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Alt 07.11.2007, 10:02   #1251
wolliohne
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wolliohne Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Standard Köhler der Ex Kassierer

http://fr-online.de/in_und_ausland/p...em_cnt=1239195
__

"10 Jahre Unrechtsregime Bundesrepublik
Deutschland"
Im Namen der BRD-Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit Nebenwirkung Tot

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar.
wolliohne ist offline  
Alt 07.11.2007, 11:49   #1252
Schmarasit
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Eur 1,4671 $, Gold 840,90 $ scheint als ob die grünen FED Scheinchen noch dieses Jahr zum Monopoly Geld und Feueranzünder werden, was passiert da ? ist schon unheimlich das Tempo
 
Alt 07.11.2007, 12:31   #1253
zebulon
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zebulon
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Standard Das „Eine-Billion-Dollar-Problem“

HANDELSBLATT, Mittwoch, 7. November 2007, 09:19 Uhr
Das „Eine-Billion-Dollar-Problem“

Von Torsten Riecke und Michael Maisch
Das Ende der weltweiten Bankenkrise ist nicht absehbar: Neben Merrill Lynch und Citigroup steht in den USA jetzt auch Morgan Stanley im Blickpunkt. Analysten rechnen mit Abschreibungen der Investmentbank bis zu sechs Milliarden Dollar. Doch die Krise könnte noch viel weitere Kreise ziehen.

weiterlesen..

In Wirklichkeit sind es aber 1,5 Billionen $. Zumindest habe ich diese Zahl schon vor Monaten in bestimmten Quellen gefunden. Jetzt erscheint es in den Mainstream-Medien. Mich erschreckt die Konsequenz mit der diese Vorhersagen Stück für Stück eintreten. Deswegen halte ich den Eintritt bestimmter anderer Vorhersagen, betreffs Systemkollaps, auch für immer wahrscheinlicher.

Heute sollte man sich mal die Börsennachrichten im N-TV anschauen.
__

"Das Wesen des Faschismus ist es, ein System für schützenswerter zu halten als die darin lebenden Menschen." - ADORNO

"Durch die Aufspaltung der Wähler in das politische Parteiensystem können wir sie dazu bringen, ihre Energie für Kämpfe aufzubrauchen, für Fragen die keinerlei Bedeutung haben." / Montagu Norman, Gouverneur der Bank of England 1920-1944.

"Der schlauste Weg,
Menschen passiv und folgsam zu halten, ist,
das Spektrum akzeptierter Meinungen strikt zu limitieren, aber innerhalb des Spektrums sehr lebhafte Debatten zu erlauben." / Noam Chomsky
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Alt 07.11.2007, 12:52   #1254
Fleet
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Das Gold über 850 als Marke und diese beim DAX bei 7.800.
Der Dax zeichtnete heute früh deutlich unter den 7800, etwa bei 7750 und ich habe gelesen, das dies wohl eine ernste kritische Marke sei.

Mir fällt es schwer, bzw. es gelingt mir gar nicht, diese Zusammenhänge wirklich zu begreifen.

Vielleicht sollte jemand wirklich Erfahrener nochmals kurz abreißen, wo die "Bombe" einschlägt und welche direkten Folgen für uns "Arme" Abhängige eintreffen.

Eine wirkliche Vorsorge im Sinne von (Über)lebensmitteln gelingt unsereins ja nur für eine sehr kurze Zeit.
Was aber kann ich tun, ganz besonders um Kinder zu schützen, worauf muss ich mich/uns einstellen. Was tun, wenn die Anarchie und Plünderung losgeht?
 
Alt 07.11.2007, 13:41   #1255
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Vanzella
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Zitat von Fleet Beitrag anzeigen

Mir fällt es schwer, bzw. es gelingt mir gar nicht, diese Zusammenhänge wirklich zu begreifen.

Vielleicht sollte jemand wirklich Erfahrener nochmals kurz abreißen, wo die "Bombe" einschlägt und welche direkten Folgen für uns "Arme" Abhängige eintreffen.

Eine wirkliche Vorsorge im Sinne von (Über)lebensmitteln gelingt unsereins ja nur für eine sehr kurze Zeit.
Was aber kann ich tun, ganz besonders um Kinder zu schützen, worauf muss ich mich/uns einstellen. Was tun, wenn die Anarchie und Plünderung losgeht?
Fleet:

Das Ganze ist für uns Normalos auch verdammt schwer zu begreifen, ging mir auch so.

Die "Bombe" wird (finanziell) weltweit spürbar sein, man vermutet als nächsten Einbruch GM (General Motors). Der heutige Goldpreis ist seit Börsenbeginn besorgniserregend hoch. Mal sehen, was passiert, wenn die Ami-Börse öffnet (14.00 Uhr). Weiter oben im Thread wurde auch schon auf China verwiesen (Rückzug aus dem Dollar).

Der Einzelne (ich rede von uns kleinen Leuten) kann sich nicht nennenswert schützen. Wenn wir soweit sind, dass wir nicht mehr unsere paar Pfennige abheben können, dann werden wohl Plünderungen die direkte Folge sein, leider.

Aber frei nach F(M)erkel: Der Aufschwung ist da ..... hurra.

Volksverarsche ohne Ende, Punkt.
Vanzella ist offline  
Alt 07.11.2007, 14:40   #1256
Debra
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Debra
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http://n-tv.de/874443.html

Ich glaub der $ ist schon heute abend auf 1,50. Ich sach ja, ich hab immer die Arschkarte.
Debra ist offline  
Alt 07.11.2007, 15:58   #1257
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sickness
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a pros pos china:

http://politblog.net/wirtschaft/chin...den-dollar.htm
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Alt 07.11.2007, 16:02   #1258
morpheus7771
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Zitat von Vanzella Beitrag anzeigen
Fleet:

Das Ganze ist für uns Normalos auch verdammt schwer zu begreifen, ging mir auch so.

Die "Bombe" wird (finanziell) weltweit spürbar sein, man vermutet als nächsten Einbruch GM (General Motors). Der heutige Goldpreis ist seit Börsenbeginn besorgniserregend hoch. Mal sehen, was passiert, wenn die Ami-Börse öffnet (14.00 Uhr). Weiter oben im Thread wurde auch schon auf China verwiesen (Rückzug aus dem Dollar).

Der Einzelne (ich rede von uns kleinen Leuten) kann sich nicht nennenswert schützen. Wenn wir soweit sind, dass wir nicht mehr unsere paar Pfennige abheben können, dann werden wohl Plünderungen die direkte Folge sein, leider.

Aber frei nach F(M)erkel: Der Aufschwung ist da ..... hurra.

Volksverarsche ohne Ende, Punkt.
Geh mal auf die ersten Seiten zurück,
da hat es zebulon super beschrieben!

Anschließend wirst Du viel mehr verstehen.
Dank nochmal an zebulon für diesen tollen Beitrag!

Ansonsten kennt Ihr ja meine Meinung zu diesem Thema.

Wenn mal so viele Antworten bei "Abwehr von Behördenwillkür" oder ähnlichem zustande kommen würden...
Aber gut, wir haben offensichtlich andere Probleme.

In diesem Sinne
frohes schaffen
morph
 
Alt 07.11.2007, 16:07   #1259
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commie
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Zitat:
Die USA, ENGLAND (und EU) werden natürlich nur rein zuflällig als böse Baby-Kinder-Frauen mordende und folternde Faschisten aufgebaut sowie in allen Medien verkauft, um später wieder mal von den guten Kommunisten besiegt zu werden.

Wat `n Schweinepriester.


Zitat:
Jedoch damals wollte man keine Depression riskieren, sondern hat mit 9/11, Kriegen und Niedrigstzinsen noch einmal eine Reflation gemacht - damit alles beim Alten bleibt.

Na sieh mal einer an, der denkt ja gar nicht konspirativ ;)


Zitat:
irgendwann ist vorbei mit pumpen dann heisst es Deflation oder Hyperinflation und dann ist aus mit lustig das dauert keine 12 Monate mehr, aber hoffentlich täusche ich mich, nur daran fehlt mir der Glaube.

Wenn ihr macht fragt, macht ihr euch alle in den höchsten Tönen lächerlich. Eine Krise, wie gesagt, findet durchaus statt, die der Finanzmärkte - langfristige Auswirkungen wird es jedoch nicht geben. Sicher, einige verlieren in dieser Krise viel Geld, aber das ist im Kapitalismus ja nichts neues. Ganz besonders amüsant sind die Befürchtungen einiger, kein Geld mehr abheben zu können, daß Anarchie ausbrechen könnten, die Banken kein Geld mehr auszahlen können... völlig übertriebene und realitätsferne Phantasereien, ausgelöst durch zuviel schlechte Hartgeldsekten-Literatur!

Eine Deflation wäre doch eine gute Sache... wird das Geld endlich mal MEHR wert ;)
__

Mitglied in der geheimen DKP-Militärorganisation (aber bitte nicht weitersagen, sonst scheitert die Revolution)!


„Diese Verhältnisse sind nicht die von Individuum zu Individuum, sondern die von Arbeiter zu Kapitalist... streicht diese Verhältnisse, und ihr habt die ganze Gesellschaft aufgehoben.“

(Karl Marx, "Das Elend der Philosophie")
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Alt 07.11.2007, 16:42   #1260
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Also ich weiß nicht, bis zu Plünderungen vergeht wohl noch eine Zeit, wenn es denn tatsächlich soweit kommen sollte. So eine Krise läuft in verschiedenen Phasen ab.

Ich würde mir beim Eichelburg mal die PDF's durchlesen, da gibt es einige Szenarien, Deflation und/oder Inflation.

Wir wissen natürlich nicht was genau kommt, weil das auch davon abhängt, wie die EZB nun reagieren wird, wenn es zu galloppierenden Flucht aus dem Dollar kommt. Die weltweite EURO-Nachfrage kann ja nur durch Inflationierung befriedigt werden. Würde die EZB zum Beispiel die Geldmenge nicht aufblasen, dann würde der Euro immer mehr Wert (Deflation). Das wäre aber für die Wirtschaft (und für alle armen Schlucker) eine Katastrophe.

Die Insider gehen eigentlich eher von diesem Hyperinflationsszenario aus. Rasche Geldentwertung durch Geld drucken. Das könnte dann theoretisch zu einer Situation, wo das Vertrauen in den Euro so absackt, dass der Handel dann keine Euro mehr annimmt, so ähnlich wie Gisela Bündchen jetzt ihre Gagen auch schon nicht mehr in Dollar haben will. Davor gibt es dann Hamsterkäufe. Schnell weg mit dem Geld, solange es noch was Wert ist.

Schade, das Rotkäppchen das Forum verlassen hat (oder vergrault wurde). Ich glaube die hatte nämlich Erfahrung mit der Argentinien-Krise. Das kann man hier in dem Thread bzw. in dem Vorsorge-Thread auch nachlesen. Da sieht man, wie so eine Krise ablaufen kann. Wenn es hier so kommen würde, dann wäre die Krise allerdings weltweit würde ich sagen.

Ich denke mal, das man genau beobachten sollte, wo die EZB das hinsteuert (wenn sie das überhaupt kann)

@Commie: Deine "Argumente" sind etwas dünn. Ich denke auch, dass so eine drastische Abwertung der Weltleitwährung eine Sache ist, über die man sich ruhig sorgen machen kann. Mir ist es auch egal, ob ich in deinen Augen lächerlich bin. Das bist DU für mich auch.
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Alt 07.11.2007, 17:23   #1261
Jenie
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Wie das entwickelt kann man natürlich nur bedingt kontrollieren und zu steuern versuchen. Das gelingt aber immer weniger und im grund auch garnicht mehr.

Meine meinung ist nach wie vor ..... was genau kommt weis niemand.

Aber jeder kluge mensch rechnet aus vorsorge mit dem schlimmsten und sorgt lieber vor. Also mit sicherheit auch die Politiker.
Gleichzeitig werden die Regierenden der Welt alles dran setzen das dies nicht der FAll wird.

Ich bin überzeugt davon das unsere Regierung schon lange vorsorgt und deshalb auch deutschland über die Tafeln bereits in eine Art Suppenküche verwandelt hat... Lieber das Volk langsam daran gewöhnt als ein krawall von heute auf morgen. Das der schlimmste fall eintritt hofft keiner, aber wie heisst es immer so schön?

Vorsicht ist die Mutter der Porzelankiste und Vorsorge ist besser als Nachsorge...
__

Auch ein Tritt in das Hinterteil, ist ein Schritt nach vorn.
Jenie ist offline  
Alt 07.11.2007, 18:58   #1262
Fleet
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Danke für eure Antworten.
Eben gerade wegen Hartgeldszenarien bin ich so verunsichert. Klar, die wollen ihr Gold "veredeln" und deshalb ist jedes Argument und Szenario recht, was zur Flucht ins harte Metall dient.

Ich denke die Meinungen in diesem Thread sind vielfältig und zum Teil auch emotionslos genug, dass man sich aus dem Gesamten einen Ansatz von "es stimmt" bilden kann.

Weiter so und halte uns jeder der kann mit glaubhaften Infos auf dem Laufenden.
 
Alt 07.11.2007, 19:21   #1263
Debra
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Debra
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Hallo,

hab gerade eben mein Konto - bis auf das Geld was für Miete und Strom etc. draufbleiben muss, leergeräumt. Sicher ist sicher. Wie Jenie denke auch ich, die Tafeln werden benutzt werden, um Lebensmittel zu verteilen. Falls es kracht, wird es so sein wie in Argentinien. Die Börsen und Banken haben geschlossen. Die Supermärkte werden auch geschlossen und von Polizei bewacht. Da werde ich aber sehr glücklich sein, wenn ich nicht 5 Std. in einer Menschenmasse stehen muss, um gegen Lebensmittelkarten was zu essen zu kriegen! Das artet womöglich so aus, wie in Berlin, als die sich wegen den Schnäppchen geschlagen haben und die Polizei kommen musste.
Besonders gefährdet sind wir hier in der Großstadt. Ich denke, Leute auf dem Land brauchen sich nicht so viel Sorgen zu machen, wenn sie Vorräte haben. Wahrscheinlich werden alle die Geld vom Staat bekommen, nichts mehr bekommen. Wie in Rußland. Die Hartzis werden wohl alle zur Tafel geschickt werden, die Beamten in "Naturalien" bezahlt.
Und falls jemand in Deine Wohnung eindringt, rechne lieber nicht damit, dass die Polizei kommt!
Debra ist offline  
Alt 07.11.2007, 19:33   #1264
Debra
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Zitat von commie Beitrag anzeigen
Eine Krise, wie gesagt, findet durchaus statt, die der Finanzmärkte - langfristige Auswirkungen wird es jedoch nicht geben. Sicher, einige verlieren in dieser Krise viel Geld, aber das ist im Kapitalismus ja nichts neues. Ganz besonders amüsant sind die Befürchtungen einiger, kein Geld mehr abheben zu können, daß Anarchie ausbrechen könnten, die Banken kein Geld mehr auszahlen können... völlig übertriebene und realitätsferne Phantasereien, ausgelöst durch zuviel schlechte Hartgeldsekten-Literatur!
Du irrst Dich. Es geht nicht nur um einige, die "viel" Geld verlieren. Du suggerierst, dass das sowieso nur Geld-Leute sind. Aber es sind die Armen, die am meisten leiden werden. Eine Deflation bringt Arbeitslosigkeit so weit ich weiß. Ich habe heute das Wohnungsangebot in Florida studiert und hab jede Menge Anzeigen gefunden, wo Leute versuchen, ihre Hypothek loszuwerden und sogar anbieten, derjenige könne die ersten drei Monate umsonst dort wohnen. Manche sagen auch, es spiele keine Rolle, ob guter oder schlechter Kredit, sie könnten helfen, wieder andere posten für "Freunde", die wegen steigender Zinsen die Raten nicht mehr tilgen können und ganz ganz schnell verkaufen müssen.
Meintest Du diese mit den "einigen, die in der Krise Geld verlieren werden"?

Manche Verkäufer bieten sogar an, dass sie selber das Darlehen geben. Also Mietkauf sozusagen. Aber ich denke, die Amis werden das mit Fassung tragen, weil sie es gewohnt sind, dass jeder jederzeit alles verlieren kann. Die werden sich schon berappeln. Für mich ist der $Kurs insoweit gut, als das ich nun günstig ein Mobile Home kaufen könnte (4000 EUR, was ist das schon für ein komplettes Zuhause mit voller Einrichtung?). Die billigsten Angebote sind aber leider für Leute ab 55. Und das sind die schönsten Mobil Homes, weil die noch aus den 60er und 70er sind. Schön gepflegt und wie bei "Flipper". Es gibt zwar auch Parks für alle Altersstufen, aber die sind seltener, teurer und die Mobile Homes sind auch größer und somit teurer.
Jedenfalls sieht es dort schlecht aus mit den Häusern. Gerade in Florida war ein Boom, die Häuserpreise in manchen Gegenden sind um 300% oder mehr gestiegen in den letzten Jahren. Daher haben alle geglaubt, sie könnten auch so ein Geschäft machen und haben dort gekauft. Nun wollen sie es verzweifelt loswerden.

Jobmäßig sieht es aber gut aus dort, eigentlich bekommt man für jeden HiWi-Job 10$ (okay, wären dann ja 7 EUR). Nur im Gastro-Service gibt's weniger und manche Office-Jobs, auch nur 8$.

Hier ist noch ein interessanter Link. Da frage ich mich, arbeiten die jetzt mit gefälschten Zahlen?

http://www.n-tv.de/876440.html
Debra ist offline  
Alt 07.11.2007, 20:32   #1265
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commie
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Zitat:
Klar, die wollen ihr Gold "veredeln" und deshalb ist jedes Argument und Szenario recht, was zur Flucht ins harte Metall dient.

Vor allem sei auf die Gefahr, jetzt in Gold zu investieren, hingewiesen; falls der Goldkurs schnell abstürzt, was durchaus möglich ist, kann auch viel Geld kaputt sein... vorausgesetzt natürlich, es kommt NICHT zum Megacrash und super System-Kollaps, der alles kaputtmacht ;)


Zitat:
Falls es kracht, wird es so sein wie in Argentinien. Die Börsen und Banken haben geschlossen. Die Supermärkte werden auch geschlossen und von Polizei bewacht. Da werde ich aber sehr glücklich sein, wenn ich nicht 5 Std. in einer Menschenmasse stehen muss, um gegen Lebensmittelkarten was zu essen zu kriegen! Das artet womöglich so aus, wie in Berlin, als die sich wegen den Schnäppchen geschlagen haben und die Polizei kommen musste.

Du spielst auf die Krise in Argentinien durch die IWF an? Wenn ja: Argentinien ist EIN Land, wir sprechen hier aber von der Weltwirtschaft. Im Kapitalismus gehen ständig Länder komplett den Bach runter, praktisch alle afrikanischen zum Beispiel. Das ist nichts ungewöhnliches; es kommt natürlich aufs Land an: Bei Argentinien waren die Auswirkungen sehr begrenzt, da wirtschaftlich unbedeutung - eine starke Rezession in den USA oder gar ein Wirtschaftskollaps in den USA würde die Weltkonjunktur hingegen ungeheuer schwer treffen, insbesondere die chinesische, die durch ihre Exporte, die zum allergrößten Teil in die USA fließen, von den USA abhängig ist und praktisch an die USA gebunden ist - gehen die USA unter, reißen sie China mit, die Weltkonjunktur selbst wird natürlich auch massiven Schaden nehmen.

Betrachtet man die gegenwärtige Schwäche des US-Dollars, könnte man es schon mit der Angst zu tun bekommen. Jedoch scheint die Lage in den USA auf dem Arbeitsmarkt stabil zu sein; und selbst im Falle des "worst case", also dem allerschlimmsten möglichen Szenarios, also dem massiven Crash, wäre keineswegs zwangsläufig das Geld wertlos und alles geht vor die Hunde. Wer Sicherheit will, sollte im Moment halt nicht in China oder in den USA in Aktien investieren und sein Geld bei einer deutschen Bank deponieren (zwecks Einlagensicherung)...


Zitat:
Ich habe heute das Wohnungsangebot in Florida studiert und hab jede Menge Anzeigen gefunden, wo Leute versuchen, ihre Hypothek loszuwerden und sogar anbieten, derjenige könne die ersten drei Monate umsonst dort wohnen. Manche sagen auch, es spiele keine Rolle, ob guter oder schlechter Kredit, sie könnten helfen, wieder andere posten für "Freunde", die wegen steigender Zinsen die Raten nicht mehr tilgen können und ganz ganz schnell verkaufen müssen.
Meintest Du diese mit den "einigen, die in der Krise Geld verlieren werden"?

Was du ansprichst, sind Leute, die die durch die steigenden Zinsen inzwischen zu hohen Raten für ihr Haus nicht mehr begleichen können. Diese haben mit dem Hausbau bzw. dem Immobilienerwerb begonnen, als die Zinsen in den USA niedrig waren - inzwischen sind sie drastisch gestiegen, und sehr viele Leute können ihre Raten für ihre durch den Kapitalmarkt finanzierten Kredite nicht mehr finanzieren konnten. Der Witz ist, daß schon vor Jahren vorausgesagt wurde, daß diese Blase irgendwann platzen würde, trotzdem wurde den spekulativen Umtrieben kein Riegel vorgeschoben - nun zahlen amerikanische Proletarier und Großbanken den Preis dafür. Daß System interessiert sich natürlich nicht für die Menschen, aber daß nun am Finanzmarkt eine Krise entsteht, daß muß natürlich verhindert werden, dafür werden schon mal von der EZB 200 Millionen Euro über Nacht locker gemacht und in den Kapitalmarkt gepumpt, um einen Zusammenbruch des Systems zu verhindern - wo es doch sonst immer heißt, das für eine Erhöhung der Sozialleistungen kein Geld da ist... da sieht man mal, was in diesem System Priorität hat.
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Alt 07.11.2007, 20:41   #1266
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Zitat von zebulon Beitrag anzeigen


Wir wissen natürlich nicht was genau kommt, weil das auch davon abhängt, wie die EZB nun reagieren wird, wenn es zu galloppierenden Flucht aus dem Dollar kommt. Die weltweite EURO-Nachfrage kann ja nur durch Inflationierung befriedigt werden. Würde die EZB zum Beispiel die Geldmenge nicht aufblasen, dann würde der Euro immer mehr Wert (Deflation). Das wäre aber für die Wirtschaft (und für alle armen Schlucker) eine Katastrophe.



Schade, das Rotkäppchen das Forum verlassen hat (oder vergrault wurde). Ich glaube die hatte nämlich Erfahrung mit der Argentinien-Krise. Das kann man hier in dem Thread bzw. in dem Vorsorge-Thread auch nachlesen. Da sieht man, wie so eine Krise ablaufen kann. Wenn es hier so kommen würde, dann wäre die Krise allerdings weltweit würde ich sagen.

Dass Rotkäppchen fehlinterpretiert und gesperrt wurde, ist mehr als nur als schade. Sie hätte uns mit ihren Infos über Argentinien weiter "die Augen öffnen" können.

@ commie

Immer hübsch aufpassen und direkt am 1. die Almosen abheben.

Wenn am nächsten 1. noch was überwiesen werden sollte. Dir scheint berechtigerterweise "der Stift" zu gehen ober bist du Ignorant anlässlich der Fakten??? Du scheinst "informationsresistent".
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Alt 07.11.2007, 20:48   #1267
Jenie
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Gold 834,20 1,4%

EUR 1,4667 0,7%
DAX 7.799,62 -0,3%
das pendelt heute immer knapp davor rauf und runter.... auf lange sicht wird der Japaner das rennen gewinnen und somit der osten gegen den westen.
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Jenie ist offline  
Alt 07.11.2007, 21:13   #1268
Debra
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Jedenfalls, wenn ich meine "Altersvorsorge" in Gold angelegt hätte, wie Rotkäppchen mir empfahl, dann hätte ich jetzt schon 100 EUR mehr! Innerhalb von nur 4 oder 3 Wochen!

Und commie: Ich weiß nichts von einer Sekte. Ist Eichelburg ne Sekte?
Debra ist offline  
Alt 07.11.2007, 21:20   #1269
Debra
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Zitat von commie Beitrag anzeigen
Wer Sicherheit will, sollte im Moment halt nicht in China oder in den USA in Aktien investieren und sein Geld bei einer deutschen Bank deponieren (zwecks Einlagensicherung)...
Wer von uns kann schon in Aktien investieren? Unsere Banken jedenfalls locken mit ziemlich hohen Zinsen für Tagesgeld. Das signalisiert, dass sie Geld brauchen. An jeder Ecke. Aber offenbar investieren die Leute mit Geld lieber in Gold und Rohstoffe, was ja auch ein Grund sein kann, warum alles teurer wird.

Auch mit der Inflation, so wie Rotkäppchen das beschrieben hat, helfen dann die Betriebe noch mit, dass die Inflation immer schneller vonstatten geht, wenn sie heute die Preise für übermorgen höher kalkulieren.

Außerdem widersprichst Du Dir. Einerseits sagst Du, dass es schlimm wäre, weil der US$ die Weltwirtschaft beeinflusst und dass einem Angst und Bange werden kann, andererseits glaubst Du nicht, dass unser Geld wertlos wird. Dabei erleben wir das doch tagtäglich.

Ach ja, da waren auch noch so Job-Angebote, wo Leute Babysitter gesucht haben. Da stand dabei, nur aus der näheren Umgehung und: "bei den steigenden Benzinpreisen kann ich für die paar Std. wirklich nicht so viel Geld für Benzin ausgeben, was jemand braucht, der durch die ganze Stadt fahren muss."

Also mir wird bei diesem $Kurs angst und bange. Schön für mich, wenn ich somit billiger ein Mobile Home kaufen kann, aber warum soll ich eins kaufen, wenn ich dort für umgerechnet 7 EUR arbeiten muss? Und wenn das alles stimmt, was Eichelburg sagt, dann wird es für die US ja besonders schlimm.
Debra ist offline  
Alt 07.11.2007, 21:49   #1270
zebulon
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Ich hab' einen Post von Commie übersehen.

@Commie: was du schreibst klingt ganz vernünftig, aber.

Zitat:
dafür werden schon mal von der EZB 200 Millionen Euro über Nacht locker gemacht und in den Kapitalmarkt gepumpt, um einen Zusammenbruch des Systems zu verhindern
Die 200 Millionen Euro sind im Vergleich zu den Summen um die es bei der Kreditkrise geht (1-1,5 Billonen$), weniger als ein Tropfen auf den heißen Stein.

Bei einer Maßenflucht in den Euro die der Dollarverfall auslöst muss massivst inflationiert werden. So eine Summe sind dann Peanuts.

Zitat:
Jedoch scheint die Lage in den USA auf dem Arbeitsmarkt stabil zu sein;
Wir sehen ja schon, wie bei uns Erwerbslosenzahlen, Inflationsdaten und Warenkorb-Berechnungen getürkt werden. Wieso sollte man dann die Zahlen der Amerikaner glauben, mal abgesehen davon, dass da gelogen wird, sobald jemand den Mund aufmacht (Massenvernichtungsmittel im Irak, Anleiheprodukte)
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Alt 07.11.2007, 21:53   #1271
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Ja, und ich erinnere noch genügend Sprüche von älteren Leuten, die immer sagten: "Ich traue keiner Bank!" Und warum sollte das, angesichts unserer Verschuldung, was in Argentinien passiert ist, hier nicht auch passieren können? - Ich hab in 2001 mit ner Argentinierin gesprochen auf einem Forum und die war wirklich stinksauer auf die USA.

Früher hat auch niemand geglaubt, dass die Mauer jemals fallen wird und bestimmt hätte jeder Leute für verrückt erklärt, die vor 2001 vor einem verheerenden Anschlag auf New York gewarnt hatten. Und dann saßen wir alle vorm Fernseher und es war Realität.
Debra ist offline  
Alt 07.11.2007, 22:33   #1272
Jenie
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Jenie
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„Amerika steht vor einem Scherbenhaufen“



Krise in Pakistan, Chaos im Irak, iranische Drohungen gegen Israel: Die Lage im Nahen und Mittleren Osten ist instabiler denn je. Damit rückt das US-Konzept einer neuen Weltordnung in weite Ferne.
Von FOCUS-Online-Redakteur Dietmar Neuerer








George W. Bush


US-Präsident George W. Bush hatte einst große Pläne mit dem Nahen Osten: Im November 2003, wenige Monate nach Beginn der US-Invasion in den Irak, zeichnete er sein Bild einer demokratisierten Golfregion."Die Demokratie im Irak wird siegen, und ihr Erfolg wird von Damaskus bis Teheran die Botschaft verbreiten, dass Freiheit künftig in jedem Land möglich ist“, versprach er damals vollmundig. Bush sah die islamische Welt an einem Wendepunkt angekommen – hin zum Guten. Doch das Gegenteil ist wahr geworden.
Ob Irak, Iran oder Afghanistan – der Nahe und Mittlere Osten ist nicht demokratischer und friedlicher geworden, er bleibt ein Pulverfass. Jüngstes Beispiel ist die Entwicklung in Pakistan. Die Demokratie ist dort nichts mehr wert, seit Präsident Pervez Musharraf die Verfassung außer Kraft setzte und seine Kritiker in Gewahrsam nehmen ließ. Da nützt auch die Mahnung des US-Präsidenten nichts, Musharraf möge zum status quo ante einer Demokratie nach amerikanischem Gusto zurückehren.

quelle - weiterlesen?



Hier zwei unterschiedliche Usermeinungen.....


Schöne neue Weltordnung
Wenn hier genügend Platz waere, haette ich das Gedicht des irakischen Kindes zitiert, das bei einem Bombenangriff der Amis beide Beine verloren hat. Das haette jeden anderen Kommentar erübrigt. Jedenfalls ist es höchst bedauerlich, dass die Sache diese Wende genommen hat, obwohl es vorauszusehen war. Früher hiess das einzige Unglück Saddam, heute sind alle unglüklich, die Araber -u.zw. Schiiten wie Sunniten auch-, die Turkmenen ...und es bleiben nur die Kurden, die man als glücklich einschaetzt, aber dieses Glück wird auch nicht von dauer sein, denn bald bricht die Katastrophe von Kirkuk über sie herein: Die Araber fallen über sie her, die Nachbarstaaten werden nicht untaetig zuschauen..und eines Tages ziehen die Amis ab, die Kurden ihrem Schicksal überlassend. Ein Giga-Pulverfass

Kein Amerika-Hass
Amerika hat -und niemand kann dies leugnen - die Welt vor Thyrannei gerettet und zwar mehrmals. Amerika hat mit dem Faschismus aufgeraeumt und auch den Bolschewismus zu Fall gebracht. Fehler wurden begangen zB wie der Mc Cartismus nach dem II.Weltkrieg, dann der Vietnam-Krieg, die gönnerhafte Unterstützung der Taliban in Afghanistan und schliesslich Irak, das man zwar Herrn Bush in die Schuhe schiebt - aber ist das nicht die Politik der nunmehr unkontrollierbar gewordenen Macht, die über saemtliche Ressourcen der Welt verfügen möchte? Hass kann höchstens gegen diesen Machthunger bestehen, aber das Wort Hass ist derart haesslich, dass man am besten davon Abstand nehmen sollte. Wir alle wollen eine bessere Welt ohne Hass und Hader. Darum geht es.
__

Auch ein Tritt in das Hinterteil, ist ein Schritt nach vorn.
Jenie ist offline  
Alt 08.11.2007, 09:50   #1273
morpheus7771
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Standard Alter udz thread - Die Macht des Geldes

Udo hat Folgendes geschrieben:
Würde die Abschaffung des Geldes die Probleme lösen?

Es kommt darauf an, welches Problem gelöst werden soll. Mit der Abschaffung des Geldes entstehen neue Probleme. Ich könnte auch fragen, ob die Abschaffung des Staates die Probleme lösen würde. Wenn Geld abgeschafft wird, muß der Mensch in der Lage sein, nur soviel für sich zu benutzen, wie er tatsächlich braucht. Also ist eine Frage die Antwort (auch bei der Abschaffung des Staates): Ist der Mensch in der Lage, unter solchen Bedingungen zu leben?


ferdelb
Hi Jörg,
da ich betriebs- und volkswirtschaftlich eher ein Laie/Greenhorn bin, mache ich jetzt womöglich in meinen Erklärungen jede Menge Fehler. Aber ich riskiere dies, wenn ich später Deinen Beitrag kommentiere.
Da steckt viel drin.
Gerade weil ich ein Laie bin, fehlt mir etwas, das man Betriebsblindheit nennt. Deshalb fallen meine Kommentare auch ganz anders aus und öffnen vielleicht einen anderen Blick....selbst dann, wenn er falsch wäre.

Also dann später....sobald ich Zeit habe.

MfG
ferdelb

Iovalis hat folgendes geschrieben
Hi Ferdel,

eines habe ich in meinem bisherigen Leben sehr gut gelernt: indem ich etwas zu vermitteln versuche (und gerade an Laien/Greenhorns) teste ich mein eigenes Wissen und revidiere es noch einmal.
Im Prinzip lerne ich durch meine Lehre selbst hinzu.
Was Betriebs-/Volkswirtschaft angeht, habe ich auch nur mein Allgemeinwissen.

Jeglicher Kommentar, jede Frage und jeder Sachbezug ist (zumidest) mir willkommen.
Auch ich wachse an den Antworten und komme auf neue Ideen.
Für mich gibt es kein "richtig" oder "falsch"; jeder hat von seinem Standpunkt aus recht, denn sein Wissen, seine Erfahrung und seine Erlebnisse brachten denjenigen zu seinem jeweiligen Standpunkt. Nur in der Diskussion (die Grundidee der Demokratie) kann überprüft werden, ob jemand im "recht" ist oder "falsch" liegt.
Für sich allein betrachtet, hat jeder recht.

Also, keine Scheu (ich bin nicht Gott, der alles weiß und selbst Gott würde ich um ein paar Antworten bitten),

Jörg (Drescher)



Es läuft darauf hinaus, dass ich beim Metzger 1kg einer „homogenen Schwein-Qualität X“ erwerbe. Und worin liegt nun der Wert? (ich bin mal gespannt ob, einer drauf kommt)

Kämpfen (feilschen) drei Leute um ein Schwein, so wird die Sau plötzlich teuerer. Das verstehe wer will, denn am Schwein hat sich rein gar -ich schwöre- wirklich nichts verändert. Na gut, es ist vielleicht zwei Stunden älter geworden. Gibt es nur einen, der sich für die Sau interessiert, aber so tut, als ob sein Interesse doch eher nur äußerst schwach ist, so sinkt der Preis für das Schwein. Noch ein seltsames Geheimnis, denn das Schwein ist das gleiche wie vorher...
Besser also wäre zu sagen „Angebot und Nachfrage regelt die Gier oder die Habgier oder der Neid oder die Missgunst, oder die Schadenfreude oder die Lüge“.
Deshalb sollte man sich den Satz eines Wirtschaftprofessors merken: Geld ist grundsätzlich ungerecht.“ ... woraus folgt? : Es ist kein wahrhaftiger Maßstab.

Udo hat Folgendes geschrieben:
Welche Wirkung hat die Differenz zwischen Soll-Zins und Guthaben-Zins?

Geld entsteht durch diese Differenz aus dem Nichts (es gibt keinen Gegenwert) -> vgl. Geldschöpfung/multiple Geldschöpfung und Folgen des veränderten Umgangs mit Geld

Ferdelb:
Das hängt vom Betrachter ab. Die Wirkung bei „Sollzinsen“ ist bei mir die: Ich hab was falsch gemacht.
Die Wirkung bei der Bank ist: Heiii, ich habe alles richtig gemacht; der hat Probleme, Zinsen rauf !! 17%
Die Wirkung bei „Haben Zinsen“ bei mir ist die: Ich habe was richtig gemacht, bis auf die Habenzinsen. Die verschenke ich an arme Leute.
Die Wirkung bei der Bank ist die: Exkrement, der macht alles richtig und hat auch kein Problem. Echt ärgerlich, aber da die Mitbewerber 0,5% geben, geben wir auch 0,5%. Vielleicht kriegt er ja irgendwann ein Problem und da wäre es doch ärgerlich, wenn andere an dem Problem verdienen.
Die 0,5% sind eine reine Präventivmaßnahme. J Ja, so ist das mit den Wirkungen.

Udo hat Folgendes geschrieben:
Würde die Abschaffung des Geldes die Probleme lösen?

Es kommt darauf an, welches Problem gelöst werden soll. Mit der Abschaffung des Geldes entstehen neue Probleme. Ich könnte auch fragen, ob die Abschaffung des Staates die Probleme lösen würde. Wenn Geld abgeschafft wird, muß der Mensch in der Lage sein, nur soviel für sich zu benutzen, wie er tatsächlich braucht. Also ist eine Frage die Antwort (auch bei der Abschaffung des Staates): Ist der Mensch in der Lage, unter solchen Bedingungen zu leben?

Ferdelb:
Das Geld als solches ist ja noch gar kein Problem, sondern die Art und Weise, wie Menschen gegen Menschen damit verfahren (Menschen mieten, kaufen, erpressen, nötigen, Notlagen ausnutzen etc.). Dies habe ich oben versucht, deutlich zu machen. Das Problem Geld entsteht durch einen miesen Charakter (aus christlicher Sicht). Geld ist kein Problem, wenn es als Werkzeug und eindeutiger Einheiten-Maßstab funktioniert. Man sollte daher nicht das Geld abschaffen, sondern auf den miesen Charakter des Un-Menschen verweisen. Geld ist lediglich ein dummer, toter, bewusstloser Gegenstand. Deshalb sage ich: Ich arbeite nie für Geld. Ich bin weder zu kaufen noch zu mieten. Ein Schwein kann sich nicht dagegen wehren, wenn es verkauft wird und mit totem Geld verglichen wird- ich schon, da ich ein freier, lebendiger Mensch bin.
Man kann die Leistung eines lebendigen freien Menschen nicht mit Geld vergleichen. Es ist ein bewusstloser Fehlvergleich. Geld ist allenfalls ein Hilfsmittel...genau so wie 1Meter ein Hilfsmittel ist, um festzustellen, wie „groß“ ein Mensch ist. Doch ist bereits das Meter-Maß der falsche Maßstab, um die menschliche Größe festzustellen.

Udo hat Folgendes geschrieben:
Ist die Wirtschaftswissenschaft eine exakte Wissenschaft?

vgl. WikiPedia/Wirtschaftswissenschaft
Was ist mit "exakter Wissenschaft" gemeint? Kann Wirtschaftswissenschaft überhaupt "exakt" sein, wenn das Untersuchungsobjekt (Wirtschaft) menschlichen Ursprung ist? Ist Psychologie und Soziologie (welche Einfluß auf die Wirtschaftswissenschaft hat) eine "exakte Wissenschaft"?

Udo hat Folgendes geschrieben:
Sind Vereinbarungen zwischen Menschen immer freiwillig zustande gekommen?

Das Wort "IMMER" zwingt mich, diese Frage zu verneinen.
Z.B. wurden Ehevereinbarungen nicht immer aus Liebe eingegangen, sondern um gewisse Vorteile zu bekommen. Wieder will ich auf den Relativismus verweisen, daß es aber auch Vereinbarungen gab,
die freiwillig eingegangen wurden (auch Ehen).

Ferdelb:
“Immer im Sinne von ausschließlich“ ist natürlich Verabsolutierung ... und da bin auch vorsichtig. Keine Regel ohne Ausnahme.
Fast jede (weltliche) Vereinbarung ist bereits Zwang. Denn der Ehevertrag vor dem Standesbeamten zwingt juristische Inhalte auf....die sich meist aber erst bei der Scheidung in der Tragweite eröffnen. Also Schließung einer Ehe, bedeutet eben Beschluss. Ohne Beschluss keine Ehe. Aus welchen Motiven heraus Ehen geschlossen werden, ist eine ganz andere Frage. Wenn ich also eine Dreizentner-Trulla heirate, weil die Kohle hat,- tja warum nicht?! Vielleicht wartet Schwiegerpapa ja auf einen guten Firmennachfolger (noch ein Zwang).
Andere heiraten eben, weil die Frau künstliche Riesentitten hat. „Ohne Riesentitten bin ich unglücklich!“ sagt der Mann (noch ein Zwang...manchmal wird eben die Vorbedingung zum Zwang). Glück entsteht oftmals aus einer erfüllten Voraussetzung (Bedingung, Prämisse). Ist doch völlig o.k. Tja, warum nicht.

Jeder Kauf beim Händler eröffnet den Zwang des Kaufvertrages. Vereinbarungen gelten als bindend und sind daher Zwang. Wer sich nicht an die Bindung hält, dem droht eine Vertragsstrafe.
Hier geht es um gegenseitige Rechte und Pflichten.
Wer ein Haus kauft, muss zwangsweise zum Notar. Pflichten sind Zwänge.
Der Beschluss in der so genannten „juristischen Sekunde“ ist Zwang.
Ich kann zwar freiwillig eine Ehe eingehen, muss diesen Beschluss, aber dennoch zwanghaft amtlich machen. (Daher gibt es Trauzeugen; auch deren Bestellung ist Zwang im Sinne von „notwendig in der Voraussetzung“)

Wer im Lotto gewinnen will, muss zwangsweise den Lottoschein abgeben. Noch ein Zwang.
Zwang ist auch der Erwerb eines Führerscheins.
Dieser Zwang ist notwendig, sodass man später selbst 50 Millionen km mit dem Auto fahren kann.
Zwang erscheint häufig als Notwendige Vorbedingung....und Voraussetzung.

Zwänge gibt es in der Mathematik, meinem Lieblingszwangsgebiet.
Diese Zwänge sind echt die besten. 1+1=2 ist ein gigantischer Megazwang. 6 Milliarden Leute glauben, dass das richtig ist. Wahnsinn! O.K., die paar Analphabeten noch nicht.
a quadrat + b quadrat = c quadrat ist einer genialsten Zwänge aller Zeiten.
Ohne diesen Zwang keine Elektrotechnik, kein Computer, kein Bügeleisen kein.....

Oder noch ein genialer, ein kaum zu toppender Zwang: H2O. Ohne diesen Zwang zweier Atome...kein Leben! Das muss man sich mal vorstellen: Ohne diese zwei dämlichen Atome würde keiner hier am PC sitzen. Es gäbe keine Pflanze und kein Tier....nicht einmal Wasser.
Kein Politiker könnte große Sprüche klopfen ohne diesen Zwang zweier Atome.

Ich finde diese „Zwänge“ vielfach auch ganz lustig. Bereits, wenn ich als Kind die Muttersprache erlerne, bin ich in einem Zwang. Ich mache mir diesen Zwang jedoch nicht bewusst....und habe nicht die geringste Ahnung, dass ich später theoretisch mit mindestens 100 Millionen Menschen deutsch sprechen kann. Man muss sich mal diesen Wahnsinn vorstellen: Du sprichst deutsch und kannst mit 100 Millionen Leuten sprechen!! Unvorstellbar. Das istv schon gigantisch hoch 3.
Daher spreche ich auch recht gut englisch: Da kann ich mich theoretisch mit mindestens 2 Milliarden Menschen unterhalten= gigantisch hoch 4.

Sprache ist in der Voraussetzung, ein Zwang, der danach zur Befreiung führt.
Daher sage ich: Erst Unfreiheit, dann mehr Freiheit. Ich lerne, um freier zu werden.

Udo hat folgendes geschrieben:
Ist Wettbewerb unfair?

Christlich absolut ja.(Widerspruch zur Nächstenliebe)
Heidnisch absolut nein (erlaubt ist, was Profit bringt und dies nicht gegen weltliche Gesetze verstößt)
 
Alt 08.11.2007, 10:48   #1274
athene->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 25.12.2005
Ort: Gießen in Hessen
Beiträge: 647
athene
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US-Staatsverschuldung übersteigt erstmals 9 Bill USD
Die Staatsverschuldung der USA hat nach Angaben des Finanzministeriums am Mittwoch erstmals die Grenze von 9 Bill USD überschritten. Die Rekordverschuldung ist nicht zuletzt durch den kostspieligen Krieg gegen den Terror und die Militäreinsätze im Irak und in Afghanistan verursacht.

http://www.finanznachrichten.de/nach...el-9418264.asp
__

Das was vor uns liegt und das was hinter uns liegt ist nichts, verglichen mit dem was in uns liegt.
athene ist offline  
Alt 08.11.2007, 11:06   #1275
zebulon
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Standard Aus der FAZ

etwas hintergründiger:

Interview

Die amerikanische Zentralbank bewertet die Lage falsch

Hans Redeker, Währungsstratege der BNP Paribas

07. November 2007 Sieht es an den internationalen Börsen trotz einer überraschenden und einer überraschend starken Leitzinssenkungen in den Vereinigten Staaten weiterhin fragil aus, so gilt das erst recht für den Devisenmarkt.
Denn der Dollar setzt seinen Abwertungstrend fort und markiert gegen den Euro neue Rekordtiefs. Am Mittwoch erreichte er im Tagesverlauf Kurse von bis zu 1,4731 Dollar je Euro. So schwach war die amerikanische Währung noch nie.

Ein Gespräch mit dem Währungsstrategen Hans Redeker von BNP Paribas in London gibt einen Einblick in die Verhältnisse an den Märkten und die weiteren Entwicklungen.



weiterlesen..
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"Das Wesen des Faschismus ist es, ein System für schützenswerter zu halten als die darin lebenden Menschen." - ADORNO

"Durch die Aufspaltung der Wähler in das politische Parteiensystem können wir sie dazu bringen, ihre Energie für Kämpfe aufzubrauchen, für Fragen die keinerlei Bedeutung haben." / Montagu Norman, Gouverneur der Bank of England 1920-1944.

"Der schlauste Weg,
Menschen passiv und folgsam zu halten, ist,
das Spektrum akzeptierter Meinungen strikt zu limitieren, aber innerhalb des Spektrums sehr lebhafte Debatten zu erlauben." / Noam Chomsky
zebulon ist offline  
 

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