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Alt 09.08.2011, 18:36   #51
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Hilfeopfer
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Standard AW: Abzocke der Berliner Sparkasse

Liebe BZ

ich bin ja wahrhaftig kein glühender Fan Ihrer "Zeitschrift".
Trotzdem an dieser Stelle ein Danke, dass Sie dieses Thema aufgegriffen haben. Sehe ich da etwa bei Ihnen einen Hauch von Lernfähigkeit?
Der Tagesspiegel sieht hier bis jetzt keine Notwendigkeit einer Berichterstattung.

4,50 Euro mehr: Berliner Sparkasse erhöht Gebühren - B.Z. Berlin - Sparkassen, Gebühren, Girokonto
Hilfeopfer ist offline  
Alt 09.08.2011, 21:33   #52
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dr.byrd dr.byrd
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Standard AW: Abzocke der Berliner Sparkasse

Die ersten Reaktionen auf meine gestrigen Mails an die Berliner Parteien im Wahlkampf:

Zitat:
Sehr geehrter Herr ....,

mit Mail vom 08. August 2011 an die Wahlanfragenadresse der
Partei DIE LINKE.Berlin haben Sie über das Problem der Ankündigung einer
drastischen Steigerung der Kontoführungsgebühren für Konten auf Guthabenbasis
durch die Berliner Sparkasse informiert. Dieses Vorgehen ist für DIE LINKE inakzeptabel
und stößt auf unseren schärfsten Widerspruch. Der Landesvorsitzende Klaus Lederer hat dazu
heute eine entsprechende Presseerklärung abgegeben, die ich Ihnen in der Anlage mitsende.
Der Wirtschaftssenator und Spitzenkandidat der Partei DIE LiNKE.Berlin bei den Wahlen zum
Berliner Abgeordnetenhaus hat der Presse heute zu diesem Vorgang folgendes mitteilen lassen:
"Die Sparkassen haben einen öffentlichen Auftrag und sind unter anderem durch höchstrichterliche Urteile dazu verpflichtet, Konten auf Guthabenbasis zu führen. Wir werden als Sparkassenaufsicht überprüfen, ob die Sparkasse ihrem Auftrag gerecht wird oder ob dieser Auftrag durch die drastische Erhöhung der Kontoführungsgebühren im aktuellen Fall konterkariert wird."


Mit freundlichen Grüßen Dieter Zahn
Zitat:
Sparkasse setzt Legitimation aufs Spiel

Grundversorgungsauftrag ist eine dringende soziale Notwendigkeit

Die Verdrängung finanzschwächerer Kunden setzt Legitimation der Sparkassen aufs Spiel!

Zu den drastischen Steigerungen der Kontoführungsgebühren durch die Berliner Sparkasse erklärt der Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE, Klaus Lederer:


DIE LINKE. Berlin fordert die Berliner Sparkasse auf, die Ankündigung einer drastischen Steigerung der Gebühren für Konten auf Guthabenbasis unverzüglich rückgängig zu machen, die vielen Kundinnen und Kunden bei der Bank mit dem »roten S« dieser Tage brieflich mitgeteilt wurden. DIE LINKE. Berlin wird diese Forderung auch dem Präsidenten des Sparkassen- und Giroverbandes, Herrn Heinrich Haasis, mitteilen.



Menschen, die finanziell schlechter gestellt sind, benötigen dringend ein einfaches Konto auf Guthabenbasis als existenzielle soziale Grundversorgung. Es waren in der Vergangenheit die Sparkassen, die als dritte Säule des deutschen Bankensektors in besonderer Weise dafür gesorgt haben, dass solche Menschen eine Chance hatten, grundlegende Basisdienstleistungen in Anspruch zu nehmen. Nicht zuletzt deshalb hat sich DIE LINKE. Berlin seinerzeit für eine Übernahme der LBB durch den Deutschen Sparkassen- und Giroverband eingesetzt.


Mit der jüngsten Ankündigung drastischer Gebührenerhöhungen entzieht sich die Berliner Sparkasse dieser Verpflichtung. Sie erweckt den Eindruck, »unrentable« Kundinnen und Kunden loswerden zu wollen, die zu einer Zahlung der erheblich höheren Kosten nicht mehr in der Lage sind. Das ist inakzeptabel und stößt auf unseren schärfsten Widerspruch.
Sparkassen sind keine normalen Banken, sondern öffentlich-rechtliche Kreditinstitute, die besonderen Bindungen unterliegen, aber in der Vergangenheit auch das besondere Vertrauen der Kommunen und der lokalen Sparerinnen und Sparer für sich in Anspruch nehmen konnten. Das ist ihr größter Wettbewerbsvorteil. Wenn sie ihn verspielen, verspielen sie damit auch ihre Legitimation und setzen ihre Zukunft aufs Spiel. Davor kann DIE LINKE. Berlin die Berliner Sparkasse nur warnen.
Mal sehen, ob sich die anderen auch noch melden.

Ich kann nur alle Mitstreiter hier bitten, auch euren Unmut zu äußern. Vielleicht können wir ja doch noch diesen Wahnsinn stoppen.

Hier nochmal der Link zu meinem Schreiben, dass gerne kopiert werden kann.

Girokonto ist Menschenrecht
__


Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung.



dr.byrd ist offline  
Alt 09.08.2011, 22:00   #53
Pony und Kleid
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Pony und Kleid
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Standard AW: Abzocke der Berliner Sparkasse

Zitat von Fairina Beitrag anzeigen
Was HartzIV angeht, so war die Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe eine sehr gute Idee.

Du scheinst immer noch nicht mitbekommen zu haben, dass hier nicht Sozial- und Arbeitslosenhilfe zusammengelegt wurden, sondern die Alhi schlicht gestrichen wurde. Und das findest du gut.
Pony und Kleid ist offline  
Alt 10.08.2011, 21:02   #54
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Standard AW: Abzocke der Berliner Sparkasse

Zitat:
Asoziales Berlin

2007 verkaufte Sparkasse versucht, sich ärmere Kundschaft in der Hauptstadt vom Hals zu schaffen

Von Benedict Ugarte Chacón Als die Landesbank Berlin samt Sparkasse im Jahr 2007 verkauft werden sollte, hatte der SPD-Linke-Senat nur eines im Sinn: Die Erzielung eines möglichst hohen Verkaufspreises, der die dem Land entstehenden Kosten aus der »Risikoabschirmung« für die Bankgesellschaft weitgehend abdecken sollte. Der mehrheitlich landeseigene Finanzkonzern war durch zwielichtige Immobiliengeschäfte im Jahr 2001 ins Wanken geraten, das Land Berlin rettete die Bank durch die Übernahme von 21,6 Milliarden Euro an Immobilienfonds-Risiken und kommt seitdem für die entstehenden Verluste auf. Die EU-Kommission sah darin eine wettbewerbsverzerrende Beihilfe und erließ die Auflage, daß Berlin sich von seinen Anteilen am Konzern zu trennen habe.
weiterlesen auf: Junge Welt
__


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dr.byrd ist offline  
Alt 10.08.2011, 21:12   #55
überflüssig44
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Standard AW: Abzocke der Berliner Sparkasse

Aufgrund der stark veränderten Wettbewerbssituation und vor dem Hintergrund getätigter Investitionen für die Entwicklung und Bereitstellung modernster Automatentechnik ist es erforderlich, die Kontenführungspreise der Leistungspalette und dem bereitgestellten Service anzupassen.«

Bei so einer Begründung müssten ja dann auch die Kontogebühren sämtlicher
Kontomodelle der Sparkasse teurer werden!!

Sehr offensichtliche Diskriminierung!

Ich schreib dann mal die Politiker an. Wie Dr Byrd gepostet hat. Das sollten mehr machen.

Ich werde der Bank auch nicht klein beigeben.Das Konto will ich aber auch nicht kündigen.
 
Alt 10.08.2011, 21:15   #56
Fairina
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Standard AW: Abzocke der Berliner Sparkasse

Pony, das kann man einfach kaum noch kommentieren. Soviel ... ist einfach nicht zu verstehen.
__

Es gibt keine Unterhaltspflicht, kein Unterhaltsrecht, keine Auskunftspflicht (nur als Zeuge vor Gericht), kein Auskunftsrecht für 2 nicht miteinander verheirateten oder verwandte Personen die kein gemeinsames Kind unter 3 Jahren haben.
Fairina ist offline  
Alt 10.08.2011, 22:00   #57
sumse
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Standard AW: Abzocke der Berliner Sparkasse

Zitat von sogehtsnich Beitrag anzeigen
Da hilft dann in Zukunft nur noch eins, Konto kündigen, Lohn, Rente oder Arbeitslosengeld per Scheck und Strom, Gas, Wasser selber in den Stadtwerken bezahlen! Alles andere kauft mal dann eben so ein!

na dann viel spass beim laufen
hast du mal bedacht wieviele überweisungen oder abbuchungen pro monat bei manchen leuten sich da aufflaufen ?

und wenn du das alles ablaufen willst
brauchst jeden monat neues parr schuhe^^

tele
miete
ernergieversorgung
versicherrungen
und noch parr andere luxus dinge die einige haben^^


viel spass beim laufen ^^
 
Alt 10.08.2011, 22:33   #58
Atze Knorke
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von Atze Knorke
 
Registriert seit: 28.02.2009
Beiträge: 1.463
Atze Knorke Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Böse AW: Abzocke der Berliner Sparkasse

Dann soll der rot-rote SENAT sich schnell was überlegen,
weil Berlin ja so arm aber sexys ist ... wie war das
mit dem sozialen Frieden?

Verkoofen erst die Spasskasse, um durch den nebulösen Bankenskandal
(na ja das hat die CDU verzapft, auslöffeln musste Wolf im Schafspelz und Pobereit)
wieder Schotter fließen zu lassen und haben auch noch Sparkassenaufsicht...
Ick gloobe, mein Schwein t!

Oder so, die Schweine erkennt man am Gang!

http://www.jpberlin.de/bankenskandal..._Sparkasse.pdf

Lackmustest oder Berliner Sonderfall - (aus 2007)
http://www.klauslederer.de/uploads/m...unkte_0703.pdf

http://www.meinepolitik.de/troo0707.pdf

Ist das nicht ALLES ein ordinärer Sündenpfuhl?

http://www.labournet.de/diskussion/w...ankenzwang.pdf

Das soziale Berlin Es stinkt doch gewaltig!

meint Atze Knorke
__

Icke grüß' mal, Atze Knorke

Die Beiträge sind reiner, persönlicher Erfahrungsschatz keine Rechtsberatung.

"Man braucht zwei Jahre, um sprechen zu lernen, fünfzig, um schweigen zu lernen." (Ernest Hemingway)

"Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier." (Mahatma Gandhi)
Atze Knorke ist offline  
Alt 11.08.2011, 22:54   #59
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Standard AW: Abzocke der Berliner Sparkasse

Zitat:
Teure Gebühren für Kunden ohne Geld

Sparkasse wird Luxus für Arme

Die Berliner Sparkasse verdoppelt die Kontoführungsgebühren für die, die sowieso kein Geld haben. Arbeitslosenverband und Betroffene sind entrüstet. Senator lässt prüfen.
Weiterlesen auf: taz

Zitat:
Sparkasse zockt ab

Bitte nur die reichen Kunden

Kommentar von Svenja Bergt
Schon mal versucht, einen Telefonanschluss anzumelden ohne Konto? Oder Strom und Gas? Eine Rechnung zu bezahlen? Einen Internet-Anschluss zu bestellen? Oder einen Mietvertrag abzuschließen?
Weiterlesen auf: taz
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dr.byrd ist offline  
Alt 12.08.2011, 22:52   #60
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Standard AW: Abzocke der Berliner Sparkasse

Das befriedigt zwar noch nicht, ist aber ein Schritt in die richtige Richtung. Widerstand lohnt sich. Danke an alle, die dabei mitgeholfen haben.


Zitat:
DIE LINKE. Berlin
12. August 2011 Landesvorstand LBB – ein Schritt in die richtige Richtung

Zur Entscheidung der LBB, die Preiserhöhung für Konten auf Guthabenbasis teilweise zu revidieren, erklärt der Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE. Berlin, Klaus Lederer:
Die Entscheidung der Landesbank Berlin AG, die Preiserhöhung für die Führung von Sparkassenkonten auf Guthabenbasis zu reduzieren, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Das Konto soll nun 5 Euro monatlich kosten. Wir anerkennen, dass die LBB/Sparkasse damit das soziale Problem erkannt hat, das mit der ursprünglich geplanten drastischen Erhöhung auf 8 Euro für viele Menschen mit geringem Einkommen verbunden ist.
DIE LINKE. Berlin, die sich für eine Korrektur der Ursprungsentscheidung stark gemacht hatte, verbindet mit dieser Nachricht der LBB die Hoffnung, dass zukünftige Überlegungen zur Kostenstruktur des Girokontobetriebs im Massengeschäft noch weitere Spielräume zur Gebührensenkung eröffnen. Gewiss sind Menschen mit höheren Einkommen auch bereit, moderate Belastungen zu schultern, um der Sparkasse die Sicherung des sozialen Grundversorgungsauftrags zu ermöglichen, der für viele finanziell schlechter gestellte Menschen existenziell ist.
Die Linke Berlin


Zitat:
Gebühren für Arme nur leicht erhöht

Sparkasse gibt etwas nach

Die Berliner Sparkasse will die Kontogebühren für Menschen mit wenig Geld nur noch verdoppeln und nicht mehr verdreifachen.
Weiterlesen auf: taz


Zitat:
Berliner Sparkasse verzichtet auf volle Preisanpassung für Konten mit negativer SCHUFA

Die Berliner Sparkasse hat nach Gesprächen mit Kunden und Kundenvertretern beschlossen, auf die zum 1. Oktober 2011 geplante Erhöhung der Preise für Konten mit negativem SCHUFA-Eintrag zu verzichten und den Preis in deutlich geringerem Maße anzuheben. Die Berliner Sparkasse reagiert damit auf die Bitten betroffener Kunden und Kundenvertreter, die Höhe der geplanten Anpassung noch einmal zu überdenken.
Weiterlesen auf: Berliner Sparkasse
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dr.byrd ist offline  
Alt 17.08.2011, 20:13   #61
Nixbligger->Emailproblem
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Nixbligger
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Standard AW: Abzocke der Berliner Sparkasse

Hallo,
es gibt aktuelle Informationen in diesem Fall: Verbraucherzentrale Berlin : Erhöhung der Kontoführungsgebühren durch die Berliner Sparkasse (aktualisiert am 17. August 2011)

Zitat:
Nachtrag vom 17. August 2011:
Inzwischen hat die Berliner Sparkasse erklärt, dass sie die Kosten auf Guthabenbasis nicht so drastisch anheben wird wie geplant. Nun sollen ab 1. November 2011 "nur" noch 5 Euro monatliche Gebühren statt wie zuvor angekündigt 8 Euro erhoben werden.

"Aus unserer Sicht ist das immer noch ein viel zu hoher Preis", so Dr. Peter Lischke, Geschäftsführer der Verbraucherzentrale Berlin. "Gleichwohl freuen wir uns, dass die Kritik und der öffentliche Druck auf die Sparkasse Wirkung gezeigt haben."
Nixbligger ist offline  
Alt 19.08.2011, 09:32   #62
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Standard AW: Abzocke der Berliner Sparkasse

Zu den überhöhten Gebühren der Sparkassen, auch im Zusammenhang mit den pfändungsfreien Girokonten (P-Konten):

MDR, Sendung "Ein Fall für Escher" vom 18.08.2011, 20:15 Uhr: Warum ein pfändungssicheres Konto für Ärger sorgen kann

Seit knapp einem Jahr gibt es in Deutschland das Pfändungsschutzkonto. Ein Betrag von 1029 Euro pro Monat ist hier vor dem Zugriff von Gläubigern geschützt, damit Schuldner ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Viele Banken verlangen aber für dieses Konto bis zu 15 Euro Kontoführungsgebühren pro Monat. Es gibt sogar Geldinstitute, die eigenmächtig Girokonten auf P-Konten umstellen – ohne den Kunden zu fragen.

Der Fall aus unserer Sendung

Ohne einen Auftrag stellt die Kreissparkasse Döbeln das Girokonto von Ivonne K. auf ein P-Konto um. Von einem Tag auf den anderen kann Frau K. kein Online-Banking mehr nutzen und kein Geld am Automaten abheben. Bargeld bekommt sie nur noch am Bankschalter. Trotz mehrfacher Bitten nimmt die Bank die Einstufung als P-Konto nicht zurück. Im Gegenteil: Da Ivonne K. die 15 Euro Kontoführungsgebühren pro Monat nicht zahlen will, kündigt ihr die Sparkasse das Konto. Verbraucherschützer sehen die Gebüren von 15 Euro als überteuert an. Aktuell hat die Verbraucherzentrale Sachsen vor dem Landgericht Leipzig Klage gegen die Kreissparkasse Döbeln erhoben.

Für wen macht ein so genanntes P-Konto überhaupt Sinn?

Ein P-Konto ist für jeden empfehlenswert, der mit Kontopfändungen lebt. Durch das P-Konto wird das Existenzminimum geschützt. Das heißt, es darf nicht gepfändet werden, wenn sich auf dem Konto weniger Geld als der Grundfreibetrag befindet. Der beträgt zurzeit etwa 1.029 Euro. Dieser Schutz gilt im Übrigen nicht nur für Arbeitnehmer, sondern auch für Selbständige.

Wie kann man so ein P-Konto einrichten lassen?

Die Umstellung auf ein P-Konto ist unproblematisch für alle, die schon ein Girokonto haben. Für die Umstellung muss nur ein Umstellungsantrag gestellt werden. Den darf die Bank auch nicht ablehnen.

Welche Gebühren für ein P-Konto halten Verbraucherschützer für angemessen?

Ein P-Konto muss nicht kostenfrei sein, allerdings sehen Verbraucherschützer Gebühren in Höhe von 15 Euro als überzogen an. Laut Expertenmeinung sollte ein P-Konto nicht teurer sein als ein normales Konto – und da sind Gebühren von fünf Euro schon viel.

Die Verbraucherzentrale Leipzig klagt aktuell gegen die Sparkasse Döbeln. Wie sind die Chancen, eine solche Klage zu gewinnen?

Aus mehreren Gründen ist die Verbraucherzentrale Sachsen diesbezüglich optimistisch. Zum einen widersprechen die hohen Gebühren der Zielsetzung des Gesetzgebers. Zum anderen hat die Verbraucherzentrale bereits in der Vergangenheit Banken erfolgreich abgemahnt, das heißt, es wurden Unterlassungserklärungen seitens einiger Kreditinstitute unterschrieben. Weiterhin gibt es Gerichtsurteile, die sich bereits gegen die hohen Gebühren ausgesprochen haben. Diese Urteile wurden schon in 2. Instanz bestätigt, sind also vollends rechtskräftig (Oberlandesgericht Naumburg, Aktenzeichen 10 U 5/11).

Welche Alternativen gibt es derzeit zum P-Konto, damit Gläubiger nicht das gesamte Vermögen pfänden?

Bis Ende des Jahres gibt es noch die Möglichkeit des alten Kontopfändungsschutzes. Allerdings ist diese Variante viel aufwendiger und langwieriger als ein P-Konto, weil man sich in jedem Einzelfall an das zuständige Vollstreckungsgericht wenden muss. Ab 01.Januar 2012 gibt es keine weitere Alternative, die Betroffene vor zu hohen Pfändungen schützt.

Welche Entwicklung würden Verbraucherschützer begrüßen?

Die Verbraucherzentrale Sachsen würde zunächst die Einführung eines Rechtsanspruchs auf ein Girokonto befürworten. Denn der Gesetzgeber regelt zwar die Pflicht zur Umstellung auf ein P-Konto, nicht aber die Pflicht, jemandem ein Girokonto einzurichten. Weiterhin sollte die Entgeltfrage bis Ende des Jahres geklärt werden. Am besten wäre es, wenn der Gesetzgeber in diesen Punkten die gesetzliche Regelung nachbessert. Ansonsten müsste die Frage in einem langen und teuren Gerichtsweg bis vor den Bundesgerichtshof geklärt werden.

Zuletzt aktualisiert: 17. August 2011, 17:40 Uhr

Links in der ARD:

Banken reagieren auf Abmahnung - Pfändungskonten dürfen nicht teurer sein als | Umwelt und Verbraucher | Deutschlandfunk

Links im WWW:

Verbraucherzentrale Sachsen : Einmal P-Konto, immer P-Konto?

Verbraucherzentrale Sachsen : Ein Jahr P-Konto für 180 Euro

Verbraucherzentralen BaWü, Bayern, BrdBg, Niedersachsen, NRW, Sachsen : Pfändungsschutzkonto (P-Konto): Existenzminimum bleibt automatisch verfügbar

Sendevideo vom 18.08.2011, 20:15 Uhr: Escher | MDR.DE
jockel ist offline  
Alt 19.08.2011, 09:57   #63
jockel
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Standard AW: Abzocke der Berliner Sparkasse

Zitat von nowecant Beitrag anzeigen
Verlangen die Bankautomaten so viel Lohn, daß man die Kontoführungsgebühren mehr als verdoppeln muß ?




Mit einer Bank, die jemanden zwingt, die Produktion von Streubomben mitzufinanzieren (Riesterrente) sollte man ein Problem haben.
Als Sicherheit eine Ausfallversicherung oder in dem Fall eine unsinnige Riesterrentenversicherung abschließen zu müssen, ist eigentlich die gängige Erpressungsgeschäftspraxis der amerikanischen Citi-Group, in Deutschland bekannt als Citi-Bank, jetzt umgetauft in Targo-Bank.

Warum die Umbenennung. Der vorherige Bankname war schon reichlich verdreckt und abschreckend.

Die Citi-Group war auch einer der Haupttäter in Sachen weltweiter Leergeschäfte im Immobilienbereich - Stichwort: Lehman-Papiere - neben der Deutschen Ackermann-Bank.
jockel ist offline  
 

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