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Start > > > > -> Merkel verlangt mehr Sensibilität für Kinder in Not


 

 

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Alt 13.12.2007, 18:56   #301
Kaleika
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@Andine,

es ist herzzerreißend, was Du beschreibst!
Doch denke ich, dass Du im Sinne einer Guten Mutter gehandelt hast - zum Wohle Deines Kindes!
Kaleika
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Alt 13.12.2007, 19:04   #302
andine
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Zitat von Kaleika Beitrag anzeigen
@Andine,

es ist herzzerreißend, was Du beschreibst!
Doch denke ich, dass Du im Sinne einer Guten Mutter gehandelt hast - zum Wohle Deines Kindes!
Kaleika
Ich habe das noch nie so detalliert beschrieben. Ich wollte eigentlich mal aufzeigen, was man als Mutter fühlt, wenn man nicht weiter weiß und noch sehr jung ist und das es auch noch andere Wege gibt, außer das eigene Kind zu misshandeln oder zu töten.
Im wahren Leben kann ich mich darüber nicht unterhalten, weil Adoption und das eigene Versagen als Mutter ein Tabu sind.
Mütter sind keine Übermenschen, nur weil wir Mütter sind. Väter aber auch nicht.
Ich litt damals auch an einer Wochenbettdepression, die aber nicht erkannt wurde. Deshalb hatte ich auch höllische Angst, dass es nochmal zu Depressionen nach der Geburt kommt, aber es war zum Glück alles ganz anders, vielleicht weil ich Ruhe habe und keine (schlechte) Beziehung, die mich noch zusätzlich beansprucht.
 
Alt 13.12.2007, 19:10   #303
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Eka
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Zitat von highlander! Beitrag anzeigen
um was geht es eigentlich ?
richtig um kinder, um kinder die gequält, geschunden, geschlagen und getötet
werden. und die sollen möglichst unauffällig auffallen bei den schuluntersuchungen.

was passiert bei einer schuluntersuchung,
sie werden untersucht auf unterernährung, medizinsche vorsorge und ob
gewalt vorliegt, nicht mehr und nicht wieder.
Aber mittlerweile geht es doch gar nicht mehr um Schuluntersuchungen in der Schule. Könnt ihr euch mal einig werden ob es um Untersuchungen beim Arzt wo man mit dem Kind eh schon hingeht, geht, oder um Arzt der zur Schule kommt?

Und ich frage mich, wenn Du die sogenannten Schuluntersuchungen meinst, ob für manche Kinder es nicht da erst zur Quälerei wird. Es gibt Kinder die lassen sich nicht von fremden Ärzten anfassen. Verstehst du das nicht? Kinder die in Behandlungen sind und therapiert werden und die sich nicht von fremden Schulärzten und dazu noch in der Schule anfassen lassen. Die den Arzt nicht kennen und vertrauen, womit man eine ganze Therapie kaputt machen kann. Verstehst du es wirklich nicht oder willst du es nicht verstehen, weil man nur eine Spur sieht. Das ist auch quälerei an solchen Kindern, dabei bist du doch genauso wie alle anderen gegen Quälereien, gerade an Kinder.
Versuch es mal mit Kindesaugen zu sehen, die in Therapie sind und so ein manko haben, sich nicht von fremden anfassen zu lassen. Und da sind es auch nicht so genannte Einzelfälle. Die gibt es öfter als manche denken mögen.

Und wie ich vorher schon schrieb, dann soll die Regierung im Vorfeld schon den Regelsatz erhöhen, um Unterernährungen und Mangelernährung zu vermeiden und nicht erst dann wenn das Kind schon im Brunnen fällt oder gefallen ist.

Gruß
Eka
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Audiatur et altera pars....
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Alt 13.12.2007, 19:17   #304
Kaleika
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Zitat von andine Beitrag anzeigen
Ich habe das noch nie so detalliert beschrieben. Ich wollte eigentlich mal aufzeigen, was man als Mutter fühlt, wenn man nicht weiter weiß und noch sehr jung ist und das es auch noch andere Wege gibt, außer das eigene Kind zu misshandeln oder zu töten.(...)
Schön, für Dich und Dein Kind, dass Du dazu in der Lage warst, trotz Deines jugendlichen Alters so überlegt handeln zu können.

Das können bestimmt die meisten Mütter, aber eben nicht alle, wie die Horrormeldungen über Kindesmishalndlungen immer wieder beweisen.

Nee, denn Mütter sind wahrlich keine Übermenschen! Ob wir auch mal unser eingefahrenes Mutterbild überdenken sollten?

Die Alarmsignale vor Familientragödien werden oft zu spät bemerkt. Fälle von Kindstötungen, wie die jüngsten in Darry und Plauen, sorgen überall für Entsetzen und Fassungslosigkeit.
Wie konnte es dazu kommen? Hätte es sich verhindern lassen? Gab es Warnsignale? Das sind die häufigsten Fragen, die nach einem solchen Unglück gestellt werden.
Allzu menschlich ist das Bedürfnis, für das Unfassbare Schuldige zu suchen. Sind die Behörden überfordert und umständlich, spart der Staat an der falschen Stelle, ist die Gesellschaft konsum- und karrieregeil, daher kinderfeindlich, sind die Nachbarn desinteressiert und unsolidarisch? Immer ist mehr als nur ein Körnchen Wahrheit dabei. Genau deshalb können die Beschuldigten dann munter gegenseitig aufeinander zeigen: die Behörden auf den Staat, der sie finanziell im Stich lasse, die Bürger auf die Politiker, denen nichts einfalle, die Politiker auf die Bürger, denen die Werte abhanden gekommen seien.

Da geraten die unmittelbar Beteiligten schon fast in den Hintergrund: Sind es jene, die ihre Kinder misshandeln, verwahrlosen lassen, töten, weil sie sich selbst grenzenlos gehen lassen, wenn sie nur noch für ihren nächsten Rausch leben? Wenn sie ihre labile Partnerin mit mehreren Kindern einfach sitzen lassen? Wenn sie sich einen Dreck um ihre Tochter kümmern, die viel zu früh Mutter wurde?

Oder trifft den Staat nicht auch eine gewisse Mitverantwortlichkeit, wenn er erwerbslose Menschen mitsamt ihren Familien in die totale Aussichtslosigkeit, in permanente Geldnot, in dauerhafte Existenzangst treibt, und wenn die Betroffenen außerdem in viel zu beengten Wohnungen leben müssen, aus denen es kein Entkommen mehr gibt?

Wer keine Familie hat, die zumindest gelegentlich stärkt und hilft, ist definitiv irgendwann am Ende seiner Kräfte. Niemand kann auf Dauer für zwei oder drei arbeiten. Wer kann sich ernsthaft darüber wundern, dass Mütter in abgrundtiefer Verzweiflung ihr Leben im Stich lassen, so verquer denken und ihre Kinder in den Tod schicken, damit sie es vermeintlich besser haben und dieses unsägliche Elend nicht erleben müssen?

Abwertungen basteln, ja, das ist ganz einfach. Viel schwieriger ist es, für überforderte, gar psychisch kranke Menschen Sensibilität zu entwickeln.
Ich finde es ungemein zynisch, Armut erst staatlich zu erzeugen und dann so zu tun, als ließen sich die verheerenden Auswirkungen mit noch mehr Kontrolle und Abwertung der finanziell Schwachen lösen und reparieren!
Das funktioniert weder als Schutz vor Kindstötungen, noch hilft es gegen andere Missstände. Schärfere Gesetze können keine Familie oder andere Sozialgefüge ersetzen! Wenn arme Menschen gezwungen werden, in Gettos zu vegetieren, wo keiner jemanden kennt, dann darf sich niemand darüber wundern, dass sich auch keiner für den anderen interessiert.

Inkompetente, aber betuchte Menschen können ihre eigene Verantwortung gegenüber ihren Kindern einfach für Geld anderen übertragen. Wenn weder Geld noch Familie oder Freunde da sind, dann geht es den Schwächsten leicht schlecht. Das sind dann leider allzu oft die Kinder!
Alle Menschen können in Ausnahmesituationen kommen, die Realität verkennen und sie für schlimmer und auswegloser halten, als sie tatsächlich ist. Wenn keine Familien, keine Freund(inn)e(n), die eine Korrektur geben könnten, da sind, sondern nur Einsamkeit und Überforderung, dann ist der Nährboden für Tragödien geschaffen, und Katastrophen nehmen ihren Lauf!
Kaleika
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Alt 13.12.2007, 19:21   #305
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Zitat von Debra Beitrag anzeigen
Von einer "Schlechte-Eltern-Datenbank" zu faseln ist Projektion Deinerseits - und zeigt auch mal wieder, an wen Du denkst: an die Eltern, nicht die Kinder. Wenn Du weiterhin über Eltern quasseln willst, mach bitte einen "Eltern-helfen-Kindesmißhandlern"-Thread auf. Und nimm Ludwigsburg gleich mit, denn deren Brille ist nicht rosarot, sondern dunkelrosarot.
Nur weil man bereit ist die Probleme bei den Eltern zu sehen? Nur weil man bereit ist zu unterscheiden? Geht ein bisschen zu weit.
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Alt 13.12.2007, 19:27   #306
andine
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Zitat von Kaleika Beitrag anzeigen

Nee, denn Mütter sind wahrlich keine Übermenschen! Ob wir auch mal unser eingefahrenes Mutterbild überdenken sollten?
Das Vaterbild am besten gleich mit.
Ansonsten fällt mir zum Thema nur ein, dass hinterher immer jeder sagt, wir hätten dir doch geholfen.
Dabei scheren sich die meisten einen Dreck um andere, sogar die eigene Familie (Pflegefamilie).

Familie wird überbewertet. Selbst da ist niemand geschützt.
Und was die Frau in Darry betraf. Ich glaube, dass es eine Beziehungstat war. Der Mann hat sie ein paar Tage vorher verlassen. Dagegen kann niemand etwas tun, weil solch eine Tat nicht vorauszusehen ist.
Ich will dem Mann keine Schuld geben, aber an Feingefühl hat es ihm gemangelt.
 
Alt 13.12.2007, 20:01   #307
Kaleika
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Zitat von andine Beitrag anzeigen
Das Vaterbild am besten gleich mit.
Ansonsten fällt mir zum Thema nur ein, dass hinterher immer jeder sagt, wir hätten dir doch geholfen.
Dabei scheren sich die meisten einen Dreck um andere, sogar die eigene Familie (Pflegefamilie).

Familie wird überbewertet. Selbst da ist niemand geschützt.
Und was die Frau in Darry betraf. Ich glaube, dass es eine Beziehungstat war. Der Mann hat sie ein paar Tage vorher verlassen. Dagegen kann niemand etwas tun, weil solch eine Tat nicht vorauszusehen ist.
Ich will dem Mann keine Schuld geben, aber an Feingefühl hat es ihm gemangelt.
Stimmt.
Und was die Frau in Darry betraf, da scheint die Behörde eine gewisse Mitschuld durch Untätigkeit zu treffen!

Zitat:
FAMILIENTRAGÖDIE IN DARRY
Vater warnte frühzeitig vor Dämonen-Hirngespinsten

Der Vater von drei der fünf getöteten Kinder von Darry erhebt schwere Vorwürfe: Er will bereits im August dem sozialpsychiatrischen Dienst ein Tonband übergeben haben, das beweise, dass sich seine Frau von Dämonen verfolgt fühlte. Doch niemand habe reagiert.
http://www.spiegel.de/panorama/justi...523233,00.html

Kaleika
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Alt 13.12.2007, 20:44   #308
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Zitat von Kaleika Beitrag anzeigen
Stimmt.
Und was die Frau in Darry betraf, da scheint die Behörde eine gewisse Mitschuld durch Untätigkeit zu treffen!

http://www.spiegel.de/panorama/justi...523233,00.html

Kaleika
August ist Urlaubsmonat - dann dauert es, bis die Behördenmitarbeiter sich wieder eingearbeitet haben / neu angelernt wurden ist bereits September - dann müssen die Akten erst mal zugeordnet werden und der Mitarbeiter darf weder krank, noch im Urlaub, noch in Fortbildung, Überstundenabfeiern, vorgezogenes-verlängertes Wochenende, Frühstücks-Mittags-Kaffeepause, usw. sein.
Es liegt einfach daran, daß die Bürokraten glauben, die Welt wird so lange angehalten, bis sie sich darum kümmern wollen.
__

viele grüße bruno (human being uLtd.)
Politik/Bürokratie : Wir machen alles, außer ehrlich!
über € 25.000 Schaden an ALG-II durch meine ARGE und über € 12.000 durch die FM - Großer showdown auf meiner Webseite - Typisch Politiker/Beamter... - ÜBERFÜHRT ! Mal sehen, wie es mit diesem eher christlichen Politiker und Beamten nun weitergeht * Bitte Webseite weitergeben - danke
* "Politik lügt, ARGE betrügt, Bürokratie mordet" * Die Würde des Menschen war unantastbar! vor HartzIV *
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Alt 13.12.2007, 20:46   #309
Ludwigsburg
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Kaleika, dein Beitrag 304: :icon_klarsch::icon_klarsch::icon_klarsch:
 
Alt 13.12.2007, 21:13   #310
Cementwut
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Standard Kinderrechte, neues von der Union

Der Rechtsexperte der Union meint nun folgendes
Zitat:
"Kinderrechte in der Verfassung sind so sinnvoll wie Zebrastreifen auf einer Formel-1-Piste."
http://www.tagesschau.de/inland/kinderschutz16.html
 
Alt 13.12.2007, 21:25   #311
angel6364
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Zitat:
Die SPD möchte nun, dass in Artikel 6 ein zusätzlicher Absatz mit folgendem Wortlaut eingefügt wird: "Jedes Kind hat ein Recht auf Entwicklung und Entfaltung seiner Persönlichkeit, auf gewaltfreie Erziehung und auf den besonderen Schutz vor Gewalt, Vernachlässigung und Ausbeutung. Die staatliche Gemeinschaft achtet, schützt und fördert die Rechte des Kindes und trägt Sorge für kindgerechte Lebensbedingungen."
Ironie an -

Das kann nicht ins Grundgesetz.
Dann müsste Hartz IV ja vollkommen weg. Gell?

Ironie aus -

Viele Grüße,
angel
 
Alt 13.12.2007, 21:30   #312
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Andine , Debra und Highlander, ich gebe Euch recht, die rosarote Brille verdrängt hier wirklich vieles

Es gibt Mütter die haben alle Hilfe der Welt, einen Ehemann, liebevolle Eltern, die das KInd betreuen - und es auch tun- Freunde die sich kümmern und die trotzdem sagen: Ich will abends tanzen, ich will meinen Spaß haben, ich will mich nicht mit dem Kind befassen müssen, nun das müssen sie dann auch nicht wenn sich andere darum kümmern, aber es liegt eindeutig nicht immer daran das sie keine Hilfe bekommen, aber man kann sie nicht dazu zwingen sich um ihr Kind zu kümmern

Hier klingt es so: Wenn die Mutter nur liebevolle Unterstützung bekommt, dann ist sie automatisch eine gute Mutter und liebt ihr Kind auf einmal über alles.

So ein Blödsinn!

Und Dopamin, ich muss Debra recht geben, hier wird immer noch von den Eltern gesprochen, es geht um die Kinder
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Man trifft sich im Leben immer zweimal
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Alt 13.12.2007, 21:31   #313
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Zitat von angel6364 Beitrag anzeigen
Ironie an -

Das kann nicht ins Grundgesetz.
Dann müsste Hartz IV ja vollkommen weg. Gell?

Ironie aus -

Viele Grüße,
angel

Ja und DIE CDU hat sich heute dagegen ausgesprochen, alle anderen Parteien sind dafür, seltsam nicht?
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Alt 13.12.2007, 21:38   #314
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Zitat von Arania Beitrag anzeigen
recht geben, hier wird immer noch von den Eltern gesprochen, es geht um die Kinder

Sogar dort im link von cementwut steht :

Erwogen wird etwa, Eltern aller Kinder zu solchen Untersuchungen einzuladen, um Risikofamilien frühzeitig Hilfen anbieten zu können.

Also scheinen einige Politiker doch wohl auch der Meinung zu sein, das man doch auch den Familien/Eltern helfen sollte. Es fängt nun mal mit den Eltern an, ohne die würden diese Kinder gar nicht geboren werden.

So Unrecht haben dann viele Aussagen die hier im Thread gemacht wurden, wohl doch nicht.

Gruß
Eka
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Alt 13.12.2007, 21:40   #315
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Natürlich müssen die Eltern eingeladen werden, ich habe noch nie gesehen das ein Baby einen Brief lesen kann, meine Güte, das ist doch Haarspalterei
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Alt 13.12.2007, 21:50   #316
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Zur Familie zählt man aber immer noch Vater/Mutter, Kinder. Und um Familien Hilfe anzubieten, damit lese ich alle darin enthaltenen Personen. Fordergründig natürlich um Kinder zu schützen, aber auch um den Eltern bei Fehlverhalten Hilfe anzubieten.


Warum die CDU sich gegen den Gesetzestext ausspricht, kann man sich schon denken. ;)



Eka
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Alt 13.12.2007, 22:01   #317
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Brutal gefragt, was soll die Diskussion um die paar Sätze im Grundgesetz ?

Die Gesetze interessieren doch weder Politiker noch Beamte - und das beweisen sie täglich aufs Neue.

Ich möchte gleich klar sagen, daß ich es begrüßen würde, wenn es im grundgesetz steht, doch einfach reinpinseln löst KEINE Probleme - es sei denn, die Probleme sollen nur aus der Presse raus und auf übliche Art und Weise durch Verdrängung entsorgt werden.
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Alt 13.12.2007, 22:12   #318
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Union will Kinderrechte nicht im Grundgesetz verankern


Zitat:
Der Gesetzgeber wecke aber den entgegengesetzten Eindruck und damit «falsche Hoffnungen». «Kinderrechte in der Verfassung sind so sinnvoll wie Zebrastreifen auf einer Formel-1-Piste», sagte Gehb in der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Freitag). Dagegen befürworten SPD, Grüne und Linke geschlossen den besonderen Kinderschutz im Grundgesetz, wie die Vorsitzende der Kinderkommission im Bundestag, Miriam Gruß (FDP), der Deutschen Presse-Agentur dpa sagte. Bei der FDP gebe es noch keinen förmlichen Beschluss.
Die Union lehnt nach einem Beschluss der Fraktionsspitze eine Ergänzung der Verfassung um weitere Staatsziele in dieser Wahlperiode generell ab, wie der «Tagesspiegel» (Freitag) berichtet. Kinderrechte seien bereits voll im Grundgesetz verankert, zitiert das Blatt die Fraktionsführung.
http://www.computerbild.de/dpanews/U...n_2082545.html
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Alt 13.12.2007, 22:29   #319
Cementwut
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Zitat von Arania Beitrag anzeigen
Union will Kinderrechte nicht im Grundgesetz verankern




http://www.computerbild.de/dpanews/U...n_2082545.html
ich finde das ist mal wieder echt ein absoluter Skandal; beweist aber glasklar was von all dem moralischen Geschwafel der Kanzlerin, samt ihrem Hofstaat zu halten ist: NIX

ich glaub es war Ernst der das gestern treffend formuliert der Regierungsbank zu bedenken gegeben hat : "Sie sind doch keine Appellierung, sondern eine Regierung?!"

Bruno,
Rechte sind einklagbar, Merkelgeschwätz dagegen nicht
 
Alt 13.12.2007, 22:36   #320
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Zitat:
Der Vater von drei der fünf getöteten Kinder von Darry erhebt schwere Vorwürfe: Er will bereits im August dem sozialpsychiatrischen Dienst ein Tonband übergeben haben, das beweise, dass sich seine Frau von Dämonen verfolgt fühlte. Doch niemand habe reagiert.
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Alt 13.12.2007, 22:58   #321
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Zitat:
Warum Mütter ihre Kinder töten

Mütter unter dringendem Verdacht: In Schleswig-Holstein und Sachsen sollen zwei Frauen ihre Kinder getötet haben. Die beiden Fälle sind grundverschieden - und doch ähneln sie sich: In der Verzweiflung, die der Tat vorausging, und ihrer planmäßigen Durchführung.(...)
http://www.spiegel.de/panorama/justi...521793,00.html

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Alt 13.12.2007, 23:12   #322
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Zitat:
PSYCHISCH KRANKE ELTERN
"Nur nichts nach außen durchblicken lassen"
(...)Die Angst vor dem Jugendamt ist psychisch kranken Eltern allgegenwärtig - deshalb versuchen sie mit allen Kräften, ihre Probleme zu verstecken. Wer betroffen ist oder in seinem eigenen Umfeld einen Fall kennt, der kann sich an private Initiativen wie den Verein SeelenNot in Hamburg wenden. Solche Anlaufstellen, die fast ausschließlich von Spenden leben, gibt es in ganz Deutschland und bieten auch für Lehrer, Nachbarn oder Großeltern Beratungen an.
Darüber hinaus entsteht in vielen Städten ein Netz aus Eltern-Kind-Zentren und Beratungsstellen für Eltern, die mit der Umstellung ihrer Lebenssituation nach einer Kindsgeburt überfordert sind.(...)
http://www.spiegel.de/panorama/justi...521901,00.html
Ob dies eine Alternative sein könnte, die die Bezeichnung "Hilfe" auch verdient?
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Alt 13.12.2007, 23:35   #323
Emily
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Zitat:
Diese Fälle verbreiten Entsetzen und sind doch nur einige der geschätzten jährlichen 40 bis 50 Kindstötungen in Deutschland. Die meisten dieser Opfer sterben in den ersten 24 Stunden ihres Lebens. Verlässliche Zahlen zu dem Tabuthema fehlen bislang. „Die Öffentlichkeit stempelt diese Mütter sofort als Monster ab, aber es sind oft Frauen, die es mit ihren Kindern ganz besonders gut machen wollen – und dann ihrem Anspruch in der Praxis nicht gewachsen sind“, sagt Annegret Wiese. Die Psychologin und Anwältin für Familienrecht hat für ihr Buch „Mütter, die töten“ mit verurteilten Frauen gesprochen, die in ihrer Not nur noch einen Ausweg sahen: dem Leben ihrer Kinder – und häufig ihrem eigenen – eine Ende zu setzen. Die Hälfte der Mütter bringt sich selbst nach der Tötung ihrer Kinder um. 30 Prozent überleben. Erweiterter Selbstmord nennt die Wissenschaft solche Schicksale.
...
„Leider nimmt die Zahl dieser emotional verunsicherten Menschen zu. Letztlich steckt eine Mutter, die ihr Kind aus dem Fenster wirft, in einer zugespitzten Situation der Hilflosigkeit.“
http://www.focus.de/gesundheit/ratge...id_228511.html

Stellen, zu denen Menschen ohne Angst gehen könnten, halte ich für sehr wichtig.

Ich weiss auch nicht, wie das Thema Schulessen in diesen Thread mit reinkam, dazu meine ich: Wenn es die Regierung doch so gut meint, aber den Eltern die alles nur versaufen und verkiffen wie üblich, kein Geld in die Hand geben wollen, dann können sie gerne landes- oder bundesweite wöchentliche Obstkisten für jeden Haushalt mit Kindern liefern. Da die Eltern eh nur alken, werden die den Kindern bestimmt nicht die Mandarinen und Bananen wegessen.

Und wer glaubt, dass "in Bayern Händigkeit nicht umgeschult wird", hat nicht mitgelesen.

Guten Abend

Emily
 
Alt 13.12.2007, 23:51   #324
Debra
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Zitat von Liebe Tweety Beitrag anzeigen
Nur weil man bereit ist die Probleme bei den Eltern zu sehen? Nur weil man bereit ist zu unterscheiden?
Und Du meinst, wir hätten die letzten 30 Jahre auf dem Mond gelebt und die Probleme noch NIE bei den Eltern gesehen? Lasst Euch mal was Neues einfallen, anstatt immer dasselbe alte Mantra runterzubeten. Denn so lange das getan wird, wird nicht einem einzigen mißhandelten Kind geholfen.
Ich stelle fest, dass mißhandelte Kinder heutzutage genauso wenig HILFE in Deutschland bekommen wie vor 30 Jahren. Die Situation für sie hat sich im Gegenteil noch zugespitzt (Kleinkinder verhungern, nicht wegen Geldmangel, sondern aus Gleichgültigkeit. Eine gute Fee hat mir im Traum geflüstert, dass es sogar Menschen gibt, die sich daran aufgeilen, Schwächere zu quälen, aber pssst ... nicht weitersagen!), Nachbarn schauen weg, das Jugendamt, bereits als "Betreuer" bestellt, haben nichts anderes im Sinn, als die mißhandelten Kinder so lange wie möglich bei den Mißhandlern zu belassen, selbst wenn sie nicht die leiblichen Eltern sind und drogensüchtig dazu (Kevin). Die Eltern-Kind-Beziehung wird so heilig gesprochen hier, dass die Eltern auf JEDEN FALL noch auf Euer Verständnis hoffen können, selbst nachdem sie ihren eigenen Nachwuchs oder ihnen anvertrauten Nachwuchs zu Tode hungern ließen, geschunden, gequält, geprügelt, sämtliche Knochen mehrfach gebrochen und am Ende getötet und in der Tiefkühltruhe entsorgt haben.

Täte das irgendjemand einem Karnickel an, dann würdet Ihr sicherlich nicht sagen, "Der/die braucht Hilfe, wenn er/sie sie bekommt, dann wird er Karnickel lieben und dann geht es dem Karnickel besser. Und NUR so können wir dem Karnickel helfen."

PS.: Die Frau in Darry ist ein spezieller Fall, das hat nichts mit Mißhandlung zu tun.

Und weil hier irgendjemand gepostet hatte, Drogen- oder Alkoholsüchtige würden generell dazu neigen, ihre Kinder zu mißhandeln... nun, das glaube ich nicht. Aber jeder der schon mal mit Drogensüchtigen zu tun hatte, weiß doch, dass ein Baby oder Kleinkind ganz sicher nicht intoxinierten Menschen überlassen werden kann. Ein Baby kann innerhalb von ein paar Std. sterben, wenn es nicht gefüttert wird.
Debra ist offline  
Alt 13.12.2007, 23:52   #325
angel6364
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Jetzt geht aber sogar mir langsam die Hutschnur hoch.
Ich möchte hier niemanden persönlich angreifen, das mal voraus.
Aber wo lebt Ihr eigentlich?
Glaubt ihr wirklich an das unabänderlich Gute in jedem Menschen? Und wenn es nicht mehr da ist, würde es reichen, die Ursachen zu finden: Friede Freude Eierkuchen?
Wo lebt Ihr eigentlich? Es kann doch nicht sein, daß ich hier die einzige Userin bin, die die Schattenseiten der Welt kennt? Den Schmutz. Die Mörder. Die Schläger. Die Puffmütter, die Kinder verkaufen. Die Loddel, denen die Pferdchen nicht jung genug sein können.
Hat noch nie jemand das grauenvolle Lachen von Menschen über die Tränen eines mißbrauchten Kindes gehört? Wohl nicht, sonst könnte man nicht diesem Wahnsinn folgen, man müsse den Tätern helfen, um langfristig den Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen. Kennt keiner eiskalte Profitgeier, die über Leichen gehen? Die schlafen nicht mal schlecht deswegen.
Und für alle, die mich ein wenig kennen: ich rede nicht von dem Mann, mit dem ich mal verheiratet war.
Ich rede von der Welt, wie sie überall zu finden ist. In jeder Stadt. In jedem Dorf.
Und solchen Existenzen wollt Ihr erst mal helfen, bevor die Kinder dran sind?
Dann wären alle Menschen gut?
Pfeifft mal nicht ins Horn der Creme de la Creme und "helft" den Tätern statt den vergessenen Opfern. Das besorgen die Bessersituierten schon alleine zur Genüge.

Ich kotze gleich.

Viele Grüße,
angel
 
 

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