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Alt 29.09.2009, 19:55   #26
Seattle
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Standard AW: SPD fällt in sich zusammen

lernt sie es, dass die Linke nicht der Feind ist?

1.ja
2. ja sicher
3. ich heiße Andrea Nahles, was soll die Frage? Also auf so eine Frage antworte ich nicht. Dafür bin ich zu beschäftigt.
 
Alt 29.09.2009, 19:56   #27
Volker
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Standard AW: SPD fällt in sich zusammen

Zitat von edy Beitrag anzeigen
4. Nöö
Zum kleinen Teil, wird sie tatsächlich Lehre ziehen, halt sozialdemokratisch.

Volker
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Alt 29.09.2009, 20:03   #28
galigula
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galigula galigula
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Standard AW: Jetzt rollen die Köpfe bei der SPD

Zitat von DomiOh Beitrag anzeigen
Ja aber solange Steinmeier noch da ist, ist das Material noch nicht komplett entsorgt...
Und das besonders verlogene Früchtchen" Olaf Scholz" nicht vergessen.
galigula ist offline  
Alt 29.09.2009, 20:04   #29
Sancho
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Standard AW: SPD fällt in sich zusammen

Bis zur nächsten BTW sind es noch 9 Landtagswahlen, wenn sich bis dahin nichts geändert hat, kann sie ja dann mit "Projekt 18" Werbung machen.
 
Alt 29.09.2009, 20:08   #30
Sancho
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Standard AW: Jetzt rollen die Köpfe bei der SPD

Zitat von galigula Beitrag anzeigen
Und das besonders verlogene Früchtchen" Olaf Scholz" nicht vergessen.
Der geht nach Hamburg.

Zitat:
Noch-Arbeitsminister Olaf Scholz war schon vorher aus der Riege möglicher Müntefering-Nachfolger ausgeschieden. Er soll künftig den Hamburger Landesverband führen. Der bisherige Vorsitzende Ingo Egloff hatte am Montag wegen des Wahldesaster in der Hansestadt seinen Rücktritt erklärt. Scholz soll die Hamburger SPD wieder auf Vordermann bringen. Als Landeschef könnte er bei der Bürgerschaftswahl 2012 Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust (CDU) herausfordern.
SPD neu erfinden!
 
Alt 29.09.2009, 20:33   #31
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dr.byrd dr.byrd
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Standard AW: SPD fällt in sich zusammen

Die Resolution der Berliner SPD

Berliner Morgenpost
__


Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung.



dr.byrd ist offline  
Alt 29.09.2009, 20:38   #32
Martin Behrsing
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Standard AW: SPD fällt in sich zusammen


schaun wir mal, was so gehen wird. Dies hätte eigentlich schon 2005 passieren sollen.
........
Absage an Gerhard Schröders Politik - Kritik an Wowereit

Mit ihrem Positionspapier erteilt die Mehrheit der Berliner SPD einer Politik der Mitte, die einst Gerhard Schröder formuliert hatte, eine klare Absage. „Die Politik der Mitte ohne festes Standbein im traditionellen Wählermilieu ist offensichtlich gescheitert“, heißt es. Ziel der SPD soll es nach dem Willen des Berliner Landesvorstandes sein, ihren Kurs „personell unterlegt“ in Richtung einer „rot-rot-grünen Politikalternative“ zu entwickeln.

Gleichzeitig übte der Landesvorstand auch Kritik am Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit. Er müsse wieder „mehr Gas geben in Berlin“, sagte ein führendes Mitglied des linken Flügels in der Berline SPD gegenüber Morgenpost Online. Im Text der Resolution ist von der Notwendigkeit die Rede, „als Berliner SPD mit dem Regierenden Bürgermeister stärker als 'Berlin-Partei' wahrgenommen zu werden“. Die Wählerbasis müsse durch „erhöhte Präsenz und Lösungskompetenz vor Ort in Berlin deutlich angehoben werden. Die SPD hatte in der Hauptstadt noch deutlich stärker verloren als im Bundesdurchschnitt. Mit dem Vorstoß von Montagabend hat die Linke den seit Monaten schwelenden Richtungsstreit in der Berliner SPD vorerst für sich entschieden. Landeschef Müller habe nicht die Kraft gehabt, sich gegen Positionen zu stellen, die er vor dem Wahldebakel noch abgelehnt habe, hieß es.
Die Berliner Partei-Rechte reagierte empört auf den Vorstoß der Linken........
__

Gruß aus dem Rheinland

Martin

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Alt 29.09.2009, 20:50   #33
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dr.byrd dr.byrd
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Standard AW: SPD fällt in sich zusammen

Den Aufstand schüren, die Nachricht vom Aufstand verbreiten, die Aufständischen unterstützen. Hier der Link direkt zur

Resolution der Berliner SPD
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Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung.



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Alt 29.09.2009, 22:29   #34
mercator
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mercator mercator mercator
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Standard AW: SPD fällt in sich zusammen

Also nochmal kurz was zu diesem Leser-Beitrag auf n-tv:

Zitat:
SED am Ziel: SPD kaputt Gysi erhält STASI-Verdienstorden in Gold: Mission nach 20 Jahren erfüllt Der kleine Mann aus dem Saarland feixt: Rache ist süss
Das ist natürlich Quark. Es war Schröders Mission, die SPD, wie wir sie kannten, zu zerstören. Aufgabe der Linken ist natürlich in erster Linie, eine alternative und soziale Politik zur neoliberalen SPD anzubieten. Und vielleicht auch ein wenig, die SPD zu re-sozialdemokratisieren. Irgendwo habe ich den netten Spruch gelesen: "Wenn ihr (also die SPD) euch nicht ändert, dann tun wir es".
__

Prof. Dr.rer.pol. Michael Wolf: "[...] Vor diesem Hintergrund ist es meines Erachtens durchaus statthaft, die für Hartz4 Verantwortlichen in Politik und Verwaltung zwar nicht unbedingt im verfassungsrechtlichen, aber doch im politischen Sinne als "Verfassungsfeinde" zu bezeichnen, gegen die das Leisten von "Widerstand" nicht nur legitim, sondern auch geboten ist."
mercator ist offline  
Alt 29.09.2009, 22:52   #35
FrankyBoy
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Standard AW: SPD fällt in sich zusammen

Wenn eine Partei, immer nur eine Politik gegen die Interessen der überwiegenden Mehrheit ihrer Klientel macht, dann braucht man sich nicht zu wundern, dass man an Glaubwürdigkeit und an Wählergunst massiv einbüsst - das war doch schon lange keine sozial-demokratische Politik mehr die die gemacht haben sondern Bullshit und das in jeder Hinsicht!

Jetzt, wo wir den neoliberalismus demnächst in Reinkultur genießen dürfen, werden die sich bestimmt wieder formieren nur wer soll den solchen Volksverrätern denn noch glauben?

Die SPD ist selber schuld daran, dass sie ihr historische Debakel erlebt hat und ich bedaure es so, dass durch deren Schwachsinn so viele Menschen einfach nicht mehr wählen gehen weil sie sich verraten und verkauft fühlen und sich daher nicht mehr für Politik interessieren.

Liebe Leute, ich bin entsetzt darüber, mit welcher Politik sich die Merkel an der Macht halten konnte und jetzt mit der FDP als Koalitionspartner - gute Nacht Deutschland - ich denke immer mehr darüber nach mich in die Schweiz zu verdrücken weil die Zustände hier immer unerträglicher werden.
FrankyBoy ist offline  
Alt 29.09.2009, 23:47   #36
Sancho
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Standard AW: SPD fällt in sich zusammen

Zitat:
SPD neu erfinden!

Unter dem Titel "SPD neu erfinden" kursiert unter Sozialdemokraten aus dem engeren Zirkel derzeit ein internes Papier, das schonungslos die Schwächen der Partei offenlegt und sich mit der Zukunft der schwer angeschlagenen Sozialdemokraten befasst. Das Papier liegt dem Tagesspiegel vor. Wir dokumentieren es hier für unsere Leser.


....

Die Gründe, soweit sie bei der SPD selbst zu finden sind, ergeben sich aus den skizzierten Unklarheiten:

Erstens: die SPD vermittelt Unsicherheit. Sie ist sich ihrer Rolle und ihrer Botschaften nicht sicher und das schlägt sich nieder in einem deutlichen Mangel an Authentizität des führenden Personals;

Zweitens: die SPD ist unglaubwürdig. Die Vertretung von Arbeitnehmerinteressen, die Rolle als „Anwalt des kleinen Mannes“ nimmt man den Architekten der „Agenda 2010“ nicht ab. Hinzu kommt das Dilemma der Verlängerung der Lebensarbeitsarbeitszeit, mit der sich Müntefering identifiziert hat, obwohl er das Gegenteil versprochen hatte.

Drittens: die SPD ist ununterscheidbar geworden; Jedenfalls kann sie nicht darstellen, was sie im Vergleich mit einer CDU besser machen würde, die mit Merkel und der Großen Koalition gleichgesetzt wird;

Viertens: die SPD ist nicht transparent. Sie verschweigt und verschwiemelt sowohl die harten Konsequenzen der Agenda als auch -nach dem Abgang von Kurt Beck - dass sie tatsächlich weitere Korrekturen an den Arbeitsmarktreformen der „Agenda 2010“ vorgenommen hat;

Fünftens: die SPD wirkt unentschieden. Man will es allen recht machen und macht es so niemandem recht. Das ist insbesondere bei der Energie- und Klimapolitik – eine Domäne Steinmeiers – augenfällig.

Sechstens: die SPD ist zu langsam. Zur Zeit des Aufschwungs war die sachlich weiterhin gebotene Forderung nach gesetzlichem Mindestlohn ein Selbstläufer; in Zeiten der Krise, sinkender Löhne und drohender neuer Arbeitslosigkeit stünde die SPD mit leeren Händen da, wenn Olaf Scholz ihr nicht das erweiterte Kurzarbeitergeld beschert hätte.

Siebtens: die SPD hat kein Gespür: dass sich der Einsatz für Opel und Karstadt nicht auszahlt, liegt daran, dass eine Mehrheit andere Gerechtigkeitsfragen höher gewichtet, als die „Gleichbehandlung“ von Banken mit anderen Großbetrieben; außerdem sehen die Menschen, dass der nun rekordverschuldete Staat schneller an Grenzen stößt, als es den vollmundigen Ankündigungen zu entnehmen ist;

Achtens: die SPD schont das Großkapital. Die HRE war die erste deutsche „bad-bank“, als es so etwas noch gar nicht gab. Sie ist die bislang einzige Bank, an der sich der Bund beteiligt. Die oft zu recht kritisierten „Heuschrecken“ haben diese Wirtschaftskrise nicht verursacht, es waren die als seriös geltenden Banken.

Neuntens: die SPD riskiert ihr Image sowohl als Friedenspartei als auch als Anwältin der Menschenrechte. Wir können nicht langfristig in Afghanistan bleiben; „es ist an der Zeit, ein Datum (für den Abzug) zu nennen“ (Gerhard Schröder). Steinmeiers Entscheidung über Herrn Kurnaz kann man in ihrem zeitlichen Umfeld verstehen und verteidigen (nicht nur, weil 9/11 teilweise von Deutschland aus vorangetrieben wurde, sondern man male sich nur das Geschrei der Union und die Balken in „Bild“ aus, wenn anders entschieden worden wäre), rückblickend war sie falsch. Die Weigerung, sich bei dem schwer Betroffenen zu entschuldigen, kann man schwer als Engagement gegen Folter und für die absolute Priorität rechtsstaatlicher Verfahren verkaufen.

Zehntens: die SPD ist mutlos. Seit der nicht mutigen sondern brachialen Durchsetzung der „Agenda 2010“ scheint die Urerfahrung der SPD vergessen, dass nämlich die offene und beharrliche Verfolgung eines politischen Ziels auf Dauer zum Erfolg führt. Die SPD ist so kleinmütig, dass sie sich mit dem vorhandenen Rest an Kündigungsschutz zufrieden gibt, von dem jeder außerhalb des öffentlichen Dienstes abhängig Beschäftigte genau weiß, wie wenig Wert der hat; der aber stark genug ist, um kleine Betriebe daran zu hindern, ungeeignete Arbeitnehmer durch leistungsfähigere zu ersetzen. Das beschädigt nebenbei auch die Glaubwürdigkeit der Mittelstandspolitik der SPD.
SPD neu erfinden!

Vorsicht, ist ziemlich lang.
 
Alt 30.09.2009, 00:06   #37
Sancho
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Standard AW: SPD fällt in sich zusammen

Zitat:
Bei der SPD

„Wir sind die Partei!“

Von BERND PETERS und CHRISTIAN WIERMER

Berlin/Köln - Schlechtestes Wahlergebnis aller Zeiten, vier Jahre Opposition. Jetzt muckt die Basis auf
Bei der SPD - „Wir sind die Partei!“ - EXPRESS online - Politik und Wirtschaft

Zitat:
Franziska Drohsel (29), Vorsitzende der Jungsozialisten „Das Bundestagsergebnis ist keine Ausnahme, sondern Tiefpunkt in einer Reihe schlechter Ergebnisse. Das Glaubwürdigkeitsproblem der SPD ist massiv. Eine radikale inhaltliche, strategische und personelle Erneuerung unausweichlich. Zu einem Erneuerungsprozess gehören personelle Konsequenzen. Müntefering muss den Weg freimachen.
Die SPD muss wieder glaubwürdig für soziale Gerechtigkeit stehen. Zwei Drittel der Wähler sind der Ansicht, dass die SPD mit der Agenda 2010, den Hartz-Gesetzen und der Rente mit 67 ihre Prinzipien aufgegeben hat. Dieser politische Weg ist gescheitert.
Die SPD muss sich auch strategisch neu ausrichten. Der Ausschluss einer Zusammenarbeit mit den Linken hat die SPD in eine strategische Sackgasse geführt.“
Zitat:
Angelica Schwall-Düren (61), stellv. Fraktionsvorsitzende „Wir haben den Kontakt zu den Menschen verloren. Eine personelle Veränderung an der Spitze halte ich nach diesem Wahlergebnis für unabdingbar.“
News & Stories

und andere (oben rechts auf weiter)

Lauterbach, die größte Pfeife ist jetzt plötzlich auch für eine "Änderung"
 
Alt 30.09.2009, 00:16   #38
Erolena
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Standard AW: SPD fällt in sich zusammen

Da ist mir zuviel Profilieren, Alleinstellungsmerkmal, schwach, ... drin - alles solches Zeug, welches verhindert, sich wirklich mit politischen Inhalten und Zielen zu befassen. Dieses Papier fällt ganz schön ab gegenüber anderen Standpunkten wie Berliner SPD-Papier.

Interessant finde ich die Kommentare zum Artikel (Tagesspiegel)
SPD neu erfinden!
Erolena ist offline  
Alt 30.09.2009, 00:25   #39
Sancho
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Standard AW: SPD fällt in sich zusammen

Zitat von Erolena Beitrag anzeigen
Da ist mir zuviel Profilieren, Alleinstellungsmerkmal, schwach, ... drin - alles solches Zeug, welches verhindert, sich wirklich mit politischen Inhalten und Zielen zu befassen. Dieses Papier fällt ganz schön ab gegenüber anderen Standpunkten wie Berliner SPD-Papier.

Interessant finde ich die Kommentare zum Artikel (Tagesspiegel)
SPD neu erfinden!

Hier noch mehr Erklärungsversuche.

Arrogant, prinzipienlos, unglaubwürdig | vorwärts.de
 
Alt 30.09.2009, 00:38   #40
Seattle
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Standard AW: SPD fällt in sich zusammen

Zitat von Sancho Beitrag anzeigen
Bei der SPD - „Wir sind die Partei!“ - EXPRESS online - Politik und Wirtschaft

News & Stories

und andere (oben rechts auf weiter)

Lauterbach, die größte Pfeife ist jetzt plötzlich auch für eine "Änderung"
fragt sich was dem so vorschwebt, außer dem nichtssagenden Statement.
 
Alt 30.09.2009, 00:51   #41
Woodruff
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Woodruff
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Standard AW: SPD fällt in sich zusammen

Zitat von Sancho Beitrag anzeigen
Lauterbach, die größte Pfeife ist jetzt plötzlich auch für eine "Änderung"
Echt? Vor einiger Zeit wollte dieser Komiker uns noch erzählen, Hartz IV wäre linke Politik.

SPD-Politiker Lauterbach verteidigt Agenda 2010: "Die Hartz-Reformen sind links" - taz.de

Wofür ist er denn jetztt? Vielleicht für einen Rechts-Ruck?
__

"Klar, wenn du schon auf der Titanic fährst, dann stellst du am besten Hein Blöd ans Steuer!" (Bernd Stromberg)
Woodruff ist offline  
Alt 30.09.2009, 00:59   #42
Sancho
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Standard AW: SPD fällt in sich zusammen

Zitat von Woodruff Beitrag anzeigen
Echt? Vor einiger Zeit wollte dieser Komiker uns noch erzählen, Hartz IV wäre linke Politik.

SPD-Politiker Lauterbach verteidigt Agenda 2010: "Die Hartz-Reformen sind links" - taz.de

Wofür ist er denn jetztt? Vielleicht für einen Rechts-Ruck?

Zitat:
Karl Lauterbach (46), Bundestagsmitglied aus Köln „Wir dürfen nicht zurückgucken, die SPD braucht neue, pragmatische, ideologiefreie Ansätze. Es kann nicht so weitergehen. Es ist gar keine Frage, dass jetzt auch neue Personen das Heft in die Hand nehmen müssen.“
 
Alt 30.09.2009, 01:09   #43
Seattle
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Standard AW: SPD fällt in sich zusammen

Zitat von Sancho Beitrag anzeigen
pragmatisch rauswerfen! Olle Sabbelfliege. Es ist gar keine Frage das Personen die Du nicht kennen wirst, Dein Heft aus Deiner Hand nehmen. So stelle ich mir die Gedanken von einigen echten Sozen vor.

Ernsthaft: Lauterbach sollte zur CDU gehen. Die werden ihn nehmen. Gegen Transfersumme schätze ich. Aber die kann er ja locker aufbringen. Der ist ja selbst auch im big buisiness.

Naja, aber die Personen sind eh nicht das einzig Entscheidende. Die Inhalte werden von nun an wichtiger.
 
Alt 30.09.2009, 01:20   #44
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Zitat:
Steinmeier zum SPD-Fraktionschef gewählt

Der gescheiterte Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier ist neuer SPD-Fraktionschef im Bundestag. Zwei Tage nach dem Debakel bei der Bundestagswahl wurde er von der neuen SPD-Fraktion zum Nachfolger von Peter Struck gewählt. Steinmeier erhielt 88,7 Prozent der Stimmen.
Dazu die Nachdenkseiten:

Zitat:
Die Entscheidung für Steinmeier wird aus vielerlei Gründen den weiteren Niedergang der SPD beschleunigen:

* Mit Steinmeier wird die notwendige Kurskorrektur der SPD nicht möglich sein. Er ist als wichtiger Mitarbeiter von Schröder der Mit-Erfinder der Agenda 2010. Es sei an das Kanzleramtspapier vom Dezember 2002 erinnert und auch daran, welchen Einfluss Bertelsmann über Steinmeier auf die Programmatik der SPD hatte.

* Wer so einvernehmlich wie Steinmeier mit Angela Merkel sich zu der Agenda 2010 und zu den Hartz-Reformen bekennt (siehe Disput vom 13. September im deutschen Fernsehen und Steinmeiers Einlassungen in den SPD-Führungsgremien), der wird auch offen sein für Variationen einer Agenda 2020, also für weitere Reformen auf der gleichen Linie. Für Merkel und Westerwelle wäre Steinmeier als Fraktionsvorsitzender ein Geschenk des Himmels.

* Steinmeier ist voll gepumpt mit den gängigen antisozialdemokratischen Vorstellungen: er ist für die Senkung der Lohnnebenkosten und betrachtet das als einen Schlüssel zum Erfolg, er glaubt an das demographische Problem und so weiter.

* Ich halte ihn für fremdbestimmt, übrigens auch beim Thema Kriegseinsätze und dem, was wir den USA hierzulande gestatten. Er hat die inoffizielle Beteiligung unseres Landes am Irak Krieg als Chef des Bundeskanzleramts und als Koordinator der Geheimdienste getragen.
NachDenkSeiten - Die kritische Website » Von Pflöcken, die schon kurz nach der Wahl eingeschlagen werden.

Da wird sich an dem Kurs nichts ändern. Da stimme ich einem Kommentar aus dem Heiseforum zu:
Zitat:
Die SPD-Spitze hat erreicht was sie wollte

Unbedingt in die Opposition, damit die Linke nicht weiter wächst und
da auf den Alzheimer der Wähler im Allgemeinem und das Untertanentum
der SPD-ler im Besonderen Verlass ist, wird sich in der SPD zwar
nichts ändern aber dank der verabreichten Asozialitäten von
schwarzgelb(die eine sPD in der Regierung genauso gemacht hätte),
wird sie das nächste mal wieder über 30% sein und die Linke wieder
beim 2005-Ergebnis landen. Die nächsten BTW finden übrigens doch
nicht schon 2011, sondern fast sicher 2013 statt.
trx123 ist offline  
Alt 30.09.2009, 08:49   #45
ashna
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Standard AW: SPD fällt in sich zusammen

Zitat:
Jetzt, wo wir den neoliberalismus demnächst in Reinkultur genießen dürfen, werden die (SPD)* sich bestimmt wieder formieren nur wer soll den solchen Volksverrätern denn noch glauben?
Das ist es doch, was gewollt ist.
Erst alles in den Dreck fahren, dann ne andere Partei den gröbsten Mist grade biegen lassen. Und wenn die das nicht macht/schafft, dann tritt man als Heilsbringer auf, und das Volk rennt wieder rüber.



*Zusatz von mir
 
Alt 30.09.2009, 11:35   #46
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Standard AW: SPD fällt in sich zusammen

Zitat:
Eine Fehlentscheidung namens Steinmeier

Chance verpasst. Die SPD stellt brav ihre Grabträger in die erste Reihe. Und wählt mit Frank-Walter Steinmeier einen Gescheiterten zum Fraktionschef. Ein Kommentar von Hans Peter Schütz


Die Wahl Frank-Walter Steinmeiers ins Amt des SPD-Fraktionsvorsitzenden ist ein ausgemachter Akt politischer Irrationalität. Ist schlicht verrückt. Er ist der Mann, der programmatisch und strategisch erfolgreich Hand angelegt hat an die einst so stolze Volkspartei SPD. Aus seinem Kopf stammt die Agenda 2010, die seit 1998 gut zehn Millionen SPD-Wähler vertrieben hat. [...]

Und in der Stunde der desaströsen Niederlage fällt ihm kein besserer Gedanke ein, als einmal mehr zusammen mit Franz Müntefering zu versuchen, seine Partei ruckzuck über den Tisch in seine Richtung zu ziehen. Jubelt noch einmal über die Agenda 2010 und will sie als weitere Marschroute der SPD vorschreiben.

[...]

Den Neuanfang verpasst

Mit der Wahl Steinmeiers hat sich die SPD-Fraktion schon zum Start in der Oppositionsrolle bleischwere Fußfesseln angelegt. Null Konsequenzen sind gezogen aus unstrittigen Tatsachen. Erstens hat Steinmeier kein strategisches Konzept - außer natürlich seiner Agenda 2010 - um im Interesse der SPD auf die hochdynamischen Prozesse zu reagieren, die derzeit in Wirtschaft und Gesellschaft ablaufen. Nicht die Spur eines Neuanfangs signalisiert diese Wahl.

Wichtigste Bühne sozialdemokratischer Politik ist künftig nicht mehr das Außenministerium samt bravem Beamtenapparat. Ab sofort muss die SPD im Bundestag auftreten. Mit einem Spitzenmann, der in aller Regel ordentlich aufgeschriebene Redetexte benötigt, die er dann ebenso ordentlich abliest. Ein Jürgen Trittin und das Duo Gysi/Lafontaine werden ihm jede Chance nehmen, in Debatten verlorenes Profil zurückzuerobern. Einem reaktionsschnellen Guido Westerwelle war er in den vergangenen Jahren schon nicht einmal bei bester Zuarbeit durch seine Redenschreiber gewachsen gewesen. [...]
SPD-Fraktionsvorsitz: Eine Fehlentscheidung namens Steinmeier - Aktuell | STERN.DE
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"Klar, wenn du schon auf der Titanic fährst, dann stellst du am besten Hein Blöd ans Steuer!" (Bernd Stromberg)
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Alt 30.09.2009, 13:02   #47
Sancho
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Standard AW: SPD fällt in sich zusammen

Zitat:
Richtungsstreit in der SPD geht weiter

Berlin (dpa) - Der Richtungsstreit in der SPD geht nach dem Debakel bei der Bundestagswahl weiter. Juso-Chefin Franziska Drohsel äußerte indirekt Kritik am neu gewählten Bundestagsfraktionschef Frank-Walter Steinmeier.
Sie sagte am Mittwoch im RBB-Inforadio: «Es gab eine seriöse Skepsis, ob mit einer Person, die so stark mit der Agenda 2010 verbunden ist, ein Neuanfang gelingen kann.» Steinmeier sei aber gewählt und nun müsse die Partei sehen, wie es weitergeht.


Der gescheiterte Kanzlerkandidat Steinmeier war am Dienstag zum Fraktionsvorsitzenden gewählt worden. Er verzichtete zugleich auf den Anspruch, das Amt des Parteivorsitzenden zu übernehmen. Der scheidende Arbeitsminister Olaf Scholz begrüßte die Wahl Steinmeiers zum Fraktionschef. In der Frage des künftigen Parteivorsitzenden hielt er sich aber bedeckt: «Die SPD muss sich jetzt als Team aufstellen. Zum Team gehört, dass man miteinander redet und nicht übereinander. Das machen wir gerade ganz intensiv», sagte er dem «Hamburger Abendblatt»
Parteien: Richtungsstreit in der SPD geht weiter | News | ZEIT ONLINE

Zitat:
SPD-Fraktionsvize Joachim Poß wandte sich gegen einen Linksruck der Partei. Er sagte dem Radiosender «WDR 5»: «Genau das brauchen wir nicht. Wir waren aus unserer Tradition heraus in dieser Gesellschaft in Deutschland immer linke Mitte mit dieser oder jener Ausprägung. Und das werden wir auch künftig sein.» Der Sprecher der SPD-Linken, Björn Böhning, sprach sich dagegen klar für Bündnisse mit der Partei Die Linke aus. Er sagte im ARD-«Morgenmagazin»: «Wenn die Linkspartei sich von ihren außenpolitischen Illusionen verabschiedet, dann werden wir auch die Möglichkeit haben, auf der Bundesebene zu kooperieren.»
Also ein "weiter so", wenns nach Poß geht.

Wie "Intensiv" in der SPD geredet wird, sieht man auch hier.

Zitat:
So langsam muss einem wirklich der Geduldsfaden bei soviel jugendlichem Leichtsinn und politischer Dummheit befallen. Kann Frau Drohsel, die immerhin gewählte Juso- Bundesvorsitzende, es wirklich Ernst meinen. Man glaubt es kaum. Jedenfalls erleben wir schnon wieder ihren Drang, persönliche Befindlichkeiten der Öffentlichkeit kundzutun hat, statt in dieser Stunde einmal mehr Solidarität mit den anderen Führungsgremien der Partei zeigen. Die Fraktion hat Frank-Walter Steinmeier gewählt und zwar mit großer Mehrheit. Daran jetzt schon wieder zu zweifeln, mit Verlauf, wer das in den Medien macht, versteht vom politischen Handwerk nichts. Zudem: Wo waren denn wir Jusos? In keiner Bevölkerungsgruppe haben wir mehr verloren, als bei denen, die eigentlich von den Jusos vertreten werden sollten. Mit Verlaub, aber das war nun unter Gerhard Schröder ganz anders. Ein bißchen mehr Selbstkritik wäre angebracht.
Es reicht! | vorwärts.de
 
Alt 30.09.2009, 13:15   #48
Hotti
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Standard AW: SPD fällt in sich zusammen

Mich wundert, das Steini mit so viel Gewicht zum Fraktiondchef gewählt wurde. Wie kann man nur so blöd sein? Alle die mit an die Agenda 2010 gewirkt haben, gehören in den Kappes geschossen. Denn die werden davon nicht abrücken, weil sie sonst ihr Gesicht verlieren. Weg mit Steinmeier und Konsorte.
__

Gruß Horst

Alles was ich hier nieder schreibe ist einzig und allein meine persönliche Meinung


Kein Ziel kann weiter sein, kein Weg kann schwerer sein, als es die Heimkehr ist in die Vergangenheit




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Alt 30.09.2009, 13:24   #49
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Standard AW: SPD fällt in sich zusammen

Zitat:
«Genau das brauchen wir nicht. Wir waren aus unserer Tradition heraus in dieser Gesellschaft in Deutschland immer linke Mitte mit dieser oder jener Ausprägung.»
Das sehe ich aber anders als der Herr Poß. Die SPD war unter Schröder/Clement und Steinmeier/Müntefering doch rechter als die CDU es jemals unter Kohl war.
__

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Alt 30.09.2009, 13:36   #50
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Standard AW: SPD fällt in sich zusammen

jo, man kann sich sicher sein, das dieser "Richtungsstreit" weiter gehen wird und die dann dabei vergessen, das in NRW im Mai Wahlen sind.

Eine weiter Niederlage der "Sozen" ist also klar.

Egal was man von dieser Partei hält, mehr als gute Ratschläge kann man nicht geben, denn die gehen sich lieber gegenseitig an, statt mal genauer nach zu fragen, was die Wähler so denken.

Es kann also noch lustiger werden.
 
 

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