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Alt 22.04.2009, 13:55   #8001
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Ingvar Ingvar
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Standard AW: die aktuellsten meldungen zur bankenkrise

Zitat von destina Beitrag anzeigen
+++ Finanzchef von Freddie Mac tot aufgefunden +++
Der Finanzchef des verstaatlichten US-Hypothekenfinanzierers Freddie Mac ist tot. Die Leiche von David Kellermann sei in seinem Wohnhaus in einem Washingtoner Vorort entdeckt worden, teilt die Polizei mit. Laut CNN gehen die Behörden von einem Suizid aus.


Nachrichten - Schlagzeilen - n-tv der Nachrichtensender - n-tv.de
schon seltsam!
Erst meldet Freddi Mac man sehe ein Licht am Ende des Tunnels , und drei Tage später begeht der Finanzchef Selbstmord.

Freddi ist zuversichtlich
__

Die von mir gemachten Aussagen geben meine persönlichen Erfahrungen wieder bzw. stellen meine Meinung dar und keine Rechtsberatung.
Ingvar ist offline  
Alt 22.04.2009, 14:01   #8002
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destina
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Standard AW: die aktuellsten meldungen zur bankenkrise

Zitat:
Freddie Mac Mysteriöser Tod eines Top-Bankers
Drama bei der angeschlagenen US-Hypothekenbank Freddie Mac: Der Finanzchef wurde tot aufgefunden. Der Nachrichtensender CNN spricht von Selbstmord.

Der geschäftsführende Finanzchef der US-Hypothekenbank Freddie Mac ist am Mittwoch tot in seinem Haus aufgefunden worden. In Medienberichten hieß es, der 41-jährige David Kellermann habe sich umgebracht. Eine Polizeisprecherin bestätigte den Tod Kellermanns, aber nicht die Angaben über einen Selbstmord.

Der 41-jährige war seit September geschäftsführender Finanzchef von Freddie Mac. Vorstandschef David Moffett trat im vergangenen Monat zurück. Die Hypothekenbank hat 60 Milliarden Dollar Staatshilfe bekommen.
Freddie Mac: Mysteriöser Tod eines Top-Bankers - Finanzkrise - FOCUS Online

Natürlich ist es merkwürdig. Vielleicht konnte er nicht so wie er wollte und stand Jemanden im Weg? Die meisten Dinge wird man sowieso erst erfahren, falls es eine Systemänderung gibt.
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Wacht auf! Verdammte dieser Erde. Die stets man noch zum Hungern zwingt. Das Recht, wie Glut im Kraterherde, Nun mit Macht zum Durchbruch dringt!
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destina ist offline  
Alt 22.04.2009, 14:46   #8003
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destina
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Standard AW: die aktuellsten meldungen zur bankenkrise

+++ Rheinland-pfälzische Sparkassen steigen bei LBBW aus +++
Baden-Württembergs Sparkassenpräsident Peter Schneider will nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa die LBBW-Träger noch an diesem Mittwoch über den Ausstieg informieren.


Nachrichten - Schlagzeilen - n-tv der Nachrichtensender - n-tv.de


Zitat:
Zahltag für die Gläubiger

Das Ausmaß der potenziellen Verluste in der deutschen Finanzbranche hat abenteuerliche Dimensionen erreicht - und der Steuerbürger zahlt. Die "Bad Bank" treibt dieses Vorgehen auf die Spitze, während die Gläubiger der überschuldeten Banken geschützt werden. Doch es gibt eine faire Alternative zur "Bad Bank".

Geht es um 150 Milliarden Euro? Oder 250 Milliarden? Oder vielleicht sogar 400 Milliarden Euro? Das Ausmaß der potenziellen Verluste in der deutschen Finanzbranche, wie es die Bankenaufseher in ihrem jüngsten Bericht für den Finanzminister kalkulieren, hat abenteuerliche Dimensionen erreicht. Der Umfang der „toxischen“ – also unverkäuflichen und stark im Wert geminderten – Investments der Banken ist so groß, dass selbst dann, wenn der Wertverlust dieser Anlagen am Ende nur 20 Prozent auf den Einkaufswert beträgt, noch immer eine Summe herauskommt, die mehr als zwei Drittel des gesamten jährlichen Bundeshaushalts ausmacht.

Spätestens jetzt gilt es daher, das bisher angewandte Prinzip zur Sanierung der überschuldeten Banken grundsätzlich infrage zu stellen. Schon mit den bis heute übernommenen Bürgschaften und Kapitalhilfen läuft der von Finanzminister Peer Steinbrück betriebene „Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung“ (Soffin) nur darauf hinaus, die Kosten für die „Rettung“ aller überschuldeten Geldhäuser fast auschließlich von den Steuerbürgern bezahlen zu lassen. Das nun von Steinbrück vorgelegte Konzept für eine „Bad Bank“ treibt dieses Vorgehen auf die Spitze. Danach sollen die Banken alle faulen Kreditpapiere in externe Geselschaften unter dem Dach des Soffin auslagern, und die Steuerzahler sollen pauschal für die zum Ablaufdatum der jeweiligen Kredite anfallenden Verluste bis zu 15 Jahre lang die Haftung übernehmen. Zum Ausgleich, so heißt es, müssten die so gesundeten Banken aus ihren Gewinnen „Rückstellungen“ bilden, die der Bund später zurückfordern könne.

Doch das ist Augenwischerei. Denn der überwiegende Teil der wahrhaft toxischen Investments liegt bei jenen Banken, die mangels Kundschaft ohnehin nicht überlebensfähig sind: den Landesbanken sowie der HRE. Deren Verluste komplett auf die Steuerzahler zu übertragen, wäre unverantwortlich. Allein die Zinslasten für die notwendigen Staatsschulden würden für Jahrzehnte das Geld verbrauchen, das doch für Bildung und Infrastruktur so dringend benötigt wird.

Darum wird nun unverzichtbar, was von Anfang geboten gewesen wäre: Die Gläubiger der überschuldeten Banken müssen – genauso wie bei anderen Pleiteunternehmen auch – an den Verlusten beteiligt werden. Es kann nicht sein, dass jene, die für ein paar Zinsprozente mehr das Spielgeld für die Fehlspekulationen bereitgestellt haben, vollständig vom Steuerzahler freigekauft werden. Aber gerade über diese Begünstigten der Bankenrettung wahren die Krisenmanager eisernes Schweigen. Zur Begründung führen sie an, damit würde das Vertrauen potenzieller Kapitalgeber erst recht erschüttert oder es handele sich überwiegend um Versicherungen oder Pensionsfonds, von denen die Altersvorsorge unbeteiligter Bürger abhänge. Doch den Beweis dafür bleiben sie unter Verweis auf das „Geschäftsgeheimnis“ schuldig und nähren so den Verdacht, dass vor allem die Interessen anderer mächtiger Geldkonzerne wie der Deutschen Bank sowie deren vermögender Klientel geschützt werden.

Die faire Alternative zur „Bad Bank“ wäre daher, kontrollierte Insolvenzverfahren bei allen in Schieflage geratenen Geldhäusern zu erzwingen. Das würde es nicht nur ermöglichen, mit den Gläubigern ihren Beitrag auszuhandeln. Zugleich würde endlich auch bei der Bankensanierung das erfüllt, was der Finanzminister und seine Kanzlerin seit Monaten auf allen Gipfeln von der Finanzwirtschaft fordern: vollständige Transparenz.
Zahltag für die Gläubiger

Das wird wohl der Grund für den Ausstieg sein.
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Alt 22.04.2009, 14:51   #8004
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Standard AW: die aktuellsten meldungen zur bankenkrise

Zitat von Ingvar Beitrag anzeigen
schon seltsam!
Erst meldet Freddi Mac man sehe ein Licht am Ende des Tunnels , und drei Tage später begeht der Finanzchef Selbstmord.
Dann wars wohl doch der entgegenkommende Schnellzug....Tja, wenigstens kriegt der keine Boni mehr!

Und da ich es in diesem Forum ja nicht sagen darf. verlink ich mal ins Gelbe

http://www.dasgelbeforum.de.org/boar...y.php?id=97575

Ich jedenfalls empfinde mehr als nur "klammheimliche Freude"

mm
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Tanz Tanz, Tanz aus der Reihe

Wenn der Pfarrer von Vertrauen spricht, zuckt der Messdiener zusammen.
Wiglaf Droste

Runder Tisch? Wozu braucht man den? Damit die Priester die Ministranten jagen können?

Harald Schmidt
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Alt 24.04.2009, 21:12   #8005
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destina
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Standard AW: die aktuellsten meldungen zur bankenkrise

Jetzt hat die Regierung ein richtig versautes Wochenende. Wo sie so sehr dafür geackert haben, dass es ruhig bleibt und die Masse doof.

Zitat:
24.04.2009, 20:35 Uhr
Risikopapiere
Wirbel um BaFin-Liste zu Bankenvermögen

Für Aufregung hat eine streng vertrauliche Aufstellung der Finanzaufsicht BaFin mit Informationen zu den „toxischen Papieren“ und Vermögenswerten deutscher Banken gesorgt, die an die Öffentlichkeit gelangt ist. Demnach sollen die deutschen Banken deutlich stärker von der Finanzkrise betroffen sein als bislang angenommen.
Vertrauliche Liste im Umlauf: Die BaFin hat die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Quelle: dpaLupe

Vertrauliche Liste im Umlauf: Die BaFin hat die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Quelle: dpa

HB MÜNCHEN/BONN. Der „Süddeutschen Zeitung“ zufolge wird in dem vertraulichen Papier das Volumen der von der Finanzkrise betroffenen Wertpapiere und Kredite auf insgesamt 812 Milliarden Euro beziffert. Die BaFin schaltete am Freitag die Staatsanwaltschaft ein.

Die BaFin selbst machte keine Angaben zu Zahlen in dem Papier. Die Behörde warnte aber ausdrücklich vor einer Fehlinterpretation der Liste: Es gehe darin um Portfolien mit unterschiedlicher Ausrichtung und nicht um konkrete Risiken im Zusammenhang mit der Krise. In die Aufstellung eingeflossen seien nicht nur sogenannte „toxische Papiere“, sondern auch „Vermögenswerte, die nach Angaben der Banken nicht mehr zur aktuellen Geschäftsstrategie passen“. Außerdem seien Risikovorsorge, Sicherheiten und Gegengeschäfte nicht berücksichtigt. Die BaFin bat die Münchner Staatsanwaltschaft, strafrechtliche Ermittlungen gegen Unbekannt im Zusammenhang mit der Offenlegung der Liste aufzunehmen. Es gebe möglicherweise einen Verstoß gegen die Verschwiegenheitspflicht, hieß es zur Begründung. Die Liste ist ganz offensichtlich Teil der Arbeiten an sogenannten „Bad Banks“, in die vom Ausfall bedrohte Vermögenswerte ausgelagert werden sollen.

Laut „Süddeutscher Zeitung“ gibt das Papier erstmals einen Überblick darüber, welche Kredite und Wertpapiere die Institute in problematischen Geschäftsfeldern besitzen. Besonders betroffen sind demnach die HRE, mehrere Landesbanken und die Commerzbank.

„Allein bei der Commerzbank sind nach der BaFin-Aufstellung, die der Süddeutschen Zeitung vorliegt, Wertpapiere und Kredite im Wert von 101 Milliarden Euro von der Finanzkrise betroffen“ schreibt die „Süddeutsche Zeitung“ in ihrer Online-Ausgabe. Darin enthalten seien 49 Milliarden Euro aus der Bilanz der übernommenen Dresdner Bank. Die Commerzbank sei demnach von der Finanzkrise ähnlich stark betroffen wie die Landesbank von Hamburg und Schleswig-Holstein, die HSH Nordbank, für die die BaFin 105 Milliarden Euro ansetze. „Wir wissen nicht, wer die Zahlen zusammengestellt hat und können sie nicht nachvollziehen“, sagte ein Sprecher der Commerzbank dazu. Bei der baden-württembergischen LBBW geht es laut „Süddeutscher Zeitung“ um 94 Milliarden Euro.

Deutlich besser stünden die Deutsche Bank mit 21 Milliarden Euro, sowie die Postbank und die Hypovereinsbank mit jeweils fünf Milliarden Euro da. „Am stärksten ist laut BaFin-Papier die vor der Verstaatlichung stehende Hypo Real Estate (HRE) betroffen“, schreibt Süddeutsche.de. Die HRE halte laut vertraulichem Papier 268 Milliarden Euro an Problemanlagen. Die 17 aufgeführten Banken hätten die Zahlen überwiegend als irreführend zurückgewiesen, schrieb die Zeitung.
Wirbel um BaFin-Liste zu Bankenvermögen - Unternehmen - Banken + Versicherungen - Handelsblatt.com
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Alt 25.04.2009, 18:34   #8006
Muci
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Standard AW: die aktuellsten meldungen zur bankenkrise

....Die Wahrheit dieser Finanzkrise kommt nur stückchenweise ans Licht. So wuchsen die Schätzungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) über die Schäden der Banken und anderen Institutionen des Finanzsektors von 1,4 über 2,2 auf jetzt 4,1 Billionen Dollar im heutigen Global Financial Stability Report. 4,1 Billionen Dollar sind eine gigantische Zahl und entspricht 3,2 Billionen Euro und damit weit mehr als alle deutschen Wirtschaftsleistungen eines Jahres von rund 2,5 Billionen Euro. Damit rechnet der IWF mit dem Ausfall von 7 % aller Kredite und Wertpapiere, deren gesamter Außenstand bei 58 Billionen Dollar angenommen wird.....




.... Tatsächlich sind viele Länder schon auf dem Weg in die Deflation. In USA war der Verbraucherpreisindex im März zum ersten Mal seit 1955 mit minus 0,4 % negativ. Auch Großbritannien meldet heute zum ersten Mal seit 1960 eine negative Entwicklung der Einzelhandelspreise gegenüber dem Vorjahr, während sich die Verbraucherpreise insgesamt noch auf positivem Gelände befinden. Auch in Deutschland kommt die Deflation näher. Die Großhandelsverkaufspreise sind bereits von ihrer Spitze bei plus 10 % gegenüber Vorjahr im Juli vergangenen Jahres auf ein Minus von 8 % im März dieses Jahres abgestürzt, die Erzeugerpreise von plus 2,6 % auf minus 1,2 % und die Verbraucherpreisentwicklung von 3,3 % auf nur noch 0,5 % .....




Informationsportal Globalisierung - Standort Deutschland - Joachim Jahnke
 
Alt 25.04.2009, 18:41   #8007
manuela72->Emailproblem
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manuela72
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Standard AW: die aktuellsten meldungen zur bankenkrise

dann besteht sicherlich bald wieder mal der "zwang zur notwendigkeit" zum weiteren sozialabbau, weil die banken ja nicht pleite gehen dürfen.
manuela72 ist offline  
Alt 26.04.2009, 11:57   #8008
zebulon
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zebulon
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Standard Finanzkrise im Spiegel der Geschichte des 20 Jahrhunderts

Dieses Kapitel der Webseite www.vorkriegsgeschichte.de kann man nur empfehlen um das Verständnis für die derzeitigen Vorgänge, genannt Finanzkrise, zu verbessern:
Wirtschaftliche Kriegsgründe 1918-1939
folgende Unterkapitel, damit man einen Überblick bekommt:
  • Weltweite ökonomische Verwerfungen
  • Die Kriegsschulden aus dem Ersten Weltkrieg
  • Die deutsche Wirtschaft nach Versailles
  • Die golden twenties
  • Die Weltwirtschaftskrise
  • Die Konferenz von Lausanne 1932
  • beggar-my-neighbour policy
  • Die Konferenz von Ottawa 1932
  • Die Wirtschaft im Dritten Reich
Das hier ist besonders interessant:
  • Die deutsche Sonderwirtschaftszone
Zitat:
Das Deutsche Reich schließt mit 25 devisenschwachen Ländern in Südosteuropa, im Nahen Osten und in Südamerika zweiseitige Verträge über einen zahlungsfreien d.h. devisenlosen Außenhandel , also Ware gegen Ware, z.B. Linsen aus Chile gegen Lokomotiven aus Deutschland. Der Warenaustausch zwischen Deutschland und den Partnerländern wird monatlich Wert gegen Wert verrechnet , ohne daß noch Devisen zur Bezahlung fließen, und ohne daß der Handel mit geliehenem und verzinsten Geld vorfinanziert werden müßte. So baut sich Deutschland zwischen 1932 und 1936 eine informelle Sonderwirtschaftszone auf, ein deutsches Präferenzsystem . Die meisten der Vertragspartnerländer sind seit der Weltwirtschaftskrise so knapp an Devisen, daß sie Ihren Devisenaußenhandel staatlich kontrollieren müssen; daher die Bezeichnung Devisen-Kontroll-Staaten. An dem System des devisenlosen und weitgehend zinsfreien Außenhandels profitiert jedes Land, das sich vertraglich an Deutschland bindet. Dabei aber - und das ist der Pferdefuß - verlieren die USA, Großbritannien und Frankreich auf Märkten große Marktanteile, auf denen sie bisher beherrschend waren, besonders die USA in Südamerika. Außerdem verlieren New York und London ihre Kreditgeschäfte bei der Vorfinanzierung des Außenhandels in den Staaten, die jetzt Tauschhandel mit den Deutschen treiben.
Eine Art bargeldloses Tauschsystem zwischen Staaten. Man wollte sich damals aus den Klauen der Zinszahlungen für die notwendigen Kredite befreien.
  • Deutschland als wachsender Konkurrent vor dem Zweiten Weltkrieg
Zitat:
Es sieht so aus, als würde Deutschlandvom finanziellen Zwerg zum wirtschaftlichen Riesen wachsen, und zwar zu Lasten der Sieger aus dem Ersten Weltkrieg. Das Wachstum zu einem Wirtschaftsmittelpunkt ist in der Wahrnehmung der Amerikaner, Briten und Franzosen 1939 noch nicht abgeschlossen. Hitlers und von Ribbentrops Bemühen um „freie Hand“ für eine politische Hegemonie in Ost- und Südosteuropa signalisiert, daß der deutsche wirtschaftliche Aufstieg offensichtlich weitergehen soll. Für die USA ist damit neben England und seinem Sterling-Club ein zweiter Konkurrent entstanden. Präsident Roosevelt muß sich nun Sorgen machen, daß Deutschland in Südamerika wirtschaftlich Erfolge hat und die US-Exporte dorthin behindert, daß es damit in den Ländern Südamerikas politisches Ansehen und Gewicht bekommt, daß die US-Kreditgeschäfte in Südamerika abnehmen und zuletzt auch, daß das deutsche „Modell“ in den USA an Attraktivität gewinnen und seine - Roosevelts - Popularität beschädigen könnte.
  • Roosevelts Forderung nach weltweitem Freihandel
  • Deutschlands Handel als ein Kriegsgrund unter anderen
Unbedingt lesen! Kann man wirklich nur empfehlen zum Verständnis der derzeitigen Vorgänge.
__

"Das Wesen des Faschismus ist es, ein System für schützenswerter zu halten als die darin lebenden Menschen." - ADORNO

"Durch die Aufspaltung der Wähler in das politische Parteiensystem können wir sie dazu bringen, ihre Energie für Kämpfe aufzubrauchen, für Fragen die keinerlei Bedeutung haben." / Montagu Norman, Gouverneur der Bank of England 1920-1944.

"Der schlauste Weg,
Menschen passiv und folgsam zu halten, ist,
das Spektrum akzeptierter Meinungen strikt zu limitieren, aber innerhalb des Spektrums sehr lebhafte Debatten zu erlauben." / Noam Chomsky
zebulon ist offline  
Alt 26.04.2009, 14:20   #8009
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Standard AW: Finanzkrise im Spiegel der Geschichte des 20 Jahrhunderts

Zitat von zebulon Beitrag anzeigen
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Alt 26.04.2009, 14:34   #8010
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Standard AW: Finanzkrise im Spiegel der Geschichte des 20 Jahrhunderts

Zitat von zebulon Beitrag anzeigen
Dieses Kapitel der Webseite www.vorkriegsgeschichte.de kann man nur empfehlen um das Verständnis für die derzeitigen Vorgänge, genannt Finanzkrise, zu verbessern:Unbedingt lesen! Kann man wirklich nur empfehlen zum Verständnis der derzeitigen Vorgänge.
Naja......siehe Impressum der Site!

Impressum:Verantwortlicher im Sinne des § 6 TDG:
Gerd Schultze-Rhonhof
Generalmajor a. D. und Schriftsteller

Gerd Schultze-Rhonhof – Wikipedia

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der der Meinung ist, daß Soldaten eben Mörder sind.
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Alt 26.04.2009, 16:06   #8011
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Standard AW: die aktuellsten meldungen zur bankenkrise

250-MILLIARDEN-DOLLAR-SPRITZE

IWF stockt Kriegskasse auf

Frisches Geld zur Frühjahrstagung: Der IWF erhält eine weitere Viertelbillion Dollar, um Länder zu stützen, die durch die Weltwirtschaftskrise stark in Bedrängnis geraten sind. Gleichzeitig dringt Fondschef Strauss-Kahn auf eine schnelle Wiederbelebung des siechen Bankensektors.

Washington - Der Internationale Währungsfonds (IWF) wird eine sofortige Finanzspritze von 250 Milliarden Dollar erhalten. Darauf hat sich am Samstag das Lenkungsgremium der Institution, der Internationale Währungs- und Finanzausschuss (IMFC), geeinigt. Der IMFC steuert die Geschicke des IWF, seine 24 Mitglieder - darunter Deutschland - repräsentieren die wichtigsten Anteilseigner der Institution.

250-Milliarden-Dollar-Spritze: IWF stockt Kriegskasse auf - SPIEGEL ONLINE


USA: Vier Bankenpleiten an einem Tag

Es sind die Schließungen 26 bis 29 in diesem Jahr: Am Freitag mussten in den USA gleich vier Finanzinstitute die Segel Streichungen. Damit gibt es bereits 2009 mehr Bankenpleiten als im gesamten Jahr 2008. Diesmal traf es zwar keine Schwergewichte - ganz ohne sind die Schließungen dennoch nicht.

HB NEW YORK. Vier auf einen Streich: Die Zahl der in diesem Jahr geschlossenen US-Banken ist an einem Tag auf 29 gestiegen. Wieder traf es am Freitag eher kleinere Regionalinstitute. Im gesamten vergangenen Jahr waren 25 US-Banken geschlossen worden - allein 14 davon nach dem Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers.


http://www.handelsblatt.com/usa-vier-bankenpleiten-an-einem-tag










 
Alt 26.04.2009, 20:03   #8012
zebulon
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Standard AW: die aktuellsten meldungen zur bankenkrise

MenschMaier schrieb:
Zitat:
Naja......siehe Impressum der Site!

Impressum:Verantwortlicher im Sinne des § 6 TDG:
Gerd Schultze-Rhonhof
Generalmajor a. D. und Schriftsteller

Gerd Schultze-Rhonhof – Wikipedia

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der der Meinung ist, daß Soldaten eben Mörder sind.
Mag' sein dass der Generalmajor aus Sicht des Mainstreams suspekt ist. Aber ehrlich gesagt, ist das mittlerweile schon eher eine Auszeichnung für mich. Ich finde aber die zusammengetragenen Infos sachlich und eher untendenziös. Mag' sich jeder selbst seine Meinung bilden.
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"Das Wesen des Faschismus ist es, ein System für schützenswerter zu halten als die darin lebenden Menschen." - ADORNO

"Durch die Aufspaltung der Wähler in das politische Parteiensystem können wir sie dazu bringen, ihre Energie für Kämpfe aufzubrauchen, für Fragen die keinerlei Bedeutung haben." / Montagu Norman, Gouverneur der Bank of England 1920-1944.

"Der schlauste Weg,
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das Spektrum akzeptierter Meinungen strikt zu limitieren, aber innerhalb des Spektrums sehr lebhafte Debatten zu erlauben." / Noam Chomsky
zebulon ist offline  
Alt 01.05.2009, 15:49   #8013
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Standard AW: die aktuellsten meldungen zur bankenkrise

Mit Milliarden in den Miesen
Mitsubishi-Bank tiefrot

Zitat:
..... nun von einem Nettoverlust von 260 Milliarden Yen (rund zwei Milliarden Euro) aus.
....
Das Geldhaus hatte zuvor mit einem Plus von 50 Milliarden Yen (rund 380 Millionen Euro) gerechnet. Mit Milliarden in den Miesen - Mitsubishi-Bank tiefrot - n-tv.de


Ein bisserl verschätzt


.

 
Alt 01.05.2009, 21:15   #8014
Muci
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Standard AW: die aktuellsten meldungen zur bankenkrise

Erste Daten am Donnerstag

Die US-Notenbank will die Ergebnisse ihres "Stress-Tests" für die 19 größten US-Banken einem Fernsehbericht zufolge erst an diesem Donnerstag vorlegen. Dabei plane die Federal Reserve Resultate zu einzelnen Instituten wie auch zusammengefasste Daten zu präsentieren, berichtete der US-Wirtschaftssender CNBC. Die Ergebnisse der Belastungsprüfung, bei der die Fed mit Hilfe von Rechenmodellen schätzt, welche Verluste Banken verkraften können, sollten ursprünglich an diesem Montag vorgelegt werden.

"Stress-Test" für US-Banken - Erste Daten am Donnerstag - n-tv.de
 
Alt 02.05.2009, 00:06   #8015
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Zitat:
Freitag, 1. Mai 2009
Schwaches erstes Quartal
Krise erreicht Mastercard


Der weltweit zweitgrößte Kreditkartenanbieter Mastercard leidet unter den sinkenden Ausgaben der Kunden und dem wieder stärkeren Dollar. Der Überschuss fiel im ersten Quartal um 18 Prozent auf 367 Millionen Dollar (276 Mio Euro). Die Erträge gaben zum Vorjahr um zwei Prozent auf knapp 1,2 Milliarden Dollar nach. Währungsbereinigt wären sie um zwei Prozent gestiegen, berichtete der US-Konzern.
Schwaches erstes Quartal - Krise erreicht Mastercard - n-tv.de

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Alt 02.05.2009, 08:20   #8016
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Citigroup braucht zehn Milliarden Dollar

Die schwer angeschlagene US-Grossbank Citigroup benötigt einem Zeitungsbericht zufolge bis zu zehn Milliarden Dollar zusätzliches Kapital.

Dies sei nötig, um den Stresstest zu bestehen, dem die Regierung insgesamt 19 Finanzinstitute unterworfen hat, berichtete das «Wall Street Journal» auf seiner Website.

Die Citigroup hat bereits 45 Milliarden Dollar staatliche Unterstützung erhalten.

http://www.20min.ch/Citigroup
 
Alt 02.05.2009, 23:38   #8017
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ISLAMBANKEN

Mit Allahs Hilfe durch die Krise

Weltweit kämpft die Bankenbranche mit den Folgen des Finanzbebens - doch ein Sektor ist auf Wachstumskurs: Islambanken, die Geschäfte nach den Regeln der Scharia betreiben, expandieren. Sie füllen die Lücken, die große Institute durch ihren Rückzug aufreißen.

"Islambanken haben keine Giftpapiere in ihren Bilanzen, weil der Koran sie verbietet", erklärt Rodney Wilson, Professor für Islamfinanz an der englischen Durham University. Stattdessen finanzieren sie sich hauptsächlich durch die Einlagen ihrer Kunden und haben daher nicht die Abschreibungsprobleme anderer Banken. Was früher als umsatzhemmende Schrulle belächelt wurde, trifft heute den Geist der Zeit.

In einigen Zirkeln werden die konservativen Investmentprinzipien der Koranbanker schon zum Modell für die gesamte Finanzbranche erhoben. Selbst der Vatikan, nicht gerade für übertriebene Nähe zum Islam bekannt, empfahl den westlichen Casinobankern Anschauungsunterricht bei den glaubensorientierten Kollegen.


Zitat:
Krise weckt Interesse an Scharia-Banking
Islambanken halten sich beim Investieren an die Grundregeln der Scharia, des islamischen Rechts. Es ist Geldmachen unter erschwerten Bedingungen: Zinsen und der Handel mit virtuellen Werten sind verboten, exzessive Schulden und Spekulation tabu. Bei sämtlichen Transaktionen müssen deshalb greifbare Werte wie Immobilien, Edelmetalle oder sonstige Waren den Besitzer wechseln. Der Kunde kann dann als Gewinn eine reale Wertsteigerung verbuchen - statt der verbotenen Zinsen. Das macht das Geschäft zwar komplizierter und in der Regel teurer, aber eben auch weniger riskant.
Islambanken: Mit Allahs Hilfe durch die Krise - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft



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Alt 02.05.2009, 23:53   #8018
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Ist eigentlich nicht neu. Darüber hatte die PM schon kurz nach der Ausbruch der Bankenkrise 2008 geschrieben.
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Alt 03.05.2009, 15:17   #8019
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[IMG]http://dshort.com/charts/bears/four-bears-*****.gif[/IMG]

Mein Gefühl und mein Blick sagt mir, daß...

die sogenannte Weltwirtschaftskrise bisher nur im Ansatz begonnen hat, wenn man mal hergeht und den "blauen" und den "grauen" Chart auf nachfolgender Grafik vergleicht. (Die sogenannte Öl-Krise 1973 sowie der Technic-Crash vor ein paar Jahren sind für mich keine so wichtigen Krisen, daß man sie in die Grafik mit reinpacken hätte müssen. Denn das waren sogenannte Peanuts). Was aber nun kommt ist (auch) nicht zu vergleichen mit der grauen Linie im Chart. Damals, um 1900 herum, war die Welt noch nicht so zusammengewachsen wie heute. Vergleicht mal die Charts miteinander. Aktuell ist ein "Luftholen" an der Börse ganz deutlich an der blauen Linie zu sehen - wie damals 1929. Und dann gings satt runter. Insgesamt dauerte der richtige Crash sage und schreibe 34,2 Monate und es ging in richtigen kleinen (Schock)-Wellen sehr stetig abwärts.

Gleiches steht uns mit der blauen Linie noch bevor. Die Banken, Regierungen und Politiker haben nichts gelernt von damals zu heute. Sie versuchen weiterzumachen wie bisher, wollen den Zusammenbruch in jedem Falle aufhalten, also weiter rauszögern, weiter verschulden. Jeder weiß und jeder kann lesen, daß diese Wirtschaftskrise schlimmer ist wie damals in den Jahren ab 1920.
Trotzdem wird in das System von den Regierungen weiterhin massiv Geld reingepumpt um "die gute Zeit", die nur für die "Oberen" eine "gute Zeit" ist, zu erhalten. Die Länder und die Bevölkerungen verschulden sich dadurch massiv. Je länger das "Aufpumpen" der Wirtschaft dauert, desto schlimmer wird der Zusammenbruch werden. Es wird Hungersnöte geben, Kriege ... Die "Oberen" haben ihre Schäfchen schon längst ins Trockene gebracht.

Jeder der Mächtigen will an der Macht bleiben und will um Himmels willen diese nicht verlieren. Sie sind blind vor Gier und vor allem wollen sie für die sogenannte "Nachwelt" kein schei*s Leben in ihrem Leben haben. Verzicht kennen die sogenannten "Schergen" nicht. Die Bevölkerung schon. Komisch.
Jeder will in seinem Leben "gut" leben und die Machthaber (Politiker, Banker, Firmenbosse, Aufsichtsräte usw.) wollen halt "gut im Luxus" leben. Es liest sich leicht und irgendwie kann man diesen sogenannten "Schergen" fast nicht böse sein .... aber nur fast.

Nur dann kann man es vielleicht "lockerer" lesen, wenn es auch der Bevölkerung, den Völkern einigermaßen gut geht. Ist dies aber nicht der Fall wird es sehr sehr bitter.

Zieht Euch warm an, es ist nur ein Luftholen an der Börse, bevor es in den Abgrund geht. Vorsicht vor den Lügenbaronen! Und vor allem wehrt Euch und trefft Vorsorge!!

LG und seht Euch auch den Anhang an. Ich habe am Dow-Chart die nächsten Abwärtspunkte eingetragen.

Freue mich auf Eure Antworten. Winke bis nächstes WE!



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Alt 04.05.2009, 08:43   #8020
Woodruff
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Woodruff
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Daumen runter AW: die aktuellsten meldungen zur bankenkrise

Zitat:
Die Banken zocken wieder

Im Investmentbanking werden erneut Milliarden verdient. Kritiker fürchten, dass sich die Geschichte der Krise wiederholt.


Berlin - Die Geschäfte laufen wieder. Während die Realwirtschaft unter der Rezession ächzt, scheinen die Banken zurück zu alter Stärke zu finden. Die Größten der Branche haben im ersten Quartal Milliardengewinne eingefahren. Credit Suisse, Goldman Sachs, J. P. Morgan – und nicht zuletzt die Deutsche Bank. Schön, sagen die einen, die Finanzkrise könnte damit bald überstanden sein. Vorsicht, warnen die anderen. Sie fürchten, dass jetzt wieder alles von vorne losgeht.

Besonders mulmig wird den Kritikern, wenn sie lesen, wo die Banken die neuen Gewinne erwirtschaften: im Investmentbanking. Das ist der Bereich, der als Auslöser für die Krise gilt.

[...]

Bei der Regulierung ist bislang wenig passiert

Bisher kann die Finanzbranche nicht über zu viel neue Regulierung klagen. „Es wurde viel geredet. Wirkliche Restriktionen für die Geschäfte der Banken gibt es aber noch nicht“, sagt Hein. Im Gegenteil: Die einzigen Maßnahmen, die sofort wirksam wurden, waren die Lockerungen der Bilanzregeln für die Banken.

[...]

Ansonsten ist bisher wenig passiert. Die EU hat eine Reihe von Regelungen zur Kontrolle von Hedgefonds und Beteiligungsfirmen angekündigt. Auch Ratingagenturen sollen beaufsichtigt werden. Doch bei allem, was die Banken direkt betrifft, lahmt der Prozess.
Die Banken zocken wieder


Also weiter wie gehabt dem Untergang entgegen, während die Politiker nur reden, anstatt einzugreifen
__

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Alt 04.05.2009, 11:16   #8021
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Standard AW: die aktuellsten meldungen zur bankenkrise

Zitat:
Tief im Minus

Der Staat hat in der Hypo Real Estate bereits Milliarden versenkt, doch der Immobilienfinanzierer verbrennt weiterhin täglich Geld. Im ersten Quartal belief sich der Verlust offenbar auf 500 Millionen Euro.
Hier geht's weiter: Hypo Real Estate - Tief im Minus - Finanzen - sueddeutsche.de
__

"Klar, wenn du schon auf der Titanic fährst, dann stellst du am besten Hein Blöd ans Steuer!" (Bernd Stromberg)
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Alt 05.05.2009, 00:05   #8022
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Standard AW: die aktuellsten meldungen zur bankenkrise

Was passiert wenn der ganze Laden unwiederruflich kaputt geht?
Wenn die "Mächtigen" ihre Macht und ihren Luxus nichtmehr haben?
Man kann tendentiell sehen das sie zu Selbstmord neigen. Aber wie begehen Politker Selbstmord? Krieg? ATOMSCHLAG??
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Alt 06.05.2009, 18:41   #8023
MenschMaier->Emailproblem
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MenschMaier
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Standard AW: die aktuellsten meldungen zur bankenkrise

Zitat von Woodruff Beitrag anzeigen
Game Over für die HRE
eigentlich...

...Schlechte Nachrichten aus der Unsöldstraße, dem Firmensitz des schwer angeschlagenen Immobilienfinanzierers Hypo Real Estate in München. Heute meldet die Bank erneut hohe Verluste: 406 Millionen Euro im ersten Quartal. Das Problem: Jetzt hat die Bank eigentlich zu wenig Eigenkapital, um weiter Geschäfte zu betreiben.

Präsident Jochen Sanio zum Fall einer Unterschreitung der Quote damals wörtlich, Zitat: "Das wäre dann ... die Stunde der BAFIN, die Minute der BAFIN; denn dann wird es zeitlich eng. ... das Ermessen schrumpft auf Null, § 46 a KWG greift, und der ist mit dem Wort Moratorium überschrieben." Im Klartext: Die BAFIN hätte die Bank spätestens heute, mit Bekanntgabe der neuen Zahlen, schließen müssen...

DasErste.de - Plusminus - Hypo Real Estate: Vor der Insolvenz? (05.05.2009)

Tya, und ich bräuchte dringend 1500 Euro. Das sind keine Welten die sich da auftun, das sind ganze Universen!!



mm
__

Tanz Tanz, Tanz aus der Reihe

Wenn der Pfarrer von Vertrauen spricht, zuckt der Messdiener zusammen.
Wiglaf Droste

Runder Tisch? Wozu braucht man den? Damit die Priester die Ministranten jagen können?

Harald Schmidt
MenschMaier ist offline  
Alt 09.05.2009, 09:39   #8024
Muci
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Reden AW: die aktuellsten meldungen zur bankenkrise

Zitat von Muci Beitrag anzeigen
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Mein Gefühl und mein Blick sagt mir, daß...

die sogenannte Weltwirtschaftskrise bisher nur im Ansatz begonnen hat, wenn man mal hergeht und den "blauen" und den "grauen" Chart auf nachfolgender Grafik vergleicht. (Die sogenannte Öl-Krise 1973 sowie der Technic-Crash vor ein paar Jahren sind für mich keine so wichtigen Krisen, daß man sie in die Grafik mit reinpacken hätte müssen. Denn das waren sogenannte Peanuts). Was aber nun kommt ist (auch) nicht zu vergleichen mit der grauen Linie im Chart. Damals, um 1900 herum, war die Welt noch nicht so zusammengewachsen wie heute. Vergleicht mal die Charts miteinander. Aktuell ist ein "Luftholen" an der Börse ganz deutlich an der blauen Linie zu sehen - wie damals 1929. Und dann gings satt runter. Insgesamt dauerte der richtige Crash sage und schreibe 34,2 Monate und es ging in richtigen kleinen (Schock)-Wellen sehr stetig abwärts.

Gleiches steht uns mit der blauen Linie noch bevor. Die Banken, Regierungen und Politiker haben nichts gelernt von damals zu heute. Sie versuchen weiterzumachen wie bisher, wollen den Zusammenbruch in jedem Falle aufhalten, also weiter rauszögern, weiter verschulden. Jeder weiß und jeder kann lesen, daß diese Wirtschaftskrise schlimmer ist wie damals in den Jahren ab 1920.
Trotzdem wird in das System von den Regierungen weiterhin massiv Geld reingepumpt um "die gute Zeit", die nur für die "Oberen" eine "gute Zeit" ist, zu erhalten. Die Länder und die Bevölkerungen verschulden sich dadurch massiv. Je länger das "Aufpumpen" der Wirtschaft dauert, desto schlimmer wird der Zusammenbruch werden. Es wird Hungersnöte geben, Kriege ... Die "Oberen" haben ihre Schäfchen schon längst ins Trockene gebracht.

Jeder der Mächtigen will an der Macht bleiben und will um Himmels willen diese nicht verlieren. Sie sind blind vor Gier und vor allem wollen sie für die sogenannte "Nachwelt" kein schei*s Leben in ihrem Leben haben. Verzicht kennen die sogenannten "Schergen" nicht. Die Bevölkerung schon. Komisch.
Jeder will in seinem Leben "gut" leben und die Machthaber (Politiker, Banker, Firmenbosse, Aufsichtsräte usw.) wollen halt "gut im Luxus" leben. Es liest sich leicht und irgendwie kann man diesen sogenannten "Schergen" fast nicht böse sein .... aber nur fast.

Nur dann kann man es vielleicht "lockerer" lesen, wenn es auch der Bevölkerung, den Völkern einigermaßen gut geht. Ist dies aber nicht der Fall wird es sehr sehr bitter.

Zieht Euch warm an, es ist nur ein Luftholen an der Börse, bevor es in den Abgrund geht. Vorsicht vor den Lügenbaronen! Und vor allem wehrt Euch und trefft Vorsorge!!

LG und seht Euch auch den Anhang an. Ich habe am Dow-Chart die nächsten Abwärtspunkte eingetragen.

Freue mich auf Eure Antworten. Winke bis nächstes WE!


Keiner eine Meinung hierzu (egal ob zum Dow oder zu meiner These)?

War die ganze Woche über so gespannt auf Eure Antworten

LG
 
Alt 09.05.2009, 10:05   #8025
Linchen0307->Emailproblem
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Standard AW: die aktuellsten meldungen zur bankenkrise

ich bin was die Krise betrifft, einer Meinung mit dir Muci....
schön das du wieder mal da bist, ein tolles WE wünsch ich dir
__

Hartzer Linchen
Zitat:
Wertestellung: abgewrackte Autos 2500 Euro

..................................Kinder 100 Euro
Bitte beachten
Linchen0307 ist offline  
 

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