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Alt 26.08.2012, 04:56   #1
Regelsatzkämpfer
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Standard Als die Deutschen die Chinesen Europas waren...

Zitat:
Dreist, dreister, Deutschland

Sie klauten Ideen, kopierten Produkte und fälschten Qualitätssiegel: Deutsche Unternehmer galten im 19. Jahrhundert als dreiste Industriespione und ihre Produkte als Ramschware. Zum Schutz führten die Briten das Schandsiegel "Made in Germany" ein - und provozierten damit eine erstaunliche Reaktion.

Er war nett, charmant und amüsant. "Mr. Schroop", wie ihn die Briten nannten, wurde deshalb mit offenen Armen in der britischen Geschäftswelt empfangen. Freimütig plauderten die Unternehmer mit dem "Privatmann, der sich für die Stahlproduktion interessierte", über ihre neuesten Produktionsverfahren. Keiner von ihnen ahnte, dass es ihr Gegenüber aus Deutschland in Wahrheit nur auf ihr Know-how abgesehen hatte - um es wenig später in den eigenen Fabriken zum Einsatz zu bringen. ...
Made in Germany: Vom Stigma zum Qualitätssiegel - SPIEGEL ONLINE
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Alt 26.08.2012, 05:27   #2
FrankyBoy
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Standard AW: Als die Deutschen die Chinesen Europas waren...

Wir sind doch immer noch die Chinesen Europas - in keinem anderem Land Europas lassen sich die Arbeitnehmer derart ausnehmen, wie es bei uns der Fall ist, sehr viele Menschen arbeiten in Deutschland für unter 5,-- € brutto die Stunde und haben damit eine effektive Kaufkraft von weniger als 60 Cent je Zeiteinheit - dass da selbst Chinesen nicht für aufstehen, ist den meisten noch nicht bewusst.
FrankyBoy ist offline  
Alt 26.08.2012, 16:16   #3
Merkur
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Standard AW: Als die Deutschen die Chinesen Europas waren...

Am schlimmsten ist das Heer der Ehrenamtlichen
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Alt 26.08.2012, 17:06   #4
Regelsatzkämpfer
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Standard AW: Als die Deutschen die Chinesen Europas waren...

Zitat von Merkur Beitrag anzeigen
Am schlimmsten ist das Heer der Ehrenamtlichen
Was man nicht pauschalisieren darf und keinen Bezug um Artikel hat.
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Alt 26.08.2012, 17:23   #5
left
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left
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Standard AW: Als die Deutschen die Chinesen Europas waren...

Zitat von Regelsatzkämpfer Beitrag anzeigen
Was man nicht pauschalisieren darf und keinen Bezug um Artikel hat.
na denn , nenne auch den anderen Beitrag
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Gruß left

Machen...... oder lassen.
left ist offline  
Alt 26.08.2012, 17:31   #6
Mr.Mo
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Standard AW: Als die Deutschen die Chinesen Europas waren...

Mit dem Made in China ist es doch ganz ähnlich.

Früher ein Zeichen von minderer Qualität, heute eine preiswerte Alternative.
Nicht immer, aber immer öfter.....

Made in Germany ist gerade dabei den guten Ruf zu verlieren.
Kaufe ich etwas von z.B. Modellbau Robbe oder Graupner ist in dem Karton China Ware.

Dann kaufe ich doch lieber gleich den China Kram und zahle nur die Hälfte.
 
Alt 27.08.2012, 06:34   #7
2010
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Standard AW: Als die Deutschen die Chinesen Europas waren...

Zitat von Mr.Mo Beitrag anzeigen
Mit dem Made in China ist es doch ganz ähnlich.

Früher ein Zeichen von minderer Qualität, heute eine preiswerte Alternative.
Nicht immer, aber immer öfter.....

Made in Germany ist gerade dabei den guten Ruf zu verlieren.
Kaufe ich etwas von z.B. Modellbau Robbe oder Graupner ist in dem Karton China Ware.

Dann kaufe ich doch lieber gleich den China Kram und zahle nur die Hälfte.
Eine Alternative für mich auf keinen Fall. Nur, wie soll man anders handeln, wenn man nur über ein Budget verfügt, welches nicht mal bis zum Monatsende reicht ? Man ist gezwungen Chinaschrott zu kaufen.
2010 ist offline  
Alt 27.08.2012, 06:49   #8
FrankyBoy
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Standard AW: Als die Deutschen die Chinesen Europas waren...

China hat in 2011 eine negative Handelsbilanz und die Chinesen haben mehr deutschen Schrott gekauft als die Deutschen chinesischen Schrott gekauft haben - das ist die heutige Realität!

Im Gegensatz zu China, sind wir extrem wettbewerbsfähig und alles geht zu Lasten des kleinen Mannes - wir könnten ein viel höheres Wirtschaftswachstum haben, wenn nicht ausschließlich dieser Exportwahn den Gehirnfraß deutscher Politiker so progressiv gestalten würde.
FrankyBoy ist offline  
Alt 27.08.2012, 07:55   #9
Speedport
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Standard AW: Als die Deutschen die Chinesen Europas waren...

Zitat von FrankyBoy Beitrag anzeigen
China hat in 2011 eine negative Handelsbilanz und die Chinesen haben mehr deutschen Schrott gekauft als die Deutschen chinesischen Schrott gekauft haben - das ist die heutige Realität!

Im Gegensatz zu China, sind wir extrem wettbewerbsfähig und alles geht zu Lasten des kleinen Mannes - wir könnten ein viel höheres Wirtschaftswachstum haben, wenn nicht ausschließlich dieser Exportwahn den Gehirnfraß deutscher Politiker so progressiv gestalten würde.
Woher hast Du denn diese Information?

Wikipedia sagt: Im 20. Jahrhundert bis 2002 waren die USA mit wenigen Ausnahmen (Deutschland 1986, 1987, 1988 und 1990) der unumstrittene Exportweltmeister. Von 2003 bis 2008 hat Deutschland diese erste Position übernommen. Seit 2009 hat China die erste Position inne.
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Gruß
speedport

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Alt 27.08.2012, 07:56   #10
Speedport
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Standard AW: Als die Deutschen die Chinesen Europas waren...

Zitat von 2010 Beitrag anzeigen
Eine Alternative für mich auf keinen Fall. Nur, wie soll man anders handeln, wenn man nur über ein Budget verfügt, welches nicht mal bis zum Monatsende reicht ? Man ist gezwungen Chinaschrott zu kaufen.
Meine Erfahrung ist, daß ich es mir nicht leisten kann, Billigschrott zu kaufen.
Ist mittel- und langfristig immer teuerer.
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Gruß
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Alt 27.08.2012, 08:02   #11
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Standard AW: Als die Deutschen die Chinesen Europas waren...

Zitat von Speedport Beitrag anzeigen
Woher hast Du denn diese Information?

Wikipedia sagt: Im 20. Jahrhundert bis 2002 waren die USA mit wenigen Ausnahmen (Deutschland 1986, 1987, 1988 und 1990) der unumstrittene Exportweltmeister. Von 2003 bis 2008 hat Deutschland diese erste Position übernommen. Seit 2009 hat China die erste Position inne.
Ich habe es hier her:
Zitat:
14. August 2012 um 12:25 Uhr
Hurra, wir sind Weltmeister!

Verantwortlich: Jens Berger | Druckversion | Beitrag versenden | < zurück Deutschland ist wieder „Exportweltmeister“ und führte zum ersten Mal seit einem Vierteljahrhundert sogar mehr Güter nach China aus als es von dort einführte. Wenn man diese Entwicklung als Sieg sehen will, so handelt es sich hierbei um einen Pyrrhussieg. Dies wird deutlich, wenn man sich auch die Kehrseite der Medaille anschaut. Deutschland ist nicht nur Weltmeister bei den Exportüberschüssen, sondern spiegelbildlich auch bei den Importdefiziten. Erkauft wurde dieser Sieg vor allem durch die viel zu niedrigen Löhne in Deutschland. Die Lektionen, die China gelernt hat, scheinen in Deutschland zu verpuffen. Von Jens Berger.

Was die Bundesbank am letzten Freitag zu vermelden hatte, bestätigt die schlimmsten Befürchtungen: Im Juni dieses Jahres kletterte der Überschuss der deutschen Leistungsbilanz gegenüber dem Vorjahr um schwindelerregende 16%. Nach Berechnungen des ifo-Instituts wird Deutschland damit in diesem Jahr einen Leistungsbilanzüberschuss von mehr als 210 Mrd. US$ erreichen und damit den großen Konkurrenten China, der nur auf 203 Mrd. US$ kommt, hinter sich lassen. In Relation zur Wirtschaftskraft fällt der Unterschied jedoch deutlich größer aus – Deutschland wird 2012 einen Leistungsbilanzüberschuss von mehr als 6% des BIP erreichen, China kommt „nur“ auf 2,5%. Erstmals seit mehr als einem Vierteljahrhundert hat es Deutschland sogar geschafft, Leistungsbilanzüberschüsse gegenüber der „Weltfabrik“ China aufzubauen, also mehr Güter ins Reich der Mitte zu exportieren, als von dort aus zu importieren.
Was ist passiert? Um die Hintergründe dieser Entwicklungen zu verstehen, ist es hilfreich, die betriebswirtschaftliche oder besser angebotsorientierte Sichtweise zumindest für einen Moment auszublenden. Die chinesischen Produkte sind nicht schlechter, die deutschen nicht besser geworden. Wenn in Deutschland die stetigen Handelsbilanzüberschüsse diskutiert werden, neigt man dazu, die Betrachtung ausschließlich auf die Exporte zu fokussieren. Das ist jedoch nicht sonderlich hilfreich und führt meist zu falschen Schlüssen. In absoluten Zahlen steigen sowohl die deutschen als auch die chinesischen Exporte. Erklärungen findet man eher, wenn man auf die andere Seite des Bilanzüberschusses schaut. Ein Handelsbilanzüberschuss entsteht dann, wenn eine Volkswirtschaft mehr Güter exportiert, als sie importiert. Wie viele Güter eine Volkswirtschaft importiert, hängt wiederum vor allem mit den Einkommen ab.
Chinas Arbeitnehmer können seit Jahren stetige Reallohnsteigerungen verzeichnen. Dadurch steigt die Nachfrage nach Importprodukten. Chinas Exporte wachsen von Jahr zu Jahr, Chinas Importe wachsen jedoch ebenfalls von Jahr zu Jahr und dies in einem deutlich höheren Maße als die Exporte. In Deutschland steigen zwar – trotz Eurokrise – die Exporte (aktuell um 7,4% p.a.), dafür sinken jedoch die Importe. Deutschlands Exportbranche ist – nicht zuletzt wegen der zu niedrigen Löhne – sehr erfolgreich, die Arbeitnehmer profitieren jedoch nicht von diesem Erfolg und können sich dafür sprichwörtlich nichts kaufen … auch keine Importgüter. So kommt es, wie es kommen muss: Deutschlands Exportüberschüsse wachsen stetig.
Was für Wirtschaftslobbyisten und Regierungsvertreter offenbar ein Grund zur Freude ist, stellt sich vor allem dann als grandiose Fehlentwicklung heraus, wenn man seine Betrachtung auf die Importe fokussiert. Wenn Deutschland Weltmeister in der Disziplin „Exportüberschüsse“ ist, dann ist Deutschland gleichzeitig auch Weltmeister in der Disziplin „Importdefizite“, nur dass sich dies freilich nicht so gut anhört und von keinem Leitartikler oder Regierungspolitiker gefeiert wird. Kein Wunder, schließlich käme es bei der Wählerschaft nicht so gut an, wenn man es auch noch feiern würde, dass diese sich immer weniger leisten kann. Das ist die Kehrseite der Medaille. Kein Mensch würde sich über steigende Exportziffern beschweren, wenn gleichzeitig die Importe in einem höheren Maße zulegen würden. China ist auf dem besten Wege dazu, während Deutschland mit immer höherer Geschwindigkeit auf den Abgrund zurauscht.
Eine Weltwirtschaft, in der bestimmte Volkswirtschaften stetig Überschüsse und bestimmte Volkswirtschaften stetig Defizite machen, neigt zur Instabilität. In der Regel würden sich solche Außenhandelsüberschüsse und –defizite durch die Tauschverhältnisse der entsprechenden Währungen wieder angleichen. Wenn ein Land stetig mehr exportiert als es importiert, wird seine Währung mittel- bis langfristig gegenüber den Ländern, die mehr importieren als sie exportieren, aufwerten. In Deutschland kennt man dieses Phänomen nur allzu gut, gehörte die D-Mark doch zu den „härtesten“ Währungen der Welt. Durch die Einführung des Euros ist dieses Korrektiv jedoch beschädigt, gleichen nun doch die Defizite der südeuropäischen Länder die deutschen Überschüsse im Handel mit Nicht-Euro-Staaten aus. Auch der zweite Exportgigant, China, ist diesbezüglich ein Problem, da seine Nationalwährung, der Renminbi, nicht frei konvertierbar ist und die chinesische Zentralbank den Tauschkurs nach politischen Vorgaben nach unten manipuliert.
Vor allem innerhalb der Eurozone gelten die deutschen Außenhandelsüberschüsse als der gewichtigste Grund für die heutige Eurokrise. Zu diesem Thema sei hier noch einmal ausdrücklich die fünfteilige Sendung von Kontext-TV mit Heiner Flassbeck als Quelle für Hintergrundinformationen erwähnt.
Vereinfacht lässt sich das Problem folgendermaßen darstellen: Wenn eine Volkswirtschaft ständig mehr exportiert als sie importiert und Währungsauf- bzw. –abwertungen als Korrektiv ausfallen, führt dies zwingend dazu, dass sich die Länder, die stetig mehr importieren als sie exportieren, bei den Ländern, die mehr exportieren als sie importieren, verschulden. Das geht so lange halbwegs gut, wie die Kredite vom Exporteur zum Importeur fließen. China sitzt auf Billionenforderungen gegen die USA, Deutschland hat Billionenforderungen an andere Eurostaaten. Wenn sich am Außenhandelsverhältnis nichts ändert, können beide Gläubigernationen ihre Forderungen wohl langfristig abschreiben.
Während das „dysfunktionale Duo“ China-USA zumindest noch die Möglichkeit hat, über eine Veränderung der Wechselkurse zu einem Ausgleich zu kommen und die stetig höheren Lohnzuwächse in China ebenfalls ausgleichend wirken, sieht die Lage für Deutschland bedeutend düsterer aus. Will die deutsche Volkswirtschaft ihre Forderungen nicht abschreiben, muss sie mittel- bis langfristig ihre Außenhandelsüberschüsse gegenüber den Schuldnerstaaten nicht nur abbauen, sondern sogar gegenüber diesen Staaten ein Handelsbilanzdefizit ausweisen – solange, bis die Forderungen sich ausgeglichen haben. Im gemeinsamen Währungsraum gibt es nur eine einzige Methode, um dies zu erreichen: Die deutschen Löhne müssen stetig stärker steigen als im Rest Europas. Nur dann kann Deutschland sein weltmeisterliches Importdefizit ausgleichen … und den drohenden Konkurs noch abwenden.
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FrankyBoy ist offline  
Alt 27.08.2012, 09:44   #12
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Standard AW: Als die Deutschen die Chinesen Europas waren...

Zitat von Speedport Beitrag anzeigen
Meine Erfahrung ist, daß ich es mir nicht leisten kann, Billigschrott zu kaufen.
Ist mittel- und langfristig immer teuerer.
Stimme dir da vollkommen zu

Wenn möglich, kaufe ich auch Qualitätsprodukte. Nur, wie soll das klappen, wenn man nicht genug einnimmt ? 4 Jahre auf einen Akkubohrer sparen ? Oder 30 Jahre auf eine Miele Waschmaschine ? Irgendwann ist auch das Kredtilimit ausgeschöpft.

Wo ist eigentlich kein China Schrott mehr beteiligt ?
Bei Miele bin ich mir sicher.

Hatte vor über 15 Jahren eine Kru...... ProAroma Kaffeemaschine gekauft. Als die kaputt ging, wieder eine solche Maschine, weil ja bisher Qualität. Die neue hielt aber mal gerade 22 Monate Glück gehabt, ich bekam eine neue auf Garantiebasis. Diese Maschine ist im Material insgesamt deutlich leichter. Gehäuse, sowohl auch Glaskanne.
2010 ist offline  
Alt 27.08.2012, 10:03   #13
TickTack->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 02.08.2012
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TickTack TickTack
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Standard AW: Als die Deutschen die Chinesen Europas waren...

Wie sagte einst Sir Henry Royce, Mitbegründer von Rolls Royce (übersetzt) "Qualität existiert auch dann noch, wenn der Preis längst vergessen ist!"
TickTack ist offline  
Alt 27.08.2012, 10:14   #14
FrankyBoy
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Standard AW: Als die Deutschen die Chinesen Europas waren...

Leute, ich wünschte ebenfalls, dass wir Produkte für ne kleine Ewigkeit bekommen, die Industrie hat aber ganz andere Interessen.

Es muss so 1992 oder 1993 gewesen sein, als ich an Produktschulungen der Firma Phillips teilgenommen habe und da wurde unumwunden zugegeben, dass z. B. Mikrowellen, durchaus mit "Sollbruchstellen" hergestellt werden.

Ein guter Freund, arbeitet im Labor eines Chemieunternehmens und die haben häufiger einen Rüffel bekommen, weil die Reifengummimischungen erprobt hatten, die nahezu unkaputtbar waren - hier einmal ein Filmbeitrag zum Thema - ansehen und verstehen:

FrankyBoy ist offline  
Alt 27.08.2012, 10:18   #15
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Standard AW: Als die Deutschen die Chinesen Europas waren...

Zitat von FrankyBoy Beitrag anzeigen
Leute, ich wünschte ebenfalls, dass wir Produkte für ne kleine Ewigkeit bekommen, die Industrie hat aber ganz andere Interessen.

Es muss so 1992 oder 1993 gewesen sein, als ich an Produktschulungen der Firma Phillips teilgenommen habe und da wurde unumwunden zugegeben, dass z. B. Mikrowellen, durchaus mit "Sollbruchstellen" hergestellt werden.

Ein guter Freund, arbeitet im Labor eines Chemieunternehmens und die haben häufiger einen Rüffel bekommen, weil die Reifengummimischungen erprobt hatten, die nahezu unkaputtbar waren - hier einmal ein Filmbeitrag zum Thema - ansehen und verstehen:
Das ist doch schon lange bekannt.
Man muß halt zusehen, vor den 24 Monaten noch die Kurve zu bekommen. Notfalls mit Nachhelfen
2010 ist offline  
Alt 27.08.2012, 13:51   #16
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Standard AW: Als die Deutschen die Chinesen Europas waren...

Zitat von 2010 Beitrag anzeigen
.....................................

Wenn möglich, kaufe ich auch Qualitätsprodukte. Nur, wie soll das klappen, wenn man nicht genug einnimmt ? 4 Jahre auf einen Akkubohrer sparen ? Oder 30 Jahre auf eine Miele Waschmaschine ? Irgendwann ist auch das Kredtilimit ausgeschöpft.

.................................................................
Jetzt, wo ich das lese, kommt mir der Geistesblitz: das Ansparen in HartzIV ist eine Trainingsmaßnahme.

Die wollen uns nur Gutes tun!
__

Gruß
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Speedport ist offline  
Alt 28.08.2012, 10:00   #17
Mr.Mo
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Standard AW: Als die Deutschen die Chinesen Europas waren...

Es kommt doch immer drauf an was man kaufen möchte.

Wer zum Beispiel hochwertige LiPo Akkus kaufen möchte, ist in China genau richtig.

Wer da "Made in Germany" kauft, kauft sehr viel teurer und erwirbt weniger Qualität.
 
 

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