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Alt 19.09.2014, 14:43   #76
USERIN
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Standard AW: Arme Multijobber: Ohne sie ginge es uns allen besser

Zitat von Existenzminimum Beitrag anzeigen
Wieso sich Widersperchen, bei z.B. "Erwerbsminderungsrente" mit Minijob- Aufbesserung ggf, auch ohne Anrechnung...?

Da gibst ne Menge von der "Sorte".
Glaube kaum, dass diese Menschen den Ansatz von Harte Sau teilen (wie toll, dass ich noch für kleines Geld los darf).

Da ist wohl oft "Müssen wollen" Programm.

Und wieviel Bestand hat so ein Modell wenn es gesundheitlich nicht (mehr) geht ?

Als Sozialstaats-Kracher würde ich diese Option jetzt nicht werten wolllen.....

Aber das muss wohl auch am deutschen Kadavergehorsam liegen.....Arbeit (sei sie noch so beschixxen bezahlt) bis an die Sargkante...
__

"HARTZ-IV" ist kurz erklärt: Politisch gewollte Armut im politisch gewollten Reichtum.
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Alt 19.09.2014, 14:47   #77
Existenzminimum
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Standard AW: Arme Multijobber: Ohne sie ginge es uns allen besser

Zitat von USERIN Beitrag anzeigen
Glaube kaum, dass diese Menschen den Ansatz von Harte Sau teilen (wie toll, dass ich noch für kleines Geld los darf).
Kann grad nicht folgen.

Zitat:
..Da ist wohl oft "Müssen wollen" Programm.
Muss nicht zwingend sein: die solvente Ehegattin geht durchaus auch gerne noch dazu verdienen, obwohl kein Muss... .
Existenzminimum ist offline  
Alt 19.09.2014, 14:53   #78
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Standard AW: Arme Multijobber: Ohne sie ginge es uns allen besser

Zitat von Existenzminimum Beitrag anzeigen
Kann grad nicht folgen.



Muss nicht zwingend sein: die solvente Ehegattin geht durchaus auch gerne noch dazu verdienen, obwohl kein Muss... .
=> Minijob und Aufstocken als Basis für ein zufriedenes Leben

(aber jeder wie er mag)


Hat jeder eine solvente Ehegattin? Jetzt wird es etwas abwegig... vor allem deshalb:

Wenn man einen Job hat der eine "tagtägliche hinreichende Liquidität" ermöglicht, dann wird man ja wohl kaum in dem Job-Modell rumturnen.... auch nicht wegen der dicken Rentenpunkte...
__

"HARTZ-IV" ist kurz erklärt: Politisch gewollte Armut im politisch gewollten Reichtum.
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Alt 19.09.2014, 17:35   #79
Harte Sau
 
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Standard AW: Arme Multijobber: Ohne sie ginge es uns allen besser

Zitat von USERIN Beitrag anzeigen
Glaube kaum, dass diese Menschen den Ansatz von Harte Sau teilen (wie toll, dass ich noch für kleines Geld los darf).
Was heißt kleines Geld?

Wenn ich RS und KDU + 170 € auf die Arbeitszeit rechne,gar nicht übel.
Dazu noch macht der Job Spaß,man kommt unter Leute,wird anerkannt,bleibt Fit und hat das Gefühl gebraucht zu werden.

Das ist für mich schon ne Menge wert.
Harte Sau ist offline  
Alt 19.09.2014, 19:38   #80
Existenzminimum
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Standard AW: Arme Multijobber: Ohne sie ginge es uns allen besser

Zitat von USERIN Beitrag anzeigen
...

Wenn man einen Job hat der eine "tagtägliche hinreichende Liquidität" ermöglicht, dann wird man ja wohl kaum in dem Job-Modell rumturnen.... auch nicht wegen der dicken Rentenpunkte...
Kommt auf das Aufwand/Einkommensverhältnis an (siehe auch Antwort von H_S.), wie ich schon schrieb weiter oben.

Rententgeltpunkte sind da für die meisten eh irrelevant, so weit denkt da keiner, schon gar nicht wer nicht deutlich über 2500,-- € /Monat verdient, da dann eh Sozialrente winkt.
Existenzminimum ist offline  
Alt 20.09.2014, 11:40   #81
Der Ratlose
 
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Standard AW: Arme Multijobber: Ohne sie ginge es uns allen besser

Zitat von Don Vittorio Beitrag anzeigen
Wenn man schon keinen Vollzeitjob hat,dann erhöht der 450 € Job aber wenigstens die Entgeltpunkte und kann auch mithelfen,die Wartezeiten für die Abschlagsfreie Rente mit 63 zu erreichen.
Man kann natürlich auch grundsätzlich gegen alles sein,aber das erhöht auch nicht die Rente.

Das ist jetzt wohl ein Witz oder ?
Ein normaler 25 jähriger Handwerker der sein leben lang arbeiten wird, bekommt so eine kümmerliche Rente das er in den Grundsicherungsbereich reinrutschen wird.

Das heist auf gut deutsch,ob er arbeitet oder nicht, ist für seine Altersversorgung völlig unerheblich.

Entgeltpunkte !!! Selten so gelacht.
Der Ratlose ist offline  
Alt 20.09.2014, 12:50   #82
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Standard AW: Arme Multijobber: Ohne sie ginge es uns allen besser

Zitat von Harte Sau Beitrag anzeigen
Was heißt kleines Geld?

Wenn ich RS und KDU + 170 € auf die Arbeitszeit rechne,gar nicht übel.
Dazu noch macht der Job Spaß,man kommt unter Leute,wird anerkannt,bleibt Fit und hat das Gefühl gebraucht zu werden.

Das ist für mich schon ne Menge wert.
Melde dich unbedingt beim BMAS!

Wenn die mal wieder eine Broschur auflegen, brauchen die genau solche Mitbürger wie dich, um das Image der Agenda 2010 aufzupolieren!

Dein Text kann man auch gut im Bereich der Grundsicherung des SGB XII verwenden:

Zitat:
[B]Was heißt kleine Rente?

Wenn ich Rente, RS und KDU auf die Altersruhezeit rechne, gar nicht übel.

Dazu macht Altersarmut Spaß, man kommt nicht mehr unter Leute, wird meist nicht gesünder, bleibt oft alleine und hat das Gefühl nicht mehr richtig teilhaben zu können. Im Fall der stationären Pflege lebt man fürstlich von ca. € 100 "Barbetrag", weil die fette Rente natürlich mit angerechnet wird auf die voll tolle Pflege!

Das ist für mich schon ne Menge wert.


Ansonsten gönne ich dir natürlich dein soziales Setting!

P.S.

Du hast ggf. die Krankenversicherung vergessen beim schön rechnen
__

"HARTZ-IV" ist kurz erklärt: Politisch gewollte Armut im politisch gewollten Reichtum.
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Alt 20.09.2014, 13:01   #83
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Standard AW: Arme Multijobber: Ohne sie ginge es uns allen besser

Zitat von Existenzminimum Beitrag anzeigen
Kommt auf das Aufwand/Einkommensverhältnis an (siehe auch Antwort von H_S.), wie ich schon schrieb weiter oben.

Rententgeltpunkte sind da für die meisten eh irrelevant, so weit denkt da keiner, schon gar nicht wer nicht deutlich über 2500,-- € /Monat verdient, da dann eh Sozialrente winkt.

Zum ersten Absatz:

Als Studentin hatte ich einen Nebenjob mit 20€/h - eigentlich wollte ich nicht mehr auf das Niveau zurück oder gar darunter.

Und ich kann dir versichern: "Hartz-IV" war/ist ein derber Schlag ins Kontor. Wenn JC (BA) so gut vermitteln könnten, wie sie vorher vom relativ guten Einkommen "kassiert" haben, wäre die Welt in Ordnung. Zum Glück habe ich ein Umfeld, das einiges abfedert - wäre ich alleine mit Kind, würde ich wohl den "Gürtel wesentlich enger schnallen müssen".

Zum zweiten Absatz:

Irrelevant? Genau das löst bei mir so leichte Panikgefühle aus!

Ich möchte nicht mit 70 Jahren im "1-Raum-Wohn-Küchen-Klo" sitzen und Discounter-Prospekte studieren, um dann doch zur Tafel abbiegen zu müssen.
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Alt 20.09.2014, 14:00   #84
Don Vittorio
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Standard AW: Arme Multijobber: Ohne sie ginge es uns allen besser

Zitat von Der Ratlose Beitrag anzeigen
Das ist jetzt wohl ein Witz oder ?
Ein normaler 25 jähriger Handwerker der sein leben lang arbeiten wird, bekommt so eine kümmerliche Rente das er in den Grundsicherungsbereich reinrutschen wird.

Das heist auf gut deutsch,ob er arbeitet oder nicht, ist für seine Altersversorgung völlig unerheblich.

Entgeltpunkte !!! Selten so gelacht.
Oh entschuldige,ich wusste nicht das die Reinkarnation von Hanussen unter uns weilt und in seiner Glaskugel sieht,wie in 40 Jahren die Rentenversichereung aufgestellt sein wird.
Da kann ja Dein 27-jähriger Handwerker gleich die Beitragszahlungen einstellen und nur noch schwarz arbeiten.
Abgesehen davon wie es um Deutschland 2054 generell bestellt sein wird,muss auch die Politik irgendwann das System der Altersvorsorge total umstellen.
Denn dass es so nicht mehr lange funktioniert ist schon allen klar.
Von daher sind Vorhersagen über 40 Jahre einfach Quark.
Wer aber jetzt nur noch ein paar Jahre zur Rente hat,der tut gut daran noch ein paar zusätzlich Entgeltpunkte zu erwerben.Die Einstellung,warum sollte ich das,gibt sowieso keine Rente mehr,kann dabei ein Schuß ins Knie sein.
Don Vittorio ist offline  
Alt 20.09.2014, 14:37   #85
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Standard AW: Arme Multijobber: Ohne sie ginge es uns allen besser

Das Bundesarbeitsministerium hat nun ausgerechnet, was dies an Rente bringt. Danach erwirbt ein Minijobber, der ein Jahr lang tätig ist, eine monatliche Rente von 3,11 Euro. Nach 45 Versicherungsjahren beträgt der Anspruch auf Altersgeld auf Grundlage der heutigen Werte nur 139,95 Euro.

Quelle:

Rente für Geringverdienerinnen - 45 Jahre arbeiten für 140 Euro Rente - Wirtschaft - Süddeutsche.de






Guuuut.... bei 5 oder besser 10 Minijobs sieht das natürlich gaaaaanz anders aus!
__

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Alt 20.09.2014, 15:09   #86
pinguin
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Standard AW: Arme Multijobber: Ohne sie ginge es uns allen besser

Vergesst Ihr nicht was?

1.) es hat einige Arbeitsbereiche, die von der Art her nur Mini- oder Teilzeitjob sind;
2.) wollen manchen vielleicht gar nicht mehr als Mini- oder Teilzeitjob ausüben;
3.) für den Gesamtstaat ist es letztlich immer besser, die ganze Bevölkerung in Teilzeit- oder Minijob zu wissen als wenn nur die Hälfte der Bevölkerung einen Vollzeitjob hat und der Rest brotlos ist, weil insgesamt nicht genug Vollzeitjobs für alle da sind;
4.) für den Gesamtstaat ist aufgrund der Sozialstaatsverpflichtung jene Option die eindeutig schlechtere, wo die Hälfte der Bevölkerung mangels Arbeit keiner Beschäftigung nachgeht;
5.) unstrittig sicherlich, daß es so freilich auch nicht optimal ist, nur was soll der Staat denn effektiv als Realpolitik tun?

Forderungen hört man viele, aber präsentiert doch mal realistische Lösungen.
__

Wer mich zum Sparen auffordert, wird selbst der Erste sein, den ich mir einspare; sage er hinterher nicht, er hätte es so nicht gemeint.
Es ist respektlos, Dinge zu predigen, die man nicht selber lebt.
pinguin ist offline  
Alt 20.09.2014, 15:40   #87
Harte Sau
 
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Standard AW: Arme Multijobber: Ohne sie ginge es uns allen besser

[QUOTE=USERIN;1752092

Als Studentin hatte ich einen Nebenjob mit 20€/h - eigentlich wollte ich nicht mehr auf das Niveau zurück oder gar darunter.
[/QUOTE]

Und was hast Du jetzt???

Schon vom hohen Ross herunter gefallen,die Rosaroten Seifenblasen geplatzt.

Das Leben ist kein Ponnyhof,das werden die Jungen Ungelernten auch noch merken,von nix Ahnung aber Geld scheffeln.
Harte Sau ist offline  
Alt 20.09.2014, 16:04   #88
Existenzminimum
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Standard AW: Arme Multijobber: Ohne sie ginge es uns allen besser

Zitat von USERIN Beitrag anzeigen
Zum ersten Absatz:

Als Studentin hatte ich einen Nebenjob mit 20€/h - eigentlich wollte ich nicht mehr auf das Niveau zurück oder gar darunter.
Netto/brutto? Aufgrund der fehekdne Sozialabgaben?

Hatte ich auch, war aber nicht de Regele - die höheren Netto-Löhne, weil eben die Abgaben nicht da waren. Das kann man nicht vergleichen.


Zitat:
Und ich kann dir versichern: "Hartz-IV" war/ist ein derber Schlag ins Kontor.
Sicher, ich kenn mich da aus. Aber der Bezug zum Thema: Minijob plus Hartz IV ist lukrativer als mancher gar nicht sooo schlecht bezahlter Job, wo man die Endsumme vol mit Arbeit generieren muss.


Zitat:
...Wenn JC (BA) so gut vermitteln könnten, wie sie vorher vom relativ guten Einkommen "kassiert" haben, wäre die Welt in Ordnung.
Andererseits gibts das ALG I auch schon nach 12 Monaten (bis dahin hat man nicht viel AV-Beiträge gezahlt).

Das die nicht gut vermitteln können das weiß ich. Ich vermittel mich aus lieber selbst. Abgsehen davon habe die maximal 30 % der offenen Stelle im Portfolio, meist den Schrott.


Zitat:
Zum Glück habe ich ein Umfeld, das einiges abfedert - wäre ich alleine mit Kind, würde ich wohl den "Gürtel wesentlich enger schnallen müssen".
Als Alleinerziehende sicher schwierig, als Alleinerziehend und arbeitend z.T. eine echte Herausforderung (siehe Thread-Anlass).
Da bleibt manche lieber gleich ganz im ALG II.

Zitat:
Irrelevant? Genau das löst bei mir so leichte Panikgefühle aus!
Offensichtlich sehen aber viele andere den aktuellen Moment, mehr Netto und sch.. auf Rente. (Wie früher als Student). Eben weil es die Entgelttpunkte meist nicht bringen.


Zitat:
Ich möchte nicht mit 70 Jahren im "1-Raum-Wohn-Küchen-Klo" sitzen und Discounter-Prospekte studieren, um dann doch zur Tafel abbiegen zu müssen.
Ein-Raum Wohnung hab ich jetzt schon lange. Nicht angenehm, aber andere Dinge stören mich mehr.
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Alt 20.09.2014, 16:30   #89
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Zitat von Harte Sau Beitrag anzeigen
Und was hast Du jetzt???

Schon vom hohen Ross herunter gefallen,die Rosaroten Seifenblasen geplatzt.

Das Leben ist kein Ponnyhof,das werden die Jungen Ungelernten auch noch merken,von nix Ahnung aber Geld scheffeln.

Ich werde doch nicht so blöde sein und dir hier erzählen über welche Mittel ich verfüge um Bedarfe zu befriedigen.

Ich kann dir verraten: Hartz-IV reicht sehr gut (für die erste Woche)

Ich habe ferner auch nicht gesagt, dass ich zur Zeit finanziell auf einem hohen Ross sitze.... zum Glück sitzt mein Freund auf einem Gehalts-Pony, dass etwas größer ist als dein Aufstocker-Hengst...... ferner möchte mein Freund nicht, dass ich mich irgendwo für € 450 zum Löffel mache. Ich habe ihm auch geholfen, als er noch studiert hat...

Als ungelernt würde ich mich jetzt nicht bezeichnen.... was für eine tolle Ausbildung muss man denn haben, um deinen Premium-Status zu erreichen zu können?
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Alt 20.09.2014, 17:03   #90
Harte Sau
 
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Standard AW: Arme Multijobber: Ohne sie ginge es uns allen besser

Zitat von USERIN Beitrag anzeigen

Als ungelernt würde ich mich jetzt nicht bezeichnen.... was für eine tolle Ausbildung muss man denn haben, um deinen Premium-Status zu erreichen zu können?
Nun ich bin ein ganz normaler Geselle in meinen Beruf der aber für mich nicht mehr der Beruf ist den ich gelernt habe.

Also mach ich was anderes,und wenn es Teilzeit ist,arbeite aber immer noch an einer Vollzeit-Stelle .

Hauptsache bin nicht ganz von anderen Abhängig.
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Alt 20.09.2014, 17:11   #91
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Zitat von Harte Sau Beitrag anzeigen
Nun ich bin ein ganz normaler Geselle in meinen Beruf der aber für mich nicht mehr der Beruf ist den ich gelernt habe.

Also mach ich was anderes,und wenn es Teilzeit ist,arbeite aber immer noch an einer Vollzeit-Stelle .

Hauptsache bin nicht ganz von anderen Abhängig.

Froh zu sein bedarf es wenig und wer froh ist, ist ein König !

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Alt 21.09.2014, 09:42   #92
Heiliger Geistl
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Zitat von pinguin Beitrag anzeigen
Vergesst Ihr nicht was?

1.) es hat einige Arbeitsbereiche, die von der Art her nur Mini- oder Teilzeitjob sind;
2.) wollen manchen vielleicht gar nicht mehr als Mini- oder Teilzeitjob ausüben;
3.) für den Gesamtstaat ist es letztlich immer besser, die ganze Bevölkerung in Teilzeit- oder Minijob zu wissen als wenn nur die Hälfte der Bevölkerung einen Vollzeitjob hat und der Rest brotlos ist, weil insgesamt nicht genug Vollzeitjobs für alle da sind;
4.) für den Gesamtstaat ist aufgrund der Sozialstaatsverpflichtung jene Option die eindeutig schlechtere, wo die Hälfte der Bevölkerung mangels Arbeit keiner Beschäftigung nachgeht;
5.) unstrittig sicherlich, daß es so freilich auch nicht optimal ist, nur was soll der Staat denn effektiv als Realpolitik tun?

Forderungen hört man viele, aber präsentiert doch mal realistische Lösungen.
zu 1. Fast alle neuen Jobs entstehen in diesen Bereichen, es werden fast nur noch Niedriglohnjobs neu geschaffen. Nein, DAFÜR lohnt es sich nicht, seine Gesundheit aufs Spiel zu setzen.
Das ist einfach so, sieht man sich die Arbeitsbedingungen so an, die sich herausentwickelt haben.

zu 2. Ja, sicher.Besser wäre, wenn diese Minijobs generell zu voll sozialversicherungspflichtigen Stellen gemacht würden.

zu 3. Im Endergebnis ist es genau das gleiche.
zu4. Unter den heutigen Arbeitsbedingungen wäre es für viele Menschen besser, was für den Staat schlehct wäre.

zu5. Eine viel weniger wirtschaftsfreundliche Politik ohne jede Subvention für Unternehmer fahren.
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Alt 21.09.2014, 09:43   #93
Heiliger Geistl
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Zitat von USERIN Beitrag anzeigen
Ich werde doch nicht so blöde sein und dir hier erzählen über welche Mittel ich verfüge um Bedarfe zu befriedigen.

Ich kann dir verraten: Hartz-IV reicht sehr gut (für die erste Woche)

Ich habe ferner auch nicht gesagt, dass ich zur Zeit finanziell auf einem hohen Ross sitze.... zum Glück sitzt mein Freund auf einem Gehalts-Pony, dass etwas größer ist als dein Aufstocker-Hengst...... ferner möchte mein Freund nicht, dass ich mich irgendwo für € 450 zum Löffel mache. Ich habe ihm auch geholfen, als er noch studiert hat...

Als ungelernt würde ich mich jetzt nicht bezeichnen.... was für eine tolle Ausbildung muss man denn haben, um deinen Premium-Status zu erreichen zu können?
Gar keine....
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Alt 21.09.2014, 16:45   #94
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Zitat von Heiliger Geistl Beitrag anzeigen
Gar keine....
Bist du da sicher: Auch kennst ja seine Stundenlohn nicht: Und wäre der bei z.B 10 Euro sind das grade mal 4 Stunden/Woche Arbeit (wenn man die o.a. 170 Euro zu Grunde legt).

Jetzt rechne KdU und Regelsatz plus Mini-Job-Einkommen zusammen und teile durch 17. Dann weisst du warum Minijob plus ALG II für viele so attraktiv ist... .
Existenzminimum ist offline  
Alt 22.09.2014, 15:21   #95
Heiliger Geistl
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Zitat von Existenzminimum Beitrag anzeigen
Bist du da sicher: Auch kennst ja seine Stundenlohn nicht: Und wäre der bei z.B 10 Euro sind das grade mal 4 Stunden/Woche Arbeit (wenn man die o.a. 170 Euro zu Grunde legt).

Jetzt rechne KdU und Regelsatz plus Mini-Job-Einkommen zusammen und teile durch 17. Dann weisst du warum Minijob plus ALG II für viele so attraktiv ist... .
Ja, das ist attraktiv. Wenn der Minijob wenigstens mit 9€ vergütet wird.

Schauen wir uns aber die Realität an--ich denke nur an Edeka, Penny oder Netto oder oder, da arbeitet man eine gewisse Zeit, muss aber zusätzlich unbezahlt noch Vor-und/oder Nacharbeiten machen.

Oder bei Reinigungsdiensten ist die Taktzahl so eng geworden, dass es früher eine Halbtagsstelle oder noch mehr gewesen wäre.

Oder, oder...

Und dann hört es auf, attraktiv zu sein. Mir wurde vor wenigen Jahren mal ein Minijob angeboten, an dem ich Zeitungen verteilen sollte... vom Jobcenter damals. Die Bedingungen waren so abstrus, dass ich mich der Zwangsumarmung schnell entledigt habe. Selbst eingearbeitete Vorgänger brauchten 1,5mal so lange, wie dafür veranschlagt und bezahlt wurde.
Heiliger Geistl ist offline  
Alt 22.09.2014, 17:20   #96
roterhusar
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35€ Trinkgeld "gelohnt". Wie sieht Deine Zukunft aus? "mm!"
Hier kommt ein Problem auf die Gesellschaft zu, das wir uns, so der Experte, nicht leisten können.
Was für ein Problem nur?
Meint er das: Sie haben geschrien, schmeißt die Ausländer raus, wir machen ihre Jobs, und nach zwei Monaten piepste es kleinlaut, halte den Druck nicht mehr durch?
Meint er das: Wenn sie sich zu schade ist, sich von Jobcenter-, Sozial-, Wohngeldämtern anblaffen zu lassen und sich bis auf das Hemd ausziehen zu lassen, dann müssen wir den Druck weiter erhöhen?
Wir hatten auch "früher" schon ein Problem, als angeblich alles besser war. Für die Deutschen vielleicht, während wir in den Lagern oder in den Ställen für sie waren. Und auch die sog. Wirtschaftswunderzeit war nicht so fett wie Ludwig Erhard.
Das Problem heißt: Ich werde gewinnen.
__

Es gibt einfach zuwenig Fachkräftemangel
roterhusar ist offline  
Alt 22.09.2014, 20:20   #97
pinguin
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@Heiliger Geist

Bist Du wirklich so sehr davon überzeugt, was Du hier schreibst?

Zitat von Heiliger Geistl Beitrag anzeigen
zu4. Unter den heutigen Arbeitsbedingungen wäre es für viele Menschen besser, was für den Staat schlehct wäre.
Schau mal nach Frankreich oder in jedes andere Land, wo es viele arbeitslose Bürger hat. Was hilft es dem einzelnen unbeschäftigten Bürger zu wissen, daß bspw. sein Nachbar einen gut bezahlten Job hat?

Zitat:
zu5. Eine viel weniger wirtschaftsfreundliche Politik ohne jede Subvention für Unternehmer fahren.
Und dann?
__

Wer mich zum Sparen auffordert, wird selbst der Erste sein, den ich mir einspare; sage er hinterher nicht, er hätte es so nicht gemeint.
Es ist respektlos, Dinge zu predigen, die man nicht selber lebt.
pinguin ist offline  
Alt 23.09.2014, 06:48   #98
Heiliger Geistl
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zu 1.1., @pinguin

Dann vergleich doch bitte Deine Aussage mit einer:


" Was hilft es dem einzelnen im Niedriglohn Bürger zu wissen, daß bspw. sein Nachbar einen gut bezahlten Job hat?"
-Lieber ähnlich arm ohne als mit Arbeit.

So schlimm das ALG2 ist, wir lesen hier ständig über die Schlechtbehandlung im JC und man kann dies genau hochrechnen auf die Allgemeinheit, die dort "Kunde" ist. Mit einem mies bezahlten Job bei einem Unternehmer, der seinerseits noch Subventionen aller Art erhät, ist man genau so schlimm dran wie mit H4; eventuell und oft sogar ziemlich sicher hat man dann diese Unternehmer PLUS das JC an der Backe.

Nein, das ist nun ziemlich egal, ob der Nachbar einen gut bezahlten Job hat und "ich" das JC als Vollzeitarbeitsloser oder einen Prekärjob.


Du siehst, Deine Frage (mit eingebauter Antwort...) führt auch in die Sackgasse ... und sichert Ausbeutern dazu noch das Überleben und sorgt für immer schlechtere Jobs.





Zitat:
Und dann?
würde sich die Spreu vom Weizen trennen,und ungezählte Milliarden Euro könnten für sinnvollere Dinge ausgegeben werden als für schon zu gut dastehende Unternehmer.
Wie frech Unternehmer neuen Schlages geworden sind,die mittlerweile sicher 90% ALLER Arbeitgeber ausmachen, kann man sehr deutlich bemerken, wenn man auf sie trifft.

Es geht den deutschen Unternehmern aufkosten des restlichen Volkes viel,viel, viel zu gut.

Der ehrbare, alte "Kaufmann", der ist Vergangenheit. Man findetr ihn nur noch in absoluten Ausnahmefällemn. Viele dieser "alten" Kaufleute verfluchen die heutigen Unternehmertypen ebenso wie ich.

Welchen Sinn macht es, dem "neuen" Unternehmertypus Lebenszeit, Lebenskraft und Energie zu opfern, wenn der das doch nur missbraucht?
Steuern zahlen vermeiden diese Leute eh, wie sie nur können.
Der Entzug der allermeisten Subventionen wäre somit eine Zeitenwende zum besseren für uns Alle.
Heiliger Geistl ist offline  
Alt 24.09.2014, 18:00   #99
pinguin
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Standard AW: Arme Multijobber: Ohne sie ginge es uns allen besser

@Heiliger Geist

Die Antwort ist schwierig, da es doch verschiedene Sichtweisen zu diesem Thema hat; da ist jede nur ein Teil des Ganzen. Man muß aber gerade versuchen, alles zu betrachten, um einiges davon auch nur halbwegs zu verstehen.

Überall gilt das System von Angebot und Nachfrage; egal dabei, ob man es gut oder schlecht findet, das nebenbei existierende Wertesystem ist zwar nicht gemeint, aber auch ein Teil des Ganzen.

Was vermittelt denn die Gesellschaft den Heranwachsenden? Und, ja, hier sind auch die Kaufleute alten Kalibers voll in der Verantwortung und dieses nicht nur in Bezug auf ihre eigenen Kinder.

Aber auch das ist evtl. zu kurz gedacht; blickt man auf die 2 großen Kriege zurück, sind da Generationen weggebrochen, die zu ihrer Zeit als Prägung für die Nachkommen fehlten. Da galt es doch für die Nackommen, wollten sie nicht selber auch noch untergehen, sich durchzubeißen? Und genau dieses "Sich-Durchbeißen-können" haben die Überlebenden später an ihre eigenen Nachkommen weitergegeben. Evtl. sogar damit verbunden, solche Not nicht nochmals erleben zu müssen und auch ihren Nachkommen zu ersparen.

Die Zwischenkriegszeit dürften den damals Jüngeren gezeigt haben, was fehlende Regeln bewirken, im Positiven wie im Negativen; erinnert sei hier an die sog. goldenen Zwanziger Jahre. Sicher wurde aus den Erfahrungen aus dieser Zeit nicht ohne Grund von den Überlebenden des 2. WK das Grundgesetz so formuliert, wie es derzeit noch ist; also auch mit vollem Sozialstaatsgebot und der Verpflichtung, das Eigentum auch dem Allgemeinwohl zu dienen hätte.

Was aber liegt heutzutage im Allgemeinwohl?
Dient Massenarbeitslosigkeit dem Allgemeinwohl?
Ist es dem Allgemeinwohl zuträglich, daß alle Bürger beschäftigt sind und daraus ein auskömmliches, grundgesetztaugliches Einkommen erzielen?
Ist es mit dem Allgemeinwohl kompatibel, wenn es Unternehmer hat, durch deren Tun überhaupt erst Jobs für andere Bürger enstehen?
Dient es dem Allgemeinwohl, wenn es Obdachlose bzw. wohnungslose Bürger hat, die sich für diese Art des Lebens nicht absolut freiwillig entschieden haben?
Dient es dem Allgemeinwohl, wenn ein Großteil der Bürger lieber meckert, anstatt an den zu politischer bzw. gestalterischer Verantwortung für das Land führenden Wahlen teilzunehmen?

Jede Generation büst für die Fehler ihrer Vorfahren; ist bekannt, ist verinnerlicht, aber wird das auch wirklich begriffen und das eigene Handeln so ausgerichtet, daß überall aus den Fehlern der Vorfahren nachhaltig gelernt wird?

Schau nach Frankreich; was nützen hohe bzw. vernünftige Löhne für wenige, wenn der Rest brach liegt?
Was nützen hohe Steuern, wenn Unternehmen aus dem Land flüchten, damit auch Arbeitsplätze verlagern?

Jede Politik muß(!) eine wirtschaftsfreundliche Komponente innehaben, ohne dabei die Belange des Staates, der Allgemeinheit, (wegen Allgemeinwohl), bzw. der Arbeitnehmer zu ignorieren. Nur durch Wirtschaften entstehen Jobs und dadurch, so alles vernünftig konzipiert, Einnahmen für den Staat und seine Bürger.

Ein mögliches Hindernis für die Entwicklung einer jeden heutigen Gesellschaft ist diese Manie, aus allem das maximal Mögliche herausholen zu wollen, ohne die dafür nötige Qualität zu bieten.

Zitat:
Der Entzug der allermeisten Subventionen wäre somit eine Zeitenwende zum besseren für uns Alle.
Nein.
__

Wer mich zum Sparen auffordert, wird selbst der Erste sein, den ich mir einspare; sage er hinterher nicht, er hätte es so nicht gemeint.
Es ist respektlos, Dinge zu predigen, die man nicht selber lebt.
pinguin ist offline  
Alt 25.09.2014, 07:55   #100
Albertt
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Standard AW: Arme Multijobber: Ohne sie ginge es uns allen besser

Interessant finde ich, dass es so unendlich viele gibt. Man braucht nur mal zum nächst gelegenen Laden gehen. Gleiches Bild in den Supermärkten. Da ist ein Mini-Jobber-BOMBING zu beobachten. Da herrscht hohe Fluktuation. halten tun sich nur die******* .******* wollen kein BGE! Ein Teufelskreis.
Albertt ist offline  
 

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