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Alt 02.09.2012, 19:13   #26
Annabella
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Info AW: Bericht: Risiko von Altersarmut höher als gedacht

Heute aktueller Artikel und schockierende Zahlen auch im TV!

Bundesarbeitsministerin von der Leyen schlägt Alarm und legt Berechnungen vor, nach denen Arbeitnehmer, die 2500 Euro brutto monatlich verdienen und 35 Jahre gearbeitet haben, künftig lediglich eine Rente in Höhe der Grundsicherung erhalten. Zudem schrumpfen die Betriebsrenten Das Armutsrisiko künftiger Rentnergenerationen ist nach neuesten Berechnungen des Bundesarbeitsministeriums erheblich höher als bekannt. Nach Informationen von "Bild am Sonntag" kommt das Ministerium zu dem Ergebnis, dass ab 2030 selbst Arbeitnehmern, die 2500 Euro brutto im Monat verdienen und 35 Jahre Vollzeit gearbeitet haben, nur eine Rente in Höhe des Grundsicherungsbetrags von 688 Euro bleibt. In einem Brief an die Junge Gruppe der Unionsfraktion schlägt Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) Alarm, dass alle, die weniger als 2500 Euro verdienten, "mit dem Tag des Renteneintritts den Gang zum Sozialamt antreten" müssten. In dem siebenseitigen Schreiben warnt von der Leyen: "Es steht nicht mehr und nicht weniger als die Legitimität des Rentensystems für die junge Generation auf dem Spiel."
Von der Leyen wirbt für Zuschussrente

Nach den aktuellen Berechnungen des Bundesarbeitsministeriums sehen die Zahlen nur geringfügig besser aus, wenn eine längere Lebensarbeitszeit zugrunde gelegt wird. Bei 40 Jahren Beitragszahlung muss der Arbeitnehmer konstant mindestens 2200 Euro im Monat verdienen, um auf einen Rentenanspruch in Höhe der Grundsicherung zu kommen........

Rentenschock - Millionen droht die Altersarmut | WAZ.de
 
Alt 02.09.2012, 19:25   #27
Alter Sack
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Standard AW: Bericht: Risiko von Altersarmut höher als gedacht

"Risiko von Altersarmut höher als gedacht"


Ach, wer kann denn da plötzlich denken, stehen wieder Wahlen an?
__

Erst wenn man selber von einer Sache betroffen ist, merkt man, wie der Staat versagt hat.
Alter Sack ist offline  
Alt 02.09.2012, 19:56   #28
FrankyBoy
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Standard AW: Bericht: Risiko von Altersarmut höher als gedacht

Wurde hier zwar schon einmal gepostet, aber noch nicht thematisiert:
Zitat:
Alle, die heute weniger als 2500 Euro brutto verdienten und keine private Vorsorge betrieben, müssten dann "mit dem Tag des Renteneintritts den Gang zum Sozialamt antreten", warnt Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) in einem Schreiben an ihre parteiinternen Kritiker.
Also, 2.500,-- € brutto macht bei einer 40 Std. Woche einen Stundenlohn von 14,20 € aus und bei einer 38,5 Std. Woche, müsste der Stundenlohn bei 14,97 € liegen - soweit so gut.

Was machen jetzt Verkäufer(innen), Zeitarbeiter(innen) und die vielen anderen Menschen, die diese Entlohnung nicht einmal im Traum erreichen Können?

Das, was die neoliberalen Volksverräter angerichtet haben und Ursula von der Leyen (CDU), gehört eindeutig dazu, ist doch an Schizophrenie nicht mehr zu überbieten!

Die einzige Partei im Deutschem Bundestag, die die richtigen Antworten auf diese Bedingungen seit vielen Jahren propagiert ist die Partei Die Linke!
FrankyBoy ist offline  
Alt 02.09.2012, 19:58   #29
FrankyBoy
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Standard AW: Bericht: Risiko von Altersarmut höher als gedacht

Zitat von K. Lauer Beitrag anzeigen
Die alte ... , - "... Menschen, die niemals dem Staat auf der Tasche gelegen haben ..." Lief gerade auf der 1. Staatsfernsehen.
Die gehört weggesperrt!

Ich meine, das alles ist eine riesige Werbeaktion für ihre Erfindung, der "Zuschussrente". Mit Riester war es doch genauso.
Angesichts der ökonomischen Rahmenbedingungen ist diese Zuschussrente genau so ein Maximalschwachsinn wie dieses System insgesamt!
FrankyBoy ist offline  
Alt 02.09.2012, 20:18   #30
FrankyBoy
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Standard AW: Bericht: Risiko von Altersarmut höher als gedacht

Zitat von tarantel Beitrag anzeigen
Die machen alle ein dummes Gesicht und wer meint die LINKE sind die Heilsbringer wird auch enttäuscht werden.
Ich finde, die Partei Die Linke hat eine Chance verdient - ob sie sich allerdings auch so indoktrinieren lässt wie die SPD und Die Grünen, vermag ich leider nicht abschließend einschätzen zu können aber ich habe meine Fühler seit mehreren Jahren in der Partei, bin selber Mitglied und konnte ein solches Verhalten bisher nicht feststellen.

O. K. einige Kompromisse, die sie als Juniorpartner in Regierungsbeteiligung, z. B. in Berlin mitgetragen hat, kann ich nicht für gut empfinden aber schon als SPD-Mitglied war mir das allseits praktizierte Gekungel um politische Kompromisse nicht fremd.
FrankyBoy ist offline  
Alt 02.09.2012, 21:24   #31
sumse
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Standard AW: Bericht: Risiko von Altersarmut höher als gedacht

Zitat von xyz345 Beitrag anzeigen
Uschi!!! Aufwachen!!!!
Bei Minijobs, Aufstocken und Lohndumping ist nix mit Altersvorsorge!
Guten Morgen! Aufwachen!!!

warum uschi ??
eher das volk
du glaubst doch nicht das die uschie und co da oben irgentwas ändern werden
 
Alt 02.09.2012, 21:43   #32
Kaleika
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Standard AW: Altersarmut: Rentenschock - Millionen droht die Altersarmut

Ich verbinde mal die Threads.
__


Alle meine Beiträge und Antworten entspringen meiner persönlichen Meinung und meinen Erfahrungen, stellen daher keinerlei Rechtsberatung dar!




Lieber Gruß von Kaleika
Kaleika ist offline  
Alt 02.09.2012, 21:52   #33
Annabella
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Daumen runter AW: Bericht: Risiko von Altersarmut höher als gedacht

Zitat:
warum uschi ??
eher das volk
du glaubst doch nicht das die uschie und co da oben irgentwas ändern werden
Was bedeutet würde, dass uns das Sozialsystem über Kurz oder Lang um die Ohren fliegt. Diese alarmierenden Zahlen lassen das Schlimmste ahnen. Selbst die, die jetzt Vollzeit arbeiten, stehen eigentlich ohne Altersvorsorge da. Es ist doch dann eigentlich egal, ob man arbeitet oder nicht, wenn man im Alter wieder in der Grundsicherung landet. Es wird bei den Preissteigerungen niemals für eine ordentliche Vorsorge reichen, egal was man anstellt.
Bei 50plus sowieso nicht mehr. Das ist ernüchternd. Die meisten Vorsorgepläne sind nur Augenwischerei, mehr Kosten, als man rausbekommt!
 
Alt 03.09.2012, 02:31   #34
redfly
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Standard AW: Bericht: Risiko von Altersarmut höher als gedacht

Will man auf 2.500 Euro Brutto kommen, bräuchte man einen Stundenlohn von über 15 Euro (160 Std./Mon.). Also ist doch z. B. die Forderung der Linken nach 10 Euro Mindestlohn lächerlich.

@ Annabella

Eine private Vorsorge kann sich doch kaum jemand leisten.
redfly ist offline  
Alt 03.09.2012, 03:54   #35
Ebberat
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Standard AW: Bericht: Risiko von Altersarmut höher als gedacht

Was soll man dazu noch sagen?
Unsereiner hat es schon sehr lange gewusst.
Bei den ausufernden Niedriglöhnen und Zeitarbeitsfirmen war es doch ganz klar absehbar.
Und jetzt auf einmal merken es unsere Politiker auch?
Da kann man einfach nur lachen, wenn es nicht so traurig wäre.
Und was wird jetzt passieren?
Nichts, wie immer.
Die Probleme werden nach einigen Tagen von Aufruhr in der Politik wieder totgeschwiegen.
Ich kann das ganze Geschwafel unserer Politiker nicht mehr hören.
Keine Partei, die etwas gegen die Niedriglöhne unternimmt.
Und wer meint, dass es die Linken besser machen würden, der würde im Falle eines Wahlerfolges von denen sicherlich enttäuscht werden.
Die ganze Geschichte wurde jahrelang vernachlässigt, so dass jetzt keine vernünftige Lösung mehr in Sicht ist.
 
Alt 03.09.2012, 04:07   #36
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Standard AW: Bericht: Risiko von Altersarmut höher als gedacht

Glaubt ihr wirklich, daß auch nur einer der Politiker so dumm ist u. nicht weiß, bzw. wußte, daß es zu einer massiven Altersarmut kommen wird, aufgrund ihrer Regierungsarbeiten ?

Es ist an der Zeit den Bürger schon mal langsam auf das Fiasko vorzubereiten. (Nicht, daß hinterher keiner mehr Zeit für eine private Vorsorge gehabt hätte)
Das Uschi ist clever u. assozial genug in ihren gesamten Handlungsweisen.
Und nicht nur die.
Dafür wird die gesamte Bande auch wieder gewählt.
2010 ist offline  
Alt 03.09.2012, 05:43   #37
Teelicht
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Standard AW: Bericht: Risiko von Altersarmut höher als gedacht

Wir haben uns schon sozusagen damit abgefunden im Alter arm an Geld zu sein.
Wenn die Kinder aus dem Haus sind (ca. 5Jahre ) dann werden wir uns auf einem dauer Camping Platz zurückziehen . Die Jahrespacht ist dort so hoch wie jetzt eine Monats Warmmiete ....ich denke in Zukunft werden wir wie in den USA auch vermehrt Wohnwagenparks bewundern dürfen .
 
Alt 03.09.2012, 06:38   #38
sumse
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Standard AW: Bericht: Risiko von Altersarmut höher als gedacht

Zitat von Annabella Beitrag anzeigen
Was bedeutet würde, dass uns das Sozialsystem über Kurz oder Lang um die Ohren fliegt. Diese alarmierenden Zahlen lassen das Schlimmste ahnen. Selbst die, die jetzt Vollzeit arbeiten, stehen eigentlich ohne Altersvorsorge da. Es ist doch dann eigentlich egal, ob man arbeitet oder nicht, wenn man im Alter wieder in der Grundsicherung landet. Es wird bei den Preissteigerungen niemals für eine ordentliche Vorsorge reichen, egal was man anstellt.
Bei 50plus sowieso nicht mehr. Das ist ernüchternd. Die meisten Vorsorgepläne sind nur Augenwischerei, mehr Kosten, als man rausbekommt!
darum ja müssen die menschen auf die barikaden gehn
von den politikern ist nix zu erwarten in diese richtung
man schaut nur auf die benzinpreise selbst da wollen die nicht einschreiten warum auch

solang das volk ruhig bleibt wird nix passieren
 
Alt 03.09.2012, 06:40   #39
2010
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Standard AW: Bericht: Risiko von Altersarmut höher als gedacht

Zitat von Teelicht Beitrag anzeigen
Wir haben uns schon sozusagen damit abgefunden im Alter arm an Geld zu sein.
Wenn die Kinder aus dem Haus sind (ca. 5Jahre ) dann werden wir uns auf einem dauer Camping Platz zurückziehen . Die Jahrespacht ist dort so hoch wie jetzt eine Monats Warmmiete ....ich denke in Zukunft werden wir wie in den USA auch vermehrt Wohnwagenparks bewundern dürfen .
Nicht überall sind Dauercamper erlaubt, die Städte/Gemeinden gehen dagegen vor.
2010 ist offline  
Alt 03.09.2012, 06:40   #40
sumse
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Standard AW: Bericht: Risiko von Altersarmut höher als gedacht

Zitat von 2010 Beitrag anzeigen
Glaubt ihr wirklich, daß auch nur einer der Politiker so dumm ist u. nicht weiß, bzw. wußte, daß es zu einer massiven Altersarmut kommen wird, aufgrund ihrer Regierungsarbeiten ?

Es ist an der Zeit den Bürger schon mal langsam auf das Fiasko vorzubereiten. (Nicht, daß hinterher keiner mehr Zeit für eine private Vorsorge gehabt hätte)
Das Uschi ist clever u. assozial genug in ihren gesamten Handlungsweisen.
Und nicht nur die.
Dafür wird die gesamte Bande auch wieder gewählt.

nein das wissen die nicht da sie ehh gut versorgt werden im alter
einmal durch ihr vermögen + was der staat ausschüttet später
die wissen nicht mal was das leben zurzeit überhaubt kostet für arbeitnehmer und rentner
die leben alle da oben in ihre eigene finanziellen abgesicherten welt
 
Alt 03.09.2012, 07:08   #41
wolliohne
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Standard AW: Bericht: Risiko von Altersarmut höher als gedacht

Seit Jahren unser Reden Arbeit lohnt nicht mehr:
Renten Normalverdiener: Millionen Arbeitnehmern droht Altersarmut | Politik*- Frankfurter Rundschau
__

"10 Jahre Unrechtsregime Bundesrepublik
Deutschland"
Im Namen der BRD-Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit Nebenwirkung Tot

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar.
wolliohne ist offline  
Alt 03.09.2012, 11:53   #42
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Standard Massenarmut im Alter

Zitat:
Die jetzt medial produzierte Aufregung um drohende Niedrigrenten sind bekannte Ergebnisse der Politik, Gegenkonzepte sind bisher rar

Bild am Sonntag schlägt Alarm. Millionen Rentnern in Deutschland droht im Alter die Armut und den Gang zum Sozialamt. Grundlage des Berichts ist ein Schreiben des Bundesarbeitsministeriums an die Junge Gruppe in der Unionsfraktion, in dem vorgerechnet wird, dass Menschen, die heute 2.500 Euro oder weniger monatlich verdienen, mit dem Tag des Renteneintritts 2030 den Gang zum Sozialamt antreten müssten, weil sie dann nach 35 Arbeitsjahren auf eine monatliche Rente von 688 Euro kämen. Nur ist diese Erkenntnis wahrlich nicht neu. Die Literatur zum Thema Altersarmut füllt mittlerweile Bibliotheken

Doch dass die Kommunikation zwischen einer aufstrebenden Unionspolitikerin und dem Parteinachrückern gleich zu Alarmmeldungen in den Medien führte, war sicher kein Zufall. Schließlich kann sich von der Leyen wieder einmal als Frau mit sozialer Ader in der Öffentlichkeit profilieren. War sie doch mit ihrem Projekt einer Zuschussrente bisher in der eigenen Partei und noch mehr beim Koalitionspartner FDP auf Widerstand gestoßen. Die nun öffentliche Kommunikation mit dem gar nicht mehr so jungen parlamentarischen Unionsnachwuchs soll dazu dienen, zumindest in der eigenen Partei eine Unterstützung für die Pläne von der Leyens zu organisieren.

Dass eine Zustimmung bei der FDP gelingt, ist wenig wahrscheinlich. Bei einer Partei, die auf ein Klientel zielt, das, zugespitzt gesagt, ein Gehalt von 2500 Euro im Monat für das Hauspersonal aus der Portokasse bezahlt und für das Solidarität ein Negativbegriff ist, kann diese Ablehnung nicht verwunderlich. Die Union aber, die zumindest eine Wurzel in der katholischen Arbeiterbewegung hatte, ist durchaus auf die Stimmen der Niedrigrentner von heute und morgen angewiesen. Da kann etwas sozialer Touch nicht schaden. Zumal das Thema in den nächsten Wahlkämpfen eine große Rolle spielen wird. ...
Massenarmut im Alter | Telepolis
Regelsatzkämpfer ist offline  
Alt 03.09.2012, 12:26   #43
Annabella
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Daumen runter AW: Bericht: Risiko von Altersarmut höher als gedacht

[QUOTE] die 2500 Euro brutto im Monat verdienen und 35 Jahre Vollzeit gearbeitet haben, nur eine Rente in Höhe des Grundsicherungsbetrags von 688 Euro bleibt.[/QUOTE]

Ich hoffe nicht, dass diese Regierung erwartet nochmal wiedergewählt zu werden. Das ist eine Frechheit! Dann müsste das Rentensystem schleunigst umgestellt werden. Die Schweiz macht das vor, wie das geht, falls die an der Spitze unter fehlendem Gehirn leiden sollten.

Zitat:
Eine Mehrheit der Bürger lehnt nach einer Umfrage die Senkung des Rentenbeitragssatzes ab.
Dann noch den Rentenbeitrag senken zu wollen, ist eine noch größere Frechheit. Dazu kommt, dass die meisten Riester-Produkte nichts taugen, laut Stiftung Warentest, weil die Kosten zu hoch sind und die Leute zu wenig rausbekommen.

Zitat:
wolliohne
Seit Jahren unser Reden Arbeit lohnt nicht mehr:
Da hast du recht! Wenn man nach 40 Jahren bei eigentlich gutem Verdienst in der Grundsicherung landet, könnte man das Arbeiten doch fast sein lassen. Die spinnen doch!
 
Alt 03.09.2012, 12:59   #44
Paolo_Pinkel
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Standard AW: Bericht: Risiko von Altersarmut höher als gedacht

Zitat von Annabella Beitrag anzeigen
[...]
Dann noch den Rentenbeitrag senken zu wollen, ist eine noch größere Frechheit. Dazu kommt, dass die meisten Riester-Produkte nichts taugen, laut Stiftung Warentest, weil die Kosten zu hoch sind und die Leute zu wenig rausbekommen.[...]
Nicht nur das! Die Leute, die heute vielleicht (noch) arbeiten und meinen sie würden mit einem Riestervertrag vorsorgen, werden bei Renteneintritt in die Röhre schauen, wenn ihre zu erwartende Rente geringer als das Niveau der Grundsicherung ist und sie ggf. Grundsicherung beantragen müssen. Dann wird diese Rente nämlich VOLL angerechnet wie im SGB II Einkommen und/oder Vermögen. Am Ende hat man also, wenn man Pech hat, mit diesem Modell nur geholfen, dem Staat Sozialleistungen einzusparen. Und mal ehrlich. Wer kann heute noch behaupten, dass er am Ende eine Lückenlose Erwerbsbiographie vorweisen kann? Der Einzige, der sich freut, ist Maschmeyer & Kosorten.

==> Monitor Riesterrente - ARD 04.09.2009 - YouTube

==> http://www.youtube.com/watch?v=9u7lZ...eature=related
__

"Hartz-IV ist die arbeitsmarktpolitische Endlösung der Erwerbslosenfrage." - Ich -
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Paolo_Pinkel ist offline  
Alt 03.09.2012, 13:14   #45
Kikaka
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Standard AW: Bericht: Risiko von Altersarmut höher als gedacht

-Der Anteil der GruSi-Bezieher liegt momentan bei 2%.
-Er steigt in 10 Jahren auf 10% der Bevölkerung

-Dann kracht es eh.Den Dumm-Michels die sich heute noch an der Hartz-Hetze beteiligen muß anscheinend erst über die harte Tour beigebracht werden was es heißt sich z. Bsp. mit dem faulen KdU-Zauber der Kommunen auseinanderzusetzen. Wenn sie die Bruchbuden,verschimmelt,vermodert ,versifft ,die Ihnen dann noch genehmigt werden ,bevölkern müssen und dafür ein Leben lang geschuftet haben,dann geht die Post ab.
-Bis dahin sind aber die Murksels und die Geleythen Eminenzen längst abgetaucht
Kikaka ist offline  
Alt 03.09.2012, 13:37   #46
Darkstoll
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Standard AW: Bericht: Risiko von Altersarmut höher als gedacht

Die Politiker hoffen wohl auf:
Sozialverträgliches Frühableben

Und die Politiker bekommen ja kräftig Unterstützung von der Pharma-Industrie und anderen Industriezweigen, die uns systematisch vergiften und somit die Lebenserwartung verkürzen.
Arbeiten bis zum Tod für Hungerlöhne, während die Politiker und Bänker sich die Taschen füllen. Beispiel: Ehrensold für Wulff welches 199.000 Euro im Jahr beträgt und das für ein paar Monate Amtszeit. Natürlich Steuerfrei und auf Kosten der Steuerzahler und ab nächsten Jahr sollen noch mal 18.000 Euro dazu kommen. Aber nicht nur für den Wulff, sondern auch für alle anderen Vorgänger.
Und bei den Bänkern läuft es ja nicht anders. Sie bekommen Millionenabfindungen dafür, dass Sie den Karren in den Dreck fahren.
Man finanziert ja lieber marode Banken anderer Länder mit dem Geld der Bürger in Milliardenhöhe und das Volk lässt man ausbluten.

Daher: Nürnberg 2.0 für Politiker, Bänker, Vorstände usw.
 
Alt 03.09.2012, 13:50   #47
FrankyBoy
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Standard AW: Bericht: Risiko von Altersarmut höher als gedacht

So lange unser Finanz- und Wirtschaftssystem so angelegt ist wie es ist und wirkliche Leistung nur mit Füßen getreten wird, entziehe ich mich diesem System - es macht rational betrachtet einfach keinen Sinn, hier seine Leistungsfähigkeit zu verschleudern, ich denke, auch heute noch gibt es bessere Alternativen.

Belohnt werden in unserem System nur die Vollversager, die an den Hebeln der Macht mit Schmiergeld überschüttet werden - in Neudeutsch auch Sponsoring genannt - und die Kapitalelite, die durch politische Korruption zurück geschmiert wird - alleine aus diesen Gründen lohnt sich Arbeiten schon lange nicht mehr und wenn man selbst nach einem gestandenem Berufsleben aufs Sozialamt angewiesen ist und die Privatrenten so jämmerlich versagen wie es offensichtlich ist, dann ist ein Punkt erreicht, an dem jeder Mensch mit kritischem Verstand die Reißleine ziehen sollte und nicht mehr weiter an der leistungslosen Umverteilung von Fleißig nach Reich mitarbeiten sollte.

Seit Jahren ist so viel Geld auf dem Markt, dass nach lukrativen Investments und offenbar nicht mehr findet - die diesbezüglichen Finanzmarktkapriolen sprechen hier Bände und verschlechtern die Lebenssituationen durch Nahrungsmittelspekulationen etc. noch progressiv weiter.

Wir haben keine Volksvertreter in den Ministerien sondern fast ausschließlich nur Volksverräter und die gilt es aus den Parlamenten zu jagen - Art. 20 GG sieht das jedenfalls so vor.
FrankyBoy ist offline  
Alt 03.09.2012, 14:48   #48
Defence
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Standard AW: Bericht: Risiko von Altersarmut höher als gedacht

Zitat von wolliohne Beitrag anzeigen
Seit Jahren unser Reden Arbeit lohnt nicht mehr:
Genau so sieht es aus! Wie oft habe ich in verschiedenen Threads gesagt das es sich nicht lohnt arbeiten zu gehen und meistens hieß es dann gleich: Arno Dübel 2, zu faul, usw usf.

Und ich sage es immer wieder: Wer heute noch so dämlich ist und sich ernsthaft um Arbeit bemüht hat den Schuss nicht gehört und hat selber Schuld von unserer Elite so abgezockt zu werden!.

Für Deutschland und seine Politverbrecher werde ich keinen Finger krumm machen.
 
Alt 03.09.2012, 14:48   #49
Wausch->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
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Wausch
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Standard AW: Bericht: Risiko von Altersarmut höher als gedacht

Zitat von Kikaka Beitrag anzeigen
-Der Anteil der GruSi-Bezieher liegt momentan bei 2%.
-Er steigt in 10 Jahren auf 10% der Bevölkerung

-Dann kracht es eh.
Was wirklich passieren wird:
NIX

Weil 90% der Bevölkerung dann immer noch keine GruSi beantragen müssen und es ihnen daher kilometerweit am ***** vorbeigeht.
Wausch ist offline  
Alt 03.09.2012, 15:16   #50
Vincet
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Vincet
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Standard AW: Bericht: Risiko von Altersarmut höher als gedacht

Es wird auch nichts passieren, denn die FDP in Form von Patrick Döring spricht doch schon von einer medialen Inszenierung.

Die FDP ist gegen Mindestlohn und somit für Niedriglohn, verneint aber erhöhtes Risiko von Altersarmut. Wenn immer mehr Menschen ihr Leben lang von einem Niedriglohnjob zum nächsten hüpfen, dann kann das doch nur zur vermehrten Altersarmut führen.
Irgendetwas stimmt in den Köpfen der FDPler nicht.
Vincet ist offline  
 

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