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Alt 19.08.2012, 07:42   #51
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mirco
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Standard AW: Das Internet und der Zwang

Ich versteh das Problem gar nicht...
Die Zeiten ohne Netz waren auch nicht unbedingt solidarischer.
Ob die Menschen damals besser informiert waren lassen wir mal dahingestellt.
Qualitätsmedien? mhh, was ist das denn? Hab ich bisher nur von Peer Steinbrück in Verbindung mit der Bilderberg-Konferenz gehört.

Warum sollten Jugendliche auch den Stern usw. lesen?
Die haben mit Ihrer Entwicklung genügen zu tun. Ein Schulabschluss inkl. Abi in 12 Jahren macht man nicht im vorbeigehen... Sie werden eh schon viel zu früh mit viel zu vielem konfrontiert und das in einer orientierungslosen Zeit.

Die letzten Jahre waren nur von Krisen geprägt. Die Eltern leben teilweise in Existenzängsten und Ihr wollt das die Kid´s coole, prächtige Massensteuerungsobjekte werden.

Ich glaube viel eher, dass die alten Medien in 20 Jahren ausgedient haben, da ich persönlich kaum Jugendliche kenne die z.B. Fernsehn od. eben diese Qualitätsmedien nutzen. Und das ist auch gut so!

Die Massenmedien verlieren so an Einfluss...

Lg
mirco
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Alt 19.08.2012, 07:45   #52
Bethany
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Standard AW: Das Internet und der Zwang

Zitat von Ebberat Beitrag anzeigen
Nu ja, für den Großteil der Jugend besteht das Internet ja auch nur aus Facebook, Onlinespielen, und vieleicht mal Recherchen für die Hausaufgaben.

Ich würde da jetzt noch ein paar Punkte dazu setzen.

Aber seien wir älteren doch mal ehrlich.
Als es noch kein Internet gab, habt Ihr alle als Jugenliche regelmäßig eine Zeitung mit dem Tagesgeschen gelesen?
Gabs bei uns nicht so wirklich, aber als junge Frau hab ich viele ausländische Genrezeitschriften gelesen und das hat auch gleich meine Englischkenntnisse verbessert.
 
Alt 19.08.2012, 08:27   #53
DieFrettchen
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Standard AW: Das Internet und der Zwang

hallo ihr lieben,

nun nach dem ergebnis zur informationsnutzung und verhalten gegenüber medien, scheint das buch und die tageszeitung eher zu verbinden und vermitteln, diese art der informationserfassung verbindet auch eher die generationen, man kann darüber reden. aber es braucht dazu noch eines wissens, dem pflegen der persönlichen kontake in zeiten von frazze buch und co.

Freundschaft im Internet - Die Narzissmus-Falle | Cicero Online

über den wert von echten freundschaften und dem "freunschaftsspam". oder wenn, die verheissung auf eine soziale gefestigte verbindung lediglich auf ein paar bits fragmentiert wird. was sind 10 freunde von frazze buch wert? einen hamburger....

liebe grüße von barbara
 
Alt 19.08.2012, 11:12   #54
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mirco
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Standard AW: Das Internet und der Zwang

Frettchen,
also ich kann es beinah nicht fassen das Du die "Qualitätsmedien" hier als was tolles darstellen möchtest, obwohl es hier wohl viele besser wissen.
Dann gräbst Du einen Beitrag nach dem anderen raus um das auch noch zu bestätigen...
Wenn ich sehe wie Du hier im ELO das Netz benutzt, dann manche ich mir um die Jugend noch weniger Sorgen als vorher.
Hier wird auf viele Würstchen einfach etwas Senf geschmiert und ja:
Wir sind ja so tolle Typen.

Die Fernseh- und Zeitungsgeneration hat die Misere in der WIR nun stecken mit zu verantworten!
Weil Sie so aufgeklärt war?
Schweigen heißt zustimmen!

Ich höre von kaum einem Jugendlichen einen Vorwurf in diese Richtung.
Die heute 40-60 jährigen haben genommen und genommen und genommen - und die verteufelte Jugend soll nun die Zeche zahlen.

Aber es hat eh keinen Zweck gegen Deinen virtuellen Narzissmus was zu schreiben...

Lg
mirco
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Alt 20.08.2012, 10:10   #55
DieFrettchen
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Standard AW: Das Internet und der Zwang

hallo ihr lieben,

nun nimmt sich auch die telepolis des themas an, und beleuchtet das ganze mit entsprechend feinem humor und einer gewissen philosophischen distanz .

Digitale Demenz | Telepolis

dazu gibt es eine nette buchempfehlung für alle nerds.

Buch | Telepolis

"kritik der vernetzten vernunft", eine kleine philosophische abhandlung. ist ja klar, das sich heise dem thema kaum verschließen kann, als altermedia der PC gemeinde und netbewohner.

liebe grüße von barbara
 
Alt 20.08.2012, 12:05   #56
HajoDF
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Standard AW: Das Internet und der Zwang

Hallo Barbara,
sophistisches Oberflächengeplauder gibt es im Internet zu Hauf, leider auch immer mal bei telepolis, in personam Stefanie Voigt. Man lese dazu auch ihre anderen pseudophilisophischen Kolumnen.

Im Übrigen merkt man deutlich, dass sie ihre Informationen zum Thema nicht von der Quelle hat, sondern kritiklos die schnell erhältlichen Medienbeiträge "verwurstet".
HajoDF ist offline  
Alt 20.08.2012, 13:17   #57
DieFrettchen
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Standard AW: Das Internet und der Zwang

hallo hajoDF,

deswegen hab ich ihn ja eingestellt und die eigentlich paradoxe buchempfehlung von telepolis. ich denke den insidejoke, der dem ganzen innewohnt bekommen nur die stammleser mit.

eine zwiespältige sache, das ganze, aber es war klar das telepolis da nicht widerstehen konnte. ich verbuche es unter humor ist wenn man trotzdem lacht, oder auch über sich und den eigenen anspruch manchmal lachen können.

einige leserstimmen haben es definitiv nicht verstanden

liebe grüße von barbara
 
Alt 21.08.2012, 09:38   #58
DieFrettchen
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Standard AW: Das Internet und der Zwang

hallo ihr lieben,

ich habe zum thema eine schöne publikation von H.J. krismansky von der uni münster gefunden.

darin wird der weg des wissens vom cyber punk über den intellektuellen zu den schriftgelehrten zum hilflosen empiriker, in die feuilletons und medien beschrieben. wie es bereinigt, gefiltert und verarbeitet werden muß in der generation der 486er um von echter medieninformation sprechen zu können.

im grunde genommen fragmente durch verschiedene computernetze, die es zu filtern gilt, für diejenigen die wahres, wissen wollen. ein schweres unterfangen.

wie gestaltet sich der zugang, was ist die finanzielle seite, gebühren, datenhandel aus? oder eben wer arm ist, hat keinen zugang? wie sieht die situation dazu aus? praxis und theorie?

Wissenschaft und Medien

wobei ich nochmals an die idee anknüpfen wollte, ein laptop für 100$ und umsonst in der dritten welt . was ist dabei rausgekommen? ein smartphone und I pad für wohl gut und gerne mindestens 500€ für die digital überversorgte westliche welt (incl. einer menge unnützer daten und informationsmüll)...

wobei moderne digitale medien eine erhebliche rolle spielten bei den aufständen und regierungsstürzen in nordafrika, syrien, allerdings, wem haben sie zu guter letzt genützt? wenig den völkern aber umso mehr den fundamentalisten, also von der jauche in die grube. die "bösen" verfügen ja über das selbe wissen in den augen des westens.

....und, herr j. assange hätte eigentlich wissen müssen, das man in schweden erst mal zum anwalt geht, ehe man mit einem one night stand ins bett springt....fragmentiertes wissen eben. eine unmenge an gesammelten daten, keinerlei reflexion dazu in zeiten der unbegrenzten digitalen informationen. es wäre ein leichtes gewesen erst mal zu recherschieren. das ist dann zu guter letzt ein typisches beispiel von unkritischem umgang mit den digitalen medien, eben ein blinder fleck, statt darauf zu vertrauen: irgendwo im net stehts bestimmt, wie das in schweden ist, ich weiß blos nicht wo...

liebe grüße von barbara
 
Alt 22.08.2012, 17:13   #59
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BlackForest
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Standard AW: Das Internet und der Zwang

Einen Vorteil hats wenigstens: die Kinder lernen Englisch ohne Zwang.
Kann mich noch an den Leserkommentar einer älteren Mitbürgerin erinnern, als hier vor einigen Jahren die Dogstations(Hundetüten und Entsorgung) eingeführt wurden: kann man das nicht auf deutsch schreiben, sie hätte im ersten Moment nicht gewusst was das bedeutet.
Wobei wohl auch der Engländer die Bedeutung nicht erfassen würde...
BlackForest ist offline  
Alt 22.08.2012, 17:25   #60
DieFrettchen
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Standard AW: Das Internet und der Zwang

hallo black forest,

stimmt, dasselbe gilt dann auch für bedienanleitungen. ehe ich mir diese z. t. unverständlichen dinger antue, konsultiere ich das net. irgendwer hab bestimmt dasselbe gerät und sich schon durch die betriebsanleitung gkämpft. fies gelle

liebe grüße von barbara
 
Alt 24.08.2012, 09:29   #61
sixthsense
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Standard AW: Das Internet und der Zwang

Ich würde sagen, es ist eher umgekehrt.

Die Mainstream-Medien sind für den pandemieartigen Hirnschwund verantwortlich und das Internet trägt zur Vernichtung des Hirnschwunds, zur baldigen Genesung und Rehabilitation bei.


Lange genug hat sich das Volk von der Systempresse an der Nase herumführen lassen, ohne mal eine andere Version zuzulassen und Kritik an der "offiziellen" Version von Dingen zu üben.

Und den Herrschenden schmeckt das natürlich gar nicht. Wie sonst erklärt man sich die stetig wachsende Zensur?

Es gibt zwar noch hier und da einige Michels, die sich mit aller Brutalität weigern die "offizielle" Version der Matrix-Medien zu hinterfragen (das sog. "Nein-ich-weigere-mich-einfach-über-dieses-doofe-Ding-was-sich-Tellerrand-nennt-zu-schauen- Syndrom).

Ich hoffe das immer mehr Menschen die Mainstream-Medien hinter sich lassen und das Internet als alternative Informationsquelle benutzen. Selbstverständlich kann man weiterhin Vergleiche zu den Mainstream-Medien ziehen, um immer wieder aufs Neue feststellen zu können, wie verlogen dieselben eigentlich sind.
__

Alle Beiträge spiegeln lediglich meine persönliche Erfahrung oder Meinung wieder und stellen keine Rechtsberatung dar.

> Gebt der elektronischen Gesundheitskarte keine Chance! <
sixthsense ist offline  
Alt 24.08.2012, 12:30   #62
HajoDF
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Standard AW: Das Internet und der Zwang

Nochmal: es geht bei diesem Thema nicht um das Internet, auch nicht um seine Wertigkeit als Informationsmedium.
Ganz typisch, dass der "mainstream" das Thema in diese Richtung lenken möchte, um von den schädlichen Wirkungen der digitalisierten Welt abzulenken.
Tatsache ist, dass die kulturelle Integration dieser schnell fortschreitenden Technik gewaltig hinter der technischen Entwicklungsgeschwindigkeit hinterher hinkt, so dass zur Zeit der überwiegende Einfluss der machthabenden politischen, wirtschatschaftlichen und informellen Kräfte vorherrscht, ohne dass wir es richtig merken.
Dazu kommt ein unkrititisches konsumtives Verhalten der Benutzer.

Die Nutzung des menschlichen Denkens, also des Gehirns wird zu großen Teilen an digitale Geräte delegiert, ohne dass das Gehirn mit anderen Dingen sozusagen neu und erweiternd beschäftigt wird.
Nur ein Beispiel: die Navies sagen uns, wo wir mit dem Auto fahren sollen, um ein Ziel zu erreichen. Das eigene Orientierungsvermögen und die dazu notwendigen Denkprozesse werden nicht mehr ausgelöst. Die Gehirntätigkeit, die für einen solchen Denkprozess einschließlich der Gedächtnisfunktion wird hier also nicht mehr ausgelöst. Das Gehirn benötigt aber solche Denkprozesse, um im "Training" zu bleiben.
Ich habe selber die Erfahrung gemacht, dass ich z.B. gespeicherte Telefonnummern nicht mehr auswendig wusste, obwohl ich sie häufig benötigte.
HajoDF ist offline  
Alt 24.08.2012, 12:52   #63
DieFrettchen
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Standard AW: Das Internet und der Zwang

hall hajoDF,

ein fakt bei mir. 82 hatte ich den ersten commodore den C64, bis 86 bekam ich dazu ein rechtschreibeprogramm. spätere rechner haben alle ein rechtschreibe korrekturprogramm. ich muß diese programme nutzen, weil ich legasthenikerin bin.

leider ist es nun so gekommen, das sich die rechtschreibung vom reinen lernen bis zur ständigen PC korrektur, meine schreibkenntnisse nicht wirklich verbessert hatten. am anfang ja, sogar so gut, das ich glaubte irgendwann bekomme ich es hin. seit gut 5 jahren denke ich eher nein, von stagnation bis zu rückschritten oder kaum nachdenken ist alles drinnen. früher fiel es mir leichter wortfolge oder passagen selbst zu korrigieren und weniger. heute? egal was ich schreibe, selbst den text für eine geburtstagskarte formuliere ich am PC vor, damit das ergebnis nicht gar zu blamabel aussieht.

ich mußt früher selbst besse aufpassen, so einfach ist das, und erlernte strategien ständig anwenden. heut sitzt der "lektor" immer nebendran.

liebe grüße von barbara
 
Alt 24.08.2012, 13:03   #64
Bambi_69
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Bambi_69
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Standard AW: Das Internet und der Zwang

Also was das Auswendigkönnen von Nummern oder die Rechtschreibung etc. angeht bzw. die Vergesslichkeit, so meine ich, dass das fortschreitende Alter da auch eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt. Je älter man wird, desto schwerer fällt es einem, sich was zu merken. Und das geht mit 40+ schon los
Was man dagegen tun kann? Den Prozess ganz aufheben kann man wohl eher nicht aber mit etwas Training lässt sich vieles lange hinauszögern oder zum Teil rückgängig machen. Jedes Werkzeug braucht eben Pflege. So auch das Hirn. Man kann zum Beispiel Kreuzworträtsel lösen (ohne Google!), Gedichte auswendig lernen (oder das Theaterspielen anfangen, da muss man je nach Größe der Rolle viiiiel auswendig lernen *fg*), einfach Gehirnjogging unternehmen auch wenn ein Teil der Beispiele vielleicht ein bisschen spiesig sind. Das geht auch ohne PC mit den guten alten Rätselheften. Gerade im Sommer abends auf dem Balkon etc. kann das sogar Spaß machen.
__

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen stellen keinerlei Rechtsberatung dar sondern entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung.
Bambi_69 ist offline  
Alt 24.08.2012, 13:24   #65
DieFrettchen
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Standard AW: Das Internet und der Zwang

hallo bambi69,

stimmt der tip ist gut, den habe ich seit meinem 10 lebensjahr drauf. wer nicht gut schreiben kann, lernt zwangsläufig enorme texte auswendig, das klappt ja auch, inhalte einmal gelesene sitzen. irgendwann in meiner schullaufbahn war ich sogar in wettbewerben fürs schnelllesen. d.h. du musst in der lage sein einen text in sehr kurzer zeit erfassen und eine stunde später erzählst du ihn so detailreich wie es geht nach. ich habe fast meine ganzen schulprüfungen mündlich abhalten dürfen, eben weil bei mir die rechtschreibschwäche attestiert ist. mit so einem handycap ist es wirklich überlebenswichtig, sich ein enormes gedächtnis aufzubauen.

trotzdem, das internet hat mich in bezug der rechtschreibung verwöhnt, es hat es mir ermöglicht mein handycap auszublenden.

niemand arbeitet gerne ständig an seinen schwächen, ich bin da keine ausnahme.

liebe grüße von barbara

es bleibt dabei dies tastatur hat zu wenige tasten, dann sind einige zuviel da,wieder andere sind mir die funktion unklar, dann fehlen einige komplett, dann sind sie wieder da, oder sie gehen nicht....
 
Alt 24.08.2012, 14:52   #66
Gegenwind
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Blinzeln AW: Das Internet und der Zwang

Die Leute gewöhnen sich daran, bei Googles und Co. nachszuschauen, anstatt sich Dinge zu merken oder den Denkapparat zu benutzen.

Es geht ja meiner Ansicht nach auch eher um die Kinder, die sich eben nicht zu früh an die technischen Hilfsmittel oder eben das Internet als allgegenwärtige Wissensfundgrube und zu jedem Zeitpunkt abrufbar gewöhnen sollen, damit sie das Denken und Probleme lösen auch auf natürliche Weise lernen, oder eben das das Gehirn auch für die Entwicklung trainieren und lernen kann.

Denn wenn später mal kein Taschenrechner oder Navi zur Verfügung stehen sollte, kann das dann schon ziemlich anstrengend sein, wenn das Gehirn auf solche Fälle nicht vorbereitet ist.

Zudem wir eh schon die meiste Zeit unbewusst durch die Gegend geistern und uns auf unseren "Autopiloten" verlassen. Wir nehmen ständig millionen von Informationen auf, die aber auch stetig und in jedem Moment unseres Lebens Einfluß auf unser Denken und Fühlen haben.

Wir, und die Kinder erst recht, müssen lernen wieder viel bewusster zu leben und auch bei unseren Tätigkeiten und Verhalten bewusst wahrzunehmen, was wir gerade tun. Werbung wird gezielt so gestaltet und geht davon aus, dass wir uns unbewusst für oder gegen etwas entscheiden.

Diese Methode nutzt nicht nur die Wirtschaft sondern auch die Politik und die Medien, die dadurch profitieren können. Und die meisten Informationen nehmen wir auf ohne darüber wirklich kognitiv zu reflektieren, vermutlich aus Gewohnheit, oder aus dem Irrtum heraus, das wir meinen, immer alles unter Kontrolle zu haben...

...deshalb ist es auch nicht verkehrt öfters mal den Autopiloten auszuschalten und ganz bewusst den gegenwärtigen Moment und die nähere Umwelt zu betrachten und wahrzunehmen um Manipulationen und unerwünschten "Verführungen" wiederstehen zu kiönnen...

Aber wenn Kinder schon früh mit der Einstellung "ich muss mir nicht viel merken oder lernen, es steht ja irgendwo zum nachlesen" in die Zukunft schauen und keine echten neuronalen Verknüpfungen im Gehirn enstehen, mit dem sie später Wissen und Gelerntes abrufen und verarbeiten können...

...denn, dann äh, gehts ihnen vieleicht wie mir gerade, denn ich weiß jetzt auch nicht mehr so genau was ich eigentlich noch sagen wollte...., mh, eben wußt ich's noch...

 
Alt 24.08.2012, 16:05   #67
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Standard AW: Das Internet und der Zwang

Zitat von DieFrettchen Beitrag anzeigen
ich mußt früher selbst besse aufpassen, so einfach ist das, und erlernte strategien ständig anwenden. heut sitzt der "lektor" immer nebendran.

liebe grüße von barbara
Was ist verkehrt daran das der Lektor ständig dabei sein kann?
Das man ständig Zugriff auf beinah alle Informationen hat?
Quasi ein globales Hirn abfragen kann?

Und wer im Netz nicht strategische vorgeht liebes Frettchen kommt auch dort nicht weit...
Was nützt Dir das Netz wenn Du ständig vergisst auf welchen Seiten du was gelesen od. gesehen hast...

meint
mirco
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Alt 24.08.2012, 18:30   #68
DieFrettchen
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Standard AW: Das Internet und der Zwang

hallo gegenwind,

ein navi z.B. hab ich nie besessen, ich fahre nach schildern, strassenkarten , halt nach altmodischen methoden. es funktioniert immer und versagt nie.

ein handy besitze ich zwar, ein notfall prepaid teil, das letzte mal vor 2 jahren 10€ aufgerubbelt. ich lege keinen wert auf ständige erreichbarkeit.

zu meinen ständigen schulungen, zur arbeit, finde ich ebenfalls höchstintressant, das bücher immer noch die erste wahl sind, in den weiterbildungen (die sind oft umfangreich im lab. bereich) spielt das internet eine sehr untergeordnete rolle. es wird konsultiert, ist aber weder im medizinischen noch psychologischen bereich maßgeblich. hier geht es um klassische wissenschaftliche inhalte, die müssen direkt im kopf abrufbar sein, erfordern kombinationsgabe und auch ein gewisses maß an unkonventionalität oder manchmal improvisation.

stellt euch mal vor wärend der routine-OP wird erst mal der laptop angeschaltet damit der chirurg und die assistenz erst mal wissen wo was sitzt. im hochmodernen bereich sieht es anders aus, ich habe schon mit hochmodernster OP technik gearbeitet, fernsteuerung oder hochauflösende bildgebung. das sind allerdings ganz andere bereiche (die ich nicht vermisse!).

echtes wissen ist so nicht vermittelbar, nur mit dem net.

ich lese gerne mal die medi wiki oder das pflege wiki. ehrlich zwischen theorie und praxis und das wissen dazwischen, liegen welten. in der medi kannst zwar nachlesen wie eine entzündung entsteht, ich erkenne sie aber schon ehe sie so richtig loslegt und entsprechend handeln. das net weiß nicht wie es sich anfühlt, riecht oder wie ein vorwarnzeichen aussieht. im medi wiki, alles total einfach, man glaubt kaum das man den beruf allen ernstes erlernen müsste. da liegt die große herrausforderung. wir haben nun dieses jahr keinen tauglichen lehrling gefunden, dafür schon den zweiten volontär verschlissen, total falsche berufsvorstellungen. leider aber auch, eine verknappte allgemeinbildung, wenig merkfähigkeit oder die notwendige konzentration auf bestimmte dinge. da fehlt die fähigkeit selbst zu kombinieren, die zusammenhänge eigenständig nachzuvollziehen. das mögen dieses jahr nun ausnahmen sein, gut kann vorkommen. aber was ist wenn das zur regel wird?

so langsam wird die misere von unselbsständigem initiativem denken sichtbar. es nutzt im alltag wenig wenn man sich darauf beruft: irgendwo im net steht das schon, es muß auch anwendung finden und praktisch umgesetzt werden.

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Alt 24.08.2012, 19:46   #69
Bethany
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Standard AW: Das Internet und der Zwang

Also Dinge auswendig lernen, war nie mein Ding.

Deshalb hatte ich auch immer Schwierigkeiten mit Gedichten lernen und Daten und so.

Dafür konnte ich Inhalte sehr schnell erfassen, verarbeiten und wiedergeben. Und diese Sachen auch anwenden.
 
Alt 24.08.2012, 20:07   #70
DieFrettchen
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Standard AW: Das Internet und der Zwang

oh,

es gibt was neues zum thema, das sich dem auf cineastischer weise nähert. das remake des klassikers "total recall", was eigentlich eine kleine novelle aus den mars-chronicals war.

das echo darauf ist zwar durchwachsen, aber ich finde der film passt zum thema. erinnerungen aus zweiter hand, die nie selbst gemacht wurden, aber präsent erscheinen.

Wenn der Hirnlappen zum Wischmop wird | Telepolis

liebe grüße von barbara
 
Alt 24.08.2012, 20:36   #71
Bethany
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Zitat von DieFrettchen Beitrag anzeigen
oh,

es gibt was neues zum thema, das sich dem auf cineastischer weise nähert. das remake des klassikers "total recall", was eigentlich eine kleine novelle aus den mars-chronicals war.

das echo darauf ist zwar durchwachsen, aber ich finde der film passt zum thema. erinnerungen aus zweiter hand, die nie selbst gemacht wurden, aber präsent erscheinen.

Wenn der Hirnlappen zum Wischmop wird | Telepolis

liebe grüße von barbara
Hm, dort steht, dass auch Starship Troopers neu aufgelegt wird. Bin mal gespannt, ob es ans Original anknüpft (Teil 2 und 3 ignorier ich mal) oder seichter und braver wird.

Teil 1 war ja bitterböse und landete deshalb auf dem Index in Deutschland, weil die Deutschen für diese bitterböse satirische Art nicht geeignet sind.

Deshalb laufen hier auch britische Sachen nicht so gut, weil die Art von Humor nicht verstanden werden bzw. sie hier missinterpretiert werden.

Das Remake von TR spielt nicht auf dem Mars und verkommt zum Äktschn Film. Wäh!
 
Alt 24.08.2012, 21:10   #72
DieFrettchen
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Standard AW: Das Internet und der Zwang

hallo bethany,

das thema film war nur am rande, starshiptroopers sind nicht das thema, lediglich die alte version von total recall, es geht um die aussage des films und den inhalt, nicht wo der spielt, das ist egal.

die geschichte dreht sich ja um eine veränderte wahrnehmung von geschehnissen, manipuliert oder real, das verschwimmt im laufe der handlung. genauso ist es mit dem denken und dem internet.

halte ich mich an das was das net alles vorgibt wie tausend wahrheiten wie in "rashammon", oder beschränke ich mich auf einen erlebbaren teil meines umfeldes, das ich am besten durch gezieltes lernen, erleben und erfahren wahrnehme? und anhand dieser grundausrüstung meines wissens erst mal abgleiche oder das einfach dem PC überlasse?

liebe grüße von barbara
 
Alt 24.08.2012, 21:41   #73
Bethany
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Standard AW: Das Internet und der Zwang

Weiß ich ja.

Aber manchmal ist halt nichts eindeutig. Wer kennt es nicht: Ein Deja Vu haben und glauben, das ganze schon mal erlebt zu haben?

Es gibt wegen Lernen ganz viele verschiedene Arten. Jeder ist da auch anders, genauso wie im Info verarbeiten.

Ob ich nun einen Duden aufschlage und lese oder bei Wiki nachlese, dürfte da IMO dasselbe sein.

Irgendwann kommt auch immer der Punkt, wo man nicht weiterkommt. Als Beispiel Kreuzworträtsel. Da kann man denn entweder aufhören oder recherchieren und sich das neu erworbene Wissen vielleicht doch länger als 1 min merken.
 
Alt 24.08.2012, 21:50   #74
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Standard AW: Das Internet und der Zwang

Für mich ist durch das Internet alles nur einfacher und schneller geworden - gerade beruflich. Es bleibt mehr Zeit für die schönen Dinge. So ist das mit dem Fortschritt.
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Alt 24.08.2012, 22:30   #75
DieFrettchen
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Standard AW: Das Internet und der Zwang

hallo bethany,

grad kreuzworträtsel... ich hasse es wenn mein mann welche komplizierten macht und dann die ganze zeit nur mit 3 wörtern beschäftigt ist. von lexika bis internet und atlas. mir fehlt manchmal echt der nerv dazu wo der don entspringt wieviel wasser er führt, wo ländergrenzen überschreitet....so artet das dann aus. mit anderen worten, ich bin manchmal gezwungen stadt, land, fluss zu spielen. ob ich nun will oder nicht.

hallo ticktack,

klar es ist in vielen berufen nutzvoll und oft nicht mehr wegdenkbar, aber das net ersetzt trotzdem nicht das verinnerlichte wissen, oder das dieses verinnerlichte nur in fragmenten abrufbar ist, sonst wird man wohl oder übel zum fachidioten. die mischung machts da glaub ich.

liebe grüße von barbara
 
 

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