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Alt 09.01.2013, 16:30   #51
hartaber4
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Standard AW: Haltbarkeit: Warum Elektronik häufig so schnell kaputt geht

Zitat von Harte Sau Beitrag anzeigen
Gut habe mich falsch ausgedrückt Ich hatte mir dem Virus "Bundespolizei-Trojaner" gefangen(ging gar nix mehr),war damals auch schwer zu entfernen wenn überhaubt.
Also Linux drüber installiert und wieder Zugriff auf die Daten auf der Festplatte
Aber ist nicht auch das Betrübs-System auf der Feschtpladde?
__

ius vigilantibus scriptum est.....

"Nichts schärft den Verstand mehr als die Niederlage." - Eric Hobsbawm-

"Die sogenannten Finanzmärkte dienen der Mehrheit genauso wenig wie die organisierte Kriminalität. Das ist der Fehler, und deshalb haben harte Reformen bei ihnen anzusetzen, statt umgekehrt den Sozialstaat abzubauen." (Dr. J. Borchert in "Sozialstaatsdämmerung" S. 180)
hartaber4 ist offline  
Alt 09.01.2013, 16:31   #52
ZynHH
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Standard AW: Haltbarkeit: Warum Elektronik häufig so schnell kaputt geht

Zitat von Harte Sau Beitrag anzeigen
Gut habe mich falsch ausgedrückt Ich hatte mir dem Virus "Bundespolizei-Trojaner" gefangen(ging gar nix mehr),war damals auch schwer zu entfernen wenn überhaubt.
Also Linux drüber installiert und wieder Zugriff auf die Daten auf der Festplatte
Man kann sich auch einfach einen zweiten Admin-Login anlegen...

Ausserdem macht man tägliche Arbeiten nicht mit einem Admin-Login, sondern legt sich dafür einen Account an, der keine Systemdateien verändern kann...
__

Mahalo


"Wenn das die Lösung ist, möchte ich mein Problem zurück."
ZynHH ist offline  
Alt 09.01.2013, 16:44   #53
schwanenritter
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Standard AW: Haltbarkeit: Warum Elektronik häufig so schnell kaputt geht

Zitat von hartaber4 Beitrag anzeigen
Aber ist nicht auch das Betrübs-System auf der Feschtpladde?
Er meint wahrscheinlich, dass er das Linux daneben installiert hat. Das geht natürlich, ist nicht ganz trivial, aber es geht. Wie er dann aber wieder an sein Windows gekommen ist, wenn das durch diesen Trojaner blockiert war? Keine Ahnung. Drüber installieren, da hast Du völlig Recht, löscht alles, was auf der Festplatte ist. Ist aber auch jetzt egal, wir schweifen sowieso schon ab.
schwanenritter ist offline  
Alt 09.01.2013, 16:44   #54
Harte Sau
 
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Standard AW: Haltbarkeit: Warum Elektronik häufig so schnell kaputt geht

Zitat von hartaber4 Beitrag anzeigen
Aber ist nicht auch das Betrübs-System auf der Feschtpladde?
Du kannst aussuchen Linux neben(und dann beim hochfahren aussuchen was du willst) oder über Windows installieren dann ist Windows weg.

@schwanenritter

Ja Windows habe ich danach entfernt,aber wichtig war das ich an meine Daten kam
Harte Sau ist offline  
Alt 09.01.2013, 17:49   #55
HajoDF
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Standard AW: Haltbarkeit: Warum Elektronik häufig so schnell kaputt geht

Warum Elektronik häufig so schnell kaputt geht?
Weil man es will!

Mit Fortschritt hat das wenig zu tun, den würde es auch geben, wenn die Produkte länger leben würden.
Das beste Beispiel ist die seit über hundert Jahren brennende

Glühlampe

Es geht also
HajoDF ist offline  
Alt 09.01.2013, 19:30   #56
arbeitslos in holland
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Standard AW: Haltbarkeit: Warum Elektronik häufig so schnell kaputt geht

naja, die glühlampe ist überholt, weil sie(mehr)glüht(als zu leuchten) und damit die energie gleichzeitig als(nicht nutzbare)wärme abgibt.

beim quantensprung ist das licht nur ein nebeneffekt, der daduch entsteht, dass die natur den erzwungenen, durch kleinen energiezufluß ausgelösten sprung auszugleichen-> der quantensprung ist gewissermaßen ein quantenrücksprung

die zum sprung zugeführte (rest)energie wird(beim rücksprung)dann als "sichtbares licht" abgegeben, dass abhängig vom zum sprung aktivierten elektron variiert.
=LED

meine led-lampen bleiben beim betrieb vollkommen äusserlich kalt und deswegen verbrauchen die lampen so wenig, dass man sie im dauerbetrieb laufen lassen kann
im gegensatz dazu sind energiesparlamen nicht nicht nur giftiger und überflüssiger unfug, sondern gewissermaßen sogar energiefresser.

in gleicher weise sind die heutigen verbrennungsmotoren eigtl. heizöfen, die als nebenprodukt wellen antreiben. zum größten teil vergeudet der verbrennungsmotor die zugefügte (erd)enerige im benzin oder diesel beim verbrennungsvorgang als wärme, die den motor bei kraftfahrzeugen aber nicht "unterstützt". tatsache ist, dass man ein auto effektver nutzen würde, wenn man die abwärme des motors dazu nutzen würde, zb nahrung zu erwärmen, im motorraum zu "kochen"
in d arbeitete ich zb ehemals in einer giesserei. da wäre es doch keinem in den kopf gekommen, speisen und getränke nicht auf den gießöfen, auf leitungen oder wäreableitflächen zu erwärmen.

folgerichtig wurde irgendwann im 21. jahrhundet auch erkannt, dass sinn und nutzen des dieselmotors darin liegt, nutzbare energie zu erzeugen und die entwicklung der kwk.
wieso dann im zuge einer "umweltprämie" 1000e, 100.000e dieselmotoren verschrottet wurden, die als kwk-anlagen eine kosteneutrale "energiewende" hätten möglich machen können, weist darauf hin, wie weinig die umwelt schert, wenn umweltschutz mit wirtschaftinteressen kollidiert und frei nach brecht das fressen vorgeht und die moral unter den tisch fällt.
wobei der grösste wahnsinn(an der aktion) war, dass der ursprüngliche dieselmotor auf basis von ernuss-nutzung konstruiert wurde, weil man damals benzin nur als waschzusatz in der apotheke kaufen konnte.

der benzinmotor ist sozusagen vollkommen überflüssig gewesen, weil der diesel viel effektiver ist, leistungsfähiger und langlebiger.
da ist es nicht verwunderlich, dass rudolf diesel spurlos verschwand...........

trotzdem bleibt auch der diesel als verbrennungsmotor von kfz ggü. einem elektromotor wenig effektiv.

diesel und benzin und gas kann man einfach in einen tank füllen. selbst mit holz(kohle)kann man fahren und auch holz lässt sich einfach speichern.

zur speicheirung von elektroenergie braucht man heute batterien, deren herstellung umweltschädlich und energieintensiv ist. die spaltung von wasser in sauerstoff und wasserstoff ist sehr energieintensiv und ausserdem ist der entstehende wasserstoff stark flüchtig und explosiv=hindenburg

tja, was bringt dem menschen wissen, wenn er davon keinen gewinn hat

achso, um zur glübirne zurückzukommen:

da hat die wissenschaft mit der led-technik den stein der weisen gefunden.

bei der fortbewegung im 21. jahrhundert hat man mit der brennstoffzelle eine technologiestufe, die der der enerigiesparlampe entspricht, erreicht.

was feht ist eine lösung wie die der led, das licht als nebenprodukt liefert in kfz des 21. jahrhunderts.
schon lustig, dass im hollywood des 20. jahrhunderts, es visionen von fliegenen (transport)maschinen gab, oder die vison das kernenergie oder zb biosmasse einen technischen fehlschlag wie einen delorean antreiben könnte.

mann, was für ein roman
__

„De wereld is een hooiberg – elk plukt ervan, wat hij kan krijgen“ („Die Welt ist ein Heuhaufen, ein jeder pflückt davon, soviel er kann“

Hieronymus Bosch 1450-1516
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Alt 09.01.2013, 20:27   #57
hemmi
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Standard AW: Haltbarkeit: Warum Elektronik häufig so schnell kaputt geht

Hier müssen einige Computergenies am Werke sein.
Da zerschießt jemand sein Windoofs installiert Linux drüber und hat seine Daten gerettet, einfach genial. Vor allem wenn man bedenkt daß beide Betriebssysteme unterschiedliche Festplattenformate verwenden, während Win. NTFS oder noch FAT benutzt, arbeitet Linux mit ext4 und legt meistens 2Partitionen an die dann auch noch formatiert werden. Da wieder Daten herstellen? > Hut ab <
Open office kann zwar Word oder Exeldateien verarbeiten das wars dann aber schon mit den Gemeinsamkeiten.
hemmi ist offline  
Alt 09.01.2013, 20:59   #58
Harte Sau
 
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Standard AW: Haltbarkeit: Warum Elektronik häufig so schnell kaputt geht

Zitat von hemmi Beitrag anzeigen
. Da wieder Daten herstellen?
Es ging nicht um Wiederherstellen sondern um darauf Zugreifen
da Windows nicht mehr startete.

Also meine eigenen Dateien.
Harte Sau ist offline  
Alt 09.01.2013, 21:02   #59
ZynHH
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Zitat von hemmi Beitrag anzeigen
Hier müssen einige Computergenies am Werke sein.
Da zerschießt jemand sein Windoofs installiert Linux drüber und hat seine Daten gerettet, einfach genial. Vor allem wenn man bedenkt daß beide Betriebssysteme unterschiedliche Festplattenformate verwenden, während Win. NTFS oder noch FAT benutzt, arbeitet Linux mit ext4 und legt meistens 2Partitionen an die dann auch noch formatiert werden. Da wieder Daten herstellen? > Hut ab <
Open office kann zwar Word oder Exeldateien verarbeiten das wars dann aber schon mit den Gemeinsamkeiten.
Man bootet von der Linux -Cd, maped das Windows-LW via Samba und sichert die Daten.... dauert nicht solange wie windows starten... giggles
__

Mahalo


"Wenn das die Lösung ist, möchte ich mein Problem zurück."
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Alt 11.01.2013, 02:09   #60
Darkstoll
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Standard AW: Haltbarkeit: Warum Elektronik häufig so schnell kaputt geht

Sogar "Galileo" Lach hat vor 2 Tagen über die "geplante Obsoleszenz" berichtet.
Gezeigt wurde unter anderem: Ein Samsung TV mit einem minderwertigen Kondensator.
Aber das beste: Direkt im Anschluss gab es einen Samsung TV zu gewinnen
Nun ich besitze auch einen Samsung TV, allerdings einen 12 jahre alten Röhren TV von Samsung. Funktioniert tadellos

Allerdings besitze ich auch einen alten Harman Kardon 5.1 Verstärker. Nach 5 Jahren versagte auch hier der Kondensator, der für die Speicherung der Einstellungen verantwortlich war.
Kosten für die Reparatur: ca 100,- Euro
Eigenreparatur: Kosten 5,- Euro (inkl. Versand) mit einem deutlich besseren Kondensator.
Vor Laptops kann ich generell nur warnen, auch vor Samsung Festplatten. Moderene Hardware braucht immer eine entsprechende Kühlung. Festplatten die im Gehäuse nicht entsprechend gekühlt werden, gehen schnell kaputt. Mein Festplatten (6 Stück) werden von zwei 140mm gekühlt und liegen bei ca. 25-30 Grad. Ohne Kühlung bei 60 Grad was als höchst Temperatur angegeben wird.
Meine PCs habe ich immer selbst aus Einzelteilen zusammengebaut und damit die besten Erfahrungen gemacht. Im PC Bereich muss ich sagen, dass man mit Qualitätprodukten besser dran ist.


Der geplante Defekt - Galileo - Video
 
Alt 11.01.2013, 16:08   #61
Hartzeola
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Standard AW: Haltbarkeit: Warum Elektronik häufig so schnell kaputt geht

Zitat von Darkstoll Beitrag anzeigen
Allerdings besitze ich auch einen alten Harman Kardon 5.1 Verstärker. Nach 5 Jahren versagte auch hier der Kondensator, der für die Speicherung der Einstellungen verantwortlich war.
Kosten für die Reparatur: ca 100,- Euro
Eigenreparatur: Kosten 5,- Euro (inkl. Versand) mit einem deutlich besseren Kondensator.
Es ist auch seltsam, dass Harman Kardon in Endstufen von seinem Referenz-Modell billige Plastik-Transistoren verwendet.

JBL Boxen der Mittelklasse sind auch nicht mehr das was sie früher waren.
Hartzeola ist offline  
Alt 03.02.2013, 17:30   #62
Kaleika
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Standard AW: Haltbarkeit: Warum Elektronik häufig so schnell kaputt geht

Sehr aufschlussreich:

Elektrogeräte sterben pünktlich - Welt der Wunder - YouTube
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Alle meine Beiträge und Antworten entspringen meiner persönlichen Meinung und meinen Erfahrungen, stellen daher keinerlei Rechtsberatung dar!




Lieber Gruß von Kaleika
Kaleika ist offline  
Alt 27.02.2013, 22:06   #63
jockel
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Standard AW: Haltbarkeit: Warum Elektronik häufig so schnell kaputt geht

Zum Thema Sollbruchstellen in Haushalt- und Elektronikgeräten brachte der MDR zu diesem Thema auch eine Reportage

Exakt-Story - Reparatur? - Lohnt nicht!"

Sendezeit 27.02.2013, 20:45 Uhr

Etwas ausführlicher dieses Thema unter Reparatur? - Lohnt nicht!

Es ist gewollt aus der Profitideologie der kapitalistischen Privatwirtschaft heraus Sollbruchstellen vorsätzlich in Geräte und Handelsgütern einzubauen, damit der Unsatz und die Merkelsche Idiotie der Wachstumsbeschleunigung abgesichert ist. Von Umweltschutz kann gar keine Rede sein, angesichts dieser produzierten Materialverschwendung.

Und den Unternehmerparteien CDU/CSU und FDP und den Kapitalhinternkriechern SPD und Bündnisgrünen ist diese Entwicklung egal.. Aber über die DDR lästen, weiil die angeblich Umweltverschmutzung betrieben hätten.

In Wahrheit waren in der DDR viele Betriebe zu einer Fertigung von hochwertigen Erzeugnissen durch rechtsverbindliche Standards - den TGLs (Technische Güte- und Lieferbedingungen - zur Langlebigkeit verpflichtet wurden. Waschmaschinen, Kühlschränke, elektrotechnische Geräte, Möbel hatten nach diesen Normen mindestens 10 bis 12 Jahre zu halten und reparaturfrei zu funktionieren.

Außerdem gab es ein gutes Netzwerk an Kundendienstbetrieben, die im Falle eines Geräteausfalls die Reparaturen preiswert duchführten.

Umgekehrt und Produktionsbedingungen kapitalistischer Privatwirtschaft sind die DIN-Normen nur eine Empfehlung ohne Rechtsverbindlinchkeit und ohne strafrechtliche Vorgehensweise gegen die Hersteller. In Kapitalismus zählt nicht die Erzeugnisqualität und Langlebigkeit sondern das Profitinteresse der Wirtschaft. Nach Ablauf der Gewährleistungsfrist muß ein Neukauf garantiert werden und die Reparatur absolut zu teuer kalkuliert werden.

Schlecht für Haushalte mit niedrigem Einkommen oder für Prekärarbeiter. Aber darauf nimmt man keine Rücksicht.

So wie die Sendung "exakt" griffen dieses Thema des Wegwerfens auch andere Sender mit eigenen Sendereihen auf, z.B. der NDR in der 45 Min-Reihe - 45 Min - Goldgrube Müll

Will man als Arbeitsloser oder Prekärarbeiter trotzdem einigermaßen gute, langlebige Erzeugnisse kaufen, dann gibt es eine Orientierungsmöglichkeit im Internet, wo man vor dem Kauf neutral und unabhängig beraten wird:

Murks? - Nein Danke! vom Betreiber Stefan Schridde aus Berlin.

Dazu gibt es noch ergänzend einen Webblog unter Murks? - Nein danke!

3sat - Murks - nein danke! - Stefan Schriddes angewandter Verbraucherschutz
jockel ist offline  
Alt 27.02.2013, 23:04   #64
Roter Bock
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Standard AW: Haltbarkeit: Warum Elektronik häufig so schnell kaputt geht

Was ist haltbare Elektronik? Mal ein Beispiel. Im Zuge meiner Reparaturtätigkeit bekam ich 2 Röhren - Gitarrenamps auf den Tisch.

Modell 1 : Ein Produkt ohne "Markennamen" aus dem Jahr 1975 (Datum war auf den Elko's aufgedruckt) mit polnischen und russischen Bauteilen. Bei bummelig 450 V Betriebsspannung haben alle Teile bis auf zwei Widerstände nicht schlappgemacht. Alles bestens! Sauber verdrahtet, zwar irgendwie gewöhnungsbedürftig aber nicht schlecht. Dachte beim ersten Einschalten fliegt mir alles um die Ohren - aber nix wars! Der Fehler (rauscht komisch im Lautsprecher) war mit dem Austausch der beiden Widerstände beseitigt. Das Produkt konnte zwar keinen Schönheitspreis gewinnen - ist aber wirklich gut.

Modell 2 : Westdeutsche Produktion um 1990. Hat bereits dreimal gekokelt - Platine stellenweise verbrannt. Verdrahtung wie Krautsalat. Reparaturdauer dreimal so hoch wie bei dem Ostprodukt. Um die 30(!!!) Teile gewechselt vom Poti bis zum Elko.

Wohlgemerkt Röhre! Steinzeittechnologie. Beide haben aber heute schon mehr Lebensdauer gezeigt als die meisten modernen Produkte.

Und was Du heute am Mittwoch kaufst ist der Schrott den Du pünktlich ein Jahr später an einen Donnerstag zum Müll rausträgst.

Roter Bock
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Wir führen Sie jetzt auf ein Amt, und zwar ein Amt für Arbeitsvermittlung. Früher wurde dort Arbeit gesucht, jetzt sucht man Arbeiter, aber sonst hat sich nichts geändert. Kriegen tut man beide nicht. Helmut Qualtinger
Roter Bock ist offline  
Alt 27.02.2013, 23:10   #65
ZynHH
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Ich habe mir mal Gluhbirnen fürs Auto gekauft.... waren schon gleich hinüber.... geht... geht nicht...geht.. geht nicht... geht.... geht nicht...
__

Mahalo


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ZynHH ist offline  
Alt 20.03.2013, 12:17   #66
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Standard AW: Haltbarkeit: Warum Elektronik häufig so schnell kaputt geht

Zitat:
20. März 2013
Studie zu Elektrogeräten
"Geplanter Verschleiß ist ein Massenphänomen"


Weiche Gummisohlen, nicht austauschbare Akkus, billiges Plastik: Zahlreiche Geräte sind so gebaut, dass sie just dann kaputt gehen, wenn die Garantie abläuft. Zufall? Eine Studie sagt: Nein. Und spricht von "geplanter Obsoleszenz" zur Renditemaximierung.
Von Andreas Jalsovec

Zitat:
Eingebautes Verfallsdatum

Gemeint ist damit der beabsichtigte oder bewusst in Kauf genommene vorzeitige Verschleiß von Produkten, die eigentlich viel länger halten könnten. Weil die Hersteller Schwachstellen einbauen oder minderwertige Materialien verwenden, verkürzt sich die Lebenszeit. Leidtragende sind die Konsumenten.

"Geplanter Verschleiß ist ein Massenphänomen", sagt Stefan Schridde, der die Studie zusammen mit dem Aalener Ökonomieprofessor Christian Kreiß erstellt hat. Die Autoren belegen das an gut 20 beispielhaft ausgewählten Massenprodukten. So gibt es bei Tintenstrahldruckern interne Zähler, die nach einigen Tausend Seiten Wartungsbedarf melden, obwohl das Gerät weiterdrucken könnte.
Eingebautes Verfallsdatum in Elektrogeräten - Geld - Süddeutsche.de
Hartzeola ist offline  
 

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