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Alt 24.11.2007, 18:23   #51
andine
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Ich kenne übrigens bis jetzt keine Mutter, die nicht freiwillig hingeht.
Ich bin auch immer stolz auf ihr Fortschritte. Leider ist die nächste U6 erst im März.
 
Alt 25.11.2007, 09:26   #52
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Irisanna
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Ich bin auch Mutter zweier Kinder und ebenso bestürzt wie alle hier- es ist einfach nur entsetzlich. Die durch den Hunger ausgelösten Schmerzen und die emotionale Vernachlässigung des Kindes mag ich mir gar nicht vorstellen.... Vernachlässigung liegt m.E. übrigens auch vor, wenn ich mein Kind so ernähre, dass es adipös, sprich: fettleibig wird.

Als angehende Sozialarbeiterin/-pädagogin bin ich mit der Arbeitsweise der Jugendämter und der rechtlichen Lage vertraut. So weit bekannt ist, wurde das Jugendamt auf das Kind aufmerksam gemacht. Die Eltern haben das Jugendamt aufgesucht, mit ihrem 2. Kind, einem Säugling. Die kleine Lea-Sophie stellten sie dem Jugendamt nicht vor.
Das Jugendamt hat KEINE rechtliche Grundlage, um die Eltern dazu zu zwingen, die JugendamtmitarbeiterInnen in ihre Wohnung zu lassen. Es gibt auch keine gesetzliche Grundlage, die das Jugendamt berechtigt, ein Kind in Augenschein zu nehmen. Ein Hinweis von Nachbarn/Bekannten o.ä. ist NICHT ausreichend! Es wäre ein Hausdurchsuchungsbefehl notwendig gewesen, diesen hätte jedoch kein Richter in D ausgestellt, wenn lediglich ein Nachbar/Bekannter die Familie beim Jugendamt gemeldet hat. Denn das würde im Umkehrschluss bedeuten, dass Hinz und Kunz, die jemanden nicht mögen, durch bloße Unterstellung eine richterlich angeordnete Hausdurchsuchung, einen Eingriff in die Privatsphäre der Familie einleiten können. Dass es sich in diesem Fall tatsächlich um eine für das Kind lebensbedrohliche Situation gehandelt hat, konnte niemand wissen. Vermutungen sind nicht ausreichend, um intervenieren zu können.

Verantwortlich für den Tod des kleinen Mädchens sind die Eltern und ganz vielleicht moralisch noch die Person(en), die die Familie beim Jugendamt gemeldet haben- jedoch nicht die MitarbeiterInnen der Behörde. Sie haben das getan, was ihnen möglich war. Die Eltern sind nicht einmal dazu verpflichtet gewesen, auf die Anfrage des JugA zu reagieren!
Verantwortlich ist vielleicht auch noch der Staat, der die Ausgaben für Soziales soweit herunter schraubt, dass u.a. JuA- MitarbeiterInnen durch absolute Überarbeitung, zu viele "Fälle" usw. gar nicht mehr die Chance haben, sich adäquat mit jedem "Fall" zu befassen.

Ich finde es schade, dass hier mancher doch wieder auf dem kleinen Mann, nämlich den MitarbeiterInnen im JuA herum hackt, statt zu sehen, dass auch diese Menschen über das Geschehene vollkommen verzweifelt sind. Sie sind jedoch nicht die Ursache dieses entsetzlichen Todes. Die alleinige Schuld tragen die widerwärtigen Eltern- nicht der/die Stadtangestellte, dem aufgrund mangelnder rechtlicher Möglichkeiten die Hände zum Handeln gebunden sind.
__

Ein Verbrechen hört dadurch, dass es zum Gesetz erhoben wird, nicht auf, ein Verbrechen zu sein.
(Oskar Loerke, Tagebücher)
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Alt 25.11.2007, 09:32   #53
andine
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Zitat von Irisanna Beitrag anzeigen
Verantwortlich für den Tod des kleinen Mädchens sind die Eltern und ganz vielleicht moralisch noch die Person(en), die die Familie beim Jugendamt gemeldet haben- jedoch nicht die MitarbeiterInnen der Behörde.
Das verstehe ich nicht. Wieso sind jetzt die Personen verantwortlich, die die Familie beim Jugendamt gemeldet haben? Ist ein bischen einfach, jetzt die Schuld auf aufmerksame Nachbarn zu leiten oder habe ich dich nur falsch verstanden?
Was hätte man denn überhaupt machen können?
Ich vermag mir gar nicht vorstellen, ob das zweite Kind vielleicht auch bald tot gewesen wäre, wenn es diese Personen nicht gegeben hätte.
 
Alt 25.11.2007, 12:43   #54
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Irisanna
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Zitat von andine Beitrag anzeigen
Das verstehe ich nicht. Wieso sind jetzt die Personen verantwortlich, die die Familie beim Jugendamt gemeldet haben? Ist ein bischen einfach, jetzt die Schuld auf aufmerksame Nachbarn zu leiten oder habe ich dich nur falsch verstanden?
Was hätte man denn überhaupt machen können?
Ich vermag mir gar nicht vorstellen, ob das zweite Kind vielleicht auch bald tot gewesen wäre, wenn es diese Personen nicht gegeben hätte.
Du hast meinen Beitrag falsch interpretiert.
"Verantwortlich für den Tod des kleinen Mädchens sind die Eltern und ganz vielleicht moralisch noch die Person(en), die die Familie beim Jugendamt gemeldet haben."
Ich meinte es so, dass die Verantwortung für den Tod des kleinen Mädchens ausschließlich bei den Eltern liegt- und ganz vielleicht (!) auch bei der Person, die diese Missstände wahrgenommen hat. Es muss jemanden geben (vielleicht die Nachbarn, vielleicht Freunde, Bekannte), die mitbekommen haben, was dort passiert. Diese Person hat eine Meldung bei dem JuA gemacht und Ende- sie hat die Verantwortung, die sich aus dem Wissen ergab, einfach weitergegeben- wenn es denn so war. Hier hätte es Sinn gemacht, nachzuhaken, die Eltern zu konfrontieren oder aber auch die Polizei einzuschalten. Immerhin lag ein Straftatbestand vor, das ist durchaus ein Fall für die Polizei. DAS hätte man machen können.
Wenn ich als Erwachsener mitbekomme, dass ein Kind so entsetzlich vernachlässigt wird, reicht es einfach nicht aus, dies einer Behörde zu melden, da macht es sich der Melder m.E zu einfach. Zumindest sollte der Melder dann auch schauen, ob seine Intervention fruchtet. Sich zu sagen "Ich habe das ja dem JuA gemeldet und fertig" ist sicherlich der einfachste Weg.

Was würdest du tun, wenn du ein Kind, welches offensichtlich so vernachlässigt wird, kennst? Ich persönlich würde das JuA einschalten, die Polizei umgehend hinzuziehen und mich so richtig mit den Eltern anlegen. Ich würde mich nicht abwimmeln lassen, dran bleiben- umgehend und unnachgiebig. Das ist nicht passiert, obwohl es Menschen gab, die es wussten. Als Privatperson habe ich- so lächerlich es erscheinen mag- viel mehr Möglichkeiten, aktiv zu werden, als eine Angestellte des JuA.
Ich finde, jeder Erwachsene hat allen Kindern gegenüber eine moralische Verpflichtung.
__

Ein Verbrechen hört dadurch, dass es zum Gesetz erhoben wird, nicht auf, ein Verbrechen zu sein.
(Oskar Loerke, Tagebücher)
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Alt 25.11.2007, 12:58   #55
Debra
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Also das Jugendamt so einfach von jeglicher Verantwortung freizusprechen finde ich problematisch. Wozu haben wir es denn?!!!
Deine Aussage, dass der Nachbar oder wer auch immer es war, außer dem Jugendamt auch noch die Polizei hätte einschalten sollen, kann dann genauso gut für das Jugendamt gelten. Polizei hinzuziehen, Gefahr im Verzug melden und darauf bestehen, dass Kind zu sehen.

Ich denke mal, dass viele Menschen wirklich nicht gern andere in Schwierigkeiten bringen möchten, (soll ja auch das Gegenteil geben. ) indem sie den Verdächtigen die Polizei oder das Jugendamt auf den Hals hetzen, möglicherweise grundlos. Daher ist das Jugendamt die zuständige Stelle und diese, als neutrale Institution, sollten dann alles weitere veranlassen! Wofür werden die denn sonst bezahlt, meine Güte?
Debra ist offline  
Alt 25.11.2007, 13:15   #56
andine
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@Irisanna
Ich hätte auch "nur" das Jugendamt informiert, weil ich davon ausging (jedenfalls bisher), das die sich dann wirklich ausreichend kümmern.
Ist dann wohl eine Falschannahme und ich wäre auch schuldig, weil ich das Jugendamt für kompetent genug gehalten hätte.
Wer soll denn das wissen, das die doch so unfähig sind, wie du jetzt zugegeben hast?

Aber danke für diese Information, da wissen ja nun alle Bescheid, dass in dringenden Fällen das Jugendamt nicht der richtige Ansprechpartner ist. Mir wirds gleich übel. :-(
 
Alt 25.11.2007, 13:20   #57
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Standard chronologie des grauens

infos und fakten zu den bekannten fällen der letzten jahre:

http://www.zeit.de/2005/17/Karolina?page=1
__

Ich hätt gern Tee statt Kaffee
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Alt 25.11.2007, 13:36   #58
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Standard jetzt auch zwei aktuelle fälle in österreich

http://salzburg.orf.at/stories/238018/
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Alt 25.11.2007, 13:58   #59
andine
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Zitat von ofra Beitrag anzeigen
infos und fakten zu den bekannten fällen der letzten jahre:

http://www.zeit.de/2005/17/Karolina?page=1
Zitat:
Eine solche Störung tritt oft auf, wenn die Mutter ihrerseits ein misshandeltes oder vernachlässigtes Kind war. 70 Prozent der Kindesmisshandler waren einst selbst Opfer von Gewalt oder sozialer Kälte.
Statistisch gesehen bin ich auch gefährdet.
Aber ich will es für mein Kind besser machen. Ob der Wille allein reicht, bis mein Kind groß ist?
Ich denke doch, lasse mich doch nicht von einer blöden Statistik verunsichern. Jeder ist später selbst für sein Leben verantwortlich, egal was er mal erlebt hat, es ist vorbei.
 
Alt 25.11.2007, 14:16   #60
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ich persönlich wäre auch gefährdet. daher überlege ich mir auch aus diesem grund, ein kind zu bekommen. ich habe die sorge, dass ich die fehler meiner eltern auf meine kinder übertragen würde, ohne es zu merken.
vieles ist einem ja oft nicht bewusst. das merkt man erst hinterher.
so einfach abhaken kann man die eigenen kindheits-erlebnisse nicht. ich hab meine noch lange nicht verarbeitet. ich hab sie immer verdrängt. erst jetzt, wo ich so einen lieben mann habe, der mir sogar die elternliebe ersetzt, die ich nie bekommen hab, jetzt bricht das langsam aus mir heraus.
wir reden viel darüber. mein mann ist ein guter und verständnisvoller zuhörer. er hat selber eine recht glückliche kindheit gehabt und kann über manches, was ich erlebt habe, nur den kopf schütteln.
er bestätigt mir auch, dass nicht ich die schuldige bin (wie mir jahrelang eingeredet wurde), sondern dass meine eltern massiv gestört waren und sind.
ich war als kind auch mal kurz davor, selbst zum jugendamt zu gehen, aber aus angst vor der rache meiner eltern hab ich mich nicht getraut.
heute denke ich, wievielen kindern es wohl ähnlich gehen mag? die aus angst nicht den mut haben, sich zu melden.
__

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Alt 25.11.2007, 15:24   #61
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Zitat von ofra Beitrag anzeigen
ich persönlich wäre auch gefährdet. daher überlege ich mir auch aus diesem grund, ein kind zu bekommen. ich habe die sorge, dass ich die fehler meiner eltern auf meine kinder übertragen würde, ohne es zu merken.
vieles ist einem ja oft nicht bewusst. das merkt man erst hinterher.
so einfach abhaken kann man die eigenen kindheits-erlebnisse nicht. ich hab meine noch lange nicht verarbeitet. ich hab sie immer verdrängt. erst jetzt, wo ich so einen lieben mann habe, der mir sogar die elternliebe ersetzt, die ich nie bekommen hab, jetzt bricht das langsam aus mir heraus.
wir reden viel darüber. mein mann ist ein guter und verständnisvoller zuhörer. er hat selber eine recht glückliche kindheit gehabt und kann über manches, was ich erlebt habe, nur den kopf schütteln.
er bestätigt mir auch, dass nicht ich die schuldige bin (wie mir jahrelang eingeredet wurde), sondern dass meine eltern massiv gestört waren und sind.
ich war als kind auch mal kurz davor, selbst zum jugendamt zu gehen, aber aus angst vor der rache meiner eltern hab ich mich nicht getraut.
heute denke ich, wievielen kindern es wohl ähnlich gehen mag? die aus angst nicht den mut haben, sich zu melden.

Wenn ich deine Zeilen lese, gibt es für dich kaum einen Grund, kein Kind zu bekommen, zumindest nicht aus den von dir erwähnten Gründen...
__

Hartzer Linchen
Zitat:
Wertestellung: abgewrackte Autos 2500 Euro

..................................Kinder 100 Euro
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Alt 25.11.2007, 15:31   #62
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der nächste grund ist der, dass ich medikamente nehmen muss, die sich mit einer schwangerschaft nicht gut vertragen würden.
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Alt 25.11.2007, 15:35   #63
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ich hab eine kusine, die ist psychisch schwer gestört, hat bulimie, ist aggressiv, chaotisch, suizidgefährdet, etc...
die hat sich nun schwängern lassen. das kind ist mittlerweile fast 2 jahre alt. sie ist mit dem kind völlig überfordert. mit ihren 28 jahren lebt sie immer noch zuhause bei mama und diese ist auch schon mit den nerven am ende ...

das muss man doch vorher wissen, ob man so eine verantwortung übernehmen kann oder nicht. außerdem muss man heute nicht schwanger werden, wenn man nicht will.
mir tut das kind leid.
__

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Alt 25.11.2007, 15:58   #64
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Zitat von ofra Beitrag anzeigen
ich hab eine kusine, die ist psychisch schwer gestört, hat bulimie, ist aggressiv, chaotisch, suizidgefährdet, etc...
die hat sich nun schwängern lassen. das kind ist mittlerweile fast 2 jahre alt. sie ist mit dem kind völlig überfordert. mit ihren 28 jahren lebt sie immer noch zuhause bei mama und diese ist auch schon mit den nerven am ende ...

das muss man doch vorher wissen, ob man so eine verantwortung übernehmen kann oder nicht. außerdem muss man heute nicht schwanger werden, wenn man nicht will.
mir tut das kind leid.
Hier muss ich dir ausnahmslos recht geben, allerdings gebe ich auch hier zu bedenken, wer will es übernehmen, einer Frau die Schwangerschaft, Geburt und das grossziehen eines Kindes verwehren?

Hier heißt es eigentlich nur, Augen auf und aufgepasst, das weder dem Kind, noch der Mutter, resp. der Grossmutter etwas passiert....
__

Hartzer Linchen
Zitat:
Wertestellung: abgewrackte Autos 2500 Euro

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Alt 25.11.2007, 16:07   #65
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Zitat von Linchen0307 Beitrag anzeigen
Hier muss ich dir ausnahmslos recht geben, allerdings gebe ich auch hier zu bedenken, wer will es übernehmen, einer Frau die Schwangerschaft, Geburt und das grossziehen eines Kindes verwehren?

Hier heißt es eigentlich nur, Augen auf und aufgepasst, das weder dem Kind, noch der Mutter, resp. der Grossmutter etwas passiert....
tja, das ist ein ganz dramatischer fall. sie will jetzt ausziehen in eine eigene wohnung mit dem kind. das wird die lage aber nicht verbessern. sie ist nämlich auch akut verwahrlosungs-gefährdet.
sie kommt jetzt schon mit dem haushalt nicht zurecht. derzeit übernimmt das alles die oma.
sie wäscht und bügelt nichts, kann nicht kochen. räumt nie auf.
hilfe nimmt sie nicht an. da reagiert sie aggressiv. sie hat sogar schon mal auf ihre eigene mutter eingeschlagen.
es besteht auch die gefahr, dass sie mal auf das kind losgeht ...
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ofra ist offline  
Alt 25.11.2007, 16:22   #66
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Zitat von ofra Beitrag anzeigen
tja, das ist ein ganz dramatischer fall. sie will jetzt ausziehen in eine eigene wohnung mit dem kind. das wird die lage aber nicht verbessern. sie ist nämlich auch akut verwahrlosungs-gefährdet.
sie kommt jetzt schon mit dem haushalt nicht zurecht. derzeit übernimmt das alles die oma.
sie wäscht und bügelt nichts, kann nicht kochen. räumt nie auf.
hilfe nimmt sie nicht an. da reagiert sie aggressiv. sie hat sogar schon mal auf ihre eigene mutter eingeschlagen.
es besteht auch die gefahr, dass sie mal auf das kind losgeht ...
Dann hilft nur eines, das Jugendamt in die Pflicht nehmen oder aber das Gericht zu Hilfe holen.
Zunächst aber würde ich beobachtenderweise schauen, ob sich die Cousine nicht doch ganz anders verhält, als erwartet.
Als Besp. gebe ich hier mal meinen Bruder, der solange er noch zu Hause wohnte, im Müll und Dreck hätte ersticken können, wäre meine Mutter nicht regelmässig mit wischeimer und Kampfstiefeln durch sein Reich getrabt.
Als er dann seine eigene Wohnung hatte, konntest du unangemeldet kommen und dort vom Fussboden essen, so reinlich war es bei ihm.....
Also, abwarten und sehr genau schauen....
__

Hartzer Linchen
Zitat:
Wertestellung: abgewrackte Autos 2500 Euro

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Alt 25.11.2007, 17:31   #67
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Zitat von andine Beitrag anzeigen
@Irisanna
Ich hätte auch "nur" das Jugendamt informiert, weil ich davon ausging (jedenfalls bisher), das die sich dann wirklich ausreichend kümmern.
Ist dann wohl eine Falschannahme und ich wäre auch schuldig, weil ich das Jugendamt für kompetent genug gehalten hätte.
Wer soll denn das wissen, das die doch so unfähig sind, wie du jetzt zugegeben hast?

Aber danke für diese Information, da wissen ja nun alle Bescheid, dass in dringenden Fällen das Jugendamt nicht der richtige Ansprechpartner ist. Mir wirds gleich übel. :-(
Warum verdrehst du nun alles? Wieso betitelst du das JuA als unfähig? Es geht nicht um die Fähigkeiten, sondern darum, dass das JuA KEINE rechtliche Grundlage hat, in eine Wohnung einzudringen und auch seitens aller Eltern KEINE gesetzliche Verpflichtung vorliegt, ein Kind einem Amt vorzuführen!! Das JuA ist also nicht unfähig, sondern aufgrund der gesetzlichen Lage handlungsunfähig. Das ist ein riesiger Unterschied.

Die Schnüffler der Arge haben auch kein Recht, in deine Wohnung einzudringen- sie brauchen einen richterlichen Beschluss. Dass das richtig ist, wird sicherlich deine Zustimmung finden, oder? Es reicht nicht aus, dass dein Nachbar, dem du aufgrund deiner Frisur und deinem farbenfrohen Make-up ein Dorn im Auge bist, dich meldet und sagt:ich glaube, die arbeitet heimlich, die bekommt ganz viele Pakete von Quelle. Wäre doch ein Ding, wenn du aufgrund solcher Meldungen auf dein Grundrecht zu verzichten hättest, oder? So ergeht es auch dem JuA: sie brauchen einen richterlichen Beschluss. Dieser lässt sich jedoch keineswegs erwirken, weil Herr Schmidt behauptet, dass Frau Schulze sich nicht ausreichend um ihre Kinder bemüht. Du überschätzt vollkommen die Macht eines JuA. Was wäre es denn für ein Zustand, wenn das JuA mich, als verantwortungsvolle und behütende Mutter, dazu zwingen kann, mein Kind begutachten zu lassen und in meine Wohnung eindringt, weil meine Nachbarin Frau Meier, die sich über mein Piercing ärgert und mich aufgrund dessen für unfähig hält, dort meldet? Es gilt auch, unschuldig angezeigte zu schützen.

Ich finde es unverschämt, wie du meinen sachlichen Beitrag umdeutest und nicht die Tatsachen siehst: dem JuA fehlt es an rechtlichen Möglichkeiten! Nicht an fachlichen Fähigkeiten!!! Siehst du, dass ein Kind hochgradig gefährdet ist, so empfehle ich dir, dich an die Polizei zu wenden- die Polizei verfügt über ganz andere Rechte als eine Behörde!

Glaubst du ernsthaft, dass JuA-MitarbeiterInnen böse Kinderhasser sind und untätig zusehen, wenn es Kinder nicht gut geht? Was meinst du, wie viele Tränen in der Behörde manches mal fließen, weil den JuA-MitarbeiterInnen aufgrund gesetzlicher Bestimmungen die Hände gebunden sind? HIER ist Handlungsbedarf! Nur dann hat diese Behörde auch die Möglichkeit zu intervenieren. Die Frage muss also an die Politik weiter gegeben werden. Das JuA hat in dem ihr möglichen Rahmen gehandelt: sie haben die Eltern kontaktiert und diese sind auch tatsächlich- freiwillig, da kein Zwang besteht- der Aufforderung gefolgt- leider jedoch nur mit dem Baby, nicht mit der kleinen Lea-Sophie. Es gab also ein Erstgespräch. Zu einem Arbeitsbündnis bzw. zu einer Intervention kann es jedoch nur kommen, wenn die Eltern ein Angebot annehmen- außer es liegt Fremd-/Selbstgefährdung vor, es müssen Rechte geschützt werden oder Schonräume/Entlastung geschaffen werden. Natürlich lagen hier 2 der Faktoren vor!! Aber das konnte das JuA mit der eingeschränkten Befugnis nicht wissen, nicht beweisen!! Was hätte das JuA tun sollen? Verrate doch bitte mal, wie die Angestellte agieren hätte können? Die Eltern kommen, zeigen einen gesunden Säugling vor- Ende. Es gab einfach keine Handhabe gegen die Eltern, außer der Meldung durch eine dritte Person. Das ist aber nicht ausreichend, um die Grundrechte der Eltern zu missachten. Es fehlte dem JuA an einem Nachweis, um Zwang auszuüben zu können, es fehlte einfach die Rechtfertigung, mit welcher professionelles Handeln möglich ist.

Ich bin selbst Mutter. Würde das JuA vor meiner Tür stehen und sagen "Sie wurden gemeldet, wir wollen ihre Kinder sehen!" so würde ich diese Personen, genau wie die Sozialschnüffler, auf den §13 GG verweisen und auf die Unverletzlichkeit der Wohnung hinweisen. DAS ist mein Recht, welches der Gesetzgeber mir eingeräumt hat! Dass es dieses Recht gibt, kannst du doch nicht dem JuA vorwerfen und sie deshalb als "unfähig" betiteln. Statt gegen das JuA zu hetzen, kannst du dir ja mal konstruktiv Gedanken machen, wie Kinder vor abartigen Eltern geschützt werden können.... Wende dich mal an die Politik und die Soziologie, dort bist du an der richtigen Adresse. Aber nicht bei einem schwer überarbeiteten Mitarbeiter des JuA- der ist nur die ausführende Kraft und hat nur die Rechte, die der Gesetzgeber ihm einräumt. Und die sind- entgegen weitläufiger Meinungen, wie auch deiner- viiiiel geringer, als sie notwendig sind.

Nimm´s mir nicht übel, auch bei mir weckt der Tod des kleinen Mädchens große Emotionen und es macht mich unglaublich wütend, dass das innerhalb eines großen Miethauses passieren konnte. Es ist unfassbar und zeigt, wo unsere Gesellschaft angekommen ist.
__

Ein Verbrechen hört dadurch, dass es zum Gesetz erhoben wird, nicht auf, ein Verbrechen zu sein.
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Irisanna ist offline  
Alt 25.11.2007, 22:35   #68
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Zitat von ofra Beitrag anzeigen
ich hab eine kusine, die ist psychisch schwer gestört, hat bulimie, ist aggressiv, chaotisch, suizidgefährdet, etc...
die hat sich nun schwängern lassen. das kind ist mittlerweile fast 2 jahre alt. sie ist mit dem kind völlig überfordert. mit ihren 28 jahren lebt sie immer noch zuhause bei mama und diese ist auch schon mit den nerven am ende ...

das muss man doch vorher wissen, ob man so eine verantwortung übernehmen kann oder nicht. außerdem muss man heute nicht schwanger werden, wenn man nicht will.
mir tut das kind leid.
Deine Kusine braucht auch Hilfe um ihr aus der Bulimie, Suizidgefährdung etc. zu helfen.

Schonmal versucht mit deiner Kusine zu sprechen, das sie sich helfen lassen sollte und das sie auch Hilfe für ihr Kind in Anspruch nehmen kann? Auch wenn sie stationär behandelt werden müsste, könnte sie sich an das Jugendamt wenden um Pflege für das Kind zu bekommen.
Das Jugendamt will niemanden seine Kinder wegnehmen, außer wenn es nicht anders geht.

Gruß
Eka
Eka ist offline  
Alt 26.11.2007, 06:25   #69
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Zitat von Eka Beitrag anzeigen
Deine Kusine braucht auch Hilfe um ihr aus der Bulimie, Suizidgefährdung etc. zu helfen.

Schonmal versucht mit deiner Kusine zu sprechen, das sie sich helfen lassen sollte und das sie auch Hilfe für ihr Kind in Anspruch nehmen kann? Auch wenn sie stationär behandelt werden müsste, könnte sie sich an das Jugendamt wenden um Pflege für das Kind zu bekommen.
Das Jugendamt will niemanden seine Kinder wegnehmen, außer wenn es nicht anders geht.

Gruß
Eka
sie hat schon mehrere therapien hinter sich. leider erfolglos abgebrochen. sie kam mit den therapeuten nicht klar. und jetzt will sie nimmer.
sie ist auch fest überzeugt, dass nur sie allein weiß, was für das kind gut ist und dass sich niemand einzumischen hat!
in ihrem zimmer liegen stapelweise die dreckigen babysachen rum und die windeln, weil sie nie sauber macht. und wenn es ihr zuviel wird, schließt sie einfach die tür ab und fährt mit dem auto ihrer mutter stundenlang durch die gegend.
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Alt 26.11.2007, 06:39   #70
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Wenn deine Cousine keine Hilfe annehmen möchte, kannst du für sie nichts tun. Dass sie, als Mutter, der Meinung ist, das sie allein am besten weiß, was für ihr Kind gut ist und dass sie nicht will, dass sich jemand einmischt, finde ich nicht ungewöhnlich, sondern normal.
Ihr bekommt es doch alle mit, sie wohnt bei der Mutter, die sie zudem unterstützen kann und auch sollte. Da es aber offensichtlich einen schweren Konflikt zwischen Mutter und Tochter gibt, ist es vielleicht sogar die bessere Lösung, wenn die beiden nicht mehr zusammen wohnen. Es ist durchaus auch denkbar, dass deine Cousine erst durch eine eigene Wohnung die Chance hat, sich zu entwickeln.

Kann es ein, dass alle ganz schön heftig auf deine Cousine einhacken? Deine Beschreibungen "psychisch schwer getört, Bulimie, aggressiv, chaotisch, suizidgefährdet, verwahlosungsgefährdet, hat sich schwängern lassen ..." klingen nicht wirklich so, als ob du tatsächlich Interesse hast, sie zu untertstützen.... Offenbar erfährt deine Cousine jede Menge Ablehnung und auch ihre Mutter scheint nicht in der Lage gewesen sein, ein vertauensvolles Mutter-Kind-Verhältnis zu ihr aufzubauen. Wie soll sie da ein gesundes Verhältnis zu ihrem Kind aufbauen können? Vielleicht wäre eine vorwurfsfreies Gespräch der richtige Weg...
__

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Alt 26.11.2007, 06:47   #71
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ich hab mal ein paar wochen bei meiner tante verbracht und das ganze hautnah mitbekommen. das liegt zwar schon einige jahre zurück, aber die mechanismen sind ja immer noch die gleichen.
meine tante hat da viel falsch gemacht. auch ihr ehemann.
die hat einfach den falschen mann geheiratet. einen quartalsäufer.
mittlerweile sind sie geschieden seit 3 jahren.
das hat natürlich auch auf die kinder abgefärbt.
meine tante hat selbst eine sehr unreife persönlichkeit und hat keine hand für die kindererziehung. sie wollte zwar immer kinder haben und mag auch kinder, aber sie kann mit ihnen nicht richtig umgehen.
daher hat sich meine kusine so extrem entwickelt.
ihre aggression ist eigentlich nur ein sich-wehren gegen dinge, die sie nicht verkraftet.
eigentlich bräuchte die ganze familie eine therapie ...
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Alt 26.11.2007, 07:52   #72
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Irisanna
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Oh je, dann hat deine Cousine ja einiges hinter sich.
Es ist wirklich schade, dass sie nicht an den richtigen Therapeuten geraten ist. Woher weißt du, das sie Bulimie etc. hat, spricht sie mit dir darüber? Falls ja, könntest du das Vertrauen vielleicht nutzen und sie ermuntern, Hilfe anzunehmen. Ist ja auch nicht schön für dich, über die Zustände zu wissen und dennoch nicht wirklich etwas tun zu können....
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Alt 26.11.2007, 08:30   #73
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Zitat von Irisanna Beitrag anzeigen
Warum verdrehst du nun alles? Wieso betitelst du das JuA als unfähig?
Moment mal. Du hast gesagt, die Nachbarn hätten schuld, weil sie statt die Polizei zu informieren, das Jugendamt informierten. Ich hätte auch gedacht, dass das Jugendamt die richtige Anlaufstelle ist. Stattdessen ist es die Polizei.
Wieviele Menschen wissen das? Ich wusste es nicht, hätte auch das Jugendamt informiert und nicht die Polizei, aber nicht aus Angst, sondern aus Unwissenheit. Also wird es Zeit, die Bürger zu informieren.
Ich habe das mit der Unfähigkeit deshalb auch sarkastisch gemeint, aber ich entschuldige mich dafür.

Zitat:
Die Schnüffler der Arge haben auch kein Recht, in deine Wohnung einzudringen- sie brauchen einen richterlichen Beschluss. Dass das richtig ist, wird sicherlich deine Zustimmung finden, oder?
Bei Verdacht können sie Hausbesuche machen und um diesen zu entkräften, hätte ich kein Problem damit. Niemand ist vor Denuziantentum geschützt, dafür kann keine Arge etwas.
Für das Jugendamt gilt das Gleiche. Ich würde sie in meine Wohnung lassen, da könnten sie gleich sehen, dass alles in Ordnung ist. Aber auch da wissen viele nicht, dass sie es nicht müssten.

Zitat:
Glaubst du ernsthaft, dass JuA-MitarbeiterInnen böse Kinderhasser sind und untätig zusehen, wenn es Kinder nicht gut geht?
Wo steht, dass ich das glaube? Das Gegenteil ist der Fall, also lege mir bitte keine Worte in den Mund, die ich nie sagte.
Ich habe gute Erfahrungen mit dem Jugendamt gemacht und habe hier das Jugendamt auch nicht beschuldigt.

Zitat:
Statt gegen das JuA zu hetzen, kannst du dir ja mal konstruktiv Gedanken machen, wie Kinder vor abartigen Eltern geschützt werden können....
Ich sage es nochmal. Viele wissen nicht, dass man die Polizei besser holen sollte und viele glauben, dass das Jugendamt mehr Befugnisse hat, als du mir geschildert hast. Das es nicht so ist, wissen viele ganz einfach nicht, also kannst du diesen auch keine Mitschuld anlasten. Du als Mitarbeiterin hast das Wissen natürlich.
Gedanken habe ich mir längst gemacht, wie das zu ändern ist. Pflichtuntersuchungen für alle, die in keine Betreuungseinrichtung gehen, aber da wird es gleich Geschrei geben. Wäre die Kleine im Kindergarten gewesen, wäre ihr Zustand nicht verborgen geblieben, aber da das nicht bezahlt wird, wenn die Eltern arbeitslos sind (sie werden es ohne Betreuung auch bleiben), wird es noch mehr solche Fälle geben.
Weil die Kinder niemand zu Gesicht bekommt, die gefährdet sind. Wie denn auch? Bin gespannt, wann der nächste Fall da ist.
 
Alt 26.11.2007, 09:48   #74
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Zitat von Irisanna Beitrag anzeigen
Oh je, dann hat deine Cousine ja einiges hinter sich.
Es ist wirklich schade, dass sie nicht an den richtigen Therapeuten geraten ist. Woher weißt du, das sie Bulimie etc. hat, spricht sie mit dir darüber? Falls ja, könntest du das Vertrauen vielleicht nutzen und sie ermuntern, Hilfe anzunehmen. Ist ja auch nicht schön für dich, über die Zustände zu wissen und dennoch nicht wirklich etwas tun zu können....
woher ich das alles weiß? weil sie sich so offensiv verhält, dass die ganze verwandtschaft dadurch in atem gehalten wird.
sie lebt vom geld der mutter, isst ihr den kühlschrank leer (diese kommt dann weinend nach hause, weil der gesamte lebensmitteleinkauf weg ist, der für die kommende woche hätte reichen sollen), und anschließend geht sie auf die toilette, um sich zu übergeben.
fast täglich gibt es neue horrormeldungen von ihr.
sprechen kann ich mit ihr nicht darüber.
ich hab das früher mehrmals versucht, aber sie blockt alles ab.
dann wird man noch von ihr aufs ordinärste beschimpft.
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Alt 26.11.2007, 09:55   #75
Gaestin
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Standard eine Frage

die wenigsten Eltern sind schlechte Eltern.
Warum ist es nicht möglich, hier in Deutschland
die Auszahlung des Kindergeldes an die
medizinischen Vorsorgeuntersuchungen
zu koppeln? Dann wären diese wenigen
Eltern unter Kontrolle, sofern sie das Kindergeld
haben wollen. Normale Eltern nehmen die
Untersuchungen sowieso in Anspruch.
Aber ein Arzt hätte Lea-Sophie gesehen.
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