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Alt 09.12.2012, 00:40   #26
roterhusar
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Standard AW: Linke im Wahlkampf: Die einsamste Partei Deutschlands

lautlach - das ist doch nicht der Heinz

Utopie ist es, bzw. nicht, weil kein Wähler vier Jahre vorausschauen kann.
Und für Linke ist es die Aufgabe, an den Utopien der Friedensbewegung anzuknüpfen. Warstop - Pazifiste - MIR. Erinnerst du Dich? Da war mal was. Eine rüstungsfreie Zukunft.
__

Es gibt einfach zuwenig Fachkräftemangel
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Alt 09.12.2012, 02:25   #27
Rounddancer
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Standard AW: Linke im Wahlkampf: Die einsamste Partei Deutschlands

Ja, und vieles mehr und trotzdem muß sie auch die Mitte einbinden,- denn eigentlich sind da viele Menschen, Arme und Mttelständler, die von allen anderen Parteien,die den Lobbyisten der Reichen und der Konzerne in den Hintern schlüpften, schmählich im Regen und Eis stehen gelassen wurden.
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Alt 09.12.2012, 03:05   #28
druide65
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Standard AW: Linke im Wahlkampf: Die einsamste Partei Deutschlands

Wir hatten heute einen Infostand bzw.Wir nennen das LINKSCAFE VOR ORT.
Wir haben Nikolaustüten verteilt...Spekulatzius statt Spekulanten....wir hatten solididarische Unterstützüng von Genossen aus dem Stadtverband Gera(Danke Gera.Bei DEN LINKEN ist keine Mauer mehr da funktioniert das gesamtdeutsche Denken und nicht "Osssi und Wessi")....wir haben kostenfrei Orginal Thüringer Würstchen und Glühwein und Kaffee und Tee an Frau und Mann gebracht(und auch Informationen und Gespräche).....und da hat man gemerkt....wenn die Menschen erst mal merken das wir Linken keine Aliens sind sondern Menschen aus Fleisch und Blut wie jeder andere auch...sind sie vollkommen überrascht.Und dann fangen sie auch an das Gespräch zu suchen...und stellen oftmals fest:IHR HABT JA RECHT....
__

Der Sozialismus muß eine Sache der Menschheit sein und darf nicht zur Sache einer Klasse herabgewürdigt werden.
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Alt 09.12.2012, 07:14   #29
BurnsTorn
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Standard AW: Linke im Wahlkampf: Die einsamste Partei Deutschlands

Zitat von druide65 Beitrag anzeigen
Wir hatten heute einen Infostand bzw.Wir nennen das LINKSCAFE VOR ORT.
Wir haben Nikolaustüten verteilt...Spekulatzius statt Spekulanten....wir hatten solididarische Unterstützüng von Genossen aus dem Stadtverband Gera(Danke Gera.Bei DEN LINKEN ist keine Mauer mehr da funktioniert das gesamtdeutsche Denken und nicht "Osssi und Wessi")....wir haben kostenfrei Orginal Thüringer Würstchen und Glühwein und Kaffee und Tee an Frau und Mann gebracht(und auch Informationen und Gespräche).....und da hat man gemerkt....wenn die Menschen erst mal merken das wir Linken keine Aliens sind sondern Menschen aus Fleisch und Blut wie jeder andere auch...sind sie vollkommen überrascht.Und dann fangen sie auch an das Gespräch zu suchen...und stellen oftmals fest:IHR HABT JA RECHT....
Genau das kann ich auf persönlicher Ebene auch nur bestätigen. Auf Ebene der Gesamt-Partei ist das aber was ganz anderes, weil DIE LINKE imho wirklich tief gespalten ist und manche meiner Meinung nach völlig politikunfähige Radikal-Utopisten (vor allem im Wesen) meinen, Fundamental-Opposition sei besser, als den Weg des real machbaren zu suchen, was eben auch bedeutet, Kompromisse einzugehen, um so in Regierungs(mit)verantwortung zu kommen.

Auf persönliche Ebene, im Gespräch mit Kunden, Freunden, Bekannten, Geschäftspartnern, merke ich, dass man noch immer massiv Vorbehalte abbauen muss, die aufrechtzuerhalten diverse Interessenverbände ja ein ureigenes Interesse haben. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass die Partei bundesweit betrachtet schlecht darsteht. Sie ist 1) im Westen kaum verankert, hat hier keine Tradition und auch nicht das Wählerpotential wie im Osten. Sie leidet 2) unter einem Flügelkampf (Realos vs. Utopisten), wodurch kein Bild der Einheit nach Außen gezeigt werden kann. Die Partei tritt imho 3) oft falsch auf. Es ist unter Marketinggesichtspunkten einfach schlecht, ein anklagende Betroffenheitsrhetorik zu fahren, wie Linke das gerne tun, wenn sie "Skandale" im bestehenden System ankreiden.

Und 4) hat keine andere demokratische Partei mit einer so heftigen Gegenwehr aus Wirtschaft/Medienbetrieb zu kämpfen. Die Linke wird da aus Wirtschaftsinteressen geächtet als Ur-Feind schlechthin, als ein Organisation gewordenes böses, kommunistische Monstrum, das angeblich anstrebt, dass man für Lebensmittel wieder stundenlange anstehen muss. Dem beizukommen und die eigene Politik bzw. die eigenen Ideale in wenigen Zeilen, in Talkshow-Sekunden oder beim Small-Talk den Menschen zu vermitteln, die von vielen Medien meist ein Negativ-Image der Linken präsentiert bekommen, ist sehr schwer.

Ich erlebe das am eigenen Leib. Beispielsweise laufe ich bei der Arbeit oft im Anzug rum und wirke - so habe ich mir nun schon oft anhören müssen - vom Auftreten her eher wie ein FDPler. Wenn ich aber mit Leuten über Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik ins Gespräch kommen, bringe ich meine Argumente und verweise auf Statistiken und Beispiele, die vom Nutzen realpolitischer linker Alternativen zeugen. Und manchmal (eher selten) offenbare ich dann sogar, dass ich Mitglied in der Partei DIE LINKE war (bin ich aus persönlichen Gründen nicht mehr, obwohl ich weiterhin "links" denke und wähle).

Bei manchen Gesprächspartner erzeugt das dann schon Überraschung, bei einigen gar Entsetzen nach dem Motto: "Dass du ein Radikaler/Kommunist bist, hätte ich gar nicht gedacht. Und dabei wirkst du so normal" . Das Problem ist eben, dass viele Menschen mit "links sein" oft noch immer eher Todesstreifen, Mangelwirtschaft, Anarchos oder Hartzer assoziieren und nicht etwa den auch aus wirtschaftlichen Gründen notwendigen Kampf für mehr soziale Gerechtigkeit, für Beteiligung der Menschen, für mehr Bildungsgerechtigkeit, für internationale Abrüstung, Gleichberechtigung und Nachhaltigkeit.

Leider verbinden die wenigsten Menschen jemanden "ganz Normales", der z.B. wie ich den halben Tag im Büro sitzt und noch dazu oft eine gelbe Krawatte trägt, mit links. Aber genau diese Klischee-Bilder gilt es immer wieder durch Informationsgabe zu entkräften. Links sein ist nicht per se radikal, schon gar nicht undemokratisch, auch nicht wirtschaftsfeindlich oder gefährlich, links zu sein ist einfach: vernünftig!
 
Alt 09.12.2012, 09:18   #30
theota
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Standard AW: Linke im Wahlkampf: Die einsamste Partei Deutschlands

Zitat von BurnsTorn Beitrag anzeigen
Genau das kann ich auf persönlicher Ebene auch nur bestätigen. Auf Ebene der Gesamt-Partei ist das aber was ganz anderes, weil DIE LINKE imho wirklich tief gespalten ist und manche meiner Meinung nach völlig politikunfähige Radikal-Utopisten (vor allem im Wesen) meinen, Fundamental-Opposition sei besser, als den Weg des real machbaren zu suchen, was eben auch bedeutet, Kompromisse einzugehen, um so in Regierungs(mit)verantwortung zu kommen.

Auf persönliche Ebene, im Gespräch mit Kunden, Freunden, Bekannten, Geschäftspartnern, merke ich, dass man noch immer massiv Vorbehalte abbauen muss, die aufrechtzuerhalten diverse Interessenverbände ja ein ureigenes Interesse haben. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass die Partei bundesweit betrachtet schlecht darsteht. Sie ist 1) im Westen kaum verankert, hat hier keine Tradition und auch nicht das Wählerpotential wie im Osten. Sie leidet 2) unter einem Flügelkampf (Realos vs. Utopisten), wodurch kein Bild der Einheit nach Außen gezeigt werden kann. Die Partei tritt imho 3) oft falsch auf. Es ist unter Marketinggesichtspunkten einfach schlecht, ein anklagende Betroffenheitsrhetorik zu fahren, wie Linke das gerne tun, wenn sie "Skandale" im bestehenden System ankreiden.

Und 4) hat keine andere demokratische Partei mit einer so heftigen Gegenwehr aus Wirtschaft/Medienbetrieb zu kämpfen. Die Linke wird da aus Wirtschaftsinteressen geächtet als Ur-Feind schlechthin, als ein Organisation gewordenes böses, kommunistische Monstrum, das angeblich anstrebt, dass man für Lebensmittel wieder stundenlange anstehen muss. Dem beizukommen und die eigene Politik bzw. die eigenen Ideale in wenigen Zeilen, in Talkshow-Sekunden oder beim Small-Talk den Menschen zu vermitteln, die von vielen Medien meist ein Negativ-Image der Linken präsentiert bekommen, ist sehr schwer.

Ich erlebe das am eigenen Leib. Beispielsweise laufe ich bei der Arbeit oft im Anzug rum und wirke - so habe ich mir nun schon oft anhören müssen - vom Auftreten her eher wie ein FDPler. Wenn ich aber mit Leuten über Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik ins Gespräch kommen, bringe ich meine Argumente und verweise auf Statistiken und Beispiele, die vom Nutzen realpolitischer linker Alternativen zeugen. Und manchmal (eher selten) offenbare ich dann sogar, dass ich Mitglied in der Partei DIE LINKE war (bin ich aus persönlichen Gründen nicht mehr, obwohl ich weiterhin "links" denke und wähle).

Bei manchen Gesprächspartner erzeugt das dann schon Überraschung, bei einigen gar Entsetzen nach dem Motto: "Dass du ein Radikaler/Kommunist bist, hätte ich gar nicht gedacht. Und dabei wirkst du so normal" . Das Problem ist eben, dass viele Menschen mit "links sein" oft noch immer eher Todesstreifen, Mangelwirtschaft, Anarchos oder Hartzer assoziieren und nicht etwa den auch aus wirtschaftlichen Gründen notwendigen Kampf für mehr soziale Gerechtigkeit, für Beteiligung der Menschen, für mehr Bildungsgerechtigkeit, für internationale Abrüstung, Gleichberechtigung und Nachhaltigkeit.

Leider verbinden die wenigsten Menschen jemanden "ganz Normales", der z.B. wie ich den halben Tag im Büro sitzt und noch dazu oft eine gelbe Krawatte trägt, mit links. Aber genau diese Klischee-Bilder gilt es immer wieder durch Informationsgabe zu entkräften. Links sein ist nicht per se radikal, schon gar nicht undemokratisch, auch nicht wirtschaftsfeindlich oder gefährlich, links zu sein ist einfach: vernünftig!
DANKE !!!

solidarische Grüße,
__

Liebe Grüße, theota - Rechtsberatung machen Andere; ich gebe nur meine Erfahrungen und meine Meinung zu bedenken - "...denn nur, wer noch Chaos in sich trägt, kann einen tanzenden Stern gebären..." (frei nach F.Nietzsche) - Dekadent ist, ...
... wenn man meint, in einer Welt der Globalisierung auf deutschem Boden nur deutsch sprechen zu müssen... (frei nach theota)

theota ist offline  
Alt 09.12.2012, 09:33   #31
DieFrettchen
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Standard AW: Linke im Wahlkampf: Die einsamste Partei Deutschlands

auch von mir ein herzliches Danke an Burns Torn

es trifft sich zimlich genau mit meinen Erfahrungen.

Auch mit solidarischen Grüßen von Barbara
 
Alt 09.12.2012, 10:32   #32
Der Ratlose
 
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Standard AW: Linke im Wahlkampf: Die einsamste Partei Deutschlands

@ BurnsTorn

es ist recht einfach.

Weil ihr am Anfang immer alle so nett und freundlich seit, den Menschen ja nur helfen wollt und sie von euren super Ideen überzeugen wollt.

Leider endet das dann immer mit Stacheldraht und Lagern, weil eben nicht alle eure ideen und Lebensweisen so toll finden, und sie dann eben "zu ihrem Glück gezwungen werden müssen".

Als Anhänger der Linken wirst du niemals verstehen können was ein "freier Mensch" bedeutet.

Der Mauerbau ist ein extrem , das zweite ist die absolut negative einstellung zu Waffen in Bürgerhand.
Eine Einstellung die nur in Diktaturen so bestehen kann.
Auch hier las wieder etwas über die Zukunft der rüstungsfreiheit die letztentlich immer bedeutet das der schwächere sich dem Stärkeren bedingungslos zu beugen hat.

Mag ich auch vielen Positionen der Linken zustimmen, Herrn Gysi in Reden gutfinden, so weis ich doch das der nette Herr der hier in diesem forum schreibt in seinem Anzug mit der Krawatte ohne zu zögern meine Deportationskarte ausfüllen wird wenn die Zeit geschlagen hat.

Und sie werden keine Gnade kennen, kein Recht, keine menschlichkeit.
Denn dies ist ja einer der Punkte wo sie sich mit der extrem braunen Fraktion nicht streiten müssten.
Der Ratlose ist offline  
Alt 09.12.2012, 10:45   #33
DieFrettchen
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Standard AW: Linke im Wahlkampf: Die einsamste Partei Deutschlands

Zitat von Der Ratlose Beitrag anzeigen
@ BurnsTorn

es ist recht einfach.

Weil ihr am Anfang immer alle so nett und freundlich seit, den Menschen ja nur helfen wollt und sie von euren super Ideen überzeugen wollt.

Leider endet das dann immer mit Stacheldraht und Lagern, weil eben nicht alle eure ideen und Lebensweisen so toll finden, und sie dann eben "zu ihrem Glück gezwungen werden müssen".

Als Anhänger der Linken wirst du niemals verstehen können was ein "freier Mensch" bedeutet.

Der Mauerbau ist ein extrem , das zweite ist die absolut negative einstellung zu Waffen in Bürgerhand.
Eine Einstellung die nur in Diktaturen so bestehen kann.
Auch hier las wieder etwas über die Zukunft der rüstungsfreiheit die letztentlich immer bedeutet das der schwächere sich dem Stärkeren bedingungslos zu beugen hat.

Mag ich auch vielen Positionen der Linken zustimmen, Herrn Gysi in Reden gutfinden, so weis ich doch das der nette Herr der hier in diesem forum schreibt in seinem Anzug mit der Krawatte ohne zu zögern meine Deportationskarte ausfüllen wird wenn die Zeit geschlagen hat.

Und sie werden keine Gnade kennen, kein Recht, keine menschlichkeit.
Denn dies ist ja einer der Punkte wo sie sich mit der extrem braunen Fraktion nicht streiten müssten.


Bei manchen Zeitgenossen frage ich mich was sie für ein verschrobenes Weltbild haben....kennst du überhaupt die Richtlinien der Linken? Oder ließt du auch nur den Schwachfug der nationalistischen Linken (BGE Spinner, Anarchos, BRD Leugner und co.)? Die haben in unseren Verbänden auch nichts verloren, die dürfen sich sehr wohl beim Nazipack einordnen und ihrer Strafverfolgung harren.

LG von Barbara
 
Alt 09.12.2012, 11:10   #34
Rounddancer
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Idee AW: Linke im Wahlkampf: Die einsamste Partei Deutschlands

Zitat von DieFrettchen Beitrag anzeigen
Bei manchen Zeitgenossen frage ich mich was sie für ein verschrobenes Weltbild haben....kennst du überhaupt die Richtlinien der Linken? Oder ließt du auch nur den Schwachfug der nationalistischen Linken (BGE Spinner, Anarchos, BRD Leugner und co.)? Die haben in unseren Verbänden auch nichts verloren, die dürfen sich sehr wohl beim Nazipack einordnen und ihrer Strafverfolgung harren.
Genau, da werden bloß Falschinformationen gesammelt und ungeprüft wiedergekäut. Da hast Du völlig Recht, Barbara. Die meisten von uns Mitgliedern von Die Linke. haben keinerlei ostzonale Vergangenheit, und waren damals oft noch nicht einmal geboren, geschweige denn volljährig. Meines Wissens gibt es gerademal noch sechs Prozent Kommunisten bei Die Linke. aber selbst deren Frontfrau Sarah ist für ihr Wirtschaftsfachwissen in der Wirtschaft und auch über alle Parteigrenzen hinweg geachtet (wenn auch noch zu oft hinter vorgehaltener Hand).

Und Minderheiten gibt es in jeder Partei,- ja, in jeder Partei.

Real ist es eben und allein Die Linke., die als einzige Partei den Lobbyisten nicht in den Hintern schlumpft,- sondern sich um die sehr oft existenziellen Sorgen und Nöte der Menschen und der Umwelt kümmert, von den Armen und Alten bis zum Mittelstand, den Selbstständigen, S21-Gegnern, Handwerkern und Existenzgründern.
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Alt 09.12.2012, 11:41   #35
DieFrettchen
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Standard AW: Linke im Wahlkampf: Die einsamste Partei Deutschlands

hallo ihr lieben,

Zitat von Rounddancer Beitrag anzeigen
Genau, da werden bloß Falschinformationen gesammelt und ungeprüft wiedergekäut. Da hast Du völlig Recht, Barbara. Die meisten von uns Mitgliedern von Die Linke. haben keinerlei ostzonale Vergangenheit, und waren damals oft noch nicht einmal geboren, geschweige denn volljährig. Meines Wissens gibt es gerademal noch sechs Prozent Kommunisten bei Die Linke. aber selbst deren Frontfrau Sarah ist für ihr Wirtschaftsfachwissen in der Wirtschaft und auch über alle Parteigrenzen hinweg geachtet (wenn auch noch zu oft hinter vorgehaltener Hand).

Und Minderheiten gibt es in jeder Partei,- ja, in jeder Partei.

Real ist es eben und allein Die Linke., die als einzige Partei den Lobbyisten nicht in den Hintern schlumpft,- sondern sich um die sehr oft existenziellen Sorgen und Nöte der Menschen und der Umwelt kümmert, von den Armen und Alten bis zum Mittelstand, den Selbstständigen, S21-Gegnern, Handwerkern und Existenzgründern.

Ja, das haben viele noch nicht gerafft, wir im Westen haben keinen SED Background, aber eine enorme Erfahrung mit dem Kapitalismus und einer entfesselten Marktwirtschaft. Wir wissen auch um die menschenverachtenden Weltbilder des Nationalismus genauso wie des Stalinismus. Wir sind Demokraten, die wieder zur sozialen Marktwirtschaft zurückwollen, und Politik nicht Banken und Lobbyisten überlassen. Das lese ich doch hier den ganzen Tag lang worüber gemotzt wird, oder?

Zu Sarah Wagenknecht, ich habe selten einen so geerdeten Menschen erlebt. Ich freue mich aufrichtig über meine gute Nachbarschaft und gegenseitige Sympathie. Meiner Meinung nach genau die Richtige um die verschrobene Weltsicht so mancher Zeitgenossen, durchaus wieder vom Kopp auf die Füss zu stellen.

Fakt ist nun mal, der Weg in die Regierungsverantwortung ist hart und lang, gespickt mit viel Arbeit. Die Grünen brauchten dazu mehr als 20 Jahre. Hätten wir wirklich die Untnerstützung die es dazu braucht von den ELOs, und Prekären, wir wären ein gutes Stück weiter. Dafür freue ich mich um so mehr über ein Begegnen mit dem Mittelstand auf Augenhöhe. Dort werden wir inzwischen eher wahrgenommen, als von denen, für die wir einstehen.

LG von Barbara
 
Alt 09.12.2012, 12:11   #36
Der Ratlose
 
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Standard AW: Linke im Wahlkampf: Die einsamste Partei Deutschlands

Oh bitte entschuldigung, ich hatte vergessen das der stalinismus ja eine positive Weltoffene geschichte war.

Eigentlich kommt Stalinismus ja auch gleich nach dem Budhismus oder ?
Stalin fand doch die Sarah ganz toll und alternativlos oder?
Da müst ihr jetzt ganz tapfer sein aber das war ein ganz übler Verbrecher , gegen den der Österreicher fast ein Waisenknabe war.

Und selbstverständlich ist die Aussage das die Linken hinter vorgehaltener Hand von der Wirtschaft gelobt werden auch sehr positiv.
Leider konnte die NSDAP auch solche angeblichen Vorteile sich an die Fahne heften.
Was soll uns das also sagen?
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Alt 09.12.2012, 12:22   #37
DieFrettchen
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Standard AW: Linke im Wahlkampf: Die einsamste Partei Deutschlands

Ich frage mich woher du dein wissen beziehst?

Zitat von Der Ratlose Beitrag anzeigen
Oh bitte entschuldigung, ich hatte vergessen das der stalinismus ja eine positive Weltoffene geschichte war.

Eigentlich kommt Stalinismus ja auch gleich nach dem Budhismus oder ?
Stalin fand doch die Sarah ganz toll und alternativlos oder?
Da müst ihr jetzt ganz tapfer sein aber das war ein ganz übler Verbrecher , gegen den der Österreicher fast ein Waisenknabe war.

Und selbstverständlich ist die Aussage das die Linken hinter vorgehaltener Hand von der Wirtschaft gelobt werden auch sehr positiv.
Leider konnte die NSDAP auch solche angeblichen Vorteile sich an die Fahne heften.
Was soll uns das also sagen?
Mir sagt es nur eins: du bist nicht diskussionsfähig, verfügst über eine verknappte Bildung, und lebst lediglich in deinem eigenen Weltbild....und bist lediglich auf Krawall aus. Die Unterstellung den Stalinismus gutzuheißen entspricht wohl nur deiner eigenen subjektiven Lesart.

LG von Barbara
 
Alt 09.12.2012, 12:49   #38
Malus
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Standard AW: Linke im Wahlkampf: Die einsamste Partei Deutschlands

Autsch.

Ich weiß, Ihr habt was gegen Rechtschreibkorrekturen, aber Eigennamen haben nun wirklich nichts mit Rechtschreibung zu tun.

Die gute (?) Frau Wagenknecht heißt "Sahra".

Warum auch immer. Vielleicht wollten ihre Eltern sich durch diese ungewöhnliche Schreibweise des Namens ihrer Tochter von der ewigen Gleichmacherei in der DDR hervorheben. Gab ja viele eher ungewöhnliche Vornamen in der DDR - stiller Protest?


Die LINKE phantasiert viel, wenn es darum geht, Versprechungen zu machen oder Forderungen aufzustellen. Konkrete Aussagen, wie das finanziert werden soll? Fehlanzeige.

Wer im Wolkenkuckucksheim leben möchte, der kann ja weiterhin die LINKE wählen. Die Gefahr, daß diese Partei mal an ihren Wahlversprechen gemessen werden kann, wenn sie reale Politik machen muß, ist ja zum Glück gering.
 
Alt 09.12.2012, 12:50   #39
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Standard AW: Linke im Wahlkampf: Die einsamste Partei Deutschlands

Zitat von Der Ratlose Beitrag anzeigen
Oh bitte entschuldigung, ich hatte vergessen das der stalinismus ja eine positive Weltoffene geschichte war.

Eigentlich kommt Stalinismus ja auch gleich nach dem Budhismus oder ?
Stalin fand doch die Sarah ganz toll und alternativlos oder?
Da müst ihr jetzt ganz tapfer sein aber das war ein ganz übler Verbrecher , gegen den der Österreicher fast ein Waisenknabe war.

Und selbstverständlich ist die Aussage das die Linken hinter vorgehaltener Hand von der Wirtschaft gelobt werden auch sehr positiv.
Leider konnte die NSDAP auch solche angeblichen Vorteile sich an die Fahne heften.
Was soll uns das also sagen?
Hast du dafür auch Quellen oder bastelst du dir gerade eine Verschwörungstheorie zusammen?
__

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Alt 09.12.2012, 12:52   #40
Malus
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Standard AW: Linke im Wahlkampf: Die einsamste Partei Deutschlands

Huch! Ein Gegner der LINKEN verfügt wohl per definitionem "über eine verknappte Bildung".

Diese Behauptung des Frettchens gegenüber dem Ratlosen zeugt natürlich von einer ausgeprägten Diskussionsfähigkeit.
 
Alt 09.12.2012, 12:56   #41
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Standard AW: Linke im Wahlkampf: Die einsamste Partei Deutschlands

Zitat von Der Ratlose Beitrag anzeigen
Und selbstverständlich ist die Aussage das die Linken hinter vorgehaltener Hand von der Wirtschaft gelobt werden auch sehr positiv.
Leider konnte die NSDAP auch solche angeblichen Vorteile sich an die Fahne heften.
Was soll uns das also sagen?
Dass das Hufeisenmodell stimmt, also Nazis und Internazis gar nicht so verschieden sind.
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Alt 09.12.2012, 13:47   #42
derBayer
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Standard AW: Linke im Wahlkampf: Die einsamste Partei Deutschlands

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es ist recht einfach...
Genau was ich auch schon weiter oben beschrieben habe. Sobald man die einzige Wahrheit auch nur bisschen zu hinterfragen versucht, kommt die geballte Intoleranz und Aggressivität zum Vorschein.

"Verschwörungstheoretiker" wurde schon genannt. Quasi die erste Stufe der "Überzeugungsversuche".
Wenns dann gar nicht mehr anders geht, fällt das Wort "Nazi" und alles ist wieder in Ordnung.

Mit Extremisten einen Diskurs zu führen, ist unmöglich. Das bestätigt sich hier mal wieder aufs trefflichste. Egal, ob sie dem Links-, Rechts- oder Religionenwahn verfallen sind.
 
Alt 09.12.2012, 14:01   #43
BurnsTorn
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Standard AW: Linke im Wahlkampf: Die einsamste Partei Deutschlands

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@ BurnsTorn

es ist recht einfach.
Nein, es ist nicht so einfach. Von Einfachheit in politischen Fragen fabulieren die Demagogen, die die Linken paschalisierend in die böse Ecke stellen wollen. Als Linker macht man es sich aber gerade nicht so einfach, sondern man versucht, Dinge in ihrer Gänze zu betrachten. Daher kann ich auch ohne weiteres sagen, dass ich manches, was z.B. die FDP propagiert, für gut halte (wie etwa die Stärkung individueller Freiheitsrechte), dass ich aber insgesamt denke, dass damit auf Dauer kein Staat zu machen ist (zumindest kein gerechter), weil es dafür eines sozialpolitischen Korrektivs bedarf. Und dafür tritt noch am ehesten DIE LINKE ein.

Linke, die in anderen Ländern in der Regierungsverantwortung sind, zeigen doch, dass eine gute und nachhaltige Wirtschaftspolitik sowie verlässliche soziale Sicherung und Teilhabe an der Gesellschaft für alle Menschen kein Widerspruch sein müssen. Einfach macht man es sich nicht, wenn man den Anspruch hat, das zu realisieren. Einfach macht es sich eher derjenige, der ein Hohelied auf die Marktfreiheit singt und dabei zu ignorant ist, zu erkennen, dass einfache Lösungen nicht immer die besten sind.

Zitat von Der Ratlose Beitrag anzeigen
Weil ihr am Anfang immer alle so nett und freundlich seit, den Menschen ja nur helfen wollt und sie von euren super Ideen überzeugen wollt.
Wer ist den dieses "Ihr"? Ich bin ich und sonst niemand. Die Linke ist kein kollektiver Akteuer, da gibt es Leute mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten, von hochgradig ideologisch-marxistisch geprägt bis pragmatisch-keynesianistisch orienitiert ist alles dabei. Ein ent-individualisierende "Ihr" gibt es bei den Linken folglich genauso wenig wie bei anderen Parteien und Interessengruppen. Ich würde in Anbetracht der teils massiven Graben- und Kleinkämpfe sogar vermuten, dass es in der Partei DIE LINKE erst recht kein ausgeprägtes "Wir" gibt. Die Mentalitäten, Vorstellungen und Ziele vieler der dortigen Akteure sind dafür viel zu unterschiedlich.

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Leider endet das dann immer mit Stacheldraht und Lagern, weil eben nicht alle eure ideen und Lebensweisen so toll finden, und sie dann eben "zu ihrem Glück gezwungen werden müssen".
Inwieweit das Eintreten für internationale Abrüstung, Finanzmarktkontrolle, Besteuerung von Riesen-Kapitalvermögen, menschenwürdige Mindestlöhne, die Durchsetzung der Menschenrechte, für soziale Absicherung, Gleichberechtigung und Nachhaltigkeit mit Stacheldraht und Lagern enden soll, entzieht sich mir. Ich habe mit beidem nix am Hut.

Ich will im Rahmen meiner Möglichkeiten, durch Taten und Argumente, für eine bessere, d.h. gerechtere Welt eintreten. Und ich will andere von der Richtigkeit linker Argumente überzeugen. Aber wenn ich die nicht überzeugen kann, ist das eben so. Da wartet auf keinen ein Lager, schließlich leben wir in einer Demokratie, in der widerstreitende Meinungen und Interessen normal sind. Das will auch keine demokratische Partei abschaffen. Die Linke schon gar nicht, denn gerade die Linke tritt ja dafür ein, dass mehr Menschen an dieser Gesellschaft partizipieren können. Linke wollen schon von ihrer Ideologie her nicht ausgrenzen, sondern integrieren.

Zitat von Der Ratlose Beitrag anzeigen
Als Anhänger der Linken wirst du niemals verstehen können was ein "freier Mensch" bedeutet.
Dann kläre mich bitte auf. Für mich ist ein freier Mensch derjenige, der über genügend Sozial-, Finanz- und Bildungskapital verfügt, um sein Leben eigenverantwortlich und solidarisch mit anderen zu gestalten, sich dabei frei entfalten kann und die Grenzen dieser freien Entfaltung erst da berüht, wo die Freiheiten eines anderen tangiert werden. Freiheit umfasst für mich eben mehr als nur die neoliberale Freiheit, zu jedem Hungerlohn überall ohne Absicherung arbeiten- und notfalls auch unter der Brücke schlafen zu dürfen. Eine absolute Freiheit führt zu Unfreiheit der Schwächsten. Gerade für die macht sich Linke stark. Das finde ich gut.

Und wenn ich zwischen Freiheit und Sicherheit wählen müsste, würde ich mich im Zweifel immer für die Sicherheit entscheiden. Denn was nützt mir Freiheit (zu tun, was ich will), wenn ich gar nicht die Möglichkeit habe, diese Freiheit sinnvoll zu nutzen, weil mir dafür die Mittel fehlen. Wer nichts zu essen und keine Wohnung hat, der kann das Freiheitspathos der Liberalen oft nur zynisch belächeln. Erst bedarf es einer Gewissheit, dass man im Falle des Scheiterns nicht unter der Brücke endet (Sicherheit), damit man sich dann frei und eigenverantwortlich entfalten kann (Freiheit).

Zitat von Der Ratlose Beitrag anzeigen
Der Mauerbau ist ein extrem , das zweite ist die absolut negative einstellung zu Waffen in Bürgerhand.
Was ist denn so negativ an einer waffenkritischen Haltung? Waffen töten Menschen, verursachen Leid und kosten Geld, das man besser für andere Dinge ausgibt, die den Menschen zugute kommen. Das Gewaltmonopol und damit das Recht auf Waffenbesitz sollte in einem domokratischen Land beim Staat liegen. Das spart Geld und erhöht die Sicherheit für die Bürger.

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Auch hier las wieder etwas über die Zukunft der rüstungsfreiheit die letztentlich immer bedeutet das der schwächere sich dem Stärkeren bedingungslos zu beugen hat.
Das Gegenteil ist der Fall. Momentan ist es doch so, dass der Stärkere sich durch Waffen noch stärker macht. Allein die Hälfte des weltweiten jährlichen Rüstungsetats geht auf das Konto der USA. Und China ist am Aufholen. Dieses Wettrüsten ist irrsinnig. Das Eintreten für mehr Waffenfreiheit weltweit ist geboten. Das befördert die Dialogbereitschaft, und das ist der nachhaltigere Weg. Man kann Konflikte auf Dauer mit Waffengewalt kaum lösen. Der Nahostkonflikt ist dafür ein Paradebeispiel. Der stärkere setzt seine Interessen mittels einer massiven waffentechnischen Übermacht durch, aber Frieden ist so auf Dauer nicht zu erreichen. Das geht nur über den Dialog.

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Mag ich auch vielen Positionen der Linken zustimmen, Herrn Gysi in Reden gutfinden, so weis ich doch das der nette Herr der hier in diesem forum schreibt in seinem Anzug mit der Krawatte ohne zu zögern meine Deportationskarte ausfüllen wird wenn die Zeit geschlagen hat
Interessant, was du so alles weißt. Da weißt du wirklich mehr über mich als ich selbst. Nur woher bloß?

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Und sie werden keine Gnade kennen, kein Recht, keine menschlichkeit.
Langsam kann man deine Verschmörungstheorien nicht mehr ernst nehmen...

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Denn dies ist ja einer der Punkte wo sie sich mit der extrem braunen Fraktion nicht streiten müssten.
Die Braunen wollen die systematische Ausgrenzung von Menschen und betreiben die Abwertung ihnen nicht genehmer Ethnien. Die Linken wollen ein solidarisches Miteinander aller Menschen unabhängig von Herkunft, Hautfarbe und Religiosität. Sie wollen die systematische Integration der Menschen in die Gesellschaft. Inwieweit man da eine Parallele ziehen kann, entzieht sich mir völlig.
 
Alt 09.12.2012, 14:21   #44
Malus
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Standard AW: Linke im Wahlkampf: Die einsamste Partei Deutschlands

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Die Braunen wollen die systematische Ausgrenzung von Menschen... Die Linken wollen ein solidarisches Miteinander aller Menschen ... Sie [die Linken] wollen die systematische Integration der Menschen in die Gesellschaft.
Zustimmung, was die "Braunen" angeht. Aber die Linken wollen ein solidarisches Miteiander aller Menschen? Die Integration?

Die "virtuelle Gummizelle", der Ausschluß von Usern aus dem sichtbaren Forum, unter Vortäuschung der Möglichkeit für diese User, am Forengeschehen teilzunehmen, widerspricht dem solidarischen Miteinander ebenso wie der Integration. Dieses userverachtende Instrument, das gegen Andersdenkende eingesetzt wird, die ihre Meinung zu deutlich sagen, ohne dabei gegen Regeln zu verstoßen - oder die nur die Meinung anderer, bereits in die Gummizelle gesperrter User zitieren - wurde von einem Linken ersonnen und eingesetzt.

Ein "brauner" Admin hätte uns auch ohne Regelverstoß einfach gesperrt und aus seinem Forum geschmissen (wobei weder bei mir noch bei Piedro Interesse an einem rechtsgerichteten Forum besteht). Der purpurrote Admin2 macht mißliebige, aber nicht gegen Regeln verstoßende User auf andere Weise "mundtot" und läßt sie im Nirwana verschwinden.



Ist linkes Unrecht besser als rechtes, nur weil es eben links ist?

Wohl nur in den Augen eines selbstgerechten, arroganten Linken.
 
Alt 09.12.2012, 14:27   #45
Malus
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Standard AW: Linke im Wahlkampf: Die einsamste Partei Deutschlands

Ich war nie ein großer Freund der LINKEN, aber seit ich hier beobachte, wie Linke agieren - Admin2 (auf Befehl oder mit Duldung ? von MB), das Frettchen - graust es mir noch mehr vor dieser Partei als vorher.

Den Rounddancer nehme ich explizit aus - der ist Idealist und glaubt wirklich an das, was er da schreibt. Ein bißchen tut er mir deswegen leid, aber wenn es ihn glücklich macht...

Admin2 z. B. ist ein Paradebeispiel dafür, daß Macht korrumpiert.
 
Alt 09.12.2012, 15:57   #46
DieFrettchen
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Standard AW: Linke im Wahlkampf: Die einsamste Partei Deutschlands

Hallo Burns Torn,

ich bewundere deine Geduld wie du das alles erklärst und versuchst dem Ratlosen sein verqueres Weltbild zurecht zu rücken. Ich habe es persönlich satt, mich mit derartigen Anwürfen auseinander zu setzen.

Wenn du dir hier mal die Mühe machtst, grad von Usern wie Ratloser einige Beiträge nachzulesen, weißt du woher der Wind weht. Er glaubt halt die Welt sei ihm was schuldig. Passiv und abgesoffen in ihrem Selbstmitleid, unfähig andere Lebensentwürfe als den eigenen wahrzunehmen.

Die ewige Opferrolle, und alles und jedes darf dran teilhaben.

LG von Barbara
 
Alt 09.12.2012, 16:41   #47
Der Ratlose
 
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Standard AW: Linke im Wahlkampf: Die einsamste Partei Deutschlands

Zitat von BurnsTorn Beitrag anzeigen
Nein, es ist nicht so einfach. Von Einfachheit in politischen Fragen fabulieren die Demagogen, die die Linken paschalisierend in die böse Ecke stellen wollen. Als Linker macht man es sich aber gerade nicht so einfach, sondern man versucht, Dinge in ihrer Gänze zu betrachten. Daher kann ich auch ohne weiteres sagen, dass ich manches, was z.B. die FDP propagiert, für gut halte (wie etwa die Stärkung individueller Freiheitsrechte), dass ich aber insgesamt denke, dass damit auf Dauer kein Staat zu machen ist (zumindest kein gerechter), weil es dafür eines sozialpolitischen Korrektivs bedarf. Und dafür tritt noch am ehesten DIE LINKE ein.

Besonders gut gefällt mir der Begriff "am ehesten", das sind gute Voraussetzungen für eine neue Regierung.

Linke, die in anderen Ländern in der Regierungsverantwortung sind, zeigen doch, dass eine gute und nachhaltige Wirtschaftspolitik sowie verlässliche soziale Sicherung und Teilhabe an der Gesellschaft für alle Menschen kein Widerspruch sein müssen.

Die Länder wären?

Einfach macht man es sich nicht, wenn man den Anspruch hat, das zu realisieren. Einfach macht es sich eher derjenige, der ein Hohelied auf die Marktfreiheit singt und dabei zu ignorant ist, zu erkennen, dass einfache Lösungen nicht immer die besten sind.



Wer ist den dieses "Ihr"? Ich bin ich und sonst niemand. Die Linke ist kein kollektiver Akteuer, da gibt es Leute mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten, von hochgradig ideologisch-marxistisch geprägt bis pragmatisch-keynesianistisch orienitiert ist alles dabei. Ein ent-individualisierende "Ihr" gibt es bei den Linken folglich genauso wenig wie bei anderen Parteien und Interessengruppen. Ich würde in Anbetracht der teils massiven Graben- und Kleinkämpfe sogar vermuten, dass es in der Partei DIE LINKE erst recht kein ausgeprägtes "Wir" gibt. Die Mentalitäten, Vorstellungen und Ziele vieler der dortigen Akteure sind dafür viel zu unterschiedlich.

na, das wird ja immer besser, das lohnt sich dann ja die zu wählen, hinterher kann ich mich dann überraschen lassen ob die netten sich durchgesetzt haben oder ob das da auf der Straße schon die Maurer für den neuen antifaschistischen Schutwall sind weil die ewig gestrigen sich durchgesetzt haben.

Inwieweit das Eintreten für internationale Abrüstung, Finanzmarktkontrolle, Besteuerung von Riesen-Kapitalvermögen, menschenwürdige Mindestlöhne, die Durchsetzung der Menschenrechte, für soziale Absicherung, Gleichberechtigung und Nachhaltigkeit mit Stacheldraht und Lagern enden soll, entzieht sich mir. Ich habe mit beidem nix am Hut.

Ich will im Rahmen meiner Möglichkeiten, durch Taten und Argumente, für eine bessere, d.h. gerechtere Welt eintreten. Und ich will andere von der Richtigkeit linker Argumente überzeugen. Aber wenn ich die nicht überzeugen kann, ist das eben so. Da wartet auf keinen ein Lager, schließlich leben wir in einer Demokratie, in der widerstreitende Meinungen und Interessen normal sind. Das will auch keine demokratische Partei abschaffen. Die Linke schon gar nicht, denn gerade die Linke tritt ja dafür ein, dass mehr Menschen an dieser Gesellschaft partizipieren können. Linke wollen schon von ihrer Ideologie her nicht ausgrenzen, sondern integrieren.

Naja, da must du jetzt ganz tapfer sein aber die NPD ist immer noch eine zugelassene Partei in diesem Land,und ich meine mich zu erinnern das ihr sie verbieten möchtet.
Man muß die nicht mögen, man kann die auch hassen aber ich bin ja auf den Tag gespannt wo die politische Polizei wieder Abgeortnete eines gewählten Parlaments verhaftet ohne das der Abgeortnete selbst eine Straftat begangen hat.

Wer sind die nächsten? die FDP ? oder vielleicht die Linken?

Das ist so wie ein bischen foltern.


Dann kläre mich bitte auf. Für mich ist ein freier Mensch derjenige, der über genügend Sozial-, Finanz- und Bildungskapital verfügt, um sein Leben eigenverantwortlich und solidarisch mit anderen zu gestalten, sich dabei frei entfalten kann und die Grenzen dieser freien Entfaltung erst da berüht, wo die Freiheiten eines anderen tangiert werden. Freiheit umfasst für mich eben mehr als nur die neoliberale Freiheit, zu jedem Hungerlohn überall ohne Absicherung arbeiten- und notfalls auch unter der Brücke schlafen zu dürfen. Eine absolute Freiheit führt zu Unfreiheit der Schwächsten. Gerade für die macht sich Linke stark. Das finde ich gut.

Und wenn ich zwischen Freiheit und Sicherheit wählen müsste, würde ich mich im Zweifel immer für die Sicherheit entscheiden. Denn was nützt mir Freiheit (zu tun, was ich will), wenn ich gar nicht die Möglichkeit habe, diese Freiheit sinnvoll zu nutzen, weil mir dafür die Mittel fehlen. Wer nichts zu essen und keine Wohnung hat, der kann das Freiheitspathos der Liberalen oft nur zynisch belächeln. Erst bedarf es einer Gewissheit, dass man im Falle des Scheiterns nicht unter der Brücke endet (Sicherheit), damit man sich dann frei und eigenverantwortlich entfalten kann (Freiheit).

Genau, und wenn ich mich zwischen der Freiheit und der Sicherheit entscheiden müsste dann würde ich immer die Freiheit wählen.
das war wohl auch der Hauptantrieb der deutschen damals den Österreicher zu wählen.
Fressen geht vor Freiheit, Menschenrechten und dem leben anderer.




Was ist denn so negativ an einer waffenkritischen Haltung? Waffen töten Menschen, verursachen Leid und kosten Geld, das man besser für andere Dinge ausgibt, die den Menschen zugute kommen.
Menschen töten Menschen, sie benutzen dafür oft oder meistens Waffen.
Der der von einer waffenfreien Zivilgesellschaft träumt hat definitiv ein Bildungsdefizit.
Jeder einigermaßen begabte Hand und Heimwerker kann sich eine Waffe herstellen.
Das verstehen linke natürlich nicht da sie ja in der regel nur laberberufe "gelernt" haben.

Das Gewaltmonopol und damit das Recht auf Waffenbesitz sollte in einem domokratischen Land beim Staat liegen. Das spart Geld und erhöht die Sicherheit für die Bürger.

Das finde ich sehr gut, England ist ja gerade ein sehr gutes Beispiel für diese These.
Die Bürger wurden entwaffnet und die Gangs laufen jetzt mit Sturmgewehren durch die Gegend.Und der Staat erklärt das er machtlos ist weil die ja ihre Waffen illegal haben.


Das mit dem gewaltmonopol finde ich auch lustig, das hat ja auch ganz gut geklappt die letzten 150 Jahre, der Staat hatte das Gewaltmonopol,hat Millionen von Menschen umgebracht und die linken Interlektuellen haben dagegen ein Gedicht geschrieben.



Das Gegenteil ist der Fall. Momentan ist es doch so, dass der Stärkere sich durch Waffen noch stärker macht. Allein die Hälfte des weltweiten jährlichen Rüstungsetats geht auf das Konto der USA. Und China ist am Aufholen. Dieses Wettrüsten ist irrsinnig. Das Eintreten für mehr Waffenfreiheit weltweit ist geboten. Das befördert die Dialogbereitschaft, und das ist der nachhaltigere Weg. Man kann Konflikte auf Dauer mit Waffengewalt kaum lösen. Der Nahostkonflikt ist dafür ein Paradebeispiel. Der stärkere setzt seine Interessen mittels einer massiven waffentechnischen Übermacht durch, aber Frieden ist so auf Dauer nicht zu erreichen. Das geht nur über den Dialog.

Da gebe ich euch Recht, es war eine riesen Sauerei das die Kämpfer des Wahrschauer Getthos genauso wie alliierten Soldaten einfach auf deutsche Soladaten und Sondereinsatzgruppen geschossen haben.
Das waren immerhin Vertreter eines Gewaltmonopols in Staatshand.
die hätten dennen doch ihre Gedichte,Anträge und Beschwerden entgegenschleudern können.

Es ist schön das wir uns in diesem Punkt einig sind.



Interessant, was du so alles weißt. Da weißt du wirklich mehr über mich als ich selbst. Nur woher bloß?



Langsam kann man deine Verschmörungstheorien nicht mehr ernst nehmen...



Die Braunen wollen die systematische Ausgrenzung von Menschen und betreiben die Abwertung ihnen nicht genehmer Ethnien. Die Linken wollen ein solidarisches Miteinander aller Menschen unabhängig von Herkunft, Hautfarbe und Religiosität. Sie wollen die systematische Integration der Menschen in die Gesellschaft. Inwieweit man da eine Parallele ziehen kann, entzieht sich mir völlig.
Ihr wollt solidarisch mit der NPD sein? mit der Front National?

Und so schnell geht das bei den netten linken. Schnell ist der andere diskussionsunfähig, hat eine niedrige Bildung usw.
Am besten gleich das wahlrecht entziehen, die Kinder wegnehmen und den Paß einbehalten oder?


Und abschließend mal aus dem doch eher linkslastigen Wikipedia:

zu Sahra Wagenknecht:
Verhältnis zum Stalinismus

Aufgrund ihres Aufsatzes in den Weißenseer Blättern wurde ihr 1992 eine positive Haltung zum Stalinismus vorgeworfen. Der Bundesvorstand der PDS erklärte, die Positionen von Wagenknecht seien „… unvereinbar (…) mit den politischen und programmatischen Positionen der Partei seit dem außerordentlichen Parteitag im Dezember 1989. Der Parteivorstand sieht in den von Sahra Wagenknecht in ihrem Artikel geäußerten Positionen eine positive Haltung zum Stalinismusmodell.“[30] Gemeinsam mit anderen Mitgliedern der Kommunistischen Plattform sprach sich Wagenknecht 2008 zudem in einer Stellungnahme gegen ein allgemeines Gedenken in Form eines Gedenksteins auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde mit der Aufschrift „Den Opfern des Stalinismus“ aus, da sich unter diesen auch Faschisten befunden hätten, drückte aber ihr Mitgefühl mit den unschuldigen Toten aus.[31] Ihre Haltung zum Stalinismus wurde innerhalb der Linkspartei teilweise als zu unkritisch empfunden und unter anderem von Gregor Gysi[32] und dem Bundestagsabgeordneten Michael Leutert kritisiert. Letzterer sprach sich 2008 gegen ihre Kandidatur als stellvertretende Parteichefin aus, weil sie sich zu wenig vom Stalinismus distanziere.[33] Wagenknecht selbst erklärte 2009 ihre umstrittenen Äußerungen zum Stalinismus von 1992 retrospektiv mit „Trotz und Wut über rechte Geschichtsverfälschung“ und distanzierte sich von diesen, da sie „nicht minder einseitig waren als die Geschichtsschreibung des Mainstreams, nur mit umgekehrten Vorzeichen.“[34]


Liebe Genossen oder Volksgenossen (ist ja irgendwie das selbe), ihr werdet zum Glück nie gewinnen.
Der Ratlose ist offline  
Alt 09.12.2012, 16:53   #48
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Standard AW: Linke im Wahlkampf: Die einsamste Partei Deutschlands

Zitat von BurnsTorn Beitrag anzeigen

Links sein ist nicht per se radikal, schon gar nicht undemokratisch, auch nicht wirtschaftsfeindlich oder gefährlich, links zu sein ist einfach: vernünftig!
Danke
__

Wir denken selten an das ,was wir haben, aber immer an das, was uns fehlt.
=Arthur Schopenhauer=
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Alt 09.12.2012, 17:10   #49
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Standard AW: Linke im Wahlkampf: Die einsamste Partei Deutschlands

Dann fragen wir doch mal selber wie sie denn dazu steht:

Zitat:
Nach Erscheinen meines Artikels "Marxismus und Opportunismus", der in den Weißenseer Blättern 1992 veröffentlicht worden war, stand ich plötzlich am Pranger, als hätte ich die Stalinschen Schauprozesse und Gulags höchstpersönlich befehligt. Dabei ging es in dem Artikel im wesentlichen um die ökonomischen Reformversuche in der DDR der 60er Jahre, das Neue Ökonomische System, dessen Abwürgen 1971 meines Erachtens wesentlich für das Siechtum der DDR-Wirtschaft in den Honeckerjahren verantwortlich war. Dieser Ansicht bin ich bis heute. Allerdings standen am Anfang dieses Artikels auch drei in Trotz und Wut über rechte Geschichtsverfälschung hingeworfene Sätze zu Stalin, die nicht minder einseitig waren als die Geschichtsschreibung des Mainstreams, nur mit umgekehrtem Vorzeichen. Vorwand genug für André Brie, mir vorzuwerfen, ich wolle in der PDS eine "primitive, menschenverachtende stalinistische Ideologie durchsetzen" und verkörpere einen "Mangel an jeglicher Kultur". "Ich weiß nicht", so Brie weiter, "wie weit S. Wagenknecht gehen würde ... Vor dem Zwecke der Menschheitsbefreiung zählt das Leben Andersdenkender nicht, oder seine Vernichtung wird sogar zum notwendigen Mittel zum Zweck. Gehe ich in der Auseinandersetzung zu weit?"
Bis heute habe ich die Solidaritt nicht vergessen (Sahra Wagenknecht)

Und wenn man dann in das "linkslastige" Wikipedia schaut sthet da auch:

Zitat:
Während des in der DDR obligatorischen Wehrunterrichts verweigerte Wagenknecht die Nahrungsaufnahme, was ihr von den Behörden als Hungerstreik ausgelegt wurde. Sie durfte in der DDR zunächst nicht studieren. Als Begründung wurde genannt, sie sei „nicht genügend aufgeschlossen […] fürs Kollektiv“. Ihr wurde eine Arbeitsstelle als Sekretärin zugewiesen. Diese kündigte sie nach drei Monaten.
Na ob sich so eine Stalinistin anhört....
__

Der Sozialismus muß eine Sache der Menschheit sein und darf nicht zur Sache einer Klasse herabgewürdigt werden.
druide65 ist offline  
Alt 09.12.2012, 17:37   #50
Gegenwind
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Daumen hoch AW: Linke im Wahlkampf: Die einsamste Partei Deutschlands

Zitat von DieFrettchen Beitrag anzeigen
Hallo Burns Torn,

ich bewundere deine Geduld wie du das alles erklärst und versuchst dem Ratlosen sein verqueres Weltbild zurecht zu rücken. Ich habe es persönlich satt, mich mit derartigen Anwürfen auseinander zu setzen.

LG von Barbara
Jau, auch wenn's dir nicht passen sollte, selbst ich stimme dir da freudig zu!

Zitat von BurnsTorn Beitrag anzeigen
z.B. wie ich den halben Tag im Büro sitzt und noch dazu oft eine gelbe Krawatte trägt, mit links. Aber genau diese Klischee-Bilder gilt es immer wieder durch Informationsgabe zu entkräften. Links sein ist nicht per se radikal, schon gar nicht undemokratisch, auch nicht wirtschaftsfeindlich oder gefährlich, links zu sein ist einfach: vernünftig!
Jau! Wenn dann auch noch die theoretischen Vorstellungen aus dem "Lagerfeuer-Idealismus" in praktische Realität vernünftig umgesetzt werden könnten, dann wäre das natürlich wunderbar...

Und zu den ewigen Vorurteilen gegen die Linken aus dem Osten noch etwas zum Sinnieren:

Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider. Er nimmt jedesmal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen in der Meinung, sie paßten auch heute noch.
- George Bernard Shaw

 
 

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