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Start > > > > -> Dreiste BILD-Hetze gegen Hartz-IV Bezieher


 

 

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Alt 19.05.2011, 16:38   #51
K. Lauer
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Standard AW: Dreiste BILD-Hetze gegen Hartz-IV Bezieher

Zitat von malik Beitrag anzeigen
...Wir Wessis ...

So einer hat hier gerade noch gefehlt...
 
Alt 19.05.2011, 16:38   #52
hartz5
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Standard AW: Dreiste BILD-Hetze gegen Hartz-IV Bezieher

Zitat von malik Beitrag anzeigen

@ sogehtsnich
Stimmt. Wie etwa die Leute aus dem Osten der Republik nach der Wiedervereinigung. Die bekamen Rente aus dem Westsystem, ohne je dafür hier eingezahlt zu haben. Die haben wohl zwar Rente eingezahlt, stimmt, nur halt leider in ein Marodes Staatssystem, dessen Währung aus Alugeld bestand. Das war ne Riesenplünderung der Westrentenkassen!!! Wir Wessis haben dafür richtig Bluten müssen.
Gehts nicht mal hier im Forum ohne diese von der BILD implantierte Ost-Hetze ?...

Man man man, gut, dass die Ossis all die Jahre nicht gearbeitet haben, weil sie ja wussten, dass irgendwann mal die Mauer fällt und sie endlich die Bewohner der ehemaligen BRD ausbluten lassen können....

Und gut ist auch, dass die Staatsangehörigkeit durch Geburt der Verdienst eines jeden einzelnen ist.....
__



Der menschliche Horizont ist der Abstand zwischen Kopf und Brett









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Alt 20.05.2011, 10:32   #53
sogehtsnich
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sogehtsnich
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Standard AW: Dreiste BILD-Hetze gegen Hartz-IV Bezieher

Zitat von K. Lauer Beitrag anzeigen
So einer hat hier gerade noch gefehlt...
Lass ihn doch, wer nach 20 Jahren nichts dazu gelernt hat, dem kann man nicht mehr helfen!
Da gibts noch ein Sruch, der stammt noch aus Old Germany:
"Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr!"
__

Wenn das Böse die Dreistigkeit hat, muß das Gute den Mut haben!
sogehtsnich ist offline  
Alt 20.05.2011, 14:19   #54
malik
 
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malik
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Standard AW: Dreiste BILD-Hetze gegen Hartz-IV Bezieher

Hallo Leute,
dann habe ich gestern ja richtig Staub aufgewirbelt Kann und muß ich mit leben. Bevor sich jetzt also User über meinen Beitrag hermachen und meinen, es besser wissen zu müssen...Ich bin auch kein pro Wessi!

@ physicus
Zitat:
ich habe im übrigen keinen wessi bluten sehen, aber ich habe gesehen wie wessis fabriken im osten dicht machten, indem sie diese für eine d-mark kauften und abwrackten, weil eine gefährliche konkurenz ausgeschaltet werden musste.
Ich bezweifel stark, dass Du das mit eigenen Augen sahst. Die Kombinate (VEB) wurden versucht, zu privatisieren. Leider waren damals viele Betriebe so marode, dass die Investitionen zu hoch gewesen wären. Ist ja auch schlecht, einen "Kommandobetrieb" von heute auf morgen zu sanieren. Russland kämpft heute noch damit. Und der Fall der Mauer ist 20 Jahre her.

@ sogehtsnich
Zitat:
Lass ihn doch, wer nach 20 Jahren nichts dazu gelernt hat, dem kann man nicht mehr helfen!
Da gibts noch ein Sruch, der stammt noch aus Old Germany:
"Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr!"
Klar kenne ich den Spruch. Als ich Hänschen und auch schon Hans war, gab es die DDR und die BRD. Gelernt habe ich trotzdem dazu
Fakt war damals, dass für die Rentner der neuen Bundesländer Renten plötzlich Geld aus der Westrentenkasse bezahlt werden mußte. Klar, hat da kein Westrentner selbst drunter gelitten, aber die Rentenkasse.

@ sogehtsnich
Zitat:
Ich z.B., würde nach meiner Rentenberechnung aus 2005,
680 Euro Erwerbslosenrente bekommen!
So, nun war ich 2009/2010 im alten §125 habe 1,5 Jahre übergangsweise ALG II bekommen, von dort wurden ja auch Rentenbeiträge bezahlt!
Und heute, seit 2011 beziehe ich eine Erwerbslosenrente von 500 Euro!
Allein nur deshalb, dass ich 1,5 Jahre nicht mal im direkten ALG II Bezug war und trotz Rentenbeitragszahlung, bekomme ich 180 Euro weniger!
Nun kann sich das jeder selbst ausrechnen, was er dann mal bekommt, egal ob EU Rente oder Altersrente, wenn er zig Jahre in ALG II Bezug war! Und man beachte, seit 2011 zahlt die BA für ALG II keine Rentenbeiträge mehr!
Betrug auf höchster Ebebe!
Normalerweise bekommt man jedes Jahr einen neuen Rentenbescheid. Ist bei mir jedenfalls so. Du mußst Dir diesen Bescheid auch mal richtig durchlesen. Denn da steht unter Grundlagen der Rentenberechnung (2 Seite des ersten Blattes) drin, dass Du Entgeltpunkte bekommst, wenn Du genau ein Jahr lang den Durchschnittsverdienst aller Versicherten erziehlt hast und zwar für die letzten 5 Jahre nach Zustellung Deines letzten Rentenbescheides. Und danach bemißst sich die Rentenhöhe. Das ist kein Beschiß, sondern ist so.
Im übrigen würde ich heute eine höhere Erwerbsminderungsrente bekommen, als die normale Rente.

Und das seit anfang 2011 für Hartzer keine Rentenzahlungen mehr betätig werden, kann man eigentlich vernachlässigen, da nur die geringste Zahlung seitens der Ämter getätigt wurden, die keinen wirklichen Einfluss auf die Höhe der späteren Rente haben werden...

Hoffe, die Gemüter beruhigen sich jetzt wieder

Grüße, der Malik
malik ist offline  
Alt 20.05.2011, 14:34   #55
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Standard AW: Dreiste BILD-Hetze gegen Hartz-IV Bezieher

Zitat von sogehtsnich
Ich z.B., würde nach meiner Rentenberechnung aus 2005,
680 Euro Erwerbslosenrente bekommen!
Das liegt auch daran,dass die Vorausberechnungen auf viel höheren jährlichen Erhöhungen begründet waren,während es in der Realität dann eher ein Minus gab.

Zitat von malik
Stimmt. Wie etwa die Leute aus dem Osten der Republik nach der Wiedervereinigung. Die bekamen Rente aus dem Westsystem, ohne je dafür hier eingezahlt zu haben. Die haben wohl zwar Rente eingezahlt, stimmt, nur halt leider in ein Marodes Staatssystem, dessen Währung aus Alugeld bestand. Das war ne Riesenplünderung der Westrentenkassen!!! Wir Wessis haben dafür richtig Bluten müssen.
Das ist Blödsinn.
Dafür zahlt nämlich der Deutsche Staat seither hohe Zuschüsse zur DRV.

Zitat:
Der Beitragssatz zur Gesetzlichen Rentenversicherung beträgt derzeit 19,9 Prozentpunkte. Doch die Beiträge, welche von den Arbeitnehmern, Arbeitgebern und freiwillig Versicherten zur Rentenversicherung gezahlt werden, decken bei weitem nicht die Leistungsausgaben. Mehr als ein Viertel des Bundeshaushalts 2011 wird für Rentenleistungen aufgebraucht.
Nach dem vom Bundeskabinett verabschiedeten Haushaltsentwurf für 2011 wurden 80,1 Milliarden Euro für die Gesetzliche Rentenversicherung eingeplant. Dies entspricht 26,1 Prozent und damit mehr als ein Viertel des gesamten Bundeshaushalts. Wie das Bundesfinanzministerium herausstellte, ist der Zuschuss zur Rentenversicherung in den letzten Jahrzehnten permanent gestiegen. Vor 25 Jahren betrug der Anteil des Bundeshaushalts, welcher für die Gesetzliche Rentenversicherung aufgewendet wurde noch 13,0 Prozent.
Hoher Bundeszuschuss für Rentenversicherung | Rentenversicherung

An der Rente des Otto Normal hat sich daurch nichts geändert.
Aber schön ein Feindbild zu haben.
Ich bin übrigens "Wessi"
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Alt 20.05.2011, 14:42   #56
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Standard AW: Dreiste BILD-Hetze gegen Hartz-IV Bezieher

@ malik

Mache du dir mal über das Rentenverfahren keine Gedanken, da sind ganz andere Instanzen daran beteiligt. Die Klage vor dem Verwaltungsgericht wird schon zeigen, ob Beschiss oder nicht!
Nur weil der "Gesetzgeber" das so vorgibt, ist es noch lange nicht rechtens!
__

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sogehtsnich ist offline  
Alt 20.05.2011, 14:52   #57
physicus
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Standard AW: Dreiste BILD-Hetze gegen Hartz-IV Bezieher

Zitat:
Ich bezweifel stark, dass Du das mit eigenen Augen sahst. Die Kombinate (VEB) wurden versucht, zu privatisieren. Leider waren damals viele Betriebe so marode, dass die Investitionen zu hoch gewesen wären. Ist ja auch schlecht, einen "Kommandobetrieb" von heute auf morgen zu sanieren. Russland kämpft heute noch damit. Und der Fall der Mauer ist 20 Jahre her.
danke für die geschichtsstunde.
ich bin fast 50....
also ich bin einer der leute die sehr wohl in das damalige rentensystem einzahlten und da ich in diesem land lebte weis ich natürlich was abging und wer schuld auf sich lud, sei beruhigt es waren figuren auf BEIDEN seiten die sich an der wiedervereinigung bereicherten.

mfg physicus
__

JobCenter we have Just Chaos

Meine Beiträge stellen keine Rechtshilfe dar, sondern sind lediglich Erfahrungswerte und meine Meinung, welche ich weiter gebe.
physicus ist offline  
Alt 20.05.2011, 14:57   #58
sogehtsnich
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Standard AW: Dreiste BILD-Hetze gegen Hartz-IV Bezieher

Wenn die DDR so ausgelutscht & marode gewesen wäre, wie immer behauptet wird, hätte keine Treuhandgesellschaft gegründet werden müssen!
Da hätte man das bisschen auch öffentlich für eine D-Mark verschleudern können!

Ende der Debatte!
__

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sogehtsnich ist offline  
Alt 20.05.2011, 15:09   #59
9mmparabellum
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Standard AW: Dreiste BILD-Hetze gegen Hartz-IV Bezieher

Ich bin Hartz IV Rentner - lebe auf Sardinien nahe San Vito in meinem Campingwagen, einem Knaus Bauj. 2008 - und habe meinen Wohnort in Deutschland auf das notwendige abgestockt. (Strom abgemeldet und Post abbestellt)

Mein Urlaub geht nun schon ein 3/4 Jahr .. und will meinen Urlaub immer noch nicht abbrechen ..

Zu meinen 591, - € EU Rente bekomme ich 184, - € Aufstockung vom Sozialamt ***IXZ. Was daran soll verboten sein? Gibt es ein Urlaubsregelung die mir vorschreibt wie lange ich meinem Urlaub zu verbringen habe??



Ach ja - ich bin Akademiker (Politikdozent einer privaten Berufschule) und wurde mit 56 Jahren in die EU Rente gezwungen .. Ich war wohl zu lange arbeitslos ..

 
Alt 20.05.2011, 16:00   #60
pinguin
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Standard AW: Dreiste BILD-Hetze gegen Hartz-IV Bezieher

DDR-Produkte waren ganz sicher konkurenzfähig und die meisten Firmen weniger marode, als es Westfirmen heutzutage sind.

Viele der DDR-Produkte waren sogar so gut, daß sie nicht nur vom Westen aufgekauft und unter eigenem Namen weiterverkauft wurden, sondern funktionieren noch heute, wo sie noch bestehen, fehlerfrei und zuverlässig.

Beispielsweise die ganzen überwiegend in Entwicklungsländer verkauften W50 bzw. L60; die fahren heute noch störungsunanfällig. Kann man das auch nur von einem einzigsten moderneren West-Lkw sagen, daß die nach 30 bis 40 Jahren noch immer fehlerfrei fahren? Gerade deswegen, weil die DDR damals nicht viel hatte, mussten die Produkte auch lange halten.

Die DDR-Industrie wurde deswegen plattgemacht, weil der Westen panische Angst davor hatte, die Qualität der Ostprodukte nicht zu überleben. (Wobei es ganz sicher auch im Westen qualitativ hochwertige Erzeugnisse gab; meine ca. 1986 zu DDR-Zeiten erworbene französische teflon-beschichtete Bratpfanne ist jetzt noch als Bratpfanne im Einsatz).
__

Wer mich zum Sparen auffordert, wird selbst der Erste sein, den ich mir einspare; sage er hinterher nicht, er hätte es so nicht gemeint.
Es ist respektlos, Dinge zu predigen, die man nicht selber lebt.
pinguin ist offline  
Alt 20.05.2011, 17:21   #61
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Standard AW: Dreiste BILD-Hetze gegen Hartz-IV Bezieher

Zitat von pinguin Beitrag anzeigen

Die DDR-Industrie wurde deswegen plattgemacht, weil der Westen panische Angst davor hatte, die Qualität der Ostprodukte nicht zu überleben. (Wobei es ganz sicher auch im Westen qualitativ hochwertige Erzeugnisse gab; meine ca. 1986 zu DDR-Zeiten erworbene französische teflon-beschichtete Bratpfanne ist jetzt noch als Bratpfanne im Einsatz).
Genau so war es.Kein Mensch hätte mehr einen VW,einen BMW,AUDI oder Daimler gekauft,hätte es den Trabi oder Wartburg gegeben.

Und Bitterfeld war ein angesagter Luftkurort,da hätten die Westdeutschen Kureinrichtungen eine riesige Konkurrenz bekommen.

Mal im Ernst,natürlich gab es auch in der DDR gute Produkte,viele Westdeutsche Haushalte wohnten in DDR Möbeln ohne es zu wissen,aber man muss auch sehen dass ein Grossteil der Betriebe marode war,da seit Jahren nicht mehr in die Infrastruktur investiert wurde.
Analog dazu sah es auch in den Städten aus.Die DDR war schlicht am Ende.

Es ist viel schief gelaufen damals.Aber es war auch eine Situation die es vorher noch nie gegeben hatte.
Und wie immer gab es etliche Cleverle auf beiden Seiten,die die Langsamkeit der Behörden und Verwaltungen und der Politik ausnutzten um sich selbst das Konto zu füllen.

Schade ist nur,dass darüber immer noch von einigen dermassen kontrovers diskutiert wird.Langsam sollte wirklich das Ost/West denken aus den Köpfen weichen.Ein Zurück wird es nicht geben deshalb wäre der Blick in die Zukunft angebrachter.

Zitat von pinguin Beitrag anzeigen
und die meisten Firmen weniger marode, als es Westfirmen heutzutage sind
Realitätsferne Wahrnehmung.Sowas kann man nicht ernst nehmen.
Hoffmannstropfen ist offline  
Alt 20.05.2011, 18:53   #62
pinguin
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Standard AW: Dreiste BILD-Hetze gegen Hartz-IV Bezieher

Zitat von Hoffmannstropfen Beitrag anzeigen
Analog dazu sah es auch in den Städten aus. Die DDR war schlicht am Ende.
Nun, nimmt sich da wirklich was zwischen Ost und West? Schau mal auch in manche westdeutsche Kleinstädte, wo nicht gerade der große Verkehr langrollt; auch da gibt es noch genug Kriegsschäden bspw., die noch immer nicht beseitigt sind.

Zitat:
Langsam sollte wirklich das Ost/West denken aus den Köpfen weichen.
Solange es noch hüben wie drüben Generationen gibt, die aus eigenem Erleben die Vorwendezeit kennen und sie in positiver Erinnerung haben, wird sich an dem Denken nichts ändern. Und die Vergangenheit wird solange positiv in Erinnerung bleiben, wie sie nicht von noch positiveren Erfahrungen in Gegenwart und Zukunft übertroffen wird. (Ist im Endeffekt alles reine Psychologie).

Zitat:
Ein Zurück wird es nicht geben deshalb wäre der Blick in die Zukunft angebrachter.
Ein "Zurück" ist auch nicht wünschenswert, aber ein echtes(!) Besser für alle schon. Dazu braucht es gar nicht mal viel, denn die Durchsetzung des Grundgesetzes reicht dafür schon.
__

Wer mich zum Sparen auffordert, wird selbst der Erste sein, den ich mir einspare; sage er hinterher nicht, er hätte es so nicht gemeint.
Es ist respektlos, Dinge zu predigen, die man nicht selber lebt.
pinguin ist offline  
Alt 20.05.2011, 19:15   #63
Donauwelle
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Standard AW: Dreiste BILD-Hetze gegen Hartz-IV Bezieher

Zitat von pinguin Beitrag anzeigen
DDR-Produkte waren ganz sicher konkurenzfähig und die meisten Firmen weniger marode, als es Westfirmen heutzutage sind.

Viele der DDR-Produkte waren sogar so gut, daß sie nicht nur vom Westen aufgekauft und unter eigenem Namen weiterverkauft wurden, sondern funktionieren noch heute, wo sie noch bestehen, fehlerfrei und zuverlässig.

Beispielsweise die ganzen überwiegend in Entwicklungsländer verkauften W50 bzw. L60; die fahren heute noch störungsunanfällig. Kann man das auch nur von einem einzigsten moderneren West-Lkw sagen, daß die nach 30 bis 40 Jahren noch immer fehlerfrei fahren? Gerade deswegen, weil die DDR damals nicht viel hatte, mussten die Produkte auch lange halten.

Die DDR-Industrie wurde deswegen plattgemacht, weil der Westen panische Angst davor hatte, die Qualität der Ostprodukte nicht zu überleben. (Wobei es ganz sicher auch im Westen qualitativ hochwertige Erzeugnisse gab; meine ca. 1986 zu DDR-Zeiten erworbene französische teflon-beschichtete Bratpfanne ist jetzt noch als Bratpfanne im Einsatz).
Das hat nichts mit BRD oder DDR zu tun...

Mein Ex-Schwiegerstiefvater in den USA nutzt jetzt noch einen John-Deere-Traktor aus den Vorkriegsjahren. Einige der Sachen in deren Haushalt ist auch schon sehr alt. Amerikanische Produktion.

Mein Mixer ist von 1972, meine Küchenmaschine aus ähnlichen Jahren, ich habe noch einen funktionierendes Haartrockenteil (ist aufblasbar für Lockenwickler etc. - ich nutze es eher mal, wenn ich mir eine Haarkur draufmache zum Bessereinwirken) meiner Oma aus ähnlicher Zeit, ein Bügeleisen, eine Pfanne und Metallsiebe, die wohl noch 50er oder 60er sind. Alles BRD und alles noch in häufiger Nutzung.

Damals wurde nicht soviel Elektronik in die Sachen gebaut - die ist nämlich häufig das, was störanfällig ist und wohl auch nicht so sehr auf kurzlebig gemacht. Dafür waren die Geräte teurer (nicht wegen Schickimicki oder Design) und wurden auch nicht beim Aldi verramscht.
Donauwelle ist offline  
Alt 20.05.2011, 19:27   #64
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Standard AW: Dreiste BILD-Hetze gegen Hartz-IV Bezieher

Zitat von pinguin Beitrag anzeigen
Nun, nimmt sich da wirklich was zwischen Ost und West? Schau mal auch in manche westdeutsche Kleinstädte, wo nicht gerade der große Verkehr langrollt; auch da gibt es noch genug Kriegsschäden bspw., die noch immer nicht beseitigt sind.

Irgendwie scheinst Du in einer anderen Welt zu leben was Deine Wahrnehmungen angeht.
Dann ist Dir auch bestimmt nicht der Unterschied z.B.im Strassenbild von Dresden oder was auch immer,von vor der Wende und jetzt aufgefallen?
Mir schon.Ich war Anfang 1991 in Dresden und fühlte mich im Nachkriegs Deutschland der 50 er Jahre.
Aber was solls,ich gönne Dir gerne Deine Ostalgie.
Hoffmannstropfen ist offline  
Alt 20.05.2011, 19:34   #65
jockel
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@ jockel
Du kommst aus dem Osten (Riesa/Sachsen). Ich an Deiner Stelle mit Deiner "Hetze" würde mal den Ball ganz flach halten...
Natürlich, Ossis konnten nie arbeiten. Die haben Arbeiten nur geschauspielert. Die DKK-Kühlschränke aus Scharfenstein, die Waschmaschinen aus Schwarzenberg, die ESDA-Strümpfe, die ihre bei Quelle billigst gekauft hattet, waren nur geklaut. Arbeiten - Das mußte den Ossies erst von Treuhandberatern beigebracht und vorgeführt bekommen wie man die Ärmel hochkrempelt.

Wer hat sich eigentlich die ostdeutschen Sozialversicherungen und die darin vorgefundenen Beiträge eingesackt?

Von wegen die Ossis werden ohne eingezahlte Beiträge in Westkranken-, Pflege- und Rentenversicherungen mit auf Kosten der westdeutschen Beitragszahler durchgeschleift.

Wer hat das aus dem Einigungsvertrag verbriefte Eigentumsrecht auf sichere Altersrenten der Ossis durch zwei bundesdeutsche Raubgesetze ständig zusammengestrichen und Ansprüche nicht anerkannt?
jockel ist offline  
Alt 20.05.2011, 20:10   #66
jockel
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@ physicus
Ich bezweifel stark, dass Du das mit eigenen Augen sahst. Die Kombinate (VEB) wurden versucht, zu privatisieren. Leider waren damals viele Betriebe so marode, dass die Investitionen zu hoch gewesen wären. Ist ja auch schlecht, einen "Kommandobetrieb" von heute auf morgen zu sanieren. Russland kämpft heute noch damit. Und der Fall der Mauer ist 20 Jahre her.
Die Frontal21-Beiträge Beutezug Ost - ZDF.de und Abgewickelt und betrogen - ZDF.de müssen Dir wohl durch die Lappen gegangen sein.

Westdeutsche Politiker, Lobbyisten, Banker und Unternehmer haben sich am DDR-Volks- und Genossenschaftseigentum maßlos wirtschaftskriminell bereichert. Nicht umsonst gab es Vereinigungskriminalität.

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@ sogehtsnich
Normalerweise bekommt man jedes Jahr einen neuen Rentenbescheid. Ist bei mir jedenfalls so. Du mußst Dir diesen Bescheid auch mal richtig durchlesen. Denn da steht unter Grundlagen der Rentenberechnung (2 Seite des ersten Blattes) drin, dass Du Entgeltpunkte bekommst, wenn Du genau ein Jahr lang den Durchschnittsverdienst aller Versicherten erziehlt hast und zwar für die letzten 5 Jahre nach Zustellung Deines letzten Rentenbescheides. Und danach bemißst sich die Rentenhöhe. Das ist kein Beschiß, sondern ist so.
Im übrigen würde ich heute eine höhere Erwerbsminderungsrente bekommen, als die normale Rente.
Oh Du Glücklicher, Du verstehst die in bundesdeutsch verquasten Kanzleideutsch formulierten Bürokratenhandtücher, die man vorläufige Renteninformationen nennt und völlig unverbindlichen Lügencharakter tragen.

Die DDR-Rentenbescheide waren kurz gehalten und in Umgangssprache formuliert. Da gab es im Buchhandel für jedermann zugänglich die Gesetzestexte mit Auskommentierungen in Broschürenform. Und in der DDR gab es im Gegensatz zur heutigen BRD - garantierte Mindestrenten.

Eine Trennung von Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung gab es nicht, sondern die gesetzliche Sozialversicherung, die in volkseigener Hand war und die gesetzliche Sozialversicherung der Staatlichen Versicherung der DDR.

In der gesetzlichen "volkseigenen" Sozialversicherung waren alle Arbeiter und Angestellten, in der gesetzlichen Sozialversicherung der Staatlichen Versicherung die Bauern, Händler und Handwerker.

Daneben gab es noch branchenspezifische Sozialversicherungen für Beschäftigte bei
  • der Deutschen Reichsbahn
  • dem Gesundheitswesen
  • der Deutschen Post
Für Angehörige der wissenschaftlichen, technischen, künstlerischen, pädagogischen Intelligenz gab es die Altersintelligenzversorgung (AIV) mit besonderen Privilegien.

Das Ergebnis Eurer bundesdeutschen Rentenraubgesetze:

Es wird an anzuerkennenden ostdeutschen Ausbildungszeiten, Arbeitsjahren, Entgeltpunkten rumgeschnippelt. Man hat mir die jahrzehntelang eingezahlten Beiträge als Ansprüche auf die freiwillige Zusatzrentenversicherung (FZRV) nicht anerkannt und mit Entgeltpunkten der normalen Arbeitsjahre gleichgestellt.

Die FZRV ist vergleichbar mit Euren besser bewerteten Betriebsrenten. Ein typisches Beispiel wie man die Politik des Teilens und Herrschens gegen den kolonalisierten deutschen Osten betreibt.

Zitat von malik Beitrag anzeigen
Und das seit anfang 2011 für Hartzer keine Rentenzahlungen mehr betätig werden, kann man eigentlich vernachlässigen, da nur die geringste Zahlung seitens der Ämter getätigt wurden, die keinen wirklichen Einfluss auf die Höhe der späteren Rente haben werden...

Hoffe, die Gemüter beruhigen sich jetzt wieder

Grüße, der Malik
Oh Malik, was erzählst Du nur für einen gequirlten Quark. Bei Langzeitarbeitslosen zählt jeder Monat und jeder Beitrag. Wenn ich mir meine zugestellte, jährliche Renteninformation ansehe, dann kann ich schier verzweifeln, was mir da an Rente eventuell zugestanden wird - zum Sterben zu viel, zum Leben zu wenig.

Was haben all die Jahre die Nappsülzen in Politik, Verwaltung und Wirtschaft getan, um Langzeitarbeitslosigkeit wirksam zu bekämpfen?

Nur sinnlos Nebelkerzen angezündet, heiße Luft abgelassen und das Volk ständig verblödet.

Altersarmut wird sehr bald und massiv über uns alle hereinbrechen. Glaube nicht, daß dieser bittere Kelch an Dir vorübergeht. Ich traue unseren machthabenden Gangstern keinen Schritt übern Weg. Das ist ein verlogenes, hinterhältiges, raffendes Dreckspack.
jockel ist offline  
Alt 20.05.2011, 20:16   #67
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Zitat von jockel Beitrag anzeigen
Natürlich, Ossis konnten nie arbeiten. Die haben Arbeiten nur geschauspielert. Die DKK-Kühlschränke aus Scharfenstein, die Waschmaschinen aus Schwarzenberg, die ESDA-Strümpfe, die ihre bei Quelle billigst gekauft hattet, waren nur geklaut. Arbeiten - Das mußte den Ossies erst von Treuhandberatern beigebracht und vorgeführt bekommen wie man die Ärmel hochkrempelt.
Es wurde auch in der DDR hart gearbeitet,aber es gab auch viele Stellen,die eigentlich überflüssig waren aber eben eingerichtet wurden um eine DDR ohne Arbeitslose vorzuzeigen.

Zitat von jockel Beitrag anzeigen
Wer hat sich eigentlich die ostdeutschen Sozialversicherungen und die darin vorgefundenen Beiträge eingesackt?
1.Was war denn das DDR Geld noch wert?Und das lag nicht an der BRD sondern war international geschuldet..
Der damalige Umtausch war ein riesiges Geschenk vom Dicken und entsprach keinesfalls den wirklichen Verhältnissen.

Zitat:
Für Sparguthaben bis zu 2.000 DDR-Mark (unter 15-Jährige), 4.000 DDR-Mark (15- bis 59-Jährige) beziehungsweise 6.000 DDR-Mark (über 60-Jährige) galt ebenfalls ein Wechselkurs von 1:1. Was darüber lag, wurde zum Kurs 2:1 umgetauscht.
Der Traum vom Westgeld ? Die Einführung der D-Mark | MDR.DE

2.Bekommen Rentner aus der ehemaligen DDR keine Renten?

Interessant in dieser Tabelle die Versicherungsjahre im Verhältnis Ost/West.
Dazu auch:
Zitat:
Oft werden die ostdeutschen Rentner pauschal als Subventionsempfänger bezeichnet, weil deren Bewohner „in die westdeutsche GRV niemals eingezahlt haben“. Damit wird der Eindruck erweckt, als müssten die westdeutschen Beitragszahler oder die Bundeskasse alle dortigen Renten finanzieren. Dabei wird allerdings außer acht gelassen, dass es sich um eine Umlagefinanzierung handelt. So begann am Tage der Wiedervereinigung die Beitragszahlung der dortigen Pflichtversicherten und die Zahlung der dortigen Renten. Wäre dafür eine eigenständige Kasse gebildet worden, so wäre deren prozentualer Zuschussbedarf anfänglich ähnlich hoch gewesen wie der in Westdeutschland. Diese Kasse hätte aber die wachsenden Probleme mit der Alterspyramide ebenfalls zu spüren bekommen und den Einbruch bei den Beiträgen durch die Arbeitslosigkeit, letzteres jedoch in stärkerem Maße als im Westen. Deshalb ist tatsächlich ein höherer Zuschuss aus Steuermitteln erforderlich, der jedoch genau so zu bewerten ist wie andere Wiedervereinigungskosten. Andererseits zeigen die ostdeutschen Zahlen, dass dort die durchschnittliche Rentenzahlung höher ist, während gleichzeitig durch das geringere Lohnniveau ein geringerer durchschnittlicher Rentenversicherungsbeitrag gezahlt wird. Eine Subventionierung der ostdeutschen Rentenbezieher durch westdeutsche ist also nicht grundsätzlich von der Hand zu weisen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetzliche_Rentenversicherung_(Deutschland)

Zitat von jockel Beitrag anzeigen
Von wegen die Ossis werden ohne eingezahlte Beiträge in Westkranken-, Pflege- und Rentenversicherungen mit auf Kosten der westdeutschen Beitragszahler durchgeschleift.
Die Pflegeversicherung wurde erst 5 Jahre nach der Wiederverinigung eingeführt.
Zitat:
Die Soziale Pflegeversicherung (PV) in Deutschland ist der jüngste, eigenständige Zweig der Sozialversicherung. Er wurde mit Wirkung zum 1. Januar 1995 durch Verabschiedung des Elften Buchs Sozialgesetzbuch (SGB XI)[1] als Pflichtversicherung eingeführt
http://de.wikipedia.org/wiki/Pflegeversicherung_(Deutschland)

Und die GKV wird aus prozentual gleichen Beiträgen aller Versicherten
gespeist.Also entbehrt eine solche Aussage jeder Grrundlage.

Zitat von jockel Beitrag anzeigen
Wer hat das aus dem Einigungsvertrag verbriefte Eigentumsrecht auf sichere Altersrenten der Ossis durch zwei bundesdeutsche Raubgesetze ständig zusammengestrichen und Ansprüche nicht anerkannt?
Kannst Du das genauer erklären?

Man kann der DDR als deren ehemaliger Bewohner nachtrauern,aber die Fakten sollte man auch nicht vergessen.
Schlussendlich waren es die Bürger der DDR,die das Regime zu Fall brachten.Und das war trotz vieler ungerechtigkeiten gut so.
Es werden niemals alle zufrieden sein,das gilt aber für alle Aspekte des Lebens.

Zitat:
Westdeutsche Politiker, Lobbyisten, Banker und Unternehmer haben sich am DDR-Volks- und Genossenschaftseigentum maßlos wirtschaftskriminell bereichert. Nicht umsonst gab es Vereinigungskriminalität.
Nicht nur westdeutsche.
Alexander Schalck-Golodkowski
uva.
Hoffmannstropfen ist offline  
Alt 20.05.2011, 20:43   #68
schlumpfine
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Standard AW: Dreiste BILD-Hetze gegen Hartz-IV Bezieher

hier ist man zwar eindeutig vom thema abgekommen, aber ein was hab ich dazu dann doch. ich habe mit 15 meine lehre begonnen, mit 17 voll gearbeitet im schichtsystem. ich habe damals, mit 17 bereits in die fzr (freiwillige zusatzrente) eingezahlt. wird alles nicht für die rentenberechnung herangezogen, weil man im westen nicht voll arbeitet, bevor man 25 ist. zur rentenberechnung werden erst beiträge ab dem 25 lebensjahr angerechnet. wer wird denn da beschissen? 7 jahre meines lebens umsonst eingezahlt, abschlüsse (ingeneur und v.a.) wird nicht anerkannt, also auch bei der rente nicht berücksichtigt. wer wird denn da beschissen?
die renten im osten sind nicht höher, der unterschied ist nur der, das männlein UND weiblein rente bekommen, weil beide gearbeitet haben und frauchen nicht hinter herd, bett und wiege verschwand.
ein alleinstehender ostrentner, egal ob frau oder mann hat nur eine kleinere rente, als der geborene westdeutsche, zumindest wenn keine witwen(-er)-rente dazu kommt.

wenn schon, das alles genau aufschlüsseln, als nur irgendwelchen müll zu erzählen.
 
Alt 20.05.2011, 22:07   #69
pinguin
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Standard AW: Dreiste BILD-Hetze gegen Hartz-IV Bezieher

Zitat von Hoffmannstropfen Beitrag anzeigen
Dann ist Dir auch bestimmt nicht der Unterschied z.B.im Strassenbild von Dresden oder was auch immer,von vor der Wende und jetzt aufgefallen?
Ja, sicher doch, wuchs ich doch in der Region auf. Nur hat man sich als Einheimischer an eine bestimmte Optik gewöhnt, so daß Zerstörtes irgendwann nicht mehr bewusst wahrgenommen wird.

Das Gesamtbild hat sich erheblich gewandelt, und nicht unbedingt zum optischen Vorteil, (Prager Straße bspw.).

Noch sichtbare Kriegsschäden gibt es aber dennoch abseits der Hauptwege in fast allen vom Krieg betroffenen bundesdeutschen Städten.
__

Wer mich zum Sparen auffordert, wird selbst der Erste sein, den ich mir einspare; sage er hinterher nicht, er hätte es so nicht gemeint.
Es ist respektlos, Dinge zu predigen, die man nicht selber lebt.
pinguin ist offline  
Alt 20.05.2011, 22:11   #70
jockel
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Standard AW: Dreiste BILD-Hetze gegen Hartz-IV Bezieher

Zitat von Hoffmannstropfen Beitrag anzeigen
...Mal im Ernst,natürlich gab es auch in der DDR gute Produkte,viele Westdeutsche Haushalte wohnten in DDR Möbeln ohne es zu wissen,aber man muss auch sehen dass ein Grossteil der Betriebe marode war,da seit Jahren nicht mehr in die Infrastruktur investiert wurde.

Analog dazu sah es auch in den Städten aus.Die DDR war schlicht am Ende. ...
Die DDR-Wirtschaft war nicht am Ende, sondern wurde z.B. durch Wirtschaftsembargo aus dem Westen boykottiert - COCOM.

Die DDR-Städte sahen nicht viel anders aus als in der Bundesrepublik die Industriezentren und Ballungsgebiete. Nicht zu vergessen: Grund und Boden und Immobilien waren in der DDR keine Spekulationsobjekte wie jetzt die Leerverkäufe a la Lehman.

Wie sehen jetzt Wohnungsgebiete im deutschen Westen aus, wo Heuschrecken wie die deutsche Fortress-Tochter Gagfah die Hand drauf haben?

Oder schaut Euch den Bauzustand von Gebäudeobjekten der Heuschrecken, der Hedgefonds, der Private-Equity-Gesellschaften (Finanzbeteiligungsgesellschaften) wie Annington, Fortress, Whitehall und Co. an. Die strahlen auch morbiden Schimmelcharme wie in Italiens Süden oder wie in lateinamerikanischen oder asiatischen Slums aus.

Schaut Euch z.B. Venedig jenseits der Touristenpunkte Markusplatz, Rialtobrücke an. Da regt sich auch kein Mensch über marode Bausubstanz auf. Wenn man dort auf Urlaub ist, erwartet man einfach diese Bilder.

Deutlich macht das Volker Pispers in einem Sketch mit alten, zahnlosen Bewohnern in Griechenland. Ich glaube das war der Sketch

YouTube - ‪Pispers zu: Purer Sozialismus‬‏

Schwarzgelb will uns solche Urlaubserwartungen ersparen, indem wir uns Auslandsurlaub grundsätzlich nicht leisten dürfen und im Inland die Sozialsysteme christlich und neoliberal durch Privatisierungsorgien demontieren lassen.

Der NRW-Wohnungsmarkt nach der Privatisierungswelle\n - Wirtschaft - WDR.de

Ein Grund für marode Gebäude in der DDR: Viele Großbauern und Immobilienspekulanten türmten mit der Gründung der DDR in den Westen und ließen ihre zurückgelassenen Grundstücke vergammeln.

Und wenn die DDR denn marode gewesen wäre, warum dann die vereinigungskriminellen Geschäfte über die Treuhand?

Zitat von Hoffmannstropfen Beitrag anzeigen
...Es ist viel schief gelaufen damals. Aber es war auch eine Situation die es vorher noch nie gegeben hatte.

Und wie immer gab es etliche Cleverle auf beiden Seiten,die die Langsamkeit der Behörden und Verwaltungen und der Politik ausnutzten um sich selbst das Konto zu füllen.

Schade ist nur, dass darüber immer noch von einigen dermassen kontrovers diskutiert wird. Langsam sollte wirklich das Ost/West denken aus den Köpfen weichen. Ein Zurück wird es nicht geben deshalb wäre der Blick in die Zukunft angebrachter.

Realitätsferne Wahrnehmung. Sowas kann man nicht ernst nehmen.
Macht's Dir recht einfach. Kopf in den Sand und westdeutsche Siegermentalität Euer Machthaber verniedlichen wie z.B. das

ZDF-Reportage: Streit am Strand - Wem gehören Brandenburgs Seen?

Privatisierung von Seen, Wäldern und Bergen im Osten normal, im Westen undenkbar den Chiemsee, den Starnberger See oder Watzmann und Zugspitze zu privatisieren.

Sind typische Manieren westdeutscher Kolonialherren im Helmut Kohl-Stil: "Alles meins"

Streit am Strand - ZDF.de

Warum soll man über den Machtmißbrauch und den Ausverkauf an Westspekulanten das Maul halten?

Die machen diese Raubzüge weiter in allen EU-Beitrittsländern.

Soll auf dieser Grundlage von Raub- und Beutezügen, von sozial einbetonierten Unterschieden Vertrauen und Zusammenwachsen entstehen?

Da wächst nur vereinigt arm zu arm und reich zu reich zusammen aber nicht die Bevölkerung in Deutschland und in Europa. Geschichtlich schlechte Erfahrungen in der Bevölkerung bei gesellschaftlichen Systembrüchen kann man nicht überwinden oder mit Gewalt zudecken oder befehlsartig ein Vergessen anordnen. Das schwelt in den Generationen weiter, die das erlebten und bricht bei jeder sich bietenden Gelegenheit wieder auf. Erst mit dem Ableben dieser Menschen endet das. Es endet bei den nachkommenden Generationen, die daran keine eigene Erinnerungen haben.

Der Bevölkerung aus den Altländern fehlt die erlebte, soziale Vergleichbarkeit in zwei Gesellschaftssystemen. Sie sind in ihrer Beurteilung durch die jahrzehntelange Medienverurteilung des Sozialismus' bewußt und unbewußt geprägt. Dem konntet ihr Euch einfach nicht entziehen. Haltet Euch das immer bei Ost-West-Vergleichen in den Lebensverhältnissen vor Augen.

Es darf bei all den unterschiedlichen Erfahrungswelten nicht dazu kommen, daß sich das Volk an der Basis spinnefeind ist. Die, die uns in solche Lebensverhältnisse zwingen,sitzen oben an den Schalthebeln der Macht und schinden uns gemeinsam in Ost und West. Das sollten wir immer im Hinterstübchen uns bewußt halten. Und sie wiederholen dies ständig in allen EU-Beitrittsländern oder generell in der Welt. Der Pole, Tscheche, Ungar wird genauso angeschmiert wie wir hier. Ich bin für ein vereintes Europa, aber nicht allein in einer Währungsunion. Da gehören noch andere Dinge dazu:

eine einheitliche Arbeits-, Tarif- und Sozial-, Steuer-, Finanz-, Invest- und Wirtschaftsunion mindestens nach schweizer oder skandinavischen Mindestbedingungen.

Ich brauche kein vereintes Europa der Unternehmerdiktatoren.
jockel ist offline  
Alt 20.05.2011, 22:28   #71
Erolena
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Standard AW: Dreiste BILD-Hetze gegen Hartz-IV Bezieher

Der Vergleich der Durchschnittsrente vermittelt ein unrealistisches Bild. Gerade habe ich einen interessanten Beitrag dazu gefunden:

"Statistik und Wirklichkeit (Quelle MDR)
Warum ostdeutsche Rentner nicht wirklich mehr bekommen

Verärgert äußerte sich jüngst Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt über die ostdeutschen Rentner: "Zum Teil sind die Renten im Osten real höher als in Westdeutschland. Trotzdem klagen viele über ihre Rente. Das finde ich zum Kotzen", so die harschen Worte des Politikers.

Saubere Statistik

Auf den ersten Blick scheint sein Ärger sogar begründet. Laut Rentenstatistik bekommt ein Mann im Osten durchschnittlich 1.025 Euro Rente im Monat - 43 Euro mehr als ein Rentner im Westen. Ostdeutsche Frauen bekommen sogar noch mehr als Frauen in Westdeutschland: nämlich 173 Euro mehr - laut Statistik.

Nicht alles fließt ein

Die Statistik hat allerdings einen Haken, denn sie erfasst nur die gesetzlich Versicherten. In der DDR waren aber auch die Besserverdiener wie Professoren oder Ärzte gesetzlich versichert. Sie erhalten heute relativ gute Renten und heben dadurch den Durchschnitt erheblich an. Westdeutsche Besserverdiener waren dagegen entweder zusätzlich privat versichert (Lebensversicherung etc.) oder erhalten als frühere Beamte Pensionen, die nicht in der Rentenstatistik auftauchen. Frauen im Westen haben oftmals die (rentenwirksame) Erwerbsarbeit zugunsten der Kindererziehung aufgegeben - Frauen im Osten dagegen haben oft neben der Kindererziehung weiter gearbeitet und deswegen auch höhere Rentenansprüche erworben. Ein Vergleich allein aufgrund statistischer Erhebungen ergibt also zwangsläufig ein verzerrtes Bild.

Zusatzrente ist nicht gleich Zusatzrente.
Weitere Verzerrungen ergeben sich aus dem Umgang mit ostdeutschen Zusatzrenten. So wurden die DDR-Zusatzrenten für Lehrer, Ingenieure; Ärzte oder Eisenbahner oder die Freiwillige Zusatzrente (FZR) mit der Wiedervereinigung in die gesetzliche Rente eingeordnet. Auch dadurch wird die Statistik angehoben. In Westdeutschland sind diese Renten hingegen immer noch echte Zusatzrenten, die zusätzlich zur Grundrente gezahlt werden und darum statistisch nicht erfasst werden. Abgesehen von den Vergleichszahlen heißt das auch: Was westdeutsche Rentner tatsächlich an Ruhestandsgeld beziehen, liegt deutlich über dem, was in die Portemonnaies ostdeutscher Rentner fließt.

Ähnlich verhält es sich mit den Betriebsrenten. Die gab es zwar im geringen Umfang im Osten, sie wurden aber nach der Wende größtenteils durch kleine Einmalzahlungen der Treuhandanstalt abgefunden, während im Westen jeder Zweite im Alter auch noch Geld von seinem ehemaligen Betrieb oder aus einer speziellen Rentenkasse bekommt.

Auch beim Vermögen ziehen die Ostdeutschen den Kürzeren: Nur 37.000 Euro haben sie durchschnittlich auf der hohen Kante. In den alten Bundesländern sind es im Schnitt 100.000 Euro.

Ein anderes Bild

Unterm Strich ergibt sich also eine ganz andere Statistik. Und die besagt, dass sich annähernd zwei von drei Rentnern im Westen neben der gesetzlichen Rente auch noch über andere Einkünfte freuen dürfen. Im Osten teilen nur 2 Prozent diese Freude. Das heißt aber auch, dass rund 98 Prozent - also fast alle Ostrentner - ausschließlich ihre gesetzliche Rente erreichen.

Die meisten sind damit auch zufrieden. Und die wenigen, die klagen, haben auch allen Grund dazu."

Link: Eisenbahner Rentner - Rentenangleichung

Ursprung: MDR (dort aber nicht mehr verfügbar)
Erolena ist offline  
Alt 20.05.2011, 22:55   #72
Hoffmannstropfen->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
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Standard AW: Dreiste BILD-Hetze gegen Hartz-IV Bezieher

Dabei wird aber eines vergessen.
Hätte man die Renteneinzahlungen auf die DDR Rentenkonten nach dem reellen Wechselkurs umgerechnet,würde jeder Rentner aus der ehemaligen DDR mit Grusi leben müsseen.
Hoffmannstropfen ist offline  
Alt 20.05.2011, 22:57   #73
jockel
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Standard AW: Dreiste BILD-Hetze gegen Hartz-IV Bezieher

Zitat von pinguin Beitrag anzeigen
DDR-Produkte waren ganz sicher konkurenzfähig und die meisten Firmen weniger marode, als es Westfirmen heutzutage sind.

Viele der DDR-Produkte waren sogar so gut, daß sie nicht nur vom Westen aufgekauft und unter eigenem Namen weiterverkauft wurden, sondern funktionieren noch heute, wo sie noch bestehen, fehlerfrei und zuverlässig.

Beispielsweise die ganzen überwiegend in Entwicklungsländer verkauften W50 bzw. L60; die fahren heute noch störungsunanfällig. Kann man das auch nur von einem einzigsten moderneren West-Lkw sagen, daß die nach 30 bis 40 Jahren noch immer fehlerfrei fahren? Gerade deswegen, weil die DDR damals nicht viel hatte, mussten die Produkte auch lange halten.

Die DDR-Industrie wurde deswegen plattgemacht, weil der Westen panische Angst davor hatte, die Qualität der Ostprodukte nicht zu überleben. (Wobei es ganz sicher auch im Westen qualitativ hochwertige Erzeugnisse gab; meine ca. 1986 zu DDR-Zeiten erworbene französische teflon-beschichtete Bratpfanne ist jetzt noch als Bratpfanne im Einsatz).
Pinguin muß in der Mark Brandenburg leben, in der Sandkiste um Berlin und Potsdam herum, genauer gesagt in Nähe von Ludwigsfelde, sonst würde er nicht vom W50 und L60 reden können. Die Motorroller Pitty, Wiesel, Berlin, Troll hast Du noch vergessen zu erwähnen, die aus dem gleichen Werk kamen.

DDR-LKW?

Da hatten wir noch den IFA G5, den IFA H3A, IFA H6, IFA S4000

und Robur LO und LD - Robur-Werke, hervorgegangen aus dem Granit und Garant

Barkas

Multicar

Und dann gab es den Wartburg 353 und 1.3 noch mit Pritsche. Nun müssten wir mit der DDR-LKW- und Lieferwagenpalette durch sein.

Die W50, L60 und Robur waren bewußt so robust gebaut, daß man sie mit relativ einfachen Handwerksmitteln bei einfacher Werkstatteinrichtung reparieren konnte. Deshalb gingen sie in die Jungen Nationalstaaten raus und fehlten im Inland als begehrte Transportfahrzeuge.
jockel ist offline  
Alt 20.05.2011, 23:44   #74
jockel
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Standard AW: Dreiste BILD-Hetze gegen Hartz-IV Bezieher

Zitat von pinguin Beitrag anzeigen
... Solange es noch hüben wie drüben Generationen gibt, die aus eigenem Erleben die Vorwendezeit kennen und sie in positiver Erinnerung haben, wird sich an dem Denken nichts ändern. Und die Vergangenheit wird solange positiv in Erinnerung bleiben, wie sie nicht von noch positiveren Erfahrungen in Gegenwart und Zukunft übertroffen wird. (Ist im Endeffekt alles reine Psychologie). ...
Es ist doch ganz normal, wenn sich Menschen an ein Land mit positiven Erinnerungen binden, welches sie mit eigener Arbeitskraft an bestimmten Brennpunkten wiederaufbauten.

Die DDR bekam keinen Marshallplan für ein Wirtschaftswunder aus den USA geliefert. Was sie aufbauten, mußten sie aus eigener Kraft mit eigenem Erfindergeist zum Laufen bringen und das unter Erfüllung von Kriegsreparationen an die Alliierten, einer offenen Grenze, mit Wirtschaftsembargo aus dem Westen.

Kein Wunder, wenn sie an zentralen Aufbauwerken sich gern zurückbesinnen, dort wo ihre Arbeitskraft drinsteckt. Stichwort: FDJ-Jugendobjekte

1949 Bau der Wasserleitung für die Maxhütte in Unterwellenborn
1949 Bau der Trinkwassertalsperre in Sosa im Erzgebirge
1959 bis 62 Ausbau des Zentralflughafen Berlin-Schönefeld
1958 bis 62 Trockenlegung und Melioration des Rhin-Havel-Luchs, der Wische und der Friedländer Großen Wiese
1967 Bau des Kernkraftwerks Nord in Greifswald-Lubmin
1974 Errichtung der Erdgastrasse Drushba
1982 Streckenelektrifizierung und Oberleitungsbau bei der Deutschen Reichsbahn

Neben diesen öffentlich wirksam angesagten Objekten, gab es viele, andere, ungenannte Vorhaben wie z.B.

- die Trockenlegung des Oderbruchs,
- die Errichtung des Kraftwerks und Gaskombinats in der Schwarzen Pumpe - Schwarze Pumpe,
- Bau des Eisenhüttenkombinats Ost - ArcelorMittal Eisenhüttenstadt

Diese Zeit war auch Gegenstand zeitgenössischer Filme:

Karbid und Sauerampfer

Sonnensucher

Egon und das achte Weltwunder

Spur der Steine

Daniel Druskat

Wege übers Land

YouTube - ‪Krupp und Krause - I. Film - Warum ist es am Rhein so schön‬‏

YouTube - ‪Krupp und Krause - II. Film - Maskenball‬‏

YouTube - ‪Krupp und Krause - III. Film - Bis die Haie torkeln‬‏

YouTube - ‪Krause und Krupp - IV. Film - Zebrochen sind die Ringe‬‏

YouTube - ‪Krause und Krupp - V. Film - Die Zeit der Fundamente und Epilog‬‏

Das ist analog wie im Westen in den Wirtschaftswunderjahren, wo Arbeiter sich als Opelaner, Kruppianer oder Siemensianer zugehörig fühlten.
jockel ist offline  
Alt 21.05.2011, 00:12   #75
jockel
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Standard AW: Dreiste BILD-Hetze gegen Hartz-IV Bezieher

Zitat von Donauwelle Beitrag anzeigen
... Damals wurde nicht soviel Elektronik in die Sachen gebaut - die ist nämlich häufig das, was störanfällig ist und wohl auch nicht so sehr auf kurzlebig gemacht. Dafür waren die Geräte teurer (nicht wegen Schickimicki oder Design) und wurden auch nicht beim Aldi verramscht.
Donauwelle ist ein Seifensieder aufgegangen. Klasse! Ihm oder Ihr fällt auf, daß profitorientierte Wirtschaft nicht viel von langlebigen Erzeugnissen hält, weil man damit keinen Umsatz machen kann. Will man zügellose Konsumtion unter kapitalistischen Bedingungen, dann braucht man in den Erzeugnissen und Leistungen Sollbruchstellen, die nach gewissen Gebrauchszeiten das Erzeugnis oder die Leistung unbrauchbar werden lassen. Statt Gußteile aus Alu nimmt man Plaste in Getriebe von Haushaltgeräten.

Deshalb verkürzt man auch die Lebens- und Entwicklungszeiten von Produkten und wirft sie unausgereift auf den Markt. Folge: Montagsprodukte, Rückrufaktionen, Eine Produktgeneration löst die Nächste ab und sind untereinander nicht kompatibel oder standardisiert. Im Prinzip unsinnige Materialverschwendung, wenn man Energie, Material und Rohstoffe sparen will.

Gleiches sieht man in der Software. Da jagt eine Programmgeneration die Andere.

Kurzlebigkeit sieht man auch in der Anwendung von Klauseln im Verbrauchsrecht.

Wann ist Langlebigkeit von Vorteil?

Donauwelle brachte ein gutes Beispiel:

Landmaschinen wie Traktoren für den Kleinbauern mit langlebigem Zubehör und Anbaugeräten. Das schafft Kundenbindung.

Deutsche Traktor-Legenden

DasErste Mediathek [ARD] - Reportage / Dokumentation - Deutsche Traktor-Legenden (1)-

DasErste Mediathek [ARD] - Reportage / Dokumentation - Deutsche Traktor-Legenden - Teil 2

Ich tippe mal, wo Donauwelle wohnen könnte: in Gaubödenregion Niederbayerns - typisch ertragreiche Landwirtschaftsgegend voller guter Lößböden mit Straubing im Zentrum
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