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Alt 20.01.2012, 11:02   #76
Al Bandy
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Al Bandy
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Standard AW: Eigener Psychologe soll Hartz-IV-Empfänger begutachten

@Ferdinand456

Es kommt immer drauf an wer ein Gutachten schreibt,ist es ein normaler Psychiater oder ein Prof oder eine Klinik.
Sollte es ein normaler Psychiater sein dann hat das eines Prof oder Klinik die fachlichere Kompetenz in der Rangliste von Gutachten.
Al Bandy ist offline  
Alt 20.01.2012, 11:09   #77
Ferdinand456
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Standard AW: Eigener Psychologe soll Hartz-IV-Empfänger begutachten

Zitat von Al Bandy Beitrag anzeigen
@Ferdinand456

Es kommt immer drauf an wer ein Gutachten schreibt,ist es ein normaler Psychiater oder ein Prof oder eine Klinik.
Sollte es ein normaler Psychiater sein dann hat das eines Prof oder Klinik die fachlichere Kompetenz in der Rangliste von Gutachten.
Es hatte nie ein Gutachten gegeben. Es war eine Behauptung. Es waren Auszüge meiner Krankenakte, die beim Landratsamt eingereicht worden waren. Kein Professor hatte sie je gesehen. Sie wurden von einem Oberarzt eingereicht. Und wenn das Landratsamt der Meinung ist, ein "Gutachten" von einem niedergelassenen Kassenarzt reicht ihnen aus, dann ist auch das gültig. Die Führerscheinstellen haben da die Entscheidungsbefugnis. Wie erklärt, reichen sie ja eine Liste mit niedergelassenen Ärzten ein, die eine Zusatzausbildung absolviert haben, um verkehrpsychiatrische Gutachten zu erstellen. Die Betonung liegt auf "verkehrspsychiatrisch", nicht "verkehrspsychologisch", wie es ja bei der MPU der Fall ist. Die "verkehrspsychiatrische" Ausbildung ist ebenso relativ neu und wurde für "schwere Fälle" entwickelt. Wie es Eckart von Hirschhausen so richtig erklärt hatte: "Eine Approbation ist etwas Sicheres, die behält man lebenslang, der Führerschein dagegen ist schneller weg als man gucken kann".
Ferdinand456 ist offline  
Alt 20.01.2012, 11:15   #78
Al Bandy
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Al Bandy
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Standard AW: Eigener Psychologe soll Hartz-IV-Empfänger begutachten

Auszüge aus einer Krankenakte darf der Arzt garnicht dorthin senden,es sei denn du hast ihn selbst von der Schweigepflicht entbunden.
Eine Krankenakte ist kein Gutachten und enthält nur ein Krankheitsbid (Diagnose) das sich jederzeit verschlechtern oder verbessern kann.

Gutachten kann das Amt auch von einem Psychologen oder Allgemein-Mediziner anerkennen da haste Recht aber bei dir gibts ja keines.
Sollte so ein Attest nicht anerkannt werden,dann hat die nächst höhere Instanz Facharzt die kompetenz.
Al Bandy ist offline  
Alt 20.01.2012, 11:23   #79
Ferdinand456
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Standard AW: Eigener Psychologe soll Hartz-IV-Empfänger begutachten

Zitat von Al Bandy Beitrag anzeigen
Auszüge aus einer Krankenakte darf der Arzt garnicht dorthin senden,es sei denn du hast ihn selbst von der Schweigepflicht entbunden.
Eine Krankenakte ist kein Gutachten und enthält nur ein Krankheitsbid (Diagnose) das sich jederzeit verschlechtern oder verbessern kann.
Ich war damals knapp 30 Jahre alt. Ich wurde verpflichtet, den Arzt von seiner Schweigepflicht zu entbinden, sonst "müssen wir Ihnen den Führerschein an Ort und Stelle entziehen". Als ich mich an einen Anwalt wandte und der erfuhr, dass ich in einer Klinik war, erklärte er mir, dass das Landratsamt dieses dürfe. So der nächste Anwalt und der dritte und der vierte.

Landratsämter dürfen viel. Es geht um die öffentliche Sicherheit. Sie dürfen nicht zulassen, dass ein "Irrer" Auto fährt. Wenn das Tote gibt, bekommen sie eine Menge Ärger. Deswegen sind auch Verwaltungsgerichte ausgesprochen streng.

In meinem Fall ist es so, dass Anwälte allgemein jemanden, der einmal in der "Klapsmühle" war, nicht gerne vertreten. Ich finde keinen Anwalt. Die kratzen sich den Bart, "hmmmmm, schwieriger Fall" und melden sich nie wieder oder verweisen mich irgendwann an andere Stellen. Die wissen ja noch nicht einmal, ob mein Fall ein Fall für das Arbeitsgericht ist (es waren ja meine potenziellen Kollegen, die mich für lebenslang krank erklärt hatten), für das Amtsgericht oder für das Verwaltungsgericht. Hatte ich schon mehrfach erläutert, zudem habe ich keine Rechtschutzversicherung.

Du unterschätzt die Bedeutung dieses Falles. Du hattest ja meine vorherigen Ausführungen als "Räuberpistolen" bezeichnet, insofern kannst du nicht verstehen, dass jemand wie ich sehr, sehr ungerne vertreten wird. Schon gar nicht, wenn er keine Rechtsschutzversicherung hat und dazu noch Hartz-4 ist. Mein letzter Anwalt hatte mir dann zu Recht geraten "Hände weg, die klagen dich kaputt, versuch, mit dem Verlust weiter zu leben". Nach fast vier Jahren Rechtsstreit, an dem ich beinahe kaputt gegangen wäre, musste ich ihm Recht geben und rieten mir das auch all meine Freunde und Verwandten. Irgendwann gibt man auf.
Ferdinand456 ist offline  
Alt 20.01.2012, 11:29   #80
Al Bandy
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Al Bandy
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Standard AW: Eigener Psychologe soll Hartz-IV-Empfänger begutachten

Zitat von Ferdinand456 Beitrag anzeigen
Ich war damals knapp 30 Jahre alt. Ich wurde verpflichtet, den Arzt von seiner Schweigepflicht zu entbinden, sonst "müssen wir Ihnen den Führerschein an Ort und Stelle entziehen". Als ich mich an einen Anwalt wandte und der erfuhr, dass ich in einer Klinik war, erklärte er mir, dass das Landratsamt dieses dürfe. So der nächste und der dritte und der vierte.
Da hat man dich erpresst,von mir hätten die keine Schweigepflichtsentbindung bekommen.

Aber jetzt egal,krankenakte ist keine Begründung,kann durch ein positives Gutachten in die Geschichte eingehen.

Außerdem gibts Verjährungsfristen für Akten bei der Führerscheinstelle,sind 10 Jahre,danach nicht mehr verwertbar bei einer MPU usw.
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Alt 20.01.2012, 11:38   #81
Ferdinand456
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Standard AW: Eigener Psychologe soll Hartz-IV-Empfänger begutachten

Zitat von Al Bandy Beitrag anzeigen
Da hat man dich erpresst,von mir hätten die keine Schweigepflichtsentbindung bekommen.

Aber jetzt egal,krankenakte ist keine Begründung,kann durch ein positives Gutachten in die Geschichte eingehen.
Al Bandy, wie naiv muss man sein, um zu glauben, dass je ein Psychiater mich für das erklärt, was ich immer war? Kerngesund bis auf eine einzige Depression, ausgelöst durch einen Medikamentenfehler (Überdosierung und Mehrfachdosierung von Neuroleptika und Antidepressiva) eines Arztes? Dem würden die Telefone heiß laufen, denn er kann damit rechnen, dass ich mit dem Gutachten zum nächsten Gericht renne, und meine "Kollegen", die das damals verbockt hatten, auf Zig- bis Hunderttausende Euro Schadensersatz verklage.

Zudem: Es hat nie ein Gutachten gegeben. Ich brauche somit auch kein Gegengutachten. Wenn den Ärzten so viel Macht gegeben wird, dass eine Behauptung reicht, um jemanden für lebenslang arbeitsunfähig und schwer krank zu erklären, dann wird ihnen zuviel Macht gegeben. Eine Macht, die in einer Demokratie eigentlich nichts verloren hat.

Komm du erst einmal in die Situation, dass du bei einem freundlichen Lächeln für lebenslang "krank" (Manie) erklärt wirst, den Job verlierst und so weiter. Ich garantiere dir: Du wirst nie wieder einen Psychiater anlächeln. Du beurteilst es doch sehr von einer Position aus, die so etwas nie erlebt hat. So, da ich das nun immer wieder erklären muss, ist hiermit Ende mit der Diskussion. Wenn man möchte, dass in Deutschland Ärzte so viel Macht haben, dann möchte man das eben. Ich möchte es nicht und eigentlich haben sie eine solche Macht auch nicht. Kommt immer darauf an, wer da vor ihnen sitzt und was er behauptet.
Ferdinand456 ist offline  
Alt 20.01.2012, 12:06   #82
Al Bandy
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Standard AW: Eigener Psychologe soll Hartz-IV-Empfänger begutachten

Jetzt platzt mir aber der Kragen.

Wenn ein Arzt dir eine Behauptung unterstellt und das Landratsamt es dir andauernd vorwirft,dann geht man und sorgt selbst dafür,das man es widerlegt.
Ansonsten leb damit oder warte bis es verjährt ist.
Brauchst nicht von Gutachten reden,wenn es keines gibt,um so besser.
Al Bandy ist offline  
Alt 20.01.2012, 12:24   #83
Ferdinand456
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Standard AW: Eigener Psychologe soll Hartz-IV-Empfänger begutachten

Zitat von Al Bandy Beitrag anzeigen
Jetzt platzt mir aber der Kragen.

Wenn ein Arzt dir eine Behauptung unterstellt und das Landratsamt es dir andauernd vorwirft,dann geht man und sorgt selbst dafür,das man es widerlegt.
Ansonsten leb damit oder warte bis es verjährt ist.
Brauchst nicht von Gutachten reden,wenn es keines gibt,um so besser.
Das versuche ich seit 15 Jahren. Seit die Verjährung eingetreten ist, sowieso. Ich trete gut auf, das kannst du mir glauben. Ich rede und schreibe vernünftig und mit Engelszungen. Ich versuche auch Anwälte einzuschalten, s. oben. Da platzt nicht nur dir der Kragen. Madame von der Führerscheinstelle meint, bei mir gibt es Ausnahmen, die es sonst nirgendwo gibt. Verjährung gibt es nicht und sie brauche ein Gegengutachten. Da platzt nicht nur dir der Kragen. An dem Fall knobeln seit fast 15 Jahre Anwälte und Gerichte. Es gibt sehr viele Nischen, die den Landratsämtern sehr viel erlauben.

Ich gelte hier offiziell als geistig verwirrt und gefährlich bei denen, als lebenslang krank. Mittlerweile grinst mich ja schon meine SB vom Jobcenter an und erklärt mir, dass Madame vom Landratsamt im Recht sei. Dazu erhielt ich ja nun noch ein Schreiben, das doch zeigt, wie beleidigt gewisse Berufsgruppen über mein berechtigtes Misstrauen sind "Da Sie ja das Aufsuchen eines Psychiaters kategorisch ablehnen, haben Sie sich die Chance, keine Sanktion zu bekommen, versagt". So ungefähr vom Sinn her erhielt ich das ja gestern.

Und man hat schon eine neue Diagnose für mich parat: "Posttrauma". Also. Wieder einen Grund gefunden, mich nicht gehen zu lassen. Diese Psychiater sind wie klebrige Aliens, wie Stalker. Es geht letztendlich um eine versuchte Verdeckung einer Tat, die sie teuer zu stehen kommen könnte, sollte ich je für gesund erklärt werden.

Gut. Sie verstehen aber nicht, dass sie mit dieser Klettenhaftigkeit alles nur noch viel schlimmer machen. Ich habe mit ihnen abgeschlossen und das Recht dazu habe ich. Da haben die weder beleidigt noch sonst etwas zu tun und auch mich nicht über meine SBs versuchen zu überzeugen, dass ich Posttraumatiker und somit wieder krank bin.

Geht's eigentlich noch? Ich habe das Recht, einfach "nein" zu sagen und sie stehen zu lassen. Dafür darf ich weder verhöhnt noch ausgelacht noch beschimpft noch von der Ferne als "Posttaumatiker" bezeichnet werden.

Ich hätte rein theoretisch auch das Recht, wieder Taxi zu fahren, ohne vorher einen Psychiater aufzusuchen. Aber bis wir hier in Deutschland so weit sind und das verstanden haben, bin ich ein Greis.

Al Bandy, der Fehler liegt nicht bei mir, das kannst du mir glauben. Es gibt Situationen, da kannst du alles richtig machen, du bist bis zu einem gewissen Grade den Leuten ausgeliefert. Das zu verstehen dauert lange und ist sehr schwer. Ich verstehe, dass du hier mit Mühe versuchst, irgendwelche Fehler bei mir zu suchen und dir einzureden, dass das nie jemandem passieren könnte, der alles richtig macht. Das ist aber nicht der Fall und sollte man in einem Hartz-4-Forum eigentlich nicht sooooo dermaßen lange und geduldig erklären müssen, wie ich es hier nun immer wieder tue.

Das war mein letztes Wort zu der Geschichte. Es artet doch immer wieder sehr in Arbeit aus und belastet mich. Tschö, schönen Tag noch.
Ferdinand456 ist offline  
Alt 20.01.2012, 12:40   #84
Al Bandy
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Al Bandy
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Standard AW: Eigener Psychologe soll Hartz-IV-Empfänger begutachten

Entweder deine Anwälte sind die letzten Pfeifen,wie ja schon erwähnt,betreffend der Schweigepflichtsentbindung beim Arzt,dann wundert mich nichts mehr.
Und da es ja kein Gutachten gibt,kann man auch kein Gegengutachten erstellen.
Das kapiert eigentlich jeder Anwalt und Richter.
Die Führerscheinstelle hat aufgrund der übermittelten Krankenakte berechtigte Zweifel an der Fahrtüchtigkeit geltend gemacht,das kann man natürlich nur über eine MPU ausräumen,sprich Gutachten,ist somit auch kein Gegengutachten da es ja keines gibt.
Al Bandy ist offline  
Alt 20.01.2012, 13:41   #85
JesseJames49
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Standard AW: Eigener Psychologe soll Hartz-IV-Empfänger begutachten

Zitat von Ferdinand456 Beitrag anzeigen
Antwort "Sollten sie mich zwangsweise medikamentös einstellen wollen, werde ich den Staatsanwalt einschalten". (Übrigens eine Universitätsklinik, geschehen Mitte der Neunziger).
Gerade mit einer Uni-Klinik habe ich dahingehend schlechte Erfahrungen gemacht. Ich schmeiss mal ganz vorsichtig Medikamentenforschung in den Raum. Eine Sauerei allererster Güte. Die Uni-Kliniken werden so in den Himmel gelobt, weil alles auf dem neuesten Stand ist. Dass es diesen neuesten Stand gibt, ohne dass alles abgesegnet ist, gibt dem Ganzen ein gewisses Geschmäckel.

Zitat von Ferdinand456 Beitrag anzeigen
Al Bandy, wie naiv muss man sein, um zu glauben, dass je ein Psychiater mich für das erklärt, was ich immer war? Kerngesund bis auf eine einzige Depression, ausgelöst durch einen Medikamentenfehler (Überdosierung und Mehrfachdosierung von Neuroleptika und Antidepressiva) eines Arztes?
Das ist hart, zumal die Fehlmedikation zu beweisen ist, was nicht einfach ist im psychiatrischen Bereich. Was Neuroleptika anrichten wirst du selber gut genug wissen. Dass dann die Fähigkeit zum Führen eines Fahrzeuges angezweifelt wird nach Neuroleptikagabe kann ich mir gut vorstellen.
Bezüglich Anwalt, vielleicht kannst du dir vorstellen mal zum David Schneider-Addae-Mensah Kontakt aufzunehmen? Der soll ganz gut sein in dieser Hinsicht.

Zitat von Al Bandy Beitrag anzeigen
Jetzt platzt mir aber der Kragen.

Wenn ein Arzt dir eine Behauptung unterstellt und das Landratsamt es dir andauernd vorwirft,dann geht man und sorgt selbst dafür,das man es widerlegt.
Und wie bitte schön soll das gehen im psychiatrischen Bereich?
Da bekommen so einige Gesunde ne Diagnose aufgedrückt. Die bekommst du so schnell nicht wieder los.
JesseJames49 ist offline  
Alt 20.01.2012, 14:26   #86
Nustel
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Standard AW: Eigener Psychologe soll Hartz-IV-Empfänger begutachten

Zitat von Bethany Beitrag anzeigen
Der Psychologe soll als Gutachter unter anderem Arbeitssuchende im Landkreis Friesland auf ihre Erwerbs- und Leistungsfähigkeit, ihre Eignung für Tätigkeiten und Maßnahmen sowie auf Behinderungen und Erkrankungen untersuchen.


Ein Psychologe kann in der Seele rumwühlen, aber für Erkrankungen und Behinderungen hat er nicht die nötige Ausbildung, falls er überhaupt eine ärztliche Ausbildung hat.
Auch dies nur bedingt.
Durch die seelenlose Arbeitswelt und Konsumwelt werden solche JOBS in den Himmel gelobt.
Ohne die desorientierte amerikanische pseudoübernommende Individuumgesellschaft (Spears, Madonna, Jackson und deren Vorbilder, RTL....) Konsum etc.
sähe unser Seelenleben besser aus.
Der Preis ist heiß, imd Seelenklempner verdienen in der jetzigen Zeit gutes Geld, welches wiederum wir selbst erarbeiten. Krankkasse.
Nustel ist offline  
Alt 21.01.2012, 03:00   #87
Ferdinand456
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Standard AW: Eigener Psychologe soll Hartz-IV-Empfänger begutachten

Zitat von Al Bandy Beitrag anzeigen
Entweder deine Anwälte sind die letzten Pfeifen,wie ja schon erwähnt,betreffend der Schweigepflichtsentbindung beim Arzt,dann wundert mich nichts mehr.
Und da es ja kein Gutachten gibt,kann man auch kein Gegengutachten erstellen.
Das kapiert eigentlich jeder Anwalt und Richter.
Die Führerscheinstelle hat aufgrund der übermittelten Krankenakte berechtigte Zweifel an der Fahrtüchtigkeit geltend gemacht,das kann man natürlich nur über eine MPU ausräumen,sprich Gutachten,ist somit auch kein Gegengutachten da es ja keines gibt.
Al Bandy, das Teuflische an der Erkrankung, die mir unterstellt wurde, ist ja ihre Phasenhaftigkeit. Phasenweise soll ich angeblich unvermittelt in eine Depression kippen, was nur zu verhindern wäre, wenn ich mich bereit erkläre, lebenslang Medikamente einzunehmen. Und zwar Tag für Tag zur "Prophylaxe". Übrigens kommt heutzutage fast kein Psychiatrie-Patient mehr aus der Klinik, ohne diese Prophylaxe auf Lebenszeit einzunehmen. Früher war das Therapie-Ziel: Nach spätestens ein bis zwei Jahren mal langsam das Medikament ausschleichen, oft schon nach ein paar Wochen. Heute ist das Therapie-Ziel: Lebenslange Prophylaxe, also lebenslang Geld in den Rachen der Pharmafirma werfen.

Obwohl ich meiner SB Schritt für Schritt erläuterte, wie eine ordentliche Diagnostik auszusehen hat und dass diese Diagnose schlampig bis fahrlässig gestellt wurde, ihr auch das genauer erklärte, möchte sie dasselbe von einem Psychiater hören. Gehe ich dann zu einem Psychiater, dann weigert er sich, das zu widerlegen, oder aber er erklärt mir, dass man für die Widerlegung dieser Diagnose "lange Zeit zur Beobachtung in eine Klinik muss". RUMMS! WIEDER in eine Klinik! Und was bedeutet "lange Zeit zur Beobachtung"? Nur ein einziger Tag dort wäre für mich schon zuviel und noch mehr verschwendete Lebenszeit, als ich sie schon hatte. Und genau vor diesen angeblichen "Beobachtungen" in solchen Rechtsstreits wird eindringlich gewarnt, denn die Leute bleiben dann auf einmal jahrelang in der Klinik, ohne zu wissen, wie ihnen eigentlich geschieht. Guck hier die Videos dazu an: "Endstation Klapse" und "Menschenfalle Psychiatrie".

Die Sachbearbeiterin liefert mich also dieser grauenhaften Situation aus und wertet meinen Beruf als klinischer Diplom-Psychologe, der die psychiatrische Diagnostik 6 Jahre lang von der Pike auf gelernt und eingehämmert bekommen hat, mit sämtlichen dazugehörigen gesellschaftspolitsch kritischen Komponenten, mit soziologischen Komponenten und Komponenten der Kommunikation wie des Zusammenlebens in einer Kleingruppe, usw., komplett ab. Und genau das darf nicht sein! Wenn das durchgeht, weißt du, was dann passiert? Dann werden in Zukunft sämtliche ungeliebte Diplom- oder Master- oder Bacherlorpsychologen mit einer psychiatrischen Diagnostik ihres psychiatrischen Chefs einfach abgesägt werden.

Oder was, wenn ein Diplom-Psychologe in einer Klinik einen Skandal entdeckt? Tausende Diplom-Psychologen arbeiten dort als PiP (Psychologen im Praktikum)! Was passiert, wenn der auf einmal eine schwere psychiatrische Diagnose von seinem Chef (dann Ex-Chef) aufgedrückt bekommt, und alle Welt, bis hin zu den Behörden schreit "Ja, erst Gegendiagnose, sonst läuft nichts!".

Da würde dem Missbrauch der psychiatrischen Diagnostik auf eine ganz neue Art und Weise Tür und Tor geöffnet! Und ich würde mich den Psychiatern, die eigentlich nicht dafür da sind, mich krank und kaputt zu diagnostizieren, sondern die ursprünglich dafür da sein sollten, für den Rest meines Lebens als meine Kollegen mit mir zusammenzuarbeiten, komplett ausliefern und unterwerfen. Dann würde ich heute für krank erklärt werden, wie es ihnen gerade passt, und wenn der Herr Kollege Ferdinand456 unbequem wird, bekommt er einfach mal eben eine andere Diagnose reingewürgt, so wird man ihn los und macht ihn ggfs. sogar noch mundtot. Das darf nicht sein und genau deswegen sollte meine Sachbearbeiterin vom Amt auch mein Wort respektieren und gegenüber dem Wort der Psychiater mindestens gleiches Gewicht geben (da liegt ein 8-seitiges Widerspruch-Schreiben).
Ferdinand456 ist offline  
Alt 21.01.2012, 12:24   #88
HartzDieter->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
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Ort: Döss soag i ned
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HartzDieter
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Standard AW: Eigener Psychologe soll Hartz-IV-Empfänger begutachten

Zitat von Frank71 Beitrag anzeigen
Job-Center Friesland teilt sich Stelle mit Nachbarkreisen – Ambrosy kritisiert Wegzug der Arbeitsagentur

...
Friesland übernimmt einen Anteil von rund 35 000 Euro jährlich.

Der Psychologe soll als Gutachter unter anderem Arbeitssuchende im Landkreis Friesland auf ihre Erwerbs- und Leistungsfähigkeit, ihre Eignung für Tätigkeiten und Maßnahmen sowie auf Behinderungen und Erkrankungen untersuchen.

Job-Center Jever: Eigener Psychologe soll Hartz-IV-Empfnger begutachten - NWZonline.de
Der Friesland Mengele hat dann die Macht, die Leute als Tauglich oder... aber das kennen wir ja schon.

Und die Hartz Geschädigten haben also wieder ein Problem, nicht die Politiker und die Eigentümer, deren Eigentum 'nicht verpflichtet'.
Den Stempel wird man dann nicht mehr so leicht los. Es ist zum Kotzen, wie weit der Pseudo-Staat schon in die Persönlichkeitsrechte der armen Menschen eingreift.

Nicht die Unternehmen werden in die Pflicht genommen, Leute einzustellen, nein nein. Die Hartz Entrechteten sollen Bewerbungen schreiben und passiert nichts, haben die wohl ein psychisches Problem. Ein ewiges Trauerspiel.
Ich glaube, wir werden von einer feigen Bande von Lobbymarionetten regiert.
__

Auf dem Papier:
Artikel 1 Grundgesetz: DIE WÜRDE DES MENSCHEN IST UNANTASTBAR...
und real:
Artikel 1 Grundgesetz: DIE WÜRDE DES MENSCHEN IST EINE GELD- UND MACHTFRAGE...

„Wir befinden uns am Anfang einer globalen Umwälzung. Alles, was noch fehlt, ist eine große weltweite Krise, bevor die Nationen die 'Neue Weltordnung' akzeptieren.” (David Rockefeller 2005 auf der Bilderberger-Konferenz in Rottach-Egern)
HartzDieter ist offline  
Alt 24.01.2012, 02:31   #89
Ferdinand456
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Standard AW: Eigener Psychologe soll Hartz-IV-Empfänger begutachten

Zitat von JesseJames49 Beitrag anzeigen
[...] Das ist hart, zumal die Fehlmedikation zu beweisen ist, was nicht einfach ist im psychiatrischen Bereich. [...]
Sorry, späte Antwort, fällt mir eben erst auf: Das ist der allgemeine Trugschluss. Die Beweislast liegt in erster Linie dann beim Patienten (oder ehemaligen Patienten), wenn er Schmerzensgeld möchte. Dann möchte er was. Und dann stellt sich der Arzt, bzw. die Versicherung der Klinik, hin und sagt "so, du möchtest was? Also: Beweise!". Das wird wohl noch lange so bleiben.

In behördlichen Angelegenheiten sieht das etwas anders aus. Es ist noch nicht einmal eindwandfrei geklärt, ob medizinische Gutachten etwas in den Händen der Sachbearbeiter zu suchen haben. Gleichzeitig ist es so, dass ein medizinisches Urteil, das geeignet ist, einen Menschen auf Lebenszeit zwangsweise mit Medikamenten zu behandeln, wie auch geeignet ist, ihm seine gesamte Karriere zu ruinieren, nur mit äußerster Umsicht und Gründlichkeit gefällt werden sollte und dann muss im Zweifelsfall der Arzt begründen, herleiten, erklären und beweisen.

Wir leben hier nicht in Taka-Tuka-Land. Wir leben zunächst noch in einer Leistungsgesellschaft, in der vom Einzelnen verlangt wird, dass er angepasst ist und arbeitet. Wenn sich einer nun hinstellt und erklärt, dass er arbeiten möchte und kann, darf es nicht sein, dass sich ein Mediziner einfach hinstellt und sagt "der ist seit seinem 11. Lebensjahr schwerst krank", ohne das zu beweisen!

Der Fehler meiner Führerscheinstelle liegt darin, dass ich immer wieder zum Gegenbeweis antreten soll, wenn ich meinen Taxischein wieder machen möchte. Genauso diese "chronische Suizidalität", die mir unterstellt wurde. Ich lebe noch! 16 Jahre später lebe ich noch! Alleine das müsste der Sachbearbeitung reichen, um zu merken, dass da Mist geschrieben wurde. Denn sonst wäre ich längst mausetot oder aber mindestens einmal seitdem wieder in einer Klinik gewesen. Und genau so muss ein Jobcenter begründen, erklären, erläutern und beweisen, dass jemand krank ist, wenn es das plötzlich behauptet. Lasst euch da nichts vormachen! Sonst rennt ihr für den Rest eures Lebens von Gutachter zu Gegengutachter.

Das Problem ist, dass die WHO die Krankheitsbilder mittlerweile derart ins Bizarre verzerrt, dass wirklich merkwürdige Dinge passiert waren die letzten Jahre. Beispiel bipolare Störung:

1. Früher war eine bipolare Störung gekennzeichnet durch phasenweises Auftreten alle paar Wochen bis Monate.

2. Heute gibt es angeblich schnell wechselnde Phasen über einen Tag hinweg, dagegen lange Phasen, in denen der Erkrankte angeblich 15 (!!!!) Jahre zwischen zwei Phasen liegen hat. Kühne Behauptung! Aber sie tun es. Und irgendwann sind es 30 Jahre. Und so kann man einem Menschen, der in seinem Leben vielleicht zwei deftige Krisen hat (mit 30 ist das Kind gestorben, mit 50 der Ehemann, nur als Beispiel) eine "bipolare Störung" einreden, damit er mit lebenslanger Prophylaxe-Medikation die Klinik verlässt und das auch noch gut findet? Zumindest so etwas als Diagnose bei der Kasse einreichen, damit bald die Meldung in den Zeitungen steht "Massive Zunahme bipolarer Störungen in der Bevölkerung!".

Und schon geht's los: Jeder glaubt, ein guter Diagnostiker zu sein und findet gleich mal ein paar "bipolar Gestörte" in seinem Bekanntenkreis, natürlich wären das dann diejenigen, die er los werden möchte, um ggfs. ihre Position einzunehmen, usw. Und die Pharma-Firma reibt sich die Hände. Das dann noch auf einer Behörde einzureichen, kann denjenigen den Job und seine gesamte Karriere kosten. Da muss der überhaupt nichts beweisen. So etwas Schwerwiegendes muss vom Arzt bewiesen werden.
Ferdinand456 ist offline  
Alt 24.01.2012, 06:45   #90
sixthsense
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Mal eine andere Frage...

Wie hilfreich wäre es, einfach zu schweigen, falls es zu einer Zwangsvorladung zum Psycho kommt?
__

Alle Beiträge spiegeln lediglich meine persönliche Erfahrung oder Meinung wieder und stellen keine Rechtsberatung dar.

> Gebt der elektronischen Gesundheitskarte keine Chance! <
sixthsense ist offline  
Alt 24.01.2012, 08:10   #91
JesseJames49
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JesseJames49 JesseJames49 JesseJames49 JesseJames49
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Was gut und richtig ist hängt sehr viel vom Psychiater ab und mit welchem Ziel eine Begutachtung läuft. Ist die Begutachtung unter anderem auch, weil SB fies ist, und ist der Gutachter dann auch noch fies, dann kannst du letztendlich machen was due willst. Besteht das Ziel dir eine Diagnose anzuheften, dann bekommst du sie auch. Zumindest ist das meist in Kliniken so.

Im psychiatrischen Bereich ist es sehr schwer seine Gesundheit nachzuweisen, wenn eben das Ziel ist dir eine Krankheit anzuhängen.

Ich würde mich einer psychiatrischen Begutachtung verweigern. Ganz einfach, weil ich das Recht dazu habe. Was masst sich SB an mich zur Klärung einer Arbeitsfähigkeit zum Psychiater zu schicken, wenn keinerlei Hinweise (z.B. Depressionen und dergleichen) in diese Richtung vorliegen? Alles Mögliche auf die Psychoschine zu schieben ist einfach nur krank.

Wer nicht die Mauke hat sich einer solchen Begutachtung entgegen zu stellen, dem würde ich raten sich seine Antworten besser 1000x zu überlegen, ehe er sie von sich gibt. Weil, wenn du schweigst kann auch das als mangelnde Mitwirkung ausgelegt werden.
Eine mögliche Antwort wäre auch, wenn man etwas nicht beantworten möchte: Dazu möchte ich nichts sagen, weil ich nicht will, dass das aktenkundig wird. Der Psychi wird vielleicht sagen, dass es das nicht wird, aber dass ist Humbug. Besser zu wenig, als zu viel erzählen. Und eher in kurzen Sätzen die Frage genau beantworten. Auf Fragen Wie gehts Ihnen? oder Wo ist ihr Problem? konkret nachfragen, was genau der Psychi wissen will.
JesseJames49 ist offline  
Alt 24.01.2012, 09:33   #92
Ferdinand456
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Zitat von sixthsense Beitrag anzeigen
Mal eine andere Frage...

Wie hilfreich wäre es, einfach zu schweigen, falls es zu einer Zwangsvorladung zum Psycho kommt?
Hier ist die Antwort:
Zitat von JesseJames49 Beitrag anzeigen
[...] Ich würde mich einer psychiatrischen Begutachtung verweigern.[...].
Genau so ist es. Zu dieser Frage kann ich dringend empfehlen, sich 42 Minuten Zeit zu nehmen und sich dieses Video anzugucken. Ich habe es erst vor wenigen Wochen entdeckt, und es ist keine Übertreibung, ich saß mit offenem Mund da und dachte mir beim Ansehen, dass sie alles ausspricht, was ich damals dachte und auch erlebt hatte:

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Ferdinand456 ist offline  
Alt 24.01.2012, 13:07   #93
ThisIsTheEnd
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Standard AW: Eigener Psychologe soll Hartz-IV-Empfänger begutachten

Zitat von sixthsense Beitrag anzeigen
Wie hilfreich wäre es, einfach zu schweigen, falls es zu einer Zwangsvorladung zum Psycho kommt?
Dann könnte bei dir eine "symptomschwache autistische Psychose" diagnostiziert werden. Siehe hier:

30 Jahre Irrenoffensive 1/3 - YouTube
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Alt 24.01.2012, 13:23   #94
Ferdinand456
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Standard AW: Eigener Psychologe soll Hartz-IV-Empfänger begutachten

Zitat von ThisIsTheEnd Beitrag anzeigen
Dann könnte bei dir eine "symptomschwache autistische Psychose" diagnostiziert werden. Siehe hier:

30 Jahre Irrenoffensive 1/3 - YouTube
Genau so ist es und das ist das Erschreckende, was auch ich erlebt hatte: Als damaliger Oberarzt ja wöchentlich von mir wissen wollte, wie es mir so geht, und zunächst wochenlang auf "manische" Phase herumhackte, obwohl ich einfach nur da war, meine Zukunft versuchte zu organisieren, versuchte, ganz gesund zu werden, kam die Endphase kurz vor der Entlassung (die hatte ich mittlerweile auch durchgesetzt).

In einem Einzelgespräch in seinem Büro (die ich damals nur noch mit Achselschweiß und Angst bewältigte) fragte er erneut, ob ich mich stabil genug fühle, um entlassen zu werden. Wahrheitsgemäß antwortete ich, dass - wie es nun einmal auch ist, wenn jemand nicht mehr depressiv ist - ich die Welt wieder in "bunten Farben" sehen kann. Eine völlig normale Ausdrucksweise, die ein Depressiver, der sich erholt hat, verwendet (während der Depression wird ja erläutert, dass sich ein "schwarzer Schatten" über das Leben legt, alles nur noch "schwarz-weiß" zu sehen ist, usw., das Übliche eben).

Ich also erklärt, dass ich die Welt wieder in bunten Farben sehen kann, er daraufhin: "Diese bunten Farben.....hat das etwas Zwanghaftes?". RUMMS! In diesem Moment verstummte ich und gab es auf. Als ich nach Hause kam, versuchte ich es ein letztes Mal bei meinem Ex-Psychiater, da winkte der mit "schizoaffektive Psychosen", "Paranoia", etc., etc. Als ich meinen Job wieder aufnehmen wollte, winkte auf einmal das Landratsamt mit "zurück zum Psychiater, bitte, vorher dürfen Sie nicht arbeiten". Der Witz: Genau wegen dieser Diagnosen durfte ich ja nicht mehr arbeiten. Ich musste den Staatsanwalt einschalten, sonst wäre ich neben meines Jobverlustes in eine Klinik zurückgewandert.
Ferdinand456 ist offline  
Alt 24.01.2012, 13:27   #95
HerrMeyer->Emailproblem
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Zitat von Frank71 Beitrag anzeigen
[B]Job-Center

Der Psychologe soll als Gutachter unter anderem Arbeitssuchende im Landkreis Friesland auf ihre Erwerbs- und Leistungsfähigkeit, ihre Eignung für Tätigkeiten und Maßnahmen sowie auf Behinderungen und Erkrankungen untersuchen.
der ist bei den angestellt und wird von den bezahlt - klar erstellt der gutachten, die im sinne von seinen arbeitgeber sind.

zu mir hat mal ein jurist gesagt "ein gutachter wird immer von gericht bestellt". dann ist der unabhöngig!
HerrMeyer ist offline  
Alt 24.01.2012, 13:33   #96
sixthsense
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Standard AW: Eigener Psychologe soll Hartz-IV-Empfänger begutachten

Nungut. Und wie wehrt man nun eine Sanktion deswegen ab?
__

Alle Beiträge spiegeln lediglich meine persönliche Erfahrung oder Meinung wieder und stellen keine Rechtsberatung dar.

> Gebt der elektronischen Gesundheitskarte keine Chance! <
sixthsense ist offline  
Alt 24.01.2012, 13:37   #97
Ferdinand456
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Zitat von sixthsense Beitrag anzeigen
Nungut. Und wie wehrt man nun eine Sanktion deswegen ab?
Deutlich auftreten und sagen "Begründen Sie!". Als ich das letzten Sommer tat, musste ich nicht mehr zum Psychiater des Amtes. Dass ich jetzt eine Sanktion habe, liegt am Maßnahme-Abbruch und da gab ich mir freie Wahl, ob ich den Klage-Weg eingehe, ich hatte mich am Schluss auch nicht korrekt verhalten und mich provozieren lassen. Das Thema war für mich längst gegessen.

Dass die jetzt in der Begründung zur Ablehnung meines Widerspruchs nochmals stichelten "weil Sie den Psychiater kategorisch abgelehnt hatten" konnte ich beantworten mit "hören Sie endlich auf, mich in einer Tour zu beleidigen" und jetzt verstehen wir uns wieder. Deutlich auftreten. Alles muss begründet werden.

Zitat von HerrMeyer Beitrag anzeigen
der ist bei den angestellt und wird von den bezahlt - klar erstellt der gutachten, die im sinne von seinen arbeitgeber sind.

zu mir hat mal ein jurist gesagt "ein gutachter wird immer von gericht bestellt". dann ist der unabhöngig!
Und das ist auch ein wichtiger Hinweis.
Ferdinand456 ist offline  
Alt 24.01.2012, 14:36   #98
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Zitat von HerrMeyer Beitrag anzeigen
zu mir hat mal ein jurist gesagt "ein gutachter wird immer von gericht bestellt". dann ist der unabhöngig!
Es gibt Fälle, wo das nicht so war, von wegen unabhängig.

Zitat von sixthsense Beitrag anzeigen
Nungut. Und wie wehrt man nun eine Sanktion deswegen ab?
Schwierig, aber nicht unmöglich. Ich befürchte ohne kompetenten Anwalt und unabhängigem Richter wirds sehr schwierig. Niemand darf gegen seinen Willen einer psychiatrischen Begutachtung oder Untersuchung unterzogen werden.
JesseJames49 ist offline  
Alt 24.01.2012, 17:30   #99
Al Bandy
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Zitat von JesseJames49 Beitrag anzeigen
Es gibt Fälle, wo das nicht so war, von wegen unabhängig.
Ein Krähe hackt der Anderen kein Auge aus.

Vom Gericht bestellte Gutachter sind in der Regel oftmals nicht neutral.
Selbst schon erlebt,auf dem Gebiet der Zahnmedizin.
Al Bandy ist offline  
Alt 24.01.2012, 19:24   #100
Ferdinand456
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Zitat von JesseJames49 Beitrag anzeigen
[...] Schwierig, aber nicht unmöglich. Ich befürchte ohne kompetenten Anwalt und unabhängigem Richter wirds sehr schwierig. Niemand darf gegen seinen Willen einer psychiatrischen Begutachtung oder Untersuchung unterzogen werden.
Da muss ich korrigieren: Wenn eine Einladung vom Jobcenter kommt, irgendeinen Psychotest zu machen, muss das begründet werden. Im Moment, in dem man die Begründung verlangt, ziehen sie ihre Einladung meist wieder zurück, oder aber sie begründen es fundiert. Natürlich, wenn jemand jeden Morgen mit Alkoholfahne zum Jobcenter geht, könnte da Bedarf bestehen. Aber einfach jemanden hinschicken - das geht nicht.

Die Ärztin hier im Jobcenter hat mir gesteckt, dass ich nicht der Einzige war, der nicht kam, sie erklärte, dass "Kunden" vom Jobcenter sowieso nie diesen dubiosen Einladungen zum Psychiater folgen. Da genügt ein Schreiben und fertig. Das ist ein Jobcenter, nicht vergessen! Kein Gesundheitsamt.

Und Massenuntersuchungen von Seiten eines Arztes oder Psychiaters, nur weil die Betroffenen arbeitsuchend sind, das gab es das letzte Mal im Arbeitslager unter Hitler. Das ist alles nicht mehr so einfach durchzuziehen in einer Demokratie.

Jemanden zum Gesundheitsamt einladen - das ist das Eine. Jemanden aber zum Arzt eines Jobcenters einladen und ihm gleichzeitig drohen, wenn er nicht kommt, verliert er 60 Prozent seiner Existenzgrundlage, das ist das Andere. Das muss fundiert begründet werden. Wo kämen wir sonst hin? Und das wissen die. Sie versuchen es, aber sie dürfen es nicht.
Ferdinand456 ist offline  
 

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