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Start > > > > -> die aktuellsten meldungen zur bankenkrise


 

 

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Alt 25.04.2008, 19:00   #3826
Schmarasit
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Standard AW: die aktuellsten meldungen zur bankenkrise

ups, hab ich tatsächlich überlesen das er das bis 2065 schaffen will, na ja die Gentechnik und so.
 
Alt 25.04.2008, 19:11   #3827
zebulon
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zebulon
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Standard AW: die aktuellsten meldungen zur bankenkrise

Fleet schrieb:
Zitat:
Wie sind den die beteiligten Personen aufgestellt, die an dieser "Verschwörung" festhalten. Was macht sie so sicher, dass ihr Coup gelingt. Ich glaube nicht, dass die so sehr kurzfristig denken.

Und schließlich bleibt die Frage nach den Folgen, heruntergebrochen auf das "Endstatdium". Die "Gefahr" des Machtverlustes muss doch gegenwärtig sein und damit doch auch das Handeln beeinflussen.
Oder sind die so verbohrt, dass der Erkenntnishorizont so eingeschränkt ist. - Da steht der "Tod" doch permanent vor der Tür.
Was man da nicht außer acht lassen darf, ist eine gewisse Gruppenräson. Einzelne würden vielleicht eher sinnvolle Entscheidungen treffen. Es ist bestimmt ähnlich wie die Abstimmungsdisziplin bei Parteien, Fraktionszwang oder ähnlichem. Die Beteiligten können nur in einem ganz engem Korsett operieren bzw. denken sie später auch nur noch entsprechend eindimensional, und zwar um so mehr, je totalitärer auch die Führung gestaltet ist und bei abweichendes Verhalten mit Repressionen gerechnet werden muß.
__

"Das Wesen des Faschismus ist es, ein System für schützenswerter zu halten als die darin lebenden Menschen." - ADORNO

"Durch die Aufspaltung der Wähler in das politische Parteiensystem können wir sie dazu bringen, ihre Energie für Kämpfe aufzubrauchen, für Fragen die keinerlei Bedeutung haben." / Montagu Norman, Gouverneur der Bank of England 1920-1944.

"Der schlauste Weg,
Menschen passiv und folgsam zu halten, ist,
das Spektrum akzeptierter Meinungen strikt zu limitieren, aber innerhalb des Spektrums sehr lebhafte Debatten zu erlauben." / Noam Chomsky
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Alt 25.04.2008, 19:13   #3828
Jenie
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Jenie
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Standard AW: die aktuellsten meldungen zur bankenkrise

... oh ja in letzter zeit bekommt man bei derartigen Meldungen das Gefühl von wir müssen jetzt erst mal 40 Jahre lang an der jetzigen situation abtragen....
Jahrelang wird uns doch nun eingetrichtert, wird es dauern bis sich alles erholt hat. Das hat sowas zuverlässiges -- ja fast schon wiederkehrendes
Also auf eines kann man sich im moment verlassen... Es wird so schnell nicht besser im Geldbeutel....
__

Auch ein Tritt in das Hinterteil, ist ein Schritt nach vorn.
Jenie ist offline  
Alt 25.04.2008, 19:17   #3829
zebulon
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zebulon
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Standard Der 1500-Milliarden-Euro-Mann

Zitat:
Die Schulden der öffentlichen Haushalte in Deutschland betragen derzeit rund 1500 Milliarden Euro. Roland Koch hat nun vorgerechnet, wie er diesen gewaltigen Schuldenberg bis 2065 komplett abtragen würde.
Wahrscheinlich würde in Kochs Vorstellung ganz Deutschland nach dem Wisconsin-Modell geführt.
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"Durch die Aufspaltung der Wähler in das politische Parteiensystem können wir sie dazu bringen, ihre Energie für Kämpfe aufzubrauchen, für Fragen die keinerlei Bedeutung haben." / Montagu Norman, Gouverneur der Bank of England 1920-1944.

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Alt 25.04.2008, 19:26   #3830
FrankyBoy
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Standard AW: die aktuellsten meldungen zur bankenkrise

Zitat von Fleet Beitrag anzeigen
Bitte erkläre mir jetzt sofort einer das Geschehen an den Börsen.
Der DAX fingert an der 7.000er Marke und der Dollar geht unter 1,56.

WIE machen die das?
Ist die Höhe, aus der der Absturz erfolgen soll, nicht schon hoch genug?
Wie ist das möglich?
Kann ich erklären: Alle DAX-Unternehmen, die auf dem Weltmarkt aggieren profitieren schlislich davon, dass der Dollar sinkt, währe er jetzt (Nur um einfacher rechnen zu können) von 0,66€ je Dollar auf 1,00€ je $ gestiegen, müssten die deutschen Unternehmen 34% weniger Teuronen aufwenden, um z. B. ein Auto zu Produnzieren und würden gleichzeitig aber 100% an Umsatzerlösen erhalten - ein wahrlich lohnendes Geschäft für Exportunternehmen in den Weltmarkt aber ein um so schmerzlicherer Einschnitt in unsere Portomonaies weil Öl, Gold etc. immer noch in US-$ gehandelt werden.
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Alt 25.04.2008, 20:17   #3831
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athene
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Standard AW: die aktuellsten meldungen zur bankenkrise

EZB: Kräftiges Wachstum der Geldmenge M3

Die Europäische Zentralbank (EZB) ermittelte für März 2008 erneut ein deutliches Geldmengenwachstum in der Eurozone,.........So erhöhte sich die Geldmenge M3 gegenüber dem Vorjahresmonat um 10,3 Prozent....."

EZB: Kräftiges Wachstum der Geldmenge M3 | Nachrichten |

und die Preise steigen, steigen.........
__

Das was vor uns liegt und das was hinter uns liegt ist nichts, verglichen mit dem was in uns liegt.
athene ist offline  
Alt 26.04.2008, 10:46   #3832
Debra
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Debra
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Standard AW: die aktuellsten meldungen zur bankenkrise

Zitat von FrankyBoy Beitrag anzeigen
Kann ich erklären: Alle DAX-Unternehmen, die auf dem Weltmarkt aggieren profitieren schlislich davon, dass der Dollar sinkt, währe er jetzt (Nur um einfacher rechnen zu können) von 0,66€ je Dollar auf 1,00€ je $ gestiegen, müssten die deutschen Unternehmen 34% weniger Teuronen aufwenden, um z. B. ein Auto zu Produnzieren und würden gleichzeitig aber 100% an Umsatzerlösen erhalten - ein wahrlich lohnendes Geschäft für Exportunternehmen in den Weltmarkt aber ein um so schmerzlicherer Einschnitt in unsere Portomonaies weil Öl, Gold etc. immer noch in US-$ gehandelt werden.
Ich weiß nicht, wie Du darauf kommst, dass alle davon profitieren ? Wieso würden sie 100% erhalten? Selbst wenn VW die Produktion nach USA verlagert, dann würden sie doch im Moment fast -40% Verlust machen?

Ich denke doch eher, dass dieses "PPT" maßgeblich an der seltsamen Wiedererstarkung des $ und dem sinkenden Goldpreis beigetragen hat.
Debra ist offline  
Alt 26.04.2008, 15:00   #3833
Fleet
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Standard Aus der Zuschrift eines Freundes

Kann sein, dass es so schon mal dargestellt wurde.

Zitat:
Mit Spekulanten hatte die Welt in der Vergangenheit leben gelernt. Allerdings haben sich seit einigen Jahren die Dimensionen dramatisch geändert. Das Volumen aller Wetten im Derivatebereich stieg nach der Statistik der Internationalen Bank für Zahlungsausgleich in Basel von 281 Billionen Dollar Mitte 2005 auf 516 Billionen Dollar nur zwei Jahre später (zum Vergleich: die gesamte Wirtschaftsleistung der USA pro Jahr beträgt etwa 19 Billionen Dollar). Der tagesdurchschnittliche Umsatz erreicht fast vier Billionen US Dollar oder mehr als das Tausendfache aller täglichen Bruttolöhne und -gehälter in Deutschland. Dabei ist auch das Volumen von Wetten auf die verschiedensten Arten von Waren an den Warenbörsen von 2,7 Billionen Dollar auf 7,1 Billionen Dollar förmlich explodiert, und seitdem sicher weiter gestiegen.
Dazu zählen nun in wachsendem Umfang preistreibende Wetten auf die Entwicklung von Nahrungsmittelpreisen. Die Spekulation kauft damit heute Warenkontrakte für die Lieferung in einem mittelfristigen Zeitraum von wenigen Jahren in der Annahme, daß sie dann bei bis dahin steigenden Preisen durch Weiterverkauf der Verträge Kasse machen kann. Es ist also praktisch eine künstliche Nachfrage von Spekulanten, die die Waren selbst am Ende gar nicht behalten wollen. So sollen Finanzinvestoren inzwischen die Rechte an zwei kompletten Jahresproduktionen der in Chicago gehandelten Weizensorte "Soft Red Winter Wheat" halten.
Wo kommt das Geld für diese überbordende Mega-Spekulation her? Seit einigen Jahren reißt der soziale Graben überall in der Welt immer mehr auf. Das geschieht unter dem aus den Niedrigstlohnländern kommenden negativen Druck auf normale Arbeitseinkommen. Die andererseits immer wohlhabender werdenden Besserverdiener dieser Welt können ihre Einkommen nur noch zu einem geringen Teil selbst verbrauchen und suchen statt dessen, zusammen mit einigen institutionellen Anlegern, profitable Anlagen. Erleichtert wird die Spekulation durch viel Liquidität und niedrige Zinsen, so daß das Eigenkapital mit Krediten gestreckt und umso profitabler eingesetzt werden kann. Nachdem der Markt für sekurisierte Kreditpapiere auf der Basis minderwertiger amerikanischer Hypotheken geplatzt ist, sucht das Spekulationsgeld noch mehr nach anderen und diversifizierenden Anlagen.
Da kommen die Warenmärkte für Nahrungsmittel gerade recht. Zu den Hauptspielern zählen die Hedgefonds, die in Deutschland als "Heuschrecken" berühmt-berüchtigt wurden. Aber selbst wohlhabende Kleinanleger spielen mit. Für sie bietet die Investitionsbank ABN Amro seit Anfang März ein Zertifikat an, mit dem auch dieser Spekulantenkreis an der Terminbörse in Chicago z.B. auf steigende Reispreise setzen kann.
Hier zeigt sich eine weitere Kehrseite der neoliberalen Globalisierung der Finanzmärkte. Hungrige Finanzheuschrecken tragen zu den Preissteigerungen für Nahrungsmittel bei und verbreiten so den Hunger.
Zitat:
Wo bleibt eigentlich der Riesenschaden, von den Weltkreditmärkten hängen, den der IWF mit 945 Mrd $ annimmt. Der IWF hat auch das in seinem Global Financial Stability Report abgeschätzt (siehe Anlage)
  • 49 % davon fallen bei Banken an und treffen im Wesentlichen die Alt-Aktionäre, wenn neues Kapital aufgenommen werden muß und die Aktien einbrechen (mit der Ausnahme von Northern Rock in UK, Bear Stearns in USA und den öffentlichen Banken in Deutschland).
  • 12 % landen in ähnlicher Weise bei Versicherungsunternehmen.
  • 15 % sind von Hedgefonds zu tragen, die meist das Geld der Reichen verwalten.
  • Ganze 13 % treffen Pensionsfonds, die wahrscheinlich überwiegend das Geld kleiner Leute betreuen.
Dieser Riesenschaden ist also allenfalls zu einem sehr kleinen Teil in einem direkter Kreislauf zwischen Arm und Reich umgeschichtet worden. Natürlich hat der IWF in seine 945 Mrd Dollar Schätzung nicht die Schäden der Volkswirtschaften oder der amerikanischen Hauseigentümer einbezogen.
 
Alt 26.04.2008, 15:33   #3834
Serenity
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Standard AW: die aktuellsten meldungen zur bankenkrise

Zitat:
"Ich denke doch eher, dass dieses "PPT" maßgeblich an der seltsamen Wiedererstarkung des $ und dem sinkenden Goldpreis beigetragen hat."

Tja, die Dinge scheinen ja wie immer zweischneidig zu sein.
Lassen die es laufen, dann tritt DabbeljuIQ71 auf den Plan und droht mit Krieg.
Gegen wen, das wissen wir ja. Klar ist aber auch, das weder Rußland noch China einfach so stillhalten werden. Da ist ne Eigendynamik quai schon vorprogrammiert wo dann niemand weiß, wohin das führen könnte.

Was ich mir allmählich so vorstellen kann, das es doch trotz allem dem Zeitgeist angepaßte vernünftige Leute gibt, die so ein Szenario, ein Szenario, das aus dem Ruder läuft, verhindern wollen. Ich kann mich ja irren, aber Paulson macht auf mich heute jedenfalls einen recht vernünftigen Eindruck. Jemand, der auch mit chinesischen Befindlichkeiten umgehen kann. Sollte die Parole also lauten: Bis November 2008 einen Krieg durch Bush und seine Mordadministration(Cheney) zu verhindern, dann wäre doch so einiges gewonnen: nämlich jede Menge Menschenleben.

Bleibt natürlich die Hoffnung, das für die Republikaner im November 2008 tatsächlich das Aus eingeläutet wird.

Serenity
 
Alt 26.04.2008, 17:04   #3835
FrankyBoy
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Standard AW: die aktuellsten meldungen zur bankenkrise

Zitat von Debra Beitrag anzeigen
Ich weiß nicht, wie Du darauf kommst, dass alle davon profitieren ? Wieso würden sie 100% erhalten? Selbst wenn VW die Produktion nach USA verlagert, dann würden sie doch im Moment fast -40% Verlust machen?

Ich denke doch eher, dass dieses "PPT" maßgeblich an der seltsamen Wiedererstarkung des $ und dem sinkenden Goldpreis beigetragen hat.
Wenn ein Polo 10.000,--€ "Herstellungskosten" verursacht und mit z. B. 20.000,-- $ in den Preislisten steht gibts bei einem Wechselkurs von 1,00 € gleich 1,5$ 13.333,33 € Umsatzerlöse!

Liegt der Wechselkurs bei 1:1 gibts nach Adam Riese aber 20.000,-- € Umsatzerlöse bei gleichen Herstellungskosten.....

Das Geldmengenwachstum ist auch besorgniserregend - habe gelernt das die Bundesbanker bzw. jetzt die EZB nach Möglichkeit so wenig neues Geld in den Markt pumpt wie es eben geht um der Inflation entgegen zu wirken - jetzt pumpen die freiwillig - also wenn der Benzinpreis zu Weihnachten unter 2,-- € liegt dann wundert mich das - meine Prognose: 2,20 € für den billigsten Sprit (nicht Diesel).

Der Wachstums- und Stabilitätspackt der EU hat schließlich der "Inflationsbekämpfung" eine größere Rolle zugeordnet wie dem Wirtschaftswachstum - merkst du was schief läuft?
FrankyBoy ist offline  
Alt 27.04.2008, 03:21   #3836
B. Trueger
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B. Trueger
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Standard AW: Der 1500-Milliarden-Euro-Mann

Zitat von zebulon Beitrag anzeigen

Zitat:
Die Schulden der öffentlichen Haushalte in Deutschland betragen derzeit rund 1500 Milliarden Euro. Roland Koch hat nun vorgerechnet, wie er diesen gewaltigen Schuldenberg bis 2065 komplett abtragen würde.
Wahrscheinlich würde in Kochs Vorstellung ganz Deutschland nach dem Wisconsin-Modell geführt.

Blanker Unfug von Schäuble. Da ist deutlich zu erkennen, dass Rolli-Räuber nicht den Hauch einer Ahnung von Geld hat. Würde er nämlich die kompletten Schulden des Bundes abtragen (was an sich schon utopisch ist) würde daraus resultieren, dass es keinerlei Investitionen durch den Bund geben würde, da dieser die finanziellen Lasten zunehmend auf Erwerbseinkommen übertragen müsste (Steuererhöhungen), um diese finanzieren zu können. Das kann und will die Industrie und die Arbeitnehmer aber nicht schultern, zumal auch die Zahl der steuerzahlenden Arbeitnehmer abnimmt oder die Industrie flüchten geht. Ergo bliebt dem Bund, um seinen öffentlichen Strukturinvestitionen weiter gerecht zu werden nichts anderes übrig, als wieder Kredite aufzunehmen oder eben nichts mehr investieren. Somit dürften dann bald alle öffentlichen Aufgaben auf Dauer eingestellt werden.

Oder aber er sieht vor, weiter massiv öffentliche Einrichtungen und Aufgaben in private Hand zu geben. Dann aber ist der Staat vollends abhängig von der Wirtschaft und hat kaum noch Einflussmöglichkeiten. Was das dann für den einzelnen bedeutet, dürfte hinreichend bekannt sein.

Selbiges hatte bereits 1980 Rumänien gemacht. Damals beglich Rumänien ihre kompletten Auslandsschulden. Was dann geschah war bekannt. Die komplette Bevölkerung verarmte brachial.
B. Trueger ist offline  
Alt 27.04.2008, 07:56   #3837
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Standard AW: Der 1500-Milliarden-Euro-Mann

Zitat von B. Trueger Beitrag anzeigen
Blanker Unfug von Schäuble. Da ist deutlich zu erkennen, dass Rolli-Räuber nicht den Hauch einer Ahnung von Geld hat. Würde er nämlich die kompletten Schulden des Bundes abtragen (was an sich schon utopisch ist) würde daraus resultieren, dass es keinerlei Investitionen durch den Bund geben würde, da dieser die finanziellen Lasten zunehmend auf Erwerbseinkommen übertragen müsste (Steuererhöhungen), um diese finanzieren zu können. Das kann und will die Industrie und die Arbeitnehmer aber nicht schultern, zumal auch die Zahl der steuerzahlenden Arbeitnehmer abnimmt oder die Industrie flüchten geht. Ergo bliebt dem Bund, um seinen öffentlichen Strukturinvestitionen weiter gerecht zu werden nichts anderes übrig, als wieder Kredite aufzunehmen oder eben nichts mehr investieren. Somit dürften dann bald alle öffentlichen Aufgaben auf Dauer eingestellt werden.

Oder aber er sieht vor, weiter massiv öffentliche Einrichtungen und Aufgaben in private Hand zu geben. Dann aber ist der Staat vollends abhängig von der Wirtschaft und hat kaum noch Einflussmöglichkeiten. Was das dann für den einzelnen bedeutet, dürfte hinreichend bekannt sein.

Selbiges hatte bereits 1980 Rumänien gemacht. Damals beglich Rumänien ihre kompletten Auslandsschulden. Was dann geschah war bekannt. Die komplette Bevölkerung verarmte brachial.
Das ist ja genau das Problem beim Vorschlage des "brutalst möglichen Vollidioten" - anstatt sich an zu sehen wo mal was funtioniert hat, nehemen die nur Beispiele heraus, die absolut schief gegangen sind.

Z. B. als klar war, welche Fehler die Japaner in den 90iger Jahren gemacht haben, führen die deutschen nahezu das gleiche System unter Gerhard Schröder ein und zwar zum Wohle von wenigen und zu Lasten ganz ganz vieler... Merkt ihr es schon oder schlaft ihr noch?
FrankyBoy ist offline  
Alt 28.04.2008, 10:29   #3838
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Standard AW: die aktuellsten meldungen zur bankenkrise

Zitat:
FINANZKRISE
Royal Bank of Scotland streicht 7000 Jobs
Die Kreditkrise kostet immer mehr Arbeitsplätze: Nach Abschreibungen in Rekordhöhe baut die Royal Bank of Scotland laut einem Zeitungsbericht 7000 Stellen ab. Insgesamt könnten am Finanzplatz London 40.000 Jobs verloren gehen......
.....Die Investmentbank JP Morgan hatte zuletzt vorausgesagt, dass wegen der US-Immobilienkrise am Finanzplatz London - dem wichtigsten Europas - in diesem Jahr insgesamt rund 40.000 Jobs gestrichen werden könnten.
Quelle und Rest : Finanzkrise: Royal Bank of Scotland streicht 7000 Jobs - Wirtschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten
die 40.000 Arbeitsplätze sind eines, wie viele Arbeitsplätze gehen aber indirekt verloren ?

plus die Auswirkungen auf andere Finanzplätze
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viele grüße bruno (human being uLtd.)
Politik/Bürokratie : Wir machen alles, außer ehrlich!
über € 25.000 Schaden an ALG-II durch meine ARGE und über € 12.000 durch die FM - Großer showdown auf meiner Webseite - Typisch Politiker/Beamter... - ÜBERFÜHRT ! Mal sehen, wie es mit diesem eher christlichen Politiker und Beamten nun weitergeht * Bitte Webseite weitergeben - danke
* "Politik lügt, ARGE betrügt, Bürokratie mordet" * Die Würde des Menschen war unantastbar! vor HartzIV *
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Alt 28.04.2008, 12:35   #3839
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Standard BAnkarbeitsplätze

Bruno1st schrieb:
Zitat:
die 40.000 Arbeitsplätze sind eines, wie viele Arbeitsplätze gehen aber indirekt verloren ?
Du hast natürlich recht, aber andererseits....Wie sinnvoll sind denn diese Bankerarbeitsplätze? Ich denke mal, da gibt es bestimmt andere Arbeiten, die erheblich nützlicher sind, im gesamtgesellschaftlichen Sinn...., zum Beispiel.......SPARGELSTECHEN !!

Hopp auf die Felder, dekadente Bänker !
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Alt 28.04.2008, 17:21   #3840
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Standard AW: die aktuellsten meldungen zur bankenkrise

Zitat:
Liebe Zuschauerin,
Lieber Zuschauer,

REPORT MAINZ bringt am Montag, den 28.04.2008, um 21:45 Uhr im Ersten
voraussichtlich folgende Themen:

Unchristliche Diakonie
Warum sich ausgerechnet kirchliche Arbeitgeber gegen Mindestlöhne wehren

Mörderische Subventionen
Wie die Exportbeihilfen für Schweinefleisch den Hunger in Afrika verschlimmern

Sachsens braune Schläger
Welche Verbindungen gibt es zwischen NPD und dem Schlägertrupp ?Sturm 34??

Zweifelhafte Angebote
Wie die Landesbanken in Luxemburg helfen, Geld am deutschen Fiskus vorbeizuschleusen


Lisas Welt
Wer jetzt gerecht ist und wer nicht und warum

Moderation: Fritz Frey

Mit freundlichen Grüßen,

Ihre REPORT-Redaktion
Kam vorher per Mail an - ich habe gleich den passenden Bankenlink rausgesucht :

28.04.2008: Fingiertes Angebot: Töchter der Landesbanken in Luxemburg geben Tipps zur Steuerhinterziehung - REPORT MAINZ | SWR.de
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Zitat:
Liebe Zuschauerin,
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http://www.swr.de/report/presse/-/id...pyf/index.html

Empfehlung : wer noch etwas zum Abendessen hat, sollte vielleicht darauf verzichten, falls ihm bei der Sendung wieder übel wird.
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* "Politik lügt, ARGE betrügt, Bürokratie mordet" * Die Würde des Menschen war unantastbar! vor HartzIV *
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Standard Die Preise steigen – doch keinen juckt es

WELT-ONLINE 28. April 2008, 09:10 Uhr

Konsum-Laune
Die Preise steigen – doch keinen juckt es

Die Teuerung bei Lebensmitteln, Heizung und Tanken kratzen Deutschlands Konsumenten nicht besonders. Dies legt die jüngste Erhebung der GfK-Marktforscher zur Stimmung der Verbraucher nah. Demnach wollen die Deutschen 2008 wieder mehr einkaufen gehen. Die EU-Kommission erwartet indes ein geringeres Wirtschaftswachstum.

weiterlesen...

Na, dann ist ja alles nicht so schlimm.

Typischer Verdummungsartikel, wobei ich noch nicht mal bezweifle, dass die Leute tatsächlich mehr kaufen aber vermutlich auf Vorrat, weil sie befürchten das die Artikel ein paar Wochen erheblich teurer sind. Vielleicht ist es schon der Anfang eines Crack-up-Booms.
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Alt 28.04.2008, 18:34   #3843
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Standard AW: Die Preise steigen – doch keinen juckt es

Zitat von zebulon Beitrag anzeigen
WELT-ONLINE 28. April 2008, 09:10 Uhr

Konsum-Laune
Die Preise steigen – doch keinen juckt es

Die Teuerung bei Lebensmitteln, Heizung und Tanken kratzen Deutschlands Konsumenten nicht besonders. Dies legt die jüngste Erhebung der GfK-Marktforscher zur Stimmung der Verbraucher nah. Demnach wollen die Deutschen 2008 wieder mehr einkaufen gehen. Die EU-Kommission erwartet indes ein geringeres Wirtschaftswachstum.

weiterlesen...

Na, dann ist ja alles nicht so schlimm.

Typischer Verdummungsartikel, wobei ich noch nicht mal bezweifle, dass die Leute tatsächlich mehr kaufen aber vermutlich auf Vorrat, weil sie befürchten das die Artikel ein paar Wochen erheblich teurer sind. Vielleicht ist es schon der Anfang eines Crack-up-Booms.
da stimme ich dir zu - dümmer geht es kaum noch - mir ist in dem Artikel nicht klar geworden, was die Leute überhaupt mehr kaufen. Essen, Heizung muß sein - Sprit auch denn wie sonst zur Arbeit kommen ?
Mehr einkaufen gehen - ist doch klar, daß man mehr einkauft, weil man ja immer weniger für immer mehr bekommen (Ware/Geld)
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Alt 28.04.2008, 20:14   #3844
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Standard AW: die aktuellsten meldungen zur bankenkrise

Aus meinem Umfeld das:

Grillfleisch, Sommerkleidung, neue Autos. Auch jede Menge Garten und Baumaterialien, Muskelbuden und Kosmetika, Hauskauf.

Nach Vorrat sieht aus:

2 Nachbarn füllen Heizöl auf
1 Nachbar bekommt 5 Gasflaschen (macht er sonst nie)
einer rodet sein seit Jahren wuchernden Ex-Gemüsegarten und planzt.
(Anzugträger bei der AllFinanz *grien*)

Mit letzteren kann man recht kritisch über die Krise reden.
Der Rest hat definitiv noch GAR NICHTS mitbekommen, zehren aber noch vom Massenkauf der 59 Cent Milchpreise (Fettarme) von vor 2 Wochen.

Ja, ja, schöne heile Welt.
 
Alt 28.04.2008, 22:29   #3845
Jenie
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Jenie
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Standard AW: die aktuellsten meldungen zur bankenkrise

Der FTD platzt der Kragen - Große Wahrheitsstunde


Ungewohnte Worte von der FTD, deshalb will ich auch sofort weitergeben, was Lucas Zeise schreibt:
Sie [die EZB-Banker] wollen, dass es zu keinen Sekundäreffekten kommt. Damit meinen sie, dass sich die Inflation von den Importgütern auf andere Sektoren verteilt. Genauer gesagt, soll der Kaufkraftverlust der Konsumenten von diesen nicht weitergegeben werden. Sie sollen für Benzin, Heizung, Gemüse, Brot und Reis zehn oder 20 Prozent mehr bezahlen. Sie sollen aber deshalb nicht fünf Prozent mehr Lohn erhalten. Kurz, sie sollen Reallohnverluste hinnehmen. Der feinere Ausdruck dafür lautet: Die Notenbank dürfe die gestiegenen Rohstoffpreise nicht akkomodieren.


.....
Harte herbe aber vor allem wahre Worte. Ein weiterer Reallohnverlust ist nicht mehr tragbar, weil dieser unsere Binnenkonjunktur zerstört. Was wir jetzt brauchten wären mutige Zentralbanker, die eben genau diesen Inflationsausgleich fordern und gleichzeitig mit den Zinsen rauf müssten. Allerdings nicht halbherzig sondern richtig.

Der Euro muss sich vom Dollar abschotten und den in den Bankrott schicken. Dort wird er so oder so landen, die Frage ist nur wie lange es dauert. Wir haben in den USA eine Rezession und entweder machen wir den Euro zur Leitwährung, was höhere Zinsen, höhere Löhne und eine zeitlang geringere Kapitalerträge bedeutet, oder unsere Arbeitnehmer und Rentner bezahlen die amerikanischen Schulden bis unsere Wirtschaft ruiniert ist.

Wir brauchen die USA in deren momentanen Verfassung nicht und wir tun ihr mit dem hinauszögern des Endes auch keinen wirklichen Gefallen.
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Auch ein Tritt in das Hinterteil, ist ein Schritt nach vorn.
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Alt 28.04.2008, 22:52   #3846
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Papa Bär
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Zitat von Jenie Beitrag anzeigen
...Der Euro muss sich vom Dollar abschotten und den in den Bankrott schicken. Dort wird er so oder so landen, die Frage ist nur wie lange es dauert. Wir haben in den USA eine Rezession und entweder machen wir den Euro zur Leitwährung, was höhere Zinsen, höhere Löhne und eine zeitlang geringere Kapitalerträge bedeutet, oder unsere Arbeitnehmer und Rentner bezahlen die amerikanischen Schulden bis unsere Wirtschaft ruiniert ist.

Wir brauchen die USA in deren momentanen Verfassung nicht und wir tun ihr mit dem hinauszögern des Endes auch keinen wirklichen Gefallen.
Hallo Jenie,

danke für den Link, ist schon dreist, wie das ablaufen könnte.
Leider wird Deine Forderung, den EUR vom USD abzukoppeln nicht funktionieren. 80% der Währungsreserve der EZB sind mit USD gesichert. Demnach können wir davon ausgehen, das EZB und FED katholisch getraut sind... "bis das der Tod euch scheidet!"
Und bevor der USD den Bach runter geht, wird die europäische Währungsunion zerbrechen. Da bin ich mir ziemlich sicher. In der letzten Woche kamen einige Meldungen durch, dass in einem südeurop. Land der Handel mit Staatsanleihen zusammen gebrochen sei. Das ist das Todesurteil für den Staat an sich, da er gegenwärtig keine andere Möglichkeit hat, sich selbst Geld zu besorgen. Das gänge erst wieder, wenn er eine eigene Finanzhoheit zurück erlangt. Und ein Staat, der seine Beamten nicht mehr bestechen kann....


Grüße vom Papa Bär
__

Friede den Hütten! Krieg den Palästen!
Georg Büchner, Hessischer Landbote 1834
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Alt 28.04.2008, 22:53   #3847
Serenity
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Zitat:
"Der Euro muss sich vom Dollar abschotten und den in den Bankrott schicken. Dort wird er so oder so landen, die Frage ist nur wie lange es dauert. Wir haben in den USA eine Rezession und entweder machen wir den Euro zur Leitwährung, was höhere Zinsen, höhere Löhne und eine zeitlang geringere Kapitalerträge bedeutet, oder unsere Arbeitnehmer und Rentner bezahlen die amerikanischen Schulden bis unsere Wirtschaft ruiniert ist.

Wir brauchen die USA in deren momentanen Verfassung nicht und wir tun ihr mit dem hinauszögern des Endes auch keinen wirklichen Gefallen."

Yepp, genau das ist der springende Punkt.
Das wissen auch die Amerikaner, und daher wird der Punkt noch "springender" *g*
Wenn die Europäer nicht so wollen wie die Amerikaner, dann ziehen die ihren Revolver und zeigen mit der Wumme Richtung Iran. Solange die Europäer auf diesen Schmarrn reinfallen, solange wird´s wohl noch ne Weile funktionieren.
Was Europa an diesem Punkt nicht bedenkt ist folgender, nämlich den waghalsigen Mut, kamelreitende Wickelmützen aus 10 KM Höhe mit Bomben abzumurksen. Wenn die Amis aber richtigen Gegenern, sowas wie Russen und Chinesen gegenüberstehen, dann ziehen sie im Vorwege schon den Schwanz ein. Pokern und Bluffen können sie zwar, aber jedes Pokerspiel geht mal zu Ende und damit auch der Dollar den Bach hinunter, so wie sich das gehört.

Ich nehm mal an, das bis Herbst 2008 nix aufregendes mehr passieren wird, außer das, das unsere Lebensumstände immer schwieriger werden.

Serenity
 
Alt 28.04.2008, 23:44   #3848
Jenie
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Jenie
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Hallo Papa Bär,

Ja leider wird es so sein. Eine richtig deftige oder soll ich schreiben zünftige ? , Hass - liebe - ehe ist das.
Ein Staat der keine Finanzhoheit hat den erleben wir ja -- den das Zepter haben die Lobbyisten in der Hand und statt Beamte bestechen werden eher Politiker gekauft.

Serenity -- wollen wir hoffen das es noch eine weile hält. Es wird zwar nicht besser sondern eher immer schlimmer dann der entgültige Sturz aber wir brauchen zeit - zeit uns vorzubereiten. Jetzt haben sicher schon viel mehr Menschen begriffen was los ist -- aber die Zeit läuft davon. Überall laufen die Vorbeireitungen in Sachen Bevorratung usw... Nicht mal unser Staat schafft es sich optimal vorzubereiten -- sie agieren und schlagen wild um sich aber sie versuchen es wohl.

Der Amy ist tod. Und genau das macht ihn so unberechenbar und Gefährlich im moment wie die Katze im Eck. tja wie unser Staat seine Finanzhoheit zurückgewinnen will da bin ich mal äusserst gespannt.
Mit einer GmbH lässt sich das wohl noch schwieriger machen.....

Aber nunja wir können es im moment sowieso nciht ändern sondern nur schadensbegrenzung machen so gut es eben geht.. Drum finde ich diesen Artikel von Thomas Fricke sehr passent:

Mit Optimismus in die Krise

von Thomas Fricke

In Deutschland dauern konjunkturelle Abschwünge immer viel länger als anderswo. Das könnte daran liegen, dass Politiker nicht rechtzeitig auf Warnsignale reagieren. Auch die Kanzlerin droht diesen Fehler zu machen.

Gut zwei Jahre lang ist Angela Merkel prima damit gefahren, die Konjunktur immer ein bisschen schlechter zu reden, als sie war. Da konnte man anschließend immer positiv überrascht sein. Jetzt hat unsere Kanzlerin zum ersten Mal gesagt, dass sie für Krisenangst keinen Grund sehe. Das sollte die Deutschen stutzig machen. Könnte sein, dass wir uns gerade jetzt Sorgen machen sollten.

Oja das sollten wir durchaus! Den die letzten Jahre haben bewiesen der Politmund redet immer genau das gegenteil von dem was wahr ist....
Und wenn soviel Optimismus ausgestrahlt wird und wir doch laufend aufgefordert werden nun bitte zu lächeln --- dann werde ich wahrhaftig stutzig...

Und das wir deutschen viel länger brauchen auf eine krise zu reagieren als die USA hat sich bisher nicht als fälscher erwiesen als das was bei den Amis nun dabei herauskommt das sie schneller handeln.....

Nur irgendwie sehe ich hier nicht eine neue Krise --- sondern seit 1990 eine dauerkrise die bisher nur immer wieder gut versteckt werden konnte -- und nun ist der Zeitpunkt gekommen wo die Bierflaschen sichtbar werden die unsere Alkos da oben hinter allen Schränken und Vorhängen verbuddelt hatten......

Ganzer Artikel ; FTD.de - Kolumnen - Kolumne - Thomas Fricke: Mit Optimismus in die Krise

_________________________________________________________________

Und weils so schön ist so optimistisch zu sein empfehle ich hiermit :

Schöner kriseln mit Angie

von Thomas Fricke

Deutschlands Industrie scheint berauscht vom eigenen Erfolg rund um den Globus. Dabei könnte sich das Gefühl der Unverletzbarkeit schon bald als trügerisch erweisen. Eine Krisenwarnung, Teil 2.

FTD.de - Kolumnen - Kolumne - Thomas Fricke: Schöner kriseln mit Angie - Seite 1 von 2
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Alt 29.04.2008, 08:10   #3849
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Die Deutsche Bank macht Verlust;
Zitat:
Deutsche Bank meldet erstmals seit fünf Jahren Verlust
Die Deutsche Bank rutscht in die roten Zahlen: Erstmals seit fünf Jahren meldet das Kreditinstitut einen Quartalsverlust. Wegen der Immobilienkrise verbuchte das Unternehmen ein Minus von 141 Millionen Euro.
Immobilienkrise: Deutsche Bank meldet erstmals seit fünf Jahren Verlust - Wirtschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten
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Alt 29.04.2008, 08:24   #3850
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Düsseldorfer Hypo Höchst besorgt um das Image des Pfandbriefs


Operation gelungen, Patient verkauft: Nach dem am vergangenen Montag eiligst durchgezogenen Notverkauf der Düsseldorfer Hypothekenbank an den Einlagensicherungsfonds der deutschen Banken, redeten alle die Sache klein: Von einer drohenden Pleite habe nie die Rede sein können, sagte DüsselHyp-Vorstand Friedrich Munsberg. Man habe keine Liquiditätsengpässe und schreibe in den ersten Monaten 2008 weiter schwarze Zahlen, sagte Gründer Wolfgang Schuppli dem „Handelsblatt“. Und Finanz-Staatssekretär Thomas Mirow beeilte sich zu versichern, es handle sich um einen „einmaligen Vorgang“, er erwarte nicht, dass weitere Banken notverkauft würden.

weiterlesen....

Was nützt uns das Image wenn der Wert dieses Papieres so gut wie keiner ist.... nun hauptsache ihren zielen hats gedient....


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