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Start > > > > -> Bahnkonflikt: SPD rüttelt am Streikrecht


 

 

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Alt 15.11.2007, 13:31   #26
left
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left
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Reden GDL hat meine volle Solidarität

GDL hat meine volle Solidarität

Endlich mal eine Gewerkschaft(Sprachrohr ihrer Mitglieder) die für ihre Mitglieder, Rückgrat zeigt und die sich nicht sogleich von einem eiskaltem Herrn Mehdorn (und korrupten Politiker) unterbuttern läßt.
Im besten Einvernehmen Meldorn und Tiefensee.

Klüngel, ist nicht nur in Köln ein Begriff.

Sonst habe ich auch schon des öfteren gelesen, dass man doch wie in Frankreich solidarisch miteinander umgehen sollte.
Und Solidarität wird doch gerade auch hier immer eingefordert.
Die Leute sollten nicht immer nur ihr eigenes Süppchen kochen.
So jetzt haben wir mal die Möglichkeit.
Vielleicht schließen sich ja auch andere Gewerkschaften an.

Also nochmal GDL hat meine volle Solidarität
__


Gruß left

Machen...... oder lassen.
left ist offline  
Alt 15.11.2007, 13:38   #27
hellucifer
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hellucifer Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Zitat von druide65 Beitrag anzeigen
Interessant ist das die GDL mit privaten Anbieter (z.b Metronom) einen Tarifvertrag abgeschlossen hat ,dessen Abschlüsse unter dem liegen was die GDL von der Bahn fordert.
Da bröckelt die Glaubwürdigkeit eines Herr Schell.....
Das ist interessant. Aber nicht ganz nachvollziehbar. Jedenfalls kann man das so nicht im Raum stehen lassen.

Bei dem jetzigen Streik geht es zwischen GdL und Bahn AG, das würde ich nicht mit einer privaten Bahn vermengen, deren Mitarbeiter sich von der GdL vertreten lassen.
hellucifer ist offline  
Alt 15.11.2007, 13:41   #28
Nimschö
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Nimschö Nimschö Nimschö Nimschö Nimschö Nimschö Nimschö Nimschö
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Gebe left da uneingeschränkt recht:

Auch wenn ich selber unter den Streiks "leide", weil meine Freundin in einer Nachbarstadt wohnt udn ich nicht hin komm, wenn die Bahn nicht fährt:

Die sollen streiken, bis der Mehdorn mit knirrschenden Zähnen einen ECHTEN für die Lokführer tragbaren EInigunsgvorschlag macht. Den Rotz mit Einmalzahlungen und Minierhöhungen könne die sich doch in die Haare schmieren...

Alle Räder stehen still, wenn Dein starker Arm es will!!!
__

Folgende Punkte gelten für ALLE meine Aussagen in diesem Forum:
-ich gebe hier grundsätzlich nur meine durchs Grundgesetz geschützte Meinung preis.
-ich biete keinerlei Rechtsberatung, sondern nur meine gewährfreien Erfahrungen und Meinungen.
-ich lasse mir von NIEMANDEM den Mund verbieten, bin aber gerne bereit mit jedem über meine Aussagen offen und ehrlich zu diskutieren.
Nimschö ist offline  
Alt 15.11.2007, 13:41   #29
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X-med
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Zitat von left Beitrag anzeigen
GDL hat meine volle Solidarität

Endlich mal eine Gewerkschaft(Sprachrohr ihrer Mitglieder) die für ihre Mitglieder, Rückgrat zeigt und die sich nicht sogleich von einem eiskaltem Herrn Mehdorn (und korrupten Politiker) unterbuttern läßt.
Im besten Einvernehmen Meldorn und Tiefensee.

Klüngel, ist nicht nur in Köln ein Begriff.

Sonst habe ich auch schon des öfteren gelesen, dass man doch wie in Frankreich solidarisch miteinander umgehen sollte.
Und Solidarität wird doch gerade auch hier immer eingefordert.
Die Leute sollten nicht immer nur ihr eigenes Süppchen kochen.
So jetzt haben wir mal die Möglichkeit.
Vielleicht schließen sich ja auch andere Gewerkschaften an.

Also nochmal GDL hat meine volle Solidarität
__

NO BRAIN NO PAIN
X-med ist offline  
Alt 15.11.2007, 13:56   #30
Selene->Emailproblem
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Selene
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Meine Solidarität haben die Leute der GDL auch.Auch viele meiner Bekannten und Verwandten stimmen der GDL zu in Ihren Forderungen.
Wer nicht muss/kann das begründen.Dann bekommt er meine Gründe zu hören.Klappt.
__

Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel.
Selene ist offline  
Alt 15.11.2007, 14:48   #31
druide65
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Zitat von hellucifer Beitrag anzeigen
Das ist interessant. Aber nicht ganz nachvollziehbar. Jedenfalls kann man das so nicht im Raum stehen lassen.

Bei dem jetzigen Streik geht es zwischen GdL und Bahn AG, das würde ich nicht mit einer privaten Bahn vermengen, deren Mitarbeiter sich von der GdL vertreten lassen.
Aha?Sind die Lokführer bei den privaten keine Lokführer?
Fahren die auf anderen Schienen?

Fakt ist das die GDL dort einen Tarifvertrag abgeschlossen hat.
__

Der Sozialismus muß eine Sache der Menschheit sein und darf nicht zur Sache einer Klasse herabgewürdigt werden.
druide65 ist offline  
Alt 15.11.2007, 17:04   #32
Fleet
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Cool Neue Ideen braucht das Land

Soeben im Radio vernommen:

Die Bahn verklagt die GDL auf 5.000.000 Schadenersatz wegen des Streiks im Juli ...


Munter bleiben !

*
 
Alt 15.11.2007, 17:37   #33
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Hartzbeat
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Daumen hoch Solidarität mit dem GDL-Streik! Gegen Unternehmerwillkür und

Na, langsam kommt der "Zug ins Rollen" - DGB (DösgeweckschaftBande) schließt sich "solidarisch" per Aufruf an.

Ein Aufruf von DGB-Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern
Weitere Informationen auf der neuen Aktions-Homepage
„DGB-Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern rufen auf zur Solidarität mit den Lokführern“
http://www.bahnstreik-soli.de/index.php?id=1005
http://www.bahnstreik-soli.de/

Weitere Unterschriften zur Unterstützung des Aufrufes sind unter Angabe
der Gewerkschaftsmitgliedschaft möglich an
info@bahnstreik-soli.de

Demnächst wird eine Online-Unterschriftenaktion frei geschaltet!

Und dann der Knüller... die andern Transusen melden sich auch zu Wort...

Plan B" sofort und ohne Wenn und Aber!
Zitat:
„Liebe Kolleginnen und Kollegen, als engagierte TRANSNET-Mitglieder haben auch wir in den letzten Tagen und Wochen die politischen
Auseinandersetzungen um eine drohende Kapitalprivatisierung der Deutschen Bahn AG aufmerksam verfolgt. Dabei sind uns mehrere Punkte aufgefallen, aus denen sich dringender Klärungsbedarf ergibt. Insbesondere geht es hier um das Verhalten des Kollegen Norbert Hansen in der Öffentlichkeit…“ (Offener Brief von der Initiative Bahn von unten an den Beirat und Hauptvorstand der TRANSNET vom 9. November 2007)
http://www.bahnvonunten.de/AnBeiratundHV.htm
Hartzbeat ist offline  
Alt 16.11.2007, 17:46   #34
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Hartzbeat
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Ausrufezeichen GDL-Streik: Informationen aus erster Hand

Zum GDL-Streik gibts weitere Informationen...

Zitat:
Die bescheidenen Forderungen der Lokführer – und die großen Wirkungen in der Republik
Ein Flugblatt der Jour Fixe der Gewerkschaftslinken in Hamburg zur
Weiterverbreitung und zum Verteilen (pdf)
http://www.labournet.de/branchen/die...heidenheit.pdf

Zitat:
GDL Streik: Interview mit Enrico Forchheim
Enrico Forcheheim ist Vorsitzender der GDL Ortsgruppe der Berliner S-Bahn.
Das Interview fand am 4.11.2007 statt und wurde von kanalB produziert.
Siehe dazu die Sonderseite von kanalB zum GDL-Streik
http://kanalb.org/topic.php?clipId=254
Hartzbeat ist offline  
Alt 16.11.2007, 22:05   #35
Cementwut
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Reden GDL-Chef Schell versichert: Heiligabend bleibt streikfrei

das is doch ne gute Nachricht wie ich finde

Zitat:
Schöne Bescherung
Lokführer schließen unbefristeten Ausstand bis ins nächste Jahr hinein nicht mehr aus. GDL-Chef Schell versichert: Heiligabend bleibt streikfrei

...
Weselsky hält auch unbefristete Streiks bis ins kommende Jahr hinein für möglich. »Es sollte niemand davon ausgehen, daß die GDL das nicht durchhalten kann«, betonte er. Ähnlich äußerten sich GDL-Chef Manfred Schell und mehrere Bezirksvorsitzende. Schell schloß lediglich Arbeitsniederlegungen für Heiligabend aus. Der Hauptvorstand der Gewerkschaft will am Montag über die weiteren Schritte beraten.
...
http://www.jungewelt.de/2007/11-17/001.php
 
Alt 16.11.2007, 22:56   #36
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Papa Bär
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Ich habe mir den Friedmann gestern Abend auf n-tv reingezogen. Da hat der Schell in der Tat Heiligabend zum streikfreien Tag erklärt. Die Sendung sonst und insbesondere der Moderator war wiedermal eine Zumutung... hatte er doch nicht zuletzt, den falschen Mann auf der rechten Seite stehen

Ansonsten und in der Sache genießt die GDL und Herr Schell meine
volle Zustimmung.
Es ist bestürzend, wie wertvolle Grundrechte der Arbeitnehmerschaft dem Altar neoliberaler Wirtschaftspolitik geopfert werden sollen.
Das hier ganz gezielt und nach einem filigranen Strickmuster Meinung manipuliert wird, eine Gewerkschaft, im übrigen einer der ältesten der Branche, (mög sie noch so klein und eben nicht zum DGB gehören) difamiert und isoliert werden soll ist eine riesige Sauerei.
Das sich, teilweise durchaus ehrenwerte, Journalisten hierbei vor den Karren spannen lassen ist hingegen traurig. Wenn man die Nachrichtengestaltung der letzten Wochen und Tage genauer unter die Lupe nimmt, fragt man sich schon, wessen Sprachrohr die DPA ist.
Wenn Moderatoren, statt zu moderieren, wie es ihnen ihr Name vorgibt, lieber provozieren. Wenn die Gästeauswahl von vornherein klar macht, was hier gespielt werden soll...
Der Kauder war gestern so unerträglich... mein (L)liebermann: "Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte"




Was passiert mit diesem Land?

...fragt sich Papa Bär
__

Friede den Hütten! Krieg den Palästen!
Georg Büchner, Hessischer Landbote 1834
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Alt 16.11.2007, 22:58   #37
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LINKE gegen den GDL-Streik

Bodo Ramelow und Ulrike Zerhau: Fraktion der LINKE darf nicht Solidarität mit GDL erklären. Erstmals sprechen sich damit zwei hochrangige Politiker der LINKE klar gegen den Streik der GDL aus.....

Zerhau war seit den 1980er Jahren Gewerkschaftssekretärin, zuletzt als Bildungssekretärin bei ver.di.........
Ramelow war von 1981 bis 1990 Gewerkschaftssekretär in Mittelhessen, von 1990 bis Juni 1999 Landesvorsitzender der Gewerkschaft HBV in Thüringen........

http://de.indymedia.org/2007/11/199572.shtml

__

Das was vor uns liegt und das was hinter uns liegt ist nichts, verglichen mit dem was in uns liegt.
athene ist offline  
Alt 16.11.2007, 23:09   #38
Jenie
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Zitat:
Bei der GDL habe ich deshalb meine Zweifel, denn sie kämpft für zwei Streikziele gleichzeitig und gleichrangig. Erstens, eigenständiger Tarifvertrag, unabhängig von den anderen Tarifverträgen, zweitens, deutliche Verbesserung der Entlohnungsstrukturen und Arbeitsbedingungen der Lokführer.

Zu der zweiten Position stehe ich uneingeschränkt, weise aber darauf hin, dass das Angebot zu Tarifverhandlungen mehrmals wiederholt wurde und dass die Abkommen, die mit Transnet und GdBA geschlossen waren, sowie die Empfehlungen der Schlichter bedeuteten, dass die GDL innerhalb des additiven Tarifwerkes, welches in der Tat von allen drei Organisationen einzeln und für sich genommen unterschrieben werden kann, trotzdem die Tarifführerschaft für die Entlohnungsstrukturen der Lokführer haben sollte.
Sie differenziert aber und ich finde da hat sie garnicht so unrecht.
Derart diskussion hatte ich heute auch schon --- und ich denke da genauso... Für die Lokführer bin ich auch voll dafür --- aber warum sollten sie einen eigenen tarifvertrag bekommen der extra gilt als alle anderen Tarifverträge in der BRD?
__

Auch ein Tritt in das Hinterteil, ist ein Schritt nach vorn.
Jenie ist offline  
Alt 16.11.2007, 23:33   #39
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Zitat von Jenie Beitrag anzeigen
aber warum sollten sie einen eigenen tarifvertrag bekommen der extra gilt als alle anderen Tarifverträge in der BRD?
Weil es für die Vertretung des Fahrpersonals der Bahn keine andere Möglichkeit gibt, die berechtigten Interessen ihrer Mitglieder wirksam durchzusetzen. Berücksichtige bitte, dass die GDL beim Fahrpersonal einen Organisationsgrad von 80 % inne hat.

Ebenso musst Du Dir hier die spezifischen beruflichen Umstände des Fahrpersonals anschauen. Im Gegensatz zum restlichen Bahnpersonal hat der Lokführer nunmal kaum berufliche Entwicklungsmöglichkeiten. Was kommt denn nach dem Lokführer? Nix mehr...

Der gegenwärtige, seitens der GDL gekündigte Tarifvertrag wurde im Tarifverbund Transnet-GdBA-GDL abgeschlossen. Er war durchaus auch für die GDL als eigener Tarifvertrag anzusehen (es handelt sich nunmal um einen unbestimmten Rechtsbegriff). Nur saß die GDL nicht mit am Tisch, als es um Lohn- und Gehaltsgefüge ging. Mit der Folge, dass nach etwa 4 Jahren Arbeitszeit, das Ende der Fahnenstange für einen Lokfüher erreicht ist. Er hat also die nächsten 40 Jahre seiner Lebensarbeitszeit keinerlei Chancen für ein berufliches Fortkommen, geschweige denn einer angemessenen entgeltlichen Entwicklung.
In eine solche Position will sich die GDL nicht mehr drängen lassen. Und aus diesem Grund halte ich diese Forderung der GDL, einen eigenständigen Tarifvertrag zu erreichen, für legitim. Zudem wurde doch dem Bahnvorstand eine "goldene" Brücke gebaut, die sich Ausgliederung des Fahrpersonals nennt.

Grüße vom Papa Bär
__

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Georg Büchner, Hessischer Landbote 1834
Papa Bär ist offline  
Alt 17.11.2007, 00:24   #40
Cementwut
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Bodo Ramelow, ich finde die Aussagen in dem Brief sind schlicht weg ein Hammer

Was nützt den die ganze Allgemeinverbindlichkeit?, wenn eine angebliche Einheitgewerkschaft, die neoliberal verkommen ist und dafür schon lange dafür sorgt, dass es den Menschen so geht wie es ihnen eben geht.
Wieso kehren den soviele Menschen schon so lange den Gewerkschaften den Rücken?
Wer profitiert den von diesem neoliberalen Funktionärspack?
Wer in der Gewerkschaft hat gesicherte feudale Entlohnung, und für was bekommt er die?

Mir erschliesst sich die Summe des Briefes so

Zitat:
Das Ziel, die Entlohnung, die Arbeitszeit, die Schichtzeiten sowie die Arbeitsbedingungen der Lokführer generell deutlich zu verbessern, teile ich ohne jeden Abstrich. Den Weg, so etwas auch über Streiks zu erzwingen, halte ich für zulässig, korrekt und für in der Wirkung sehr qualifiziert. Dass die Gewerkschaft Transnet, vormals GdED, und die mit der GDL im Beamtenbund vereinte GdBA die nachhaltigen Interessen der Lokführer nicht so vertreten haben, dass die betroffenen Lokführer selber diese Interessenwahrnehmung noch spüren würden, kann ich auch bestätigen.
doch wie weiter unten zu lesen, nur weil
Zitat:
Was ich nicht akzeptieren kann, ist, mich innerlich von einer Einheitsgewerkschaft zu verabschieden, für die ich mein Leben lang gekämpft habe.
soll die Losung der Linksfraktion wegen so lauten?
Zitat:
hier sollte unsere politische Solidarität lauten: Für ein öffentliches Schienennetz mit einer Bürgerbahn und für einen Flächentarifvertrag, der das gesamte Entlohnungsgeschehen aller Beschäftigten solidarisch abbildet. Alles andere würde ich für politisch nicht akzeptabel halten, es sei denn, man hält jedes Ziel für zulässig, Hauptsache, es wird durch Kampf erreicht.
Das kann doch wohl nicht wahr sein

Wer trägt hier eigentlich was auf wessen Rücken aus?

Soll der DGB sich mal Gedanken machen ...
Denn so einen DGB braucht nun wirklich kein Mensch, und wenn sich da nicht bald mal was ändert, dann gibt es halt keine neoliberaler Einheitsgewerkschaft mehr, und zwar aus gutem Grund
 
Alt 17.11.2007, 01:00   #41
Cementwut
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hier noch eine kontra Stimme
Zitat:
»Was heißt Solidarität?«
Am Streik der Lokführer scheiden sich die Geister. Auch in der Partei Die Linke.

Ein Gespräch mit Ulrike Zerhau
Interview: Rainer Balcerowiak
Bild 1
Ulrike Zerhau ist stellvertretende Vorsitzende der Partei Die Linke und Bildungssekretärin bei ver.di

Warum tun sich große Teile der Partei Die Linke und auch Sie persönlich so schwer damit, den Kampf der Fahrpersonalgewerkschaft GDL zu unterstützen?

Weil dabei zwei verschiedene Dinge zu diskutieren sind. Zum einen gibt es das berechtigte Anliegen der Lokomotivführer auf Lohnerhöhungen. Zum anderen diskutieren wir die Gefahren einer ausschließlich berufsständischen Interessenvertretung, die die anderen Mitglieder der Belegschaft ausblendet.
...
Nun konkret: Solidarität mit diesem Arbeitskampf oder nicht?

Verständnis.

Keine Solidarität?

Was heißt Solidarität?

Solidarität heißt ausdrückliche Unterstützung.

Ich persönlich tue mich schwer damit zu sagen, daß das, was gerade läuft, in Hinblick auf die Zukunft eine gute Aktion ist. Einen Erfolg haben die Lokführer verdient, er hilft aber nur kurzfristig und trägt zur Zersplitterung von Belegschaften bei. Ich würde mir wünschen, daß alle Bahngewerkschaften für alle Beschäftigten gemeinsam vorgehen.
http://www.jungewelt.de/2007/11-16/031.php
und zwei folgende Pro Solidarität Beiträge
Zitat:
»Ich persönlich unterstütze den Streik«
Die Linke kann sich nicht zu einer Unterstützung des Arbeitskampfes der GDL durchringen.

Ein Gespräch mit Sabine Lösing
Interview: Rainer Balcerowiak
Sabine Lösing ist Mitglied des Bundesvorstandes der Partei Die Linke

Zur Zeit findet die härteste Tarifauseinandersetzung bei der Deutschen Bahn AG seit ihrem Bestehen statt. Warum tut sich die Partei Die Linke so schwer damit, den Kampf der Fahrpersonalgewerkschaft GDL für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen zu unterstützen?

Dazu muß man sagen, daß es in meiner Partei verschiedene Positionen gibt. Ich persönlich unterstütze den Streik der Lokführer, weil deren Forderungen berechtigt sind. Ihnen bleibt gar nichts anderes übrig, und das ist der Politik der Bahn AG und der Gewerkschaft Transnet zu verdanken. Ich kann allerdings auch nachvollziehen, daß für viele, besonders langjährig gewerkschaftlich aktive Menschen, die Aushebelung von Flächentarifverträgen und die Schwächung der Einheitsgewerkschaft als schwerwiegender Verlust angesehen wird, und das ist in der Einschätzung vieler stärker zu gewichten als ein positives Ergebnis für eine einzelne Berufsgruppe.
...
Für Die Linke ist der DGB in vielen grundlegenden sozialpolitischen Fragen einer der wichtigsten strategischen Partner. Glauben Sie, daß es deswegen spezielle Rücksichtnahmen gibt, die dazu führen, das Belange von abhängig Beschäftigten wie in diesem Fall die der Lokführer, zurückgestellt werden?

Es gibt da sicherlich unterschiedliche Motive. Es mag sein, daß es in Einzelfällen so ist, wie Sie vermuten. Es gibt aber auch sehr viele Gewerkschafter in der Linken, auch im Bundesvorstand, die sich sehr kämpferisch für eine Erneuerung in den Gewerkschaften einsetzen. Auch für die ist die Einheitsgewerkschaft ein hohes Gut.

Müßte das Gebot der Einheit nicht auch heißen, daß sich Transnet an die DGB-Beschlüsse gegen die Privatisierung der Bahn hält.

Ja, natürlich.

Der Streik wird sich jetzt zuspitzen, die Angriffe auf die GDL werden stärker. Wäre es für Die Linke nicht angebracht, den Lokführern jetzt demonstrativ den Rücken zu stärken?

Ja, das wäre wirklich wichtig, gerade zu diesem Zeitpunkt. Und von daher würde ich mir einfach eine differenzierte Unterstützung durch Die Linke wünschen. Dennoch muß es dabei möglich sein, daß Problem der Spaltung – allerdings ohne Schuldzuweisung an die Lokführer – zu thematisieren.
http://www.jungewelt.de/2007/11-14/049.php
Zitat:
Solidarität mit der GDL
Offener Brief an Die Linke: Nicht die Verhältnisse stehen Kopf, sondern die Genossinnen und Genossen, die den Lokführern die uneingeschränkte Unterstützung verweigern

Von Thies Gleiss

Gemeinsamkeit macht stark
Foto: AP
(Der Autor ist Mitglied im Bundesvorstand Die Linke.)

Der Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat innerhalb der (DGB) gewerkschaftlich orientierten Linken und damit auch bei vielen Mitgliedern der Linken für Verunsicherung gesorgt. Während eine breite Mehrheit – ähnlich wie aus unterschiedlichen Motiven eine Mehrheit der Bevölkerung – deutliche Sympathie für die materiellen Streikforderungen (Gehaltserhöhung, Arbeitszeitneuregelung und Bezahlung von Mehrarbeit) erklärt, treffen die streikführende Organisation GDL und ihre bisher als treue CDU-Truppe wahrgenommene Führung auf großes Mißtrauen und das Ziel eines »eigenständigen Tarifvertrages« auf Ablehnung. (...)

Ich halte die aus dieser Verunsicherung resultierende zweideutige Haltung »Für und gegen den Streik« für falsch und völlig unberechtigt. Sie hätte möglicherweise in einem Theorieseminar als Einstiegsbeitrag einen Sinn, in der konkreten Situation der sich im Arbeitskampf befindlichen Kollegen und Kolleginnen kommt sie aber faktisch einer Solidaritätsverweigerung gleich und arbeitet damit dem Gegner in die Hände. Bei näherer Betrachtung steht hinter ihr allerdings, wie letztlich bei fast jedem praktischen Fehler, auch ein mittelprächtiger theoretischer Irrtum.

Dazu ein paar Thesen zur Diskussion.

1.
...
http://www.jungewelt.de/2007/11-17/012.php
 
Alt 17.11.2007, 16:57   #42
Jenie
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Zitat von Papa Bär Beitrag anzeigen
Weil es für die Vertretung des Fahrpersonals der Bahn keine andere Möglichkeit gibt, die berechtigten Interessen ihrer Mitglieder wirksam durchzusetzen. Berücksichtige bitte, dass die GDL beim Fahrpersonal einen Organisationsgrad von 80 % inne hat.

Ebenso musst Du Dir hier die spezifischen beruflichen Umstände des Fahrpersonals anschauen. Im Gegensatz zum restlichen Bahnpersonal hat der Lokführer nunmal kaum berufliche Entwicklungsmöglichkeiten. Was kommt denn nach dem Lokführer? Nix mehr...

Der gegenwärtige, seitens der GDL gekündigte Tarifvertrag wurde im Tarifverbund Transnet-GdBA-GDL abgeschlossen. Er war durchaus auch für die GDL als eigener Tarifvertrag anzusehen (es handelt sich nunmal um einen unbestimmten Rechtsbegriff). Nur saß die GDL nicht mit am Tisch, als es um Lohn- und Gehaltsgefüge ging. Mit der Folge, dass nach etwa 4 Jahren Arbeitszeit, das Ende der Fahnenstange für einen Lokfüher erreicht ist. Er hat also die nächsten 40 Jahre seiner Lebensarbeitszeit keinerlei Chancen für ein berufliches Fortkommen, geschweige denn einer angemessenen entgeltlichen Entwicklung.
In eine solche Position will sich die GDL nicht mehr drängen lassen. Und aus diesem Grund halte ich diese Forderung der GDL, einen eigenständigen Tarifvertrag zu erreichen, für legitim. Zudem wurde doch dem Bahnvorstand eine "goldene" Brücke gebaut, die sich Ausgliederung des Fahrpersonals nennt.

Grüße vom Papa Bär
Mhh ok von der Seite her habe ich es noch garnicht betrachtet --- dazu wusste ich auch zuwenig darüber.

so gesehen gibt das natürlich ein ganz anderes schlüssiges Bild wo ich mir dann doch eingestehen möchte und muss -- nun verstehe ich das anliegen und muss ihnen recht geben.
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Alt 17.11.2007, 18:37   #43
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Mittlerweile muss ich schmunzeln das ein Bundesbeamter(A9) Herr Schell einen Streik leitet.

Tragen wir es mit Humor
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druide65 ist offline  
Alt 17.11.2007, 22:03   #44
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Zitat von druide65 Beitrag anzeigen
Mittlerweile muss ich schmunzeln das ein Bundesbeamter(A9) Herr Schell einen Streik leitet.

Tragen wir es mit Humor
Klingt ein wenig nach Vorverurteilung, gelle?

Mir ist es doch exkrementegal, welchen Beruf jemand hat, Hauptsache er kämpft für die richtige Seite!

Von mir aus könnte ein Bundeskanzler auch GrundschülerIn sein, wenn er/sie wenigstens seine Arbeit korrekt macht!

Schönen Gruß, Andreas
__

"Wer nicht bereit ist, aus der Geschichte zu lernen, der ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen."
(Übersetzungsvariante eines Zitats von George Santayana)

Das Ziel der Hartz-Gesetze: Niemand soll hungern, ohne zu frieren!


Alle meine Äußerungen sind durch das Grundgesetz, Artikel 20, Absatz 4 abgedeckt und somit strafrechtlich nicht verfolgbar! ;-)
Rinzwind ist offline  
Alt 18.11.2007, 00:48   #45
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Zitat von Rinzwind Beitrag anzeigen
Klingt ein wenig nach Vorverurteilung, gelle?

Mir ist es doch exkrementegal, welchen Beruf jemand hat, Hauptsache er kämpft für die richtige Seite!

Von mir aus könnte ein Bundeskanzler auch GrundschülerIn sein, wenn er/sie wenigstens seine Arbeit korrekt macht!

Schönen Gruß, Andreas

Verurteile ich wenn ich darüber schmunzele?

Nein....ich muss auch nicht zum lachen in den Keller

In Bezug auf den Streik wird immer darüber geredet das Beamte nicht streiken dürfen...in Bezug darauf das Herr Schell selber ein Beamter ist muss ich schmunzeln...
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Alt 19.11.2007, 21:12   #46
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Daumen hoch News zum Bahnstreik - Solidaritätsbekundungen

"Auf Teufel komm raus an Material und Personal gespart" - "Bahn von unten" fordert Ausweitung der Streiks
Zitat:
Der Sprecher der Initiative von Transnet-Gewerkschaftern "Bahn von unten", Hans-Georg Öfinger, hat eine Ausweitung der Bahnstreiks in Deutschland und Frankreich gefordert, um eine Privatisierung und Zersplitterung der Bahnunternehmen zu verhindern. (Das Interview von Marcus Pindur mit Hans-Georg Öfinger im Deutschlandradio Kultur vom 15.11.2007)
http://www.dradio.de/dkultur/sendung...erview/696514/

Berliner S-Bahner streiken
Zitat:
„15.11.2007: Der bisher größte Bahnstreik in der Nachkriegsgeschichte beginnt, die GDL streikt bundesweit im Güter- und Personenverkehr. In Berlin protestierten etwa 80 S-Bahner vor dem Hauptbahnhof gegen die starre Haltung der Deutschen Bahn AG und werben um Verständnis für ihre Entschlossenheit in der Tarifauseinandersetzung…“
Wer sich selbst ein Bild machen möchte....
Ein Video vom Streik bei KanalB mit englischen und französischen Untertiteln
http://kanalb.org/topic.php?play_id=...rue&clipId=254

Solidarität mit dem GDL-Streik! Gegen Unternehmerwillkür und
Privatisierungspolitik!

Der Aufruf von DGB-Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern kann jetzt
online unterschrieben werden. Siehe dazu die Soli-Seite
http://www.bahnstreik-soli.de/index.php

Wer schädigt hier eigentlich die Volkswirtschaft?
Ein Grußwort an die streikenden Lokführer vom Kasseler Unterstützerkreis
für den Bahnerstreik - Forum Gewerkschaften Kassel - ca 1000 mal am
Bahnhof Kassel Wilhelmshöhe während des Streiks der Lokführer verteilt
(pdf)
http://www.bahnstreik-soli.de/pdf/fl...ive_kassel.pdf

Solidarität mit den streikenden LokführerInnen!
Zitat:
„…Wir unterstützen Eure Forderungen nach spürbaren Lohnerhöhungen und menschenwürdigen Arbeitsbedingungen. Wir meinen, die arbeitenden Menschen sind mehr wert als die hemmungslosen Gewinnmaximierungsziele der Deutschen Bahn AG! Wir lehnen die zahlreichen, politisch motivierten Versuche nicht nur des Bahnvorstandes entschieden ab, das Streikrecht in Frage zu stellen, und wir vermissen den konsequenten Protest aller Gewerkschaften…“
Solidaritätsadresse des Betriebsrates und VKL Mannheim von Alstom Power
vom 15.11.2007 (pdf)
http://www.labournet.de/branchen/die...lstom_soli.pdf

Solidaritätserklärung der verdi-Betriebsgruppe Werkstatt Bremen
Zitat:
„Liebe Kolleginnen und Kollegen der Gewerkschaft Deutscher
Lokomotivführer, wir unterstützen Euren Kampf um höhere Löhne und
solidarisieren uns mit Eurem Streik. Seit mehreren Jahren ist die
Gewerkschaftsbewegung in der Defensive und muss Reallohnverluste,
Arbeitszeitverlängerung und den Abbau von sozialen Errungenschaften
hinnehmen. Wir wünschen Euch viel Erfolg, Stehvermögen und
Durchsetzungskraft. Dies würde allen Gewerkschaftern den Rücken stärken
und sich auf die nächsten Kämpfe positiv auswirken. Wir lehnen die
Bahnprivatisierung wie auch die Angriffe auf das Streik- und
Koalitionsrecht ab. Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon
verloren! Gemeinsam sind wir stark! Mit solidarischen Grüßen,
Vertrauensleute-Vorstand verdi-Betriebsgruppe der Werkstatt Bremen
(Eigenbetrieb der Stadtgemeinde Bremen)“
Wir kriegen nur so viel wie wir uns selbst erkämpfen!
Solidaritätsplakat der Gruppe AnadU der Anarchistischen Föderation Berlin
(pdf)
http://afb.blogsport.de/images/Lok.pdf

Berlin: Solidaritätskomitee für die GDL gegründet - Streikunterstützung
beschlossen

Zitat:
„Am gestrigen Donnerstag [15.11.07] hat sich in Berlin ein
Solidaritätskomitee für die streikenden Lokführer gegründet.
Gewerkschaftter, Mitglieder pol. Parteien, Aktive aus sozialen Bewegungen
und Mitglieder der GDL erklärten nachdrücklich: "wir unterstützen die
Forderungen der GDL nach einem eigenständigen Tarifvertrag, nach
Arbeitszeitverkürzung und nach gerechter Entlohnung." Als ersten Schritt
der Solidarität rufen wir zu einer Demonstration am Montag,19.11. um 17
Uhr am Hauptbahnhof (Nordseite) auf. Auf der der anschließenden Kundgebung werden u.a. Enrico Forchheim (GDL) und Professor Peter Grottian sprechen.„
Hartzbeat ist offline  
Alt 19.11.2007, 21:19   #47
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Hartzbeat
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Blinzeln Bahn AG-Tarifeinheit? Längst nicht mehr vorhanden!

Etwas Nachschlag gefällig?...

Von wegen Tarifeinheit: Bei der Bahn AG gibt es längst unterschiedliche
Verträge auch für Lokführer. Ausgliederungsmodell könnte
Verhandlungsgrundlage für die GDL werden

Zitat:
„Wenn es um die Kernforderung der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) geht, dann sind sich Bahnvorstand, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und DGB absolut einig: Ein eigenständiger Tarifvertrag für die GDL komme nicht in Frage, weil dadurch die »Tarifeinheit« im Bahnkonzern zerstört würde, heißt es dort unisono. Besonders die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di fürchtet einen Erfolg der GDL, denn er könnte nach dem Ausscheren des Marburger Bundes als Interessenvertretung der Klinikärzte weitere Beschäftigte dazu animieren, ihre Sache selbst in die Hand zu nehmen. Der Wechsel von Tram- und U-Bahn-Fahrern der Münchner Verkehrsbetriebe zur GDL dürfte die Nervosität beträchtlich verstärkt haben…“ (Artikel von Rainer Balcerowiak in der jungen Welt vom 17.11.2007)
http://www.jungewelt.de/2007/11-17/018.php

»Ver.di vertritt unsere Interessen nicht mehr«
Zitat:
Fahrer der Münchner Verkehrsgesellschaft sauer über neuen Tarifvertrag. Viele wechseln zur GDL. (Ein Interview von Daniel Behruzi mit Ricardo Uhlmann, Vorsitzender der GDL-Ortsgruppe Stadtverkehr München, in der jungen Welt vom 17.11.2007)
http://www.jungewelt.de/2007/11-17/032.php
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Alt 20.11.2007, 00:52   #48
Schmarasit
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und Flachpfütze mischt sich auch wieder ein, ach wie schön wäre doch eine Diktatur wo man Streiks einfach verbeiten kann. Ab 2009 ist es dann ja endlich fast soweit

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaf...el/993/143672/
 
Alt 20.11.2007, 16:36   #49
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Daumen runter GdL - Koalition will kleine Gewerkschaft plattmachen

Eine megagroße Koalition will ein Exempel statuieren
Zitat:
Weil der Streik der Lokomotivführer Mut macht, soll eine kleine
Gewerkschaft plattgemacht werden - als Warnung an alle Gewerkschaften. (Der tägliche Kommentar von Winfried Wolf auf Bahnstreik-Soli vom 16.11.2007)
http://www.bahnstreik-soli.de/index.php?id=1031

Da zeigt doch, wie sicher die sich bisher waren, dass so etwas nicht geschieht. Die dilettantischen Versuche, dieser kleinen Gewerkschaft Einhalt zu gebieten, geben mir zu denken. Die Goliaths waren auf sowas überhaupt nicht vorbereitet. Die Transnet(ten) hatte ja auch die ganze Zeit so wunderbar "mitgespielt" und sich mit 4,5% abspeisen lassen... nicht so, die GdL. Besonders gekonnt wirken die Abwehr- und Diskredititierungsversuche von BahnAG, Medien, anderen Gewerkschaftsgrößen und Politik auf mich jedenfalls nicht. Auf über 61% der Bevölkerung auch nicht, wie man hört.
Hartzbeat ist offline  
Alt 20.11.2007, 17:14   #50
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Zitat von Hartzbeat Beitrag anzeigen
Eine megagroße Koalition will ein Exempel statuieren

http://www.bahnstreik-soli.de/index.php?id=1031

Da zeigt doch, wie sicher die sich bisher waren, dass so etwas nicht geschieht. Die dilettantischen Versuche, dieser kleinen Gewerkschaft Einhalt zu gebieten, geben mir zu denken. Die Goliaths waren auf sowas überhaupt nicht vorbereitet. Die Transnet(ten) hatte ja auch die ganze Zeit so wunderbar "mitgespielt" und sich mit 4,5% abspeisen lassen... nicht so, die GdL. Besonders gekonnt wirken die Abwehr- und Diskredititierungsversuche von BahnAG, Medien, anderen Gewerkschaftsgrößen und Politik auf mich jedenfalls nicht. Auf über 61% der Bevölkerung auch nicht, wie man hört.
Tipfehler ?
Zitat:
Eine megagroBe Koalition will ein Exempel statuieren
Die Transnet will ja alleinige Führungsgewerkschaft sein und ist ja auch für die Privatisierung.
Das aber die SPD so gegen kleine Gewerkschaften ist, kapiere ich nicht - denn diese (Noch)"Partei" schrumpft sich ja gesund (wohlwollend gesagt) und dürfte auch bald Artenschutz beantragen.
__

viele grüße bruno (human being uLtd.)
Politik/Bürokratie : Wir machen alles, außer ehrlich!
über € 25.000 Schaden an ALG-II durch meine ARGE und über € 12.000 durch die FM - Großer showdown auf meiner Webseite - Typisch Politiker/Beamter... - ÜBERFÜHRT ! Mal sehen, wie es mit diesem eher christlichen Politiker und Beamten nun weitergeht * Bitte Webseite weitergeben - danke
* "Politik lügt, ARGE betrügt, Bürokratie mordet" * Die Würde des Menschen war unantastbar! vor HartzIV *
Bruno1st ist offline  
 

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