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Start > > > > -> Attacke in Köln: Angriff auf Jobcenter-Mitarbeiterin


 

 

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Alt 25.05.2014, 07:46   #51
Harte Sau
 
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Standard AW: Attacke in Köln: Angriff auf Jobcenter-Mitarbeiterin

Zitat von Redwing Beitrag anzeigen
Ich bin übrigens nicht nur begnadeter Schriftsteller und Musiker, sondern auch versierter Martial Arts Warrior. 8-) Ich nenne es "Karatebasierter Freestyle". ;-D Und es macht mich rasend, wenn lebende Popel, die mir sowohl gesitig als auch körperlich unterlegen sind, willkürlich über mich herrschen können, nur weil ein faschistoider Unrechtsstaat hinter ihnen steht!

Und nix dabei um deine Brötchen selbst zu Verdienen?
Bei solchen Qualifikationen!

Oder hat man dir Leim in deine Soziale Hängematte geschüttet.
Harte Sau ist offline  
Alt 25.05.2014, 07:51   #52
BurnsTorn
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Standard AW: Attacke in Köln: Angriff auf Jobcenter-Mitarbeiterin

Zitat von Charlot Beitrag anzeigen
Kann es sein, das Du nicht ganz richtig bist in der Birne ?
Ich befürchte das ebenfalls. Zurückzuführen ist es vermutlich hierauf:

Zitat von Redwing Beitrag anzeigen
Ich bin übrigens nicht nur begnadeter Schriftsteller und Musiker, sondern auch versierter Martial Arts Warrior.
Es ist anzunehmen, dass man als Martial Arts Warrior des Öfteren mal ordentlich auf die Rübe kriegt.

Das blieb im Falle des geflügelten Kommunisten vielleicht nicht ganz folgenlos...
 
Alt 25.05.2014, 08:12   #53
libertad
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Standard AW: Attacke in Köln: Angriff auf Jobcenter-Mitarbeiterin

Das Problem ist, daß das SGB II wenigstens an 3 Stellen verfassungsrechtlich fragwürdig ist:
  1. § 39 SGB II (verstößt gegen Verhältnismäßigkeitsgrundsatz und Gewaltenteilung)
  2. Grundrecht der Berufsfreiheit wird eingeschränkt oder aufgehoben
  3. Kürzung, Sanktionierung unter das Existenzminimum
Und selbst dieses miese Gesetz wird von der Behörde systemisch weiter zu Ungunsten der Bürger gebeugt und mißachtet.
Eine Behörde die sich nicht mehr an die Gesetze und Verfassung hält, stellt selbst das Gewaltmonopol des Staates in Frage.
Für mich ist das ein schlechter weg. Für mich ist Gewalt ein falscher Weg
libertad ist offline  
Alt 25.05.2014, 10:44   #54
0zymandias
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Standard AW: Attacke in Köln: Angriff auf Jobcenter-Mitarbeiterin

Zitat von Nimschö Beitrag anzeigen
[...]"tl;dr" ^^
[...]
Och. Och nö, ein bisschen mehr Sex und ich hätte es ausgedruckt - w00t-w00t-w00t!

Zitat von Redwing Beitrag anzeigen
Erstens braucht es prophetische Volksaufklärer wie mich, die ganz hinten mit dabei sind, oder denkst du etwa, der Brainbug auf Klendatu kämpft an vorderster Front, und zweitens muß jeder für sich selbst entscheiden, wann die Stunde Omega schlägt und erreicht ist. 8-) Ich persönlich wurde noch nicht genug *******, um komplett auszurasten, aber vielleicht kommt der Zeitpunkt ja noch.[...] Ich bin übrigens nicht nur begnadeter Schriftsteller und Musiker, sondern auch versierter Martial Arts Warrior. 8-) Ich nenne es "Karatebasierter Freestyle". ;-D [...]
Aus großer Kraft folgt große Verantwortung. - Speidermän

BTW: Martial Arts oder würde nicht doch eher Martian Arts ins Konzept passen?

Zitat von BurnsTorn Beitrag anzeigen
Danke für deine - wie immer - konstruktive, textbezogene Kritik!
[...]
In der Apotheke bestellt man das als argumentum ad hominem, glaube ich.

Zitat von BurnsTorn Beitrag anzeigen
[...]
Du bist klug und ich bin ein verlogener, fachistoider, unmoralischer und latent asozialer Schreibtischtäter, wie überhaupt alle, die jemals im "System" gearbeitet haben.[...]
Ganz nett als Hausaufgabe, aber so richtig interessiert das doch keinen.
Da muss noch was Persönlicheres, moralisch höchst Bedenkliches hinein; Omas Schubsen oder Pausenbrote klauen vielleicht, irgendwas in der Art.

Außerdem haben wir doch alle diese Filme gesehen, und wissen doch, dass Bösewichter immer klassische Musik hören. Also bitte.
__

"Alles, was man zum Leben braucht, ist Unwissenheit und Selbstvertrauen, dann ist der Erfolg sicher." - Mark Twain

"Things fall apart; the jobcenter cannot hold;
Mere anarchy is loosed upon the world"
"The best lack all conviction, while the worst
Are full of passionate intensity." - William Butler Yeats
0zymandias ist offline  
Alt 25.05.2014, 11:17   #55
BurnsTorn
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Standard AW: Attacke in Köln: Angriff auf Jobcenter-Mitarbeiterin

Zitat von 0zymandias Beitrag anzeigen
BTW: Martial Arts oder würde nicht doch eher Martian Arts ins Konzept passen?
Artistische Martian Attacks von roten Mars-Kommunisten eben. Daher: Stand up and fight! Denn wir wissen ja: Wer hat uns verraten? SOZIAL-DEMO-KRATEN!

Deshalb: Widerstand muss praktisch werden! apO forever! - Keine Macht für niemand und...ach Mist, jetzt ist Kropotkin (mein schwarzer Kater) wieder weggelaufen...komm zu Papa, Kropotkin...
 
Alt 25.05.2014, 11:56   #56
Henrik55
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Standard AW: Attacke in Köln: Angriff auf Jobcenter-Mitarbeiterin

Zitat von BurnsTorn Beitrag anzeigen
Abgesehen davon: Die Bundeszentrale für politische Bildung kann unter den öffentlich-rechtlichen Institutionen wohl noch als diejenige bezeichnet werden, die mit Abstand am ehesten auf politische Neutralität bedacht ist. Siehe Beispielhaft nur den § 6 des Erlasses über die BpB.
Ja, die ist sicherlich darauf bedacht neutral zu wirken, mehr aber auch nicht. Allein der Gaylord (bpb-Präsident) Thomas Krüger der dort seine Homopropaganda verbreitet oder die Themen Staatsfeminismus, Mulitkulti usw sind ganz eindeutig im Sinne des politischen Willens der Machthaber ausgerichtet.

Zitat:
Aber da du weder mit Politik noch mit Bildung etwas am Hut zu haben scheinst, Schwamm drüber.
Du hast noch nicht einmal den Unterschied zwischen legitim und legal begriffen wie oben aus Deinem Beitrag hervorgeht. Da erzähle Du mir nichts von Bildung. Gesetze sind nicht allein deshalb legitim, weil sie formell rechtmäßig zustande gekommen sind. "sondern Ausdruck demokratisch legitimierter Willensbildung ist." Wie es mit dieser Legitimation in unserem Parteienstaat wirklich steht kann man in den Büchern von Hans Herbert von Arnim nachlesen. Aber wahrscheinlich sind die nicht "neutral" genug, so dass sie nicht in Deiner hauseigenen bpb Bibiothek stehen.

Zitat:
Hier ein Angebot - einigen wir uns einfach wie folgt: Du bist klug und ich bin ein verlogener, fachistoider, unmoralischer und latent asozialer Schreibtischtäter, wie überhaupt alle, die jemals im "System" gearbeitet haben. Und Sozialdemokraten sowieso! Ja, so einfach ist die Welt.
Du bist einer von vielen pseudointellektuellen Schmarotzern die sich in der Sozialindustrie eingenistet haben, weil sie auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht vermittelbar sind. Das sind Strukturen die ebenso zerschlagen gehören wie damals die Stasi.

Zitat:
Meiner Überzeugung nach sind es eher ideologisch indoktrinierte Verfassungsfeinde wie du, welche einem extrem simplifizierten Schwarz-Weiß-Weltbild anhängen, die zurückgefochten gehören. Du bist für mich jedenfalls der personifizierte Beweis dafür, wie nötig wir den Verfassungsschutz haben. Deine kampfradikale Rhetorik erweist den Gegnern und Kritikern von Hartz IV überdies einen Bärendienst.
Der Verfassungsschutz müsste sich zuerst um die Jobcenter und die Sozialgerichtsbarkeit kümmern. Denn die handeln jeden Tag verfassungswidrig:
http://grundrechtepartei.de/wiki/Hartz_IV
Aber die Verfassung gilt ja nur in der "neutralen" Auslegung Deines bpb :).
Henrik55 ist offline  
Alt 25.05.2014, 16:35   #57
Archibald
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Standard AW: Attacke in Köln: Angriff auf Jobcenter-Mitarbeiterin

Zitat von Lecarior Beitrag anzeigen
Ich stelle Menschen auf eine Stufe, die Waffengewalt gegen einen anderen einsetzen und dabei dessen Tod beabsichtigen oder billigend in Kauf nehmen.
So gesehen bin ich ganz bei dir. So ist es aber nicht im besagten Fall und nur selten in anderen. Zumeist ist hier verständlicher Affekt im Spiel.

Zitat von Lecarior Beitrag anzeigen
Auch die immer wieder angeführten 100%-Sanktionen kann ich nicht als Rechtfertigung durchgehen lassen. Eine Sanktion fällt ja nicht einfach vom Himmel. Ihr muss eine individuelle Belehrung über die Folgen einer "Pflichtverletzung" vorangehen. Wenn also jemand zum dritten Mal trotz Hinweis auf die Folgen seines Handelns seinen "Pflichten" nicht nachgekommen ist, sehe ich die beim Betroffenen, nicht bei dem, der die Sanktion verhängt hat. Doch auch wenn das passiert ist, kann der Betroffene die Sanktion abfedern, indem er sich bereit erklärt, seinen "Pflichten" wieder nachzukommen. Wer da um seine "nackte Existenz bangen" muss, ist m. E. selbst Schuld.
Ja, die "Pflichten". Siehe dazu den übernächsten Absatz.

Zitat von Lecarior Beitrag anzeigen
BTW: Inwiefern standen die NSU-Mitglieder und ihre Opfer in einer Konkurrenzsituation zueinander???
Gegenfrage als Antwort: Warum wollen NSUler und Konsorten "Ausländer" aus Deutschland heraus haben? Letztlich ist es nichts anderes als "Futterneid", Angst vor Konkurrenz, Angst dass die "heile Welt" flöten geht, die man glaubt ohne "Auslander" leben zu können. Entlarvend dabei ist, dass diese Menschen, sollten die "Ausländer" dann wirklich weg sein, ihr eiskaltes Verdrängungsverhalten bei anderen Gruppen weiter fortsetzen. Dann sind die einst so schützenswerten "Schwachen", die diese Gruppe heute noch für sich akquirieren will, plötzlich der nächste Feind.

Zitat von Lecarior Beitrag anzeigen
Gehe ich recht in der Annahme, dass du viel mehr keinen Unterschied erkennen willst? Ich sehe nämlich einen ganz erheblichen.
Wie auch immer, ich glaube da spielt auch der Erfahrungshorizont eine tragende Rolle.
Ich z.B. weiß wie es ist durch Hartzgesetze und ihre "Anwendung" regelrecht schikaniert zu werden, also zum bloßen Objekt eines unlauteren Verwaltungshandelns zu werden. Daher kann ich auch gut nachvollziehen wie leicht ein eigentlich guter "Staatsbürger", durch Angst und Frust erst zum Widerständler und dann ganz schnell auch zum "Täter" werden kann.
Das kann niemand nachvollziehen oder gar verstehen, der mit einem überwiegend relativ behüteten Leben gesegnet ist und darauf aufbauend seine Karriere verfolgt.

Dieses ganze "Pflicht"gerede und eifordern ist doch nur Augenwischerei wenn das Ziel weder vom Staat noch vom "Verpflichteten" jemals erreicht werden kann weil einfach keine oder nur sklavenähnliche "Arbeitsplätze" zur Verfügung stehen.

Daher halte ich die ganze Sanktioniererei, egal aus welchem Grunde, dann für absolut Verfassungswidrig, wenn mir diese entwürdigende Verpflichterei inkl. implizierter Todesdrohung, am Ende gar kein Leben ohne das dahingehende Sozialsystem ermöglicht.

Solange dies der Fall ist, solange also jeder unter der Knute des SGB völlig einseitig und unbegrenzt lange zur Marionette von Sachbearbeitern werden darf, solange muss damit gerechnet werden dass Menschen irgendwann ausflippen und indirekt ihre Würde versuchen durch Gewalt wieder zu erlangen indem sie auf Recht und Gesetz "pfeifen".

Nur um dir einwenig ins Bewusstsein zu bringen wie deine so gerühmten "Pflichten" und "Belehrungen" bei betroffenen so ankommen.

Stell dir vor du wärst Sachbearbeiter, ein Antragsteller kommt mit seinem genehmigten Antrag in dein Büro und sagt Folgendes:

Gut, ich unterwerfe mich all Ihren Anforderungen und Verpflichtungen unter Inkaufnahme der angedrohten Maßnahmen, geschildert am Ende dieses Bescheides und das für die genehmigten 6 Monate.

Sollte ich nach diesem Zeitraum nicht im Besitz eines Arbeitsplatzes sein der mir meine Würde zurück gibt, etwas das ich als Ihre PFLICHT, resultierend aus diesem Bescheid mir und dem Steuerzahler gegenüber sehe, werde ich Sie exakt in der Weise zur Verantwortung ziehen, wie es dieser Bescheid in aller Konsequenz mir androht. Punkt.

Wobei man im Tenor dieser Rechtsmitteebelehrung(en) ja eher sagen müsste:

Sie haben mir in den nächsten 6 Monaten einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz zu vermitteln mindestens jedoch mich umgehend bei allen Maßnahmen zu unterstützen die dieses Ziel verfolgen. Sollten sie sich weigern oder auch nur einen dahingehenden Eindruck vermitteln klatsche ich sie zuerst nur an die wand, bei Wiederholung trete ich Sie in den Rinnstein und sofern sie dann noch immer keine "Mitarbeit" zeigen hänge ich Sie und Ihre Familie mit Wachsseilen an ein Hochhaus und warte auf Sonnenschein.

LG, Archibald
__

"...Wesentliches Kriterium für die Aufnahme in die Terrorlisten der "Jobcenter" ist der 2005 eingeführte Straftatbestand eines fehlenden ausreichenden Einkommens..."
Politiker und Juristen meinen, es ist doch nicht schlimm, wenn man gezwungen wird zu bulgarischen Löhnen zu arbeiten, aber deutsche Preise und Gebühren bezahlen muss. Man kann ja noch immer völlig selbstbestimmt und sozial verträglich ableben. Man bekommt immerhin nicht gleich direkt die Kugel! Sie machen aus Opfern wieder Täter...
Litanei der "Ehre" für SPD und Grüne
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Alt 25.05.2014, 17:20   #58
Roter Bock
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Standard AW: Attacke in Köln: Angriff auf Jobcenter-Mitarbeiterin

@ BurnsTorn - es ist schon schlimm ein Sozi zu sein - man wird einfach heute nicht mehr verstanden.

Leute Deiner Kategorie haben in den Jahren nach Willy Brandt alles verraten wofür SPD mal positiv stand und ins Gegenteil verkehrt. Da musste nur ein paar Arbeitgeber aufstehen und es ging husch, marsch, marsch zurück ins warme Mauseloch!!

Ich verstehe vollauf, das Du Dich nur noch im Suff ertragen kannst, Herr "Bier Warrior".

Was ihr nicht versteht - es braucht keinen Aufruf zur Gewalt mehr, das ganze SGB II ist ein Aufruf zur Gewalt.

Ich kann hier sitzen und bräuchte nichts dazu zu sagen, weder positiv noch negativ.

Das habt ihr Sozis angerichtet. Schröder brauchte doch dazu nur "Basta" zu rufen - seinen Rücktritt in Aussicht zu stellen und schon kippte der Haufen und hob sacht die Fingerchen als über Hartz 4 abgestimmt wurde.

Heute hofft euresgleichen das es hoffentlich keiner gemerkt hat und wieder wird gewackelt. Mindestlohn - ja, aber nicht für Arbeitslose. Was für ein toller Fortschritt. Die vergleichsweise reaktionäre USA hatten den Mindestlohn schon vor 20 Jahren.

Ihr seid lächerlich und es wird immer in den JC krachen auch ohne Aufrufe zur Gewalt.

Roter Bock
__

Wir führen Sie jetzt auf ein Amt, und zwar ein Amt für Arbeitsvermittlung. Früher wurde dort Arbeit gesucht, jetzt sucht man Arbeiter, aber sonst hat sich nichts geändert. Kriegen tut man beide nicht. Helmut Qualtinger
Roter Bock ist offline  
Alt 25.05.2014, 18:45   #59
Existenzminimum
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Standard AW: Attacke in Köln: Angriff auf Jobcenter-Mitarbeiterin

Zitat von Charlot Beitrag anzeigen
Ich verzieh mich mal besser.
...
Wieso, ist doch mal ein richtig interessanter und noch dazu unterhaltsamer thread. Hab leider nicht so viel Zeit mitzuposten.
Ich bekomm kein Zeilenhonorar von der Linken wie das bei redwing nahezulegen ist (Ob er das beim JC/Finanzamt angegeben hat oder den Zumwinkel, Hoeness, die Schwarzer macht ...?)

Naja viel geholfen hat der Werbespot kurz vor der Wahl nicht viel.
Die Revolution ist mal wieder ausgeblieben und DE trotzdem weit links von Österreich, Griechenland, Frankreich etc. etc..

Aber vermutlich ging es eher um Schadensbergerzung bzw. status quo. Um letzteren geht es am Ende des Tages jedem etablierten Politiker, gleich welcher Couleur.
Existenzminimum ist offline  
Alt 25.05.2014, 18:54   #60
Archibald
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Standard AW: Attacke in Köln: Angriff auf Jobcenter-Mitarbeiterin

Zitat von BurnsTorn Beitrag anzeigen
Dass auch ich viel an Hartz IV und der damit einhergehenden sozialen Kälte, der Unverhältnismäßigkeit von Fördern & Fordern sowie der auf die Änderung der Persönlichkeit zielenden Kommodifizierungsideologie kritisiere, muss ich hier nicht ständig wiederholen. Ich habe das oft geschildert. Doch anders als du, der hier extrem einseitige und wenig reflektierte seinen Hass auf ein fabuliertes „Unrechtssystem“ zur Schau stellt, bin ich als Sozialdemokrat absolut davon überzeugt, dass wir eben in keinem Unrechtssystem, sondern in einem sozialen Rechtsstaat leben.
Ein sozialer Rechtsstaat ist bei mir dann gegeben, wenn die vom BVerfG geforderte "Waffengleichheit" herrscht, das allerdings ist im Zeichen von sofortiger Vollziehbarkeit vs. jahrelangem Warten auf Urteile, Sanktionen zur Durchsetzung auch unsinnigster begehren von völlig unfähigen Sachbearbeitern, beim betroffenen Bürger gelinde gesagt eine Lachplatte.

Hier ist viel eher Anti-Sozialfaschismus gegen Wehrlose im Gange, der nachweislich nur dazu dient, der Wirtschaft billigste Arbeitssklaven zur Verfügung zu stellen.

Zitat von BurnsTorn Beitrag anzeigen
Indes bin ich - anders als du - ebenfalls der festen Überzeugung, dass man kaum von Menschenverachtung sprechen kann, wenn das „System“ einem als Alleinstehenden monatlich ca. 850 € zur Sicherung des soziokulturellen Existenzminimums überweist.

Da stellt sich für mich die Frage, wo hier Menschenverachtung vorliegt.
Wie ich dieses Phrasendrescherei mag.

Ich habe z.B. diesem Staat in den letzten 6 Jahren jährlich ca. 35.000 Euro "überwiesen". Warum sollte ich nun in irgend einer Weise dafür Dankbar sein, dass der Staat seiner verfassungsrechtlich mindesten Pflicht, und selbst die ist noch kleingerechnet, nachkommt!?

Bei den Kosten die in Deutschland für eine halbwegs würdige Existenz anfallen sind 850 Euro geradezu peinlich. In Rumänien kein Problem, hier allerdings, wo du alleine für Mieten real zeischen 4 und 600 Euro hinblätterst sind 850 Euro ein Witz.
Bei Rechnungen wie deiner wird auch immer wider unter den Tisch fallen gelassen wie viele Beamte ein Bürger, schon alleine durch indirekte Steuern durchfüttert und sich hernach, wegen der Straftat ein bescheidenes Leben geführt zu haben und ausgemustert worden zu sein, auf dem Niveau Straßenköter" dahinvegetieren zu müssen und sich dazu noch Aussagen deiner Art anhören zu müssen.

Deutschland hat abgewirtschaftet und kann die Realität nur noch mit Zwangsmaßnahmen wie HartzIV und Sachen wie der EEG Umlage eine Zeit lang vertuschen. Man nimmt den Schwachen die Wurst vom Brot, damit die Reichen diese noch zusätzlich in ihren gesellschaftschädlichen "Steuersparmodellen" vergammeln lassen können.

Wo sind den die Arbeitsplätze die Schröder mit dem 50 Milliarden Euro p.a. generieren wollte, die er den Bonzen mit Einführung von HartzIV zusätzlich in die eh schon prallen Kassen umgeleitet hat!? Richtig, in Rettungsschirmen für Bänkerboni und Villenvierteln die heute von erzwungen aufstockenden, ebenso erzwungen prekär zeitarbeitenden Sicherheitskräften bewacht werden müssen.

Addiert man zu den bereits unbeschönigt dargestellten Umständen Merkels "Europa ist/wird keine Sozialunion", dann muss man schon heute erkennen dass wir wieder auf ein mittelalterliches Ausbeutungssystem erster Klasse zusteuern. Was sage ich, wir sind bereits in voller Fahrt dahin und es ist eigentlich ein Wunder dass sich betroffene noch immer an dieser Scheinhuddelei von Rechts- und Sozialstaat orientieren und so wenige den Kopf verlieren wenn man sie mittels scheinheilig deklarierten Pflichten und unter Entzug jeglicher Grundrechte dem Hungertod ausliefert.
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"...Wesentliches Kriterium für die Aufnahme in die Terrorlisten der "Jobcenter" ist der 2005 eingeführte Straftatbestand eines fehlenden ausreichenden Einkommens..."
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Alt 25.05.2014, 19:21   #61
Paolo_Pinkel
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Standard AW: Attacke in Köln: Angriff auf Jobcenter-Mitarbeiterin

@ Archibald bzgl. der letzten 2 Postings Leider wirfst du damit Perlen vor die sprichwörtlichen Säue.
__

"Hartz-IV ist die arbeitsmarktpolitische Endlösung der Erwerbslosenfrage." - Ich -
┌∩┐(◣_◢)┌∩┐
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>>> Meldetermin
>>> Antrag

Paolo_Pinkel ist offline  
Alt 02.06.2014, 11:04   #62
Cerberus
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Standard KEAs: "Gewalt im Kölner JC"

Zitat:
Die verletzten Jobcenter-Mitarbeiter sind gewissermaßen auch Opfer eines vermeintlichen Helfer-Prinzips, dessen Tauglichkeit sich selbst in Frage stellt. Die Geschichte beweist, dass das Prinzip 'Zuckerbrot und Peitsche' durchaus funktionieren kann (In England gibt es statt des deutschen “Fördern und fordern“ innerhalb der Jobcenter die Redewendung “help and hassle“, „hilf und schikaniere“.), aber doch nicht auf freiwilliger Basis aller Beteiligten. Insofern – und nur das wäre die logische Konsequenz, wenn man Hartz IV sicherer durchsetzen möchte – sollten Jobcenter-Mitarbeiter Uniformen und geeignete Waffen tragen oder sich hinter Panzerglas verstecken, wenn sie die nächste Straf-Sanktion überreichen wollen.
Quelle:

Gewalt im Kölner Jobcenter | Die KEAs e. V. ? Kölner Erwerbslose in Aktion
 
Alt 02.06.2014, 11:17   #63
Passant
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Passant Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Standard AW: KEAs: "Gewalt im Kölner JC"

Zitat:
Insofern – und nur das wäre die logische Konsequenz, wenn man Hartz IV sicherer durchsetzen möchte – sollten Jobcenter-Mitarbeiter Uniformen und geeignete Waffen tragen oder sich hinter Panzerglas verstecken, wenn sie die nächste Straf-Sanktion überreichen wollen.
Aber, aber - Sanktionen sind doch keine Strafen. Dem offiziellen Sprachgebrauch zufolge werden Sanktionen ja auch nicht verhängt, sondern lediglich festgestellt. So wie man beispielsweise feststellt, daß es gerade regnet. Und für einen Regen können wir doch alle nichts.
* Sarkasmus off *
__

Wenn Du das Hartz-IV-System als falsch erkannt hast, dann warte um Gottes Willen nicht nur darauf, dass andere eine Verbesserung bewirken. Tue im Rahmen Deiner individuellen Möglichkeiten selbst etwas dafür! Jeder Einzelne zählt und jeder noch so kleine Schritt ist ein Schritt in die richtige Richtung.
Passant ist offline  
Alt 02.06.2014, 11:30   #64
Cerberus
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Standard AW: KEAs: "Gewalt im Kölner JC"

Zitat:
...werden Sanktionen ja auch nicht verhängt, sondern lediglich festgestellt.
Ich stelle fest, daß man das lieber lassen sollte mit dem "Verhängen".

Ruhe wird es nämlich nie geben u. eine 100%-ige Sicherheit gibt es nirgendwo u. auch nicht für JC-Mitarbeiter.
 
Alt 03.06.2014, 06:35   #65
Albertt
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Standard AW: Attacke in Köln: Angriff auf Jobcenter-Mitarbeiterin

Schon gewusst, dass auf jeden Aktion eine Reaktion folgt? Was also hat sich die Sachbearbeiterin dabei gedacht, als Sie dem Jungen die Lebensgrundlage entzogen hat? Das er Nachhause geht und dort auf sein sozialverträgliches Ableben wartet?

Viel interessanter ist jedoch, wieso solche Dinge so selten passieren.

Mein Mitleid tendiert gegen Null.
Albertt ist offline  
Alt 03.06.2014, 07:04   #66
sixthsense
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Standard AW: Attacke in Köln: Angriff auf Jobcenter-Mitarbeiterin

Mein Mitleid tendiert ebenfalls gegen Null (ist sozusagen im Regelbedarf nicht berücksichtigt).

Die Perversion an der ganzen Geschichte ist ja mal wieder, dass die Verantwortung nicht im System gesucht wird, sondern bei dem außer Kontrolle geratenen Opfer.

Aber im Vergleich zur momentanen Situation in vielen anderen Ländern - wir sollen ja alle gefälligst unseren Tellerrand erweitern und Vergleiche mit anderen Ländern ziehen, gell? - und unterm Strich, geht es den SBern hierzulande noch sehr, sehr gut.
__

Alle Beiträge spiegeln lediglich meine persönliche Erfahrung oder Meinung wieder und stellen keine Rechtsberatung dar.

> Gebt der elektronischen Gesundheitskarte keine Chance! <
sixthsense ist offline  
Alt 06.06.2014, 18:21   #67
Albertt
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Albertt Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Standard AW: Attacke in Köln: Angriff auf Jobcenter-Mitarbeiterin

Ich gehe JEDE Wette ein, dass das Kölner Jobcenter NACH diesem Vorfall munter weiter sanktionierte. Vielleicht sogar noch am selben Tag. Das wirklich absurde daran ist, dass das Jobcenter bei einer erteilten Bestrafung einen Lerneffekt erwartet, selber aber durch Lernsresistenz glänzt.
Albertt ist offline  
Alt 06.06.2014, 18:50   #68
pillepalle
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Standard AW: Attacke in Köln: Angriff auf Jobcenter-Mitarbeiterin

Zitat von Albertt Beitrag anzeigen
Ich gehe JEDE Wette ein, dass das Kölner Jobcenter NACH diesem Vorfall munter weiter sanktionierte. Vielleicht sogar noch am selben Tag. Das wirklich absurde daran ist, dass das Jobcenter bei einer erteilten Bestrafung einen Lerneffekt erwartet, selber aber durch Lernsresistenz glänzt.
Man vergisst dabei aber immer, dass die in den JC ja nun auch nicht walten können, wie sie wollen. Die können höchstens kündigen, aber mehr auch nicht. Und warum sollte mich einer, der jemanden schwer verletzt, abhalten von meiner Arbeit?

Solang nicht alle gegen Sanktionen sind, ist da eh nichts zu machen. Und alle, die arbeiten, sind für Sanktionen. Zumindest fast alle. Heute bei meinem Praktikum hatte ich das "Vergnügen" mit der Tochter der Chefin zusammenzuarbeiten. Ein höchst arrogantes, unangenehmes und nicht allzu helles "Kind" (18). Und nach Feierabend, als die Ablösung kam, hat sie mit der noch länger gequatscht und gelästert über ihre "beste Freundin". Deren Eltern zahlen der alles, die kriegt so viel Taschengeld, die zahlen ihr das Auto. Ich verdien mir mein Geld ja selbst, seit einem halben Jahr. Das sollte die auch langsam mal lernen. Da wollte ich erst sagen: Kind, pass ma auf, nicht jeder hat eine Mutter, die einem einen "Job" verschaffen kann, bei dem man nur rumsitzt, ab und zu mal ans Telefon geht und ansonsten liest, für die Schule lernt oder nebenher am Smartphone rummacht. Aber ich hab es mir verkniffen. Und bei allem außer der Reihe rief sie immer: "Mama, was soll ich damit denn jetzt machen??" Nun ja, nicht jedem ist es gegeben, dank Mama so einen Job zu kriegen.
 
Alt 07.06.2014, 00:03   #69
Pinhead Larry
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Standard AW: Attacke in Köln: Angriff auf Jobcenter-Mitarbeiterin

Zitat von libertad Beitrag anzeigen
Das Problem ist, daß das SGB II wenigstens an 3 Stellen verfassungsrechtlich fragwürdig ist:
Für mich so gar an 4 Stellen. Was ist mit dem Recht auf Freizügigkeit,
oder ist die OA-Regelung verfassungskonform? Wenigstens den Hausarrest für Erwerbstätige sollte man lockern.
Pinhead Larry ist offline  
Alt 08.06.2014, 09:48   #70
Paolo_Pinkel
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Standard AW: Attacke in Köln: Angriff auf Jobcenter-Mitarbeiterin

Zitat von Pinhead Larry Beitrag anzeigen
Für mich so gar an 4 Stellen. Was ist mit dem Recht auf Freizügigkeit,
oder ist die OA-Regelung verfassungskonform? Wenigstens den Hausarrest für Erwerbstätige sollte man lockern.
Korrekt! Man kann es auch als Sozialhaft bezeichnen. Wurde diese Residenzpflicht nicht für Asylanten letztes Jahr gekippt, im selben Atemzug aber gesagt, dass das Urteil nicht auf das SGB II Anwendung fände?! Völlig verrückt! Das ist DDR reloaded i.F.e. neuen Ausreiseantrags.
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Paolo_Pinkel ist offline  
Alt 02.10.2014, 17:19   #71
Albertt
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Standard AW: Attacke in Köln: Angriff auf Jobcenter-Mitarbeiterin

Habt Ihr Neuigkeiten im Fall des 23 Jährigen Opfers?
Albertt ist offline  
Alt 03.10.2014, 05:14   #72
BurnsTorn
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Standard AW: Attacke in Köln: Angriff auf Jobcenter-Mitarbeiterin

Zitat von Albertt Beitrag anzeigen
Habt Ihr Neuigkeiten im Fall des 23 Jährigen Opfers?
Eine solche Frage, die neben einer völligen Umkehrung dessen, was geschehen ist, von der Abwesenheit jedes Unrechtsbewusstseins zeugt, ist wohl mit ein Grund dafür, warum so wenige Interesse an Foren wie diesem herrscht.

Wer als Hilfedefürftiger oder einfach an Hartz IV Interessierter ohne fanatischen Hass auf das Jobcenter hier vorbeisurft, kann sich nicht des Eindrucks erwehren, es handele sich bei Fragen wie der obigen um zynische Realsatire.

Da prügelt ein 23-jähriger Mann auf eine 54-jährige Frau ein, so dass diese schwere Verletzungen erleidet - und dann wird gefragt, wie es denn dem 23-jährigen "Opfer" geht.

Dazu habe ich keine Informationen. Ich möchte lediglich sagen, dass ich mir bei so einem widerlichen Täter-zum-Opfer-machen nur noch an den Kopf fassen kann.

Leider bestärkt eine Argumentations- bzw. Denkweisen wie die, welche die Frage nach dem 23-jährigen "Opfer" indiziert, sämtliche Vorurteile, die im Gros der Bevölkerung zu Unrecht über ALG II Bezieher bestehen.
 
Alt 03.10.2014, 13:43   #73
Don Vittorio
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Standard AW: Attacke in Köln: Angriff auf Jobcenter-Mitarbeiterin

Zitat von BurnsTorn Beitrag anzeigen
Eine solche Frage, die neben einer völligen Umkehrung dessen, was geschehen ist, von der Abwesenheit jedes Unrechtsbewusstseins zeugt, ist wohl mit ein Grund dafür, warum so wenige Interesse an Foren wie diesem herrscht.

Wer als Hilfedefürftiger oder einfach an Hartz IV Interessierter ohne fanatischen Hass auf das Jobcenter hier vorbeisurft, kann sich nicht des Eindrucks erwehren, es handele sich bei Fragen wie der obigen um zynische Realsatire.

Da prügelt ein 23-jähriger Mann auf eine 54-jährige Frau ein, so dass diese schwere Verletzungen erleidet - und dann wird gefragt, wie es denn dem 23-jährigen "Opfer" geht.

Dazu habe ich keine Informationen. Ich möchte lediglich sagen, dass ich mir bei so einem widerlichen Täter-zum-Opfer-machen nur noch an den Kopf fassen kann.

Leider bestärkt eine Argumentations- bzw. Denkweisen wie die, welche die Frage nach dem 23-jährigen "Opfer" indiziert, sämtliche Vorurteile, die im Gros der Bevölkerung zu Unrecht über ALG II Bezieher bestehen.
:danke:
Don Vittorio ist offline  
Alt 03.10.2014, 15:12   #74
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Standard AW: Attacke in Köln: Angriff auf Jobcenter-Mitarbeiterin

Zitat von BurnsTorn Beitrag anzeigen
ann sich nicht des Eindrucks erwehren, es handele sich bei Fragen wie der obigen um zynische Realsatire.

Da prügelt ein 23-jähriger Mann auf eine 54-jährige Frau ein, so dass diese schwere Verletzungen erleidet - und dann wird gefragt, wie es denn dem 23-jährigen "Opfer" geht.
Beim Lesen solcher Kommentare, auf die sich Deine antwort bezieht, denke ich mir manchmal, dass der Hintergrund der Gestalt ist, dass man Wahrnehmungsschwierigkeiten hat, oder die autoren einfach nicht konzentriert gelesen haben!

(ansonsten ist Deine Interpretation schlüssig)

Grüße
 
Alt 03.10.2014, 15:34   #75
BurnsTorn
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Standard AW: Attacke in Köln: Angriff auf Jobcenter-Mitarbeiterin

Zitat von Henrik55 Beitrag anzeigen
Wer fragt denn nach den U25 Männer welche von den ganzen hässlichen Weibern dort in die Obdachlosigkeit sanktioniert werden?
Wer fragt nach den alten Männer welche durch die Schikanen einen Herzinfarkt erlitten, in den Alkoholismus getrieben wurden usw.?
Die Anzahl derer dürfte die Anzahl der Schergen welche man jetzt schon dafür zur Verantwortung gezogen hat weit übersteigen. Da habe ich einfach mehr Mitleid mit denen als mit den Schergen.
Ohne auf deine Pauschalisierungen und Beleidigungen der "ganzen hässlichen Weiber" einzugehen, möchte ich dazu mal folgendes festhalten:

Es ist doch völlig egal, ob man Mitleid empfindet oder nicht. Darum geht es nicht! Ich habe kein Mitleid mit der verprügelten Frau pAp, denn ich habe keinen emotionalen Bezug zu ihr. Kein Mensch verlangt, dass jetzt alle "Oh Gott, die arme Frau pAp" schreien. Das wäre in diesem Forum, das naturgemäß eher von JC-kritischen Menschen frequentiert wird, wohl zuviel verlangt. Und es wäre auch unnötig.

Es geht einfach um die Zurkenntnisnahme der basalen Selbstverständlichkeit, dass es akzeptable Wege der Auseinandersetzung mit dem Jobcenter gibt (Widerspruch, Klage, argumentativer Kontra und meinetwege auch "Lautwerden"), dass es aber auch solche Wege gibt, die völlig inakzeptabel und nicht tolerierbar sind (physische Gewaltanwendung und heftigste Beleidigungen).

Sicher kann man jetzt systemisch argumentieren (Gewalt erzeugt Gegengewalt, Aktion und Reaktion etc.). Und in der Tat spielen solche Faktoren eine Rolle, wenn man nachvollziehen will, warum jemand gewalttätig wurde. Ich kann es rein kognitiv nachvollziehen, wenn ein 23-jähriger, dem eine 100% Sanktion droht, ausrastet. Denn es wird wohl niemand ernsthaft bestreiten, dass Sanktionen (die man durchaus als institutionelle Gewalt bezeichnen kann), eine individuelle Gewaltreaktion bestimmter "Kunden" befördern können. Das zu wissen sind Basics der Sozialpsychologie.

Dass aus dem Straf- und Misstrauenscharakter, der dem SGB II zueigen ist (Sanktionen, Anzweifeln von Angaben der "Kunden", ständiges, teils unverhältnismäßiges Fordern) Gefühle der Verzweiflung, Hilflosigkeit und Wut resultieren können, die bei bestimmten Personen die Neigung zu physischer Gewaltanwendung steigern, ist ebenfalls klar! Eben deshalb halte ich auch rein gar nichts von solchen 100% Sanktionen. Dass die gerade nicht pädagogisch wirken, sondern sogar Kriminalität verstärken, ist auch schon empirisch nachgewiesen worden!

Nun gibt es aber einen im wahrsten Sinne des Wortes gewaltigen Unterschied zwischen der Tatsache, ein Verhalten nachvollziehen zu können (kann ich!) und der Tatsache, es akzeptieren zu können (kann ich nicht!). Ganz unabhängig davon, wie (un)gerechtfertigt Sanktionen auch sein mögen, und ganz unabhängig davon, dass sowohl der Gesetztgeber, wie auch das Bundesverfassungsgericht, wie auch die Mehrheit der wahlberechtigten Bevölkerung an Sanktionen gegen ALG II Bezieher nichts auszusetzen hat (oder sie diesen gleichgültig gegenüberstehen), gilt für mich:

Wenn auf illegitime insititutionelle Gewalt (worunter - ob einem das passt oder nicht - Sanktionen schon deshalb nicht fallen, weil sie demokratisch legitimiert sind), mit physischer Gewalt reagiert wird, kann ich das weder akzeptieren noch tolerieren, weil es in unserem demokratischen Rechtsstaat genug andere, probate Wege (SG / Prozesskostenhilfe / Beratungsstellen etc.) gibt, um gegen ein gefühltes Unrecht vorzugehen.

Wer - wie der 23-jährige Schläger - dazu nicht bereit oder fähig ist, stellt sich gegen die Gesellschaft und deren demokratische Ordnung. Er verübt Selbstjustiz. Das ist nicht zu akzeptieren. Würde jeder, der sich vom Staat, Nachbarn, Lehrer, Autoverkäufer oder wem auch immer bedroht oder beleidigt fühlt mit physischer Gewaltanwendung reagieren, wären wir wieder im tiefsten Mittelalter. Sowas geht gar nicht.
 
 

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