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Start > > > > -> Dreiste BILD-Hetze gegen Hartz-IV Bezieher


 

 

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Alt 21.05.2011, 00:35   #76
jockel
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Standard AW: Dreiste BILD-Hetze gegen Hartz-IV Bezieher

Zitat von Hoffmannstropfen Beitrag anzeigen
Irgendwie scheinst Du in einer anderen Welt zu leben was Deine Wahrnehmungen angeht.
Dann ist Dir auch bestimmt nicht der Unterschied z.B.im Strassenbild von Dresden oder was auch immer,von vor der Wende und jetzt aufgefallen?
Mir schon.Ich war Anfang 1991 in Dresden und fühlte mich im Nachkriegs Deutschland der 50 er Jahre.
Aber was solls,ich gönne Dir gerne Deine Ostalgie.
Hoffmannstropfen sind Dresdens Dreckecken aufgefallen?

Du kannst nicht erwarten, daß Pinguin den Bauzustand Dresdner Stadtteile kennt, wenn er südlich von Berlin in der Mark Brandenburg wohnt - dort singt man doch Brandenburgs Landeshymne "Steige hoch Du roter Adler" und nicht "Sing mei Sachse sing!"

Jürgen Hart - Sing mei Sachse sing Video - Uweleipzig - MyVideo

YouTube - ‪Jürgen_Hart_-_Willems_Kneipe_(HQ).mp4‬‏

Mir und dem MDR sind Dredens Dreckecken auch aufgefallen. Der MDR brachte eine ganze Weile so eine eigene Kritik-Sendungsreihe "Schandfleck" (Moderation Ines Klein) zu Bauruinen, wo Westeinrichter sich um ihr wiedererlangtes Grundstückseigentum in Sachsens Orte nicht kümmern. Die schlimmsten Fälle erhielten sogar Preise. Was Dreden betrifft: Das Dresdner Ordnungsamt musste diese Gebäude oft notdürftig sichern.

Was es aber auch in Sachsen gibt, speziell in Görlitz: Dort spendiert jährlich einmal ein anonymer Gönner eine halbe Million Euro zur Sanierung maroder Bausubstanz, die kulturgeschichtlich erhaltenswert ist.

Millionenspenden: Der geheime Mäzen von Görlitz - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama

Spender der Altstadtmillion für Görlitz will Geldhahn zudrehen - Mitteldeutschland - Nachrichten - LVZ-Online
jockel ist offline  
Alt 21.05.2011, 01:39   #77
jockel
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Standard AW: Dreiste BILD-Hetze gegen Hartz-IV Bezieher

Zitat von Hoffmannstropfen Beitrag anzeigen
Es wurde auch in der DDR hart gearbeitet,aber es gab auch viele Stellen,die eigentlich überflüssig waren aber eben eingerichtet wurden um eine DDR ohne Arbeitslose vorzuzeigen.
Die alte Bildzeitungs-Leier vom faulen, rumgammelnden Ossi, der nie arbeiten konnte.

Aber in einem hast Du recht: Betriebsparteileitungen, Verantwortliche für Kampftruppen, Zivilverteitigung, DSF, FDJ, Verbindungsleute zur Stasi hätte man sich in den Betrieben schenken können.

Aber sowas gibt's auch in Westunternehmen mit anderer Etikettierung, die Verbindung zum lokalen schwarzgelben Filz pflegen.

Zitat von Hoffmannstropfen Beitrag anzeigen
1.Was war denn das DDR Geld noch wert?Und das lag nicht an der BRD sondern war international geschuldet..
Der damalige Umtausch war ein riesiges Geschenk vom Dicken und entsprach keinesfalls den wirklichen Verhältnissen.

Der Traum vom Westgeld ? Die Einführung der D-Mark | MDR.DE
Ich erinnere wie Adenauer radikal mit seiner Westallierten-Bande den Osten finanziell ruinieren wollte: Mit der Einführuing der D-Mark 1948 in der Trizone. --> Währungsreformen in Deutschland und Deutsche Mark und Währungsreform 1948 bzw.

Währungsreform 1948 (Westdeutschland)

Jockel: Wer hat das aus dem Einigungsvertrag verbriefte Eigentumsrecht auf sichere Altersrenten der Ossis durch zwei bundesdeutsche Raubgesetze ständig zusammengestrichen und Ansprüche nicht anerkannt?

Zitat von Hoffmannstropfen Beitrag anzeigen
... Kannst Du das genauer erklären?
Hast Du schon mal was von den Rentenanpassungsgesetzen gehört?

RAG 1989, RAG 1991. Es kann noch andere bundesdeutsche Rentenraubgesetze gegen Ossis geben.

Rentenanpassung: Das Gefälle zwischen Ost und West bleibt - Politik - Tagesspiegel

20 Jahre Zwangseinheit und immer noch Unterschiede in Löhnen, Gehältern und Renten - aber in den Lebenshaltungskosten sind wir gleich. Die Arbeitslosigkeit ist im Osten um ein Vielfaches höher, genauso wie die Prekärbeschäftigung und Tarifflucht der AG.

Verfassungskonformität der Rentenkürzung fraglich | MDR.DE

Altersarmut ? Renten werden immer geringer | MDR.DE

Rente: Grüne wollen Ost-Vorteile abschaffen | MDR.DE

Ostrentner kämpfen seit Jahren um höhere Rente | MDR.DE

Ungerechtigkeit nach Fehler bei Rentenberechnung | MDR.DE

Künftigen ostdeutschen Rentnern droht Altersarmut | MDR.DE

http://www.volkssolidaritaet.de/cms/...e2011_End1.pdf
jockel ist offline  
Alt 21.05.2011, 02:01   #78
Donauwelle
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Donauwelle Donauwelle
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Standard AW: Dreiste BILD-Hetze gegen Hartz-IV Bezieher

Zitat von jockel Beitrag anzeigen
Donauwelle ist ein Seifensieder aufgegangen. Klasse! Ihm oder Ihr fällt auf, daß profitorientierte Wirtschaft nicht viel von langlebigen Erzeugnissen hält, weil man damit keinen Umsatz machen kann. Will man zügellose Konsumtion unter kapitalistischen Bedingungen, dann braucht man in den Erzeugnissen und Leistungen Sollbruchstellen, die nach gewissen Gebrauchszeiten das Erzeugnis oder die Leistung unbrauchbar werden lassen. Statt Gußteile aus Alu nimmt man Plaste in Getriebe von Haushaltgeräten.

Deshalb verkürzt man auch die Lebens- und Entwicklungszeiten von Produkten und wirft sie unausgereift auf den Markt. Folge: Montagsprodukte, Rückrufaktionen, Eine Produktgeneration löst die Nächste ab und sind untereinander nicht kompatibel oder standardisiert. Im Prinzip unsinnige Materialverschwendung, wenn man Energie, Material und Rohstoffe sparen will.

Gleiches sieht man in der Software. Da jagt eine Programmgeneration die Andere.

Kurzlebigkeit sieht man auch in der Anwendung von Klauseln im Verbrauchsrecht.

Wann ist Langlebigkeit von Vorteil?

Donauwelle brachte ein gutes Beispiel:

Landmaschinen wie Traktoren für den Kleinbauern mit langlebigem Zubehör und Anbaugeräten. Das schafft Kundenbindung.

Deutsche Traktor-Legenden

DasErste Mediathek [ARD] - Reportage / Dokumentation - Deutsche Traktor-Legenden (1)-

DasErste Mediathek [ARD] - Reportage / Dokumentation - Deutsche Traktor-Legenden - Teil 2

Ich tippe mal, wo Donauwelle wohnen könnte: in Gaubödenregion Niederbayerns - typisch ertragreiche Landwirtschaftsgegend voller guter Lößböden mit Straubing im Zentrum
Von deiner Art zu schreiben, könnte man sich angegriffen fühlen...

Nein - ich habe mit Landwirtschaft nichts am Hut - ich wohne zwar noch in Bayern, aber gleichzeitig im Rhein-Main-Gebiet. Die letzte Kuh und das letzte Schwein sind in meinem Wohnort wohl noch vor meiner Geburt gestorben.

Aber deine These ist auch nicht so ganz stimmig. Es ist ja nicht so, dass nur das Angebot steuert, was gekauft wird, sondern es ist auch der Nachfrager, der darüber mitbestimmt.

Der Otto-Normal-Kunde will die langlebigen Produkte nicht mehr - er wirft sie weg, auch wenn sie ihre alte Funktion noch haben. Und es gibt auch keinen großen Gebrauchtmarkt für diese.

Und der Nachfrager setzt eben auf ein mehr an billigen - schneller auswechselbaren Produkten. Produkte ala Großmutter sind nicht mehr En Vogue. Man kauft eben lieber 3 Paar Schuhe der aktuellen Mode zu 30 EUR - anstatt langlebige für 90 EUR. Kauft lieber billige Sperrholzmöbel als Anzusparen um dann langlebige Massivholzmöbel zu besitzen und wirft lieber Sachen weg, die noch funktionieren, die aber nicht mehr modern sind und kauft sich neueres. Der alte Herd mit den 4 Kochplatten hatte ja noch funktioniert, das Ceranfeld dann auch noch - aber man muss ja das Feld mit den Induktionsplatten haben - am besten zusammen mit einem selbstreinigenden Herd in einer neuen Küche, die dem neuesten Design gerecht wird.

Das ist nicht nur eine Sache der Neuzeit - der Trend ist schon seit den 60ern oder 70ern zu spüren. Aber es ist nicht nur einseitig von der Wirtschaft befördert um mehr Umsatz zu machen, sondern es ist auch eine Sache des Nachfragers.

Es bringt nichts, Ost-1985 mit West-heute zu vergleichen - besser wird es, wenn man in der jeweiligen Epoche bleibt.

Hätten Ostdeutsche 1995 ihre Ostprodukte weiterhin kaufen wollen, hätten wohl mehr Ostbetriebe überlebt. Fürs Weiterführen von Ostbetrieben und für die Sanierung der Betriebe gab es massenhafte Subventionen - wenn sich das irgendwie gelohnt hätte, man Gewinn erwirtschaften hätte können, hätte man viele Betriebe nicht niedergehen lassen. Zieht die rosarote Brille aus. Das es mal Fehler gab und nicht immer alles menschenmögliche gemacht wurde, das man manchmal ggf. einen längeren Atem gehabt haben könnte, ist da was anderes. Aber gesunde, moderne Betriebe mit wirtschaftlich hohem Potential wurden nicht plattgemacht. (auch wenn sich das manche wohl so rosarot ausmalen).
Donauwelle ist offline  
Alt 21.05.2011, 04:36   #79
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Standard AW: Dreiste BILD-Hetze gegen Hartz-IV Bezieher

Zitat von Donauwelle Beitrag anzeigen
Das hat nichts mit BRD oder DDR zu tun...

Mein Ex-Schwiegerstiefvater in den USA nutzt jetzt noch einen John-Deere-Traktor aus den Vorkriegsjahren. Einige der Sachen in deren Haushalt ist auch schon sehr alt. Amerikanische Produktion.

Mein Mixer ist von 1972, meine Küchenmaschine aus ähnlichen Jahren, ich habe noch einen funktionierendes Haartrockenteil (ist aufblasbar für Lockenwickler etc. - ich nutze es eher mal, wenn ich mir eine Haarkur draufmache zum Bessereinwirken) meiner Oma aus ähnlicher Zeit, ein Bügeleisen, eine Pfanne und Metallsiebe, die wohl noch 50er oder 60er sind. Alles BRD und alles noch in häufiger Nutzung.

Damals wurde nicht soviel Elektronik in die Sachen gebaut - die ist nämlich häufig das, was störanfällig ist und wohl auch nicht so sehr auf kurzlebig gemacht. Dafür waren die Geräte teurer (nicht wegen Schickimicki oder Design) und wurden auch nicht beim Aldi verramscht.
Hast Du recht.
Mutterns Waschmaschine Siemens Lavamat hat 36 JJahre gehalten. Kostete aber auch als B-Ware mit Angestelltenrabbat einen Monatslohn. B-Ware war der Trick jemand machte einen Bleistiftstrich aufs Blech.......
__

Stellt endlich das Dummschwätzen von "Hinterbänklern" unter Strafe.
Eigentlich sollte hier was über die FDP und ihre Wichtigkeit für die BRD stehen.
Lieber was von Armin Rohde: Die Jobs, um die Die sich drücken, gibts garnicht!
Clint ist offline  
Alt 21.05.2011, 09:56   #80
sogehtsnich
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Standard AW: Dreiste BILD-Hetze gegen Hartz-IV Bezieher

Zitat:
...aber es gab auch viele Stellen,die eigentlich überflüssig waren aber eben eingerichtet wurden um eine DDR ohne Arbeitslose vorzuzeigen.
Naja, darüber braucht sich heute wohl keiner aufregen!
Wenn man bedenkt, wieviele unnütze Behörden und Co. allein der Staat aufrecht erhält, die keine Sau braucht und die nur den Zweck haben, Beamte zu beschäftigen.
__

Wenn das Böse die Dreistigkeit hat, muß das Gute den Mut haben!
sogehtsnich ist offline  
Alt 21.05.2011, 11:07   #81
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Standard AW: Dreiste BILD-Hetze gegen Hartz-IV Bezieher

"Sie nennen es Demokratie, aber es ist keine", skandierten die Demonstranten.

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Alt 21.05.2011, 12:18   #82
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Zitat von Donauwelle Beitrag anzeigen
Von deiner Art zu schreiben, könnte man sich angegriffen fühlen...

Nein - ich habe mit Landwirtschaft nichts am Hut - ich wohne zwar noch in Bayern, aber gleichzeitig im Rhein-Main-Gebiet. Die letzte Kuh und das letzte Schwein sind in meinem Wohnort wohl noch vor meiner Geburt gestorben.

Aber deine These ist auch nicht so ganz stimmig. Es ist ja nicht so, dass nur das Angebot steuert, was gekauft wird, sondern es ist auch der Nachfrager, der darüber mitbestimmt.

Der Otto-Normal-Kunde will die langlebigen Produkte nicht mehr - er wirft sie weg, auch wenn sie ihre alte Funktion noch haben. Und es gibt auch keinen großen Gebrauchtmarkt für diese.

Und der Nachfrager setzt eben auf ein mehr an billigen - schneller auswechselbaren Produkten. Produkte ala Großmutter sind nicht mehr En Vogue. Man kauft eben lieber 3 Paar Schuhe der aktuellen Mode zu 30 EUR - anstatt langlebige für 90 EUR. Kauft lieber billige Sperrholzmöbel als Anzusparen um dann langlebige Massivholzmöbel zu besitzen und wirft lieber Sachen weg, die noch funktionieren, die aber nicht mehr modern sind und kauft sich neueres. Der alte Herd mit den 4 Kochplatten hatte ja noch funktioniert, das Ceranfeld dann auch noch - aber man muss ja das Feld mit den Induktionsplatten haben - am besten zusammen mit einem selbstreinigenden Herd in einer neuen Küche, die dem neuesten Design gerecht wird.

Das ist nicht nur eine Sache der Neuzeit - der Trend ist schon seit den 60ern oder 70ern zu spüren. Aber es ist nicht nur einseitig von der Wirtschaft befördert um mehr Umsatz zu machen, sondern es ist auch eine Sache des Nachfragers.

Es bringt nichts, Ost-1985 mit West-heute zu vergleichen - besser wird es, wenn man in der jeweiligen Epoche bleibt.

Hätten Ostdeutsche 1995 ihre Ostprodukte weiterhin kaufen wollen, hätten wohl mehr Ostbetriebe überlebt. Fürs Weiterführen von Ostbetrieben und für die Sanierung der Betriebe gab es massenhafte Subventionen - wenn sich das irgendwie gelohnt hätte, man Gewinn erwirtschaften hätte können, hätte man viele Betriebe nicht niedergehen lassen. Zieht die rosarote Brille aus. Das es mal Fehler gab und nicht immer alles menschenmögliche gemacht wurde, das man manchmal ggf. einen längeren Atem gehabt haben könnte, ist da was anderes. Aber gesunde, moderne Betriebe mit wirtschaftlich hohem Potential wurden nicht plattgemacht. (auch wenn sich das manche wohl so rosarot ausmalen).
Du brauchst Dich von mir nicht angegriffen zu fühlen. Dafür gibt es überhaupt keinen Grund.

Wenn Du im Rhein-Main-Gebiet wohnst, dann würde ich sagen ab dem Mainviereck bis runter an den Untermain. Und wenn dort keiner mehr Vieh sich hält, dann muß der Weinbau maßgeblich bestimmend sein.

Das Wegwerfverhalten wird von beiden Seiten bestimmt - Anbieter und Nachfrager und trotzdem von der Wirtschaft gesteuert. Das Schlüsselwort heißt aggressive Werbung und Reklame. Der Oberbegriff dazu heißt Marketing. Der Marketingdreck schwappte von den USA in den 20er, 30er Jahren nach Europa und nistete sich in Westeuropa so richtig nach dem II. Weltkrieg ein. Wenn der Markt gesättigt ist, dann weckt die Wirtschaft mit Werbung und Reklame Bedürfnisse, die gar nicht nötig sind.

Warum muß man Waren haben, die der Nachbar und Kollege noch nicht hat oder warum muß man ihn übertrumpfen?

Das schüren von Konkurrenzdruck, von Neid, Gier und Mißgunst aus unternehmerischen Profitgründen geht mir sowas auf den Zeiger. Marketing kann ich aus betriebswirtschaftlicher Sicht eines Unternehmers als Mittel nachvollziehen, um den Absatz anzukurbeln, um sich auf dem zum Überdruß schon gesättigten Markt und von Konkurrenzanbietern zu behaupten, aber aus Sicht der Verbraucher ist Marketing völlig überflüssig und erst recht, wenn man die Bevölkerung mit Kündigung und Arbeitslosigkeit beglückt hat.

Und genau das ist der Punkt, wo die Marketingstrategie der Unternehmer sich von der Absatzförderung langlebiger Produkte in Ramschartikel ändert. Die Unternehmen passen ihre Produktionssortimente der Kaufkraft der Verbraucher an, eben so wie sie die Menschen mit ihren Sozialvorstellungen Richtung verschlechterter Lebenslage verwöhnten.

Der Verbraucher verhält sich wider besserer Vernunft und Erfahrung, wenn er Billigwaren kauft. Dann zahlt er meist doppelt und dreifach drauf und unterstützt so noch durch sein Kaufverhalten die Aufrechterhaltung von Prekärarbeit. Wenn Qualitätsware nicht mehr an arbeitslos gemachter Bevölkerung absetzbar ist, dann braucht man in den Betrieben auch keine Facharbeiter, Meister und Ingenieure mehr. Dann ändert man in diesen Betrieben mit den Warensortimenten auch die Belegschaftsstrukturen Richtung Un- und Angelernte. Die Umsatzverluste an höherwertigen Waren gleicht der Unternehmer aus durch Akkordproduktion, durch Tonnenideologie minderwertiger Artikel, durch weitere Zergliederung der Arbeitsgänge von komplexere in einfachere Arbeitsschritte. Also genau das Gegenteil wie sich Produktion entwickeln sollte. Wenn die Menschen sozial schlechter gestellt werden und weniger verdienen, dann spart man auf lange Sicht an den Sozialsystemen oder kann sie gleich völlig demontieren. Und genau diese Strategie verfolgen die schwarzgelben christlich-neoliberalen Schweinepriester und kapitalistisch verseuchten SPD-Hinternkriecher - Weg mit allem Sozialen an einer Marktwirtschaft.

Ursache: In Privatwirtschaft steht die Profit- und Machtgeilheit des Unternehmers im Mittelpunkt und nicht die soziale Höherentwicklung der Betriebsbelegschaften. Menschenwürde steht nur als hohle Phrase im Grundgesetz, die Mal Gegenstand einer gelegentlichen Sonntagspredigt beiläufig sein kann. Im Kapitalismus ist der arbeitende Mensch degradiert zu einer käuflichen Ware. Mehr sieht der Unternehmer in seiner Belegschaft nicht, als nur einen zu minimierenden Kostenfaktor. Hauptsache der Unternehmer hat seinen Hintern immer warm gehalten und abgesichert.

So entledigen sich die Unternehmer der höher ehemals unbefristetet, gut bezahlten Qualifizierten und jagt diese in die Arbeitslosigkeit. Auch die Beschäftigtenstruktur ändert sich - nicht nur in den Anforderungen an die Qualifikation und Berufserfahrung, sondern auch an den sozialen Schutz. Aus gut bezahlten Vollerwerbsarbeitsplätzen wird eine Vielzahl minderwertiger, befristeter, tariffreier Arbeitsplätze.

Du hast recht mit dem unsinnigen Kaufverhalten der Ostdeutschen nach der Wende, die sich von Westartikeln verführen ließen, die viel Gebrauchswert und eine schöne Hülle versprachen. Häufig blieb es beim leeren Versprechen. Die westdeutsche Politik und Wirtschaft erreichte damit eins - für sich kurzfristig zusätzliche Märkte und den Vorteil, daß der ostdeutschen Wirtschaftskonkurrenz die Kundschaft wegblieb. So beschleunigte westdeutsche Politik und Wirtschaft mit Hilfe ihrer Helfershelfer in der Treuhand den Ruin der ostdeutschen Wirtschaft. Es ist doch bezeichnend, daß häufig die Produktionsstätten im Westen blieben, die brauchten ihre Kapazitäten nur hochzufahren und im Osten keine gleichwertigen Arbeitsplätze schufen. Der kolonialisierte Osten war nur der minderwertige Absatzmarkt für die für doof erklärten Ossis, die so geil auf Westware waren.

Die gesunde ostdeutsche Wirtschaftskonkurrenz, die auf ihren Produkten sitzenblieb, konnte die westdeutsche Wirtschaft zum Spottpreis mit Hilfe der Treuhand zu symbolische Märker reihenweise aufkaufen, ihnen ihre Absatzmärkte stehlen und dann die ostdeutschen Firmen entgültig dicht machen. So ersparte sich die Westwirtschaft die eigene, grundhafte Markterschließung des osteuropäischen Wirtschaftsraums.

Die ost- und westdeutsche Bevölkerung war nach der Wende nie gleichberechtigt und soll es auch in Zukunft nie werden. Hier regiert von Westen aus die unternehmerische Heimtücke und Hinterlist - wesenstypisch für privatwirtschaftlich geführten Kapitalismus. Der Nachwendeosten wurde von anfang an als ausplünderungsfähige Immobilie betrachtet - aussaugen, wegwerfen und weiter nach Osten und heuschreckenmäßig so weiterverfahren.

Und wenn im deutschen Osten und in Osteuropa in die Infrastruktrur investiert und modernisiert wurde, dann nur im Interesse der sich im Osten einnistenden Kolonialherren.

Welcher Ossi ist denn noch auf heimischen Boden Eigentümer von Firmen oder privatem Hab und Gut?
jockel ist offline  
Alt 21.05.2011, 13:33   #83
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Standard AW: Dreiste BILD-Hetze gegen Hartz-IV Bezieher

Zitat von jockel Beitrag anzeigen

Welcher Ossi ist denn noch auf heimischen Boden Eigentümer von Firmen oder privatem Hab und Gut?
Abgesehen vom üblichen BlaBla.....guter Osten -böses West Kapitalistenschwein ein paar Zahlen.

2006 waren von 1000 Unternehmen inden neuen Bundesländer 272 in privater Hand.

http://www.vwl.wi.tum.de/forschung/f...rfolgreich.pdf

Zitat:
39 Prozent der Haushalte verfügen über Haus- und Grundbesitz

Insgesamt 39 Prozent der privaten Haushalte in Sachsen haben im Januar 2008 Grundvermögen in Form von unbebauten Grundstücken, Wohnhäusern, Eigentumswohnungen und sonstigen Gebäuden besessen. Das seien 838 000 Haushalte gewesen, teilte das Statistische Landesamt am Dienstag in Kamenz mit. Dieser Anteil entspricht dem Durchschnittswert für die neuen Bundesländer und Berlin-Ost. Im früheren Bundesgebiet besaßen dagegen die Hälfte der Privathaushalte Grundvermögen, im Bundesdurchschnitt waren es 48 Prozent.

61 Prozent der privaten Haushalte mit Haus- und Grundbesitz besaßen den Angaben zufolge ein Einfamilienhaus, 12 Prozent der Haushalte verfügten über ein Zweifamilienhaus und 15 Prozent über eine Eigentumswohnung.
39 Prozent der Haushalte verfügen über Haus- und Grundbesitz :: info tv leipzig - leipzig news - leipzig nachrichten

Zitat:
Zwischen dem früheren Bundesgebiet und den neuen Ländern und Berlin-Ost gibt es immer noch Unterschiede beim Anteil der Haus- und Grundbesitzer, auch wenn diese geringer geworden sind. Anfang 1993 zeigten die Ergebnisse der ersten gesamtdeutschen EVS eine Haus- und Grundbesitzerquote von 50% im früheren Bundesgebiet und 28% in den neuen Ländern und Berlin-Ost. Das war eine Differenz von 22 Prozentpunkten. In den folgenden Jahren näherte sich die Haus- und Grundbesitzerquote in Ostdeutschland immer mehr der Quote in Westdeutschland an. Bis Anfang 2008 (West: 50%, Ost: 39%) hat sich die Differenz im Vergleich zu 1993 auf 11 Prozentpunkte halbiert.
48% aller privaten Haushalte in Deutschland verfügen Haus- und Grundbesitz | Pressemitteilungen-online.de

Komisch,das steht aber Deinen Ausführungen über die armen
Ostdeutschen sehr entgegen.
Aber wahrscheinlich sind alle Statistiken gefälscht.
Hoffmannstropfen ist offline  
Alt 21.05.2011, 17:11   #84
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Was erwartest Du den von Statistiken der CDU- und FDP-Gangster?

Die müssen doch alles in schönen Farben darstellen, was die so für Aufbauwunder vollbringen. Das die flächtendeckend eine Deindustrialisierung und Massenarbeitslosigkeit organisierten, darf einfach in deren Statistiken nicht vorkommen. Und wenn was aufgebaut wird, dann fließen Fördermittel, Zuschüsse und Steuergeschenke befristet an Ihresgleichen. Sind die Fristen abgelaufen, hauen die wieder mit Sack und Pack zum nächsten Abkassieren ab.
jockel ist offline  
Alt 21.05.2011, 18:50   #85
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genervter
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Standard AW: Dreiste BILD-Hetze gegen Hartz-IV Bezieher

Ach Leute, dieses Ost West Gequatsche kann doch keiner mehr hören. Und was die Verschuldung der einzelnen Staatssysteme angeht, hier mal etwas für die "Westlichen Hardliner"

... ein Dossier der Uni-Bremen über den wahren Stand der DDR Wirtschaft und deren Verschuldung im Vergleich mit dem der BRD ...

http://www.memo.uni-bremen.de/docs/m2706b.pdf


Hier mal daraus ein treffendes Zitat:

"Bezogen auf das BIP von 313 Mrd. DM für das letzte Jahr der SED-Herrschaft (1989) war die Staatsverschuldungsquote 27,6 % hoch. Demgegenüber betrug die BRD-Staatsverschuldung 1990 929 Mrd. DM oder 41,8 % des BIP.
Damit lag die Staatsverschuldung der DDR-Bevölkerung Ende 1990 pro Kopf bei 5.384,- DM (bei einer mittleren Wohnbevölkerung von 16.028 Mio. Personen). Die westdeutsche Bevölkerung brachte demgegenüber je Einwohner ca. 15.000,- DM öffentliche Schulden ins Vereinigungsjahr 1990 mit. Die tatsächlichen öffentlichen Schulden 1990 je Einwohner der DDR betrugen danach 35,9 % derjenigen der westdeutschen Bürger. Wo sollte also eher ein
„Staatsbankrott“ thematisiert bzw. untersucht werden?"

Nur mal so als kleiner Denkanstoß

Übrigens ich bin "Ossi"
genervter ist offline  
Alt 21.05.2011, 19:15   #86
Donauwelle
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@Genervter

Du kannst nicht nur einen Punkt als Kernzahl heranziehen. Wer denkst du ist reicher...

Herr A verdient 50.000 EUR. Er wohnt in einem neuen Haus, das auf dem aktuellen technischen Stand ist und 250.000 EUR Zeitwert hat, fährt einen neuen Mercedes mit 80.000 EUR Marktwert und hat 100.000 Schulden.

Herr B verdient 50.000 EUR. Er wohnt in einem uralten Haus mit löchrigen Ziegeln und undichten Rohren, Zeitwert hat das Haus nur wegen des Grundstücks noch ca. 30.000 EUR, er fährt einen 20-Jahre-alten Toyota, den er ggf. noch für 500 EUR verkaufen könnte und hat nur 50.000 EUR Schulden...

Genau diese Statistik hast du verglichen - Herr A ist die BRD 1990, Herr B ist die DDR - die Beziehung auf den BIP habe ich dadurch gelöst, dass beiden gleich viel verdienen...
Donauwelle ist offline  
Alt 22.05.2011, 09:45   #87
sogehtsnich
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Statistiken......ein Herr Dudelmoser hat eine Mio. Euro, ich hab nichts.
Rein statistisch gesehen, hat jeder von uns eine halbe Mio. Euro!
__

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sogehtsnich ist offline  
Alt 22.05.2011, 11:56   #88
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Jasper
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Standard AW: Dreiste BILD-Hetze gegen Hartz-IV Bezieher

Den Bürgern der DDR ging es doch - wie der Umwelt hier übrigens auch - so schlecht , weil der Westen alles hier als Billiglohnproduktionsstandort nutze !
Und wie heute in z.B. China , war es den Unternehmern ebenso wie den Bürgern/Konsumenten dabei letzendlich egal unter welchem System und Arbeits-Lebensbedingungen produziert wurde und nun in andere Länder verlagert wird - Thema Mitschuld !
Geiz war damals schon geil und nun spielen sich seid über zwanzig Jahren die "Wohltäter" als Retter auf und kritisieren im nachinein alles was auch sie mitverbockt haben und loben nur das , was sie angeblich nach der Wende verbessert haben , treten teilweise immer noch 20 Jahre nach der Wende wie die Kolonialherren auf .
Wie ich schon mal schrieb - es wird schon immer auch gegen die Bürger der sog. neuen Bundesländer mit den gleichen Mitteln wie gegen die Griechen gehetzt , besonders von denen die gut davon gelebt haben - auch der Springerverlagt verdankt einen grossen Teil der Schlagzeilen doch nur dem Ost-West Konflikt
Jasper ist offline  
Alt 22.05.2011, 17:09   #89
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Man merkt's sehr deutlich, daß die Einheit zwanghaft erzeugt und künstlich durch die Horde um den fetten Kohlsack konstruiert wurde. Der war zum Zeitpunkt 1989 mit seiner Unternehmerpartei in dem Zustand wie heute das Merkel aus der Uckermark. Der Fall der Mauer fiel ihm in den Schoß und solche gierigen Säcke sahen die einmalige Gelegenheit, sich den Erfolg der revoltierenden DDR-Demonstranten für sich zu verwenden.

Die Einheit war kein Verdienst von Kohl und Consorten, sondern wurde hochgepusht von den Unternehmerverbänden und ihren medialen Blasorchestern. Die waren scharf aufs billigste Einsacken der Immobilien und der DDR-Betriebe. Deshalb auch ihr Bestreben mit der Privatisierung von allem, was ihnen und ihren Strohmännern zwischen die Greifer kam.

Anfangs hieß die Losung bei den Montagsdemos: "Wir sind das Volk!" und nicht ein Volk.

Das die Ostdeutschen zusammen mit ihren "reichen Brüdern und Schwestern" aus den "Westzonen" gemeinsam die Angeschmierten sind, merkt man sehr deutlich, da wir alle gemeinsam in Prekärbeschäftigung, Arbeitslosigkeit und Altersarmut gelandet sind oder noch landen werden. Mit westdeutschen, konsumverwöhnten Micheln ist die Wiederholung einer friedlichen Revolution, das Davonjagen und Entmachten einer machtmißbrauchenden, verschwenderischen, kriegsfreudigen Bundesregierung nicht zu erwarten. Die Bande in CDU/CSU/FDP macht da in ihrer Profit- und Machtgier keinen Unterschied. SPD und Bündnisgrüne sind als Hinternkriecher in hinterwärtige Unternehmeröffnungen keinen Deut besser. Das haben sie bewiesen.

Warum müssen wir denn uns deren verlogenen Statistiken über den Wendezustand der DDR und den Wohltatsleistungen dieser Ganoven bedienen?

Das ist doch alles nur gefälschte und erfundene Geschichts-Siegerlektüre von unterdrückenden Ganoven, die uns gemeinsam schinden.

Betrachten wir besser wie unten an der Basis die Menschen leben, was sie für Probleme zu lösen haben. Und dieses Herrenmenschendeutschland mit seiner bekloppten Hymne von Deutschland über alles in der Welt ist nicht der Nabel davon. Blasen wir uns nicht so auf und stellen wir uns nicht als Edelmenschen gegenüber unseren Nachbarn in Europa auf.

Wir merken es doch wie kompetent unsere profit- und machtgeilen Regierungs-, Banken- und Wirtschaftsganoven sind, die nur auf eine Währungsunion, Privat- und Marktwirtschaft setzen. Die wollen ihre Wertemaßstäbe vom Raffen, Lügen und Betrügen uns einbleuen. Die erzeugen nur soziales Chaos, weil die nur an sich denken und über Leichen gehen.

Für mich ist Marktwirtschaft das Allerletzte in den letzten 20 Jahren gesammelten Lebenserfahrungen. Zwischenmenschliche Umgangsformen werden in die Gosse geworfen und mit Dreck besudelt. Wer uneigennützig ist, wer kollegial und solidarisch handelt, wer Schwächeren weiterhilft, wird als lebensuntüchtiger Außenseiter betrachtet, der gefälligst schnell zu verrecken hat. Solchen Menschen gesteht man keine Sozialkompetenz zu, sondern nur denen, die auf Ihrer Abschußliste genügend über den Tisch gezogene Opfer präsentieren können.

Wenn das die gefragten "Softskills" sein sollen, dann gute Nacht b e s c h i s s e n e s eitles Herrscher- und Unternehmermanagement.

Lenin sagte einmal sinngemäß: "Die Umwelt formt den Menschen." Recht hat er. Die gesellschaftlichen Verhältnisse des Westens und die des Ostens haben in 40 Jahren grundlegend die Einstellung und das Wertebild verschieden geprägt. So schnell kann man die nicht vereinheitlichen, auch wenn man es gern mit Verblödungsmedien, Brot-und-Spiele-Veranstaltungen und gemeinsame Verarmung möchte.

Bleiben wir miteinander geistig wach und lassen wir uns nicht über den Löffel balbieren und Vorbilder akzeptieren, die es vom Tellerwäscher zum Millionär geschafft hätten. Auf ehrliche Art und Weise wird keiner zum Millionär. Die haben immer Dreck am Stecken in ihrer Karriere.

Das ist doch nicht unsere Leitkultur, oder?
jockel ist offline  
Alt 22.05.2011, 17:56   #90
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Standard AW: Dreiste BILD-Hetze gegen Hartz-IV Bezieher

Es gibt Menschen,die sonnen sich geradezu in ihrer Opferrolle.

Da ist jede Diskussion sinnlos.

Nur ein kleiner Denkanstoss noch:
Warum hat der grosse Bruder und der DDR in Jahrzehnten in beidseitig ständig gepriesener unverbrüchlicher Freundschaft, plötzlich die DDR sang und klanglos dem bösen Klassenfeund quasi auf einem silbernen Tablett überreicht?

Vielleicht alleine aus dem Einen Grund,sie wollten diesen maroden Staat loswerden in dem es für sie nichts mehr zu holen gab.
Statt dessen teure Truppenstationierungen, wo doch auch in der Heimat die Kassen klamm waren.
Hoffmannstropfen ist offline  
Alt 22.05.2011, 23:49   #91
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Zitat von Hoffmannstropfen Beitrag anzeigen
Es gibt Menschen,die sonnen sich geradezu in ihrer Opferrolle.

Da ist jede Diskussion sinnlos.

Nur ein kleiner Denkanstoss noch:
Warum hat der grosse Bruder und der DDR in Jahrzehnten in beidseitig ständig gepriesener unverbrüchlicher Freundschaft, plötzlich die DDR sang und klanglos dem bösen Klassenfeund quasi auf einem silbernen Tablett überreicht?

Vielleicht alleine aus dem Einen Grund,sie wollten diesen maroden Staat loswerden in dem es für sie nichts mehr zu holen gab.
Statt dessen teure Truppenstationierungen, wo doch auch in der Heimat die Kassen klamm waren.
Der große Bruder erhoffte sich vom Westen schöne Ablösesummen - so wie man im Profisport auch die Spieler kauft oder verkauft. Außerdem hat sich Gorbatschow mit seiner Perestroika und Glasnost übernommen und sein eigenes Land nicht mehr im Griff. Im seinem Land gab es dadurch zuviele machtgeile Säcke im Parteiapparat, in den Kombinaten und der Armee, die auch an die Futtertröge wollten. Das waren die späteren Russenmafiosi und die Oligarchen. Da konnte er sich den Luxus nicht leisten, auf seine Bruderländer aufzupassen.

Die Stationierungskosten hatten schon immer und die ganze Zeit die Besatzungsländer zu zahlen und nicht der Besatzer.

Ausländische Militärbasen in Deutschland
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Alt 23.05.2011, 09:43   #92
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Standard AW: Dreiste BILD-Hetze gegen Hartz-IV Bezieher

Der "Große Bruder" hat ja nicht nur die DDR sang & klanglos verlassen, der ganze Warschauer Pakt und selbst die UdSSR sind ja zusammengebrochen!
__

Wenn das Böse die Dreistigkeit hat, muß das Gute den Mut haben!
sogehtsnich ist offline  
Alt 23.05.2011, 16:33   #93
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Standard AW: Dreiste BILD-Hetze gegen Hartz-IV Bezieher

Zitat von Sobieski Johann Beitrag anzeigen
...

Was ich, auch unter ungünstigsten kaufmännischen UND menschlichen Bedingungen nie verstehen werde:

1. dieses Ossi- Wessi- Geschmarri
(das ist schon so weit weg, das tut fast schon weh)

2. Die Weinerlichkeit hier, wenn mal wieder was von der systemrelevanten Presse lanciert wird... und man hier Threads eröffnet mit 100 und mehr Antworten...
Das Ost-West-Problem hat nichts mit der angeblich notorischen Jammerei der Ossies zu tun, die Euch Wessis auf den Nerven geht. Wenn wir uns gegen Verächtlichmachung und Herabwürdigung der vom Westen abgewickelten DDR wehren, wir uns erdreisten, ein eigene Meinung zu haben, dann hat das was mit dem aufrechten Gang "in die Einheit" zu tun.

Es steht fest, daß der ostdeutschen Bevölkerung beim Abwickeln kein Mitsprache- und kein Mitgestaltungsrecht eingeräumt wurde. Die wurden im eigenen Land von Polit- und Wirtschaftsbesserwessis zu Deppen erklärt. Und genau diese Besserwessis legten in den letzten Jahren so eine hervorragende Gesellschafts-, Banken-, Wirtschafts- und Währungskrise in Europa und in der Welt hin, die sich gewaschen hat. Einer der besten Besserwessis ist ... Ackermann, der bei jeder Krise ordentlich absahnt. Deshalb soll er auch zum IWF-Chef gekürt werden.

Wer hat die friedliche Revolution zustandegebracht?

Die Montagsdemo-Ossies und kein einziger Wessi-Michel!

Das nur mal zur Erinnerung. Jetzt gibt es trotz aller West-Freiheit und West-Demokratie so ein Haufen buckelnder Gesamtdeutsche-Michel, weil die Schiß vor ihrem launenhaften AG haben, morgen mit uns die beliebte Arbeitslosigkeit teilen zu müssen. Das ist der aktuelle Erfolgzustand einer deutschen, christlich-liberalen zusammengeschusterten Einheit.

Uns geht die Überheblichkeit und Arroganz der Wessis in der Immer-noch-Sekt-und-Siegerlaune "Der ganze Osten ist meins" auf die Nerven, die den deutschen und europäischen Osten laufend schlechtreden ohne je ihren faulen Hintern in die Höhe zu bekommen, um jahrelang diesen Osten hautnah aus eigenen Erleben unter DDR- und Nachwende-Bedingungen sachkundig beurteilen zu können.

Warum kaut ihr nur die spießige Weltfremdheit und Ostgehässigkeit des christlich-liberal verseuchten Bundestagsparlament und ihrer Springermedien immer wieder?

Warum habt ihr für Euer Vereinigungsidol Kohl noch keinen goldenen Sockel zusammengezimmert?

Am Sockel kann anstelle des Spruchs von John F. Kennedy stehen "Isch bin ein Berliner!" - "Isch bin ein Pfälzer Saumagen und erhebe meine lokale Provinzspeise zum Nationalgericht für Deutschland über alles auf alle Ewigkeit! Amen!"

Wessis als Ostexperte:

Das wäre vergleichbar so wie wenn der Pabst sich zum Sexexperten erklärt. Seine Meinung zu dem Thema nimmt dem auch keiner ernsthaft ab, oder?

Unbefleckte Empfängnis bei Maria ist doch ein Widerspruch in sich. Das kann nicht mal der Pabst schlüssig erklären wie Maria vom Schatten des heiligen Geistes schwanger werden konnte. Ein Schatten wirft auch Flecken.

Der Pabst ist schon ein eigenartig katholisches Nachtschattengewächs. Ratzinger sowieso - wie Schwesterwilli eine totale Fehlbesetzung.

Oder nehmen wir mal den Realitätssinn der FDP mit ihrem Klassestand unter der 5%-Hürde. Hoffentlich landen CDU/CSU möglichst schnell auch unterhalb der 5% bei einer Wahlbeteiligung von 3% in der Bundesbeliebtheit der allerwichtigsten Politiker.

Zitat von Sobieski Johann Beitrag anzeigen
nur meine Hoffnung ist leider gering, zu sehen auch an den überwältigenden Demonstrationen oder den massenhaften neuerlichen Klagen gegen den Regelsatz - Heiliger St. Florian verschon mein Haus zünds andere an...)
Klingt wie bei den Grünen in Baden-Württemberg. Erzkonservativ, frömmig bis auf die Knochen und zugleich auf einmal grün angestrichen - gegen Atomstrom, weil's eben im Ländle auf einmal alle so machen.

Aber wollen keine Atommeiler, keine Windräder, keine Biomasseanlagen, keine Strommasten, keine Erdkabel, keine Pumpspeicherwerke im Schwarzwald vorm eigenen Grundstück haben. Das soll man anderen vor die Nase setzen.

Frage:

Wie soll bei diesen Spezialdemokraten die grüne Energie ins Haus ankommen?

Mittlerweile kommen mir diese Art bürgerliche Grüne vor wie eine besondere FDP-Truppe, nur mit Sonnenblumen getarnt.

Was nun, FDP? - heute-show - ZDFmediathek - ZDF Mediathek
jockel ist offline  
Alt 23.05.2011, 17:05   #94
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Standard AW: Dreiste BILD-Hetze gegen Hartz-IV Bezieher

Zitat von Sobieski Johann Beitrag anzeigen
1. dieses Ossi- Wessi- Geschmarri (das ist schon so weit weg, das tut fast schon weh)
Nun, dieses wäre längst weg bzw. gar nicht erst aufgekommen, gäbe es bundesweit gleichen Lohn für gleiche Arbeit; und zwar in Echt gleichermaßen für alle Geschlechter.

Zitat:
2. Die Weinerlichkeit hier, wenn mal wieder was von der systemrelevanten Presse lanciert wird... und man hier Threads eröffnet mit 100 und mehr Antworten...
Wieso ist eine Widergabe von Tatsachen gleich "Weinerlichkeit"?

Übrigens; so wie es in Spanien die Jugend ist, die eine Wende einleitet, wird es auch im restlichen Europa so sein, auch in D; die Jugend wird nicht zugucken, wie die Herrschenden einmal mehr, (da sie ja nicht besonders lernfähig zu sein scheinen), die Zukunft ihrer heranwachsenden Generationen vermasseln.
__

Wer mich zum Sparen auffordert, wird selbst der Erste sein, den ich mir einspare; sage er hinterher nicht, er hätte es so nicht gemeint.
Es ist respektlos, Dinge zu predigen, die man nicht selber lebt.
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Alt 23.05.2011, 17:26   #95
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Jasper
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Standard AW: Dreiste BILD-Hetze gegen Hartz-IV Bezieher

Besser als @jockel und @pinguin hätte ich es auch nicht schreiben können - wollte nur in meinem Beitrag #85 darauf hinweisen , das sich zur "Dreiste BILD-Hetze gegen Hartz-IV Bezieher " auch die Hetze gegen , Hartz4 , Griechenland etc. nahtlos/nach 20 Jahren der sog. Wiedervereinigung auch heute die Hetze gegen Bürger aus den sog. "neuen Bundesländern" anschliest -
Stichwort Jammerei hat Poser @Sobieski Johann nahtlos und ungefragt übernommen -
Jasper ist offline  
Alt 23.05.2011, 17:43   #96
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Standard AW: Dreiste BILD-Hetze gegen Hartz-IV Bezieher

Zitat von jockel Beitrag anzeigen
Warum habt ihr für Euer Vereinigungsidol Kohl noch keinen goldenen Sockel zusammengezimmert?
Er ist auch das "Vereinigungsidol" der Ostdeutschen. Er hat sie dreist belogen und wurde zweimal auch von den Ostdeutschen gewählt. Lafo hat 1990 die Wahrheit gesagt und hat verloren, Kohl hat gelogen und die Wahl gewonnen. Dafür das die Einheit zufällig in seiner Amtszeit "passierte", kann Kohl allerdings nichts.
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Alt 23.05.2011, 17:48   #97
Donauwelle
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Standard AW: Dreiste BILD-Hetze gegen Hartz-IV Bezieher

Zitat von pinguin Beitrag anzeigen
Nun, dieses wäre längst weg bzw. gar nicht erst aufgekommen, gäbe es bundesweit gleichen Lohn für gleiche Arbeit; und zwar in Echt gleichermaßen für alle Geschlechter.

Wieso ist eine Widergabe von Tatsachen gleich "Weinerlichkeit"?

Übrigens; so wie es in Spanien die Jugend ist, die eine Wende einleitet, wird es auch im restlichen Europa so sein, auch in D; die Jugend wird nicht zugucken, wie die Herrschenden einmal mehr, (da sie ja nicht besonders lernfähig zu sein scheinen), die Zukunft ihrer heranwachsenden Generationen vermasseln.
Nun - ein gleicher West-/Ostlohn wäre ok, wenn alle Bedingungen gleich sind. Die sind es aber nicht. Die Kaufkraft eines Euros ist in Ostdeutschland immer noch viel höher als die in den meisten Teilen Westdeutschlands. Dass das teilweise ein Zirkelschluss ist - Produkte sind billigern, wenn die Löhne niedriger sind und umgekehrt - ist was anderes. Dazu bedarf es aber nicht nur einen gleichen Tariflohn für ein paar Branchen, sondern insbesondere einen übergreifenden Mindestlohn, der angemessen hoch ist.

Nein - die Jugend hierzulande wird nicht aufstehen. Das liegt einfach daran, dass wir verglichen mit Ländern wie Frankreich oder Spanien keine ausufernde Jugendarbeitslosigkeit haben.
Donauwelle ist offline  
Alt 23.05.2011, 18:05   #98
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Zitat von Donauwelle Beitrag anzeigen
Nun - ein gleicher West-/Ostlohn wäre ok, wenn alle Bedingungen gleich sind. Die sind es aber nicht. Die Kaufkraft eines Euros ist in Ostdeutschland immer noch viel höher als die in den meisten Teilen Westdeutschlands. Dass das teilweise ein Zirkelschluss ist - Produkte sind billigern, wenn die Löhne niedriger sind und umgekehrt - ist was anderes. Dazu bedarf es aber nicht nur einen gleichen Tariflohn für ein paar Branchen, sondern insbesondere einen übergreifenden Mindestlohn, der angemessen hoch ist.

Nein - die Jugend hierzulande wird nicht aufstehen. Das liegt einfach daran, dass wir verglichen mit Ländern wie Frankreich oder Spanien keine ausufernde Jugendarbeitslosigkeit haben.
Genau , ein DVD Player kostet hier soviel wie in München und die Mieten und Kartoffeln soviel wie im Bayrischen Wald an der Grenze zu Tschechien.........und nicht soviel wie an/auf dem Viktualienmarkt...........trotzdem verdient der Pendler aus dem Bayernwald mehr als der Pendler hier !
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Alt 23.05.2011, 20:41   #99
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Zitat von ThisIsTheEnd Beitrag anzeigen
Er ist auch das "Vereinigungsidol" der Ostdeutschen. Er hat sie dreist belogen und wurde zweimal auch von den Ostdeutschen gewählt. Lafo hat 1990 die Wahrheit gesagt und hat verloren, Kohl hat gelogen und die Wahl gewonnen. Dafür das die Einheit zufällig in seiner Amtszeit "passierte", kann Kohl allerdings nichts.
Daß Lafontaine gegen den Zuzug und Arbeitssuche der Ostdeutschen in den Westen nach der Wende war, habe ich nach Sobieskis Johann-Posting in einen Wikipedia-Beitrag über die Wiedervereinigung auch gelesen. Die ostdeutschen Neu-Unternehmer fürchteten mit ihren Firmengründungen zu scheitern, wenn ostdeutsche Arbeitskräfte in den Westen massenhaft überwechselten. Deshalb hatte Kohl eiligst im Sommer verfügt 1990 die D-Mark im Osten einzuführen, so der Wikipedia-Beitrag.


Demnach müsste Kohl nicht zwei- sondern dreimal auf dem Sockel stehen:
  1. Ausgabe des Begrüßungsgelds
  2. Märchenversprechung von den blühenden Landschaften im Osten und keinem würde es schlechter gehen vor der Ruine der Frauenkirche in Dresden und
  3. Währungsumtausch DDR-Mark in D-Mark
Wer hatte damals die Strippen im Hintergrund gezogen?

Schäuble und Krause

Beide hatten die Geschichte mit dem nicht eingehaltenen Einigungsvertrag eingerührt.

Wer erinnert sich eigentlich noch an Günther Krause?
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Alt 23.05.2011, 22:25   #100
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Standard AW: Dreiste BILD-Hetze gegen Hartz-IV Bezieher

@jockel
man muss auch nicht alles ungeprüft glauben, was in Wikipedia steht. Die Autoren haben je nachdem auch ihren jeweiligen politischen Standpunkt, der in manchen Beiträgen durchschlägt.

Es wäre vermutlich von Vorteil für beide dt. Staaten gewesen, wenn sich die Vereinigung länger hingezogen hätte. Dann hätten mehr Betriebe im Osten überlebt. Aber dazu hätte man den Umtausch der Währungen anders vollziehen müssen. Vor allem, um die Verkaufbarkeit der Ost-Produkte im Westen zu sichern. Naja, aber Helmut Kohl hat unter anderem mit der dt. Schnell-Vereinigung seine Wiederwahl gesichert. Nach den seriösen Quellen hatte er ansonsten schon abgewirtschaftet.

Es wäre auch nicht schlimm gewesen, wenn die Ossis erst später den westdt. Arbeitsmarkt erreicht hätten. Wie man sieht, geht alles, wenn man denn will (siehe Freizügigkeit für Arbeitskräfte aus Polen, der über Jahre hinausgezögert wurde).

In einem längeren Vereinigungsprozess hätten die Kräfte aus der Wendezeit mehr politischen Einfluss bekommen. Stattdessen haben Leute Einfluss bekommen, die z.T. gar nichts damit zu tun hatten.

Und nicht mal diese bestimmen im Rückblick die Geschichtsbilder. Sondern heute ist es so, dass Guido Knopp den Deutschen die eigene Geschichte erklärt. Egal ob alte Germanen, II. Weltkrieg oder Vereinigung, Guido weiß Bescheid. Das schafft kein seriöser Historiker. Können sich die Sender wirklich nur diesen schmalzigen Mr. Allwissend leisten? Es wirkt schon wie eine Sensation, wenn einmal ein 'richtiger' Historiker aus einer Uni oder Forschungseinrichtung zu Wort kommt.

Guido Knopp
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