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Start > > > > -> Europäischer Gerichtshof stärkt kritische Mitarbeiter der Jobcenter


 

 

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Alt 30.07.2011, 11:35   #76
haef->Emailproblem
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Standard AW: Europäischer Gerichtshof stärkt kritische Mitarbeiter der Jobcenter 8-(

liebe Mitbetroffene und -streiter,

die Überschrift des threads bzw. der KEAs ist natürlich falsch. Weder de jure noch de facto werden kritische MA der JC durch dieses Urteil "gestärkt".
So dumm ist selbst der dümmste MA nicht, zu glauben, dass mit diesem Fetzen Papier seine Position gegenüber einem üblen AG verbessert wäre, er mehr Rechte hätte oder vor zu erwartenden Folgen geschützt wäre.

Soziale Intelligenz und ein Rückgrat wurde anerzogen, erarbeitet und unter "Blut, Schweiß und Tränen" verteidigt oder eben nicht.

Aber, und so verstehe ich die Absicht der KEAs, beachtet man die Unterüberschriften in dem Artikel,

200 Jobcenter-Mitarbeiter in Köln von Entlassung bedroht
Welche Solidarität? Woher?


Erklärung zur beruflichen und bürgerlichen Ethik von Sud ANPE (Gewerkschaft in der Agentur für Arbeit)

dann wird deutlich, es ist ein Signal

"hört hin und seht zu - ihr könnt etwas bewegen, wenn IHR EUCH bewegt."

Von daher gibt es doch ein Richtiges im Falschen.

Mein Vorschlag, wir nutzen das, zugegeben minimalistische, Pamphlet (bedenkt an wen es gerichtet ist) der MA der französischen JC und hinterlassen das bei allen Besuchen auf den Schreibtischen der SB und FM. Mal sehen was draus wird?!

fG
Horst

---------------------------------------------------------------------

Bitte auf Schreibtischen von Sachbearbeitern und Fallmanagern hinterlassen!

Erklärung zur beruflichen und bürgerlichen Ethik in Jobcentern.
(Original von Sud ANPE - Gewerkschaft in der Agentur für Arbeit in Frankreich)

„Unsere Aufgabe ist es vor allem, den Arbeitsuchenden zu helfen, eine Beschäftigung zu finden und das erwarten die Arbeitsuchenden von uns. Aber es gibt einfach keine Arbeit für alle. Die Zunahme von Gesprächen, die ständigen Aufforderungen zum Besuch der Agentur werden keine Arbeit schaffen, sondern erhöhen nur das Risiko für die Arbeitsuchenden, gezwungen, schikaniert und abgestraft zu werden.

Wir, die Beschäftigten der Jobcenter, erklären, dass wir auf keine Weise Menschen schaden wollen, die schon durch den Verlust der Beschäftigung und des Einkommens verletzt sind.

Wir verweigern uns, sie auszugrenzen und wir werden keine Streichungen mehr durchführen, ohne vorher die moralischen und menschlichen Folgen mit zu beachten.

Wir schlagen Angebote vor, wir zwingen aber Angebote nicht auf. Wir werden die Arbeitsuchenden nicht zwangsweise in kleine Kästen stecken. Wir erpressen sie auch nicht mit Streichung.

Wir verweigern uns auch, der Wut der Arbeitsuchenden ausgesetzt zu werden. Wir verweigern uns, eine soziale Polizei zu sein, angewiesen zur Unterdrückung, anstatt als öffentlicher Ratgeber für Beschäftigung agieren zu können.

Weder Arbeitsuchende noch Beschäftigte der Jobcenter sind verantwortlich für den Zustand des Arbeitsmarktes und für die wachsende Prekarisierung. Wir sind mit den Arbeitsuchenden solidarisch.

Wir weigern uns, falsche Zahlen, unlautere Angebote und leere Unterhaltungen zu produzieren und wir werden unsere beruflichen Praktiken dazu einsetzen, den Nutzern unserer Dienste zu helfen, im vollen Respekt ihrer bürgerlichen Rechte."

Bitte auf Schreibtischen von Sachbearbeitern und Fallmanagern hinterlassen!
__

"Hartz IV ist offener Strafvollzug. Es ist die Beraubung von Freiheitsrechten.
Hartz IV quält die Menschen, zerstört ihre Kreativität." G. Werner/Inh. DM

Die ARGEn, die Berechnung des Lebensunterhaltes, die Kopplung an die Renten,
alles
verfassungswidrig. Das BVerfG

Alle ARGE-Mitarbeiter dienen diesem asozialen, illegalen und illegitimen System. Sie beteiligen sich z.T. sogar an kriminellen Machenschaften und beklagen, statt sich gemeinsam mit Elo´s zu wehren, ihr eigenes "Schicksal".


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europäischer, gerichtshof, jobcenter, kritische, mitarbeiter, stärkt

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