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Start > > > > -> Die Pharmaindustrie jubelt im Land der Pillenschlucker


 

 

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Alt 07.02.2007, 10:07   #126
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Zahl des Monats: 9,65 Euro
Rezeptpflichtige Arzneimittel nicht unter 9,65 Euro

Berlin (pts/06.02.2007/10:54) - Ein rezeptpflichtiges Arzneimittel kostet in Deutschland seit dem 1. Januar 2007 mindestens 9,65 Euro. Und das auch nur dann, wenn ein Arzneimittel-Hersteller sein Produkt für 1 Cent in den Handel bringt. Wie aber kommt der restliche Betrag zustande? Bei jedem rezeptpflichtigen Arzneimittel erhält der Apotheker ein festes Honorar von 8,10 Euro. Fehlen noch 1,54 Euro - das ist die Mehrwertsteuer. Denn anders als in den meisten europäischen Ländern kassiert der Staat in Deutschland auch bei Arzneimitteln kräftig mit.......
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=070206022

Roche steigert Gewinn um gut ein Drittel
ürich (Reuters) - Der Pharma- und Diagnostikkonzern Roche hat im Jahr 2006 den Reingewinn um 34 Prozent auf den Rekordwert von 9,2 Milliarden sfr gesteigert und damit die Erwartungen leicht übertroffen.

Der Umsatz erhöhte sich um 17 Prozent auf 42,0 Milliarden sfr, wie Roche am Mittwoch weiter mitteilte. In der grössten Division Pharma wuchs der Umsatz dabei um 21 Prozent und damit mehr als dreimal so schnell wie der Markt auf 33,3 Milliarden sfr.

Roche will für 2006 eine um 36 Prozent erhöhte Dividende von 3,40 sfr je Aktie und Genussschein zahlen. Das wäre die 20. Dividendenerhöhung in Folge......
http://de.today.reuters.com/news/new...OCHE-WDHLG.xml

Auch BP mit Rekordgewinnen
London - Auch der weltweit drittgrößte Ölkonzern BP hat trotz eines problematischen Geschäftsjahres seinen Gewinn für 2006 deutlich gesteigert.

Dank Rekordölpreisen von zeitweise mehr als 78 Dollar je Barrel (159 Liter) verbuchte BP im vergangenen Jahr einen Rekordüberschuss von 22,3 Milliarden Dollar (17,4 Mrd Euro) und übertraf damit das Vorjahresergebnis um 15 Prozent, teilte das Unternehmen am Dienstag in London mit......
http://www.stuttgarter-nachrichten.d...il.php/1353138

Ein vielleicht etwas polemischer Kommentar:

Nachdem Erdöl ein ziemlich wesentlicher Grundstoff zur Herstellung und Verarbeitung von Medikamenten ist, und dieses soviel ich weiß aus millionenjahrealten Kadavern hergestellt wird, erhebt sich die Frage:
Fressen die dummen Erdbewohner uralte Kadaver und glauben, das wäre gut für ihre Gesundheit?

freundliche Grüße
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Alt 10.02.2007, 14:47   #127
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Die Schein-Forscher
Die Pharmaindustrie bezahlt Ärzte dafür, dass sie teure Medikamente in den Markt drücken. Der stern zeigt die geheime Liste der Hersteller, die dabei mitmachen.

Hat Ihnen Ihr Arzt in den vergangenen Monaten zufällig eines der folgenden Medikamente verschrieben:
 gegen Magenschmerzen: Nexium oder Pantozol?
 gegen Bluthochdruck: Emestar, Diovan, Atacand, Votum oder Olmetec?
 gegen zu hohe Cholesterinwerte: Locol oder Cranoc?
Wenn ja, dann hat Ihr Arzt vielleicht gedacht, es sei das beste Medikament für Sie. Vielleicht war es aber auch nur das beste für ihn. Denn für die Verordnung all dieser Präparate konnten Ärzte in den vergangenen Monaten Geld von der Pharmaindustrie bekommen. Selbstverständlich nicht direkt, das wäre ja Bestechung.
http://www.stern.de/wirtschaft/unter...er/581173.html

Machenschaften der Pharmaindustrie entlarvt
Cholesterinspiegelsenkende Medikamente sind oft überflüssig!
.....Fisch, Soja, Flohsamen und Lecithin lässt sich der Cholesterinspiegel um bis zu 30 Prozent senken und das Herzinfarktrisiko damit halbieren, betont Medizinpublizist Sven-David Müller-Nothmann vom Zentrum für Ernährungskommunikation und Gesundheitspublizistik (ZEK) heute bei der Präsentation seines Buches 'Cholesterinspiegel natürlich senken'. Dennoch erhalten Millionen Menschen in Deutschland teure cholesterinspiegelsenkende Medikamente.........
http://www.pr-inside.com/de/choleste...dik-r46609.htm

Roche sieht Milliardenumsätze mit neuem Cholesterin-Mittel
New York (Reuters) - Der Schweizer Pharma- und Diagnostikkonzern Roche setzt hohe Erwartungen in ein neues Cholesterin-Mittel und das Arthritis-Medikament Actemra......
http://de.today.reuters.com/news/new...archived=False

Neue Gesetze könnten Pharma-Außendienst gravierend beeinflussen
.......Eine Ausweitung der Werbemöglichkeiten könnte die Rolle der Pharmareferenten nach Einschätzung von Munte "eventuell sogar komplett in Frage stellen". Denn dann stünde nicht mehr der Arzt im Mittelpunkt des Interesses der Pharmabranche, sondern der Patient.......
http://www.manager-magazin.de/untern...894316,00.html

Wer Feinstaub atmet, stirbt früher
Ob im Auto, zu Fuß oder auf dem Fahrrad: Wer sich im Straßenverkehr aufhält, hat ein dreifach erhöhtes Herzinfarktrisiko - wie Wissenschaftlerinnen jetzt herausgefunden haben......
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/artikel/465/101364/

Wetten, daß die wieder nichts tun? Außer zusätzlich Geld zu verlangen vielleicht, was aber nichts ändert? Es könnte der Wirtschaft schaden und vor allem der Pharmaindustire....

freundliche Grüße
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Alt 16.02.2007, 14:05   #128
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Rettet unsere Nahrungsergänzungsmittel

Es geht anscheinend schon wieder los:

Die Europäische Union wird in Kürze neue Höchstmengen für in Nahrungsergänzungsmitteln enthaltene Vitamine und Mineralstoffe festlegen. In Abhängigkeit von den behördlicherseits festgelegten Mengen könnten Verbraucher in allen Teilen Europas den Zugang zu sicheren, hochwirksamen Produkten verlieren, die sie gegenwärtig einnehmen – oder es könnte das Gegenteil hiervor eintreten. Die Höchstwerte könnten freuzügiger gehandhabt werden, so dass Verbraucher aus einem breiteren Sortiment an sicheren und hochwirksamen Produkten auswählen können – genau das, was Konsumenten wünschen.

Wer sich genauer informieren will, hier geht es weiter:
http://www.consumersforhealthchoice....it_germany.pdf

Die englische Seite:
http://www.consumersforhealthchoice.com/

siehe bei Bedarf auch:
http://www.radikalenfaenger.de

freundliche Grüße
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Alt 23.02.2007, 10:29   #129
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Das Pharma-Karussel
Die Fernsehsendung 10vor10 deckt am Beispiel des Augenmedikaments Lucentis die Hintergründe zwischen Pharmafirmen und der Politik auf.
Eine Kurzfassung der Fernseh-Beitrages
Die Firma Roche hat zwei Medikamente im Angebot, die beide gegen das Erblinden von älteren Menschen wirken. Das eine ist billig, das andere 43 mal teurer. Das billige Präparat ist eigentlich ein Krebsmittel, das aber seit Jahren erfolgreich in der Augenmedizin angewandt wird. Das massiv teurere Medikament ist erst seit kurzem auf dem Markt. Es ist chemisch eng verwandt mit dem ursprünglichen Krebsmittel.
In der ganzen Schweiz rüsten Augenkliniken nun auf Lucentis um
Lucentis ist neu zugelassen und kassenpflichtig. Das billigere Avastin ist für das Auge nicht zugelassen und Hersteller Roche ist nicht interessiert, es zuzulassen. Avastin war ein wirtschaftlicher Betriebsunfall. Ein Augenarzt hat vor Jahren seine Wirkung entdeckt.

Peter Marbet von Santésuisse: „Wenn konsequent das neue teure Medikament bei allen potenziellen Patienten und Patientinnen eingesetzt wird, dann kommen wir auf eine Milliarde Franken Mehrkosten mit den dementsprechenden Auswirkungen auf die Krankenkassen-Prämien.“
Die Pharmaindustrie widerspricht der Berechnung von Santésuisse und kommt nur auf Mehrkosten von Fr. 20 Mio. Die Berechnungsgrundlagen wollte aber niemand offen legen...............
http://blog.zeitenwende.ch/2007/02/1...arma-karussel/

_________________________________________________________

NDR Info exklusiv: Warnung vor Diabetes-Mittel - Knochen werden brüchig

Hamburg (ots) - Die beiden umsatzstarken Diabetes-Mittel Avandia
und Avandamet haben zwei neuen Studien zufolge eine schwerwiegende
Nebenwirkung: Frauen, die die Medikamente nehmen, erleiden deutlich
häufiger Knochenbrüche. In den USA hat der Hersteller GlaxoSmithKline
bereits eine Warnung an Ärzte und Apotheker verschickt. In dem Brief,
der NDR Info vorliegt, heißt es, dass vor allem Brüche an Oberarm,
Hand und Fuß bei Frauen überdurchschnittlich oft aufgetreten seien.
Männer sind offenbar nicht so stark betroffen.......
.......Die Warnungen vor den Medikamenten könnten bei GlaxoSmithKline,
dem zweitgrößten Pharmaunternehmen der Welt, zu finanziellen Einbußen
führen. Avandia und Avandamet gehören zu den lukrativsten
Medikamenten des Konzerns. Insgesamt nehmen weltweit etwa zehn
Millionen Menschen die Mittel ein.........
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=945156

freundliche Grüße
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Alt 24.02.2007, 00:15   #130
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STREIT ÜBER GESCHWISTERLIEBE
Inzest-Streit entzweit deutsche Politik

Nur eine Frage der Moral - oder auch des Strafrechts? Ein Geschwisterpaar mit vier Kindern klagt gegen den Inzest-Paragraphen. Deshalb streiten jetzt Politiker über eine Abschaffung des Verbots: Aus SPD, FDP und Linkspartei kommt Zustimmung, die Union blockt ab.........
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...468194,00.html

Mein Kommentar: Vermutlich sind sie sich noch nicht einig, wieviel Umsatz eine Abschaffung des Inzest-Paragraphen der Pharmaindustie ungefähr bringen würde.........

freundliche Grüße
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Alt 24.02.2007, 12:20   #131
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Standard Greenpeace vergibt Pestizid-Preise an Supermärkte

Zitat:
Greenpeace vergibt Pestizid-Preise an Supermärkte

Hamburg/Berlin (dpa/bb) - Die Umweltschutzorganisation Greenpeace vergibt an diesem Samstag aus Protest gegen Pestizid belastetes Obst und Gemüse an Supermärkte in acht Städten Pestizid-Preise, darunter auch in Berlin. «Bei Rewe, Tengelmann und Edeka gibt's das meiste Gift fürs Geld», sagte Greenpeace-Chemieexperte Manfred Krautter am Samstag in Hamburg. Diese würden deshalb «ausgezeichnet». In 10 bis 20 Prozent der Ware dieser Konzerne seien die gesetzlichen Höchstmengen erreicht oder überschritten worden, teilte Greenpeace unter Berufung auf eigene neue Untersuchungen mit. Die Aktionen fänden außer in Berlin noch in Dortmund, Dresden, Bochum, Hamburg, Köln, Stuttgart und München statt.
http://www.abendblatt.de/appl/newsti...pa&id=13891336
 
Alt 24.02.2007, 13:53   #132
Wölfin
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Standard Kapitalismus im Krankenhaus

Zitat:
Rhön-Konzern
Kapitalismus im Krankenhaus
Von Markus Grill

Die Stadt Herzberg hatte einmal ein ganz normales Krankenhaus. Dann kam der Rhön-Konzern und kaufte die Klinik. Der Investor will Gewinne machen. Was aber bedeutet das für Ärzte, Pflegepersonal und Patienten? Ein Krankenhausbesuch mit Überraschungen.

ie Glastür zum Büro von Eugen Münch ist mit einem Zahlencode gesichert. Der Gründer und Großaktionär der Rhön-Kliniken logiert mitten in einem der größten Krankenhauskomplexe seines Konzerns in Bad Neustadt an der Saale. Mit Betten für 1418 Patienten, verteilt auf mehrere Gebäude. Münch lässt die Tür von innen öffnen. Sein Büro ist leicht überheizt. Münch spricht Schwäbisch. Das klingt gemütlich, doch was er sagt, ist knochenharter Klinikkapitalismus: Patienten sind bei ihm "Fälle", Operationen "Stückkosten": "Wenn ich ein teures Großgerät kaufe, dann muss da alle zehn Minuten ein Fall durchgeschleust werden. Auch der Arzt muss sich, wie in der Industrie, einem Takt einfügen."

Der 61-jährige Unternehmer gilt als Revolutionär, weil er als Erster in Deutschland privatisierte Kliniken übernommen hat und sie seither wie Industriebetriebe führt. Inzwischen hat er es zum vielfachen Millionär gebracht.

Gesundheit als Ware: Keiner hat die Krankenhauslandschaft so umgekrempelt wie der gelernte Müller, der wegen seiner Mehlallergie auf Betriebswirtschaft umsteigen musste und seit 30 Jahren ein Krankenhaus nach dem anderen kauft. Heute gehören seiner Rhön-Klinikum AG in Deutschland 45 Kliniken mit 14 700 Betten und 31 000 Mitarbeitern. Langfristig will er zehn Prozent der Bevölkerung versorgen. Knapp drei Prozent aller Krankenhäuser in Deutschland besitzt er schon.



...

Weiter: http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/unternehmen/:R%F6hn-Konzern-Kapitalismus-Krankenhaus/582612.html?nv=pr&pr=1
 
Alt 05.03.2007, 23:59   #133
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Pharmariese impfte Kinder krank
Illegale Arzneitests von GlaxoSmithKline in Wolgograd aufgeflogen
Die hiesige Öffentlichkeit ist empört und das völlig zu Recht: Über mehrere Monate hatte der belgische Pharma-Riese GlaxoSmithKline in Wolgograd etwa 100 Kleinkinder zu illegalen klinischen Versuchen missbraucht.......
http://www.nd-online.de/artikel.asp?AID=106050&IDC=3

US-Gesetzgeber täuschen mit Hilfe der Massenmedien den Eltern vor, die Krebsvirus-Injektion des Pharmakonzerns Merck sei für Kinder gesetzlich vorgeschrieben
Durch einen Medienschwindel wurde in Texas und in anderen Teilen der USA den Eltern vorgemacht, dass der neue HPV-Impfstoff den Experten als unzureichend getestet ablehnen und der bereits mit gefählichen Nebenwirkungen in Verbindung gebracht wird, für junge Mädchen gesetzlich vorgeschrieben sei.
Der Pharmakonzern Merck wird gigantische Profite einfahren durch die Zusammenarbeit mit dem texanischen Gouverneur Rick Perry während die Kinder einer Gefahr ausgesetzt werden.....
http://infokrieg.tv/merck_krebsvirus_impfung_240207.htm
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Alt 07.03.2007, 19:41   #134
Wölfin
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Hierbei geht es zwar nicht direkt um die Pharmaindustrie, aber wenn man bedenkt, dass Darmkrebs die häufigste Todesursache ist ...

Zitat:
Profite aus belasteten Lebensmitteln

Greenpeace: Verbraucher zahlen eine halbe Milliarde Euro für Obst und Gemüse mit zu vielen Pestiziden

Greenpeace hat am Montag erneut dubiose Geschäfts­praktiken des deutschen Lebensmittelhandels kritisiert: Die Handelskonzerne verkauften jedes Jahr für eine halbe Milliarde Euro Obst und Gemüse, dessen Pestizidbelastungen über den gesetzlich erlaubten Grenzwerten lägen, teilte die Umweltschutzorganisation mit. Sie bezichtigte die großen Handelsketten auf diese Weise »Unrechtsgewinne« zu erzielen. »268000 Tonnen der pestizidbelasteten Ware werden jährlich im Handel angeboten –damit verzehrt jeder deutsche Verbraucher im Durchschnitt über drei Kilogramm Obst und Gemüse, das nach dem Lebensmittelgesetz nicht verkehrsfähig ist«, heißt es in der Mitteilung.

Grundlage der Berechnung seien Informationen aus der Verbraucherforschung sowie aktuelles staatliches und privates Datenmaterial zu Pestizidrückständen in Lebensmitteln, teilte Greenpeace mit. Die Organisation verwies auf eine von ihr in Auftrag gegebene Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Demnach wollen 86 Prozent der Bundesbürger, daß Gewinne, die der Handel durch den Verkauf zu stark mit Pestiziden belasteter Ware erzielt, ganz oder teilweise vom Staat eingezogen werden.

»Mit nicht verkehrsfähigen Lebensmitteln werden den Verbrauchern Millionenbeträge aus der Tasche gezogen«, sagte Martin Hofstetter, Agrarökonom von Greenpeace. Die Bundesregierung solle gesetzliche Regeln schaffen, um den Lebensmittelketten diese »Unrechtsgewinne« aus dem Verkauf von pestizidbelastetem Obst und Gemüse abzunehmen, so Hofstetter. Damit sollten die staatlichen Lebensmittelkontrollen ausgebaut und verbessert werden.

Spitzenreiter der Produktpalette pestizidbelasteter Lebensmittel seien Paprika mit einem Warenwert von über 100 Millionen Euro, sowie Tafeltrauben, Tomaten und Äpfel mit zusammen 165 Millionen Euro. Besonders Paprika, Trauben und Tomaten sind nach Angaben von Greenpeace häufig so hoch mit Spritzmitteln belastet, daß staatliche Grenzwerte überschritten werden. »Großkonzerne wie Aldi, Edeka, Lidl, Metro, Rewe und Tengelmann vermarkten 90 Prozent des Frischobstes und Gemüse«, so Hofstetter. »Saubere Anbieter wie Bio-Lebensmittel-Händler werden im Wettbewerb mit diesen Konzernen, die das Gesetz ignorieren, massiv benachteiligt.«

(ots/jW)
http://www.jungewelt.de/2007/03-06/023.php

Schlimm nur, dass für unsereins Bioware absolut unerschwinglich ist.
 
Alt 08.03.2007, 11:56   #135
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Hi Wölfin,

doch, ich bin der Meinung, da geht es sehr wohl um die Pharmaindustrie. Schlechte und verseuchte Nahrung macht krank, fördert Krebs und erhöht daher sofort und direkt die Pharmagewinne. U.a. mit diesem direkten Zusammenhang unterstelle ich bewußten und absichtlichen Massenmord!

Bundesregierung erhöht Gift-Grenzwerte in Obst und Gemüse
Hunderte Grenzwerte für Pestizide in Obst und Gemüse hat das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) zwischen den Jahren 2004 und 2006 angehoben. Das bedeutet für Obst und Gemüse, dass ganz legal mehr Gift auf den Teller kommt.
Nach einer neuen Untersuchung im Auftrag von Greenpeace sind die Steigerungen erheblich - im Schnitt haben die Beamten die Grenzwerte um das 33fache erhöht. Gerade bei bekannten Pestizid-Spitzenreitern mit den meisten Überschreitungen, wie Tafeltrauben, Salaten, Kräuter oder Beeren, hob das Ministerium die Grenzwerte am stärksten an, jeweils um über das 500fache......
http://www.extremnews.com/nachrichte...1a1117211b76d9

Außerdem verweise ich in diesem Zusammenhang nochmals auf diese Grafik

http://www.initiative.cc/Artikelfotos/Polio%20DDT.jpg

und den dazugehörigen Artikel:

Polio - eine durch Pestizide verursachte Krankheit ?
http://www.initiative.cc/Artikel/200...0Pestizide.htm

freundliche Grüße
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Alt 08.03.2007, 13:59   #136
Wölfin
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Standard Globalisierung und pestizidverseuchtes Gemüse

Hallo Default,

ja, ein absolut wichtiges Thema. Manchmal kommt mir das ganze wie ein kollektiver, weltweiter Selbstmord vor, wie wir mit uns selbst und unserer Nahrung umgehen.

Über dieses Blog: http://konsumblog.de/category/ernaeh...ft-und-chemie/

Habe ich auf indymedia.org noch folgenden Artikel gefunden:

Zitat:
Apartheid ist "ein warmes Bett"

Almería in Südspanien ist der "Garten Europas", in dem pestizidverseuchtes Discountergemüse,- und Obst gezogen wird... Almería ist die Erfahrung der industriellen, kapitalistischen Globalisierungsproduktion in Europa, mit all´ihrer Hyperausbeutung von natürlichen Ressourcen und Menschen... wo ArbeitsmigrantInnen in Hütten aus Plastik und Paletten schlafen, nach 16 Stunden Fron in den Gewächshäusern, für 2.25€ die Stunde....

"camas calientes", warme Betten werden die Unterkünfte genannt, in denen im Tourismusland Spanien, ImmigrantInnen zu mehreren Personen in Schichten schlafen. Ihre Lebens,-und Arbeitsbedingungen, durch welche Discountermärkte ihre Billigpreise für Obst und Gemüse erzielen, sind hyperprekär.

In der südspanischen Provinz Almería werden unter einem riesigen Meer aus Plastik rund 3 Millionen Tonnen Treibhausgemüse für den europäischen Markt produziert. Das entspricht zehn Kilo pro Jahr für jeden und jede EuropäerIn an z.B. preisgünstigem Glanzpaprika, Tomaten, Erdbeeren etc. bei Aldi, Lidl und Co. Aber hinter den wie gewaschen aussehenden Billigangeboten verbergen sich Ausbeutung, moderne Sklaverei, Rassismus und obendrein Umweltzerstörung und ein die Gesundheit sowohl der Arbeitskräfte als auch der Verbraucher gefährdender Einsatz von Pestiziden.

80 % der Gemüseexporte Spaniens kommen aus Almería. Tausende ausländische ArbeiterInnen sorgen für die reiche Ernte. Sie sind meist illegal im Land und arbeiten für weniger als 20€ für einen zehn-Stunden Tag. Die Mehrheit der zwischen 80 und 90.000 Zuwanderer vegetieren in Notunterkünften, verfallenen Häusern und Lagerräumen. Ein Bett in einer dieser Behausungen kostet jeden Monat 30 Euro pro Person. Die "Zimmer" werden von mindestens vier bis sechs Personen geteilt, die in Schichten schlafen und haben mehrheitlich weder fliessendes Wasser noch Strom. Von den papierlosen TagelöhnerInnen ( ca. die Hälfte aller ImmigrantInnen ) aber leben inzwischen Ungezählte in sogenannten "Chabolas", Hütten aus notdürftig zusammengezimmerten Paletten und Plastikplanen, deren Anblick unwillkürlich an Bombay oder Lateinamerika erinnert. Nach der Fron in den Gewächshäusern, kehren sie abends in die Elendssiedlungen zurück, wo sie um sich duschen zu können, entweder Wasser aus Quellen beischleppen oder die Bewässergungsbassins, benutzen, was verboten und zudem gefährlich ist, da in ihnen gerne leere Pestizidkanister schwimmen.

Doch auch damit ist offenbar "das Maß für die Zivilisierten" noch nicht voll: Nicht genug, dass die wirklichen ProduzentInnen der Supermarktware häufig Ziel ungezügelter und äusserst brutaler Aggressionen seitens Teilen der einheimischen Bevölkerung werden, wie etwa im Jahr 2000 als Vermummte in El Ejido in einem Anfall schockierender Zügellosigkeit, die MorokkanerInnen mit Baseballschlägern und Eisenstangen bewaffnet durch den Ort jagten. Erst als die Situation in einem Akt von Lynchjustiz zu eskalieren drohte, schritt die Polizei ein, die bis dahin der strikten Anweisung gefolgt war, nicht in das Geschehen einzugreifen! Und das obwohl bereits 1998 ein Landarbeiter von Rechtsextremen hingerichtet und zwei bei lebendigem Leibe verbrannt worden waren ( vor 25 Jahren gehörte El Ejido zu den ärmsten Regionen des spanischen Staates. Inzwischen ist es zu einer Stadt mit 76.000 EinwohnerInnen, 71 Bankfilialen und dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen des Landes expandiert ) ...

...neuerdings werden aufgrund eines von dem Ratsmitglied der Gemeindeverwaltung von El Ejido, Naranjo, und mehreren Bürgermeistern der Region unterzeichneten Protokoll, die Chabolas, die Elendsquartiere, die mitten in Europa als Produkte der neoliberalistischen Neuauflage des Kolonialismus am Lack des Zivilisiertheitsimages kratzen und die Kehrseite von Regelungsmodellen für Papierlose und ArbeitsmigrantInnen ohne Qualifikationen auf krasseste Art belegen, schlicht und einfach plattgemacht. So fanden die "SkalvInnen der Moderne" vor Kurzem bei ihrer Rückkehr vom "Plastikmeer" ihre Chebola-Siedlung niedergewalzt, mitsamt ihrem bisschen Hab und Gut. Nicht wenige schlafen und kochen schlicht auf der Strasse. Morgens in aller Frühe müssen die Matratzen jedoch an die Mauern irgendwelcher Gebäude gestellt werden, denn der Autoverkehr im pulsierenden España darf nicht behindert werden...

DIE GROSSE ERNTE

Über 3000 km weit transportiert wird die südspanische Ernte, bis sie in den Discountern erd,-und schmutzfrei, in prallen Farben den Verbraucher im Norden zum Konsum animiert.

Almería, der "Gartens Europas" aber gedeiht unter einem Meer von Plastik, das bereits 350 Quadratkilometer der Provinz überzieht. An Berghöhen wogt es bis zu 400 m hoch; es säumt die Ramblas, hat die Strände verwüstet und die Grundwasserreserven aufgesogen. Tonnen von Plastik,- und organischem Müll, die den Boden mit Pestiziden und Düngemitteln verseuchen, sind unter ihm begraben. Die Konzentration von mehr als 26.000 dieses kleinen Agrarfabriken bedeutet eine Katastrophe für die Umwelt, wie alle Magrokulturen. Paco Toledano, der Koordinator von ÖkologInnen in Aktion in Almería erzählt, wie er z.B. die beiden Lagungen Albuferas de Adra ( im Delta des Adra ) besuchte, die eigentlich ein Naturreservat sein sollen: "Dort sind heute mehr als 2000 ha mit Treibhäusern überzogen, die sich wie eine erstickende Schnur aus Plastik um die Lagunen legen. Sie sind die eutrophsten ( mit Nährstoffen übersättigte) Gewässer der Iberischen Halbinsel und drohen deshalb zu kollabieren. " Das Dramatische ist, sagt Toledano, dass die offene Wunde des Grundwasserproblems nicht sichtbar wird."

...
Ganzer Artikel: http://de.indymedia.org/2007/01/167253.shtml

Wieder mal zeigt das, wie sehr alles mit allem zu tun hat.

Da mich das Thema sehr interessiert, werde ich darüber noch mehr hier reinstellen.
 
Alt 08.03.2007, 15:13   #137
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Hallo Wölfin,
Almeria und die Gegend kenne ich sehr gut. Auch dort ist es "üblich" geworden, daß die Bauern Selbstmord begehen, weil sie von den "Genossenschaften" gezwungen werden Chemie und weitere Investitionen abzunehmen, ansonsten nimmt man ihnen die Ware nicht ab, und auf diese Weise treibt man sie in die Schuldenfalle. Nicht ganz so schlimm ist es in Italien mit den Weinbauern, es wird aber genauso gemacht.

Eine Andeutung dazu hier:

DIE ABSCHAFFUNG DER BAUERN - EIN GLOBALER SELBSTMORD
http://www.begegnungszentrum.at/text...tz3-bauern.htm

Und hier etwas Vergleichbares aus Indien:

Indien 2006: 1400 Selbstmorde in nur einer Region
Zwei Millionen in “maximaler Verzweiflung”


Ramesshwar Kuchankar beschloss, das ‘Komitee zur Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte’ sei der rechte Ort für seinen Suizid. Das geschah am 28. November 2006 in Panderkauda im Distrikt Yavatmal. Zehn Tage später erschoss die Polizei Dinesh Ghughul auf dem Baumwollmarkt von Wani. Auch diese Stadt liegt im Yavatmal-Distrikt. Pundalik Girsawle spazierte in das Vorzimmer des Leiters der Landwirtschaftsbehörde von Wani und nahm sich das Leben - 12 Tage nach Ghughuls Tod.

Kuchankar war 27, als er starb, Ghughul 38 und Girsawle 45. Drei sehr unterschiedliche Persönlichkeiten, die stellvertretend für das Bauernsterben in Vidharbha (im Bundesstaat Maharashtra, östlich von Mumbai) stehen. Bauernsuizid - ein neuer, zunehmender Trend. Und immer mehr Bauern geben der Regierungspolitik die direkte Schuld an ihrem Elend - nicht mehr Dürre oder Überschwemmungen. Manche dieser Menschen konfrontieren die Regierung auf tragische Weise. Girsawle und Kuchankar begingen Selbstmord. Suizid an sich ist schon eine Botschaft, doch seit einigen Monaten richten sich die Abschiedsbriefe der Bauern, die sich töten, direkt an Ministerpräsident Vilasrao Deshmukh oder sogar an den indischen Premierminister Manmohan Singh.

“Geben Sie nicht meiner Familie die Schuld für meine Tat”, schreibt der junge Kuchankar in seinem Brief. “Ich werde Keinem vergeben, der das tut”. Vielleicht hat er geahnt, welche Standarderklärung die Regierung für Bauernselbstmorde parat hält: “Familienstreitigkeiten”. In einem eindringlichen Satz in seiner Notiz schreibt Kuchankar an seine 19jährige Frau, die er sechs Monate zuvor geheiratet hatte: “Pratibha, es tut mir leid. Bitte, heirate wieder”. Kuchankar macht die fallenden Baumwollpreise für die Verzweiflung der Bauern verantwortlich. “Wir haben die Schnauze voll von den Vermarktungsverzögerungen und dem Verfall der Preise. So wird die Situation nur noch schlimmer”........

.........Pundalik Girsawle wählte die Landwirtschaftsbehörde von Wani für seinen Abgang. Er hatte dort einen Ochsenwagen für 4800 Rupien beantragt - im Rahmen eines Hilfspakets des Premierministers. Seit vier Jahren hatte Girsawle keine Ernte mehr. Sein Haus steht dicht am Wald von Tejapur. Wilde Tiere verwüsteten seine Felder. Hinzu kamen steigende Gesundheitskosten für die Familie. Girsawle ging zum Leiter der Landwirtschaftsbehörde und bat um Hilfe.

“Fünfzehn Mal ging er hin”, sagt uns seine Mutter Parvatabai in Tejapur. “Sehen Sie hier, sogar eine der Türen, die er für das Haus gekauft hat, hat er verkauft. Warum? Um die ständigen Busfahrkarten nach Wani zu bezahlen. Jemand hat dort Bestechungsgelder verlangt. Als er mit Selbstmord drohte, sagte man, “machen Sie doch, was Sie wollen”. Das hat ihn erschüttert. “Er suchte sich genau diese Behörde aus, um sich umzubringen”, sagt sie.

Nachbarn behaupten, bei seiner Leiche sei ein Scheck über 4400 Rupien gefunden worden (45 Rupien entsprechen circa einem US-Dollar). Das Geld hätte man “dorthin verpflanzt, um die Schweinerei zu vertuschen, die sein Selbstmord zum Vorschein gebracht hat”........
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004266.html

freundliche Grüße
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Alt 08.03.2007, 15:39   #138
Wölfin
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Diese ganze Perversion hat globale Ausmaße.

Vielleicht denkt sich mancher, was hat das mit uns und Hartz-IV zu tun. Meiner Ansicht nach hat es das auf jeden Fall, denn im Grundsatz geht es darum, wie mit Menschen umgegangen wird und was diese dagegen tun, es geht um die Macht von Großkonzernen und Regierungen, die ihr Volk nicht schützen.

Sowohl Demütigung und Unterdrückung von staatlicher und/oder wirtschaftlicher Seite aus Gier, Geld- und Machthunger als auch das Ignorieren von Menschenrechten sind globale Phänomene, mit denen sich Menschen auf der ganzen Welt rumschlagen müssen. Und genau das ist die Ursache dieser ganzen Katastrophe.
 
Alt 08.03.2007, 16:04   #139
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Guten Einblick in die Machenschaften der Pharmalobby gibt der Roman "Der ewige Gärtner" von John le Carre`.
 
Alt 09.03.2007, 01:14   #140
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Sofakissen
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oh, mir reichen da die "Bitteren Pillen" (Verlag:Kiepenheuer und Witsch). Ein Nachschlagewerk, das jeder mündige Bürger im Schrank haben SOLLTE.

und im "Schwarzbuch der Großkonzerne" ist ein Kapitel auch der Pharmalobby gewidmet.
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Alt 09.03.2007, 13:56   #141
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Die EU-Kommission lässt Fleisch und andere Produkte von geklonten Tieren auf seine Verzehrtauglichkeit prüfen.
.....Im Dezember hatte die US-Lebensmittelbehörde (FDA) entschieden, dass Fleisch und Milch geklonter Tiere für den menschlichen Verzehr unbedenklich seien und rückte dem freien Verkauf und auch dem Export solcher Produkte ohne gesonderte Kennzeichnung damit einen Schritt näher. Verbraucherschützer stellen diese Einschätzung in Frage und reagierten empört......
http://www.oe24.at/zeitung/welt/welt...icle117475.ece

____________________________________________________

Immer mehr Medikamente gegen Hyperaktivität verschrieben
Weltweite Ausgaben um das Neunfache gestiegen
Der Einsatz von Medikamenten gegen Hyperaktivität bei Kindern steigt weltweit an. Wissenschaftler der University of California haben nachgewiesen, dass sich zwischen 1993 und 2003 die Verschreibungen von Medikamenten gegen Attention Deficit/Hyperactivity Disorder (ADHD), dazu gehört auch Ritalin, fast verdreifacht hat.........
http://www.innovations-report.de/htm...cht-80379.html

Ritalinkritische Hinweise gibt es auch auf dieser Seite:

Macht Ritalin aus Kindern Amokläufer?
http://www.das-gibts-doch-nicht.info/seite1324.php

Vorsichtshalber distanziere ich mich allerdings von anderen Inhalten dieser Webdomain. Es gibt dort Dinge, die nicht unbedingt meiner Meinung entprechen.

freundliche Grüße
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Alt 10.03.2007, 16:51   #142
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Kassen beklagen wachsende Wegwerfmentalität bei Medikamenten
Hamburg (dpa) - Die Verbände der Ersatzkassen haben eine «Wegwerfmentalität» bei Medikamenten und daraus folgende Mehrkosten für das Gesundheitswesen beklagt. Allein im vergangenen Jahr seien in Hamburg fast drei Tonnen nicht verwendete Arzneimittel bei der Stadtreinigung gesammelt worden, teilte die dortige Landesvertretung der Verbände mit. Die Kassen appellierten an die Patienten, sich vom Arzt nur Tropfen, Salben oder Tabletten verschreiben zu lassen, die tatsächlich gebraucht würden.
http://de.news.yahoo.com/10032007/3/...ikamenten.html

Am Ende wird sich die Wegwerfgesellschaft wohl selbst wegwerfen :-)

Krankenhausbakterium tötet Dutzende Menschen in Israel
In Israel sind bereits Dutzende von Menschen einem Krankenhausbakterium zum Opfer gefallen, das gegen Antibiotika immun ist. 500 Menschen in mehr als zehn Krankenhäusern seien in den vergangenen sechs Monaten von dem Klebsiella-Bakterium befallen worden, sagte jetzt ein Vertreter des Gesundheitsministeriums der Nachrichtenagentur AFP. 30 Prozent der Patienten seien gestorben......
http://de.news.yahoo.com/09032007/28...en-israel.html

Vielleicht lebt man bald sicherer, wenn man keine Krankenkasse hat?

freundliche Grüße
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Alt 11.03.2007, 19:47   #143
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Zitat:
Willkommen bei foodwatch

foodwatch informiert Verbraucher über Gift im Essen, über die Drahtzieher von Gammelfleischskandalen und darüber, ob Bio wirklich Bio ist. Mit Recherchen, Kampagnen und vor Gericht kämpft foodwatch für die Rechte der Verbraucher - und vor allem für Transparenz im Markt. Damit alle wissen, was sie essen. foodwatch ist gemeinnützig, unabhängig und finanziert sich rein aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden.
http://www.foodwatch.de
 
Alt 14.03.2007, 04:08   #144
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"Monsanto wollte Veröffentlichung verhindern"
Zugelassener Gen-Mais führte im Tierversuch zu Leber- und Nierenschäden
......Der seit Januar 2006 für den Import in die Europäische Union als Lebens- und Futtermittel zugelassene Gen-Mais MON863 des Herstellers Monsanto produziert den Angaben zufolge ein Insektengift gegen Schädlinge. Im MON863-Fütterungsversuch mit Ratten "wiesen die Tiere Vergiftungssymptome und Schädigungen von Leber und Nieren auf".......
http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=15522

Monsanto will das Turbo-Kalb
Gentechnikkonzerne wollen sich die Genome von Nutztierrassen patentieren lassen
WARDER taz Das Schwäbisch-Haller-Landschwein war so gut wie ausgestorben, als Rudolf Bühler beschloss, die alte Rasse zu retten. Der Landwirt kaufte die letzten Tiere und züchtet sie seither. Demnächst zahlt er dafür vielleicht Gebühren an einen Konzern: Firmen wie Monsanto (USA), Genus (England) oder Topigs (Niederlande) haben das ökonomische Potenzial der Nutztiere entdeckt und sind dabei, ihr Erbgut patentieren zu lassen.
http://www.taz.de/pt/2007/02/27/a0119.1/text
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Alt 17.03.2007, 11:06   #145
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Pharmafabrik im Reiskorn
Im April beginnt eine US-Biotechfirma mit dem Anbau genveränderter Pflanzen zur Arzneiproduktion - auf großer Fläche
Der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen, die pharmazeutische Wirkstoffe produzieren können, steht kurz vor dem kommerziellen Durchbruch.
http://www.berlinonline.de/berliner-...ft/637545.html

Das Geschäft mit Ihrem Körper hat begonnen!
Blut, Speichel, Hautzellen: Den meisten von uns wurden beim Arzt schon Gewebeproben entnommen. Sie glauben, die Proben werden nach der Diagnose ordnungsgemäß entsorgt? Irrtum! Die Pharmaindustrie verdient Milliarden damit.
http://www.pm-magazin.de/de/heftarti...kel_id1872.htm

Kranke Ärzte – FMH-Präsident gesteht:
Alles viel schlimmer
Viele Hausärzte sind tablettensüchtig
.....Wie schlimm ist die Situation der Hausärzte?
«Ich bin überzeugt, dass wir hier ein echtes Problem haben. Der Genfer Studie kann man entnehmen, dass viele Hausärzte tatsächlich viele Medikamente nehmen. Dagegen müssen und wollen wir von der FMH etwas tun.».....
.....Fast 10 Prozent der Hausärzte gehen zum Psychiater. Weshalb?
«Viele Hausärzte sind deprimiert – manche sogar suizidgefährdet. Sie glauben nicht mehr an sich selber. Sie glauben oft nicht mehr an ihren eigenen Beruf. Das sieht man nicht zuletzt daran, dass nur knapp ein Viertel aller Ärzte selber zum Arzt gehen, wenn sie ein Problem haben.».....
http://www.blick.ch/news/schweiz/artikel58302
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Alt 18.03.2007, 09:17   #146
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Zitat:
„Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.“ Albert Einstein
Zitat:
12.03.2007 18:00 Uhr
Rätselhafter Exitus der Bienen
Das spurlose Sterben

In den USA ist die Mehrzahl aller Bienen verschwunden. Weil eine klare Ursache fehlt, spekulieren Forscher über das Ende der Insektenart - ein Ende mit möglichen Konsequenzen für die Menschheit.
Von Petra Steinberger

Sie sind weg. Haben den Stock alleingelassen, die junge Brut nicht mehr versorgt. Sind nie wieder aufgetaucht, die älteren, erwachsenen Bienen.

Haben auch keine Toten zurückgelassen. Millionen und Abermillionen Bienen sind in Nordamerika einfach verschwunden im Lauf der vergangenen Monate. Und immer mehr amerikanische Imker, die in diesen ersten warmen Wochen nach dem Winter zum erstenmal ihre Bienenstöcke wieder öffnen, berichten dasselbe.

"So etwas habe ich noch niemals gesehen", sagte der kalifornische Bienenzüchter David Bradshaw schockiert einer Zeitung. ,,Ein Stock nach dem anderen war einfach leer. Es sind keine Bienen mehr daheim.‘‘

An der amerikanischen Westküste sind fast 60 Prozent der Bienenvölker kollabiert, an der Ostküste und in Texas sind es mehr als 70 Prozent. Mehr als die Hälfte aller Bundesstaaten ist betroffen und Teile Kanadas. Dasselbe passiert auch in Spanien und in Polen.

Aus der Schweiz gibt es die ersten Berichte und auch aus Deutschland - nur hat das Bienensterben bisher nirgendwo solche Ausmaße wie in den USA.

"Das Bienensterben kann eine Warnung an uns sein"

Es ist ein seltsames, geradezu unheimliches Phänomen, das die Bienenvölker heimsucht. Die Wissenschaft hat ihm jenen Namen gegeben, den sie reserviert hat für etwas, das sie noch nicht, vielleicht nie erklären kann: disorder, Störung. Man spricht vom ,,Colony Collapse Disorder‘‘, von einer Störung namens Bienenvolk-Kollaps, kurz CCD. Über die Symptome weiß man ziemlich viel: In betroffenen Kolonien fehlen alle erwachsene Bienen, und es liegen auch, wie normalerweise üblich, keine toten Bienen in der Nähe. Die Bienen fliegen fort und sterben irgendwo draußen.

Vorräte an Honig sind da, und die nicht ausgewachsenen Bienen, die nun verhungern. Eine Kolonie, die mitten im Zusammenbruch steckt, mag von außen ganz normal wirken. Aber innen gibt es viel zu wenige, viel zu junge Arbeiterinnen. Und schließlich kommt etwas Eigenartiges hinzu: Normalerweise werden die Stöcke eines Volkes, das an Krankheiten stirbt oder in einem kalten Winter verhungert, sofort von anderen Bienen oder Stockräubern ausgeplündert oder von Plagen wie Wachsmotten übernommen. Diesmal aber dauert es mindestens zwei Wochen, bis die Plünderer kommen.

Was die Ursachen für das Verschwinden sind, darüber weiß man fast nichts. Aber man weiß, dass es eine Katastrophe wäre, wenn die Honigbienen für immer verschwänden. Eine Katastrophe auch für den Menschen. ,,Früher‘‘, sagt May Berenbaum, Leiterin des Instituts für Entomologie an der Universität Illinois, ,,waren es die Kanarienvögel in den Minen. Wenn sie starben, dann wussten die Bergarbeiter, dass etwas passieren würde. Manche von uns glauben, dass die Bienen heute diese Funktion haben.‘‘ Die Aufmerksamkeit, die die Medien ihr und anderen Bienenforschern in den vergangenen Wochen entgegengebracht haben, verunsichert May Berenbaum. Vorsichtig sagt sie: ,,Das Bienensterben könnte eine Warnung an uns sein, dass etwas sehr aus dem Gleichgewicht geraten ist.‘‘

...
http://www.sueddeutsche.de/,tt5m3/wi...el/352/105247/

Einmal mehr ein Indiz dafür, dass alles mit allem verbunden ist.
 
Alt 18.03.2007, 12:50   #147
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TOTE ÄRZTE LÜGEN NICHT
- auszugsweise Übersetzung des Vortrags von Dr. Joel D. Wallach "Dead Doctors Don-t Lie" aus dem Jahre 1993.... aus der Sicht eines Nobelpreisanwärters

"Dr. Joel D. Wallach erzählt heute Abend über Cardiomyopathie (krankhafte Vergrößerung entzündeter Herzen) und viele andere Krankheiten. Ich versichere Ihnen, daß Sie gespannt zuhören werden; denn das was Sie hören, könnte Ihr Leben und das Leben Ihrer Liebsten retten. Dr. Joel D. Wallach wurde 1991 für den Nobelpreis nominiert. Und jetzt, sehr verehrte Damen und Herren, hören Sie zu. Dr. Wallach Ihr Publikum.
Hallo und guten Abend sehr verehrte Damen und Herren. Ich bin heute hier, um Ihnen einiges über Ernährung zu erzählen - Dinge, die Sie mit Sicherheit noch nie gehört haben, und wenn dann vielleicht noch nicht umsetzen konnten.

http://www.wissenschaft-unzensiert.de/med121_4.htm
__

Gruß aus BS

Die Menschen sind mit einer Großen Koalition konfrontiert, "die offensichtlich die Republik mit einem Metzgerladen verwechselt, in dem so tief ins soziale Fleisch geschnitten wird, dass das Blut nur so spritzt".
"Heiner Geißler"

Infokrieg-tv-de
Meine Meinung-keine Rechtsberatung
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Alt 19.03.2007, 09:32   #148
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Hi Bulldog-BS,

sehr interessanter Artikel! Witzig auch diese Passage:

1. Fallen Sie in keine Grube und
2. Vermeiden sie Landminen........
......Und zum Thema vermeiden Sie die Landminen , gehört auch: Meiden sie Ärzte. Diese heftig anmutende starke Aussage möchte ich durch das Statement der Ralph Nader Group untermauern. Im Januar 1993 machte er eine Veröffentlichung , basierend auf einer 3-jährigen Studie über Todesursachen in amerikanischen Krankenhäusern - und die Endaussage dieser Studie sagt viel.
Der Patientenanwalt sagt folgendes: 300.000Amerikaner sterben jedes Jahr in amerikanischen Krankenhäusern an den folgen von medizinischer Fahrlässigkeit; und dabei gebrauchte er wissentlich das Wort "Töten"......

_____________________________________________________

ZWISCHENFALL
Industriepark Höchst löst Giftalarm aus

Auf dem Werksgelände des Industrieparks Höchst bei Frankfurt ist in der Nacht für knapp zwei Stunden Giftalarm ausgelöst worden. Auf dem Betriebsgelände eines Unternehmens war aus zunächst ungeklärter Ursache giftige Fluss-Säure ausgelaufen. Verletzt wurde niemand.......
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,472408,00.html

freundlche Grüße
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Alt 19.03.2007, 16:21   #149
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Das wird vielleicht diejenigen mit einer Schilddrüsenerkrankung interessieren. Scheinbar ist in Deutschland seit längerer Zeit eine Art "Zwangsjodierung" im Gange. Unternehmen der Pharmaindustrie unterstützen die starke Jodierung von Nahrungsmitteln und Tierfutter, und ich frage mich, warum sie das tun. Wichtig ist m.E. hierbei: Zu viel Jod macht krank.

Zitat:
Worum geht es hier?
Zitat:
Seit die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Deutschland Anfang der Achtziger zum Jodmangelgebiet erklärt hat, wird unablässig die Werbetrommel für Jod gerührt. Seit Beginn der Neunziger Jahre ist man in Deutschland verstärkt dazu übergegangen, Nahrungsmitteln künstlich Jod zuzusetzen. Man möchte auf diesem Weg einer angeblichen Mangelversorgung der Bevölkerung mit Jod vorbeugen. Als Beispiel wird immer wieder gerne der allseits bekannte Kropf angeführt, der durch Jodmangel entstehen kann (allerdings i.d.R. im Kindesalter).
Was viele nicht wissen: Jod wird inzwischen dem Tierfutter in so hohen Mengen zugesetzt, dass das meiste Fleisch, besonders Rindfleisch, Butter, Milch und alle Milchprodukte stark mit Jod belastet sind. Da inzwischen viele Hersteller von Fertignahrungsmitteln (Wurst, Käse, Senf, etc.) mit Jodsalz würzen, bzw. hochjodierte Molkereiprodukte verwenden (Kekse, Schokolade, Kaffesahne), nehmen viele Men- schen unwissentlich viel zuviel Jod mit der Nahrung auf.
...
Gravierend heisst, mal etwas salop ausgedrückt: den Leuten geht es echt beschissen. Diese Menschen werden durch das der Nahrung zugesetzte Jod schwer krank ! Es wird geschätzt, das bis zu 10-15 % der Gesamtbevölkerung in irgend einer Form negativ betroffen sind. Was das schlimmste daran ist: viele merken zwar, dass es ihnen schlecht (und immer schlechter) geht, sie wissen nur nicht warum.


http://www.jodkrank.de/Einleitung/einleitung.html

Zitat:
"Die Kritik der WHO an der "offiziell" harmlosen Höchstdosis von einem Milligramm Jod pro Tag ist unüberhörbar. Die WHO moniert, das die Erfinder dieser Zahl keine einzige Untersuchung benennen, die die Unschädlichkeit dieser Empfehlung beweist.
Zitat:
...
Bei einer Dosis von 0,5 mg Jod (u.U. bereits in 100 Gramm Brot !) kann laut Professor Hans-Jürgen Hapke von der tierärztlichen Hochschule Hannover bei empfindlichen Personen Jodismus, also eine Jodvergiftung auftreten.
...
Jod vervielfacht ihr Risiko durch Nitrat an Krebs zu erkranken
Viele Obst- und Gemüseprodukte enthalten hohe Nitratkonzentrationen, die von den sie verzehrenden Tieren und Menschen aufgenommen werden. Diese Nitrate bilden aus Nitrit und speziellen Aminen (Stickstoffverbindungen, die auch im Körper gebildet werden können)durch Erhitzen oder im Körper Nitrosamine.

Man weiß mittlerweile allgemein, dass Nitrosamine die aggressivsten Krebsauslöser überhaupt sind. Sie erzeugen in zahlreichen Organen selektiv Krebs. Im Magen finden sie dafür besonders günstige voraus- setzungen, weil der dort herrschende pH-Wert dem "Optimum einer chemischen Nitrosaminsynthese enspricht". Jod erhöht die Nitrosaminbildung um das 6-fache. Ein steigernder Effekt wird noch erreicht, wenn Jod mit anderen Katalysatoren wie Thiozyanat (im Speichel) oder Chlorogensäure (im Kaffee) zu- sammentrifft. Die Menge des sich im Magen entwickelnden Nitrosamins hängt u.a. von Konkurrenz- reaktionen verschiedener Nahrungsmittelinhalts- und Zusatzstoffe ab. Von ihnen wirken vor allem Jodide, Thiozyanate, Chlorogensäure, Polyphenole und Metallsalze stark beschleunigend auf die Nitrosamin- bildung (siehewww.balance-online). Wurstwaren werden inzwischen häufig mit jodiertem Nirtritpökelsalz hergestellt.
www.jodkrank.de/Erkrankungen/erkrankungen.html#sehnenundgelenk

Zitat:
Warum wird Nahrungsmitteln Jod zugesetzt ?
Zitat:

Mit der Jodierung der Nahrungsmittel soll einer angeblichen Mangelversorgung der Bevölkerung vorgebeugt werden. Man begründet diesen Mangel mit dem niedrigen Jodgehalt der deutschen Böden. Das Jod sei in der letzten Eiszeit in's Meer geschwemmt worden, weswegen heutige Nahrungsmittel angeblich zu wenig Jod enthalten.
Gemüse kommt heutzutage allerdings von überall aus Europa und der Welt. Wie können da einzelne be- grenzte 'Jodmangelgebiete' existieren, wie Jodbefürworter oft behaupten ? Da wir nicht in den Hochalpen leben, nehmen wir auch ohne zusätzliche Jodprophylaxe genug Jod auf, und zwar über das Trinkwasser, die Nahrung und gewöhnliches Kochsalz.
Eine konkrete Untersuchung der tatsächlichen Jodgehalte deutscher Böden wurde nie durchgeführt. Statt dessen wurden bestimmte geologische Indikatoren aufgestellt, die dann zu der Aussage führten, es gäbe in Deutschland einen Jodmangel. Ebenso wurden die tatsächlichen Jodgehalte deutscher Nahrungsmittel nie bestimmt. Statt dessen wurde in einem sogenannten Jodmonitoring die über das Urin abgegebene Menge an Jod gemessen. Hierbei wurde festgestellt, dass die in Deutschland abgegeben Jodwerte niedriger lagen als die mehr oder minder willkürlich festgelegten ->Normwerte. Hierraus folgerte man wiederum, dass die Deutschen zu wenig Jod aufnehmen. Man geht davon aus, dass bei allen Aufnahme- pegeln die über das Urin abgegebene Jodmenge proportional der aufgenommen ist. Nur, warum soll ein Körper, der schwer an Jodmangel leidet, das angeblich zu wenig Jod, dass er bekommt, auch noch wieder ausscheiden ? Schließlich soll nach herrschender Lehrmeinung die Schilddrüse, in ihrem Bemühen, mehr Jod einzufangen, zum Kropf anwachsen, wärend der Körper das vorhandene Jod einfach ausscheidet. Wahrscheinlich ist der niedrigere Jodauscheidung in Deutschland eher darauf zurückzu- führen, dass über Generationen - insbesondere der Nachkriegsgeneration - ein Anpassungsprozess stattgefunden hat, der dazu führte, dass die hiesigen Jodgehalte optimal verwertet werden. Ein weiteres Argument ist die "Massenenttarnung" von "latenten" Schilddrüsenerkrankungen. O-Ton Dr. Peter Pfannenstiel: "Mit einer solchen Maßnahme [kollektiven Jodphylaxe] würde man die maskierten "Überfunktionellen" mit einem Schlag entlarven, wäre aber darauf gefasst und könnte unverzüglich die Behandlung aufnehmen und Krisen vermeiden wie sie bei unvorhergesehenen Einzelentlarvungen immer wieder auftreten. Mit der Massenenttarnung in den Anfängen kollektiver Jodversorgung wäre das Problem ein für alle Mal gelöst." Ich kann also froh sein, dass ich noch rechtzeitig vor meinem Tod krank geworden bin. Leider hat sich die Hoffnung, dass Ärzte eine Krankheit um so besser heilen können, je öfter sie auftritt, nicht erfüllt, obwohl die Jodierung doch Patienten im Überfluss erzeugt hat.


 
Alt 19.03.2007, 16:57   #150
Wölfin
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Zitat:
Datum: 28.02.2007
Jodsalz bei lose abgegebenen Lebensmitteln kennzeichnen
Petitionsausschuss/
Berlin: (hib/MIK) Für die Kenntlichmachung der Verwendung von Jodsalz bei lose abgegebenen Lebensmitteln hat sich der Petitionsausschuss ausgesprochen. Deshalb beschloss er am Mittwochvormittag, die zugrunde liegende Petition der Bundesregierung "als Material" zu überweisen. Gegen diesen Beschluss stimmte lediglich die FDP-Fraktion.
In der öffentlichen Petition, die von 3.087 Personen unterschrieben wurde, wurde eine Deklarationspflicht für Lebensmittel für den Bestandteil "Jodzusatz" in allen Verpackungen und losen Lebensmitteln gefordert. Die Petentin führte aus, dass der Verzehr hochgradig jodierter Produkte zu erheblichen gesundheitlichen Beschwerden führen könne. Besonders Menschen mit Jodallergie seien gefährdet. Weiter wird kritisiert, dass durch die flächendeckende Viehfutter-Jodierung die tierischen Ausgangsprodukte wie Fleisch, Milch oder Eier bereits hochgradig vorjodiert seien. Durch Zufügung von jodiertem Salz bei der Weiterverarbeitung zu Käse, Wurst und weiteren Fertigprodukten überschreite der Jodgehalt im Endprodukt für viele Menschen die Toleranzgrenze.
Bei den vom Petitionsausschuss eingeholten Stellungnahmen führte das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz aus, dass eine generelle Jodzugabe zu Lebensmitteln in Deutschland verboten ist. Nach den lebensmittelrechtlichen Vorschriften dürfte zur Sicherstellung einer ausreichenden Jodzufuhr der Bevölkerung nur die Jodierung von Speisesalz erfolgen. Dabei sei der Zusatz auf maximal 25 Mikrogramm Jod pro ein Gramm Speisesalz beschränkt. Die Information der Verbraucherinnen und Verbraucher über die Verwendung von Jodsalz in Lebensmitteln werde durch die Vorschriften der Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung sichergestellt. Jodsalz müsse danach bei Lebensmitteln in Fertigpackungen im Zutatenverzeichnis angegeben werden. Ebenso müsse auch die Verwendung von Jodverbindungen in Nahrungsergänzungsmitteln oder diätetischen Lebensmitteln gekennzeichnet sein.
Bei Lebensmitteln, die unverpackt oder in Gaststätten und Einrichtungen zur Gemeinschaftsverpflegung abgegeben würden, könne die Verwendung von Jodsalz jedoch lediglich beim Personal erfragt werden. Dies hielten die Mitglieder des Petitionsausschusses für problematisch. Deshalb müsse geprüft werden, ob die Kenntlichmachung der Verwendung von Jodsalz zukünftig auch für lose abgegebene Lebensmittel verbindlich festgelegt werden kann.
Bei der Jodierung von Viehfutter weist der Petitionsausschuss darauf hin, dass für alle Tierarten EU-einheitliche Höchstgehalte festgesetzt wurden. Laut einer Stellungnahme des Instituts für Risikobewertung gebe es insgesamt kein Risiko für eine Überversorgung der Bevölkerung mit Jod. Insbesondere bestehe kein erhöhtes Risiko, dass durch die Verwendung von Jodsalz oder durch den Verzehr von jodhaltigen tierischen Lebensmitteln eine bestehende Schilddrüsenerkrankung verschlimmert würde. Der Ausschuss hat die Petition dem Europäische Parlament zugeleitet und das Verfahren im Übrigen abgeschlossen.
http://www.bundestag.de/aktuell/hib/...07_048/02.html
 
 

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