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Alt 15.01.2008, 23:43   #2051
Debra
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Debra
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Es ist ja nun mal so. Wollen sie das System retten, dann gilt es neue Schulden zu machen (die aber auch zurückgezahlt werden). Wenn nicht, dann alles Geld abziehen und in Rohstoffe flüchten.
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Alt 15.01.2008, 23:53   #2052
Jenie
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Jenie
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Zitat von Debra Beitrag anzeigen
Es ist ja nun mal so. Wollen sie das System retten, dann gilt es neue Schulden zu machen (die aber auch zurückgezahlt werden). Wenn nicht, dann alles Geld abziehen und in Rohstoffe flüchten.
... klar --- aber nur bis zum Staatsbankrott... Die können schulden doch heute schon nicht mehr bezahlen... also wie lange noch?
__

Auch ein Tritt in das Hinterteil, ist ein Schritt nach vorn.
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Alt 16.01.2008, 01:10   #2053
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"Wie ein Tsunami"
Die Kreditkrise zieht weiter ihre Kreise......Gleichzeitig rollt eine Klagewelle gigantischen Ausmaßes an.
Barclays, die britische Bank, hat bereits in New York eine Klage gegen Bear Stearns wegen Betrugs, Verschwörung und Verletzung der Sorgfaltspflichten eingereicht.
...der Generalstaatsanwalt des Staates New York, Andrew Cuomo - der Nachfolger von Eliot Spitzer, Vorladungen unter Strafandrohung verteilte, um herauszufinden, wie die Banken die Subprime-Hypotheken gekauft und in komplizierte Finanzvehikel verpackt haben.
Auch die Ratingagenturen, die die inzwischen fast wertlosen Darlehensportfolios als "sehr sicher" einstuften, werden wahrscheinlich verklagt werden.
Die Klagewelle wird einem Tsunami gleichen - und wohl noch größer ausfallen als jene Welle, die aus dem Enron-Skandal oder dem Platzen der Dotcom-Blase resultierte. Nur dieses Mal werden die Investmentbanken nicht zusammenrücken, sondern nach allen Seiten heftig austeilen und sogar gegeneinander antreten.

Subprime-Krise: "Wie ein Tsunami" - manager-magazin.de

__

Das was vor uns liegt und das was hinter uns liegt ist nichts, verglichen mit dem was in uns liegt.
athene ist offline  
Alt 16.01.2008, 01:20   #2054
Jenie
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Zitat von athene Beitrag anzeigen
"Wie ein Tsunami"
Die Kreditkrise zieht weiter ihre Kreise......Gleichzeitig rollt eine Klagewelle gigantischen Ausmaßes an.
Barclays, die britische Bank, hat bereits in New York eine Klage gegen Bear Stearns wegen Betrugs, Verschwörung und Verletzung der Sorgfaltspflichten eingereicht.
...der Generalstaatsanwalt des Staates New York, Andrew Cuomo - der Nachfolger von Eliot Spitzer, Vorladungen unter Strafandrohung verteilte, um herauszufinden, wie die Banken die Subprime-Hypotheken gekauft und in komplizierte Finanzvehikel verpackt haben.
Auch die Ratingagenturen, die die inzwischen fast wertlosen Darlehensportfolios als "sehr sicher" einstuften, werden wahrscheinlich verklagt werden.
Die Klagewelle wird einem Tsunami gleichen - und wohl noch größer ausfallen als jene Welle, die aus dem Enron-Skandal oder dem Platzen der Dotcom-Blase resultierte. Nur dieses Mal werden die Investmentbanken nicht zusammenrücken, sondern nach allen Seiten heftig austeilen und sogar gegeneinander antreten.

Subprime-Krise: "Wie ein Tsunami" - manager-magazin.de

-eine krähe hakt der andren die augen aus..... bin schon auf Eu und D-land gespannt
__

Auch ein Tritt in das Hinterteil, ist ein Schritt nach vorn.
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Alt 16.01.2008, 01:24   #2055
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evtl. werden die noch live im TV übertragen
__

Das was vor uns liegt und das was hinter uns liegt ist nichts, verglichen mit dem was in uns liegt.
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Alt 16.01.2008, 03:26   #2056
Jenie
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Jo ... Neue soap...

Der Henker! --- oder

die Korrupten... oder

Der Untergang.. oder

Krähenalarm im Bankmilleu....oder

Der Feind in unserm Land - Oder

Die Ministerin und die Verschwörung....Oder

Es hagelt im Bush -- oder

Die Akte D USA

Manager im Rausch

Geld im wind

Der Sturm der Reichen

Abzocke - wer fliesst heute durch (den) Trichte (r) t

Bernanke sagt Danke
__

Auch ein Tritt in das Hinterteil, ist ein Schritt nach vorn.
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Alt 16.01.2008, 11:18   #2057
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Standard Wirtschaftsweise erwarten Verschärfung der Finanzkrise

Zitat:
KURSRUTSCH AN DER BÖRSE
Wirtschaftsweise erwarten Verschärfung der Finanzkrise
Die US-Kreditkrise sorgt für ein Börsenbeben: Banken müssen Milliarden abschreiben, weltweit rutschen Finanztitel ins Minus. Der Nikkei schloss heute auf dem niedrigsten Wert seit 26 Monaten. Wirtschaftsexperten warnen: Es wird noch schlimmer kommen.
Quelle und Rest : http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,528836,00.html
woher kommt auf einmal eine Finanzkrise ?
Ich dachte, wir haben einen Aufschwung !

Meine Erklärung : irgendwer hat das Schaubild auf das unsere Politiker/Banker fixiert sind, einfach verkehrt herum aufgehängt oder die Vorzeichen +- verwechselt oder komplett weggelassen.

Mal sehen, wie lange es geht, bis Kanzlerine und Gesockse "gemeinsame" Anstrengungen und Einsparungen fordern um der "überraschenden" Finanzkrise zu begegnen.
__

viele grüße bruno (human being uLtd.)
Politik/Bürokratie : Wir machen alles, außer ehrlich!
über € 25.000 Schaden an ALG-II durch meine ARGE und über € 12.000 durch die FM - Großer showdown auf meiner Webseite - Typisch Politiker/Beamter... - ÜBERFÜHRT ! Mal sehen, wie es mit diesem eher christlichen Politiker und Beamten nun weitergeht * Bitte Webseite weitergeben - danke
* "Politik lügt, ARGE betrügt, Bürokratie mordet" * Die Würde des Menschen war unantastbar! vor HartzIV *
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Alt 16.01.2008, 11:44   #2058
zebulon
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Standard Auch die Börsen in Asien rutschen kräftig ab

WELT-online |16. Januar 2008, 07:48 Uhr

Rezessions-Angst
Auch die Börsen in Asien rutschen kräftig ab

Die Kursverluste setzen sich rund um den Erdball fort. In der Nacht sind auch die Kurse in Asien eingebrochen. Besonders stark betroffen sind Finanzwerte und die exportorientierte Industrie. Der Nikkei-Index der führenden 225 japanischen Unternehmen erreicht den tiefsten Stand seit 26 Monaten.

weiterlesen...

oder bei REUTERS:
Angst vor US-Rezession belastet asiatische Börsen
__

"Das Wesen des Faschismus ist es, ein System für schützenswerter zu halten als die darin lebenden Menschen." - ADORNO

"Durch die Aufspaltung der Wähler in das politische Parteiensystem können wir sie dazu bringen, ihre Energie für Kämpfe aufzubrauchen, für Fragen die keinerlei Bedeutung haben." / Montagu Norman, Gouverneur der Bank of England 1920-1944.

"Der schlauste Weg,
Menschen passiv und folgsam zu halten, ist,
das Spektrum akzeptierter Meinungen strikt zu limitieren, aber innerhalb des Spektrums sehr lebhafte Debatten zu erlauben." / Noam Chomsky
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Alt 16.01.2008, 13:48   #2059
B. Trueger
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Tja, jeder Mensch, der über ein halbwegs intaktes ökonomisches Wissen verfügt weiß, dass solch ein System niemals überleben kann. Nicht nur aus der Tatsache heraus, dass Zinsen exponentiell steigen, somit Debitoren Zinsen exponentiell zahlen müssen und daher irgendwann an die Grenzen der Zahlungsfähigkeit geraten. Das ist ein Naturgesetz.

In Deutschland hatten wir im letzten Jahrhundert schon zweimal den Staatsbankrott, und jedesmal verbunden mit sozialen Katastrophen: Im Gefolge des Ersten Weltkriegs die Inflation von 1923, und nach dem Zweiten Weltkrieg der Zusammenbruch der Währung 1948. Beide Male hatte die
Währung den an sie gestellten Anspruch - nämlich zu währen, d. h. ihre Kaufkraft zu bewahren - eingebüßt. Und - damals war das globale Kapital nicht so vernetzt wie heute. Der verdeckte Staatsbankrott, abgewickelt über die galoppierende Inflation, ging mit einer dramatischen Umverteilung einher, deren Opfer insbesondere das Kleinbürgertum war. Seine Existenzgrundlagen wurden in einer Welle von faktischen Enteignungen zerstört, während das große Kapital davon profitierte.

Deutschland ist heute schon pleite. Nach Auskunft der Industrie und Handelskammer Frankfurt/Main vom 01.März 2006 beträgt
das Stammkapital der Firma Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH nur 25.564,59 €.
Hier ein Auszug der Daten:
Firma:
Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
Lurgiallee 5
60439 Frankfurt am Main
E-Mail: info@deutsche-finanzagentur.de
Internet: www.deutsche-finanzagentur.de
Telefon: 069 951140
Telefax: 069 94114116
Gemeinde: Frankfurt am Main
Handelsregisternummer: B 51411
Eintragsdatum: 18.01.2001
Kapital: 25.564,59 EUR
Sitz lt. Register: Frankfurt 18.01.2001
Anmeldedatum: 14.02.2001
Rechtsform: GmbH
Größenklasse: 6

Nun werden viele auf den ersten Blick meinen, dass dies lediglich eine Firma
für ausgelagerte Dienstleistungen ist, aber dem ist bei genauer Betrachtung
nicht so. In Anbetracht der Milliardenbeträge, die von dieser Firma
verschoben werden, in Bezug auf eine lächerlich kleine Haftungsdecke
wurde bereits mehrfach Konkursantrag gegen diese Firma gestellt. Einen
solchen hätte jede andere, normale Firma nicht überlebt aber bei dieser
Firma scheint das normale Recht nicht zu greifen. Also, schauen wir uns an,
was das zuständige Amtsgericht zu einem Konkursantrag geurteilt hat.

Amtsgericht Darmstadt 02.03.2005
Insolvenzgericht
Geschäfts-Nr.: 9 IN 248/05
Beschluss:
Der Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens wird als unzulässig zurückgewiesen....
Gründe:
Gemäß § 12 Abs. 1, Ziffer 1 InsO ist die Durchführung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Bundes unzulässig.
B. Trueger ist offline  
Alt 16.01.2008, 13:56   #2060
zebulon
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Standard Die US-Wirtschaft im Teufelskreis

HANDELSBLATT, Dienstag, 15. Januar 2008, 16:16 Uhr
Kreditinstitute drehen den Geldhahn zu

Die US-Wirtschaft im Teufelskreis

Von Torsten Riecke
Die Abschreibungen und Verluste der Citigroup sind so gewaltig, dass eine Zahl fast untergeht: Um mehr als vier Milliarden Dollar steigen die Kreditkosten der amerikanischen Großbank, weil viele Konsumenten ihren Schulden nicht mehr abbezahlen können. Für die Branche verheißt das nichts Gutes. Trifft sie die sich anbahnende Rezession doch zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt.

weiterlesen..

Ich frage mich, wann es offensichtlich wird, dass die DEUTSCHE BANK genauso pleite ist. Die haben noch schlimmere Zahlen als die CITIBANK.
__

"Das Wesen des Faschismus ist es, ein System für schützenswerter zu halten als die darin lebenden Menschen." - ADORNO

"Durch die Aufspaltung der Wähler in das politische Parteiensystem können wir sie dazu bringen, ihre Energie für Kämpfe aufzubrauchen, für Fragen die keinerlei Bedeutung haben." / Montagu Norman, Gouverneur der Bank of England 1920-1944.

"Der schlauste Weg,
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das Spektrum akzeptierter Meinungen strikt zu limitieren, aber innerhalb des Spektrums sehr lebhafte Debatten zu erlauben." / Noam Chomsky
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Alt 16.01.2008, 14:15   #2061
Jenie
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Zitat von B. Trueger Beitrag anzeigen
Tja, jeder Mensch, der über ein halbwegs intaktes ökonomisches Wissen verfügt weiß, dass solch ein System niemals überleben kann. Nicht nur aus der Tatsache heraus, dass Zinsen exponentiell steigen, somit Debitoren Zinsen exponentiell zahlen müssen und daher irgendwann an die Grenzen der Zahlungsfähigkeit geraten. Das ist ein Naturgesetz.

In Deutschland hatten wir im letzten Jahrhundert schon zweimal den Staatsbankrott, und jedesmal verbunden mit sozialen Katastrophen: Im Gefolge des Ersten Weltkriegs die Inflation von 1923, und nach dem Zweiten Weltkrieg der Zusammenbruch der Währung 1948. Beide Male hatte die
Währung den an sie gestellten Anspruch - nämlich zu währen, d. h. ihre Kaufkraft zu bewahren - eingebüßt. Und - damals war das globale Kapital nicht so vernetzt wie heute. Der verdeckte Staatsbankrott, abgewickelt über die galoppierende Inflation, ging mit einer dramatischen Umverteilung einher, deren Opfer insbesondere das Kleinbürgertum war. Seine Existenzgrundlagen wurden in einer Welle von faktischen Enteignungen zerstört, während das große Kapital davon profitierte.

Deutschland ist heute schon pleite. Nach Auskunft der Industrie und Handelskammer Frankfurt/Main vom 01.März 2006 beträgt
das Stammkapital der Firma Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH nur 25.564,59 €.
Hier ein Auszug der Daten:
Firma:
Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
Lurgiallee 5
60439 Frankfurt am Main
E-Mail: info@deutsche-finanzagentur.de
Internet: www.deutsche-finanzagentur.de
Telefon: 069 951140
Telefax: 069 94114116
Gemeinde: Frankfurt am Main
Handelsregisternummer: B 51411
Eintragsdatum: 18.01.2001
Kapital: 25.564,59 EUR
Sitz lt. Register: Frankfurt 18.01.2001
Anmeldedatum: 14.02.2001
Rechtsform: GmbH
Größenklasse: 6

Nun werden viele auf den ersten Blick meinen, dass dies lediglich eine Firma
für ausgelagerte Dienstleistungen ist, aber dem ist bei genauer Betrachtung
nicht so. In Anbetracht der Milliardenbeträge, die von dieser Firma
verschoben werden, in Bezug auf eine lächerlich kleine Haftungsdecke
wurde bereits mehrfach Konkursantrag gegen diese Firma gestellt. Einen
solchen hätte jede andere, normale Firma nicht überlebt aber bei dieser
Firma scheint das normale Recht nicht zu greifen. Also, schauen wir uns an,
was das zuständige Amtsgericht zu einem Konkursantrag geurteilt hat.

Amtsgericht Darmstadt 02.03.2005
Insolvenzgericht
Geschäfts-Nr.: 9 IN 248/05
Beschluss:
Der Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens wird als unzulässig zurückgewiesen....
Gründe:
Gemäß § 12 Abs. 1, Ziffer 1 InsO ist die Durchführung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Bundes unzulässig.
??????????? irgendwie fühl ich mich verarscht .... wusste garnicht das es dies gibt und weis garnicht ob ich das glauben soll....
__

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Jenie ist offline  
Alt 16.01.2008, 14:16   #2062
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Pressemitteilung der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

16.01.2008, Herbert Schui

Rekordinflation ist politisch gewollt

"Die Rekordinflation von 2007 ist ganz wesentlich von der Bundesregierung herbeigeführt worden", sagt der wirtschaftspolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE, Herbert Schui:

"Mit der Mehrwertsteuererhöhung drückt die Regierung Lohnabhängige und Rentnerinnen und Rentner ins Minus, das Auslaufen der Strompreisregulierung lässt die Energiekosten explodieren. Dazu kommen Studiengebühren der Bundesländer. Kein Wunder, dass bei den meisten der Aufschwung nicht ankommt und der private Konsum zurückgeht.

DIE LINKE fordert demgegenüber eine verstärkte Preisaufsicht bei Energie und Lebensmitteln. Außerdem müssen Preissteigerungen sofort bei den Hartz IV-Sätzen berücksichtigt werden."

- - - - - - - - - - - - -

Weitere Informationen:

Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, Pressestelle
.....


Im moment wird tüchtig gepetzt.... aber überall
__

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Alt 16.01.2008, 14:32   #2063
B. Trueger
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Zitat von Jenie Beitrag anzeigen
??????????? irgendwie fühl ich mich verarscht .... wusste garnicht das es dies gibt und weis garnicht ob ich das glauben soll....
Ja, was soll ich dir darauf antworten? Lies doch nach, die Links sind doch beigefügt. Also wirklich.

Du wusstest nicht mal, dass es das gibt und kannst es nicht mal glauben, auch wenn es da steht und du die Seiten besuchen kannst oder aber mal selbst beim Handelsregister (wird übrigens bei Amtsgerichten geführt) nachsehen.


Ok, lieber den Kopf in den Sand stecken. Es darf nicht sein, was nicht sein kann.
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Alt 16.01.2008, 14:41   #2064
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Ich denke mal dass die "Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH" ein Dienstleistungsunternehmen bzw. eine Verwaltungsbehörde ist, und nicht der juristische Stellvertreter der BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND als "Wirtschaftsunternehmen". Wenn die also mit dem genannten Startkapital operieren, dann hat das nichts mir dem Kapital zu tun, dass der Bundesrepublik als Tafelsilber zur Verfügung steht, davon würde ich jetzt mal ausgehen.

@Jenie: Du kannst dich also zu Recht verarscht fühlen.
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"Das Wesen des Faschismus ist es, ein System für schützenswerter zu halten als die darin lebenden Menschen." - ADORNO

"Durch die Aufspaltung der Wähler in das politische Parteiensystem können wir sie dazu bringen, ihre Energie für Kämpfe aufzubrauchen, für Fragen die keinerlei Bedeutung haben." / Montagu Norman, Gouverneur der Bank of England 1920-1944.

"Der schlauste Weg,
Menschen passiv und folgsam zu halten, ist,
das Spektrum akzeptierter Meinungen strikt zu limitieren, aber innerhalb des Spektrums sehr lebhafte Debatten zu erlauben." / Noam Chomsky
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Alt 16.01.2008, 14:41   #2065
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Zitat von B. Trueger Beitrag anzeigen
Ja, was soll ich dir darauf antworten? Lies doch nach, die Links sind doch beigefügt. Also wirklich.

Du wusstest nicht mal, dass es das gibt und kannst es nicht mal glauben, auch wenn es da steht und du die Seiten besuchen kannst oder aber mal selbst beim Handelsregister (wird übrigens bei Amtsgerichten geführt) nachsehen.


Ok, lieber den Kopf in den Sand stecken. Es darf nicht sein, was nicht sein kann.
.... hat doch nichts mit kopf in Sand stecken zu tun.... Wenn man sich mal wieder von der REgierung um ein wieteres verarscht fühlt....

solllen sie endlich den Staatsbankrott ausrufen damit ruhe einkehrt...

Mit dem Lumpigen Stammkapital --- ich lach mich tot! Jeder weis das dies noch nicht mal wirklich vorhanden sein muss.... Ein tag Drauf aufs konto zum vorzeigen und GmbH gründen und dann kann man es wieder wegtun....

Deswegen fühle ich mich verarscht! Eine GmbH verwaltet also unser Staatsvermögen ich lach mich echt tot!
__

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Jenie ist offline  
Alt 16.01.2008, 14:43   #2066
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Jenie, bleib cool, es ist nicht alles so wie es auf den ersten Blick scheint
Arania ist offline  
Alt 16.01.2008, 14:45   #2067
B. Trueger
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Zitat von zebulon Beitrag anzeigen
Ich denke mal dass die "Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH" ein Dienstleistungsunternehmen bzw. eine Verwaltungsbehörde ist, und nicht der juristische Stellvertreter der BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND als "Wirtschaftsunternehmen". Wenn die also mit dem genannten Startkapital operieren, dann hat das nichts mir dem Kapital zu tun, dass der Bundesrepublik als Tafelsilber zur Verfügung steht, davon würde ich jetzt mal ausgehen.
Du scheinst auch nicht wirklich zu lesen.

Nun werden viele auf den ersten Blick meinen, dass dies lediglich eine Firma
für ausgelagerte Dienstleistungen ist, aber dem ist bei genauer Betrachtung
nicht so. In Anbetracht der Milliardenbeträge, die von dieser Firma
verschoben werden, in Bezug auf eine lächerlich kleine Haftungsdecke
wurde bereits mehrfach Konkursantrag gegen diese Firma gestellt. Einen
solchen hätte jede andere, normale Firma nicht überlebt aber bei dieser
Firma scheint das normale Recht nicht zu greifen. Also, schauen wir uns an,
was das zuständige Amtsgericht zu einem Konkursantrag geurteilt hat.

Amtsgericht Darmstadt 02.03.2005
Insolvenzgericht
Geschäfts-Nr.: 9 IN 248/05
Beschluss:
Der Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens wird als unzulässig zurückgewiesen....
Gründe:
Gemäß § 12 Abs. 1, Ziffer 1 InsO ist die Durchführung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Bundes unzulässig.

Nun, wie nennt sich die Agentur? Bundesrepublik Deutschland (hoheitsrechtlich) Finanzagentur (privatrechtlich [Kapitalgesellschaft])
B. Trueger ist offline  
Alt 16.01.2008, 14:47   #2068
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Zitat von Jenie Beitrag anzeigen
[...] Eine GmbH verwaltet also unser Staatsvermögen ich lach mich echt tot!

Bingo!!!
B. Trueger ist offline  
Alt 16.01.2008, 14:51   #2069
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Zitat von zebulon Beitrag anzeigen
Ich denke mal dass die "Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH" ein Dienstleistungsunternehmen bzw. eine Verwaltungsbehörde ist, und nicht der juristische Stellvertreter der BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND als "Wirtschaftsunternehmen". Wenn die also mit dem genannten Startkapital operieren, dann hat das nichts mir dem Kapital zu tun, dass der Bundesrepublik als Tafelsilber zur Verfügung steht, davon würde ich jetzt mal ausgehen.

@Jenie: Du kannst dich also zu Recht verarscht fühlen.
das denke ich auch.... aber man kann dort immerhin ein konto eröffnen und die supidollen Bundesschatzbriefe kaufen usw... also haben die wohl eher den Bereich zu verwalten --- und wenn die GmbH wirklich dazu benutzt wird vermögen zu verschieben..... bin ich froh das ich denen eh nicht über den weg traue
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Alt 16.01.2008, 15:06   #2070
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Wie gesagt, es darf ja nicht sei, was nicht sein kann. Hier mal ein paar Auszüge:

0-Ton Hans Eichel:
(Bundesfinanzminister)
“Das machen wir jetzt seit über dreißig Jahren, zahlen auch nichts zurück. Wenn ein Kredit fällig wird, wird ein neuer aufgenommen, um den alten abzulösen.”

oder

0-Ton Friedrich Halstenberg:
(ehem. Finanzminister NRW)
“Es ist auch durchaus möglich, dass wir unsere Staatsfinanzen ganz zu Grund richten. Noch ein, zwei Jahrzehnte weiter in dieser Musik, dann gibt es einen anderen Staat.”

Hier nachzulesen: http://daserste.ndr.de/container/fil...d-2912430_.pdf

Stimmt, vielleicht sollte man das an die Blöd schicken, damit die GeBILDeten glauben, was nicht sein darf.
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Alt 16.01.2008, 15:26   #2071
Serenity
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Standard Mal ´ne Frage....

Ich hab da mal ´ne Frage zwischendurch, natürlich Crashbezogen.

Was machen eigentlich chronisch Erkrankte, die auf Medizin angewiesen sind, wenn es denn so richtig knallt ? Gute Frage, und nicht ganz uneigenützig.

Hmm, wie kann ich das ausdrücken? Ich versuche es mal so:
Ich bin sozusagen und ganz frisch ein "Zucker-Einsteiger". Nah am Koma, war das schon eine deftige Erfahrung. Da mein Arzt gewohnt war, meinen Diagnosen zu folgen, die bisher auch richtig waren, die erste Erfahrung mit einer Diagnose, die völlig daneben lag. Nachdem ich Insulin bekommen habe, geht es mir zunehmend besser, weiß aber immer noch nicht, um was für ein Diabetis Typ es sich handelt. Dem Koma von der Schippe gesprungen und auf dem Nachauseweg gingen mir diesbezüglich und dem Crash, der zu erwarten ist, doch seltsame Dinge durch den Kopf. Genau..., was machen, wenn der ganze Laden zusammenklappt?

Ein wenig nachdenklich bin ich jetzt schon.
Nach wie vor finde ich das "Leben" in der Republik nicht nur unatrraktiv, sondern fast schon unertäglich. Mit Lebensqualität hat das hier in DE nichts mehr zu tun. Daher nochmals meine Frage:"Was passiert und was wird aus den chronisch Erkrankten bei einem Zusammenbruch des Systems ?"

Serenity
 
Alt 16.01.2008, 15:42   #2072
B. Trueger
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Berechtigte Frage. Nun, keiner weiß, wie weit sich der globale Finanzmarkt zurückzieht, bzw. einbricht. Niemand weiß, was noch kommen wird, bzw. was angestellt wird, das Schlimmste zu verhindern. Niemand weiß es.

Stellt man die These auf, es bricht wirklich alles zusammen, die Inflation steigt ins unermessliche, wie es damals im letzten Jahrhundert schon einmal der Fall war (Brot für 1 Mio. Reichsmark), dann kann man sicherlich davon ausgehen, dass Arznei im Preis ebenfalls stark steigen wird (vielleicht sogar die Praxisgebühr ), sollte es diese noch geben.

Keiner kann dir genau sagen, wie der Verlauf sein wird. Kommt es zu Revolten oder zum Krieg, soziale Unruhen, kommt es zu einer neuen Währungsreform? Wer weiß das?

Letztendlich könnte man aber davon ausgehen, dass es der Bevölkerung, wie auch der Politik scheiß egal sein wird, wer auf der Strecke bleibt. Jeder versucht zu überleben. Ich denke, um zum Abschluss zu kommen, dass Alte und Kranke auch diesmal wieder das nachsehen haben. Wie immer halt.

Kann sicherlich auch alles ganz anders laufen. Ich kann dir da nicht wirklich eine handfeste Prognose liefern.
B. Trueger ist offline  
Alt 16.01.2008, 16:31   #2073
Schmarasit
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sollte man unbedingt lesen, warum Bush den Iran Krieg braucht.

Politblog.net » Die US-Regierung braucht diesen Krieg
 
Alt 16.01.2008, 16:53   #2074
Bruno1st->Emailproblem
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Bruno1st
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Zitat von Serenity Beitrag anzeigen
Was machen eigentlich chronisch Erkrankte, die auf Medizin angewiesen sind, wenn es denn so richtig knallt ? Gute Frage, und nicht ganz uneigenützig.
da gibt es 2 Möglichkeiten : sterben oder hoffen
(z.B. eigenen Wachdienst, ob die Apotheken auch abgeschlossen sind, die Fenster stabil sind, usw. - die Wachkollegen heißen : Vorschlag und Hammer)

sterben gilt als die biologische Bereinigung des Systems

Exkurs privat : ich habe mir für 100 Tage einen Vorrat an Diabetes Mitteln angelegt (nur Tabletten) - doch dank der ARGE und des verweigerten Mehrbedarfs gibt es auch keine entsprechende Ernährung.
Frage: bekommst du Mehrbedarf von der ARGE ? gerne PN
__

viele grüße bruno (human being uLtd.)
Politik/Bürokratie : Wir machen alles, außer ehrlich!
über € 25.000 Schaden an ALG-II durch meine ARGE und über € 12.000 durch die FM - Großer showdown auf meiner Webseite - Typisch Politiker/Beamter... - ÜBERFÜHRT ! Mal sehen, wie es mit diesem eher christlichen Politiker und Beamten nun weitergeht * Bitte Webseite weitergeben - danke
* "Politik lügt, ARGE betrügt, Bürokratie mordet" * Die Würde des Menschen war unantastbar! vor HartzIV *
Bruno1st ist offline  
Alt 16.01.2008, 17:23   #2075
Fleet
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Standard Seien sie mutig

Ja, wie verstehe ich das ?

Zitat:
» Seien Sie mutig!...


Guten Tag liebe Leserinnen und Leser,

der diesjährige Jahresauftakt erhält einen festen Platz im Buch der Rekorde, denn Andauer und Ausmaß der Kursrückgänge waren (beinahe) beispiellos. Konkret:

Im Dax sind nun zum zweiten Mal in der Geschichte die ersten drei Handelstage des neuen Jahres mit Verlusten (-3,2%) beendet worden. Dieser verhagelte Auftakt wurde nur von 2000 getoppt, als es in den ersten drei Sitzungen sogar um 6,6% nach unten gegangen war. Noch beeindruckender:

Der Dow Jones hat zu Beginn ebenfalls dreimal hintereinander im Minus geschlossen und der Verlust von 3,8% bedeutete hier sogar den schlechtesten Neujahrs-Start in der bis 1896 zurückreichenden Kurs-Historie! Dementsprechend:

Auch der Nasdaq Composite hat den schlimmsten Jahres-Anfang seiner Geschichte (seit 1972) hinter sich. Hier wurden in den ersten fünf Sitzungen 8,2% abgegeben, während die Kurse in 1978 zwar sechs Tage in Folge schwächer tendierten, dabei aber nur 4,6% verloren. Der TecDax erwischte den zweitschlechtesten Start (-6,8% in den ersten vier Tagen, nur 2001 verlief noch negativer) und der MDax verzeichnete mit -8% nach vier und -11,7% nach sieben Sitzungen ebenfalls neue Negativ-Rekorde (seit Index-Start 1997). Also:

Zwingt der katastrophale Jahresanfang nun bereits zu einer Revidierung meiner Prognose, dass 2008 positiv überraschen wird? - Ich meine nein und bin gerade nach diesem Start sogar überzeugt davon, dass die „Überraschung“ von 2008 nur auf der Oberseite liegen kann. Ganz banal gefragt:

Was soll denn eigentlich noch passieren? Eine Citigroup - seit den 90ern und bis zu den Sommer-Turbulenzen die wertvollste Bank der Welt - hat sich z.B. seit Juni fast halbiert, womit alleine hier eine Marktkapitalisierung von 133 Milliarden Dollar in Luft aufgelöst wurde! Das war immerhin die Nummer 1 der Branche und es gab keine Bankadresse, die in den letzten Monaten nicht genauso zerfleddert wurde. Doch auch außerhalb des Finanzsektors haben die Abschläge crashartige Ausmaße angenommen. Alleine der Small-Cap-Index SDax notiert heute z.B. 28% unter seinen Juli-Tops! Aber vergessen wir nicht:

Im Finanzbereich sind die Gewinne zwar weggebrochen, doch insgesamt werden weiterhin Rekordergebnisse erzielt, wobei lediglich die Dynamik des Gewinnwachstums nachlässt. Die Börsen sind also fundamental gut abgesichert, während von der Zinsfront vorläufig keinerlei Gefahren drohen. Zusammengefasst:

Bei moderaten (historisch niedrigen) KGVs, einer Investoren-Stimmung (unter Beinahe-Ausschluss der Privatanleger) unter dem Nullpunkt und einem in der Geschichte einmalig schlechten Jahresauftakt ist es eigentlich keine Frage, dass die Börsen kurz vor ihren Tiefs stehen müssten. Zumal genau das alles geradezu perfekt ins große Gesamtbild passt. Denn nach den Zyklen werden im Januar die Jahrestiefs von 2008 markiert. Nur Mut!...

Mit bester Empfehlung
Ihr

Thomas Müller (Quelle)
Als ich gestern in diesem "Ratschlag" stöberte hatte ich, und da bin ich mir SICHER, noch eine Empfehlung gelesen. Jener Herr riet doch in Immobilien als Sicherheit oder Ausweich zu investieren. Er begründete das damit, dass bei steigernder Inflation der "Schuldwert" im Verhältnis immer geringer würde ... quasi dann mit einmal bezahlt werden könnte.
^
An anderer Stelle eines "Beraters:
Außerdem seien Immobilien eine der sichersten Sachen, wenn es um Sicherung des Vermögens gehe. Dies seien Werte, die erhalten bleiben.

Das mag sicherlich sein, insofern kein Panzer drüber fährt.

Aber - wie ist das denn genau. Hatten wir hier im Thread sicherlich schon mal behandelt.

Der Fall ( fiktiv), ich wohne heute selber in einer Immobilie, die ich nett mit Bausparer und Baukindergeld (2 Kinder) finanziere. Das Darlehen liegt bei der Deutschen Bank ... wird seit 10 Jahren bedient und ist noch nicht abbezahlt, Restschuld liegt vielleicht bei 2/5 des Dahrlehens.
Zinsen sind wohl über eine gewisse Zeit festgeschrieben ... oder nicht?

Meine Frage dazu - Welche Szenarien sind hier möglich?

a.) DBank wird insolvent - muss alles verwerten
b.) DBank bleibt relativ liquide, aber die Inflation wirkt.
c.) DBank bleibt relativ liquide, aber die Deflation wirkt.

Nur, damit ich das mal verstehe ...
 
 

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