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Alt 08.01.2008, 19:15   #1926
papier
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Ganz einfach, kein Schnaps trinken!

Und ich trinke keinen Alkohol, klar ein Vorteil!

Das mit den Immos ist auch so eine Sache. Schlimm ist, wenn die Hypothekenverträge auslaufen, und man neue abschließen muss, wenn gerade die Zinsen anziehen!
Oder variable Zinsen! Können dem Finanzplan ganz schön zusetzen!

Übel, alles !

Meine Hütte ist wenigstens abbezahlt! Brauch doch mein Garten noch!
Wo sonst soll ich denn meine zukünftigen Diamanten verbuddeln

wolle
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Alt 08.01.2008, 19:26   #1927
DieFrettchen
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Blinzeln goldpreis

derzeitiger stand 856,81 US dollar für die feinunze, der höchste stand seit 1980!
seit geraumer zeit sind wieder vermehrt goldaufkäufer unterwegs, meist bei otto shop filialen, im deutsch-franz. grenzraum hier kauft inzwischen fast jeder secondhand laden ebenfalls gold an.

lidl heute morgen: eltern beschweren sich, keine nudeln, keine eier, kein klopapier, keine sonderangebote da.

grüße vom goldsuchenden frettchen
 
Alt 08.01.2008, 19:38   #1928
zebulon
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zebulon
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@Frettchen:

deine Angaben sind nicht korrekt. Der Goldkurs hat heute erstmals die 880$ Grenze überschritten und steht nun aktuell auf 877,15$.
__

"Das Wesen des Faschismus ist es, ein System für schützenswerter zu halten als die darin lebenden Menschen." - ADORNO

"Durch die Aufspaltung der Wähler in das politische Parteiensystem können wir sie dazu bringen, ihre Energie für Kämpfe aufzubrauchen, für Fragen die keinerlei Bedeutung haben." / Montagu Norman, Gouverneur der Bank of England 1920-1944.

"Der schlauste Weg,
Menschen passiv und folgsam zu halten, ist,
das Spektrum akzeptierter Meinungen strikt zu limitieren, aber innerhalb des Spektrums sehr lebhafte Debatten zu erlauben." / Noam Chomsky
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Alt 08.01.2008, 19:39   #1929
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Zitat von DieFrettchen Beitrag anzeigen
lidl heute morgen: eltern beschweren sich, keine nudeln, keine eier, kein klopapier, keine sonderangebote da.
Verstehe nicht ganz, was du damit sagen willst, aber:

Aldi gestern Abend: Kein Brot, kein Wasser ...
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Alt 08.01.2008, 19:59   #1930
Debra
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@zebulon
So sieht es aus. Wird nicht lange dauern und der ist auf 900.
Apropo Preise in den USA, hier mal ein paar Beispiele, umgerechnet in EUR:

Marlboro (17 Stck) = 2,10 D = 4 EUR
Milch, 1l 1,25 D = 0,55 Ct.
Käse, (Toastis) = 0,69 D = 0,69
jeder andere Käse = 2,79+ D = 1,89+
Aufschnitt = 2,80+ D = 0,89+
Erdnussbutter = 0,70 D = 1,59 (billigste)
Steak, 1kg = 4-7 D = 5-18+?
1 l Benzin = 0,69 D = 2 ??
Salat = 2,45 D = 0,99
Pommes = 1,75 D = 0,99

Ein vernünftiges Auto mit A/C und Automatik: 2000 EUR
Ein komplettes Haus mit 3 Schlafzimmern: 5000 EUR (Einbauküche, Herd, Kühlschrank, Waschmaschine, Trockner und Einbauschränke inklusive; Miete für den Platz (mit Pool und Security) 326,- EUR).

Essen gehen: Steak vom Feinsten m. Riesengarnele = 12,60 D = 24+?
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Alt 08.01.2008, 20:02   #1931
DieFrettchen
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hallo zebulon,

meine info stammte von 16 00 uhr ntv.

man geht das schnell

grüße vom frettchen

für neugierhoch10

versorgungsengpass? hamsterkäufe?
kann mich noch an den ersten irakkrieg erinnern, da haben die deutschen gehamstert, weil sie dachte es kommt eine rakete geflogen.

oder zu hohe einkaufpreise beim großhandel. d.h. preiserhöhungen

grüße vom hamsterfrettchen
 
Alt 08.01.2008, 20:11   #1932
Fleet
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Standard Nun gut!

Zitat von neugierhoch10 Beitrag anzeigen
Verstehe nicht ganz, was du damit sagen willst, aber:

Aldi gestern Abend: Kein Brot, kein Wasser ...

Man könnte es aber auch im Einzelfall unter dem Aspekt der Inventur sehen.

Negativ erklärt, es hängt auch an "just in time".
Durch fast-0-Lager hängt natürlich alles am "heißen Draht".

Zwar zuckt das "Collapso-Meter" noch nicht, aber:

Zitat:
Jetzt auch offiziell für die Dummen: USA in Rezession

Spiegel: Merrill-Lynch-Banker sieht USA schon in der Rezession
Das Wirtschaftsimperium wankt. Nach Einschätzung des Merrill-Lynch-Chefökonomen David Rosenberg ist eingetreten, was viele fürchten: Die USA stecken wegen der Kreditkrise in einer Rezession.
Jetzt ist die Rezessions-Katze also auch offiziell aus dem Sack - zumindest bei den Banken. Bush wird sich noch weiter wehren, bevor er es zugibt.
=======================================================

Das noch:
Zitat:
Im Normalfall sind das absolute Kontraindikatoren!

Ablauf: noch die letzten Schafe in Gold holen, dann kräftig draufhauen (Verlust von Kaufkurs 875 auf 775) und damit starke Verunsicherung entfachen. Somit hält man den dummen Michel aus Gold raus.

Andererseits spricht die absolute desaströse Lage diesmal dagegen und für Gold.

(aus Forum)
 
Alt 08.01.2008, 20:26   #1933
zebulon
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Sagt' mal Neugierhoch10 und Frettchen, könntet ihr bitte so posten, dass es für andere hier auch einen Sinn ergibt und nicht in diesem Telegrammstil.
Das ist ein öffentliches Forum. Aus dem was ihr da schreibt, geht hervor, dass es einen Versorgungsengpass der Großketten von Konsumgütern geben könnte. Das wäre von öffentlichem Interesse hier, wenn das zutrifft und es wäre auch interessant zu wissen, WO das beobachtet wird.

Sonst wird aus diesem Thread hier nämlich schnell ein Tollhaus.


Zitat:
Ablauf: noch die letzten Schafe in Gold holen, dann kräftig draufhauen (Verlust von Kaufkurs 875 auf 775) und damit starke Verunsicherung entfachen. Somit hält man den dummen Michel aus Gold raus.
Na und! Sollen sie doch draufhauen, die Penner. Bei so einer Krise gewinnt der, der sich nicht verunsichern lässt.

@Frettchen:

Interessant, dann war die Info in NTV gelogen. Um 16.00 Uhr stand der Kurs schon auf ca. 875$ wie man in der Grafik von mir sieht. Das ist auch sehr aufschlussreich.
__

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Alt 08.01.2008, 20:29   #1934
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Andererseits könnten die Gewinne dazu genommen werden, um sich zu sanieren.

Rezession ist klar, wenn so viele Leute keine Arbeit mehr haben. Was werden die dann machen, frag ich mich? Die arbeiten ja jetzt schon für 10$, also umgerechnet 7 EUR/Std.

10 hört sich eben besser an als 7. In Frankfurt hab ich einen jungen Sicherheitstypen vom Flughafen getroffen. Mit 200 Std. bekommt er 1300 netto. 7,80/Std. Er fragt sich auch, ob er nicht auswandern soll, denn nach seiner Ausbildung zum Bürokaufmann bekommt er keine Arbeit in seinem Beruf.

In den USA hab ich keine Slums gesehen - nun, dort wo ich war, gibt es das wohl nicht. Arme Leute hab ich aber gesehen, im Bus z.B. Die alten Leute sind armseliger gekleidet als die Deutschen hier. Trotzdem hatten sie ihre Würde. Und ich hab seit langem mal Leute 40+ gesehen, die im Service arbeiten. Stewardessen und Stewards über 50! Man wird sogar von weißen Männern über 50 im BurgerKing oder sonstwo - und sie sind nicht miesepetrig sondern lustig - bedient, ein 70-Jähriger zeigt Dir die Mobile Homes und über 50-Jährige weiße Frauen stehen genauso an der Kasse von Supermärkten wie ihre 19-Jährigen schwarzen Kolleginnen.

Insgesamt kamen mir daher die USA viel sozialer vor als Deutschland - und das mag lustig für Euch klingen, aber es ist so. Um die USA total lahm zu legen, braucht es doch nur, dass die Leute sich weder Auto noch Benzin mehr leisten können. Dann geht da nichts mehr.
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Alt 08.01.2008, 20:41   #1935
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Und in Harlem sind die Schwarzen lustig am rappen...
__

1989 wurde der Sozialismus abgeschafft...nicht mehr und nicht weniger.
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Alt 08.01.2008, 20:42   #1936
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Hallo Debra,

Danke für die Schilderungen deiner aktuellen USA-Eindrücke. Deine Preisvergleiche verstehe ich nicht.

Zitat:
Marlboro (17 Stck) = 2,10 D = 4 EUR
Wie können 2,10 D = 4 EUR sein ?
__

"Das Wesen des Faschismus ist es, ein System für schützenswerter zu halten als die darin lebenden Menschen." - ADORNO

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Alt 08.01.2008, 21:31   #1937
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Zitat von zebulon Beitrag anzeigen
Hallo Debra,

Danke für die Schilderungen deiner aktuellen USA-Eindrücke. Deine Preisvergleiche verstehe ich nicht.


Wie können 2,10 D = 4 EUR sein ?
Ganz einfach: 5 Schachteln = 15 $
3 $ eine Schachtel x 0,70 EUR = 2,10 EUR

In Deutschland kostet eine Schachtel Marlboro 4 EUR.
Käse, Aufschnitt und Salat sind Luxus in USA.
Steaks nicht.
Autos sind auch kein Luxus, sondern notwendiges Übel, daher billiger. Es gibt auch keine asozialen Raser, die einen von der Straße drängen. Der Verkehr fließt, weil sich alle an das Geschwindkeitslimit halten müssen. Staus sind sehr selten. Es spielt auch keine Rolle, ob jemand ein teureres Auto hat. Alles in allem ist der Verkehr dort sozialer.
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Alt 08.01.2008, 21:33   #1938
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Zitat von Rote Socke Beitrag anzeigen
Und in Harlem sind die Schwarzen lustig am rappen...
Die Schwarzen die ich getroffen hab, waren cool. Ich hab gestaunt, wie selbstbewusst und nett die waren. Keine Spur von Frust gegen Weiße etc. Und als wir nachts durch die "Hood" spaziert sind und Weiße stehen blieben und denen die Kinnlade runterfiel, bin ich von keiner einzigen schwarzen oder mexikanischen Person belästigt oder bedroht worden.
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Alt 08.01.2008, 21:42   #1939
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Die werden auch so blöd gehalten, bis sie lachen.
Medienmässig abgeschottet von der restlichen Welt.
Die KENNEN es nicht anders.

es gibt 2 Wege:

Man gibt sich mit seiner Armut zu frieden und lächelt.
Oder man kämpft verbissn für seine Rechte.
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1989 wurde der Sozialismus abgeschafft...nicht mehr und nicht weniger.
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Alt 08.01.2008, 21:49   #1940
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Ja, da kannst Du Recht haben. Alles in allem sind die USA eher langweilig für normale Leute. Die sind zu sehr beschäftigt ihre Rechnungen zu bezahlen. Und das geht von Woche zu Woche, die denken gar nicht erst in einem Monatszeitraum oder länger (die Arbeiterschicht). Am Ende ging mir das TV Programm echt auf die Nerven. Es war jedenfalls am 2. Januar die Hölle los dort wg. der Börse und dann die ständigen Nachrichten, welche Firmen 10.000de entlassen.
Aber glaub mir, die Weißen, die ich dort kenne, denen geht es eher dreckiger als uns. Die haben keine Lebensmittelvorräte (wie man die anlegen sollte in USA ist mir schleierhaft). Dafür sind Klamotten, Häuser und Autos billiger.
Luxusvillen stehen leer - ein Zeichen für die Hypothekenkrise.
Die kleinen, niedlichen Bungalows aus den 60ern, da wohnen Leute noch. Und ein Zimmer dort kostet 600 $ = 400 EUR hier in Hamburg. Nur - die Busse sind weit weg, da brauchst Du schon ein Auto. Ab 11 Uhr abends kannst Du da die Gehsteige hochklappen. Um Dich rum, nichts als Fast-Food-Ketten und Auto-Händler (mit tausenden von Autos).

Jedenfalls wird dort auf niemandem rumgehackt, nur weil er/sie arm ist. Anders als hier im Moment. Mir kam es so vor, als ob die meisten normalen Menschen ziemlich arm sind. Wie die noch mehr verarmen sollen als ohnehin schon, weiß ich nicht. Es sei denn, 90% der Amis können sich kein Auto/Benzin mehr leisten. Dann ist es aus dort.
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Alt 08.01.2008, 23:29   #1941
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Zitat von Debra Beitrag anzeigen
Ja, da kannst Du Recht haben. Alles in allem sind die USA eher langweilig für normale Leute. Die sind zu sehr beschäftigt ihre Rechnungen zu bezahlen. Und das geht von Woche zu Woche, die denken gar nicht erst in einem Monatszeitraum oder länger (die Arbeiterschicht). Am Ende ging mir das TV Programm echt auf die Nerven. Es war jedenfalls am 2. Januar die Hölle los dort wg. der Börse und dann die ständigen Nachrichten, welche Firmen 10.000de entlassen.
Aber glaub mir, die Weißen, die ich dort kenne, denen geht es eher dreckiger als uns. Die haben keine Lebensmittelvorräte (wie man die anlegen sollte in USA ist mir schleierhaft). Dafür sind Klamotten, Häuser und Autos billiger.
Luxusvillen stehen leer - ein Zeichen für die Hypothekenkrise.
Die kleinen, niedlichen Bungalows aus den 60ern, da wohnen Leute noch. Und ein Zimmer dort kostet 600 $ = 400 EUR hier in Hamburg. Nur - die Busse sind weit weg, da brauchst Du schon ein Auto. Ab 11 Uhr abends kannst Du da die Gehsteige hochklappen. Um Dich rum, nichts als Fast-Food-Ketten und Auto-Händler (mit tausenden von Autos).

Jedenfalls wird dort auf niemandem rumgehackt, nur weil er/sie arm ist. Anders als hier im Moment. Mir kam es so vor, als ob die meisten normalen Menschen ziemlich arm sind. Wie die noch mehr verarmen sollen als ohnehin schon, weiß ich nicht. Es sei denn, 90% der Amis können sich kein Auto/Benzin mehr leisten. Dann ist es aus dort.
JAa so kenne ich das aus verschiedenen Teilen der USA auch wo wir öfters sind. Dort gibt es arm und reich --- aber kein spott sondern zusammenalt.

Das andere da denke ich da die USA schon Lange so Leben und sozusagen versklavt wurden ( ca. 20 Jahre) kennen sie es nicht anderst als laufend mit zwei JObs usw.. dafür zu sorgen ihre Rechnungen zu bezahlen und ihr Leben zu erhalten.

Auch wohnen sie sehr gemischt reich und arm bis eben auf einige slums die aber gut versteckt liegen und auch nicht überall sind.

Arizona ist auch sehr schön und dort hatten wir auch nie Probleme..

Die probleme mit belästigungen von Mexikanern gabs in Los Angeles.
__

Auch ein Tritt in das Hinterteil, ist ein Schritt nach vorn.
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Alt 09.01.2008, 09:45   #1942
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Standard Verbraucher werden nur noch für dumm gehalten!

Gestern waren wir in der Stadt --- überall hiess es laut und leuchtend:

50% - 70% - usw... Ich schlug mich durch die Geschäfte hindurch und war bitterst enttäuscht.

24,90 Euro ... Was ist das den für ein Hosenpreis?! Das waren sonst eher 19,90 Euro und nun sind die 19,90 Euro das sonderangebot!

Badeschlappen 17,90 Euro! Für so blöde Plastikdinger?!

Die billigsten GEschäfte da schaute ich mir auch die Ware intensiver an...

Jeans 10 Euro! ääähm jo aber der Jeansstoff erinnert eher an Vorhangweichstoff und nicht an die gute stabilie Jeans!

viele oberteile hatten bereits an den Nähten fehler dran, oder hingen die Fäden raus -- oder war schon ein stück aufgegangen.
Das sind Fehlerwaren die hier als Billigware angeboten werden.

Interessant wurde es oben. In den Center befinden sich zwei Schuhgeschäfte --- Deich... Und Rola... Ihr wisst welche ich meine...

Oben gab es einen neuen Laden der zweite Wahlschuhe anbot. Da ich die BEsitzerin kannte plauderte ich eine runde mit ihr.

Sie erzählte mir das die beiden Geschäfte sich zusammengetan hatten und die Waren die überschüssig liegenbleiben ( und das wird immer mehr) nun nach abschreibung oben als zweite wahl verkauft werden. DAzu kamen jede menge überschusswaren aus den USA an schuhen da die Lager wohl brechend voll seien.

Ich schaute mir das alles näher an weil die Leute kauften wie verrückt.
Die USA SChuhe --- originalpreis 85 Euro -- hier für 30 euro und die woche nochmal 50% -- also 15 Euro.

Schuhe von Sir Oliver und Esprit zwischen 25 und 40 Euro -- also die woche für 12,50 und 20 Euro.

Ballerinas und einige No Names 5 bis 10 Euro --- also die woche 2,50 bis 5 Euro....

Dann kam ich vorne hin da gab es jede menge Fehlerwaren. Unpaare (also schuhe mit zwei verschiedenen größen) und Farbunterschiede oder es fehlte eine schnalle oder oder oder....

Die verkauften sie zwischen 5 euro und 20 Euro je nachdem!

DAs Geschäft brumme und laufe sehr gut.
________________________________________________________________

Vor paar jahren noch konnte man im schlussverkauf für 10 Mark gute schuhe bekommen ---- Heute bekommt man für dasselbe geld (5 Euro) Fehlerwaren als highlight ?

Gerade vorhin sprach ich mit einem meiner Brüder, er betreibt eine Boutique.

Er erklärte mir das in den Achtziger Jahren der grosse Boom kam und man in der Bekleidungsbranche nie ohne mindestens 500% arbeitete...

In den 90 - ern flaute das ab auf 300%

Und heute kauft man chinabilligware ein damit man seine 200 bis 300% halten kann. Preisbindung von Zulieferfirmen trieben in den neunzigern viele in den Ruin. Die die es können machen sie von den Verträgen frei um nicht laufend auf den Waren sitzen zu bleiben. oder eben um wieder mehr Gewinn heraus zu holen.
__

Auch ein Tritt in das Hinterteil, ist ein Schritt nach vorn.
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Alt 09.01.2008, 10:09   #1943
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Standard Mal ein paar Gedanken und Fragen zur Inflation.

Wie ich von meinen Großeltern und in der Schule gelernt hatte war es bei der Inflation so, das dass Geld was gedruckt wiurde immer weniger wert hatte.
Es gab Millionen-Mark-Scheine. Oppa hat Omma direkt am Zechentor das Geld in die Hand gedrückt um schnell Brot zu kaufen, bevor es fürs nichts mehr gab.
Ich wollte sagen, das der Stundenlohn einige tausend bis millionen /Std. hoch war.
Warum ist es heute nicht so?
Erleben wir "nur" eine saftige Preissteigerung?
Haben wir eine "asymetrische Inflation" (Preise steigen, Löhne nicht. "Symetrische Inflation" Preise UND Löhne steigen)?

Ich denke mal, wenn der Regelsatz ALGII auf plötzlich über 700€ steigt und über einen Mindestlohn von 50-100€ geredet wird geht es erst richtig rund.

__

1989 wurde der Sozialismus abgeschafft...nicht mehr und nicht weniger.
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Alt 09.01.2008, 10:12   #1944
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Zitat von Jenie Beitrag anzeigen
Und heute kauft man chinabilligware ein damit man seine 200 bis 300% halten kann. Preisbindung von Zulieferfirmen trieben in den neunzigern viele in den Ruin. Die die es können machen sie von den Verträgen frei um nicht laufend auf den Waren sitzen zu bleiben. oder eben um wieder mehr Gewinn heraus zu holen.
Chinaware ist höchst gesundheitsschädigend.

In einem 1€ Geschäft sah ich Badeschlappen in Körben liegen, die strahlten in einem Umkreis von ca. 2 mtr. einen stechend , beißenden Geruch aus.

Dann bin mal bei einem online Kauf mit Kinderhosen auf die Nase gefallen.
3 Hosen für rd. 20 €, nicht mal sooooo billig eigentlich.
Die Hosen stanken nicht nur noch nach dem 5. Waschen nach Chemie, sondern die eine war nach dem Waschen total in den Nähten verzogen, eine weitere hatte zugenähte Taschen. Da ist einfach mal so quer über die Tasche genäht worden.

Elektrogeräte die man neu käuft, haben in den meisten Fällen nur noch eine Lebensdauer von 2 Jahren. Bisher hatte ich Glück, daß Wasserkocher, 2 Kaffeemaschinen, Staubsauger noch knapp vor den 2 Jahren Garantieablauf kaputt gingen und ich anstandslos neue Ersatzware bekam.
Geräte die ich vor längerer Zeit gekauft habe, so steht hier ein TV 15 Jahre alt, die brummen alle.
Im Auftrag meines Vermieters durfte ich mir bei Bauh. eine neue Badewannen Mischbatterie aussuchen. Ich solle mir eine teure nehmen, da die vorherige mal knapp über 2 Jahre gehalten hat. Der Verkäufer hat mir zu einem Groh.. Produkt geraten, weil er der Meinung war, daß Groh.. noch nicht in China herstellen lassen würde.

Der ganze Mist der mitlerweile abgeht kotzt einem nur noch an.
__

Niemals werde ich mich den Polit-Verbrechern u. deren Blockwarten fügen. !!
Widerstand bis zum letzten Atemzug !!!!!!!!
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Alt 09.01.2008, 11:20   #1945
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Standard Programmierter Verschleiß

Das mit dem Gestank hatte ich früher im Geschäft mit Plüschtierchen, die auch, in großen Kisten, aus China kamen. Die brauchten ewig, bis sie ausgelüftet waren. Muß ein Schädlingsbekämpfungsmittel gewesen sein, damit irgendwelches Ungeziefer nicht aus China übers Schiff nach Europa kommt. Es kann auch sein, daß das sogar EU-Vorschrift ist und u.U. erst hier im Ankunftshafen gemacht wird.

Was die Elektrogeräte angeht: Das ist dem "Geiz ist geil"-Trend geschuldet und in der Regel programmierter Verschleiß.
In der Entwicklung wird da gleich mit eingebaut, wie lange das Gerät bei normalem Gebrauch halten darf. Das Minimum wird durch die gesetzlichen Gewährleistungsfristen gesetzt,- eben diese zwei Jahre. Das Maximum setzt der Vertrieb, der nach der Zeit X entweder einen Wartungsvertrag, eine Garantieverlängerung oder ein neues Gerät verkaufen will.
Rounddancer ist offline  
Alt 09.01.2008, 12:48   #1946
zebulon
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Ich hab' mir vor einem halben Jahr über ibääh einen Billig-Bürostuhl gekauft (China-Produktion). Nach dem Auspacken roch der so stark nach Lösemitteln, dass ich den erst mal eine Woche auf den Balkon stellen musste. Er geht jetzt auch schon kaputt, die Funktionalität ist nicht mehr komplett gewährleistet. Ich hab' aber auch nicht damit gerechnet, dass das Ding länger als ein Jahr hält. Alles in Allem schlägt sich das Produkt bei meinem Gewicht noch wacker. Immerhin kann ich ihn noch benutzen.

Vor etwa zehn Jahren hatte ich mir einen wirklich teuren Bürostuhl gekauft, den ich vorher von allen Seiten inspiziert habe. Wirklich rundum robust, Alle belasteten Teile aus Massivholz. Trotzdem war er nach einem Jahr irreparabel kaputt, weil ausgerechnet das am stärksten belastete Teil, der Unterboden an dem die Fußhydraulik am eigentlichen Stuhlkörper befestigt ist, aus Presspappe war Das war mir nicht aufgefallen, weil der Bereich mit Stoff betackert war und ich keine Möglichkeit hatte das zu prüfen.

Ich weiß nicht. Man kann diese "Geiz ist Geil" Mentalität natürlich kritisch sehen, aber wenn die Einkommen sinken und man mit vorprogrammierter Altersarmut rechnen muß, dann legt man alles zurück was geht und verkneift sich so manchen Konsum. Die Produkte müssen billiger werden und die Produktion wird "verschlankt". Entlassung von Mitarbeitern oder Lohnsenkung und Qualitätsminderung. Das verringert wieder die Kaufkraft. Eine klassische Abwärtsspirale.
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"Das Wesen des Faschismus ist es, ein System für schützenswerter zu halten als die darin lebenden Menschen." - ADORNO

"Durch die Aufspaltung der Wähler in das politische Parteiensystem können wir sie dazu bringen, ihre Energie für Kämpfe aufzubrauchen, für Fragen die keinerlei Bedeutung haben." / Montagu Norman, Gouverneur der Bank of England 1920-1944.

"Der schlauste Weg,
Menschen passiv und folgsam zu halten, ist,
das Spektrum akzeptierter Meinungen strikt zu limitieren, aber innerhalb des Spektrums sehr lebhafte Debatten zu erlauben." / Noam Chomsky
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Alt 09.01.2008, 13:38   #1947
Jenie
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Zweiklassen Waren ?

Bei den chinawaren gibt es offentsichtlich die Fehlerhaften und an den Nähten schnell auseinanderfallenden und eben auch das sie riechen.

Es gibt aber auch Waren die sehr gute Qualität haben sich nicht mal beim Waschen verziehen und auch nicht so stinken....

Bei ibääh habe ich mir noch nie solche Kleidung geholt da ich hier eine Bekannte habe die das in ibääh in massen vertreibt und es ist genau die die du beschreibst.... Da sind einige drin mit diesen Drei Hosen Angeboten und das sind genau die dir dort auch die Waren einkaufen...
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Jetzt hab ich doch glatt mal nachgefragt warum viele der Waren so stinken.
Folgende antwort habe ich bekommen:

1. Bei indischer Ware vorischt -- die fallen nicht in unser EU gesetz -- also viel Synthetic...

2 Chinawaren sind nicht besprüht sondern damit sie heir so billig angeboten werden können spart man beim Transport..

die Verschiffung erfolgt meist in Kartons die nicht so schnell aufweichen im Salzwasser aber sehr Luftdurchlässig sind -- damit werden sie in Kontainer gestapelt. Ordentlich verschiffte Waren haben ihren festen Platz dort wo sie auch hingehören.

Billig verschiffte waren kommen neben den Maschienenraum und nehmen in den vier wochen den extremen Geruch des Diesel und oilgestanks der im Maschienenraum herrscht an. Daher käme der GEruch bei den billligwaren..

Diese werden oft nach dem prinzip verladen... Ich hab noch platz auf dem Schiff hinten dafür billig..

Aha... Na wenn das mal so stimmt
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Alt 09.01.2008, 14:41   #1948
Fleet
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Reden ähääm ?

Zebulooooooohn und Jenieeeee *räusper*,
der letzte Dialog hat aber wenig mit der Krise zu tun, oder?

Mich würde jetzt interessieren, wie ich am besten an das "Helikoptergeld" komme.

Wird mir meine Bank nun wieder einen Dispo einrichten, bzw. diesen aufstocken?
Bietet mir mein Vermieter plötzlich das Häuschen zum verkauf an?

Das Geld muss ja als Bares vorliegen, oder hab ich da was falsch verstanden?
 
Alt 09.01.2008, 15:01   #1949
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Zitat von Fleet Beitrag anzeigen
Zebulooooooohn und Jenieeeee *räusper*,
der letzte Dialog hat aber wenig mit der Krise zu tun, oder?

Mich würde jetzt interessieren, wie ich am besten an das "Helikoptergeld" komme.

Wird mir meine Bank nun wieder einen Dispo einrichten, bzw. diesen aufstocken?
Bietet mir mein Vermieter plötzlich das Häuschen zum verkauf an?

Das Geld muss ja als Bares vorliegen, oder hab ich da was falsch verstanden?
Fleet das gehört doch auch dazu wie siehts real vor der Haustüre aus mit der Wirtschaft die ja so hoch aufschwingt....

Die Kreditkrise macht sich schliesslich auch in der realen Wirtschaft bemerkbar

Hindert doch nicht daran deine dipso fragen weiter auch zu stellen...

aber ok das thema stinkende chinawaren hätte man nicht so ausweiten müssen also zum Thema zurück
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Alt 09.01.2008, 15:03   #1950
zebulon
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Zitat:
Zebulooooooohn und Jenieeeee *räusper*,
der letzte Dialog hat aber wenig mit der Krise zu tun, oder?
Du hast natürlich völlig recht, Fleet.

Zitat:
Mich würde jetzt interessieren, wie ich am besten an das "Helikoptergeld" komme.
Gut so, immer schön zielorientiert denken.

Ich denke mal, dass der Abwurf dieses Geldes zunächst mal in den USA stattfindet, bevor bei uns später auch nachgezogen wird.

Die beste und sinnvollste Methode, dieses Helikoptergeld unter die Leute zu bringen wäre natürlich ein bedingungsloses Grundeinkommen. Da unserer politischen "Eliten" aber sicherlich ungern zugeben, dass ihre neoliberalen Vorstellungen gescheitert sind, wird es wohl darauf hinauslaufen, dass das Geld ähnlich den Kamellen beim Fasching unter die Leute geworfen wird und es dann vom Zufall abhängt, ob man davon was abbekommt oder nicht und wenn ja, wieviel das dann sein wird. Wo kämen wir den auch hin, wenn nach diesem Jahrzehnt des sich stetig verschlimmernden Chaos plötzlich für jederman berechenbare Bedingungen einkehren würden.

Ein guter Gärtner gießt ja auch nicht regelmäßig die Blumenbeete, sondern nur sporadisch und bindet sich darüberhinaus beim Gießen die Augen zu, damit ein gewisses Zufallselement in die sonst zu gleichmäßigen Blumenstände für ein natürliches und organisches Aussehen sorgen. Die vielen kleinen verkrüppelten und vertrockneten Pflanzen zwischen den paar Riesengewächsen lassen gleich die unbarmherzige Hand darwinistischer Ausleseprinzipien erkennen, und das erfreut das Auge des eigenen Elitenachwuchses.
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