ich habe einen Realschulabschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung.
Es waere mir moeglich gewesen auf ein Techn.Gymi. zu gehen,aber ich wollte damals unabhaenigig vom Elternhaus sein und auf eigenen Fuessen stehen.

Ist man schon bildungsfern,wenn man nicht Abitur oder studiert hat?

LG Mandy
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Alt 21.01.2009, 09:39   #160
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Standard AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Zitat von Emily Beitrag anzeigen
Nochmal zurück zum Ursprungsthread:

Die "Studie" ist im Original ein "Discussion paper". Hier heisst es unter anderem (das ganze Ding ist hart zu lesen, finde ich, vielleicht liegt es auch an der Abendstunde):
http://www.diw.de/documents/publikat...2707/dp841.pdf

DIW: DIW Berlin: Das Institut: Das Institut

http://www.diw.de/documents/publikat...65/07-46-1.pdf

Gruss
Emily
Ich hoffe die Übersetzung ist OK?

In Plätzen, wo strenge Normen der mütterlichen Sorge mit einer unterentwickelten Jugendfürsorge-Infrastruktur, umfassendem Mutterschaft-Schutz und Wiedereinstellungsrechten verbunden werden (wendet sich der Letztere nach Deutschland nur), das Ergebnis in langen Zeiträumen der Abwesenheit vom Arbeitsmarkt. Diese umfassenden Arbeitsmarktausgänge wegen der Mutterschaft sind nah mit der Anrechnung von traditionellen Geschlechtrollen verbunden, die in Institutionseinstellungen wieder hervorgebracht sind. Das gibt umfassenden Inkompatibilitäten der Arbeit und Familienbildung Zeichen, die mit den hohen Gelegenheitskosten der Elternschaft verbunden sind [...] Folglich, wenn ein Paar plant, ein Kind zu haben, den Arbeitsmarktausgang wegen der Elternschaft innerhalb der Arbeitslosigkeitsepisode konnte legend, als eine Strategie dienen, die Dauer der Arbeitsmarktabwesenheit besonders in Ländern zu minimieren, wo die Institutionseinstellung eine umfassende Geburt-zusammenhängende Beurlaubung veranlasst. Das Entscheiden für solch eine Strategie hängt ab, ob Personen beschließen, dass eine Rückkehr zum Arbeitsmarkt von der Arbeitslosigkeit oder von einer childrelated Arbeitsmarktabwesenheit leichter ist. [...] Außerdem finde ich einen ausgesprochenen Einfluss der Arbeitslosigkeit unter Frauen mit einer niedrigeren Bildungs- und Berufserreichung.

Diese Ergebnisse werden besonders in Deutschland und dem Vereinigten Königreich, zwei Länder ausgesprochen, die die Last verlassen, Berufsverpflichtung und Elternschaft Frauen beizulegen. Wichtig verbinden diese zwei Länder widersprechende Institutionsmaßnahmen, Berufssehnsüchte besonders unter jüngeren Frauen nährend, während traditionelle Geschlechtrollen noch kulturell eingebettet und Institutions-zum Beispiel durch die Vernachlässigung des Mutterschaft-Schutzes wieder hervorgebracht werden und (das Vereinigte Königreich), strenge mütterliche Krankenschwester-Normen (Deutschland), und durch eine unterentwickelte Versorgung der öffentlichen Jugendfürsorge (sowohl in Deutschland als auch im Vereinigten Königreich) unterstützen.
McMurphy ist offline  
Alt 21.01.2009, 09:42   #161
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Standard AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Zitat von Mandy32 Beitrag anzeigen
@andreas

Ich auch so 2000 rum.Beim ersten Kind war es schon schwierig,da mir meine damalige Chefin gedroht hatte ,ich wuerde in der Umgebung nicht mehr"Fuss"fassen,sollte ich meinen unbefristeten Vertrag nicht durch meine Unterschrifft in einen befristeten Vertrag umwandeln.

Was heisst eigentlich "Bildungsfern"?

Ich habe einen Realschulabschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung.
Es waere mir moeglich gewesen auf ein Techn.Gymi. zu gehen,aber ich wollte damals unabhaenigig vom Elternhaus sein und auf eigenen Fuessen stehen.

Ist man schon bildungsfern,wenn man nicht Abitur oder studiert hat?

LG Mandy
Nein ist man nicht, aber es bleibt einem viel verschlossen. So habe ich trotz Abendstudium (FH) keine Chance z.B. Abteilungsleiter zu werden oder in eine ähnliche Position zu kommen.

Die, die Abitur haben bleiben unter sich. Es wird von den wenigsten honoriert wenn man sich weiterbildet.
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Alt 21.01.2009, 09:43   #162
Emily
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Standard AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Zitat:
strenge mütterliche Krankenschwester-Normen (Deutschland)
very gebabelfisht!

no prob ... auf deutsch: Auf deutsch - kein prob!

Emily
 
Alt 21.01.2009, 09:44   #163
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Standard AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Zitat von Emily Beitrag anzeigen
very gebabelfisht!

no prob ... auf deutsch: Auf deutsch - kein prob!

Emily
Zammeliges Gedankenchaos ;-): Heute schon gebabelfisht?


Der da war es --> PROMT - ein kostenloser Text- und Webseiten-Übersetzer - Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch (Brasilianisch) und Russisch.

Einer der wenigen Perlen im Netz.
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Alt 21.01.2009, 11:27   #164
isabel
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isabel
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Standard AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Vorwort:

Das Thema ist brisant. Ich habe es 2mal gelesen und zu jedem Beitrag mir Gedanken gemacht (außer gewisse, unnötige Diskussion.) Ich kann nicht alles kommentieren.

Ich war schon immer Feministin, abwertend Emanze genannt.

Jede Frau hat Recht, Familie zu gründen, Kinder zu bekommen, ohne Familienbildung Kinder zu bekommen, wann sie es für richtig empfindet und wie viele Kinder sie für richtig hält, ohne sich übernehmen zu müssen und ohne andere dazu zu nötigen.
Jede Frau hat Recht auf gewünschte Bildung und Arbeit.

Gleichberechtigungswegen muss es machbar sein, mit Einbeziehung von Partner in gleicher Masse in die Erziehung der Kinder, - Kariere und Familie zusammen zu bringen.

Dazu ist der Staat verpflichtet, für entsprechende Rahmenbedingungen zu sorgen.
Für Sexuelle Selbstbestimmung haben beide Geschlechter gleiches Recht, ohne die Rechte des anderen zu verletzen.

Grundbedingung: die Gesellschaft muss radikal ihre angestaubte, mittelalterliche, auf Patriarchat basierende Mentalität ändern.
Wer soll damit anfangen, wenn nicht wir, Frauen? Der Weg wird steinig (wie schon ein Exemplar bewiesen hatte, ein Wunder im Winter.)


Ich möchte mit einem Zitat von MrsNorris anfangen:

Zitat:
„Ich finde, heutzutage macht man es als Frau sowieso immer falsch. Kriegt man Kinder, bedeuten die nur Stress und Kosten. Kriegt man keine, ist man keine richtige Frau.
Bleibt man zu Hause, ist man faul, geht man arbeiten, eine schlechte Mutter.
Komisch, dass immer auf den Frauen rum gehackt wird, egal wie sie ihr Leben führen.“


Leider, so ist die allgemeine Einstellung. Dazu kommt noch für die, die lange mit dem Nachwuchs überlegen wegen Arbeitstelle: Karrierefrau, die nichts von normalem Leben versteht – in sehr abfälligen Sinne.

Nun, ja, ich wollte auch meine sg. „Karriere“ machen – darunter verstehe ich Einstieg von Praktikantin durch erste, kleine Stelle bis stabile Position im Arbeitsleben. Auf Grund der Ausbildung, Weiterbildung, Qualifikationen und harter Arbeit.

Ist dieser Weg nur für Männer reserviert?

Mit 29 habe ich meine Tochter auf die Welt gebracht. Es war nicht geplant, aber an Abtreibung habe ich gar nicht erst gedacht. Ich habe mich gefreut und habe meine Tochter immer sehr geliebt, bis jetzt und das wird sich nicht ändern. Am 10.01.09 ist sie 20 geworden, wir verstehen uns prima (war nicht immer so), und ich möchte sie nicht missen.

Die Konsequenzen waren, leider, ungeheuerlich. Damit habe ich nicht gerechnet, vor allem, da meine Familie auch ein Vorbild für mich war. Meine beide Eltern sind Akademiker, beide haben immer gearbeitet, dabei 3 Kinder (meine 2 Brüder und mich) großgezogen. Meine Mutter hatte jeweils höchstens 3 Monate Mutterschaftsurlaub genommen. Sonst war die Familie da, Kindestagesstätten, Kindergarten, Tagesmütter, Schule mit Hort. Selbstverständlich, ohne wenn und aber, dürfte meine Mutter ihre Stelle wieder beziehen, alle haben sich gefreut und sie unterstützt. Eigentlich hatte sie lange Zeit mehr verdient, als mein Vater; an Luxusleben war damit trotzdem nicht zu denken. Das war in Polen.

Als meine Tochter 6 Monate alt war, habe ich angefangen, mein Anpassungsjahr zu machen, KiTa für sie habe ich auch bekommen, Bezahlung von Otto-Benecke-Stiftung, eigentlich gleich der Sozialhilfe. Es ging nicht mal 4 Monate gut, da meine Tochter als Frühchen auffällig für alle Infektionen war, musste ich öfters zu Hause bleiben, ich hatte niemandem, der mir damals geholfen hätte. Letztendlich musste ich mich mit dem Vater meines Kindes doch arrangieren, obwohl ich mit dem Baby ihn aus guten Gründen verlassen hatte. (letztes Körnchen Reis wurde gegessen, Windel fast keine mehr, stillen konnte ich nicht mehr, Sozialamt hatte sich Zeit gelassen).

Seit dem war ich einfach nichts mehr wert, was ich von allen Ecken zu spüren bekam; ich war nicht verheiratet. Es gab Menschen, die mir zu verstehen geben wollten: „ich sollte mich freuen, dass der Vater des Kindes mit mir zusammen sein wollte, (als was – als Konkubine?), da ich ein Kind als ledige Frau bekommen hatte, wer weiß, von wem?“ Na, ja, von seiner Seite war das pure Berechnung.

Hallo, Theota,

da hast Du vollkommen Recht, die ledigen und geschiedenen allein erziehende Mütter werden in dieser Gesellschaft mit ganz anderen Kriterien betrachtet. Die Geschiedene werden schief angeguckt: die hat sich nicht um Mann und Familie gekümmert – aber, na, ja, kann passieren. Wogegen die Ledige werden von Anfang an verachtet, der Sünde bezichtigt, bestenfalls Flittchen, wenn nicht anders, genannt, einen Platz in dieser Gesellschaft haben sie nicht verdient, die müssen büßen!

Ich gebe noch eins dazu, was niemand mehr wagt, laut auszusprechen – aber denken viele: wenn ein Seitensprung eines Mannes nicht erfolglos bleibt: „der arme, hat ein Fehler gemacht und muss jetzt für das Flittchen und den Bastard noch bezahlen!!!“

Die Mentalität hat sich seit Mittelalter zwar gemildert, aber nicht geändert. Die katholische Kirche hat immer und immer wieder dazu beigetragen, (Bischof Mixa), die Auswahl von Filmen im TV , Propaganda und Presse Richtung heile Familie, Politik („Herdgeld“ für Hausfrauen – CSU), Familienrecht, fehlende Kinderbetreuung gepaart mit Arbeitszwang (Thema für sich) – also: Schikanen auf laufendem Band. Eine unfähige überehrgeizige Familienministerin, für die die beste Lösung von Familienproblemen gemeinsames Gebet ist, die auch Erziehungsrichtlinien zusammen mit der Kirche ausarbeiten wollte.
Die emanzipatorischen Erfolge, die schwer von Feministinnen erarbeitet wurden, sind bald Vergangenheit!

Obwohl Gesetzte gegen Gewalt in der Familie, neulich gegen Stolking, Gleichstellunggesetzt, härtere Strafen für sexuellen Missbrauch und Vergewaltigung theoretisch existieren, praktisch haben die Opfer, meistens Frauen, wenig Chancen, ihre Rechte zu bekommen. Es reicht ein Minirock, gute Schminke, Lächeln: es wird als Provokation von Seite der Frau ausgelegt und in Folge ihre Glaubwürdigkeit in Frage gestellt.

Sollte zu Verurteilung kommen, werden die Täter resozialisiert, von Psychologen begleitet, dürfen Schulabschlüsse im Knast nachholen, wogegen die Opfer alleingelassen werden.
Mit totaler finanzieller Abhängigkeit in Aufgezwungenen Einstandgemeinschaften sind Frauen verstärkt den Männern, die durch nicht selbstverschuldete Armut zu Aggressivität neigen, ausgeliefert.
Wie man es drehen und wenden mag: die Schuldigen in Augen „Bürgerlicher“ Gesellschaft sind immer die Frauen.

(GEZ nimmt Gebühren auch für Geräte, die nur theoretisch sich eignen können, Empfang von ÖF-R zu ermöglichen.)
Am Arbeitsmarkt werden Frauen generell diskriminiert, weil sie die Gebärmutter haben und Kinder gebären können.
Schon alleine deswegen ergibt sich Lohn/Gehalt-Unterschied zwischen den Geschlechtern um die 20% zum Nachteil der Frauen.

Zitate:#1

Zitat:
»Ein Kind kann zu einem solchen Zeitpunkt den endgültigen Ausstieg aus dem Arbeitsmarkt bedeuteten und damit sowohl die eigenen Investitionen in die Ausbildung entwerten als auch die Karrierechancen blockieren«, so Schmitt. »Zudem schreckt viele gut ausgebildete Frauen die Vorstellung ab, sich in die finanzielle und soziale Abhängigkeit vom Partner begeben zu müssen.«


Zitat:
Besonders ausgeprägt sei die Wahrscheinlichkeit, im Falle von Arbeitslosigkeit ein Kind zu bekommen, in Ländern, in denen Kinderbetreuung und Familie noch stärker als weibliche Pflichten angesehen würden, wie in Deutschland oder Großbritannien. Anders als in Frankreich oder Finnland sei hier die Arbeitsteilung zwischen Mann und Frau noch deutlich von einem traditionellen Rollenverständnis geprägt.


Zitat:
Ein Kind bedeute damit besonders für Frauen große Verzichte, die durch den Wunsch nach finanzieller Unabhängigkeit noch gesteigert würden.“


Das ist schon alles richtig, aber viel zu oberflächlich. Die Verhaltensweise betrifft genauso Frauen, die in Beruf stehen.
Einen Grund dafür sehe ich in früheren Entscheidungen. Auf Grund der Erziehung und Familienbilder entscheiden sich die Mädchen und junge Frauen, ob sie eher traditionell leben wollen, oder aber modern – mit guter Ausbildung und Unabhängigkeit. Nach diesen Prinzipien wählen sie auch ihre Ausbildung und Beruf.

Für traditionelle Rollenteilung gehören Kinder dazu. Außer Extremfällen, die hier schon (übertrieben) erwähnt wurden, stehen die mehrfachen Mütter dazu: sie lieben Kinder und Kindererziehung ist ihre Berufung. Die damit verbundene Arbeit verrichten sie mit Freude und Begeisterung, sie meistern jede kritische Situation in Sinne ihrer Kinder. Wären sie nicht arbeitslos geworden (die Entwicklung heutigen Zeiten), hätten sie auch schnell Kinder bekommen und auf Arbeitsstelle verzichtet – es war früher möglich.

Ich denke, man sollte sich nicht anmaßen, die Frauen auf Gebärmaschinen zu reduzieren.

Erzieher/innen, Kindergärtner/innen, Lehrer/innen, Köche/innen, Reinigungskräfte, Wäschereimitarbeiter/innen, Krankenpfleger/innen– werden jede einzeln für die Arbeiten bezahlt in Rahmen geregelten Zeiten z.B. 40 St/Wo. Eine Mutter muss die alle Arbeiten abwechselnd rund um die Uhr machen. Dazu ist Organisationstalent und Durchsetzungsvermögen gefragt. Die traditionellen Herren der Welt, die Ernährer der Familie, lassen sich auch noch dazu bedienen. Fehlen die „Ernährer“, muss dann die Alleinerziehende auch diese Aufgabe übernehmen.

Hamburgerin:

Zitat:
Ich bin alleinerziehende Mutter von sieben Kinder, von denen vier noch zu Hause leben. Ich habe meine Kinder gern und lange vor Hartz bekommen.
Verschiedene Schicksalsschläge führten dazu, dass ich immer weiter unten ankam. Ich würde heute kein Kind in diese Welt setzen! Nicht eines!


Du hast meine ganze Bewunderung, (auch von anderen Themen), aber den letzten Satz glaube ich Dir nicht. Du liebst Kinder viel zu sehr.

Meine weitere Geschichte möchte ich mit einem Zitat weiter erzählen.

Zitat von Theota:

Zitat:
Fairerweise sollte man dieser Zahl von "Müttern, da arbeitslos" mal die Zahl derer entgegensetzen, welche "arbeitslos, da Mutter" sind


Ich hatte mich erstmal um mein Kind, und Haushalt gekümmert, dann auf einmal hatte ich 2 Stiefkinder (7 und 8) dazu bekommen, dann kam auch die Selbstständigkeit meines Partners mit einem Malereibetrieb. Als Malermeister hat er auch richtig gearbeitet (nachdem ich ihm die Prinzipien von Vollwärmeschutz erklären musste, da diese Technik in Polen noch nicht im Mode war), als Geschäftsmann…., was kann man erreichen, ohne die Sprache zu kennen?

Da war mein jahrelanger Einsatz entstanden: Übersetzten. Also: Werbung, Kundenberatung, Kredite (leider, mit meiner Bürgschaft), Versicherungen, Steuerberater, Steuerrecht, Baugewerberecht und Normen, Arbeitsrecht, Management, Abwicklung von Verträgen mit Auftraggebern und Lieferanten mit Berücksichtigung aller Vor- und Nach-teilen.
Buchhaltung, Aufmass der Flächen für Kostenvoranschläge, Materialbestellung und Rechnung, Personalwesen usw. Dann auch schwere, körperliche Arbeit an Baustellen, was meinen ohnehin schwachen Bandscheiben den Rest gegeben hatte.
Von meiner Tochter hatte ich auch immer weniger – Kindermädchen/Haushälterin war da, bis ich einen Kindergartenplatz ergattert hatte.

Ich musste das alles erst selber erlernen, da ich nach Humanmedizinstudium von Geschäftsleben keine Ahnung hatte. Sicher, ich machte auch Fehler – die wurden mir nicht so einfach verziehen. Mein Selbstwertgefühl schwand immer stärker. Ich versuchte die Fehler und meine unkompetente (woher?) Arbeit durch noch mehr Bemühungen und mehr Arbeit zu kompensieren.

Über soziale Einrichtungen für Frauen, wenn damals schon welche waren, hatte ich keine Ahnung. Durch finanzielle Bürgschaften hatte ich mich selber in unlösbare Situation hineinmanövriert.

Ich wollte da raus, ich habe mich bei AA gemeldet, natürlich, ohne Leistung. Ich habe mich bei verschiedenen Krankenhäusern beworben. Mein Anpassungsjahr war noch nicht absolviert, theoretisch könnte ich auch weiter machen, aber die Stiftung war nicht mehr für mich zuständig, AA auch nicht, also, entweder AG: Krankenhaus (Bezahlung zu mindest mit AiP vergleichbar), oder gar keiner, was schon alleine wegen Haftpflichtvers. nicht ginge. Eine von sehr netten Antworten (natürlich ohne Zeugen): „wir haben genug arbeitslose deutsche Ärzte, ohne Kinder“.

Wegen gesellschaftlichen Drucks habe ich doch geheiratet, um 3 Jahre später geschieden und Allein erziehend zu werden. Fehlentscheidung, die nur mein Schuldenberg aufgestockt hatte. Gelegenheitsjobs. Entweder überqualifiziert oder gar nicht. Absagen, Absagen, Absagen. UV von JA, da mein Ex nicht zahlungsfähig war, (aber teure Autos, luxuriöse Wohnungaustattung, Reisen, wertvolle Sachen, für die ich auch gearbeitet hatte: neue Frau, Gütertrennung, alles an sie verkauft, „um gemeinsame Schulden zu mindern“???.)

Nach erfolgreichen Unterhaltstitel Durchsetzung musste ich erst Anzeige machen, dann einen Gerichtsvollzieher dahin schicken (zufälligerweise abgemeldet, für einige Zeit, unauffindbar), den ich auch noch selbst bezahlen dürfte – da war erst Sozi zufrieden.
Bezahlt hat er trotzdem nicht. Es hätte mir damals sehr geholfen, bei verschiedenen Jobs, dann ALG, ALHi., alles bis Ende 2004. Nein, erst nach Drohung von Staatsanwalt hatte er angefangen, 150,-€/Mo zu bezahlen, Ende 2005 – alles auf H4 angerechnet. Es ging nur um Kindesunterhalt.

Jetzt such ich schöne Rahmen, um mein Diplom sichtbar (zumindest für mich - ich bekomme keinen Besuch, habe mich erfolgreich privat isoliert) an Ehrenplatz an der Wand zu hängen.
Irgendwelche Rente (über 300,-€) habe ich auch nicht verdient: H4, dann Sozi bis Ende des Lebens.

Wen wundert es dann, dass eine Frau, die für ihre gute Ausbildung hart gearbeitet hatte mit finanzieller Unterstützung der Eltern, panische Angst vor einem Schicksal, wie der meiner, hat und trotzt Kinderwunsch darauf lieber verzichtet?

Ich war naiv. Ich komme aus Polen.

Destina:

Zitat:
Meiner Meinung hat ein guter Job, ein schlechter Job oder gar kein Job im Grunde genommen erst einmal nichts mit Kinder bekommen zu tun. Es ist auch immer die Frage, wie und wo man lebt. Ich bin Ossi, und Frau, Kinder und Familie sowie und Beruf und Gesellschaft waren dort in einer gewissen Harmonie. Also das eine schloß das andere nicht aus.


Ich hatte anfangs geglaubt, dass das besonders in so „moderner und demokratischer“ BRD zutrifft.
Man lernt von eigenen Fehlern – manchmal zu spät.

Rinzwind:

Zitat:
Die Frage ist halt, wie oft kommt so etwas vor (Abtreibungen) in einem Land, wo sich die Tochter vom Grinse-Ernst (Albrecht) hinstellt und vorheuchelt, etwas für Kinder zu tun, aber höchstens 10 % der Kinder meint, die geboren werden.


Unerlaubten Schwangerschaftstests in einer Nortruper Fleischfabrik, z.B. Das Thema war im Forum.

Interessanter Artikel von FAZ.Net:

Ursula von der Leyen
Eine steile Karriere
Ursula von der Leyen: Eine steile Karriere - Hintergründe - Politik - FAZ.NET

Lügen, Verstellungen, Image, Intrigen.

Auch interessant, Zitate:
Zitat:
Im März 2006 erschienen bei n-tv.de ein Bericht, der sehr schön offenbart, welche Ziele Ursula von der Leyen verfolgt. Darin heißt es, “Eltern sollten mit ihren Kindern beten und ihnen so selbstverständlich wie die Muttersprache auch Religion mitgeben.”

Zitat:
Im April 2006 verkündete Ursula von der Leyen, dass sie in einem Bündnis für Erziehung zusammen mit den Kirchen Leitlinien für die Erziehung erarbeiten wolle, wobei “christliche Werte wieder zum Fundament der Erziehung” werden sollen.
Zudem dürfte die Frage interessant sein, wie unsere Familienministerin es mit der grundgesetzlichen Trennung von Staat und Kirche hält, wenn sie in der Erziehung eine so enge Verbindung von Staat und Kirche forciert. Dennoch nahm sie das Bündnis weiter in Schutz, da die Kirchen ja so viele Erfahrungen im Umgang mit Kindern hätten.
Zitat:
In den von christlicher Ideologie verblendeten Denkkategorien einer Ursula von der Leyen existiert das Elend von Kindern in Deutschland vermutlich nicht oder ist wohl nur Ausdruck für zu wenig Gebete. Vielleicht sollte sie erst einmal zur Kenntnis nehmen, dass es nicht in jeder Familie einen Ministerpräsidenten wie ihren Vater, einen Medizin-Professor wie ihren Mann oder eine Ärztin wie sie selbst als Versorger gibt. Ursula von der Leyen sollte einmal den brutalstmöglichen Blick ins Schattenreich des Elends deutscher Familien werfen, bevor sie sich weiter in fruchtlosen bis hirnrissigen Aktionen verzettelt.


Perspektive 2010:
Perspektive 2010 » Blog Archive » Warum ich Ursula von der Leyen (CDU) für eine miserable Familienministerin halte

Nachtrag:
Warum habe ich den Eindruck, dass die sehr oberflächliche Beschreibung von DIW zu mehr Spalterei zwischen Frauen provoziert?

Mit freundlichen Grüßen
Isabell
__

Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Art.1 P.1GG

Damit das auch so bleibt:
Wacht auf, Verdammte dieser Erde,!


Aus Solidarität und als Ausdruck meines Protests gegen die Kriminalisierung der freien Meinungsäußerung:
"Ich fürchte mich nicht vor der Rückkehr des Faschisten in der Maske des Faschisten, sondern vor dessen Rückkehr in der Maske des Demokraten."
(Adorno)

Venceremos!
isabel ist offline  
Alt 21.01.2009, 11:58   #165
andine
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Standard AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Schöner beitrag isabel. Wer wirklich glaubt, dass der job keinen einfluss hat, der ist realitätsfern. Die ddr ist seit langem geschichte.
 
Alt 21.01.2009, 11:59   #166
ashna
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Standard AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

isabel, ich bin beeindruckt. Wirklich eine sehr schöne Ausführung.

Einen Kommentar kann ich mir indes nicht verkneifen, und zwar die Forderung von der vdL, Zitat:"...dass sie in einem Bündnis für Erziehung zusammen mit den Kirchen Leitlinien für die Erziehung erarbeiten wolle, wobei “christliche Werte wieder zum Fundament der Erziehung” werden sollen...."ZitatEnde.
Was man von den kirchlichen Institutionen halten kann ist jeden seine Sache, ich finde sie einfach nur noch zum Wegrennen. Und wenn man im Netz sucht wird man fündig, wie früher die christliche Erziehung, im Namen des Herrn (vor allen Dingen in staatlichen Einrichtungen) gehandhabt wurde. Und so in etwa will die vdL das haben? Wenn ja, dann frage ich mich, von welcher Galaxie die gute Frau entsannt wurde.
 
Alt 21.01.2009, 22:59   #167
Emily
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Standard AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Zitat von ashna Beitrag anzeigen
isabel, ich bin beeindruckt. Wirklich eine sehr schöne Ausführung.

Einen Kommentar kann ich mir indes nicht verkneifen, und zwar die Forderung von der vdL, Zitat:"...dass sie in einem Bündnis für Erziehung zusammen mit den Kirchen Leitlinien für die Erziehung erarbeiten wolle, wobei “christliche Werte wieder zum Fundament der Erziehung” werden sollen...."ZitatEnde.
Was man von den kirchlichen Institutionen halten kann ist jeden seine Sache, ich finde sie einfach nur noch zum Wegrennen. Und wenn man im Netz sucht wird man fündig, wie früher die christliche Erziehung, im Namen des Herrn (vor allen Dingen in staatlichen Einrichtungen) gehandhabt wurde. Und so in etwa will die vdL das haben? Wenn ja, dann frage ich mich, von welcher Galaxie die gute Frau entsannt wurde.
Wie mensch sie finden mag oder nicht, alleine schon wer die Ehe und die häretische Kirche hochhält ist an sich schon nicht christlich, somit unchristlich oder auch, wie man´s mag, einfach nur das Gegenteil von christlich.

Zitat:
Matthäus 22, 30 Denn in der Auferstehung heiraten sie nicht, noch werden sie verheiratet, sondern sie sind wie die Engel Gottes im Himmel.
31 Was aber die Auferstehung der Toten betrifft, habt ihr nicht gelesen, was euch von Gott gesagt ist, der spricht: 32 »Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs«?
Frei übersetzt: Der Gott derjenigen die Flügel haben, der Lachenden und der ewig Zweiten.
Zitat:
2Mo 3,6. Gott ist aber nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebendigen.
Yupp. So tot wie die Ausgeleiert möchte ich wirklich nicht gerne sein.

Eigentlich sollten wir wissen, mit was wir es zu tun haben. Jedenfalls irgendwie nicht mit Lebendigem.

Emily
 
Alt 22.01.2009, 12:13   #168
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Standard AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Kennt jemand diese Studie? Leider finde ich den Lnk nicht mehr, mein Internet spinnt seit gestern total.

"Frauen orientieren sich etwa bei der Wahl eines neuen Arbeitsplatzes völlig anders als Männer. So suchen junge Akademikerinnen aus dem kaufmännischen Bereich in erster Linie nach persönlichen Entfaltungsmöglichkeiten und Jobsicherheit. Männer dagegen verlocken vor allem hohe Gehälter zum Jobwechsel. So stand es in einer Studie des Personaldienstleisters Access, die im September 2005 erschien.
Da Männern in den meisten Familien immer noch die Rolle des Familienernährers und –versorgers zukommt, ist ihre Motivation bezüglich Berufswahl und beruflichem Engagement immer noch (oft notgedrungen) eine andere als bei Frauen, die einer Vielzahl von Studien und Umfragen zufolge mehrheitlich andere Prioritäten setzen, als ihr Leben lang einer Vollzeit-Berufstätigkeit nachzugehen und mit dem Gehalt Mann und Familie mit zu ernähren. Diese unterschiedliche Job-Motivation spiegelt sich in der Leistung und damit auch in der Gehaltshöhe wieder, ist jedoch nicht in Prozentpunkten zu bemessen."
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Alt 22.01.2009, 18:23   #169
Emily
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Standard AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Zitat:
Diese unterschiedliche Job-Motivation spiegelt sich in der Leistung und damit auch in der Gehaltshöhe wieder, ist jedoch nicht in Prozentpunkten zu bemessen.
Das ist ja wieder mal nur eine Frechheit von den Schreiberlingen Die reale Arbeitswelt sieht wirklich anders aus, und zwar insbesondere was tatsächliche Leistung - und damit ist nicht der Wind aussen herum gemeint - betrifft.

Emily
 
Alt 23.01.2009, 00:23   #170
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Standard AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Es kommt noch besser! (Im Übrigen entspricht das nicht meine persönliche Meinung oder Ansicht)

Die Schattenseiten der „Traumjobs“

Doch auch die vermeintlich attraktiven Spitzenjobs sind mit erheblichen Beanspruchungen verbunden: „Untersuchungen unter Tausenden von Vorstandsvorsitzenden und Geschäftsführern großer Firmen und Konzerne sowie freiberuflich Tätigen (Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Ärzte) und Angestellten des mittleren Managements brachten (...) folgende Erkenntnisse über das Lebensgefühl oberhalb der 'gläsernen Decke' hervor: Fast die Hälfte beklagt, dass sie ihre Arbeit so in Anspruch nimmt, dass für ein Privatleben kaum Zeit bleibt. Jeder Fünfte ist generell unzufrieden mit dem Malocherzwang.
Was nicht verwundert: In den obersten Etagen wird heute 13 Stunden pro Tag gerackert, das Wochenende eingerechnet. Bei jedem vierten Schwerverdiener nimmt der Beruf mehr als vier Fünftel des gesamten Tages in Anspruch - eine Sklaverei, die sich mit manchem Geplacke in den untersten Schichten vergleichen lässt. 84 Prozent der Manager wissen, dass ihr Tagesrhythmus sich mit einer unbelasteten Ehe nicht vereinbaren lässt, Freunde haben sie aus Zeitmangel auch so gut wie keine mehr, und selbst in der Rolle des autoritären 'Chefs' fühlen sich viele unbehaglich.“
Hinzu kommen massive Gesundheitsprobleme bei Karrierebewussten und Spitzenverdienern: „Vielen Anwälten bringt ihr Streben nach Einkommen und Anerkennung (...) schon im Alter zwischen dreißig und vierzig Jahren Herzschmerzen, Bluthochdruck, Arthritis und Schlaflosigkeit ein. Managern geht es nicht anders. Zur Palette ihrer Beschwerden zählen Herz-Kreislauf-Probleme, Magenschleimhautentzündungen und -geschwüre, vegetative Störungen, Herzinfarkte, Nervenzusammenbrüche sowie diverse Ängste, Depressionen und Suchtkrankheiten. Der Missbrauch und die Abhängigkeit von Alkohol und Tabletten ist bei Führungskräften deutlich höher als im Durchschnitt der Bevölkerung. (…)
Das also ist das Gelobte Land, das dem weiblichen Geschlecht bislang bösartig vorenthalten wurde. Vielen Frauen, die auf die feministische Propaganda hereingefallen sind oder sich aus anderen Gründen auf den Weg 'nach oben' gemacht haben, geht es natürlich nicht anders als den Männern. Der Psychoanalytiker Horst Eberhard Richter erzählt von den Schattenseiten der weiblichen Emanzipation: 'Da kommen welche mit Krankheiten zu uns, die bisher eindeutig männliches Privileg waren. Viele rauchen, trinken und hetzen zuviel, passen sich übereifrig den technokratischen Strukturen an. Sie richten sich psychosomatisch zugrunde! Die Entwicklung ist teilweise dramatisch.' In der Tat hatten vor dreißig Jahren zwanzigmal so viele Männer Magengeschwüre wie Frauen, heute sind es 'nur noch' doppelt so viele. Auch was die Selbstmordraten angeht, tun die Frauen alles, um den männlichen Vorsprung einzuholen. Psychologinnen und Ärztinnen bringen sich dreimal so häufig ums Leben wie traditionell lebende Frauen, da sie mit denselben inneren Konflikten wie viele Männer leben müssen: Isolation, Einsamkeit, Unterdrücken von Gefühlen, ein ständiges Hin- und Hergerissensein zwischen beruflichem Ehrgeiz und persönlichen Bedürfnissen. Auch Arbeitsmediziner bestätigen, dass sich bei Frauen in Führungspositionen die Fälle von Alkoholabhängigkeit häufen.“ (quip, Juli 2003)

McMurphy ist offline  
Alt 23.01.2009, 22:05   #171
Emily
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Standard AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Letzteres mag sein, McMurphy, wenn sie so dumm sind zu versuchen es zu machen wie die Männer es machen. Oder, wie mein (männlicher) Chef letztens auf der Weihnachtsfeier meinte, als unsere exekutiven Männer zusammen gluckten und ich sie dafür aufzog: Wir besprechen die Lage der Welt, das ist ja auch der Grund warum sie so aussieht wie sie aussieht. (Im übrigen einer der wenigen Männer, welche wirklich einen verdammt schwierigen Job machen, aber unsere Branche ist irgendwie auch "andere Baustelle. Ich will damit sagen: Diesen jedenfalls kann ich (bisher, mensch weiss ja nie) hoch respektieren, was mir nicht mit Allen gelingt, und ganz besonders nicht in der freien Marktwirtschaft, wo Truthahngebaren zu 70% aufstiegsentscheidend ist. Die verbleibende Effizienz kann man sich selbst errechnen).

Es sagt beileibe niemand, dass es richtig und toll ist, wie die patriarchal erschaffene Welt aussieht, und viele Männer leiden eindeutig selber darunter. Im Endeffekt steht viel Aufwand für viel Machtgehabe, und wenig Effizienz im Wesentlichen. Eine meiner Lieblings-"Emanzen" pflegte auf den Vorwurf, sie wollten angeblich wie die Männer sein, zu sagen: "Genau das ja gerade nicht!".

Was manche andere Geschlechtsgenossinnen hingegen sich antun, und ihren Mitfrauen damit langfristig ebenfalls, ist keinesfalls begrüssenswert. Das gleiche gilt für Mitdamen, welche sich nicht trauen oder einfach auch zu faul sind, ihre Gaben zu leben und sich stattdessen zu Monsterweibchen entwickeln, welche reichlich Schlichen und Tricks ausgearbeitet haben um sich möglichst wenig anzustrengen und maximale Sicherheit zu erreichen. Es gibt keine Sicherheit ohne einen hohen Preis dafür zu zahlen - dafür aber jeder Menge Abenteuer.

Aber nochmal zurück zum Ursprungsgemurkse:

Wenn ein "Fachportal für Weiterbildung und Personalentwicklung" (Auch das noch: Arbeitslosigkeit kann das Kinderkriegen fördern) ein "discussion paper" als "Studie" verkauft, ist es da auch nicht weit her mit der Bildung. Passt aber zum allgemeinen Trend.

Ich kanns abwarten.

Emily
 
Alt 23.01.2009, 23:26   #172
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Standard AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Ach Emily,

ich hab es aufgegeben, Männer hacken auf den Frauen rum, Frauen auf den Männern.

So lebe ich in meinem eigenem Kosmos, die Kids, die wenigen gute Freunde.

So what.....
McMurphy ist offline  
Alt 23.01.2009, 23:47   #173
Emily
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Standard AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

So einfach ist das nicht. Es gibt, wie immer, "solche" und "solche".

Aber ich halte mich auch eher an wenige.

Gruss, und mach weiter,

Emily
 
Alt 24.01.2009, 09:21   #174
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Standard AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Was mir die letzten Jahre auffällt, ist dass gerade in der Zeitarbeit, also Disponenten, Niederlassungsleiter fast immer Frauen sind.

In den letzten beiden ZAF sogar ausschliesslich Frauen.

Also beuten Frauen verstärkt Frauen aus, Männer natürlich auch, aber eigentlich sollte doch eine Frau i.R. eine höhere soziale Kompetenz aufweisen als Männer.
McMurphy ist offline  
Alt 24.01.2009, 09:52   #175
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Standard Schattenkinder

Heute Abend im WDR "Schattenkinder" um 21:45.

Gut gemachtes Sozialdrama.

Davor, ab 20:15 auch ein guter Film (Drama) über die Pubertät zweier Mädchen.

Ich kenne beide Filme, wirklich sehr Sehenswert.
McMurphy ist offline  
 

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