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Alt 22.06.2009, 19:52   #8101
Selbstdenker
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Daumen hoch AW: die aktuellsten meldungen zur bankenkrise

Die Erklärung der Wirtschaftskrise gemäß Anlage finde ich recht interessant. Im Diagramm auf der letzten Seite wird auch erkennbar, weshalb die Banken relativ empfindlich regieren. Das große Geld liegt nach dem Modell anderswo.

Angehängte Dateien
Dateityp: pdf Ursache Wirtschaftskrise.pdf (75,0 KB, 241x aufgerufen)
 
Alt 22.06.2009, 22:14   #8102
zebulon
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zebulon
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Standard AW: die aktuellsten meldungen zur bankenkrise

Danke Selbstdenker,

dieses Papier bringt die Ursache der Finanzkrise komprimiert auf den Punkt. Deckt sich übrigens mit den Darstellungen von Margret Kennedy und Bernd Senf.

Laut Margret Kennedy kann in ihrem Buch "Geld ohne Zinsen und Inflation" beispielsweise die Spirale steigender Vermögen auf der Einen und zunehmende Verschuldung auf der andern Seite nur durch eine Geldmengenausweitung des Staates kompensiert werden, die nicht durch Waren und Dienstleistungen gedeckt ist. Dieser Prozess ist nicht linear sondern eine Exponetialfunktion und führt unausweichlich in einen Kollaps. Exponentielle Wachstumsmuster findet man laut Margret Kennedy nur in kranken Systemen, beispielsweise bei Krebs.

Margret Kennedy zweifelt auch ein volkswirtschaftliches Dogma an, wonach alle gleichermaßen Zinsen zahlen als auch von Zinszahlungen profititeren. Ein Auszug aus dem Buch:
Zitat:
MIßVERSTÄNDNIS NR. 3: DAS GEGENWÄRTIGE GELDSYSTEM DIENT ALLEN GLEICHERMAßEN. Eine dritte Fehlvorstellung über unser Geldsystem könnte so formuliert werden: Weil jede/r Zinsen bezahlen muß, wenn er/sie sich Geld leiht und Güter oder Dienstleistungen kauft und weil jede/r Zinsen bekommt, wenn er/sie Geld spart, geht es uns allen gleichermaßen gut (oder schlecht) mit dem gegenwärtigen Geldsystem.
Abbildung 4
Auch dies stimmt nicht. In der Tat besteht ein gewaltiger Unterschied zwischen denjenigen, die in diesem System gewinnen und denjenigen, die bezahlen. Abbildung 4 zeigt einen Vergleich zwischen Zinszahlungen und Einkommen aus Zinsen bei 10 zahlenmäßig gleichen Bevölkerungsanteilen in der Bundesrepublik. Es zeigt sich, daß die ersten 80% der Bevölkerung mehr Zinsen bezahlen als sie erhalten, 10% erhalten etwas mehr als sie bezahlen und die letzten 10% erhalten etwa doppelt soviel Zinsen wie sie bezahlen. Das ist zusammengenommen genau der Teil, den die ersten 80% der Bevölkerung verloren haben. Dies erklärt vorbildlich einfach einen Mechanismus, vielleicht den wichtigsten, der die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden läßt.
Wenn wir uns die letzten 10% der Bevölkerung etwas genauer ansehen bezüglich ihres Einkommens aus Zinsen, so tritt erneut das Phänomen des exponentiellen Wachstums zutage. Für die letzten l% der Bevölkerung müßte die Säule für das Einkommen aus Zinsen etwa um das 5-fache erhöht werden, für die letzten 0,1% um mehr als das 20-fache und für die 82 Milliardärsfamilien in unserem Lande (nach der Untersuchung des Wirtschaftsmagazins Forbes im Juli 90) um das 2000-fache. Bei einer 6prozentigen Verzinsung wird diese letzte Gruppe täglich um rund 32 Millionen DM reicher, was dem Nettoverdienst von 438.000 Arbeitnehmern entspricht.
Wir haben also mit dem Zins als Umlaufsicherung in unserem gegenwärtigen Geldsystem eine versteckte Umverteilung von Geld, welche nicht auf Leistung beruht, sondern darauf, daß jemand die freie Marktwirtschaft, d.h. den Austausch von Waren und Dienstleistungen, durch Zurückhalten des Austauschmittels behindern kann und für diese Behinderung auch noch belohnt wird. Und so wird ironischerweise ständig Geld verschoben, von denjenigen, die weniger Geld haben als sie brauchen, zu denen, die mehr Geld haben als sie benötigen. Dies ist eine andere und eine weit subtilere und effektivere Form der Ausbeutung als diejenige, die Marx zu beheben versuchte. Fraglos hatte er Recht, auf die Quelle des Mehrwertes in der Produktionssphäre hinzuweisen. Das ist genau genommen der einzige Bereich, in dem mehr Wert erzeugt werden kann. Die Verteilung des Mehrwertes jedoch geschieht zu einem sehr großen Umfang in der Zirkulationssphäre von Geld und Waren, ja in immer größeren Umfang ausschließlich in der Geldsphäre. Heute, am Ende einer langen wirtschaftlichen Wachstumsphase und der Lösung des Geldes vom Goldstandard, kann man das sehr viel klarer erkennen als Marx zu seiner Zeit. Das Ende wird dadurch gekennzeichnet, daß sich immer größere Beträge von Geld in den Händen von immer weniger Individuen oder Firmen konzentrieren. Seit 1980 hat sich der Gewinn aus der weltweiten Geldspekulation mehr als verdoppelt. Allein in New York hat sich der tägliche Austausch von Währungen zwischen 1980 und 1986 von 18 Billionen Dollar auf 50 Billionen Dollar vermehrt (3). Die Weltbank schätzt, daß Geldtransaktionen weltweit etwa das 15-20fache dessen betragen, was für den Welthandel, d.h. für den Austausch von Waren, tatsächlich erforderlich ist (4).
Der Mechanismus von Zins und Zinseszins erzeugt nicht nur den Antrieb für ein pathologisches Wirtschafts- und Geldmengenwachstum, sondern arbeitet auch, wie Dieter Suhr aufgezeigt hat, gegen die verfassungsmäßigen Rechte der Individuen in den meisten Ländern (5). Wenn eine Verfassung gleichen Zugang der Individuen zu allen Dienstleistungen der Regierung garantiert - und das Geldsystem kann als solche aufgefaßt werden - dann ist es illegal, wenn in diesem System 10% der Bevölkerung aus dieser Dienstleistung ständig mehr erhalten als sie bezahlen und das auf Kosten von 80% der Bevölkerung, die entsprechend weniger erhalten als sie dafür bezahlen.
Es könnte so aussehen, als ob eine Änderung in unserem Geldsystem "nur" 80% der Bevölkerung dienen würde, also denen, die gegenwärtig mehr Zinsen bezahlen, als sie zurückbekommen. Dennoch würde, wie ich in Kapitel 3 aufzeigen werde, jeder von dieser Lösung profitieren, langfristig selbst jene, die aus dem krankhaften System, welches wir jetzt haben, Vorteile ziehen.
Quelle
Die Kauf-Version des Buches ist nochmal ausführlicher. Kauf lohnt sich. Habs selber gelesen.
__

"Das Wesen des Faschismus ist es, ein System für schützenswerter zu halten als die darin lebenden Menschen." - ADORNO

"Durch die Aufspaltung der Wähler in das politische Parteiensystem können wir sie dazu bringen, ihre Energie für Kämpfe aufzubrauchen, für Fragen die keinerlei Bedeutung haben." / Montagu Norman, Gouverneur der Bank of England 1920-1944.

"Der schlauste Weg,
Menschen passiv und folgsam zu halten, ist,
das Spektrum akzeptierter Meinungen strikt zu limitieren, aber innerhalb des Spektrums sehr lebhafte Debatten zu erlauben." / Noam Chomsky
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Alt 22.06.2009, 23:54   #8103
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Ausrufezeichen AW: die aktuellsten meldungen zur bankenkrise

Eine Frage ergibt sich aus dem Ganzen. Irgendwann werden die Schulden eingefordert. Was passiert dann?

Ein Szenario wäre, daß Rohstoffe und riesiger Grundbesitz seitens der Staaten an die Vermögenshalter übergeht. M. E. eine der wahrscheinlichsten Varianten.

Zurück zur Feudalherrschaft?!
 
Alt 23.06.2009, 11:00   #8104
zebulon
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zebulon
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Standard AW: die aktuellsten meldungen zur bankenkrise

Im Prinzip ist das ja schon seit 2007 im Gange, als Hypothekenraten nicht mehr beglichen werden konnten, bzw. Kreditzinsen nicht mehr gezahlt wurden stellten "Investoren" nach und nach den Wert ihrer Schuldanleihe-Papiere in die sie investiert waren in Frage. So hatte es ja angefangen. Bewertungen von Hypotheken oder anderen Sicherheiten wurden hinterfragt und seitdem schält sich das Finanzsystem Stück für Stück auf.

Das Problem ist: Schuld und Geld sind im Prinzip dasselbe weil Geldschöpfung über die Geschäftsbanken als Kreditvergabe realisiert wird will heißen, es muß jemand bereit sein sich zu verschulden. Geht das Vertrauen in die Zahlungsfähigkeit des Schuldners verloren und die Gläubiger bestehen auf Begleichung der Schulden, dann ist das ein Prozess in dem Geld/Vermögen sozusagen vernichtet wird. Die Art der Rückabwicklung der gegenseitigen Verbindlichkeiten ist eine Facette der Finanzkrise, bzw. wenn die Banken mit heruntergelassener Hose erwischt werden weil sie mit geringem Eigenkapital "gehebelt" Geschäfte gemacht haben, dann gibt es dies Bankenkollapse.

Zitat:
Ein Szenario wäre, daß Rohstoffe und riesiger Grundbesitz seitens der Staaten an die Vermögenshalter übergeht. M. E. eine der wahrscheinlichsten Varianten.
Ich weiß nicht, vermutlich wird der Staat eher die Vermögenden versuchen zu enteignen. Eigentlich bestehen 9/10 der Vermögen nur auf dem Papier und verschwinden in dem Bereinigungsprozess. Wenn man weiß, dass alles zusammenschmilzt und dann eine starke Nachfrage nach solchen Gütern entsteht, gibt es vermutlich explosionsartig eine Inflation.

Vermutlich...Ja HOFFENTLICH endet dann auch der "Privatisierungsprozess", sonst gehört bald ein großer Teil von Grund und Boden, Immobilien und Mittel der öffentlichen Versorgung den Chinesen. Obwohl man die hinterher wieder einfach enteignen könnte. Kriegen den ***** versohlt und werden aus dem Land geworfen, sobald die Globalisierung zusammenbricht.
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Alt 24.06.2009, 16:25   #8105
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Standard AW: die aktuellsten meldungen zur bankenkrise

Zitat:
Es werde Geld – es werde KriseEs werde Geld – es werde Krise
von Norbert Häring

Die Vorschläge zur Regulierung der Finanzmärkte gehen an einen fundamentalen Problem vorbei: Banken schaffen mit einem simplen Trick seit Jahrhunderten scheinbaren Reichtum, der sich immer wieder in Luft auflöst. Seit 1970 hat diese Praxis den Ländern der Welt 124 systemische Bankenkrisen beschert.Die Vorschläge zur Regulierung der Finanzmärkte gehen an einen fundamentalen Problem vorbei: Banken schaffen mit einem simplen Trick seit Jahrhunderten scheinbaren Reichtum, der sich immer wieder in Luft auflöst. Seit 1970 hat diese Praxis den Ländern der Welt 124 systemische Bankenkrisen beschert.
"Die Antwort auf die Frage, warum wir ein Finanzsystem haben, das vor allem den Banken nützt, dürfte weniger in sachlichen Argumenten liegen als in der historisch gewachsenen Abhängigkeit von Bankiers und Staat." Quelle: dpa

"Die Antwort auf die Frage, warum wir ein Finanzsystem haben, das vor allem den Banken nützt, dürfte weniger in sachlichen Argumenten liegen als in der historisch gewachsenen Abhängigkeit von Bankiers und Staat."

Über die Gründe für die derzeitige Finanzkrise ist viel gesagt und geschrieben worden. Das meiste davon ist richtig. Und doch kratzt es meist nur an der Oberfläche des Problems.

Wenn Ratingagenturen reguliert werden und Finanzinstitute einen Teil der Risiken, die sie in Wertpapiere verpacken, selbst behalten müssen, wird lediglich gewährleistet, dass die nächste Krise nicht wie die letzte aussieht. Entschärft wird sie dadurch nicht. Wer das will, der muss grundsätzlicher ansetzen und den Banken die Möglichkeit beschneiden, jeden Euro fremden Geldes, das bei ihnen deponiert wird, nicht nur fünfmal oder zehnmal, sondern bis zu 50-mal an ihre Kreditkunden weiterzuverleihen.

Den eigentlichen Ursprung der langen Kette von Bankenkrisen, die die Industrieländer in den letzten Jahrhunderten heimgesucht haben, umgehen Wirtschaftswissenschaft und Praktiker in weitem Bogen. Als Walter Eucken in den 30er-Jahren anregte, den Banken eine hundertprozentige Deckung ihrer Kundeneinlagen mit Zentralbankguthaben aufzuerlegen, fand dieser Vorschlag des ansonsten sehr einflussreichen Wissenschaftlers keine Resonanz. Selbst dass Nobelpreisträger Milton Friedman sich den Vorschlag zu eigen machte, bewahrte die Idee nicht davor, in der Obskurität zu verschwinden.

Der moderne Mensch muss erst wieder lernen, über die moderne Bankenpraxis zu staunen. Sie ist so normal geworden, dass sie alternativlos scheint. Und doch muss es eine Alternative geben zu dieser Praxis, die nach Zählung zweier IWF-Volkswirte allein seit 1970 den Ländern der Welt 124 systemische Bankenkrisen mit zumeist schwerwiegenden Folgen für die Wirtschaft beschert hat.
Handelsblatt
__

Wacht auf! Verdammte dieser Erde. Die stets man noch zum Hungern zwingt. Das Recht, wie Glut im Kraterherde, Nun mit Macht zum Durchbruch dringt!
Reinen Tisch macht mit dem Bedränger, Heer der Sklaven wache auf! Ein Nichts zu sein, tragt es nicht länger! Alles zu werden strömt zu Hauf!
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Alt 24.06.2009, 17:42   #8106
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Standard AW: die aktuellsten meldungen zur bankenkrise

Mal direkt aus dem Gelben:

Zitat:
Die EZB fährt voll mit Vollgas gegen die Wand


und wir alle sitzen mit im Bus und werden die Zeche zahlen müssen!

Merkt Euch die Namen, prägt Euch die Gesichter ein!
Sie sollen am Tag des großen Bankrotts keine ruhiges Fleckchen mehr finden, nirgendwo und nimmermehr!

Hier wird eine Wirtschaftssystem mit hunderten Millionen von Menschen darin in Grund und Boden gerammt, nur um zu versuchen, den durchgeknallten Fianzverbrechern in den weltweiten Fianzraubzentralen ihre Ärsche zu retten!

Angewidert, voller Abscheu
Zur Erhöhung der Gewinne der Zocker durch die EZB.

Zitat:
442,24 Milliarden Euro für Banken EZB vergibt größten Kredit aller Zeiten

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat im Kampf gegen die Krise mit einem neuen Finanzinstrument so viel Geld in den Markt gepumpt wie nie zuvor.
BLÖD
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Alt 26.06.2009, 01:34   #8107
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Standard AW: mal Off-Topic: Überwachung von Privatwohnungen

Zitat von zebulon Beitrag anzeigen
Etwas zum Thema Überwachung.

Mich beschäftigt das Thema gerade, weil heute nach ganz kurzer Ankündigungszeit in unserem Reihenhaus von der Wohnungsbaugesellschaft quasi ad hoc Rauchmelder installiert wurden. Im Anschlag hieß es "bitte halten sie den Zugang zu ihrem Schlafzimmer offen". Das da gewisse Befürchtungen hochkommen, kann man sich ja bildhaft vorstellen, erst recht, wenn man die Entwicklung um das neue BKA Gesetz im Auge hat. (Schäuble verteidigt BKA-Gesetz) Hierüber soll am 28 Nov. im Bundesrat abgestimmmt werden. Am liebsten würde ich über dieses Thema einen ganz neuen Thread aufmachen. Was meint ihr ?

Also wenn ich flächendeckend eine Überwachung installieren wollte, dann könnte ich mir keine bessere Technik vorstellen, als solche Brandschutzmelder, die im Zweifelsfall gesetzlich schnell zur Pflicht erklärt werden können (Der Rauchwarnmelder hat eine hochwertige Auswertlogik zur Vermeidung von Täuschungsalarmen). Diese Geräte kann man übrigens optional mit Funkmodulen nachrüsten. Weiß jemand was darüber ? Gerne auch per PN.

Zitat:
Rauchmelder
Warnung vor dem lautlosen Tod



Und genau das ist aus Sicht der Feuerwehren das beste Argument, um den Einbau von Rauchmeldern - egal ob Altbau oder Neubau - in Baden-Württemberg künftig verpflichtend zu machen. Schon vor vier Jahren verabschiedete die Verbandsversammlung der baden-württembergischen Feuerwehren eine entsprechende Resolution. Allein, seither ist nicht viel passiert. Nun aber, da die die 13 Jahre alte Landesbauordnung mit Wirkung 2010 überarbeitet wird und Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) noch vor der Sommerpause einen entsprechenden Gesetzesentwurf im Kabinett verabschieden will, sehen die Feuerwehren die Chance, dass ihr Anliegen umgesetzt wird.
STUNA
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Alt 26.06.2009, 15:54   #8108
zebulon
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zebulon
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Standard AW: die aktuellsten meldungen zur bankenkrise

Danke Destina das du das Thema noch mal aufgreifst.

Ich hab' bei mir im Schlafzimmer mittlerweile diesen Lithium-Ionen Akku aus dem Melder entfernt. Im Flur ist noch ein Brandmelder, der ist aber unkritisch und sollte für den Fall eines Brandes ausreichen weil ich auch im Bett nicht rauche.
Luftlinie vom Bett: 2m; Tür dazwischen. Vom Flur zum Wohnraum/Küche sind es auch etwas 2 Meter. Brandschutz ist dann glaube ich hinreichend gegeben, ohne das vom Brandmelder aus irgendwas einseh- oder abhörbar wäre.

Falls jemand also bedenken bei sich hat, der kann ja ähnlich verfahren. Wer weiß was die Zukunft noch so alles bringt.
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Alt 26.06.2009, 16:08   #8109
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Standard AW: die aktuellsten meldungen zur bankenkrise

Zitat:
Ab 1. Juli
Zitat:
Notruf nur noch mit SIM-Karte
Bisher waren Notrufe auch ohne SIM-Karte möglich.


Notrufe per Handy sind ab 1. Juli nur noch mit betriebsbereiter SIM-Karte möglich. "Bislang war ein Notruf auch ohne SIM-Karte möglich, doch leider kam es häufig zu Missbrauch", verteidigt BITKOM-Präsident August-Wilhelm Scheer die Änderung des Telekommunikationsgesetzes.

Rufnummer wird übermittelt

Ob aus Vorsatz, als vermeintlicher Scherz oder zum Testen eines Gebraucht-Handys vor dem Kauf: Laut BITKOM litten Notruf-Leitstellen immer stärker unter dem Missbrauch und waren daher für tatsächliche Notrufe schlechter erreichbar. Bislang waren die Täter nur schwer zu ermitteln. Daher dürfen ab Juli die Mobilfunknetzbetreiber nur noch Notrufe zustellen, die von Handys mit betriebsbereiter SIM-Karte eingehen. Verursacher eines blinden Alarms können so leichter ermittelt werden, da die Rufnummer immer an die Notrufleitstelle übermittelt wird, selbst wenn die Rufnummernübermittlung ausgeschaltet ist.
n-tv

Ein weiterer Schritt zur Überwachung, m.E. Im Umkehrschluß werden dadurch die Menschen gezwungen sein, registrierte Karten zu benutzen.
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Alt 26.06.2009, 16:11   #8110
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Standard AW: die aktuellsten meldungen zur bankenkrise

Zitat von zebulon Beitrag anzeigen
Danke Destina das du das Thema noch mal aufgreifst.

Ich hab' bei mir im Schlafzimmer mittlerweile diesen Lithium-Ionen Akku aus dem Melder entfernt. Im Flur ist noch ein Brandmelder, der ist aber unkritisch und sollte für den Fall eines Brandes ausreichen weil ich auch im Bett nicht rauche.
Luftlinie vom Bett: 2m; Tür dazwischen. Vom Flur zum Wohnraum/Küche sind es auch etwas 2 Meter. Brandschutz ist dann glaube ich hinreichend gegeben, ohne das vom Brandmelder aus irgendwas einseh- oder abhörbar wäre.

Falls jemand also bedenken bei sich hat, der kann ja ähnlich verfahren. Wer weiß was die Zukunft noch so alles bringt.

Aber gerne doch. Habe allerdings nicht sehr intensiv gesucht. Ich sehe die Gefahren nicht nur bei Rauchmeldern, sondern bei allen wichtigen elektrischen/elektronischen Geräten des Alltags.

Guckst Du hier:
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Alt 26.06.2009, 17:56   #8111
Paolo_Pinkel
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Geist des Geldes (Video)

Geld macht sexy. Geld heißt Macht. Aber wir wissen wenig über die Erfindung. Der Film macht sich auf die Suche nach dem magischen Geist des Geldes...
Geist des Geldes (Video) >> Ein Kind das heute an Hunger stirbt wird ermordet es ist die Weltordnung die tötet, Jean Ziegler UN-Sonderberichterstatter, Die ungedeckte Dollarnotenflut bringt Industrienation zum blühen ein Bodenloses Wunder, Geld kan

Gruss

Paolo
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"Hartz-IV ist die arbeitsmarktpolitische Endlösung der Erwerbslosenfrage." - Ich -
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Alt 26.06.2009, 20:05   #8112
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Zitat:
Marnettes Wutrede
"Bankster in den Landesbanken"

von Thomas Steinmann (Hamburg)

Selten hat der Rücktritt eines Landesministers einen so großen politischen Eklat ausgelöst wie der von Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister. Nach seinem Abgang im Zorn legt Werner Marnette kräftig nach - und präsentiert er sich als schärfster Kritiker der Landesbanken.


Lange genug hat Werner Marnette in aller Ruhe dagesessen, hat am Bügel seiner Brille geknabbert und sich angehört, wie ein Vertreter des Sparkassenverbandes über die "Bankster" in Frankfurt herzieht. Dann kann sich der frühere schleswig-holsteinische Wirtschaftsminister nicht mehr beherrschen: Seine Stimme wird immer lauter, Marnette redet sich in Rage. Jetzt zieht auch er über Bankster her - für ihn sitzen sie in den Vorständen der Landesbanken und Staatskanzleien der Bundesländer.

Es ist einer von Marnettes seltenen öffentlichen Auftritte nach seinem plötzlichen Rücktritt im Streit um die Rettung der maroden HSH Nordbank Ende März. Der frühere Industriemanager soll an diesem Abend über die Frage sprechen, ob das Land noch Landesbanken braucht - und er macht da weiter, wo er mit seinem knalligen Abschied aus Kiel aufgehört hat. Damals hatte er in einem Wutinterview nachgetreten, wie man es in der deutschen Politik selten erlebt hat. Jetzt legt Marnette nach. Mit einer Wutrede.

Die Stimme schneidend, Daumen und Zeigefinger wie zu einer Pistole gespreizt, knöpft er sich Banker und Politiker vor. Die Landesbanken hätten sich von ihren Kunden abgewendet, Geschäfte außerhalb der Bilanz gemacht und Milliardenrisiken angehäuft, wettert Marnette. Wie könne es sein, dass das Kreditersatzgeschäft, das für die Schieflage der HSH Nordbank verantwortlich ist, erstmals im Geschäftsbericht 2007 auftaucht? Wie könne es sein, dass dieses Geschäft nicht Gegenstand der Prüfung durch die Wirtschaftsprüfer gewesen ist? Wie könne es überhaupt sein, dass eine Landesbank Risiken von mehr als 30 Mrd. Euro im Kreditersatzgeschäft eingeht - obwohl die Haushalte der beiden größten Anteilseigner Hamburg und Schleswig-Holstein zusammen gerade einmal rund 20 Mrd. Euro betragen?



"Es kann doch nicht sein, dass eine HSH Nordbank Off-Balance-Geschäfte macht. Herrgott noch mal", schimpft Marnette. Die Milliardenrisiken drohten jetzt zu einem "tödlichen Trip" für die Bundesländer zu werden. Die 3 Mrd. Euro Eigenkapital, mit denen die Eigentümer die Bank gerettet haben, das seien "doch keine 3 Mrd. für die Zukunft. Das korrigiert nur einen Vergangenheitstatbestand." Und was passiert, wenn die Bank noch mehr Geld braucht? "Wenn hier noch einmal etwas schief geht, dann können wir unsere Koffer packen."

Geht es nach Marnette, könnten die Landesbanken gleich morgen dichtmachen. "Landesbanken brauchen wir für das Kreditwesen nicht", doziert er. Nur einzelne Institute mit klar definiertem Auftrag für die Region seien vertretbar.
FTD
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Zitat:
Koalitionseinigung
Bad Banks werden steuerlich begünstigt

Union und SPD wollen die Entlastung der Banken von Schrottanleihen durch umfangreiche Steuererleichterungen attraktiver gestalten als ursprünglich geplant. Deshalb sollen die geplanten Bad Banks in Form von Zweckgesellschaften nun doch von der Gewerbesteuer befreit werden.


Das verlautete übereinstimmend in den Koalitionsfraktionen. In diese Zweckgesellschaften sollen vor allem private Banken zum Beispiel abgewertete verbriefte US-Immobilien-Kredite auslagern können.

Als zweites Modell soll der Bankenrettungsfonds Soffin Anstalten gründen, in die vor allem notleidende Landesbanken ganze Geschäftsfelder ausgliedern sollen. Bei dieser zweiten Variante, dem sogenannten Anstaltsmodell, gebe es inzwischen eine steuerbefreiende Lösung. Der finanzpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Otto Bernhardt, sagte dem Handelsblatt, dass es hierbei um die Mehrwertsteuer gehe.

HB
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Alt 27.06.2009, 11:47   #8114
Muci
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Milliardenoptionen auf Bank-Aktien - Geithner will verkaufen

Eine Behörde des US-Kongresses schätzt den Marktwert der Optionen auf rund sechs Milliarden Dollar. Das Finanzministerium hatte die Scheine jüngst auf fünf Milliarden Dollar taxiert. Die zehn US-Großbanken, die am 17. Juni 68 Mrd. Dollar an Staatshilfen zurückgezahlt hatten, haben bis Ende der nächsten Woche Zeit, dem Finanzministerium Rückkauf-Angebote vorzulegen. Tun sie dies nicht, sollen die Papiere im Rahmen einer Auktion veräußert werden.

Milliardenoptionen auf Bank-Aktien : Geithner will verkaufen - n-tv.de
 
Alt 27.06.2009, 12:41   #8115
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Zitat:
Das Kapital
Blind vor Gier


Während sich am Rentenmarkt bereits wieder die Deflationsangst einschleicht, setzen die Aktienanleger immer gieriger auf den ersehnten Übergang von De- auf Inflation.


Vielleicht ist die Bärenrally doch noch nicht ganz vorbei. Ein Indiz dafür ist die Gier, mit der die liquiditätstrunkenen Anleger jede noch so kleine Freudenmeldung aufnehmen. Nehmen wir die US-Gebrauchsgüteraufträge, die im Mai neuerlich um 1,8 Prozent zum Vormonat gestiegen sind. Von einigen Störfeuern von Arbeitsmarkt, Bau und Fed abgesehen, haben die Aktienmärkte das zwei Tage gefeiert.

Macht ja nichts, dass der S&P bereits am 1. Juni um 2,6 Prozent geklettert war, als der Anstieg der ISM-Auftragskomponente auf 51 Zähler vermeldet wurde. Egal auch, dass die Aufträge um 23 Prozent unter dem Vorjahr liegen. Und dass die wankelmütigen Bestellungen über die vergangenen drei Monate immer noch mit einer Jahresrate von 8,2 Prozent gesunken sind. Und dass das Verhältnis von Vorräten zu Umsätzen hoch bleibt.


Und dass die Produktion im verarbeitenden Gewerbe im Mai um 15,3 Prozent unter dem Vorjahr lag, die Beschäftigung aber "nur" um 11,6 Prozent. Und dass die mit Stellen-, Einkommens- und Vermögenseinbußen sowie rigiden Banken konfrontierten US-Verbraucher eher wieder stärker auf die Bremse treten, sofern die wöchentlichen Handels- oder Konsumklimadaten ein Maßstab sind.

Und dass die ebenfalls überschuldeten US-Firmen angesichts der Kapazitätsauslastung, Gewinne und Kapitalkosten alles andere im Sinn haben, als zu investieren; ohne Rüstung und Luftfahrt ist die Kapitalgüternachfrage jüngst mit einer Jahresrate von 13,5 Prozent gefallen. Und dass die Nachfragelücke trotz des fiskalpolitischen Wutausbruchs zusehends zunimmt. Zum Glück wird Gier an der Börse immer bestraft.
FTD
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Wacht auf! Verdammte dieser Erde. Die stets man noch zum Hungern zwingt. Das Recht, wie Glut im Kraterherde, Nun mit Macht zum Durchbruch dringt!
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Alt 28.06.2009, 10:14   #8116
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Zitat:
Bank, Banker, Bankrott
Der größte Bankraub aller Zeiten

Von René Zeyer

Was treiben die Mächtigen der Finanzwelt? Wie sieht ihre Arbeit, wie ihr Leben aus? manager-magazin.de präsentiert Auszüge aus dem Buch "Bank, Banker, Bankrott", in dem Autor René Zeyer Eitelkeiten, Intrigen und Karrieresucht von Gelddealern entlarvt, die den Bezug zur Realität schon längst verloren haben.
mm
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Alt 28.06.2009, 10:32   #8117
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Zitat:
Die Steuerdiktatur
Von Michael Mross
Sonntag, 28. Juni 2009

Die nächste Steuererhöhung ist programmiert. Wegen hoher Staatsschulden werden Bürger trickreich zur Kasse gebeten. Dahinter steckt eine letzte große Umverteilungsaktion zugunsten der USA.

Menschen kämpfen für Lohnerhöhungen, für bessere Lebensbindungen, gehen gegen Ungerechtigkeit auf die Straße, liefern sich zuweilen sogar Straßenschlachten für politische Ziele.

Aber haben Sie schon mal erlebt, dass jemand für niedrigere Steuern demonstriert hat? Bis jetzt bleibt das Steuersubjekt ruhig. Wie lange noch?

Von Abstauberplakette bis Zinssteuer verfügt der Parteienapparat in Berlin über ein trickreiches Repertoire, dem Lohnsklaven 70% seines Einkommens abzuknüpfen. Wenn’s dann mal wieder nicht reicht, rufen die Gewerkschaften zum Kampf für Lohnerhöhungen.

Welcher Wahnsinn!
mmnews
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Alt 29.06.2009, 08:56   #8118
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Nutzung der EZB-Einlagenfazilität steigt weiter kräftig

Wie die EZB am Montag mitteilte, deponierten Banken in der mit 0,25% verzinsten Einlagenfazilität 236,236 (Freitag: 143,426) Mrd EUR. Die Banken aus dem Euroraum liehen sich außerdem aus der Spitzenrefinanzierungsfazilität 0,327 (0,284) Mrd EUR zu einem Zinssatz von 1,75%.

Dow Jones Deutschland: Nutzung der EZB-Einlagenfazilität steigt weiter kräftig



Und vom Amiland gibts auch was zu berichten:
Zitat:
Weitere US-Bank bricht zusammen - 41. Geldhaus in diesem Jahr

Als 41. Institut in diesem Jahr wurde die Community Bank of West Georgia am Freitag von der staatlichen Einlagensicherung FDIC geschlossen. Bei dem Geldinstitut handelt es sich um eine kleinere Regionalbank aus dem Bundesstaat Georgia. Das Geldhaus habe 199,4 Millionen Dollar an Vermögenswerten und 182,5 Millionen Dollar an Kundeneinlagen, teilte die FDIC weiter mit. Die Pleite dürfte den Einlagensicherungsfonds rund 85 Millionen Dollar kosten.

Weitere US-Bank bricht zusammen - 41. Geldhaus in diesem Jahr - International Business Times l IBTimes Deutschland
 
Alt 29.06.2009, 15:56   #8119
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Zitat:

"Derivate boomen weiter"

.....Das nominale Volumen der Derivate (Finanzwetten) erklimmt bei den US-Banken neue Hochs. ...Das virtuelle Casino ist weiter in Höchstform! ........."

hier weiterlesen:

Querschüsse: "Derivate boomen weiter"


Zitat:

"Massenvernichtungswaffe Swap

Derivate-Supergau ante portas?


hier weiterlesen:

TP: Massenvernichtungswaffe Swap
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Das was vor uns liegt und das was hinter uns liegt ist nichts, verglichen mit dem was in uns liegt.
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Alt 30.06.2009, 00:32   #8120
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Abschwung - Die zweite Welle?

https://www.boerse-stuttgart.de/de/a....html?vid=2316

Interessantes Interview.
 
Alt 30.06.2009, 00:55   #8121
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Auch interessant:

Querschüsse
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Alt 30.06.2009, 13:23   #8122
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Chaos-Versicherer

AIG entdeckt neue Zeitbombe

Washington stützte den AIG-Konzern bereits mit mehr als 180 Mrd. $. Doch weiterhin schlummern große Risiken im Derivateportfolio. Das Unternehmen warnte jetzt in einer Pflichtmitteilung vor weiteren Verlusten.


Zitat:
Konkret geht es um ein Portfolio an Kreditderivaten (Credit Default Swaps, CDS) im Umfang von 192,6 Mrd. $. Mit CDS-Papieren versicherten sich Banken gegen Zahlungsausfälle. 99,4 Mrd. $ entfallen auf Unternehmenskredite, 90,2 Mrd. $ auf Hypotheken. Ende März bezifferte AIG den Marktwert der daraus resultierenden Verbindlichkeiten auf 393 Mio. $. Die SEC-Pflichtmitteilung stellt klar, dass die Summe letztendlich deutlich höher ausfallen könnte.

Minus hängt von Gegenparteien ab

Der ehemals weltgrößte Versicherungskonzern AIG geriet im Zuge der Kreditkrise in Schieflage - und musste durch Staat sowie Notenbank mit insgesamt 182,5 Mrd. $ gestützt werden.
FTD.de - Chaos-Versicherer: AIG entdeckt neue Zeitbombe - Finanzdienstleister
 
Alt 30.06.2009, 19:55   #8123
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USA als Vorbild
Stresstest für deutsche Banken

Berlin. Die Koalition will nach dem Vorbild der USA Banken einem Stresstest unterziehen, wenn diese öffentliche Hilfe benötigen. "Banken, die die Unterstützung des Staates brauchen, müssen die Hosen herunterlassen", sagte SPD-Haushälter Carsten Schneider der FR nach Abschluss der Verhandlungen für ein Bad-Bank-Gesetz. Dies sollen nach der Verständigung zwischen Union und SPD Bundestag und Bundesrat am Freitag beschließen.

USA als Vorbild: Stresstest für deutsche Banken | Frankfurter Rundschau - Wirtschaft
 
Alt 30.06.2009, 21:46   #8124
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HRE - Schon wieder neue Milliardenlöcher


Mit staatlichen Garantien von 100 Milliarden Euro wird die Immobilienbank Hypo Real Estate künstlich am Leben gehalten. Erst vor vier Wochen schoss der Bund drei Milliarden frisches Geld nach – doch die Lage bessert sich nicht.

Die schwer angeschlagene HRE wird einem Zeitungsbericht zufolge noch weitere Milliarden-Verluste verkraften müssen. Die HRE werde bis Ende 2010 mehr als zwei Milliarden Euro Verlust ausweisen, schreibt die „Süddeutsche Zeitung“ am Dienstag vorab. Ein Großteil davon dürfte dieses Jahr anfallen, habe es im Umfeld des staatlichen Bankenrettungsfonds Soffin und in Finanzkreisen geheißen.

Die HRE wollte dazu keine Stellungnahme abgeben.

HRE: Schon wieder neue Milliardenlöcher - Finanzkrise - FOCUS Online



Ein Fass ohne Boden!
 
Alt 30.06.2009, 22:58   #8125
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HRE - Schon wieder neue Milliardenlöcher


Mit staatlichen Garantien von 100 Milliarden Euro wird die Immobilienbank Hypo Real Estate künstlich am Leben gehalten. Erst vor vier Wochen schoss der Bund drei Milliarden frisches Geld nach – doch die Lage bessert sich nicht.

Die schwer angeschlagene HRE wird einem Zeitungsbericht zufolge noch weitere Milliarden-Verluste verkraften müssen. Die HRE werde bis Ende 2010 mehr als zwei Milliarden Euro Verlust ausweisen, schreibt die „Süddeutsche Zeitung“ am Dienstag vorab. Ein Großteil davon dürfte dieses Jahr anfallen, habe es im Umfeld des staatlichen Bankenrettungsfonds Soffin und in Finanzkreisen geheißen.

Die HRE wollte dazu keine Stellungnahme abgeben.

HRE: Schon wieder neue Milliardenlöcher - Finanzkrise - FOCUS Online



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Heißt die jetzt nicht Deutsche Pfandbriefbank ?
 
 

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