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Alt 09.01.2008, 16:01   #1951
Fleet
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Zitat:
Ein guter Gärtner gießt ja auch nicht regelmäßig die Blumenbeete, sondern nur sporadisch und bindet sich darüberhinaus beim Gießen die Augen zu, damit ein gewisses Zufallselement in die sonst zu gleichmäßigen Blumenstände für ein natürliches und organisches Aussehen sorgen. Die vielen kleinen verkrüppelten und vertrockneten Pflanzen zwischen den paar Riesengewächsen lassen gleich die unbarmherzige Hand darwinistischer Ausleseprinzipien erkennen, und das erfreut das Auge des eigenen Elitenachwuchses.
Daraus kann man nun zwei Vermutungen schließen.

Einmal, es geht nach dem Zufallsprinzip, relativ gerecht und auch über die gesamte Fläche. Hier bekommt arm und reich etwas ab, aber immerhin jeder.

Zum Zweiten, was für mich naheliegender ist, der Gärtner nimmt seine Aufgabe "wie gewohnt" war und gießt nur die Blümchen, die ihm schön zu Auge stehen, oder die ihm schmeichelhaft um die Nase duften.

Dass das Geld unter die Leute muss und auch zu investieren ist, liegt nahe. Spielt es aber eine Rolle wer und wieviel jeder einzelne ausgibt?

Es reicht doch auch hier wieder, wenn die liebe "Mittelschicht" das kann.
Die Reichen werden die Geldausgaben kaum verändern, haben ja genug.
(...)

Geschieht dies auch durch die anstehenden kräftigen Netto)(Einkommenserhöhungen !?( nicht Lohnerhöhung, die Steuerabzüge könnten sogar weniger Einkommen bringen)
 
Alt 09.01.2008, 16:35   #1952
zebulon
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zebulon
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Zitat:
Einmal, es geht nach dem Zufallsprinzip, relativ gerecht und auch über die gesamte Fläche. Hier bekommt arm und reich etwas ab, aber immerhin jeder.
Theoretisch könnte sowas gerecht sein. Am Anfang eines Wirtschaftszykluses ist es das zunächst auch. (Man denke an das Beispiel Monopoly, scheint mir am naheliegendsten) Später führen dann Kummulationseffekte zu steigender Ungerechtigkeit. (Der Teufel scheißt immer auf den dicksten Haufen). Wenn du das aber auf die zuküftig mögliche Verteilung von Helikoptergeld beziehst, (die wäre ja nun in der Endphase des Monopolyspiels als Katastrophen-Antidot notwendig bzw. die letzte Option, bringt nur zeitweise Hilfe, oder anders ausgedrückt: Auch die Armen können sich dann noch schnell Notbevorraten, und haben in dem anschließenden Crash eine Überlebenschance)

Wozu sollte man dann Zufall der geregelsten Ausschüttung vorziehen? Besser wäre es, jeder kriegt was aufs Konto überwiesen, solange es geht.


Zitat:
Zum Zweiten, was für mich naheliegender ist, der Gärtner nimmt seine Aufgabe "wie gewohnt" war und gießt nur die Blümchen, die ihm schön zu Auge stehen, oder die ihm schmeichelhaft um die Nase duften.
Das haben wir im Moment als vorherrschendes Prinzip. Ausgedehnte Speziewirtschaft. Verteilung nach persönlichen Vorteilen für die Macht des Verteilers. Beispiel: Von der Leyens Elterngeld, wo nur die Besserverdienenden profitieren.

Zitat:
Dass das Geld unter die Leute muss und auch zu investieren ist, liegt nahe. Spielt es aber eine Rolle wer und wieviel jeder einzelne ausgibt?
Das spielt auf jeden Fall eine Rolle. Ich unterstelle mal, das Absterben der minderwertigen Pflänzlein ist egal. Die Situation ist aber schon so schlimm, dass die Arbeitsstelle des Gärtners zur Disposition steht. (Der Absatz der Wirtschaft bricht ein) Das Geld, das man nun den Besserverdienenden gibt, fließt nicht in dem Maß in die Wirtschaft zurück, weil dieses Klientel schon konsumgesättigt ist. Früher floss dieses überschüssige Geld dann in den Markt von Kreditverbriefungen um dem Besserverdienenden Renditen zu erwirtschaften. Der Sektor ist nun aber tot. Das Geld, dass man den Besserverdienenden/ Reichen in den ***** schiebt, geht aber trotzdem nicht in den Konsum, sondern es werden nun statt Kreditverbriefungen Agrarprodukte/Rohstoffe/Energie spekulativ als Anlageklasse für Renditen genutzt => Lebensmittel/Energie/Rohstoffe verteuern sich=> Situation für Ärmere wird noch beschissener. Das nennt man: "Übergreifen der Kreditkrise in die Realwirtschaft".
Das Helikoptergeld was die Armen bekämen, flösse direkt in die Wirtschaft zurück.
Zitat:
Es reicht doch auch hier wieder, wenn die liebe "Mittelschicht" das kann.
Die Reichen werden die Geldausgaben kaum verändern, haben ja genug.
Genau!

Zitat:
Geschieht dies auch durch die anstehenden kräftigen Netto)(Einkommenserhöhungen !?( nicht Lohnerhöhung, die Steuerabzüge könnten sogar weniger Einkommen bringen)
Das wäre dann natürlich kein Helikoptergeld, sondern Verarschung

Das Helikoptergeld sollte natürlich nicht zwingend an Arbeit(-sstellen) gebunden sein, sonst erreicht es ja wieder nicht die, die es am dringendsten brauchen. Wobei natürlich viele, die arbeiten und nicht davon leben können, das Helikoptergeld auch brauchen, keine Frage. Man könnte das Helikoptergeld natürlich auch an Arbeitsstellen binden (sinnvolle kommunale ABM's) Aber genau DAS wollen die Neolibs aus ideologischen Gründen gerade nicht. Der Sozialdarwinismus zur ihrer Erbauung soll ja erhalten bleiben.
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"Das Wesen des Faschismus ist es, ein System für schützenswerter zu halten als die darin lebenden Menschen." - ADORNO

"Durch die Aufspaltung der Wähler in das politische Parteiensystem können wir sie dazu bringen, ihre Energie für Kämpfe aufzubrauchen, für Fragen die keinerlei Bedeutung haben." / Montagu Norman, Gouverneur der Bank of England 1920-1944.

"Der schlauste Weg,
Menschen passiv und folgsam zu halten, ist,
das Spektrum akzeptierter Meinungen strikt zu limitieren, aber innerhalb des Spektrums sehr lebhafte Debatten zu erlauben." / Noam Chomsky
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Alt 09.01.2008, 23:31   #1953
Jenie
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Jenie
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Wer den Investment-Beratern alles glaubt:
ARD: Tausende Anleger verlieren ihre Altersvorsorge
Viele Volks- und Raiffeisenbanken-Kunden vertrauten ihrem Kreditinstitut und investierten in "hauseigene" Immobilienanlagen der DG-Bank-Gruppe, um für das Alter ergänzend vorzusorgen. Die DG-Bank, die heute DZ-Bank heißt, ist die Mutter der genossenschaftlichen Banken in Deutschland. Verkauft wurden den Kunden geschlossene Immobilienfonds. In den Fonds-Prospekten wurde auch damit geworben, dass es sich um sichere und wertbeständige Investitionen in Immobilien handeln solle. Den Anlegern wurden zudem – neben Ausschüttungen - steuerliche Vorteile versprochen.
Insolvenzgefährdete Fonds
Wie sicher und wertbeständig die Kapitalanlage ist, belegt allein die Tatsache, dass mindestens neun von rund 50 Fonds insolvenzgefährdet, also so gut wie pleite, sind und das Geld der Anleger futsch ist. Die Gründe hierfür sind unter anderem fallende Mieten und Pachterträge und hohe Leerstände. Beim DG-Fonds Nummer 37 droht sogar eine Nachschusspflicht. Diese Anleger büßen nicht nur ihre Einlage plus Rendite ein, sondern sollen nochmals mit einer erheblichen Summe zur Kasse gebeten werden. Sie haften also mit ihrem privaten Vermögen. Die DZ-Bank hat den Anlegern dieser Fonds jetzt ein fragwürdiges Angebot gemacht: Die Bank nimmt die Anlage zurück – für 0 Euro! Dafür werden die Kunden aus der Haftung entlassen. Bei anderen Fonds (Nummer 24 und 27) droht bei Insolvenz zudem die Rückforderung der Ausschüttungen.
Insgesamt sind mehr als 20.000 Kunden betroffen. Die Schadenssumme liegt bei weit über 500 Millionen Euro.




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Ich habe mich schon die ganze Zeit gefragt warum man nichts von den Volks und Raiffaisenbanken hört.

Ich hatte den Fonds auch sogar zwei... Jetzt bin ich heilfroh das ich den vor paar monaten bereits gekündigt hatte.



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Auch ein Tritt in das Hinterteil, ist ein Schritt nach vorn.
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Alt 10.01.2008, 08:00   #1954
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Zitat von zebulon Beitrag anzeigen
Ich weiß nicht. Man kann diese "Geiz ist Geil" Mentalität natürlich kritisch sehen, aber wenn die Einkommen sinken und man mit vorprogrammierter Altersarmut rechnen muß, dann legt man alles zurück was geht und verkneift sich so manchen Konsum. Die Produkte müssen billiger werden und die Produktion wird "verschlankt". Entlassung von Mitarbeitern oder Lohnsenkung und Qualitätsminderung. Das verringert wieder die Kaufkraft. Eine klassische Abwärtsspirale.
Das ist es.
Was bleibt einem aber übrig als Unterschicht, dazu zählen nicht nur die Hartzer.
Man ist gezwungen billig zu kaufen.
Wenn man den lachhaften Betrag im Regelsatz für Ersatzanschaffungen im Haushalt nimmt, dann muß man selbst auf eine Kaffeemaschine der etwas besseren Qualität (Markenprodukt) über Monate hinweg ansparen.
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Niemals werde ich mich den Polit-Verbrechern u. deren Blockwarten fügen. !!
Widerstand bis zum letzten Atemzug !!!!!!!!
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Alt 10.01.2008, 09:13   #1955
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Standard Finanzkrise - WAs dann?

Ein sehr Lesenswerter Artikel über die von Anfang bis jetzt entwickelte Finanzkrise und den nun evenutell weiteren folgenverlauf.
Für jeden gut zu lesen und sehr verständlich geschrieben.



Jeder Jahreswechsel transportiert eine eigene Magie. Es ist die Magie des scheinbaren Neubeginns, es ist der Zauber eines Neuanfangs. Wir lassen uns gerne verzaubern, aber der Neujahrszauber hält nicht lange vor. Schnell stellt sich heraus, dass wir im neuen Jahr im gleichen Bett aufwachen, in das wir uns im alten Jahr niedergelegt hatten. Auch Unternehmen und Finanzinstitutionen versuchen zum Jahresende einen Schlussstrich zu ziehen. Der finanzielle Schlussstrich wird diesmal dicker ausfallen müssen als in den Vorjahren. Die amerikanische Hypothekenkrise entwickelte sich 2007 zu einer weltweiten Kreditkrise. Man will uns glauben machen, das sei alles vorbei. Nichts davon ist vorbei und es wird ein böses Erwachen geben.

Weiterlesen...
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Alt 10.01.2008, 10:34   #1956
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Leichtverständlich geschrieben und gut für diejenigen, die bei Subprimekrise nur Bahnhof verstehen. Einfacher geht's nur noch in der Sendung mit der Maus.
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Alt 10.01.2008, 11:06   #1957
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Zitat von Jenie Beitrag anzeigen
Ich habe mich schon die ganze Zeit gefragt warum man nichts von den Volks und Raiffaisenbanken hört.
vielleicht weil man denen solche Geschäfte gar nicht zugetraut hat ?

Außerdem sind zumindest die Raiffeisenbanken Genossenschaftsbanken, wo der Kunde auch einen Anteil hat und welcher Kunde der einen Teil seiner Bank "besitzt" glaubt tatsächlich, daß die eigene Bank gegen ihn arbeitet - dabei geht es nur um die Verkaufsprovisionen und schon lange nicht mehr um den Genossenschaftsgedanken.
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viele grüße bruno (human being uLtd.)
Politik/Bürokratie : Wir machen alles, außer ehrlich!
über € 25.000 Schaden an ALG-II durch meine ARGE und über € 12.000 durch die FM - Großer showdown auf meiner Webseite - Typisch Politiker/Beamter... - ÜBERFÜHRT ! Mal sehen, wie es mit diesem eher christlichen Politiker und Beamten nun weitergeht * Bitte Webseite weitergeben - danke
* "Politik lügt, ARGE betrügt, Bürokratie mordet" * Die Würde des Menschen war unantastbar! vor HartzIV *
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Alt 10.01.2008, 11:07   #1958
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Zitat von Jenie Beitrag anzeigen
Ich habe mich schon die ganze Zeit gefragt warum man nichts von den Volks und Raiffaisenbanken hört.
vielleicht weil man denen solche Geschäfte gar nicht zugetraut hat ?

Außerdem sind zumindest die Raiffeisenbanken Genossenschaftsbanken, wo der Kunde auch einen Anteil hat und welcher Kunde der einen Teil seiner Bank "besitzt" glaubt tatsächlich, daß die eigene Bank gegen ihn arbeitet - dabei geht es nur um die Verkaufsprovisionen und schon lange nicht mehr um den Genossenschaftsgedanken.


Auf jeden Fall ist die Bankenkrise nun "unten" angekommen - leider noch nicht in den Köpfen der Beteiligten Täter und auch Opfer. doch der Weg ist nicht mehr weit :-)
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Alt 10.01.2008, 11:32   #1959
Rounddancer
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Standard Voksbanken? Oh weh

Nun, die Volksbanken, die krauchen,- jedenfalls hier in der Region, von Pleite zu Pleite, übernehmen sich gegenseitig. Das aber noch nicht mal aus der aktuelen Bankenkrise heraus,- sondern noch aus der letzten, damals, wo alles in diese hochgepuschten IT-Schnellwachsfirmen investierte, die sich dann nur als Seifenblase herausstellten,- und schnell platzten.
Ich denke, die haben an den Folgen der alten Krise noch so zu knabbern, daß die weder Zeit, noch Geld hatten, die neuen Fehler auch zu machen.
Bei denen ist ihr Zusammenschlußübergreifender Sicherungsfond schon X-mal zur Kasse gebeten worden.
Natürlich und leider wurden so auch viele Mitarbeiter entlassen, Filialen geschlossen, etc.
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Alt 10.01.2008, 12:00   #1960
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Zitat von Rounddancer Beitrag anzeigen
Nun, die Volksbanken, die krauchen,- jedenfalls hier in der Region, von Pleite zu Pleite, übernehmen sich gegenseitig. Das aber noch nicht mal aus der aktuelen Bankenkrise heraus,- sondern noch aus der letzten, damals, wo alles in diese hochgepuschten IT-Schnellwachsfirmen investierte, die sich dann nur als Seifenblase herausstellten,- und schnell platzten.

das waren noch Zeiten - kaum hat man in einer Bank "IT" gesagt, wurde man schon mit Krediten zugeworfen.

Ich denke, die haben an den Folgen der alten Krise noch so zu knabbern, daß die weder Zeit, noch Geld hatten, die neuen Fehler auch zu machen.

da stimme ich dir zu - aber vielleicht haben die auch noch gutes Geld dem bisherigen hinterhergeworfen und in diese Fonds investiert. Mich würde mal interessieren, nur so am Rande, wem die Trägerunternehmen so gehören, die diese Bauten in Auftrag gegeben haben.

Bei denen ist ihr Zusammenschlußübergreifender Sicherungsfond schon X-mal zur Kasse gebeten worden.
Natürlich und leider wurden so auch viele Mitarbeiter entlassen, Filialen geschlossen, etc.
Mitarbeiter fliegen raus - hier sitzt die Filialleiterin alleine mit einer Mitarbeiterin rum - die Kompetenzen sind beschnitten äh zentral geregelt - doch ich wette auch das bei einem Zusammenschluß die Häuptlingsposten nicht reduziert wurden.
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Alt 10.01.2008, 16:34   #1961
zebulon
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rounddancer schrieb:
Zitat:
Ich denke, die haben an den Folgen der alten Krise noch so zu knabbern, daß die weder Zeit, noch Geld hatten, die neuen Fehler auch zu machen.
Jetzt kann man sich überlegen, ob man das als Empfehlung für die Volksbanken werten will.
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"Das Wesen des Faschismus ist es, ein System für schützenswerter zu halten als die darin lebenden Menschen." - ADORNO

"Durch die Aufspaltung der Wähler in das politische Parteiensystem können wir sie dazu bringen, ihre Energie für Kämpfe aufzubrauchen, für Fragen die keinerlei Bedeutung haben." / Montagu Norman, Gouverneur der Bank of England 1920-1944.

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Alt 10.01.2008, 16:37   #1962
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Standard Goldman Sachs schürt Angst vor Domino-Rezession

SPON | 10. Januar 2008



KONJUNKTUR-PESSIMISMUS

Goldman Sachs schürt Angst vor Domino-Rezession

Erst Amerika, dann Japan – und später die ganze Welt? Nach Einschätzung des Geldhauses Goldman Sachs drohen die beiden größten Volkswirtschaften in eine Rezession zu rutschen. Die Krise könnte dann rasch übergreifen. Die Uno warnt bereits, die Gefahr eines globalen Abschwungs sei gewachsen.

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Naja, vielleicht besinnt man sich hierzulande irgendwann dann doch wieder auf den eigenen Binnenmarkt.
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Alt 10.01.2008, 16:41   #1963
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Standard Globaler Polit-/Finanzfilz

SPON | 10. Januar 2008


Blair geht an die Wall Street

Vom Premier zum Banker: Der britische Ex-Regierungschef Tony Blair arbeitet künftig als Strategieberater für die US-Investmentbank JP Morgan. Der Termin für seinen Arbeitsbeginn: sofort. Laut "Guardian" kassiert Blair ein ziemlich ordentliches Honorar.


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Alt 10.01.2008, 18:08   #1964
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Standard Die Börsen sind im Crash

wiwo.de | Finanzen

10.01.2008 Christof Schürmann

Kommentar

Die Börsen sind im Crash

Neues Jahr, neuer Trick. Mit einer sogenannten Abkopplungstheorie sind die Bankstrategen in ihren Jahresausblicken hausieren gegangen.


Ein möglicher US-Wachstumseinbruch, so ihre These, habe keine großen Auswirkungen auf Weltkonjunktur und Börsen, da die Schwellenländer unter der Führung Chinas Ökonomie und Kurse würden heilen.

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Alt 10.01.2008, 19:14   #1965
Fleet
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Idee Zahlendreher im Krieg der Algorithmen

Er gilt als Pionier des computergestützten Handels. Die von James Simons gefütterten Computer galten bislang als fast unfehlbar. Doch die Krise an den Kapitalmärkten macht auch dem Hedge-Fonds-Manager einen Strich durch die Rechnung.




Zitat:
LONDON. James Simons ist es nicht gewohnt, sich zu entschuldigen. Aber in der vergangenen Woche musste der wahrscheinlich erfolgreichste Hedge-Fonds-Manager der Welt bei seinen Anlegern schriftlich Abbitte leisten. Die Sache scheint dem Gründer von Renaissance Technologies tatsächlich unangenehm zu sein. Zumindest redet Simons in seinem Brief an die Investoren erst einmal um den heißen Brei herum: „Wie versprochen, möchte ich mit Ihnen einige Gedanken über die Entwicklung im August teilen, um den Blick auf eine außerordentlich ungewöhnliche Periode zu richten.“

(...)

Das ist bedenklich, denn für Simons’ Probleme sind nicht verängstigte Händler verantwortlich, die unter Druck falsche Entscheidungen getroffen haben. Sondern es sind Computer – die von Simons gefüttert werden.

Algorithmischer Handel ist längst nicht mehr die Ausnahme. In den USA läuft bereits ein Drittel des Aktienhandels über quantitative Modelle. Bis 2010 wird dieser Anteil auf 50 Prozent steigen, schätzen Analysten. Ähnlich sieht die Lage an anderen Märkten aus. Längst sprechen Experten von einem „Algo-War“ an der Wall Street, von einem Krieg der besten Algorithmen, und der Technologiekonzern IBM sagt voraus, dass bis 2015
rund 90 Prozent der menschlichen Händler verschwunden sein werden,

(...)

Die Modelle von Renaissance und der anderen algorithmischen Fonds sind seit vielen Jahren erprobt. Was ging in den vergangenen Wochen plötzlich schief? Die Krise, die seit Mitte Juni über die Finanzmärkte hinwegfegt, hat die gewohnten statistischen Korrelationen an den Börsen so durcheinandergewirbelt, dass die Modelle plötzlich nicht mehr funktionierten, meinen die Analysten der Investmentbank Lehman Brothers. Für Simons wird es deshalb kaum ein Trost sein, dass viele andere computergesteuerte Fonds mit den gleichen Problemen kämpfen. Zu Wochenbeginn musste die US-Bank Goldman Sachs einräumen, dass ein wichtiger Hedge-Fonds innerhalb einer Woche 30 Prozent an Wert verloren hat. Goldman Sachs spricht von einem Vorkommnis, das „25 Standardabweichungen“ entspricht. In der Sprache der Statistiker heißt das, es geht um Ereignisse, die nur alle 100 000 Jahre vorkommen dürften.

... weiterlesen
Zebuuuuulllooon -->

Ein absolut interessantes Thema.
Da gehen die Theorien weit auseinander. Auf einer Seite verspricht man sich klare, mathematisch-logische Steuerung - auf der anderen Seite wird vor der Gefahr der "Verselbständigung" gewarnt, sowie von unbeherrschbaren Manipulationsmöglichkleiten. Der CCC läßt grüßen.
 
Alt 11.01.2008, 00:36   #1966
zebulon
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Hallo Fleet,

das ist natürlich auch ein interessanter Aspekt. Computer, die alle nach ähnlichen Kriterien Kauf- oder Verkaufssignale geben, führen durch einen Kaskadeneffekt in einen Börsen-SuperGAU.

Diese Gefahr wurde schon länger vorhergesehen, nicht erst seit heute. Durch die Reaktionen der beunruhigten Anleger kommt jetzt wieder ein unberechenbares Element in die Börsenabläufe. Damit können diese Computer trotz der ausgefeilten Algorithmen anscheinend nicht umgehen.

Meine Vermutung geht in die Richtung, dass alle diese mathematischen Modelle einen wichtigen Aspekt übersehen haben: Was passiert, wenn die Leute ihre Ersparnisse von der Bank nehmen und die Anlage wieder in die eigenen Hände nehmen.
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Alt 11.01.2008, 09:21   #1967
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Zitat von zebulon Beitrag anzeigen
Hallo Fleet,

das ist natürlich auch ein interessanter Aspekt. Computer, die alle nach ähnlichen Kriterien Kauf- oder Verkaufssignale geben, führen durch einen Kaskadeneffekt in einen Börsen-SuperGAU.

Diese Gefahr wurde schon länger vorhergesehen, nicht erst seit heute. Durch die Reaktionen der beunruhigten Anleger kommt jetzt wieder ein unberechenbares Element in die Börsenabläufe. Damit können diese Computer trotz der ausgefeilten Algorithmen anscheinend nicht umgehen.

Meine Vermutung geht in die Richtung, dass alle diese mathematischen Modelle einen wichtigen Aspekt übersehen haben: Was passiert, wenn die Leute ihre Ersparnisse von der Bank nehmen und die Anlage wieder in die eigenen Hände nehmen.

diese Computersysetme gibt es schn länger und die sollen auch "Schuld" an den Problemen auf dem neuen Markt gewesen sein - als die ersten Aktien stagnierten oder leicht zurückgingen, haben einige Programme verkauft, andere Programme haben die Kursschwankungen registriert und auch automatisch verkauft..........
nur hat sich dann der Mangel an diesen Programmen gezeigt - die hatten ihre festen Variablen (verkaufen wenn Kurs um 0,3 Punkte fällt UND es in Gronland Schnee hat UND der Kaffee in der Kantine unter 50,- € kosten UND ?????) - niemand kann alle Variablen berücksichtigen. Denn Börse ist ja ein Glücksspiel und wenn alle verkaufen, kaufen wenige günstig ein oder haben auf sinken/steigen gewettet.

Meine Antwort an die vielen Berater in meinen guten Zeiten war immer : Wenn das Projekt so gut ist, wieso nehmen sie nicht einfach einen Kredit auf, stemmen das alleine und halten Dritte generell raus.
Danach war Ruhe. Kommentare von Bekannten war dann, der ist doch Fachmann, das muß doch gut sein wenn die Bank xyz es macht, usw. Mein Vorgehen war für die wie Gotteslästerung weil ich nicht blind vertraut habe. Und das dürfte das nächste Problem werden - sobald die Menschen den Banken nicht mehr vertrauen, wird es eng. Und nachdem z.B. die Fonds für Kleinanleger mehr und mehr floppen, die Banken den eigenen Opfern dubiose Geschäfte vorschlagen (Entlassung aus Vertrag mit Wert 0,- womit der Kunde auf 150.000,- Verluste und 90.000,- "Schulden" verzichten würde).
Der nächste Vertrauensverlust wird gerade aufgebaut : die Riester Rente - da war gestern in Monitor endlich mal ein guter Beitrag dazu drin.
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Alt 11.01.2008, 09:46   #1968
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Standard Merrill Lynch verliert voraussichtlich 15 Milliarden Dollar

Zitat:
Merrill Lynch verliert voraussichtlich 15 Milliarden Dollar
Die weltweite Kreditkrise stürzt die Wall Street erneut in Turbulenzen: Laut einem Zeitungsbericht muss die US-Investmentbank Merrill Lynch voraussichtlich 15 Milliarden Dollar abschreiben. Das Institut will jetzt frisches Kapital einsammeln - in Asien und im Nahen Osten.
Quelle und Rest : http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,527972,00.html
kann man da irgendwie mitsammeln ?
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Alt 11.01.2008, 09:46   #1969
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Zitat:
Entlassung aus Vertrag mit Wert 0,- womit der Kunde auf 150.000,- Verluste und 90.000,- "Schulden" verzichten würde
Das hab' ich gestern gelesen, passiert schon bei den Opfern von Immofonds. Die verlieren nicht nur ihr Geld das in dem Fond steckt, sondern sind auch zusätzlich haftbar mit ihrem Vermögen.
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"Das Wesen des Faschismus ist es, ein System für schützenswerter zu halten als die darin lebenden Menschen." - ADORNO

"Durch die Aufspaltung der Wähler in das politische Parteiensystem können wir sie dazu bringen, ihre Energie für Kämpfe aufzubrauchen, für Fragen die keinerlei Bedeutung haben." / Montagu Norman, Gouverneur der Bank of England 1920-1944.

"Der schlauste Weg,
Menschen passiv und folgsam zu halten, ist,
das Spektrum akzeptierter Meinungen strikt zu limitieren, aber innerhalb des Spektrums sehr lebhafte Debatten zu erlauben." / Noam Chomsky
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Alt 11.01.2008, 09:49   #1970
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Standard Merrill Lynch - höherer Abschreibungsbedarf als angenommen.

boerse.ARD.de | 11.01.2008 08:30


Merrill Lynch und kein Ende

Die US-Großbank lässt die gesamte Branche wieder erzittern. Bankentitel könnten am Freitag erneut unter Druck geraten, weil Merrill Lynch offenbar einen noch höheren Abschreibungsbedarf hat, als angenommen.

weiterlesen..
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Alt 11.01.2008, 12:42   #1971
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Standard Wen wundert's? - Kreditkrise erreicht Kreditkarten

FOCUS-online | 11.01.08, 10:16
Kreditkarten
Finanzkrise trifft American Express


Wegen der US-Immobilienkrise hat Kreditkartenanbieter American Express Hunderte Millionen Dollar verloren. Es könnte noch schlimmer kommen.

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Alt 11.01.2008, 14:04   #1972
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Zitat von zebulon Beitrag anzeigen
FOCUS-online | 11.01.08, 10:16
Kreditkarten
Finanzkrise trifft American Express


Wegen der US-Immobilienkrise hat Kreditkartenanbieter American Express Hunderte Millionen Dollar verloren. Es könnte noch schlimmer kommen.

weiterlesen..
Naja das war ja zu erwarten.. das sind nun die weiteren folgen der Geldentwertung und der arbeitsplatzverluste...


die leserkommentare finde ich recht amysant und interessant dazu:

Wegen steigender Zahlungsausfälle
im Kreditkartengeschäft wird sich keine Regierung zum handeln angesprochen fühlen. Wer keine Mittel hat, wird weniger über die Kreditkarte einkaufen, die hat zum Schutz ein Limit vorgeben. Dann geht der Umsatz eben zurück. Das ist normal und hat nichts mit der Finanzkrise zu tun. Was anders wäre, wenn die Bank sich verspekuliert hätte, darüber ist bis jetzt nichts bekannt geworden.
Weitere Kommentare

tom_stuttgart (11.01.2008 11:26)
...und was macht Bernanke?
Er wird den Zinssatz weiter senken. Statt die Luft aus der ganzen Finanzierungsblase abzulassen (und damit, wie der Vorkommentator richtig anmerkte, Spekulanten über die finanzielle Klinge springen zu lassen), wird alles getan, um weiterhin Geld "billig" bekommen zu können. Der Normalverdiener wird die Zeche zahlen müssen. Die Rechnung wird nur mit jedem Zuwarten grösser werden.
Mephistopheles (11.01.2008 10:47)
Aha - so langsam....
gehts richtig los! Alles andere war nur das Vorspiel. Jetzt heisst es warm anziehen - es ist kaum anzunehmen, daß irgendeine Regierung in Europa Mumm genug hat, die richtigen Maßnahmen zu ergreifen: als da wären Spekulanten pleite gehen lassen, Vermögen der kleinen Leute retten, Spekulation gesetzlich eindämmen, kontrollierte Reorganisation des Finanzsystems angehen. Merkel schafft das niemals!
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Auch ein Tritt in das Hinterteil, ist ein Schritt nach vorn.
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Alt 11.01.2008, 14:22   #1973
Jenie
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von Eichelburgs seite:

Sogar die Klatschpresse berichtet schon über die Rezession - Leserzuschrift-AT:
Jetzt ist es also soweit, sogar schon die Boulvardpresse berichtet vom vor wenigen Monaten noch undekbaren.
Die Angst vor einer weltweiten Rezession geistert durch die Klatschpresse, und erreicht nun auch diese Leser.
Noch werden diese Artikel beiläufig gelesen, und gleich kurz darauf vergessen.
In meinen Umfeld halten das fast alle für eine Lachnummer wenn ich diese Themen anspreche, fragt sich wie lange
es die meisten noch lustig finden ?

UNO warnt vor weltweiter Rezession - Wirtschaft - Österreich / oe24.at

Die Massen werden es schon noch merken, wenn ihre Leasingautos und Häuser eingezogen werden, aber das dauert noch etwas.

_____________________

Da warte ich auch schon drauf -- ich glaube in meiner strasse gibt es nicht einen einzigen Haushalt der nicht leztes Jahr plötzlich ein Nagelneues Auto hatte... -- dann noch die die die Strasse verliessen und ein Haus kauften und sich somit in einen Großen Kredit stürzten.....
__

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Alt 11.01.2008, 17:16   #1974
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Standard Bank of America rettet Countrywide mit Übernahme

11.01.2008 | 14:17 | (DiePresse.com)
Bank of America rettet Countrywide mit Übernahme

Der zweitgrößte Finanzkonzern der Welt verhindert das Aus für den zweitgrößten Immobilien-Finanzierer des Landes. Der Kauf wird über Aktientausch abgewickelt.

weiterlesen..

Da ist sie, die lang vorhergesagte Pleite der großen amerikanischen IMMO-Bank COUNTRYWIDE. T'schuldigung, meinte natürlich nicht Pleite, sondern Übernahme. Ob die BoA sich an dem Häppchen nicht mal verschluckt ?


@Jenie: Den letzten Kommentar find' ich gut.
Zitat:
es ist kaum anzunehmen, daß irgendeine Regierung in Europa Mumm genug hat, die richtigen Maßnahmen zu ergreifen: als da wären Spekulanten pleite gehen lassen, Vermögen der kleinen Leute retten, Spekulation gesetzlich eindämmen, kontrollierte Reorganisation des Finanzsystems angehen.
so wäre es richtig. Anzufügen noch: "die politischen Akteure, die das zugelassen haben, bis zum Lebensende in den Knast zu stecken". Aber das ist auch der Grund, warum die Merkel das nicht angehen wird.

PS.: In meinem Umfeld wird man langsam hellhörig. Deswegen habe ich jetzt eine gewisse Reputation dazugewonnen. Im Sommer wurde ich noch ausgelacht.
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"Durch die Aufspaltung der Wähler in das politische Parteiensystem können wir sie dazu bringen, ihre Energie für Kämpfe aufzubrauchen, für Fragen die keinerlei Bedeutung haben." / Montagu Norman, Gouverneur der Bank of England 1920-1944.

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Alt 11.01.2008, 17:23   #1975
Erntehelfer->Emailproblem
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Erntehelfer
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Standard Gold nun bei 900$

Zitat von Jenie Beitrag anzeigen
In meinen Umfeld halten das fast alle für eine Lachnummer wenn ich diese Themen anspreche, fragt sich wie lange
es die meisten noch lustig finden ?
Genau das selbe erlebe auch ich. Man wird bei dem Thema einfach nicht ernst genommen.


Immerhin war heute der Goldpreis dem Spiegel eine Eilmeldung wert. ( Rohstoffrekord: Goldpreis durchbricht 900-Dollar-Marke - Wirtschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten )

Gruß Erntehelfer
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