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Alt 25.12.2012, 09:42   #76
Der Ratlose
 
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Standard AW: Bundesagentur-Chef verlangt Mindestlohn für alle

Es geht nicht darum das alle als selbständige arbeiten sollen sondern das die leute als erstes anfangen mal selbständig zu denken.

Das ist nämlich eine Grundvoraussetzung für einen Selbständigen.

Besonders gut finde ich aber das mal jemand einräumt das er das Unternehmerische Risiko scheut.

Aber.... das müßt ihr jetzt ganz tapfer sein ohne Risiko geht nichts, wenn eine verbesserung der abhängig Beschäftigten stattfinden soll dann müssen diese auch etwas riskieren.
Wenn man aber kein Risiko eingehen möchte dann bleibt nur die momentane Lage.

Ein Arbeitnehmer wird verstehen müssen das es so etwas wie Angebot und Nachfrage gibt.
Ich kann nichts dafür das die Arbeitnehmer ihr Angebot inflationär ausgeweitet haben.

Wenn ich beim örtlichen Supermarkt keine Brötchen mehr kaufe weil mir dort etwas nicht mehr gefällt dann kaufe ich dort keine Brötchen mehr.
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Alt 25.12.2012, 10:05   #77
Anna B.
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Standard AW: Bundesagentur-Chef verlangt Mindestlohn für alle

ich finde, wir befinden uns in ähnlicher Situation wie 1830 ....usw.

Industrielle Revolution

und Bismarck sagte:
„Mein Gedanke war, die arbeitenden Klassen zu gewinnen, oder soll ich sagen zu bestechen, den Staat als soziale Einrichtung anzusehen, die ihretwegen besteht und für ihr Wohl sorgen möchte“
– Otto von Bismarck: Gesammelte Werke (Friedrichsruher Ausgabe) 1924/1935, Band 9, S.195/196

Quelle: Wikipedia

Sozialversicherung


und zu den Gewerkschaften ist folgendes zu sagen:

Die Arbeiterschaft musste um ihr Existenzminimum ringen, während die Unternehmer feudalistische Privilegien besaßen. Die Gewerkschaften waren zunächst daran interessiert die Lage ihrer Mitglieder zu verbessern. Sie führten Arbeitskämpfe, Streiks und Kaufboykotts gegen die Unternehmer durch. Dieser Machtzuwachs und die damit einhergehende Gefahr für das herrschende System brachte die Herrschenden dazu, Gewerkschaften zeitweise zu verbieten oder gesetzlich zu behindern. Generell verboten wurden gewerkschaftliche Aktivitäten zwischen 1878 und 1890 durch das Bismarcksche Sozialistengesetz.

Quelle: Wikipedia

Gewerkschaften in Deutschland


es ist erstaunlich welch frappierende Ähnlichkeit der Situationen....nach vielen jahren einer relativen ausgeglichenen Zeit, mit Höhen und Tiefen, scheinen wir wieder zu den Anfängen zurückzukehren..
mit dem Unterschied, dass nicht mehr die Industrieallisierung das problem ist, sondern Arbeitsplatzmangel...nicht zu viel arbeitsplätze sondern zu wenig..und dazu noch unterbezahlt...
__

Gruß
Anna

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Anna B. ist offline  
Alt 25.12.2012, 12:26   #78
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Standard AW: Bundesagentur-Chef verlangt Mindestlohn für alle

Zitat von Kaleika Beitrag anzeigen
Ein Mindestlohn muss meiner Meinung nach armutsfest sein und auch einer Altersarmut vorbeugen können.

Der kümmerliche Regelsatz reicht da bei weitem nicht! Das geht auch von 10 Euro Euro Mindestlohn noch nicht!

Außerdem sehe ich gar nicht ein, wieso einige (immer mehr) Menschen für so wenig Geld arbeiten sollen, wovon es sich eben nicht wirklich leben lässt, wohingegen auch immer mehr Menschen über ein sehr üppiges Einkommen verfügen!

Ich sehe es auch nicht ein, dass Aufstocker durch ALG II ihr Geld bekommen müssen, damit dies bei den Unternehmen eingespart und in die eigenen Taschen gesteckt wird. Die Arbeitgeber sollen gefälligst einen ausreichenden Lohn zahlen!
Hallo Kaleika,

Bin ganz Deiner Meinung!!! Wenn immer wieder Arbeitgeber
bei der Jobsuche betonen: " Den Rest stockt das Amt ja auf",
falls Ihnen der Lohn zu niedrig ist, dann frag ich mich, wo soll das
denn hinführen?

10,00 € brutto ist für einen Arbeitnehmer, der alleine lebt, schon
hart an der Grenze. Bist Du zu zweit oder zu dritt...........,
dann...........und selbst, wenn da noch ein Mini-Job hinzu käme,
immer noch nicht raus aus diesem verflixten Kreislauf!




Schöne Weihnachten;-)
Gruss Saida
saida25 ist offline  
Alt 25.12.2012, 12:50   #79
Der Ratlose
 
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Standard AW: Bundesagentur-Chef verlangt Mindestlohn für alle

Tja Anna B,

das begreifen die Arbeiter bloß nicht, die suchen auch heute wieder ihr heil in dem sie der Meinung sind das der Staat alles richten soll.

Es gab jahrzehntelang einen Deal zwischen der Unter- und der Oberschicht.
Er lautetewie folgt.
"Egal was ihr macht, wieviele Gesetze ihr brecht, was für Sauerereien ihr auch anstellt, das ist uns alles egal solange wir, wir die Unterschicht, davon auch profitieren können und nicht nachdenken müssen."

nun, falls es alle noch nicht mitbekommen haben, die Oberschicht hat den Deal gekündigt und macht auf eigene Rechnung weiter.
Der Ratlose ist offline  
Alt 25.12.2012, 17:21   #80
KAHMANN
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HAHA

Bitte entlassen sie sich selber!

Danke
KAHMANN ist offline  
Alt 25.12.2012, 17:41   #81
pinguin
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Standard AW: Bundesagentur-Chef verlangt Mindestlohn für alle

@der Ratlose

Der Staat hat die Verantwortung für alle Bürger, die in seinem Einflußbereich leben, arbeiten, wohnen etc. Es ist die Aufgabe des Staates, geeignete Rahmenkonditionen so aufzustellen, daß alle in diesem Staat lebenden Bürger im Grunde ein lebenswertes Leben führen können. Was letztlich lebenswert ist, definiert zwar jeder für sich anders, doch eine für alle annehmbare Grundkonstruktion findet sich im Grundgesetz.

Auch Du wirst es akzeptieren müssen, daß nicht jeder als Unternehmer tätig sein möchte; und übrigens, wäre es jeder, gäbe es nur 1 Personenfirmen.
__

Wer mich zum Sparen auffordert, wird selbst der Erste sein, den ich mir einspare; sage er hinterher nicht, er hätte es so nicht gemeint.
Es ist respektlos, Dinge zu predigen, die man nicht selber lebt.
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Alt 25.12.2012, 18:08   #82
Der Ratlose
 
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Standard AW: Bundesagentur-Chef verlangt Mindestlohn für alle

lieber Pinguin,

es ist nicht wesentlich ob ich etwas akzeptiere oder nicht.
Fakt ist das auch in Deutschland alles den Bach runtergeht, und alle versuchen dies entweder zu verdrängen oder mit Rezepten von gestern zu beheben.

Der Staat an sich und seine Pflichten sind ein weites Feld.

Der ewige Wunsch einen Kuschelarbeitsplatz gestellt zu bekommen, nicht über das System nachzudenken ist vorbei.
Das war ein Privileg des kalten Krieges.

Jetzt können wieder alle rumweinen und gut geschult rhetorisch begründen warum das anders sein müsste aber das hilft alles nicht weiter.

Ich möchte es mal wieder ganz plastisch veranschaulichen.

Wenn mein Boot 2 km vor der Küste ein Loch hat und Wasser eindringt weil ich gegen eine illegale entsorgte Eisenstange gefahren bin, dann hilft es mir nicht weiter das ich immer sage das das eine Sauerei ist, das früher im Osten so etwas nicht passiert wäre weil die Schrottpreise so hoch waren, oder ich mich aufrege weil der hersteller des bootes was von 10 jahren garantie auf die Bootshaut gefaselt hat.

Wenn ich das loch nicht irgendwie gestopft bekomme werde ich absaufen.
Und ich würde in so einem Falle absaufen, vor allem wenn ich in dieser Zeit (anstatt mein Loch zu flicken) lieber das Telefon nehme um mit Freunden zu diskutieren wieso jemand so eine Eisenstange dort wohl entsorgt hat, oder warum die Herstellergarantie jetzt nicht das hält was sie verspricht.



Ein heutiger Arbeitnehmer steht in einem extrem harten Konkurenzkampf mit anderen Arbeitnehmern aus anderen EU Ländern.
Und wenn eure einzigste Lösung ein Mindestlohn ist dann werdet ihr euer blaues Wunder erleben.
Der Ratlose ist offline  
Alt 25.12.2012, 18:16   #83
KAHMANN
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Zitat von Der Ratlose Beitrag anzeigen

Ein heutiger Arbeitnehmer steht in einem extrem harten Konkurenzkampf mit anderen Arbeitnehmern aus anderen EU Ländern.
Und wenn eure einzigste Lösung ein Mindestlohn ist dann werdet ihr euer blaues Wunder erleben.

Aber warum werden gerade kreditfinanzierte Unternehme wie z.B. Praktiker o. Zalando durch Minijobvermittlung zusätzlich, auf Kosten der Allgemeinheit von den Sozialversicherungsbeiträgen befreit?
KAHMANN ist offline  
Alt 25.12.2012, 23:08   #84
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Standard AW: Bundesagentur-Chef verlangt Mindestlohn für alle

Zitat:
=Der Ratlose;1295633
Fakt ist das auch in Deutschland alles den Bach runtergeht, und alle versuchen dies entweder zu verdrängen oder mit Rezepten von gestern zu beheben.
Ich hatte Dich schon einmal gefragt: Wer bist Du, was machst Du?
Rentner, die damals gut eingezahlt hatten (sei es aus Selbstständigkeit oder Festanstellung), können ihren Enkelkindern leider zu Weihnachten 2012 oder zum Geburtstag noch nicht einmal
kleinere Geldgeschenke zukommen lassen. Die Kosten explodieren
so schnell und rasant für alles. Es ist traurig.

Zitat:
Und wenn eure einzigste Lösung ein Mindestlohn ist dann werdet ihr euer blaues Wunder erleben.
Einzigste Lösung - gibt es nicht! Keine grammatikalische Steigerung.
Nur einzige Lösung!

Und Du, wirst Du dann nicht auch Dein blaues Wunder erleben?
Wer bist Du? Renter, Pensionär? Arbeitnehmer, Selbstständiger oder
............?

Ich warte immer noch auf Deine Antwort.
saida25 ist offline  
Alt 26.12.2012, 08:42   #85
2010
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Standard AW: Bundesagentur-Chef verlangt Mindestlohn für alle

Der Inhalt von Post #84 vom Ratlosen trifft doch 100% zu.

Was gibt es daran zu mäkeln ?

Was tut es zur Sache, in welcher Stellung sich der Ratlose befindet ? Das ist doch pup egal.
Selbst wenn er dazu Antwort gíbt, wo ist die Garantie, daß sie der Wahrheit entspricht.
Das hier ist ein Forum u. "Papier" geduldig.
2010 ist offline  
Alt 26.12.2012, 09:22   #86
DieFrettchen
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Standard AW: Bundesagentur-Chef verlangt Mindestlohn für alle

hallo zusammen,

Fakt ist aber auch, das in fast allen europäischen Ländern ein Mindestlohn gilt, weder wurd Luxemburg überrannt noch die Niederlande....wie von einigen so gerne beschworen.

mindestlohn.de ~ Mindestlöhne in Europa

Zur vielbeschworenen Selbsständigkeit, die meisten Unternehmen sind auf Mitarbeiter angewiesen. Sollen die nach der "Lesart" einiger hier nun alle als Subunternehmer auftreten?

Pinguin als "selbsständiger" Postzusteller?
Ich als "selbsständige" Arzthelferin"?
Anwälte kommen in Zukunft ohne Helfer/in aus?
Produkthersteller ohne Arbeiter?
Das könnte ich nun endlos fortsetzen, erspare ich uns aber an der Stelle, soviel Phantasie muß jeder selbst aufbringen.

Ich find es immer wieder amüsant, wenn sich einige wie Ratloser aus dem Ausland über die Situation hier echauffieren und den Einpeitscher markieren wollen. Passt ja wohl zu deinem Gewerbe....

LG von Barbara
 
Alt 26.12.2012, 09:41   #87
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Standard AW: Bundesagentur-Chef verlangt Mindestlohn für alle

Es wird in D kein Mindestlohn eingeführt werden. Höchstens eine Lohnuntergrenze, die eh lachhaft ist, so wie etwa ein gewünschter Mindestlohn in angeblich heilbringender Höhe von 10 €.
Würden wie früher existenzsichernde Löhne gezahlt werden, würde D ganz schnell auf dem Niveau der krisengebeutelten restlichen EU Ländern landen.
Die deutsche Wirtschaft u. die deutsche Kapitalisten Sparte fährt satte Gewinne ein, nur das zählt, die Gelder die an "Bedürftige" u. Bedürftige gezahlt werden sind unerheblich. Diese Gelder machen sogar noch Sinn, indem man die negative Propaganda am laufen hält. Schließlich muß immer ein Prellbock vorhanden sein. Innerlandes der Hartzer, außerlandes etwa der GR etc.

Das ganze Gefasel von Veränderungen ist nur Propaganda u. Wahlkampf, nicht mehr, es wird sich null verändern.
Offenbar hat man das Post 84 nicht verstanden.
2010 ist offline  
Alt 26.12.2012, 09:49   #88
DieFrettchen
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Standard AW: Bundesagentur-Chef verlangt Mindestlohn für alle

hallo 2010,

der Mindestlohn ist ein Schritt auf dem Wege zu existenzsichernden Löhnen....

In Post #84 nenne ich persönlich "mit den Wölfen heulen".

LG von Barbara
 
Alt 26.12.2012, 09:52   #89
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Standard AW: Bundesagentur-Chef verlangt Mindestlohn für alle

Ein Rentner der damals gut eingezahlt hat, hat für die damalige Generaration gut eingezahlt.
Mit seinen Einzahlungen hat er sich selbst lediglich eine Anwartschaftszeit auf eine Rente in 30-40 jahren gesichert.

Damit beginnt der Rentenbetrug den viele nicht wahrhaben wollen.

Außer seinen Rentenzahlungen muß er also auch bestrebt sein das das System weiter so läuft damit er eines Tages eine Rente von der generation bekommt die dann arbeitet.

Und da beginnt die Verletzung der Obliegenheitpflicht von Seiten des Einzahlers. Er hätte über all die Jahre wo er eingezahlt hat auch dafür sorgen müssen das keine Niedriglohn- und Arbeitsverhältnisse ohne Sozialversicherungspflicht entstehen können, da ihm klar sein musste das dann ja später für ihn nicht mehr genug Rentenbeiträge gezahlt werden.

Also, was lernen wir?
Die Rente eines heutigen Rentners kann nur ausgezahlt werden wenn genug Arbeitnehmer heute Rentenbeiträge zahlen.
Die Beträge die er damals eingezahlt hatte waren eben für die damalige Generation,und nie für sich selbst.

Nun kommen wir zum Betrug von Seiten des damaligen Einzahlers sowie des Staates.
Schon damals wurden großen Summen zb. für den Verteidigungshaushalt benötigt.
Dafür hätten damals die Steuern aber erhöht werden müssen.
denn es sollte der Grundsatz gelten das eine Generation immer das bezahlen sollte was sie auch in diesem Zeitraum ausgibt und benötigt.
Also hätte der sogenannte kalte Krieg auch von der Generation bezahlt werden müssen die ihn trieb bzw. in ihm lebte.

Beide Seiten haben aber damasl angefangen zu betrügen, sie haben einen Pakt geschlossen. Sie haben hunderte von Millarden DM aus der Rentenkasse genommen (die ja den eigentlichen damaligen Rentenbeziehern zustanden) und haben diese Dinge (zb.Starfighter)
damit finanziert.
Der Staat hatte damit seine Ruhe und die damaligen Einzahler,also die heutigen Rentner mußten für all diese Kosten nicht aufkommen.
nur so konnten sie alle ihre kleinen Häuschen bauen, schöne Urlaube verbringen und im Wohlstand baden.

Und nun kommt das richtig perfide an der Geschichte. Diese hunderte von Millarden die damals also aus der Rentenkasse genommen wurden , wurden als Kredit an den Staat deklariert,und dieser müsste eines Tages von der Enkelgeneration zurückgezahlt werden.

Das ist so wie wenn ich zur Bank gehe und sage "Hallo, ich hätte gerne einen Millionenkredit" und die Bank fragt nach Sicherheiten, darauf hin sage ich wiederum "ich habe mehrere Kinder und die werden den Kredit zurückzahlen".
Und wenn die Kinder eines Tages anfangen müssen die Kredite zurückzuzahlen dann stehe ich auf der matte und sage "hallo zuzüglich zu den Krediten von damals die ihr gerade für mich zurückzahlt ,müsstet ihr noch für meine Rente aufkommen und weil wir gerade dabei sind denkt bitte daran das ihr auch noch für eure eigene Rente im voraus bezahlt.

Ein heutiger Rentner ist auch nur ein besserer Sozialhilfebezieher.
Der Bundeshaushalt weißt jährlich über 80 Millarden € im Bundeshaushalt aus die von Steuergeldern in das Rentensystem fließen.
Und Steuern zahlen aber alle.

Und nun kommen wir so zu mir.
Ich bin ein Selbständiger der sich einem anderen Sozialsystem angeschlossen hat,dort als Selbständiger also pflichtversichert ist, der der Meinung ist das für eine Grundrente jeder einzuzahlen hat.
Nun aber meine ganz eigene Frage zum obigen Thema.

Wieso soll ich als Selbständiger in Deutschland eigentlich Steuern bezahlen, wenn von diesen Steuern auch Gelder in die Rentenkasse fließen, ich aber durch meine Steuerzahlungen dort niemals Ansprüche erwerben kann.

Das ist doch irgendwie unlogisch. Oder?
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Alt 26.12.2012, 10:14   #90
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Zitat von DieFrettchen Beitrag anzeigen
hallo 2010,

der Mindestlohn ist ein Schritt auf dem Wege zu existenzsichernden Löhnen....

In Post #84 nenne ich persönlich "mit den Wölfen heulen".

LG von Barbara

Das kann doch nur noch funktionieren wenn Deutschland an sich ein abgeschottetes system ist.
Also wieder ein Mauer drum ?

Ich möchte hier doch mal darauf hinweisen das die Rechtsprechung,ich glaube es war gerade das Bundesarbeitsgerichts dahingehend ist, das einem deutschen Arbeitnehmer der nach Dänemark entsand wurde eben nicht der in Dänemark höhere Mindestlohn zustand.

http://www.elo-forum.org/beruf/72432...daenemark.html

Ich behaupte das schon kurze Zeit nach der Einführung eines allgemeinen Mindestlohn die Leute mit dem "mehr an Lohn" weniger Waren im Einkaufswagen haben werden als heute.

Die Probleme liegen viel tiefer und der Mindestlohn erschwert nur die veränderung und Lösung der Probleme.


Schon mal darüber nachgedacht das es seltsam ist, das jemand der 750€ durch Arbeit verdient, Steuern und Sozialabgaben zahlen soll aber jemand der 750,00€ an Leistungen nach dem SGB II bezieht dies nicht muß.

Das sind grundlegende Probleme.
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Alt 26.12.2012, 10:35   #91
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Zitat von DieFrettchen Beitrag anzeigen
hallo zusammen,

Fakt ist aber auch, das in fast allen europäischen Ländern ein Mindestlohn gilt, weder wurd Luxemburg überrannt noch die Niederlande....wie von einigen so gerne beschworen.

Warum arbeiten dann hunderttausend Menschen aus Ostdeutschland in den Niederlande als Grenzgänger?
Das ist wie die frühere Natorally am Freitag und Sonntags.

Und selbstverständlich wurde Holland nicht überrannt, da sitzen heute noch nur Niederländer in Holzbotten in kleinen Häuser ohne Gardinen und beglücken uns mit komischen Showmastern.

mindestlohn.de ~ Mindestlöhne in Europa

Zur vielbeschworenen Selbsständigkeit, die meisten Unternehmen sind auf Mitarbeiter angewiesen. Sollen die nach der "Lesart" einiger hier nun alle als Subunternehmer auftreten?

Pinguin als "selbsständiger" Postzusteller?
nennen sich selbständige Kurierfahrer.
Ich als "selbsständige" Arzthelferin"?
kann komplett ausgelagert werden und die Arzthelferinnen sind dann entsante Arbeitnehmer
Anwälte kommen in Zukunft ohne Helfer/in aus?
ist wohl mittlerweile kein Thema mehr
Produkthersteller ohne Arbeiter?
Das ist doch wohl ein Witz,ein nach Deutschland entsanter Arbeitnehmer aus Rumänien oder Ungarn unterliegt nie dem deutschen Mindestlohn.So arbeiten mittlerweile ganze Industriezweige.
Das könnte ich nun endlos fortsetzen, erspare ich uns aber an der Stelle, soviel Phantasie muß jeder selbst aufbringen.

Ich find es immer wieder amüsant, wenn sich einige wie Ratloser aus dem Ausland über die Situation hier echauffieren und den Einpeitscher markieren wollen. Passt ja wohl zu deinem Gewerbe....

LG von Barbara
Leider erst jetzt gelesen und fast weggelegt vor lachen.
Du meinst das geht alles nicht?

Da sieht man wie beschränkt dein Weltbild ist.
Meine rot makierten Kommentare habe ich nicht geschrieben weil ich das so toll finde sondern weil dies die wirklichkeit ist.
Gerade diese Beispiele von dir zeigen das du keinen Plan mehr hast wie es mittlerweile so läuft.

Mittlerweile lassen sogar mittlere Handwerksbetriebe ihr Buchhaltung über indische Firmen laufen.
Das ist technisch über die EDV kein Problem mehr.

Für die bewältigungen unserer Probleme brauchen wir fähige Köpfe und nicht solche die noch in der welt der 70er leben.

Anwälte ohne Helferin selten so gelacht.
In Zukunft sitzt da leider eine Selbständige (nennen wir es Büroservice) empfängt die Post, scannt diese ein, nimmt Telefonate entgegen, bringt diktierte Schriftsätze zu Papier, tütet die ein und verschickt diese.

reicht dir das ?
Der Ratlose ist offline  
Alt 26.12.2012, 10:50   #92
DieFrettchen
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hallo zusammen,

q ratloser,

was glaubst du eigentlich für was ich eintrete? Allerdings beginnt vieles davon erst mal mit einem existenzsichernden Mindestlohn, das die 10€ wohl veraltet sind dürfte wohl jedem klar sein.

Wer wehrt sich denn dagegen in eine Rentenkasse einzuzahlen? soweit ich weiß grad die Selbsständigen. Die meisten der Kleingewerbler bestimmen ihren "Dumpingpreis" selbst.

Widerstand gegen Renten-Pflicht für Selbständige und Existenzgründer - SPIEGEL ONLINE

Ihren Arbeitnehmern verweigern sie dasselbe per Minijob.

Somit beginnt alles rst mal mit einem Mindestlohn, einer Mindestrente, und das jeder in die Sozialkassen einzahlt, auch das Beamtenheer.

Deinen kleinen subjektiven Geschichtsabriss kannst dir sparen, wir leben jetzt und nicht im gestern, das ändert nämlich nichts an den Fakten mit denen wir im Jetzt und Heute konfrontiert sind.

nemmt mal eine andere sichtweise an. Ich fordere von Selbsständigen solidarität ein. Wenn sie ihre Produkte und Dienstleistungen nicht mehr vermarkten können, weil die "Kundschaft" wohl oder übel zumeist lohnabhängige sich nichts mehr leisten können, sollte ein Mindestlohn auch im Sinne von Selbbständigen und Arbeitgebern liegen....Hartz4 steht besagter Klientel ja auch offen

LG von Barbara
 
Alt 26.12.2012, 12:02   #93
Der Ratlose
 
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ne ne,

die selbständigen wehren sich gegen eine zwangsmitgliedschaft in der deutschen Rentenversicherung,in der deutschen sozialversicherung,denn da ist ja gewiss das du über den Tisch gezogen wirst.

Das ist schon ein großer Unterschied.

es sind die linken und die unterschicht die kein Interesse zeigen diese Systeme zu verändern. ich zahl doch mit krankenkassenbeiträgen doch nicht so einen Wahnsinn wie über 300 krankenkassenchefs über 300 krankenkassenchefvertreter ihre Fahrer und ihre Bürologistik.

Wie hat mal ein Kollege gesagt als nicht noch lernte und mich über den Palazzo Prozi in Laatzen aufgeregt hatte.

Das ist doch die deutsche Rentenversicherung, die müssen doch etwas repräsentieren ,das kostet eben Geld.

Zum Glück gibt es eine Wirklichkeit.
Der Ratlose ist offline  
Alt 26.12.2012, 12:23   #94
DieFrettchen
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...dacht ich mir schon, Gehörst auch zu den Nutznießern des Systems, die eine Veränderung scheuen wie der Teufel das Weihwasser....in Solidarkassen einzahlen wäre lediglich der erste Schritt. Oder zahlen "Selbsständige" in Schweden an den Weihnachtsmann ihre Pflichtbeiträge?

Soweit mir bekannt, gehört doch dein "Metier" ebenfalls zu den Billigheimern in Sachen Lohn und Ausbeutung. Also immer schön an der eigenen Nase anfangen.

LG von Barbara
 
Alt 26.12.2012, 12:42   #95
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Zitat von Der Ratlose Beitrag anzeigen
mit Rezepten von gestern zu beheben.
Rezepte von "gestern" sind aber evtl. gar nicht so schlecht? Schau' Dich doch nur mal in der Küche oder beim Bäcker um; viele Rezepte für Speisen, Kuchen, Brote sind uralt und schmecken tut es dennoch. Warum bitte muß man stets das Rad neu erfinden? Sorry, was sich in der Vergangenheit positiv bewährt hat, ist auch für die Zzukunft zu erhalten.

Zitat:
Der Staat an sich und seine Pflichten sind ein weites Feld.
Nö; das ist alles klar umrissen.

Zitat:
nicht über das System nachzudenken ist vorbei.
Nicht jeder hat Deine Gedankenansätze.

Zitat:
Ein heutiger Arbeitnehmer steht in einem extrem harten Konkurenzkampf mit anderen Arbeitnehmern aus anderen EU Ländern.
Aber nur weil die politischen Rahmenkonditionen so gestaltet sind?

Zitat:
Und wenn eure einzigste Lösung ein Mindestlohn ist dann werdet ihr euer blaues Wunder erleben.
Du wirst lachen, der ist sinngemäß auf EU-Ebene sogar vorgeschrieben. Und überlege mal, welches EU-Land keinen Mindestlohn hat?

Was glaubst Du, wie lange die anderen EU-Länder hier noch zusehen? Dann ist D.-Land wieder der ****?

Ich bin gern bereit, mich permanent zu widerholen; das wichtigste für einen Staat ist ein funktionierender Wirtschaftskreislauf; der Finanzkreislauf kommt damit automatisch und Wünsche wie Bedürfnisse sind auch bei allen genug vorhanden.

Was glaubst Du, warum Westrom 1.000 bzw. Ostrom sogar 2.000 Jahre überdauert hat? (Vorausgesetzt, die ganzen Schilderungen haben unverfälscht Jahrhunderte überdauert). Die militärische Seite ist nur ein Aspekt, aber durch Ausgrenzung funktioniert hier nichts, nur durch Integration und gegenseitiges Leben lassen.

Und schau, wo hier in D.-Land oder sogar noch innerhalb der EU ausgegrenzt wird? Das fängt bei der Wirtschaft selber an; schau ich nur auf die S-Bahn der Bundeshauptstadt und sehe, was da so alles nicht befördert wird? Meinst Du, die sind zukunftsfest? Da werden aufgrund politischer oder sonstiger Erkenntnisse bspw. Pedelecs und Co. gebaut, gefördert oder wie auch immer, und dann werden die nicht transportiert?

Wie rückständig und hinterwäldlerisch ist das denn? Da fährt bspw. ein 70jähriger Renter mit seinem Pedelec von Berlin nach Potsdam, dann ist der Akku leer, und der darf dann das Teil zurück schieben, weil's die liebe S-Bahn nicht transportiert? Ist doch rückständig sowas? (Aus äquivalenten Gründen verwende ich die S-Bahn schon lange nicht mehr bzw. begrenze die S-Bahn auf Strecken, wo es keine Alternativen gibt).

Ihr alle habt noch nicht begriffen, daß die Mehrheit der Kunden Arbeitnehmer sind.

Man könnte freilich aus Deiner Anregung auch was ganz Großes aufziehen; dann gäbe es aber nur noch Selbständige, gar keine Arbeitnehmer mehr und auch keine Arbeitgeber, dann gäbe es keine Armen und auch keine Reichen. Dann müsste der selbständige Bergwerkseigentümer selber nach Erzen graben, wenn er nicht gewillt wäre, nötige Mitgraber vernünftig zu entlohnen, denn die wäre ja nicht von ihm abhängig sondern auch selbständig und würden auch dann dort hingehen, wo sie am meisten für ihr Tun bekämen?

Nur, sowas funzt nur global und ist deshalb regional oder innereuropäisch ohne geschützten Arbeitsmarkt absolute Illusion.
__

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Alt 26.12.2012, 13:40   #96
DieFrettchen
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mein Danke an pinguin. genauso schauts aus!

LG von Barbara
 
Alt 27.12.2012, 17:22   #97
jockel
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Zitat von Der Ratlose Beitrag anzeigen
ne ne,

die selbständigen wehren sich gegen eine zwangsmitgliedschaft in der deutschen Rentenversicherung,in der deutschen sozialversicherung,denn da ist ja gewiss das du über den Tisch gezogen wirst.

Das ist schon ein großer Unterschied.

es sind die linken und die unterschicht die kein Interesse zeigen diese Systeme zu verändern. ich zahl doch mit krankenkassenbeiträgen doch nicht so einen Wahnsinn wie über 300 krankenkassenchefs über 300 krankenkassenchefvertreter ihre Fahrer und ihre Bürologistik.

Wie hat mal ein Kollege gesagt als nicht noch lernte und mich über den Palazzo Prozi in Laatzen aufgeregt hatte.

Das ist doch die deutsche Rentenversicherung, die müssen doch etwas repräsentieren ,das kostet eben Geld.

Zum Glück gibt es eine Wirklichkeit.
Die Zahl der Kranken- und Rentenversicherer kann man tatsächlich radikal eindampfen, denn sie haben Pflichtleistungen gegenüber jedem Bürger zu erfüllen.

Überall ein riesengroßer Verwaltungsapparat und jeder hat seine spezielle Technikausstattung, die zueinander in der Branche nicht kompatibel ist.

Es reichen 1, 2 Kassen mit einem umfangreichen, standardisiertem Pflichtprogramm in Europa aus und Schluß ist.

In der DDR hatten wir
  • die SVK - Sozialversicherungskasse - gesetzliche Kranken- und Rentenversicherung
  • die Krankenkassen der
    • der Deutschen Reichsbahn
    • der Deutschen Post
    • des Gesundheitswesens
    • der Bergleute - IG Wismut
    • der Kommunen
    • die Altersintelligenzversorgung der Intelligenz
  • die Staatliche Versicherung der DDR - für die Privaten, Freiberufler, Selbstständigen, Bauern, Handwerker
und es funktionierte. Keiner konnte sich aus der Versicherungspflicht verdrücken und sein eigenes unsolidarisches Sozialversicherungssüppchen kochen.


Im Prinzip galt in der DDR der soldarische Spruch: Einer für Alle und Alle für Einen!


- Das alte christliche Prinzip: Einer trage die Last des Anderen!!!!


Alles Privatwirtschaftliche an diesen Sozialsysteme gehört verboten, weil der Mensch keine ausplünderungsfähige Handelsware zu sein hat.

Alles was nach Privatwirtschaft im Ansatz riecht, gehört zumeist in die Kategorie Akte XY: Nepper - Schlepper - Bauernfänger, denn ihre Mondpreise werden meist in ihrer Entstehung und Zusammensetzung dem Kunde gegenüber nicht offengelegt.
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Alt 27.12.2012, 17:30   #98
jockel
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Zitat von Al Bandy Beitrag anzeigen
Die Unternehmer und Arbeitnehmer,verhandelten früher den sog. Lohn selbst aus,bis die Gewerkschaften hinzu kamen und Tarifverträge mit den Unternehmen vereinbarten.
Nun sollte man glauben,dass die Gewerkschaften auch qualifiziertes Personal hätten um eine Arbeit zu bewerten.
Aber alles sieht nach einer feilscherei aus,mehr ist das nicht.
Ja wie ein Feilschen um eine Kamelkarawane auf einem arabischen Basar. Aber meist wird in der BRD nicht msl gefeilscht, sondern von Unternehmerseite diktiert, weil keine Waffengleichheit herrscht.

Wenn es eine Waffengleichheit gäbe, wäre der Generalstreik in diesem Land nicht verboten.

Ernst Thälmann - Führer seiner Klasse

Einen Finger kann man brechen - aber fünf Finger sind eine Faust
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Alt 27.12.2012, 17:45   #99
saida25->Emailproblem
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saida25
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Zitat:
Einen Finger kann man brechen - aber fünf Finger sind eine Faust
Jockel, wie ist der Film ausgegangen?
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Alt 27.12.2012, 17:51   #100
jockel
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Zitat von DieFrettchen Beitrag anzeigen
hallo zusammen,

q ratloser,

was glaubst du eigentlich für was ich eintrete? Allerdings beginnt vieles davon erst mal mit einem existenzsichernden Mindestlohn, das die 10€ wohl veraltet sind dürfte wohl jedem klar sein.

Wer wehrt sich denn dagegen in eine Rentenkasse einzuzahlen? soweit ich weiß grad die Selbsständigen. Die meisten der Kleingewerbler bestimmen ihren "Dumpingpreis" selbst.

Widerstand gegen Renten-Pflicht für Selbständige und Existenzgründer - SPIEGEL ONLINE

Ihren Arbeitnehmern verweigern sie dasselbe per Minijob.

Somit beginnt alles rst mal mit einem Mindestlohn, einer Mindestrente, und das jeder in die Sozialkassen einzahlt, auch das Beamtenheer.

Deinen kleinen subjektiven Geschichtsabriss kannst dir sparen, wir leben jetzt und nicht im gestern, das ändert nämlich nichts an den Fakten mit denen wir im Jetzt und Heute konfrontiert sind.

nemmt mal eine andere sichtweise an. Ich fordere von Selbsständigen solidarität ein. Wenn sie ihre Produkte und Dienstleistungen nicht mehr vermarkten können, weil die "Kundschaft" wohl oder übel zumeist lohnabhängige sich nichts mehr leisten können, sollte ein Mindestlohn auch im Sinne von Selbbständigen und Arbeitgebern liegen....Hartz4 steht besagter Klientel ja auch offen

LG von Barbara
Der Vorteil von lohnsteuer- und sv-beitragspflichtigen Tariflöhnen - nicht vom Schmuh der Mindestlöhne!!!:

Wenn alle Arbeitgeber die gleichen kommunalen und staatlichen Standortbedingungen zu erfüllen haben, ist keiner bevor- oder benachteiligt. Jeder Unternehmer hat die gleichen Startbedingungen.

Deshalb lehne ich Privatwirtschaft, Privatsozialversicherungssysteme, bedingungsloses Grundeinkommen und Mindestlöhne ab.

Wir haben genügend arbeitswissenschaftliches Fachpersonal, die die verschiedenen Arbeiten menschlicher Arbeitsleistung über Anforderungsstudien sauber bewerten können, die nach dem Leistungsprinzip sauber entstandene Tariflöhne und Tarifgehälter festsetzen können.

Die ganze rituelle Kungelei um die Lohn- und Gehaltshöhen zwischen Unternehmern und Gewerkschaften kann man sich schenken, da es in der Hinsicht keine Waffengleichheit gibt. Es gibt nur die Unternehmerdiktatur.
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