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Alt 03.09.2012, 15:21   #51
Defence
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Standard AW: Bericht: Risiko von Altersarmut höher als gedacht

Zitat von Vincet Beitrag anzeigen
Die FDP ist gegen Mindestlohn und somit für Niedriglohn, verneint aber erhöhtes Risiko von Altersarmut.
Sind denn bald wieder Wahlen?


Zitat von Vincet Beitrag anzeigen
Irgendetwas stimmt in den Köpfen der FDPler nicht.
Sind denn bald wieder Wahlen?
 
Alt 03.09.2012, 15:45   #52
Kikaka
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Standard AW: Bericht: Risiko von Altersarmut höher als gedacht

Die FDP hat auch schon angekündigt das in der nächsten Legislaturperiode bis zu 4 Milliarden € im Bereich Soziales eingespart werden sollen
Kikaka ist offline  
Alt 03.09.2012, 15:46   #53
Alter Sack
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Standard AW: Bericht: Risiko von Altersarmut höher als gedacht

Zitat von Annabella Beitrag anzeigen
Ich hoffe nicht, dass diese Regierung erwartet nochmal wiedergewählt zu werden.

Hoffnung ist der erste Schritt auf dem Pfad der Enttäuschung!

__

Erst wenn man selber von einer Sache betroffen ist, merkt man, wie der Staat versagt hat.
Alter Sack ist offline  
Alt 03.09.2012, 16:19   #54
Annabella
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Daumen runter AW: Bericht: Risiko von Altersarmut höher als gedacht

Zitat von Alter Sack Beitrag anzeigen
Hoffnung ist der erste Schritt auf dem Pfad der Enttäuschung!

Das erzeugt enorme Wut! Diese Regierung muss weg, schnell. Die FDP soll an sich selber ersticken. Wenn man keine Ahnung hat, genug Kohle, sollte man besser den Schnabel zu lassen, damit das fehlende Gehirn dieser Regierung nicht so furchtbar auffällt.
DE blamiert sich überall mit der Arbeitsverweigerung unserer Regierung. Denn das ist nicht erst seit gestern bekannt. Es hätte schon längs sinnvoll gegengesteuert werden müssen, anstatt in der EU sinnlos das Geld zu verpulvern, Unternehmen Honig ums Maul zu schmieren und das eigene Volk auszubluten.
Menschen im eigenen Land für das Bruttosozialprodukt schuften zu lassen und dann zum Dank die Rente wegnehmen, wenn sie nicht mehr können. Wie abscheulich ist denn sowas?
 
Alt 03.09.2012, 17:16   #55
FrankyBoy
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Standard AW: Bericht: Risiko von Altersarmut höher als gedacht

Mein Nachrichtendienst hat mir eine Mail, mit einer aktuellen Stellungnahmen von Angie Murksel gesendet, die ich euch nicht vorenthalten möchte - seht selber wie hohl das ist:

Zitat:
Hallo grüße Dich,

diese Info zur Kenntnis und mit der Bitte um Weiterleitung.

Danke.

Viele Grüße Sabine


-------- Original-Nachricht -------- Betreff: Antwort Bundeskanzlerin zum Bundeszsuchuss-Rente . . Datum: Mon, 03 Sep 2012 12:23:54 +0200 Von:
An: undisclosed-recipients:;

kennen wir schon auswendig . . . . . .

-------- Original-Nachricht --------
Datum: Mon, 3 Sep 2012 11:43:45 +0200
Von: zukunftsdialog@bk.bund.de
Betreff: Ihre Teilnahme am Zukunftsdialog der Bundeskanzlerin


Sehr geehrte Frau P.,

herzlichen Dank für Ihre aktive Mitwirkung am Dialog über Deutschlands Zukunft. Die Bundeskanzlerin hat mich gebeten, Ihnen zu schreiben.

Sie fordern zum einen eine Rückerstattung von „zweckentfremdeten Rentenbeiträgen“. Die Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung fußt seit jeher auf Beiträgen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern sowie Zuschüssen des Bundes aus allgemeinen Steuermitteln. Der Zuschuss des Staates hat eine bis auf die Wurzeln der Rentenversicherung im Jahr 1891 zurückreichende Tradition. Neben der Entlastung der Versichertengemeinschaft dient er vor allem dem Ausgleich für Leistungen, die die Rentenversicherung für die Allgemeinheit zu tragen hat. Dies sind so genannte gesamtgesellschaftliche Aufgaben, wie z.B. Kriegsfolgelasten oder dem rentenrechtlichen Ausgleich für Ausbildungszeiten etc. Die Zuschüsse des Bundes erreichen rund ein Viertel aller Einnahmen der Rentenversicherung. Sie decken die verschiedenen versicherungsfremden Leistungen, welche die Rentenversicherung zu erbringen hat, mittlerweile vollständig ab.

Seit jeher ist die gesetzliche Rentenversicherung zudem selbstverwaltet strukturiert und bindet dadurch Arbeitgeber und Versicherte unmittelbar in die Verantwortung zur Führung der Versicherungsträger der Rentenversicherung mit ein. Auch die von Ihnen geforderte gesetzliche Festlegung dessen, was die Rentenversicherung an Leistungen erbringen, ist im Sozialgesetzbuch detailliert geregelt. Die Träger der Rentenversicherung können, als Ausprägung ihrer Selbstverwaltung, in dem gesetzlich zulässigen Rahmen dabei jedoch über die Auslegung und Anwendung des Rechts eigenverantwortlich entscheiden. Sie unterliegen aber selbstverständlich der Rechtsaufsicht.


Sie fordern schließlich eine Beendigung der Bezuschussung von so genannten Riester-Verträgen. Würde der Gesetzgeber sich dazu entscheiden, entfiele ein wichtiger Baustein, zur Kompensation der beschlossenen schrittweisen Niveauabsenkungen in der gesetzlichen Rentenversicherung. Die aufgewendeten Mittel zur Förderung würden jedoch bei weitem nicht ausreichen, um diese Niveauabsenkung auszugleichen. Vielmehr müssten die Beiträge zur Rentenversicherung, die in den kommenden Jahren ohnehin steigen werden, auf ein deutlich höheres Niveau angehoben werden. Dies würde den Arbeitsmarkt und die Wirtschaft insgesamt spürbar belasten. Im Sinne der Generationengerechtigkeit wäre dies nicht, denn insbesondere die jüngeren Beitragszahler würden dadurch über Gebühr belastet.
FrankyBoy ist offline  
Alt 03.09.2012, 18:14   #56
arbeitslos in holland
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Standard AW: Bericht: Risiko von Altersarmut höher als gedacht

ich sag's ungern, aber ich sag's trotzdem

die kausalität von niedriglöhnen und dementsprechend niedrigen rentenansprüchen, war mir spätestens 1998 klar.

da arbeitete ich noch in d und musste erleben, wie man mir immer weniger geld zahlen wollte. damals war die rente noch sicher und es zeichnete sich am horizont ab, was für drecksäcke schröder, fischer und konsorten waren und sind.

damals war die spirale bei den zaf schon nach unten gedreht und man hatte dort ein lohn, den man schon 1994 hatte. es gab aber ein schier unenschöpfliches reservoir von arbeitslosen aus den neuen ländern, die schon damals unter dumpinglohn-bedingungen arbeiteten. meine lohnvorstellungen, und die waren damals auch bescheiden, waren einfach nimmer im markt zu erzielen, weil eben zu meinem "preis" arbeitslose facharbeiter im dutzend aufliefen

wenn ich damals diese lächerlichen löhne akzeptiert hätte, dann wäre das für mich der erste schritt in die altersarmut gewesen.
was ich damals nicht wusste:

da snicht einmal 2 jahre später, zwischen 2001 und 2002, das dt. rentenversicherungsystem vor die wand gefahren werden würde und es ein konjunkturprogramm für betrügerische versicherungsvertreter geben würde: die riester-rente

und da ging es nur um abschlüsse von versicherungsprodukten. keinen mensch interessierte damals die fragestellung, wie die riester-rente im zusammenhang mit der grundsicherung eigentlich funktionieren sollte. hätte man sich mal ermsthaft mit der fragestellung auseinandergesetzt, hätte man diese idiotie sein lassen. weil man aber damals schon einmal millionen bürger um ihre ersparnisse geprellt hat, will man das jetzt wiederholen.

diejenigen, die blöd genug waren, irgendein sinnloses riester-produkt sich aufschwatzen zu lassen, sollen jetzt zum 2x über den tisch gezogen werden. die sog. zusatzrente sollen wieder über private versicherungen laufen und es ist ein witz, das da von renten-aufstockung gesprochen wird.

und die frage, die immer noch unbeantwortet ist: wenn grundsicherung beantragt werden muß, dann würde sowohl riesterrente als auch die zusatzrente voll angerechnet werden.

oder, bin ich jetzt bloß zu blöd
__

„De wereld is een hooiberg – elk plukt ervan, wat hij kan krijgen“ („Die Welt ist ein Heuhaufen, ein jeder pflückt davon, soviel er kann“

Hieronymus Bosch 1450-1516
arbeitslos in holland ist offline  
Alt 03.09.2012, 23:29   #57
Ferdinand456
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Ferdinand456 Ferdinand456
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Standard AW: Bericht: Risiko von Altersarmut höher als gedacht

1. Was mich am meisten stört: Ursula von der Leyen verfiel in einem Interview dem Gossen-Slang. Sie erklärte vorgestern in ungefährem Wortlaut, dass all diejenigen, die immer fleißig waren und "dem Staat nie auf der Tasche lagen", die aber wenig verdienten, im Renten-Alter die Angeschmierten sind. Das entsprach in Etwa Westerwelles Rede von der "ganz normalen Mittelschicht" vor einigen Jahren, in der er auch die spätrömische Dekadenz vorgab. Übersetzt man Leyens Wortlaut, sprach sie vorgestern nun nicht von der "ganz normalen Mittelschicht", sondern von der "ganz normalen Unterschicht, bzw. Geringverdienerschicht". Die "Bösen" sind natürlich die, die dem "Staat auf der Tasche" liegen.

2. Nie im Leben habe ich mehr als 2.200,- Euro brutto verdient. Allerdings verstehe ich die Rechnung nicht ganz. Wer 2.500, -Euro verdient, hat monatlich ungefähr mindestens 2.100,- Euro netto in der Tasche. Davon 43 Prozent (Rente im Jahr 2030) = mehr als 900,- Euro. Wie kommt man nun auf 688,- Euro? Ist wahrscheinlich ein inflationsbereinigter Wert, wenn ich mich irre, bitte berichtigen.

3. Gehen Gerüchte, dass diese Renten-Panikmache nur den privaten Versicherungen dient.

4. Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. Seit ich im zarten Alter von knapp über 40 Jahren bei einer Routine-Operation beinahe gestorben wäre, genieße ich den Tag und fürchte nur kurzzeitig deren Hochrechnungen. Man weiß doch gar nicht, was noch alles kommt. Ein Komet donnert in die Erde und die Rente ist überflüssig. Ein Supervirus bringt 90 % der Menschheit unter die Erde und macht die Rente überflüssig. Ein reistentes Mega-Bakterium trotzt allen Antibiotika und anderweitigen Medikamenten und macht die Rente überflüssig. Ich gräme mich Tag für Tag um meine Rente, die ich nie bekommen werde, habe aber vielleicht nur noch 4 Jahre zu leben? Zeitverschwendung, Lebensverschwendung. Was ist, wenn ein Krieg kommt? Oder "aus Versehen" eine Atombombe los geht? Macht alles die Rente überflüssig.

Was weiß denn der Mensch, insbesondere der Politiker? Sehr wenig weiß er. Tut aber so, als könne er 50 Jahre in die Zukunft gucken. Hätte uns ein Politiker vor 40 Jahren erzählt, dass es irgendwann Computer in fast jedem Haushalt gibt, mit denen man sich weltweit über Schriftsprache (Internet) unterhalten kann, wir hätten ihn für verrückt erklärt. Uns wurde gesagt: "Seid immer schön fleißig in der Schule, dann ist eure Zukunft sicher". Niemand hatte prognostiziert: "Selbst mit abgeschlossenem Studium plus abgeschlossener Umschulung wirst du fast keine Chance haben, einen guten Arbeitsplatz zu finden".

Fazit: Frau von der Leyen redet (sorry) bullshit.
Ferdinand456 ist offline  
Alt 03.09.2012, 23:34   #58
Annabella
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Standard AW: Bericht: Risiko von Altersarmut höher als gedacht

„Armut im Alter nach 45 Jahren Arbeit ist pervers“

Arbeitsministerin von der Leyen hat endlich ausgesprochen, was viele längst befürchten: Jedem, der sich nicht zusätzlich privat absichert, droht die Altersarmut. Eine Aussicht, die in der FOCUS-Online-Community heftige Diskussionen hervorruft.
Ursula von der Leyen hatte eine schockierende Altersarmut-Prognose aufgestellt: Wer heute weniger als 2500 Euro brutto verdient und keine private Vorsorge betreibt, müsse mit dem Tag des Renteneintritts den Gang zum Sozialamt antreten, warnte die Bundesministerin für Arbeit und Soziales. Uneinig ist man sich jedoch hinsichtlich der Lösungsansätze. Von der Leyens Pläne einer Zuschussrente jedenfalls stoßen bei Opposition und Verbänden auf wenig Gegenliebe.
[LEFT]...
Meinung der : FOCUS-Online Community„Armut im Alter nach 45 Jahren Arbeit ist pervers“ - weiter lesen auf FOCUS Online:

Altersarmut: Alarmierende neue Zahlen zum Armutsrisiko: Zuschussrente? Politiker bombardieren von der Leyen mit Gegenvorschlägen - Deutschland - FOCUS Online - Nachrichten

Auch in der FOCUS-Online-Community wird heftig debattiert. Moinffm wundert sich darüber, dass „überabgesicherte Politiker, die für die Altersarmut mit verantwortlich sind, über die Altersarmut der Bürger schwadronieren.“ Nustt fordert: „Die Beamten und Politiker sollen auch in die Rentenkasse einbezahlen dann reicht es jedem.“ Der User Nebumuk schimpft: „Hauptsache wir haben Milliarden Steuergelder für Pleitestaaten, Banken und die EU übrig, der eigene Bürger ist dabei egal.“
„Menschenfeindliche Politik“
...
Meinung der FOCUS-Online Community: „Armut im Alter nach 45 Jahren Arbeit ist pervers“ - weiter lesen auf FOCUS Online:
Meinung der FOCUS-Online Community: „Armut im Alter nach 45 Jahren Arbeit ist pervers“ - Deutschland - FOCUS Online - Nachrichten

...........

 
Alt 03.09.2012, 23:51   #59
Paolo_Pinkel
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Standard AW: Bericht: Risiko von Altersarmut höher als gedacht

Das geheime Regierungs-Programm zur Bekämpfung von Altersarmut. Oder, was sich hinter den Phrasen der satten und fetten Politiker wirklich versteckt!
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Alt 03.09.2012, 23:59   #60
Darkstoll
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Standard AW: Bericht: Risiko von Altersarmut höher als gedacht

Hey das wollte ich gerade posten
 
Alt 04.09.2012, 00:30   #61
Annabella
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Standard AW: Bericht: Risiko von Altersarmut höher als gedacht

Zitat:
„Armut im Alter nach 45 Jahren Arbeit ist pervers“
Der Meinung bin ich auch und da hat sich die Regierung einen Bärendienst mit erwiesen. Man achte auf die Wahl nächstes Jahr.
 
Alt 04.09.2012, 00:51   #62
ALiL->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
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ALiL
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Standard AW: Bericht: Risiko von Altersarmut höher als gedacht

Zitat von Ferdinand456 Beitrag anzeigen
... Allerdings verstehe ich die Rechnung nicht ganz. Wer 2.500, -Euro verdient, hat monatlich ungefähr mindestens 2.100,- Euro netto in der Tasche ...
Woher stammt denn diese Weisheit?

Beispiel für einen 30jährigen mit Konfession

Bruttoeinkommen: 2.500,00 €
Solidaritätszuschlag: 18,66 €
Kirchensteuer: 27,15 €
Lohnsteuer: 339,41 €

Rentenversicherung: 245,00 €
Arbeitslosenversicherung: 37,50 €
Krankenversicherung: 197,50 €
Pflegeversicherung: 30,63 €

Nettoeinkommen: 1.604,15 €

Quelle: brutto-netto-rechner.info/
__

LG
N.
ALiL ist offline  
Alt 04.09.2012, 01:00   #63
Ferdinand456
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Standard AW: Bericht: Risiko von Altersarmut höher als gedacht

Zitat von ALiL Beitrag anzeigen
Woher stammt denn diese Weisheit?

Beispiel für einen 30jährigen mit Konfession

Bruttoeinkommen: 2.500,00 €
Solidaritätszuschlag: 18,66 €
Kirchensteuer: 27,15 €
Lohnsteuer: 339,41 €

Rentenversicherung: 245,00 €
Arbeitslosenversicherung: 37,50 €
Krankenversicherung: 197,50 €
Pflegeversicherung: 30,63 €

Nettoeinkommen: 1.604,15 €

Quelle: brutto-netto-rechner.info/
Oh, sorry. Hab's mit 1.500,- Euro brutto verwechselt. Da bleiben dann so ungefähr 1.100,- Euro netto übrig. Naja, ist ja fast das Gleiche...

EDIT: Aber wo wir gerade beim Thema sind: Dann war es ja doch kein inflationsbereinigter Wert. Frau von der Leyens Zuschussrente in Höhe von ca. 850,- Euronen würde dann im Jahre 2030 ungefähr so knapp dem Grundsicherungsniveau entsprechen, wenn man die Inflation mit berechnet. Womit die zuschüssig Berenteten ebenso wie die nicht Zugeschossenen eine Grundsicherung beantragen müssten, und wenn es nur fünf Euro wären. Somit kommt alles auf einen Nenner: "Die Rändä isch abseluut nisch sischä".
Ferdinand456 ist offline  
Alt 04.09.2012, 06:27   #64
Heidschnucke
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Standard AW: Bericht: Risiko von Altersarmut höher als gedacht

Frau vdL hätte alle Möglichkeiten in der Hand dieses zu verhindern wie die einführung eines Mindestlohn; abschaffung von präkeren Beschäftigungen; abschaffung der Leiharbeit; Arbeitgeber in die Pflicht nehemen usw. usw.

Aber dann würde sie ja gegen Ihre Lobby arbeiten Lieber sollen die Gewinne ins Ausland geschaufelt werden um blos der sozialen Verantwortung nicht gerecht zu werden und dann will man noch den ankauf der Steuer CD Verbieten.
Heidschnucke ist offline  
Alt 04.09.2012, 12:37   #65
K. Lauer
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Standard AW: Bericht: Risiko von Altersarmut höher als gedacht

Zitat von Heidschnucke Beitrag anzeigen
Frau vdL hätte alle Möglichkeiten in der Hand dieses zu verhindern ...
Es gilt einzig und allein der Wirtschaft den Rücken zu stärken. Sozial ist, wer (entgeltfreie) Arbeit schafft. Hauptsache Arbeit, Hauptsache, alle sind abgelenkt.

Nebenbei, ich habe mich gestern (zwangsläufig ) mit einigen jungen Frauen unterhalten und so viel Zorn! auf die berliner Regierung hat mich dann doch optimistisch gestimmt. Es scheint doch noch nicht alles verloren ...
 
Alt 04.09.2012, 13:55   #66
Kleeblatt
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Standard AW: Bericht: Risiko von Altersarmut höher als gedacht

Normalbürger soll, so das Mantra der Politik- und Geldelite, Soziologen u.a. "Wissenschaftler", sich über seine Arbeit, seinen Job, definieren. Und zwar NUR und ausschließlich darüber.

Während sich dann also die Bürger in abhängigen Beschäftigungen stolz in die Brust werfen, auch wenn sie für ihre Leistung nur noch lächerlich bezahlt werden, definiert sich die "Elite" über das angehäufte Vermögen, - und NUR darüber.
Arbeiten ? Dafür hält man sich Personal, miserabel bezahlt natürlich. Denn immerhin haben die Arbeit und können damit "angeben".

Na dann, - wer sehr gut erbte und wer sich für seine Firma gutes personal zu mickrigen Löhnen hält, sich den Tag mit allem Möglichen verschönert, - nur NICHT mit eigener Arbeit, der ist per Definition der o.g. Verdächtigen WAS dann genau ?
Aaahhhja, - "Elite".
Kleeblatt ist offline  
Alt 04.09.2012, 14:15   #67
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Zitat von Paolo_Pinkel Beitrag anzeigen
Das geheime Regierungs-Programm zur Bekämpfung von Altersarmut. Oder, was sich hinter den Phrasen der satten und fetten Politiker wirklich versteckt!
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@Paolo: Nix da!!!! DEN Gefallen tue ich denen NICHT!

(Bin doch nicht doof! )
xyz345 ist offline  
Alt 04.09.2012, 14:21   #68
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Standard AW: Bericht: Risiko von Altersarmut höher als gedacht

Zitat von Kleeblatt Beitrag anzeigen
Normalbürger soll, so das Mantra der Politik- und Geldelite, Soziologen u.a. "Wissenschaftler", sich über seine Arbeit, seinen Job, definieren. Und zwar NUR und ausschließlich darüber.
Und warum haben sie dann dafür gesorgt, dass Millionen Arbeitsplätze in D vernichtet wurden?!

Nun definiere ich mich über den tagtäglichen Krieg mit argen Kakerlaken und deren Mobangriffe!

gez. Rambo, der Rächer der Heuschreckengeplagten
xyz345 ist offline  
Alt 04.09.2012, 14:52   #69
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Standard AW: Bericht: Risiko von Altersarmut höher als gedacht

Zitat von K. Lauer Beitrag anzeigen
Es gilt einzig und allein der Wirtschaft den Rücken zu stärken. [...]
Interessante Personifizierung der Wirtschaft...

Wer ist das denn?

(Wirtschaft entsteht da, wo ein Bedarf an Gebrauchs- und Konsumgütern wie auch an Mitteln zur Versorgung der Grundbedürfnisse (Nahrung, Wärme, Hygiene, Bildung), an Dienstleistung und sogar Arbeitskräften (Sklaven) besteht. Ist das Angebot im Übermaß vorhanden, werden die Güter billiger, ist das Angebot knapp, macht derjenige, der über die Güter verfügt, das bestmögliche Geschäft, indem er die Güter verteuert, weil er damit rechnen kann, dass irgendwann ein Überangebot besteht, er die Güter wieder billiger machen muss und sich bis dahin etwas angespart haben sollte. Anders ausgedrückt: Man kann nicht "der Wirtschaft" den Rücken stärken. Wirtschaft tut, was sie will, und zwar durch beschriebene Kräfte und Gleichgewichte aus Angebot, Knappheit und Überangebot. Der Staat hat die Funktion, regulierend einzugreifen, indem er soziale Ungleichheiten weitest gehend vermeiden sollte. Ende Gelände).
Ferdinand456 ist offline  
Alt 04.09.2012, 14:53   #70
Paolo_Pinkel
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Zitat von xyz345 Beitrag anzeigen
@Paolo: Nix da!!!! DEN Gefallen tue ich denen NICHT!

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Alt 06.09.2012, 10:57   #71
emma04
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Standard AW: Bericht: Risiko von Altersarmut höher als gedacht

Mal hören was Volker Pispers dazu zu sagen hat.

Volker Pispers - WDR 2 Der Sender
 
Alt 02.10.2012, 05:22   #72
Paolo_Pinkel
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Standard AW: Bericht: Risiko von Altersarmut höher als gedacht

Außgerechnet junge Abgeordnete, die von der Lebens- und Arbeitsrealität keine Ahnung haben dürften haben jetzt ein "Papier" entwickelt um UvdL Rentenpläne zu kontern.
Zitat:
Junge Abgeordnete kontern von der Leyens Rentenpläne

Eine Gruppe junger Abgeordneter aus Union und FDP hat einem Zeitungsbericht zufolge ein Gegenkonzept zur Zuschussrente von Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) vorgelegt.
Ziel der Initiative sei es, die betriebliche und private Altersvorsorge auch für Geringverdiener attraktiver zu machen, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". In ihrem Positionspapier schlagen die 14 Abgeordneten demnach vor, dass Rentner, die auf Sozialhilfe angewiesen sind, aus ihrer privaten und betrieblichen Altersvorsorge künftig mindestens 100 Euro anrechnungsfrei erhalten können.
Bisher wird jeder Zusatzanspruch etwa aus der Riester-Rente mit der Grundsicherung im Alter verrechnet. Wer trotz eines sehr kleinen Einkommens privat vorsorgt, hat mitunter davon im Alter keinen Vorteil. Die Höhe der Grundsicherung liegt im Schnitt bei 688 Euro.
==> Rentenstreit: Von der Leyen betont Kompromissbereitschaft | tagesschau.de

Dieser § 11b SGB II reloaded ist ein Witz.
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Paolo_Pinkel ist offline  
Alt 04.10.2012, 16:06   #73
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Standard AW: Bericht: Risiko von Altersarmut höher als gedacht

[QUOTE=Annabella;1224057]
Zitat:
die 2500 Euro brutto im Monat verdienen und 35 Jahre Vollzeit gearbeitet haben, nur eine Rente in Höhe des Grundsicherungsbetrags von 688 Euro bleibt.[/QUOTE]

Ich hoffe nicht, dass diese Regierung erwartet nochmal wiedergewählt zu werden. Das ist eine Frechheit! Dann müsste das Rentensystem schleunigst umgestellt werden. Die Schweiz macht das vor, wie das geht, falls die an der Spitze unter fehlendem Gehirn leiden sollten.
Na.... das Problem ist aber seit mehr als einer Legislaturperiode bekannt (demographischer Wandel und Umlagesystem passen einfach in der Form nicht zusammen).
__

ius vigilantibus scriptum est.....

"Nichts schärft den Verstand mehr als die Niederlage." - Eric Hobsbawm-

"Die sogenannten Finanzmärkte dienen der Mehrheit genauso wenig wie die organisierte Kriminalität. Das ist der Fehler, und deshalb haben harte Reformen bei ihnen anzusetzen, statt umgekehrt den Sozialstaat abzubauen." (Dr. J. Borchert in "Sozialstaatsdämmerung" S. 180)
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