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Alt 29.09.2007, 13:23   #951
Debra
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Debra
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Zitat von Bruno1st Beitrag anzeigen
Du könntest das doch sicher in ein paar knappen Sätzen erklären, Bruno?
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Alt 29.09.2007, 13:25   #952
Debra
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Zitat von zebulon Beitrag anzeigen

Interessante Frage, was dann mit den Immobilien passiert, wenn die Blase geplatzt ist. Wir werden es sehen. Schätze mal, dann kriegst du billig ein Häus'chen zu kaufen, wenn du Krise bis dahin überlebt und noch Geld/Gold übrig hast.

Also zunächst mal werden ja wohl die Preise fallen. Aber wenn trotz fallender Preise keiner kaufen kann und so viele Häuser leerstehen?
Vielleicht braucht man die dann gar nicht mehr kaufen, sondern kann dort einfach einziehen? Oder wird das Militär aufmarschieren und die leerstehenden Häuser vor den Obdachlosen schützen?
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Alt 29.09.2007, 13:29   #953
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athene
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"Die Krise an den Kreditmärkten hat im September erste Spuren in der Realwirtschaft der Euro-Zone hinterlassen.
Auch die steigenden Lebenshaltungskosten trüben die Stimmung der Verbraucher ein, wie in dieser Woche bereits die Gesellschaft für Konsumforschung feststellte....."

http://de.today.reuters.com/news/new...JUNKTUR-ZF.xml
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Das was vor uns liegt und das was hinter uns liegt ist nichts, verglichen mit dem was in uns liegt.
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Alt 29.09.2007, 13:41   #954
na
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Ich werde hier oft gefragt, wo man denn sein Geld hintun soll. Viele Leute haben Sparbücher. Sie wären bereit, auf die paar Zinsen zu verzichten, wissen aber nicht wohin mit dem Geld. Meist geht es um 10 - 50.000 Euros. Verjubeln?
 
Alt 29.09.2007, 15:16   #955
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Zitat von Rotkäppchen Beitrag anzeigen
Ich werde hier oft gefragt, wo man denn sein Geld hintun soll. Viele Leute haben Sparbücher. Sie wären bereit, auf die paar Zinsen zu verzichten, wissen aber nicht wohin mit dem Geld. Meist geht es um 10 - 50.000 Euros. Verjubeln?
ich bin gegen verjubeln - nehme aber deren Spenden gerne an -ä einfach Mail schicken oder Blankoscheck
__

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Alt 29.09.2007, 17:59   #956
Wölfin
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Habe eine ernst gemeine Frage an die Experten unter Euch:

Wenn immer gesagt wird, die Staatsbanken schießen Geld in den Markt, um das Finanzsystem zu stabilisieren, woher holen sich die Staatsbanken das Geld dann eigentlich wieder zurück?
 
Alt 29.09.2007, 19:41   #957
zebulon
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zebulon
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Hallo Wölfin,

die Geldtender der Zentralbanken sind eigentlich Darlehen für die Banken bestimmt und haben nur eine bestimmte Laufzeit. Die Tender werden sozusagen versteigert, so wie ich das verstanden habe. Wer den höchsten Zins bietet, bekommt das Geld. Ob es sich dabei wirklich um Geldscheine handelt ? Müsste eigentlich schon. Nach Ablauf der Laufzeit muss das Geld + Zinsen an die Zentralbank zurückgezahlt werden.

Manche Geldtender haben nur eine Laufzeit von wenigen Tagen. Soweit ich dass jetzt mitbekommen habe, wird das Volumen der Tender seit Beginn der Krise immer größer und die Laufzeiten immer länger. Natürlich kann man so auch die Geldmenge aufblasen. Diesen Vorgang nennt man übrigens Geldschöpfung.

Hier ein Wikipedia-Artikel dazu : Geldschöpfung

Debra schrieb:
Zitat:
Oder wird das Militär aufmarschieren und die leerstehenden Häuser vor den Obdachlosen schützen?
Könnte sogar sein. Bestimmt durch die Bundeswehr.
So hoch wie bei uns der Schutz von Privatbesitz bewertet wird, wäre damit zu rechnen. Also nix wild wohnen und in der Inflation die Miete sparen.

Rotkäppchen schrieb:
Zitat:
Ich werde hier oft gefragt, wo man denn sein Geld hintun soll. Viele Leute haben Sparbücher. Sie wären bereit, auf die paar Zinsen zu verzichten, wissen aber nicht wohin mit dem Geld. Meist geht es um 10 - 50.000 Euros. Verjubeln?
Also, geraten wird zur Zeit wegen drohender Bankenpleiten das Geld bar zuhause zu halten und auf KEINEN FALL verjubeln. Es sei denn, Wowereit und andere Politiker hätten recht damit, dass HartzIVler (und andere Unterschichtangehörige) nicht mit Geld umgehen können. Dann wär's natürlich eine schlechte Idee.

In einer deflationären Krise ist Bargeld zuhause am Besten. Wenn aber eine gallopierende Inflation droht, also eine immer schnellere Geldentwertung, dann gibt man das Geld am Besten für lebensnotwendige Dinge und Lebensmittelvorräte aus, solange man noch was dafür bekommt.
__

"Das Wesen des Faschismus ist es, ein System für schützenswerter zu halten als die darin lebenden Menschen." - ADORNO

"Durch die Aufspaltung der Wähler in das politische Parteiensystem können wir sie dazu bringen, ihre Energie für Kämpfe aufzubrauchen, für Fragen die keinerlei Bedeutung haben." / Montagu Norman, Gouverneur der Bank of England 1920-1944.

"Der schlauste Weg,
Menschen passiv und folgsam zu halten, ist,
das Spektrum akzeptierter Meinungen strikt zu limitieren, aber innerhalb des Spektrums sehr lebhafte Debatten zu erlauben." / Noam Chomsky
zebulon ist offline  
Alt 29.09.2007, 20:39   #958
na
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Zitat von zebulon Beitrag anzeigen
Also, geraten wird zur Zeit wegen drohender Bankenpleiten das Geld bar zuhause zu halten und auf KEINEN FALL verjubeln. Es sei denn, Wowereit und andere Politiker hätten recht damit, dass HartzIVler (und andere Unterschichtangehörige) nicht mit Geld umgehen können. Dann wär's natürlich eine schlechte Idee.

In einer deflationären Krise ist Bargeld zuhause am Besten. Wenn aber eine gallopierende Inflation droht, also eine immer schnellere Geldentwertung, dann gibt man das Geld am Besten für lebensnotwendige Dinge und Lebensmittelvorräte aus, solange man noch was dafür bekommt.
Na ja, ich denke da so an meine Mutter, die ihr Altersheim teilweise von ihrer Rente und teilweise von Geld auf dem Sparbuch zahlt. Das muss ja noch ein paar Jahre reichen. Sie weiss nicht wohin mit dem Geld. Im Kleiderschrank des Altersheims? Sie meint, auf der Bank ist es sicherer. Und ich sehe schon das nächste Problem auf mich zukommen.

Ich rätsel übrigens auch, was jetzt kommt: Inflation oder Deflation. Ich glaube, beides auf einmal, d.h., einerseits steigen die Preise, weil sie sich sonst nicht so niedrig halten können (beobachtet man jetzt schon mit den steigenden Preisen), andererseits wird das Geld Mangelware und die Banken sind trocken (ist ja jetzt auch schon der Fall und es wird schlimmer).

Eigentlich kommt die Versorgungskrise mit der Deflation (kein Geld, Unternehmen gehen Pleite).
 
Alt 29.09.2007, 22:29   #959
zebulon
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zebulon
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Also ich kann keinen Leuten Tipps geben, wo sie ihr Geld bunkern sollen. Das muss man schon selber herausfinden. Im Fall deiner Mutter ist es vielleicht etwas schwieriger, aber bestimmt machbar wenn man mal in Ruhe darüber nachdenkt.

Zitat:
Ich rätsel übrigens auch, was jetzt kommt: Inflation oder Deflation. Ich glaube, beides auf einmal, d.h., einerseits steigen die Preise, weil sie sich sonst nicht so niedrig halten können (beobachtet man jetzt schon mit den steigenden Preisen), andererseits wird das Geld Mangelware und die Banken sind trocken (ist ja jetzt auch schon der Fall und es wird schlimmer).
Ja das stimmt. Habe heute einige Artikel über das Thema gelesen, die deine Ansicht bestätigen. Obwohl die Tendenz eher zur Annahme eines inflationären Szenarios gehen, sind sich auch die Börsen- und Finanzprofis keineswegs sicher. Da wird auch teilweise sehr kontrovers darüber diskutiert.
__

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Alt 29.09.2007, 22:48   #960
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Zitat von zebulon Beitrag anzeigen
Also ich kann keinen Leuten Tipps geben, wo sie ihr Geld bunkern sollen. Das muss man schon selber herausfinden. Im Fall deiner Mutter ist es vielleicht etwas schwieriger, aber bestimmt machbar wenn man mal in Ruhe darüber nachdenkt.
Du meinst doch wohl nicht die altbewährte Matratze?
 
Alt 30.09.2007, 08:22   #961
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wenn jemand nicht weiß, wohin mit sienem Geld - ich übernehme diese Verantwortung noch gerne.

Kleiner Exkurs zur Unterhaltung - kam heute nacht als Spam rein - vielleicht sollte ich mit der Firma Kontakt aufnehmen und bei der Fehlerbeseitugung helfen :-)))

Betreff :
Zitat:
im vorstand sitzen

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MONTAG 1. Oktober

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Von der liste entfernen:user@ remven .com
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viele grüße bruno (human being uLtd.)
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Alt 30.09.2007, 08:51   #962
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Kannst sie ja mal fragen, ob neben den Redationsfehlern evtl. noch ein anderer ist.

Also Bruno, meine Mutte vertraut dir ganz sicher nicht ihr Geld an. Das vertraut sie nur einer Bank an. Das habe ich ihr schon gesagt, dass es beim Bruno sicherer ist.
 
Alt 30.09.2007, 11:37   #963
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Zitat von Wölfin
Wenn immer gesagt wird, die Staatsbanken schießen Geld in den Markt, um das Finanzsystem zu stabilisieren, woher holen sich die Staatsbanken das Geld dann eigentlich wieder zurück?
Hallo Wölfin,

das ist ja der Witz an der Sache. Die Zentralbanken (z.B. EZB für Euro oder Federal Reserve für US-Dollar) haben das Monopol, Gelder in ihrer Währung selbst herzustellen. Den Zentralbanken obliegt die Steuerung des Geldflusses und setzen dazu als Werkzeug die Zinssätze für das an Banken verliehene Geld fest. Ob sie es in Scheinen oder als Giralgeld zur Verfügung stellen, das ist dann deren Sache.

Normalerweise wird von einer Zentralbank zu einem festgelegten "Leitzins" jeden Tag der Gelddarlehenskurs für Geschäftsbanken zur Verfügung gestellt. Bei der aktuellen Bankenkrise war es jedoch so, daß 24-Stunden-Schnelltender zur Verfügung gestellt wurden, deren Zinssatz UNTERHALB des offiziellen Leitzinssatzes lag. Nach 24 Stunden mussten die Geschäftsbanken das geliehene Geld zurück an die Zentralbank bezahlen, oder eben ein neues Darlehen beantragen.

Die Zentralbank verdient wiederum daran, da sie das Geld PLUS die Zinsen zurück erhält. Und damit ist die Geldblase ein Stückchen größer geworden.

Zitat von Rotkäppchen
Ich werde hier oft gefragt, wo man denn sein Geld hintun soll. Viele Leute haben Sparbücher. Sie wären bereit, auf die paar Zinsen zu verzichten, wissen aber nicht wohin mit dem Geld. Meist geht es um 10 - 50.000 Euros. Verjubeln?
Hallo Rotkäppchen,

was machen Multimilliardäre, um ihr Vermögen zu sichern? Sie stecken das Geld in Dinge, die im Gegenwert langfristig gesehen stabil bleiben. Sehr beliebt sind da z.B. Edelmetalle, besonders Gold. Aber auch Grundstücke oder Immobilien waren bis zur Krise relativ stabil. Ebenfalls relativ stabil: Währungen, die auf Gold basieren. Also kein US-Dollar, der hat keine Goldreserven als Gegengewicht. Der Euro war anfangs als Währung auch mal goldbasierend. Doch beim Euro bin ich mir inzwischen nicht mehr sicher, da deutsche Politiker schon ein paar mal das stützende Gold verkaufen wollten.
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Alt 30.09.2007, 11:46   #964
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Zitat von Aureliana Beitrag anzeigen

was machen Multimilliardäre, um ihr Vermögen zu sichern? Sie stecken das Geld in Dinge, die im Gegenwert langfristig gesehen stabil bleiben. Sehr beliebt sind da z.B. Edelmetalle, besonders Gold. Aber auch Grundstücke oder Immobilien waren bis zur Krise relativ stabil. Ebenfalls relativ stabil: Währungen, die auf Gold basieren. Also kein US-Dollar, der hat keine Goldreserven als Gegengewicht. Der Euro war anfangs als Währung auch mal goldbasierend. Doch beim Euro bin ich mir inzwischen nicht mehr sicher, da deutsche Politiker schon ein paar mal das stützende Gold verkaufen wollten.
Hab ich der Oma schon alles gesagt. Sie weiss nicht wohin damit, denn der Safe auf der Bank ist ja auch nicht sicher.
 
Alt 30.09.2007, 12:44   #965
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Zitat von Rotkäppchen Beitrag anzeigen
Hab ich der Oma schon alles gesagt. Sie weiss nicht wohin damit, denn der Safe auf der Bank ist ja auch nicht sicher.

Das erinnert mich an denjenigen, der sagte: "ich bin bei der Sachen LB, und ich weiß, daß die Bank finanzielle Schwierigkeiten hat und ich mein Konto dort auflösen sollte. Aber ich kenne keine andere Bank, die für mich vertrauenswürdig ist. Also bleib ich notgedrungen bei der Sachsen LB und hoffe, daß es irgendwie gut geht."

Mögliche Lösungen für Deine Oma: Privatsafe im Pflegeheim? Privatsafe bei vertrauenswürdigen Verwandten/Bekannten ggfs. mit entsprechender notarieller Bestätigung? Geldanlage in einer goldgestützten Währung, bei der nur sie selbst drankommt? Es gibt viele Möglichkeiten.

Aber: es gibt auch Menschen, die ihre Verantwortung lieber abgeben möchten, und wenns schief geht, einfach jammern wollen. Dieses Phänomen kenne ich auch von vielen anderen älteren Menschen, die das Abgeben von eigener Verantwortung aus früheren Zeiten gewohnt sind.
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Alt 30.09.2007, 13:06   #966
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dass sich die Krise weiterentwickelt, ist in den Zeitungen zu lesen.
Zuerst war die Immoblase, dann die Bankenkrise, dann der Dollarverfall und jetzt ist zu lesen:

"Bonität der Unternehmen auf dem Tiefstand
Derzeit befindet sich das Bonitätsprofil amerikanischer Industrieunternehmen auf seinem historisch niedrigsten Stand.
Noch aussagekräftiger dürfte die Tatsache sein, dass sich sogar innerhalb der Kategorie 'B' die Kreditqualität verschlechtert hat."

http://www.faz.net/s/Rub09A305833E12...~Blocked.html
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Das was vor uns liegt und das was hinter uns liegt ist nichts, verglichen mit dem was in uns liegt.
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Alt 30.09.2007, 15:13   #967
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Zitat von Aureliana Beitrag anzeigen
Das erinnert mich an denjenigen, der sagte: "ich bin bei der Sachen LB, und ich weiß, daß die Bank finanzielle Schwierigkeiten hat und ich mein Konto dort auflösen sollte. Aber ich kenne keine andere Bank, die für mich vertrauenswürdig ist. Also bleib ich notgedrungen bei der Sachsen LB und hoffe, daß es irgendwie gut geht."

Mögliche Lösungen für Deine Oma: Privatsafe im Pflegeheim? Privatsafe bei vertrauenswürdigen Verwandten/Bekannten ggfs. mit entsprechender notarieller Bestätigung? Geldanlage in einer goldgestützten Währung, bei der nur sie selbst drankommt? Es gibt viele Möglichkeiten.

Aber: es gibt auch Menschen, die ihre Verantwortung lieber abgeben möchten, und wenns schief geht, einfach jammern wollen. Dieses Phänomen kenne ich auch von vielen anderen älteren Menschen, die das Abgeben von eigener Verantwortung aus früheren Zeiten gewohnt sind.
Das ist nicht meine Oma, das ist die Oma meiner Kinder, d.h., meine Mutter. Sie ist auch nicht im Pflegeheim, das ist ein betreutes Wohnen für alte Leute. Obwohl sie fast 90 Jahre alt ist, sie ist fast so fit wie ich. Nee, der Privatsafe im Altersheim ist auch nichts für sie. "Wo kämen wir denn da hin, wenn alle Leute aus dem Altersheim ihr Vermögen in den Safe des Altersheimes legen würden. Und dann wird es noch überfallen!".

Schau mal hier rein: www.geocities.com/champaqui2001/indexde.html. Die Frau, die ganz hinten alleine in dem Garten auf einer Parkbank sitzt, ist meine Mutter. Diese ganzen Rentener leben von deutscher Rente und Ersparnissen aus dem deutschen Wirtschaftswunder. Die können ihr Altersheim dicht machen, wenn sie kein Geld von der Bank bekommen.
 
Alt 30.09.2007, 16:29   #968
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Jau, das freut mich, daß sie Deine Mutter ist. Dennoch liegt es in ihrem eigenen Verantwortungsbereich, was sie mit ihrem Geld anstellt. Falls sie im Fall eines Falles ihr Geld verlieren würde, kann sie zwar schimpfen, daß sie um ihr Geld betrogen wurde. Doch sie kann nicht sagen, daß sie von nichts gewusst habe, und nicht vorbauen konnte
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Alt 30.09.2007, 18:33   #969
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Zitat:
Bonität der Unternehmen auf dem Tiefstand
Tja, das ist eben zur Zeit das Hauptproblem, diese Kreditklemme. Durch den Missbrauch des Systems durch diese, in Anleihen verpackten Schulden, will kein Geldinstitut dem Anderen mehr Geld leihen. Das hat jetzt zu schweren Störungen im Geldkreislauf geführt.

Man kann sich das vorstellen wie bei einem sinkenden Schiff, bei dem die einzelnen Luftzellen in der Wandung durch Schotte von den jeweiligen Nachbarzellen abgedichtet werden, damit nicht überall Wasser reinläuft. Die einzelnen Banken waren vorher wie kommunizierende Röhren miteinander verbunden. Jetzt sind sie voneinander abgeschlossen. Unsere hochverdichtete Wirtschaft ist aber auf schnelle Geldflüsse angewiesen, die nun nicht mehr möglich sind.

Das führt natürlich jetzt auch zu Problemen in der Geldversorgung von mittelständischen Unternehmen. Die können dann Pleite gehen, obwohl sie ansonsten gesund sind.
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Alt 01.10.2007, 06:18   #970
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Standard schweizer UBS drohen milliarden-abschreibungen

Milliardenabschreibungen bei Schweizer Bank UBS?

Die Schweizer Bank UBS wird nach Presseinformationen heute bekanntgeben, dass sie Milliarden von Dollar aus ihrem Anleihe-Vermögen abschreiben musste.

Wie die Zeitung "Financial Times" (FT) berichtete, wird UBS wahrscheinlich mitteilen, dass sie aus ihrem Anleihe-Portfolio mehr als drei Milliarden Schweizer Franken (rund 1,8 Mrd. Euro) abgeschrieben hat. Dies führe zu einem Verlust im dritten Quartal von mindestens 600 Millionen Franken (rund 360 Millionen Euro). Das Blatt beruft sich dabei auf Informanten, die mit der Angelegenheit vertraut seien.

Mehr Verluste als andere Banken
Das "Wall Street Journal" berichtet über ein ähnliches Volumen. Dem Blatt zufolge rechnet UBS mit einem Verlust im dritten Quartal von 600 Millionen bis 700 Millionen Franken nach Abschreibungen von drei bis vier Milliarden Franken.

Damit wären die Verluste der Schweizer Bank weit größer als jene, die von anderen Banken infolge der jüngsten Turbulenzen am Kapitalmarkt berichtet wurden. Die könnte zum Abgang von Huw Jenkins führen, der das Investment Banking bei UBS führt, berichtet die FT auf ihrer Internetseite.

quelle: www.orf.at
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Alt 01.10.2007, 06:22   #971
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Standard gail d. fosler: wir stehen vor einer langen finanzkrise

http://www.handelsblatt.com/News/Kon...onnen-hat.html

nach angaben der us-expertin ist die krise noch lange nicht überstanden!
richten wir uns auf frostige zeiten ein!
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Alt 01.10.2007, 08:48   #972
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Eine Bank im Schlussverkauf
Die US-Immobilienkrise reißt eine Internetbank mit sich. Hollands Geldkonzern ING springt als Retter ein.

http://www.ftd.de/unternehmen/finanz...uf/259928.html

Wie lange trägt der rettende Strohhalm "Fed"?
Börsianer klammern sich momentan an den Gedanken, dass die amerikanische Notenbank Fed die Zinsen weiter senkt.

http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_253466

US-Anleger entern deutsche Firmen
Große ausländische Investoren haben die Schwächephase des deutschen Aktienmarkts in großem Stil genutzt, um in deutsche Konzerne einzusteigen oder Anteile dazuzukaufen.
Die meisten der verstärkt aktiven Anleger sind klassische Fondsgesellschaften aus den USA und Großbritannien, jedoch tauchen zunehmend Hedge-Fonds auf.

http://www.ftd.de/boersen_maerkte/ge...en/259918.html
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Alt 01.10.2007, 13:55   #973
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Standard Bundespräsident fordert gerechte Globalisierung

ob da so langsam Panik um sich greift ?

Bundespräsident fordert gerechte Globalisierung


Berlin (Reuters) - Bundespräsident Horst Köhler hat zu einer Stärkung internationaler Organisationen aufgerufen, um die Globalisierung gerecht zu gestalten.
"Lasst uns bei allen Interessenkonflikten nicht übersehen, dass wir in einer Welt leben und dass wir Fairplay brauchen statt Gemeinheit, Brot und Bücher statt Aufrüstung, Respekt statt Überheblichkeit", forderte Köhler in seiner Berliner Rede am Montag. Es sei die entscheidende Aufgabe des 21. Jahrhunderts, die Globalisierung allen zu gute kommen zu lassen. An die Bundesregierung appellierte er, Deutschland auf den Strukturwandel einzustellen und Lasten wie Chancen fair zu verteilen.

weiterlesen...


Besonders aufgefallen ist mir dieser Stuss:

Zitat:
Beleg für eine bessere Kontrolle der Finanzmärkte sei die US-Hypothekenkrise.
Eigentlich hätte es aus dem Kontext heißen sollen:
"Beleg dafür, dass eine bessere Kontrolle der Finanzmärkte erfolgen müsse, sei die US-Hypothekenkrise."

So ist es auch vom Text her sinnvoll. Kein Blödsinn ist noch zu dämlich, als dass man ihn in der momentanen Situation nicht schreiben kann. In völliger Kopflosigkeit zusammengestoppelt. Üben die Medien hier Selbstzensur, sogar wenn die Großkopferten die Wahrheit sagen wollen ?
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"Das Wesen des Faschismus ist es, ein System für schützenswerter zu halten als die darin lebenden Menschen." - ADORNO

"Durch die Aufspaltung der Wähler in das politische Parteiensystem können wir sie dazu bringen, ihre Energie für Kämpfe aufzubrauchen, für Fragen die keinerlei Bedeutung haben." / Montagu Norman, Gouverneur der Bank of England 1920-1944.

"Der schlauste Weg,
Menschen passiv und folgsam zu halten, ist,
das Spektrum akzeptierter Meinungen strikt zu limitieren, aber innerhalb des Spektrums sehr lebhafte Debatten zu erlauben." / Noam Chomsky
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Alt 01.10.2007, 13:58   #974
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Citigroup und UBS schockieren die Märkte

Die größte US-Bank Citigroup hat einen massiven Gewinneinbruch im dritten Quartal angekündigt. Das Nettoergebnis werde um etwa 60 Prozent zum Vorjahreszeitraum einbrechen, teilte die größte US-Bank am Montag mit.

http://www.handelsblatt.com/News/Unt...e-maerkte.html
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Das was vor uns liegt und das was hinter uns liegt ist nichts, verglichen mit dem was in uns liegt.
athene ist offline  
Alt 01.10.2007, 14:05   #975
zebulon
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zebulon
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Tja, Nun kommen die Quartalsbilanzen der Banken an's Licht.

Zitat:
Im vierten Quartal sei aber mit einer Rückkehr zu einer normalen Gewinnentwicklung zu rechnen.
Die Verluste haben sie dann wahrscheinlich in's nächste Jahr verschoben.
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"Das Wesen des Faschismus ist es, ein System für schützenswerter zu halten als die darin lebenden Menschen." - ADORNO

"Durch die Aufspaltung der Wähler in das politische Parteiensystem können wir sie dazu bringen, ihre Energie für Kämpfe aufzubrauchen, für Fragen die keinerlei Bedeutung haben." / Montagu Norman, Gouverneur der Bank of England 1920-1944.

"Der schlauste Weg,
Menschen passiv und folgsam zu halten, ist,
das Spektrum akzeptierter Meinungen strikt zu limitieren, aber innerhalb des Spektrums sehr lebhafte Debatten zu erlauben." / Noam Chomsky
zebulon ist offline  
 

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