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Alt 04.05.2011, 12:28   #26
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Standard AW: Aus der Hartz IV Praxis

Zitat von nightangel Beitrag anzeigen
Woher weißt du das die dort kaum noch Probleme mit Alkoholismus haben? Die haben das ganze einfach nur verlagert das man diese Leute nicht mehr in der Öffentlichkeit sieht weil sie nun Zuhause sitzen, im verborgenen. Sie werden dann einfach mal eben versteckt und totgeschwiegen.
Und das soll die ultimative Lösung sein? Aus den Augen aus dem Sinn? Man kann es sich auch wirklich einfach machen.
In den USA darf auch in der öffentlichkeit kein Alkohol getrunken werden, hat es dort was genutzt? Nein, die flaschen werden in Papiertüten versteckt und es wird weiter getrunken. Die Leute treffen sich dann im Verborgenen und trinken weiter. Aber macht ja nichts, Hauptsache man bleibt von dem Anblick verschont nach dem Motto "Was man nicht sieht gibt es auch nicht".

Statt diese Menschen mit Verboten noch weiter in die Isolation zu treiben sollte man eher andere Lösungen suchen wie man diesen helfen könnte, ihnen eine perspektive schaffen könnte.
Nicht nur die Symptome bekämpfen sondern die Ursachen. Denn auch eine Sucht hat immer eine Ursache wie es dazu gekommen ist, da müsste angesetzt werden.
Nein - die haben nicht nur "Verbote" sondern auch viel umfangreichere Hilfsprogramme.
In der USA? Das kann man kaum mit Deutschland vergleichen.
Norwegen schon - auch in Punkto Erwerbslosigkeit und Sozialgeld.
Denn Norwegen ist in vielen Punkten auf einen guten Weg.

Perspektiven geben? Wenn jemand sich nicht helfen lassen will/ kann - dann ist der Person auch nicht zu helfen.

Und ja - ich will es nicht sehen in der Öffentlichkeit - es ist abartig.
Aber aus den Augen und aus den Sinn hat nichts damit zu tun.

Und was hat das mit dem Bericht zu tun? Der das Medienbild des saufenden ALG II Beziehers dank Aussagen eines Sozialarbeites aus der : Hartz IV Praxis bestätigt.
purepoison ist offline  
Alt 04.05.2011, 12:59   #27
hope40
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Standard AW: Aus der Hartz IV Praxis

Zitat von purepoison Beitrag anzeigen
Es verwundert mich nicht - das jemand der nach Toleranz , Respekt und Akzeptanz "schreit" diese selber nicht aufbringt.

letzter versuch :

wenn du unter "nicht tolerant "sein meinerseits verstehst , das ich dir nicht recht gebe...dann gebe ich dir mal recht
ansonsten , ich "schreie "nicht nach toleranz für mich , wenn ich selber , in gewissen dingen keine toleranz aufbringe .

und, das ich dir gegenüber tolerant bin , siehst du daran, das ich dir antworte und es nicht aufgebe , mit dir eine sinnbringende diskussion führen zu wollen .

Du wirst persönlich - aber es trifft mich nicht. Du verschwendest lediglich Deine Zeit mit Versuchen dieser "Art" bei mir.

naja...klar ,,ich bin unverbesserlich ..naja, das es nichts fruchtet , kann ich mir lebhaft vorstellen ..aber, ich schreibe ja nicht nur für dich, sondern auch für die user, die den thread hier noch lesen und die mit informationen auch was anfangen wollen /können !
Ich kann gut mit der subjektiven Sicht und Meinung von anderen Menschen leben.

Zu Deiner Info
Ich bin für ein öffentliches Trinkverbot von Alkohol!
Und zwar wie es in Norwegen gehandhabt wird.
Auch in Straßencafes etc.
Funktioniert dort sehr gut und die haben bei weitem nicht die Probleme mit Alkoholismus wie wir in Deutschland.

ach..sooo. naja, gut , ich kenne nun norwegen nicht , aber, ich habe mal in arabischen ländern gearbeitet und , da besteht ja, aus religiösen gründen , auch alkoholverbot .

meinste, das die nun weniger saufen ?biste allen ernstes der meinung, das die weniger alkoholkranke haben ?die haben nur keine statistik.

das einzige, was dort blüht , ist der schwarzmarkt für alkohol jeder "fasson ". das ist doch ein tolles ergebnis des alkoholverbotes , oder ?


Ich sprach hier ausdrücklich von den Alkoholikern die sich öffentlich betrinken und das in Zusammenhang mit dem Bericht - sowie über Junks die ihr Besteck liegen lassen - alles andere habt ihr "raus" gelesen. Also Deine / Eure subjektive Wahrnehmung.

ok. was willst du dagegen tun ?was ist dein lösungsansatz für das problem des öffendlichen betrinkens ?

die leute wegjagen ?einsperren ?zwangsentziehen ?verhaften ?

wo fängt "öffendliches betrinken "an ?wenn einer vielleicht mal ne flasche bier vorm "al..."trinkt , weil er vielleicht durst hat , appetit auf ein bier hat , oder einfach, weil ein bier billiger ist als vielleicht ne cola ?


Hetze gegen eine Randgruppe? Na na na - da schießt Du wohl etwas über das Ziel hinaus.

na, bestimmt nich

Außerdem ist der Alkoholismus zu weit verbreitet das kann man nicht einmal mehr als Randgruppe bezeichnen. Das solltest Du doch wissen - als gut informierter Mensch oder?

klar, ist alk . wie in meinen beiträgen schon beschrieben in unserer kultur ein fester bestandteil..habe ich doch nie abgestritten, im gegenteil, drauf aufmerksam gemacht ..aber alkoholSÜCHTIGE sind in unserer gesellschaft , gott lob , noch eine minderheit !
nicht jeder, der alkohol gelegendlich geniesst ist alkoholsüchtig und auch , wenn einer jeden abend sein feierabendbier/-wein trinkt , ist er noch nicht süchtig ..wie bei allem :

die menge macht das gift !


Und nun mal zu der Wirkung von Texten sprich Worten.

In dem Bericht geht es um die Vereinsamung von Menschen die ALG II beziehen in einem kleinen Ort - inklusive eines Sozialarbeiters der ein schlechtes Geswissen hat und aus der HARTZ IV PRAXIS berichtet.

Diesen Menschen - so erweckt sich der Eindruck bleibt nichts anderes übrig als sich im Park zu treffen.

richtig !

nur, die frage ist :warum ist es so ?????????

die treffen sich doch nicht vordergründig im park , um dort dem suff zu huldigen , das ist (jedenfalls in dem artikel )ein nebeneffekt , scheint mir aber nicht der ausschlaggebende grund zu sein .

Wobei dort alle Alkohol trinken bis auf eine Frau.

Da fallen die Bewerbungen doch gar nicht mehr in das Gewicht oder ihre Bemühungen mit ihren persönlichen Problemen klar zu kommen.

das war aber die grundaussage des artikels--die hoffnungslosigkeit, die isolation ..das "abgeschrieben sein "trotz guter zeugnisse und ausreichender eigener bemühung ..und, warum die menschen in so einer ausweglosen situation sind wurde beschrieben (habe ich rot markiert )..trifft doch jeden von uns, ob wir nun bier trinken , oder nicht ..das sollte ausgesagt werden und auch so verstanden werden .

Wer stellt denn schon einen Alkoholiker ein???

da stand nix von alkoholikern ..da stand was von menschen, die eben ein bier trinken im park !
das sie alkoholiker sein sollen, das hast du hineininterpretiert

Oder Menschen die täglich in einem Park rumsitzen und Prost? Und das in einer Kleinstadt?

meinste, es ist besser, wenn diese menschen zu hause, alleine sitzen und die wand anstarren, anstatt in gesellschaft ua. sich auch gegenseitig zu helfen, über ihre probleme zu sprechen..wie es jeder andere mensch ja auch tut und das bedürfnis nach geselligkeit und auch frischer luft/licht und sonne hat ?
nur, weil du zB. daran anstoss nimmst , das da eben welche jeden tag auf ner parkbank sitzen und bier trinken ?

belästigen dich solche menschen persönlich ?rempeln die dich an , k...sie dir vor die beine ?

gibts nix anderes, über was man sich aufregen kann und gegen das man verbissen kämpfen kann, als menschen, die eh schon abgehängt sind, von der gesellschaft, nun auch noch um das bischen vergnügen zu bringen , eben in einem park zu sitzen ?

So in etwas wir ein Leser das empfinden der einfach nur die Überschrift liest und dann den Text.

Der Großteil wird nicht denken: " Oh die Armen - die haben es so schlecht und bemühen sich trotz ihres Suchtproblems , mensch geht es den schlecht den armen Hartz IV Beziehern.

Sondern: Aha - das ist also Hartz IV Praxis , selbst ein Sozialarbeiter bestätigt nun das die rumlungern und saufen - soll er doch aufhören zu saufen.

weswegen lungern sie rum ?kann es vielleicht sein, weil sie keine andere anlaufstelle haben, wo sie ggf. betreut werden können ?kann es sein , das für solche menschen gleich gar keine zuwendung /geld da ist ?

haben süchtige menschen ausreichend hilfsprogramme zur verfügung, oder wird nicht gerade da das geld stetig gekürzt ?

und, was sagt uns das, wenn bei menschen, die zuwendung bedürfen gekürzt/gepart wird..nix wert , abgeschrieben , "menschlicher müll ".


Oder : Die jungen Menschen können doch nach Arbeit suchen anstatt im Park rumzuhängen und Bier zu trinken.

..oder, man kann sie ja auch per EGV zwangsweise einer arbeit zuführen, da sind sie weg von der strasse

klar..wer arbeiten will, der findet auch arbeit ...ist schon klar , habe ich verstanden .


Dieser Bericht bestätigt den Menschen ,die Berichte wie diesen als Informationsquelle nutzen nur das was sie immer wieder lesen.

ich denke mal, der einzige, der das aus dem artikel so raus liest, bist du ..das steht so mit keiner silbe in dem artikel , was du verstanden haben willst ...ich habe keine ahnung, wo dein hass herkommt ..aber, ....

Denn das bleibt durch Medienmaipulation hängen: Faul - saufen etc. und genau dieses werden die Menschen denn auch lesen. Selbst wenn da andere 10000 Gründe stehen wieso und warum das so ist.

naja,..ich behaupte mal, soviel leser wird der artikel von "ausserhalb "nicht haben , schon aus dem grunde, weil die wenigsten, die arbeit haben , interessiert, was bei den ELOS so "intern "abgeht ..sonst hätte unser forum mehr menschen, die sich im vorfeld informieren möchten, was sie erwarten würde, wenn sie arbeitslos werden...das wäre weiss gott eine bessere basis für unsere aufklärungsarbeit .


also, wenn du so vehement gegen die tägliche hetze /verunglimpfung /pauschalisierung der ELOS in den öffendlichen medien antreten würdest ,die von x-millionen menschen täglich gesehen /gelesen wird, wie du hier für einen lächerlichen artikel eintrittst, der eh nur von "insidern "(mehr oder weniger )gelesen wird...

und..wenn du dir die "jacke anziehst "..diese pauschalierung hartzIV-empfänger=säufer ..naja, ich ziehe mir die "jacke "nicht an, ich weiss, wer ich bin !und da kann auch das tägliche "einschleifen "von anderem nix daran ändern !

und ich denke, jeder, der mich persönlich kennt , der wird wissen, wenn ich im park sitze, das ich nicht saufe, selbst wenn ich ein bier in der hand hätte (was nicht vorkommen wird )

du versteiffst dich auf ein symptom von hartzIV.(isses ein symptom ??????????).weil es , gebetsmühlenartig jeden tag vom mainstream widerholt wird..aber, es ist weder ein allgemeingültiges symptom (das weiss auch jeder )noch trägts zur ursachenbeseitigung bei, warum menschen im park sitzen/sich treffen um ggf. den alltag vergessen wollen .


und, allein darum solte es gehen in diesem artikel !



Deswegen halte ich solche Texte für nicht annehmbar - denn es wird hier wieder mal nur über Extremfälle berichtet und bestätigt das Bild des ALG II beziehenden Menschen.

Aber wenn ihr denkt so erreicht man die Massen , mit dieser Einstellung - dann werdet ihr weiter auf ein Wunder hoffen dürfen.
ich habe den artikel weder geschrieben, noch eingestellt , also , wer ist "ihr "??

liebe grüsse

hope
__

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"Wenn man kein Geld hat, denkt man immer an Geld. Wenn man Geld hat, denkt man nur noch an Geld."
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Alt 04.05.2011, 13:28   #28
nightangel
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Standard AW: Aus der Hartz IV Praxis

Zitat von purepoison Beitrag anzeigen
Und was hat das mit dem Bericht zu tun? Der das Medienbild des saufenden ALG II Beziehers dank Aussagen eines Sozialarbeites aus der : Hartz IV Praxis bestätigt.
Was das mit dem Bericht zu tun hat?
Tja, jeder liest daraus was er will. Wer aber den gesamten Text und die Zusammenhänge liest wird erkennen das der Autor sich mit den Menschen beschäftigt. Sich mit ihnen unterhält und versucht die Hintergründe zu ergründen. Warum treffen sich die Leute im Park und trinken auch dort, wie ist ihre Vorgeschichte, wie leben sie usw. usv.

Zitat:
Heinz* hatte in seinen guten Zeiten ein kleines Häuschen erworben, war verheiratet, Frau, Kind, Auto, Vereine, alles paletti. Und dann kam die Arbeitslosigkeit. Die Hypotheken drückten, er hat über 340 Bewerbungen geschrieben, drei Vorstellungsgespräche gehabt, die Firmen wollten ihn zu so niedrigem Lohn einstellen, dass es nicht mal für die Hypotheken gereicht hätte.
Heinz* machte sich in seinem früheren Leben nicht viel aus Alkohol. “Dann”, sagte er mir, “wurde ich immer depressiver. Unser Haus ging an die Bank, ich wurde aggressiv, auch in meiner Familie, aber, nee, ich habe niemand gehauen, aber rumgeschimpft, wohin sollte ich mit all dem Frust? Und dann hat meine Frau unseren Sohn geschnappt und ist zurück zu ihren Eltern. Seitdem ist die Clique hier im Park meine Familie, Prost”.

Ich habe Heinz* in eine Alkoholentwöhnungstherapie vermittelt gehabt, war nicht einfach, vier Monate waren bewilligt. Nach drei Wochen saß er wieder im Park. “Bringt doch eh nix Dieter, danach habe ich auch keinen Job und die Schulden habe ich immer noch”.
Hier z.B. lese ich raus, dieser Mann hat sich einfach aufgegeben, er resigniert und hat keine Kraft mehr weiter zu kämpfen weil er kein Licht am Ende des Tunnels mehr sieht nachdem er alles verloren hat und auch keine neue Chance auf Arbeit mehr bekam.

Zitat:
Jupp*, der 25 jährige Ungelernte schlägt sich immer irgendwo so durch das Leben. Er trinkt wenig, mal ein oder zwei Bier, wenn es hoch kommt, aber auch für ihn gibt es nichts anderes als die Gesellschaft im Park. “Die kennen mich hier, das sind meine Freunde”. Jupp* hat eine süße Freundin, die Petra*, 23 Jahre, arbeitslose Bäckereifachverkäuferin.
“Na klar Dieter, der Park kekst uns an”, sagte sie zu mir, “aber was anneres gibts für uns in dem Kuhkaff doch nicht. Kein Arbeitslosentreff oder sowatt, wo man mal für kleines Geld hin kann. Im Winter ist Sch… dann haben wir nicht mal den Park und uns fällt die Bude uffn Kopp. Dann jitt ett Zoff zwischen uns, nicht schön, wollen wir auch nich, aber …”
Dieser junge Mann trinkt wenig aber er trifft sich mit den Leuten im Park weil es nichts anderes für ihn gibt ausser sonst vielleicht alleine Zuhause zu versauern. Kein Job - Kein Geld um irgendwo anders hin zu gehen wo man in Gesellschaft ist.

Zitat:
Obwohl sie alle so gut wie nichts haben, sie teilen zur Not das letzte Hemd untereinander. Und irgendwie haben sie alle Hoffnung auf ein neues, besseres Leben, das höre ich in den Gesprächen immer wieder durch und die Wünsche sind so etwas von bescheiden, dass ich mich häufig schäme, weil sie ja wissen, dass es mir besser geht.
Wenn diese Leute nur eine Chance kriegen würden wäre wohl allen geholfen. Sie bräuchten sich nicht mehr mit der Bierflasche im Park treffen und die ach so tolle Gesellschaft bräuchte nicht mehr auf sie runterblicken nach dem Motto: "Guck mal die faulen Alkis, den ganzen Tag nur rumlungern, erspart mir doch diesen Anblick". Denn eigentlich wollen sie das so auch garnicht aber haben eben auch nichts anderes, es bleibt ihnen nichts anderes übrig.

Wer allerdings nur folgende Abschnitte liest, aus dem Zusammenhang reißt und das vorherige nicht liest oder unbeachtet lässt

Zitat:
Ich habe Heinz* in eine Alkoholentwöhnungstherapie vermittelt gehabt, war nicht einfach, vier Monate waren bewilligt. Nach drei Wochen saß er wieder im Park. “Bringt doch eh nix Dieter, danach habe ich auch keinen Job und die Schulden habe ich immer noch”.
kommt natürlich zu dem Schluss das der nur zu Faul ist, keinen Bock auf nix hat und lieber weiter rum gammelt und trinkt.

Der Satz ist auch sehr treffend

Zitat:
Wenn man als ahnungsloser Passant vorbeigeht denkt man: “Oha, eine Horde von besoffenen Pennern, um die Zeit mit Bier im Park, die sollten doch arbeiten gehen, statt zu saufen”. Wenn es denn so einfach wäre …
So denken leider viele aber so einfach ist es eben nicht. Hinter jedem dieser Menschen hängt ein Schicksal, ein Grund warum es so ist wie es ist und der äußere Schein kann sowas von trügerisch sein, darauf denke ich will der Autor aufmerksam machen.
Prinzip Ursache und Wirkung.

Und diesen Leuten ist sicher nicht geholfen wenn man sie aus dem Park vertreibt und ihnen den Alkohol verbietet weil man das alles nicht sehen will.
Diesen Leuten wäre geholfen wenn man die Ursache angeht und ihnen wieder eine Chance auf ein geregeltes Leben bietet, auf einen auskömmlichen Job.
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Was bedeuten schon Worte, wenn Taten eine andere Sprache sprechen!

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nightangel ist gerade online  
Alt 04.05.2011, 14:42   #29
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Standard AW: Aus der Hartz IV Praxis

Natürlich soll und muss diesen Menschen geholfen werden - von anderen Menschen die damit umgehen können und gezielt Hilfe leisten können und wollen.

Aber das Beispiel von dem "Heinz" ist typisch und treffend für unnütze Hilfestellung.
Hätte er wirklich aufhören wollen - wäre er nicht wieder in den Park gegangen und hätte die Entziehung durchgezogen.
Klar sind die Schulden dann nicht weg und Arbeit ist dann auch nicht da.
Eine Perspektive - vieleicht wäre diese hilfreich gewessen. Ich habe da meine Zweifel.

Ich "hasse" Alkoholabhängige nicht - wie auch? Um hassen zu können hätte man sie lieben müssen. Das tat ich nicht und werde ich nicht.

Meine Gedanken sind da nur bei meinen persönlichen Erfahrungen.

Mein ehmaliger Kollege der seinen Alk immer schön im Schreibtisch - Papierkorb usw. versteckt hat und jeden und alles für seine Sucht verantwortlich machte -morgens schon mit einer Alkfahne ankamm - dem 3 Entziehungskuren nicht halfen. Und immer wieder diese Beteuerungen - nun ist schluss blablbalbalbal! Und was ist ? Heute säuft er immer noch und steht auch im Park - hat das Leben seiner Kinder und Frau nicht grade positiv bereichert.

Ein Nachbar von mir - er hatte trotz Sucht immer wiede Arbeit, eine Frau und einen Sohn. Keine Ahnung was denn da der Grund war für sein extremes Trinken - zum Schluss 1 Jahr bevor er starb , hat er im Vollsuff seine Frau verprügelt - Möbel kaputt gemacht . Nachbarn tyrannisiert - der Mann ist rein in die Psychatrie raus aus der Psychatrie. Und nach der Entziehungskur ist er wieder rückfällig geworden - er lallte durch das Haus zu seiner Frau es wäre ihre Schuld und alles fing von vorne an.
Kurz danach ist er verstorben.

Die Lehrerin meines ältesten Sohnes ist irgendwann sehr betrunken zur Arbeit erschienen und auch hier das gleiche Spiel - die Frau hatte den Tod ihres Mannes nicht verkaftet.
Ist Arbeit das Allheilmittel?

und ich könnte noch mit einigen Beispielen weitermachen und ich kenne nur ein positives unter sehr vielen in dem jemand es geschafft hat zeit 15 Jahren trocken zu bleiben.

Also? Wo ist der Sinn Leuten zu helfen die sich selbst nicht helfen wollen?

Mir haben diese Begegnungen mit Menschen die nicht zu meinem nahen Umfeld gehören gereicht! Inklusive des Gellales usw.

Die sollen sich selbst helfen - helfen lassen aber ihre Umwelt mit ihren Eskapaden verschonen.
Ja man sollte öffentliches Trinken verbieten und das konsequent.

Ich habe wie gesagt null Toleranz Alkoholikern und ihrem Benehmen gegenüber!

Die feine Gesellschaft??? Die ist weder fein noch für alles verantwortlich!

Man kann auch über andere Schiksale berichten die nicht mit Alkohol und Bankbesetzern zu tun haben um Einsamkeit und Isolation darzustellen in Zusammenhang mit ALG II.
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Alt 04.05.2011, 16:05   #30
nightangel
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Natürlich kann man diese Leute zu nichts zwingen. Hattest du ihnen denn Hilfe angeboten? Also konkrete Hilfe und nicht nur gerede von wegen mache einen Entzug. Klar wer dann nicht will dem kann man nicht helfen.
Hattest du deinen Kollgegen mal gefragt warum er auch auf Arbeit heimlich trinkt und mal versucht mit ihm zu reden? Vll. war er auch mit der Arbeit an sich überfordert was man aber nur spekulieren kann wenn man die Hintergründe nicht kennt.
Auch bei dem Nachbarn sagst du dass du keine Ahnung hast warum er getrunken hat, naja um Hilfe anbieten zu können müsste man da schon nachfragen und die Hintergründe erforschen, dann vll. gemeinsam einen Weg suchen um da was zu ändern.

Nein, Arbeit ist kein Allheilmittel es kann einen sogar in so eine Sucht treiben. Daher schrieb ich ja auch man muss die Ursachen kennen und da ansetzen eine Lösung zu finden. Wenn die betreffende Person allerdings nicht will kann man da nichts machen, ich persönlich dränge mich da auch nicht auf denn manche müssen erst gaaaaaaanz tief fallen um zu merken das es so nicht geht und dann wirklich was ändern wollen.

Nicht umsonst sagt man auch z.B. bei Drogensüchtigen man hilft ihnen nicht indem man ihnen noch Geld für Drogen gibt sondern wenn garnichts mehr geht muss man sie fallen lassen damit sie von selber merken das sie was ändern müssen.

Davon abgesehen Alki ist nicht gleich Alki. Ich kenne mind. 3 die schon lange trocken sind und die es geschafft haben raus zu kommen und das sind super nette und ruhige Menschen. Ich kenne auch einen der ganz gerne seine Bierchen trinkt und das ist ein Super guter Freund auf den man sich immer verlassen kann. Er ist auch immer seiner geregelten Arbeit nach gegangen und ich akzeptiere ihn einfach so wie er ist bin aber auch immer bereit zu helfen wenn er Hilfe braucht und das weiß er auch, allerdings können wir uns auch gegenseitig offen sagen was wir denken. Ja bei alle denen kenne ich die Hintergründe warum sie getrunken haben oder es immer noch tun.

Wie gesagt man kann seine Hilfe anbieten wer sie nicht will muss gucken wie er klar kommt aber vorverurteilen würde ich niemanden.

Es gibt da ein schönes Indianisches Sprichwort:
"Richte nie über einen Menschen, solange du nicht zwei Monde lang in seinen Schuhen gelaufen bist."
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Alt 04.05.2011, 16:25   #31
hope40
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Natürlich soll und muss diesen Menschen geholfen werden - von anderen Menschen die damit umgehen können und gezielt Hilfe leisten können und wollen.

Aber das Beispiel von dem "Heinz" ist typisch und treffend für unnütze Hilfestellung.
Hätte er wirklich aufhören wollen - wäre er nicht wieder in den Park gegangen und hätte die Entziehung durchgezogen.


Ach mensch..bei dir muss man echt „informationstechnisch „im „urschleim“ anfangen .
wenns so einfach wäre, nur den park, die kneipe ..zu meiden, hätte es der "heinz "bestimmt gemacht , da bin ich mir sicher .

Obwohl..irgendwie gelange ich zu der überzeugung , das der besagte „heinz „eigentlich ein schauspieler ist, der gute regieanweisungen hatte , damit er seine rolle des „heinz „so gut darstellt, das er alle gängigen klischees eines sozialhilfeempfängers bedient ..dem ja nur geholfen werden kann, wenn ihn das JC zu arbeit erzieht , mit mehr oder weniger druck .
Da wird , durch die reportage versucht, eine akzeptanz anhand eines beispieles herzustellen, die in der breiten bevölkerung nicht vorhanden war..weil sich auch damals schon die erkenntnis durchzusetzen begann, das erwerbslosigkeit jeden treffen kann und somit auch staatliche aufsicht !

Und wenn ich immer ,anhand eines „buhmannes „(in dem falle eben „alkis „)zeige, wie gut es doch der liebe „vater staat „meint ...er müht sich ja, für die leute ein normales leben aufrecht zu erhalten...ist die akzeptanz grösser .
Die meisten plappern ja alles nach, die wenigsten machen sich ja die mühe „hinter die kulissen „zu sehen und mal nach den ursachen zu fragen, warum staatliche aufsicht/bevormundung für jedermann notwendig sein soll ?

Anhand von solchen „heinz“en wird ja die meinung manifestiert:
arbeitslos...irgendwann dem suff verfallen ..staatliche betreuung dringend notwendig =akzeptanz (wenns einen dann betrifft )und widerstandsloses ergeben in die „verfolgungsbetreuung „, denn so, wie "heinz "will man ja nicht werden, oder ?

und , gibt’s deswegen/trotz die chance eines selbständigen , auf auskömmlicher erwerbstätigkeit beruhenden lebens ?

Klar sind die Schulden dann nicht weg und Arbeit ist dann auch nicht da.
Eine Perspektive - vieleicht wäre diese hilfreich gewessen. Ich habe da meine Zweifel.

muss ne perspektive eigentlich immer in arbeit bestehen ?

Ich "hasse" Alkoholabhängige nicht - wie auch? Um hassen zu können hätte man sie lieben müssen. Das tat ich nicht und werde ich nicht.

Wie kommste darauf, das man alkoholabhängige, wenn man sie nicht hasst , lieben müsste ?

komische logik !

Um wissen zu regenerieren muss ich , auf keinem gebiet in liebe zu dem thema entbrennen .

Naja..aber, vielleicht liegt es daran, das man sich selber nicht liebt, wenn einem die hintergründe anderer menschen sch...egal sind .
Man muss nicht das leid der ganzen welt auf sich nehmen, achwo, auch nicht jedem helfen wollen ..aber, man kann „wissend „sein und das vermisse ich bei dir eben .

Meine Gedanken sind da nur bei meinen persönlichen Erfahrungen.

Mein ehmaliger Kollege der seinen Alk immer schön im Schreibtisch - Papierkorb usw. versteckt hat und jeden und alles für seine Sucht verantwortlich machte (ein symptom der alkoholkrankheit )-morgens schon mit einer Alkfahne ankamm - dem 3 Entziehungskuren nicht halfen. Und immer wieder diese Beteuerungen - nun ist schluss blablbalbalbal! Und was ist ? Heute säuft er immer noch und steht auch im Park - hat das Leben seiner Kinder und Frau nicht grade positiv bereichert.

Naja, kein geheimnis , das alkoholkrankheit besonders belastend für angehörige ist .

Hier ein link dazu :
http://www.alkoholsucht.btonline.de/hinweise/alkhinweise06.html

aber...es steht jedem frei, die konsequenz zu ziehen und ein neues, selbstbestimmtes leben zu beginnen , aber, das muss man „wollen „!
Und „wollen“ kann man es nur, wenn man eine einsicht in seine krankheit hat (ist coabhängigkeit auch, eine krankheit )

Ein Nachbar von mir - er hatte trotz Sucht immer wiede Arbeit, eine Frau und einen Sohn. Keine Ahnung was denn da der Grund war für sein extremes Trinken - zum Schluss 1 Jahr bevor er starb , hat er im Vollsuff seine Frau verprügelt - Möbel kaputt gemacht . Nachbarn tyrannisiert - der Mann ist rein in die Psychatrie raus aus der Psychatrie. Und nach der Entziehungskur ist er wieder rückfällig geworden - er lallte durch das Haus zu seiner Frau es wäre ihre Schuld und alles fing von vorne an.
Kurz danach ist er verstorben.

Naja, also, gewalt in der ehe gibt es aber auch reichlich und genug , ohne das alkohol im spiel ist . Es wird nur immer mit alkohol in verbindung gebracht !

Die Lehrerin meines ältesten Sohnes ist irgendwann sehr betrunken zur Arbeit erschienen und auch hier das gleiche Spiel - die Frau hatte den Tod ihres Mannes nicht verkaftet.
Ist Arbeit das Allheilmittel?

und ich könnte noch mit einigen Beispielen weitermachen und ich kenne nur ein positives unter sehr vielen in dem jemand es geschafft hat zeit 15 Jahren trocken zu bleiben.

Also? Wo ist der Sinn Leuten zu helfen die sich selbst nicht helfen wollen?

Das könnte man dich auch fragen :wieso kannst du dir, aus deiner erwerbslosigkeit nicht selber helfen ?

Liegts an deinem mangelnden willen ?

man könnte dir , durchaus unterstellen , du willst nicht, wenn du x-jahre erwerbslos bist (naja, wird ja von der allgemeinheit auch gemacht )und..entspricht das der realität ?ich denke nicht

Wie kommst du darauf ,alkoholismus mit einer charakterschwäche gleich zu setzen , also, man muss nur wollen und schon wird man „clean „?

könnte man bei erwerbslosigkeit auch sagen , man muss nur wollen und dann kriegt man schon arbeit .klar...

seinen charakter kann man stärken , seinen willen auch ..aber, eine krankheit ist nicht immer mit einem mittelchen zu bekämpfen , oder durch „gute worte „einer therapie ..wenns so wäre , gäbe es keine suchtkranken .

Mir haben diese Begegnungen mit Menschen die nicht zu meinem nahen Umfeld gehören gereicht! Inklusive des Gellales usw.

bist du antialkoholiker ?

noch nie mal einen „übern durst „getrunken , zu keiner gelegenheit ?

Ich meine, dann hätte ich echt respekt ..wirklich, denn, es ist heut zu tage nicht einfach , da alkohol einen so grossen stellenwert in unserer kultur einnimmt ,(was ich nicht gut heisse ) das man de facto schon „out „ist , wenn man bei einer geselligen runde (unter fremden )nur bei einem mineralwasser sitzt !
Alkohol verkörpert , aus was für einem grunde auch immer ,lebensfreude , „die leichtigkeit des seins „eine gemeinsamkeit in einer gruppe und..wer das ablehnt , aus was für grund auch immer, gilt im allgemeinen als „spassbremse „spielverderber „muss sich rechtfertigen oder..ist aussen vor !

Die sollen sich selbst helfen - helfen lassen aber ihre Umwelt mit ihren Eskapaden verschonen.
Ja man sollte öffentliches Trinken verbieten und das konsequent.

Hatten wir schon, das das ein „schuss in den ofen „ist ..ändert am trinkverhalten rein gar nix , wird nur in die illegalität , „schmuddelecke „gedrängt ...aber, nicht EINER wird von seiner alkoholsucht gesunden , oder vor ihr bewahrt !
im gegenteil , der reiz des verbotenen verführt noch eher dazu , etwas auszuprobieren..kennen wir ja mit den kirschen, in nachbars garten und "dabei zu bleiben "und, sieht man an der umgehung des jugendschutzes !

Ich habe wie gesagt null Toleranz Alkoholikern und ihrem Benehmen gegenüber!

Die feine Gesellschaft??? Die ist weder fein noch für alles verantwortlich!

Käse !
die gesellschaft setzt einem trinker nicht die flasche an den hals und sagt: „wenn du nicht säufst, dann wirste sanktioniert „!
aber, sie schafft die grundVoraussetzungen/bedingungen für lebenskrisen , verzweiflung ..die den griff zu betäubungsmitteln als einzige wahl erscheinen lassen , um zu entfliehen, damit klar zu kommen .
und, die werbung , die alkohol als "problemlöser " darstellt ,tut ihr übriges ..und das wirkt sich schon auf kinder /jugendliche aus, die nix für harmloser halten , als eben mal "party "zu machen ..die nächste generation der zumindest suchtgefährdeten !
Man kann auch über andere Schiksale berichten die nicht mit Alkohol und Bankbesetzern zu tun haben um Einsamkeit und Isolation darzustellen in Zusammenhang mit ALG II.


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Alt 04.05.2011, 18:04   #32
arbeitslos in holland
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Standard AW: Aus der Hartz IV Praxis

Zitat von purepoison Beitrag anzeigen
Und was ist ? Heute säuft er immer noch und steht auch im Park - hat das Leben seiner Kinder und Frau nicht grade positiv bereichert.

Ein Nachbar von mir - er hatte trotz Sucht immer wiede Arbeit, eine Frau und einen Sohn. Keine Ahnung was denn da der Grund war für sein extremes Trinken - zum Schluss 1 Jahr bevor er starb , hat er im Vollsuff seine Frau verprügelt - Möbel kaputt gemacht . Nachbarn tyrannisiert - der Mann ist rein in die Psychatrie raus aus der Psychatrie. Und nach der Entziehungskur ist er wieder rückfällig geworden - er lallte durch das Haus zu seiner Frau es wäre ihre Schuld und alles fing von vorne an.
du redest wie der blinde von der farbe !

wie richtig bemerkt wurde, ist alkoholismus eine krankheit(psyisch wie pysisch!)

ABER:

das ist bei weitem nicht das schlimmste !
das schlimmste bedeutet diese krankheit für die angehörigen !
Co-Abhängigkeit

denn sie sind ebenfalls betroffen. und das lass' dir gesagt sein:

ich bin angehöriger und nicht ohne grund 380km entfernt vom "karussel"

Zitat:
Co-abhängiges Verhalten reduziert den Leidensdruck des Suchtkranken und verlängert so seine Krankheits- und Leidensdauer.
und noch eins:

es gibt drei berufsgruppen, wo am meisten gesoffen wird

  • richter
  • ärzte
  • journalisten
alkoholiker sind übrigens keine homogene gruppe, sondern es gibt verschiedene alkoholiker

-gelegenheitstrinker
-problemtrinker
-spiegeltrinker
-rauschtrinker
-quartalstrinker

wie leben in einer gesellschaft, in der alkohol toleriert wird und zur geselligkeit gehört. in bayern das grundnahrungsmittel bier, in ba-wü der schoppen oder das viertele !

ich kann mit jemanden ein bier trinken(ich ein fanta oder o-saft)ohne das ich einen alkoholiker vor mir wähne
__

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Alt 04.05.2011, 20:00   #33
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Standard AW: Aus der Hartz IV Praxis

@nigthangel

Nein - ich habe meinen Nachbarn nicht gefragt. Denn er ist mir und meinen Kindern mit seinem ausrasten und Lärm auf die Nerven gegangen. Ich hatte ruhelose Nächte und einen weinenden kleinen Sohn und einen älteren der schwierigkeiten in der Schule dadurch hatte.

Ganz ehrlich - es hat mich einen Dreck interessiert, denn meine Kinder waren und sind mir wichtiger!
Es war einfach nur abartig!

Genauso wie mein Kollege - er hatte mindestens 5 Gründe für das trinken vorgeschoben. Aber was interessieren mich die Gründe warum jemand trinkt.
Indem man Süchtigen noch das Gefühl gibt arme bedauernswerte Opfer zu sein -hilft man nicht und ich habe mir genug Gewösch angehört von meinem ehmaligen Kollegen.
Das einzige was mich interessiert ist ob jemand selber will - auch Hilfe! Ich fülle keine Defezite aus - ich mache mich doch nicht zum Mülleimer für Menschen die nur abladen aber nichts ändern wollen.

Aber wenn Du so leben magst und kannst - dann ist das ok.

@hope 40

Es ist wirklich spannend wie Du Dinge aus dem Zusammenhang reißt und Dinge hineinwebst in Sätze das es in " Dein Bild " passt.

Du verstehst es nicht Ich weiss sehr wohl das es eine Sucht ist und somit krankhaft. Aber diese ganze Gedröhne von Unterstützen von Alkis und anderen Junks interessiert mich nicht - Wie gesagt NULL Toleranz gegenüber Alkoholikern die ihre Umwelt mit ihrer Abartigkeit bedingt durch ihre Abhängikeit belasten!

Tatsächlich trinke ich keinen Alkohol - und habe auch keinen über den Durst getrunken und brauchte es noch nie in meinem Leben um " anerkannt " zu werden. Keine Ahnung in was für einer Gesellschaft Du Dich bewegst das Du dies als "Muss" empfindest, bei mir ist und war es nicht so und wird auch nie so sein.

Ich lehne Alkohol aus Überzeugung ab!

Wirklich amüsant finde ich Deinen Vergleich zwischen Alkoholikern und ALG II Empfängern .
Denn es passt überhaupt nicht! Eine Sucht mit einem wirtschaftlichen Zustand zu vergleichen ist schon mehr als lustig.
Ich entscheide selber ob ich rauche, trinke, mich fett fresse, hungere etc.
Wirtschaft und Politik kann man so gut wie gar nicht beeinflussen.

Hope versuch es doch mal mit Sachlichkeit und wirklichem Wissen und nicht mit Halbwisssen- vieleicht wird es dann interessant.

@ arbeitslos aus Holland
Danke für die Info - ich kenne das alles aus der Zeit mit meinem Kollegen und ehmaligen guten Freund!
Ändert nichts an meiner Sicht zu dem abartigen Benehmen das Alkoholabhänginge in der Öffentlichkeit an den Tag legen - auch die Co - Abhängigen interessieren mich nicht - wenn Sie sich missbrauchen lassen ihr Problem - nicht meins! Dieses Selbsterzeugten Dramen und Leiden finde ich mehr als abartig.

Und ich verwehre mich dagegen das Menschen ALKIS mit ALG II Bezug gleichsetzen.

Ich bedaure die Parkmenschen überhaupt nicht- nicht eine Sekunde - denn niemand zwingt sie zum trinken. Es ist ihr Weg und ihre Sache. Also brauchen Sie ihre Umwelt auch nicht damit zu belästigen.
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Alt 04.05.2011, 21:11   #34
nightangel
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Standard AW: Aus der Hartz IV Praxis

Ok, das mit dem störenden Nachbarn kann ich nachvollziehen, dass man sich von solchen Leuten dann distanziert. Ich hatte selber mal so einen Nachbarn der dem ganzen Haus lange Zeit schlaflose Nächte bereitet hat, aber deswegen gleich alle Alkoholiker verurteilen? Nee, der Gedanke käme mir garnicht. Das war einer, es gibt aber auch noch andere die auch anders drauf sind.
Aber du behauptest hier Pauschal das diese Leute garnicht anders wollen (z.B. dein Kollege) hast aber nie mit denen darüber gesprochen oder sie auch nur ansatzweise mal gefragt ob sie da raus oder auch Hilfe wollen oder nicht, geschweige denn mal Hilfe angeboten.

Aber ok, Vorverurteilen ist ja einfacher.
So wie ich das sehe bist du ähnlich drauf wie die Leute die von Hartz4 Empfängern behaupten sie wären alle faule Schmarotzer und wollten garnicht arbeiten und das ohne die Leute überhaupt zu kennen.
Genauso ist für dich anscheinend jeder der mal mit einer Flasche Bier draussen im Park sitzt gleich ein pöbelnder Alki der aus der Sucht garnicht raus will und nichts ändern will.

Aber ok, damit klinke ich mich jetzt hier aus dem Thema erstmal aus denn es führt eh zu nichts.
__



Was bedeuten schon Worte, wenn Taten eine andere Sprache sprechen!

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Alt 04.05.2011, 21:46   #35
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Zitat von nightangel Beitrag anzeigen
Ok, das mit dem störenden Nachbarn kann ich nachvollziehen, dass man sich von solchen Leuten dann distanziert. Ich hatte selber mal so einen Nachbarn der dem ganzen Haus lange Zeit schlaflose Nächte bereitet hat, aber deswegen gleich alle Alkoholiker verurteilen? Nee, der Gedanke käme mir garnicht. Das war einer, es gibt aber auch noch andere die auch anders drauf sind.

Aber du behauptest hier Pauschal das diese Leute garnicht anders wollen (z.B. dein Kollege) hast aber nie mit denen darüber gesprochen oder sie auch nur ansatzweise mal gefragt ob sie da raus oder auch Hilfe wollen oder nicht, geschweige denn mal Hilfe angeboten.
Na klar habe ich das damals gemacht , ich bin auch mit ihm zur Beratungsstelle gegangen haben ihn in seinem Vorhaben unterstützt - zugehört - keine Forderungen gestellt - mich beim Chef für Ihn eingesetzt etc. alles was man machen kann. Habe mich informiert etc. Aber nach dem X missglückten Entzug und diesem endlos Alkigeblubber hatte ich kein Intresse mehr daran und daraus habe ich gelernt wie aus den vielen anderen Begegnungen mit Alkis.

Aber ok, Vorverurteilen ist ja einfacher.
So wie ich das sehe bist du ähnlich drauf wie die Leute die von Hartz4 Empfängern behaupten sie wären alle faule Schmarotzer und wollten garnicht arbeiten und das ohne die Leute überhaupt zu kennen.
Nein! ich verurteile Dinge die ich erlebt , gefühlt und gesehen habe
und mich ekelt es regelrecht vor den saufenden pöbelnden Parkbankbesetzern.
Abartig und eine Zumutung für Ihre Umwelt sind diese Menschen - die pöbeln etc.! Sollen sie doch ihrer Sucht fröhnen aber nicht zu Lasten ihrer Umwelt!
Genauso ist für dich anscheinend jeder der mal mit einer Flasche Bier draussen im Park sitzt gleich ein pöbelnder Alki der aus der Sucht garnicht raus will und nichts ändern will.
Nein! Pöbelnde abartige Alkis sind das für mich - die das auch tun!
Und wenn die was ändern wollen warum tun sie es denn nicht?
Nein es ist ja leichter sich die nächste Flasche an den Hals zu setzen und jedem und alles die Schuld für Ihre Sucht zu geben.


Aber ok, damit klinke ich mich jetzt hier aus dem Thema erstmal aus denn es führt eh zu nichts. Mach das !
Nein - es führt in soweit zu nichts , das ich ich nicht zu bekehren bin in meiner Meinung. Mit nichts kann man mich überzeugen in diesen Menschen einen bedauernswerten Kranken zu sehen wenn Sie ihre Umwelt durch ihr abartiges Benehmen belasten.
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Alt 04.05.2011, 23:19   #36
Reiner Zufall
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Zitat von purepoison Beitrag anzeigen
Nein - es führt in soweit zu nichts , das ich ich nicht zu bekehren bin in meiner Meinung. Mit nichts kann man mich überzeugen in diesen Menschen einen bedauernswerten Kranken zu sehen wenn Sie ihre Umwelt durch ihr abartiges Benehmen belasten.
So ziemlich jeden Sch**** hab ich in meinem Leben mitgemacht.

Ich werde auch im Verhalten eines Junkies hier im Frankfurter Bahnhofsviertel nichts "Abartiges" sehen!

Komm wieder runter.......... niemand ist engelsgleich.
 
Alt 05.05.2011, 00:03   #37
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man kann für purepoison nur hoffen , das alles, was er tut , in den augen anderer(seiner familie /nachbarn usw. )moralisch/ethisch /sittlich so einwandfrei ist ...nicht, das auch der verdacht aufkommt, er ist durch seine derzeitige lebenssituation nun schlagartig zum schlechteren menschen geworden und zeigt "abartiges "verhalten und..man zöge daraus, die (vermeindlich )richtige konsequenz und "entsorgt "ihn als hoffnungslosen fall, dem ja eh nicht mehr zu helfen ist und der auch die mühe nicht mehr wert ist .

liebe grüsse

hope

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liebe grüsse

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Alt 05.05.2011, 00:12   #38
Donauwelle
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Zitat von Reiner Zufall Beitrag anzeigen
So ziemlich jeden Sch**** hab ich in meinem Leben mitgemacht.

Ich werde auch im Verhalten eines Junkies hier im Frankfurter Bahnhofsviertel nichts "Abartiges" sehen!

Komm wieder runter.......... niemand ist engelsgleich.
Nun - da gibt es weit Abartigeres im Frankfurter Bahnhofsviertel als die Junkies - z.B. die Schwarzen Sheriffs... - ich bin 10 Jahre werktäglich hindurchgelaufen, ich muss das wissen...

Ich muss dazu aber sagen, dass oben schon viel Richtiges zu diesem Bericht erwähnt wurde - und von einigen m.E. die Intentionen falsch interpretiert wurden. Der Bericht, auch wenn es da wirklich nicht primär um Alkohol geht - aber eben Verbindung zu einer Szene ist, wo das Problem eben mehr Alkohol als HartzIV und Hoffnungslosigkeit ist - macht das Bild in der Öffentlichkeit zu HartzIV-Beziehern nicht besser. Insbesondere die Versuche, eben im Bericht extra noch herauszustellen, dass hier nicht der Alkohol das Problem ist, helfen dem Gesamteindruch nicht und wirken geradewegs stümperhaft.

Das ist wie die Berichte von der Arche in Berlin, wo man danach nicht glaubt, dass HartzIV das Problem für die Armut der Kinder ist, sondern die Erziehung und Verwahrlosung der Eltern (neben Flachbildschirm und Konsole).

HartzIV trifft viele Gesellschaftsschichten - in TV und Berichten hat man aber immer das Gefühl, dass die Randgruppen im Fokus stehen, Gruppen, zu denen sich diejenigen, die eben nur arbeitslos sind, gerne auch weit abgrenzen (ich möchte mich da nicht ausnehmen). Fatal ist aber, dass immer mehr derjenigen, die eigentlich nur "arbeitslos" sind, in diese Randgruppen hinabrutschen - das macht HartzIV!
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Alt 05.05.2011, 00:26   #39
Reiner Zufall
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Meinst Du die P*dus-Leute mit Schlagstock?

Soviel ich weiß, sind die nur für die U-Bahn zuständig. (VGF)

Die schwarzen Sheriffs müssen dann die Bundespolizisten oder die Bahnsicherheit sein.........?
 
Alt 05.05.2011, 00:55   #40
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Zitat von Reiner Zufall Beitrag anzeigen
Meinst Du die P*dus-Leute mit Schlagstock?

Soviel ich weiß, sind die nur für die U-Bahn zuständig. (VGF)

Die schwarzen Sheriffs müssen dann die Bundespolizisten oder die Bahnsicherheit sein.........?
Nun - eher die privaten Sicherheitsdienste, die z.B. die Bahn rund um den Bahnhof eingesetzt hat. Vorallem in den neunziger schwirrten die um den Bahnhof herum. Gerade am Ausgang der B-Ebene zur Düsseldorfer Straße hin, tummelten sich früher häufig Junkies, die sich gerade ihren Schuss gesetzt hatten und noch etwas blau waren und man hat im Vorbeigehen dann häufig den Umgang dieser privaten Sicherheitsleute mitbekommen. Denselben Umgangston hatten sie aber eben nicht nur bei Junkies, sondern häufig auch bei vielen anderen Bevölkerungsgruppen. Die Junkies taten niemandem was - ok, waren nicht gerade förderlich fürs Stadtbild, aber außer die Pendler und die Pornolädengänger verschlägt es in diesen Bereich des Bahnhofs wohl weniger Ferntouristen... - wir empfanden nur den Anblick, den Ton, das Verhalten dieser Typen schlimmer als alle anderen Gruppen dort.

Ich kann dir nicht sagen, wie das heute ist - bin ja jetzt schon 5 Jahre weg und wenn ich heute nach Frankfurt komme, dann ist das eher in Zeilrichtung.
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Alt 05.05.2011, 01:02   #41
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Zitat von purepoison Beitrag anzeigen
Aber was interessieren mich die Gründe warum jemand trinkt.
Indem man Süchtigen noch das Gefühl gibt arme bedauernswerte Opfer zu sein -hilft man nicht und ich habe mir genug Gewösch angehört von meinem ehmaligen Kollegen.
Du ärgerst dich darüber, dass jemand angeblich nichts ändern möchte, gibst aber im selben Atemzug einen Anlass, nichts ändern zu wollen. Ablehnung führt genau zu dem, worüber du dich sinnlos ärgerst!




jimmy
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Zitat:
2.3 Sozialgericht Berlin, Beschluss vom 18.09.2013 - S 147 AS 20810/13 ER

Das derzeit geltende Sanktionsrecht nach den §§ 31 ff. SGB II verstößt nicht gegen das aus Art. 1 GG i. V. m. dem Sozialstaatsprinzip (Art. 20 Abs. 1 GG) hergeleitete menschenwürdige Existenzminimum (vgl. dazu BVerfG v. 09.02.2010 - 1 BvL 1/09).
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Alt 05.05.2011, 01:26   #42
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Standard AW: Aus der Hartz IV Praxis

"Du ärgerst dich darüber, dass jemand angeblich nichts ändern möchte, gibst aber im selben Atemzug einen Anlass, nichts ändern zu wollen. Ablehnung führt genau zu dem, worüber du dich sinnlos ärgerst! "

naja, wir haben ja genug "humankapital "..ach, auf die paar "verlorenen seelen "(und die , die noch folgen werden ) und überhaupt die "überflüssigen "wertlosen "(u.a die ELOS, kranken usw.)kann man doch locker verzichten ,oder ????

"macht auf die tore weit "...und, der verlust kann ja ersetzt werden...ausn osten, zum beispiel!
jeder ist entbehrlich, ersetzbar .

wozu sich dann um die "unwerten ""abartigen" kümmern, sie mitnehmen ??

in einer hinsicht gebe ich purepoison recht :
wir , die wir die mittel und möglichkeiten haben und hätten , können uns nicht mal erfolgbringend selber helfen, wir ergehen uns in "flügelkämpfen ", "bemmenfechtereien "wortklaubereien "...wie sollen wir denjenigen unter uns helfen, die schwach und krank sind ?

ich verliere hier bald meine contenance...wenn ich so manches lese !
anstatt , das sich alle benachteiligten (die können )solidarisieren ..achwo, da schlägt eine gruppe der "elenden "auf die andere ein .

"einigkeit macht stark "(würde stark machen )im grossen wie im kleinen, aber , da sind wir noch soooo meilenweit davon entfernt !


liebe grüsse

hope
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Alt 05.05.2011, 02:13   #43
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@Hope

Du vergisst etwas - das "Wir" hier, ist keine homogene Gruppe. Der Ex-Abteilungsleiter, der ggf. auch in HartzIV hinabgesunken ist, weil er in seinem Alter nichts Adäquates mehr findet und für die einfachen Jobs noch weniger genommen wird, hat außer der HartzIV-Zugehörigkeit nichts gemein mit z.B. einem trinkenden Ex-Sträfling, der vorher nicht gearbeitet hat, der auch HartzIV bezieht und arbeitslos ist. Ggf. sind beide noch Fußballfans.

Da kann es sogar sein, dass Ersterer sich Zweiterem geistig überlegen fühlt - Zweiterer sich dem Ersteren körperlich überlegen - zwei verschiedene Welten... (in den vorherigen Welten des Anderen würden sich beide wohl nicht zurechtfinden)

Warum sollte er also Verhalten und auch Personen, mit denen er auch bisher nichts gemein hatte, auf einmal akzeptieren oder eine Zusammengehörigkeitsgefühl haben.

Der einzige, der diese alle in einen Topf wirft, ist die Bundesregierung, die Medien oder auch die Jobcenter selbst.
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Alt 05.05.2011, 02:26   #44
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Zitat von purepoison Beitrag anzeigen
Ich bin für ein öffentliches Trinkverbot von Alkohol!
Und zwar wie es in Norwegen gehandhabt wird.
Auch in Straßencafes etc.
Funktioniert dort sehr gut und die haben bei weitem nicht die Probleme mit Alkoholismus wie wir in Deutschland.
Ach ja?
Der Junge/Mädchen ist noch nicht gezeugt und der potenzieller Vater kauft einen Chemiebaukasten. Der/Die Kleine soll was "Vernünftiges" werden. Wichtig an dem Bausatz ist der Erlmeyerkolben und die Liebig Kühlschlange. Wozu?
Ich werde meine Familiengeheimnisse für mich behalten. Aber allgemein. Man vermischt Zucker mit Wasser, gibt Hefe dazu wartet bis es aufgehört hat zu blubbern, füllt das in den Kolben
erhitzt es auf 8x (Betriebsgeheimnis) Grad Celsius, läßr es in der Kühlschlange kondensieren und hat tattä ca. 80% Alohol. Das hab ich von einem Norweger gehört. Auf die Bastelanleitung hab ich verzichtet. Die kannte ich schon. Es wurde in Amiland nie mehr pro Kopf gesoffen als wärend der Prohibition.

LG

Clint
__

Stellt endlich das Dummschwätzen von "Hinterbänklern" unter Strafe.
Eigentlich sollte hier was über die FDP und ihre Wichtigkeit für die BRD stehen.
Lieber was von Armin Rohde: Die Jobs, um die Die sich drücken, gibts garnicht!
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Alt 05.05.2011, 08:46   #45
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Zitat von Donauwelle Beitrag anzeigen
@Hope

Du vergisst etwas - das "Wir" hier, ist keine homogene Gruppe. Der Ex-Abteilungsleiter, der ggf. auch in HartzIV hinabgesunken ist, weil er in seinem Alter nichts Adäquates mehr findet und für die einfachen Jobs noch weniger genommen wird, hat außer der HartzIV-Zugehörigkeit nichts gemein mit z.B. einem trinkenden Ex-Sträfling, der vorher nicht gearbeitet hat, der auch HartzIV bezieht und arbeitslos ist. Ggf. sind beide noch Fußballfans.

Da kann es sogar sein, dass Ersterer sich Zweiterem geistig überlegen fühlt - Zweiterer sich dem Ersteren körperlich überlegen - zwei verschiedene Welten... (in den vorherigen Welten des Anderen würden sich beide wohl nicht zurechtfinden)

offen gesagt:
auch ich bin manchem geistig (vermutlich )überlegen ..so sind nun mal die menschen, der eine "mehr", der andere "weniger "..aber, von diesem subjektiven gefühl mal abgesehen ..der objektive fakt ist , die gleichmacherei der regierenden, wie du ihn beschrieben hast .

und, schon alleine das ist ein grund, sich zur wehr zu setzen, denn es ist nicht eine gleichmacherei nach "oben ", die vielleicht einem ex-sträfling, ohne nennenswerte lebensleistung ein tolles leben beschert , wo man sagen könnte, er hat das nicht verdient , sondern eben die gleichmacherei nach unten , die menschen um ihr lebenswerk betrügt und fleiss als eine eigenschaft als "ad absurdum "führt .
die, die am rande der gesellschaft in dem sinne stehen , wie ggf. menschen , die wirklich die philosophie haben, auf kosten anderer zu leben , genauso , wie eben die besagtte gruppe "harten "trinker "sind eine minderzahl , ein verschwindend geringer prozentsatz .

die mehrheit sind menschen, die unsäglich unter dem system leiden und dadurch krank werden und, sie wissen es , was die ursache ist und "standesdünkel "verhindern , das geschlossen gegen die vernichtung von gesundheit und lebensgrundlage vorgegangen wird, weil sich ein ELO für besser hält, als der andere .

nein , die ELOS sind keine homogene gruppe, stimmt , aber, sie sollten eine werden, damit keine weiteren angriffsflächen für den entzug der existenzgrundlage geboten werden kann .


Warum sollte er also Verhalten und auch Personen, mit denen er auch bisher nichts gemein hatte, auf einmal akzeptieren oder eine Zusammengehörigkeitsgefühl haben.

der zweck heiligt die mittel !

im "zustand "hartz"IV haben wir doch alle was gemein :wir werden unter das existenzminimum gedrückt und müssten täglich ums überleben kämpfen .

und da einer alleine wenig ausrichten kann ...was interessiert es dann, was einer früher mal gemacht hat ????

das "jetzt "hier "und "heute "ist relevant und die zukunft, die unter hartzIV und seinen noch zu erwartenden verschärfungen nicht rosig aussieht .

oder meint wirklich einer , das sich an den ursachen, die zu dem vernichten von existenzsichernden arbeitsplätzen führt und somit zu massenarbeitslosigkeit, in absehbarer zeit was ändert und man wieder arbeit und ein auskommen hat ?
ich denke, für die meisten, im erwerbsfähigen alter heisst die zukinft "hartzIV "und diese zukunft sollten wir gestalten und nicht jammern, wenn wir wieder mal was aufs "auge "gedrückt bekommen !

ich denke, da kann man sich keine "standesdünkel "leisten (und , man hat ja auch keinen "stand "mehr ", ist "abschaum , wie jeder !
)

Der einzige, der diese alle in einen Topf wirft, ist die Bundesregierung, die Medien oder auch die Jobcenter selbst.
mit freundlichen grüssen

hope
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Alt 05.05.2011, 09:41   #46
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Zitat von Donauwelle Beitrag anzeigen
... - wir empfanden nur den Anblick, den Ton, das Verhalten dieser Typen schlimmer als alle anderen Gruppen dort.
Stimmt! Deswegen macht ein normaler Mensch diese spezielle Art der Tätigkeit nicht.

Im Hauptbahnhof bin ich eigentlich zwangsläufig fast täglich.
Junkies sieht man dort nur noch sehr selten.
 
Alt 05.05.2011, 17:17   #47
Donauwelle
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@Hope40

Das ist aber fern von der Wirklichkeit. Das wird man nicht schaffen. Der "Abteilungsleiter" (als Extremfall steht er aber eben auch für viele der anderen bisherigen Arbeitnehmer, die vor der Jahrtausendwende Arbeit aber keine Arbeitslosigkeit kannten) vergräbt sich nur noch mehr in seine Bude, weil er in einen Topf geworfen wird und seine Lebensleistung unter HartzIV völlig aberkannt wird. Sein Ziel ist es eher sich noch mehr abzugrenzen von anderen, die HartzIV beziehen, als das irgendwer ihn in einem Atemzug nennen könnte, mit den Gruppen, die schon immer Sozialhilfe etc. bezogen haben.

Das ist leider auch die Gruppe, die auf der Straße fehlt oder in der Außendarstellung von HartzIV. Die steht nicht an der Tafel an, kauft sich kein Sozialticket oder macht irgendetwas, was sie außenhin mit HartzIV in Verbindung bringt. Leider ist es aber die Gruppe, die am nächsten am "normalen Volk" steht und mit der sich Otto Normalbürger am ehesten solidarisch erklären würde und die wohl nach außen hin auf der Straße nicht als typischer HartzIV-Empfänger erkennbar ist. Dafür sind es aber andere, wie z.B. die im Bericht genannten Alkoholiker im Park.
Donauwelle ist offline  
Alt 05.05.2011, 17:31   #48
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@Hope40

Das ist aber fern von der Wirklichkeit. Das wird man nicht schaffen. Der "Abteilungsleiter" (als Extremfall steht er aber eben auch für viele der anderen bisherigen Arbeitnehmer, die vor der Jahrtausendwende Arbeit aber keine Arbeitslosigkeit kannten) vergräbt sich nur noch mehr in seine Bude, weil er in einen Topf geworfen wird und seine Lebensleistung unter HartzIV völlig aberkannt wird. Sein Ziel ist es eher sich noch mehr abzugrenzen von anderen, die HartzIV beziehen, als das irgendwer ihn in einem Atemzug nennen könnte, mit den Gruppen, die schon immer Sozialhilfe etc. bezogen haben.

Das ist leider auch die Gruppe, die auf der Straße fehlt oder in der Außendarstellung von HartzIV. Die steht nicht an der Tafel an, kauft sich kein Sozialticket oder macht irgendetwas, was sie außenhin mit HartzIV in Verbindung bringt. Leider ist es aber die Gruppe, die am nächsten am "normalen Volk" steht und mit der sich Otto Normalbürger am ehesten solidarisch erklären würde und die wohl nach außen hin auf der Straße nicht als typischer HartzIV-Empfänger erkennbar ist. Dafür sind es aber andere, wie z.B. die im Bericht genannten Alkoholiker im Park.
Teile und Herrsche, funktionierte vor 2000 Jahren, funktioniert Heute noch genauso gut.
andy84 ist offline  
Alt 06.05.2011, 21:42   #49
roterhusar
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Standard AW: Aus der Hartz IV Praxis

Ich weiß nicht, was das "Blaue Kreuz" hier empfehlen würde
meine Empfehlung ist Günther Amendt - Die Droge, der Staat, der Tod, 1992

Ansonsten ein bestes Lehrstück aus der Hartz IV Praxis
__

Es gibt einfach zuwenig Fachkräftemangel
roterhusar ist offline  
Alt 07.05.2011, 06:26   #50
optimistin->Emailproblem
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Standard AW: Aus der Hartz IV Praxis

Zitat von arbeitslos in holland Beitrag anzeigen
du redest wie der blinde von der farbe !

wie richtig bemerkt wurde, ist alkoholismus eine krankheit(psyisch wie pysisch!)

ABER:

das ist bei weitem nicht das schlimmste !
das schlimmste bedeutet diese krankheit für die angehörigen !
Co-Abhängigkeit

denn sie sind ebenfalls betroffen. und das lass' dir gesagt sein:

ich bin angehöriger und nicht ohne grund 380km entfernt vom "karussel"


und noch eins:

es gibt drei berufsgruppen, wo am meisten gesoffen wird

  • richter
  • ärzte
  • journalisten
alkoholiker sind übrigens keine homogene gruppe, sondern es gibt verschiedene alkoholiker

-gelegenheitstrinker
-problemtrinker
-spiegeltrinker
-rauschtrinker
-quartalstrinker

wie leben in einer gesellschaft, in der alkohol toleriert wird und zur geselligkeit gehört. in bayern das grundnahrungsmittel bier, in ba-wü der schoppen oder das viertele !

ich kann mit jemanden ein bier trinken(ich ein fanta oder o-saft)ohne das ich einen alkoholiker vor mir wähne
Du hast noch die Kinder von Alkoholkranken in Deiner Aufzählung
vergessen. Diese können nicht flüchten, und später als Erwachsene?
Möglichst ganz weit weg, funktioniert nicht, die Vergangenheit holt
diese immer wieder ein.

wer möchte kann sich ja hier mal belesen:

Erwachsene Kinder von Alkoholikern - Alkohol: - Selbsthilfe-Alkoholiker-Forum

@purepoison: bei solchen Situationen im Haus, kann man als Hilfe
auch die Polizei holen. Vielleicht wartet der Partner, der geschlagen
wird, auch darauf, das so geholfen wird. Denn in solchen Situationen
hat dieser die schlechtesten Karten, er hat Angst das schlimmeres
passiert. Nur Augen verschließen und weg schauen, ist sowas von
..., naja, erspar ich mir. Denn damit hilfst Du nicht den Alkoholiker
sondern den Partner, der hilfloser ist als der Alkoholiker.
optimistin ist offline  
 

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