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Alt 18.08.2012, 05:31   #1
Regelsatzkämpfer
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Standard Krieg den Amerikanerinnen

Zitat:
Der Vizekandidat Paul Ryan plant einen gnadenlosen Feldzug gegen Geringverdienende. Und das sind vor allem Frauen:

Die staatliche Gesundheitsfürsorge (Medicaid) versorgt nahezu 19 Millionen Geringverdienerinnen, sie machen 70 Prozent der Bedürftigen aus. Jeder Schlag gegen das Gesundheitsprogramm ist damit ein Schlag vor allem gegen Frauen, die von Niedriglöhnen leben.

Die Sozialversicherungen. Für ein Drittel der weiblichen Bezugsberechtigten über 65 Jahre ist sie die einzige Einnahmequelle. (Im Vergleich zu einem Viertel Männer.) Ryans Pläne fordern nicht explizit eine Kürzung, sondern er hat einen Vorstoß unterzeichnet, der eine partielle Privatisierung der Sozialversicherung fordert.

Ein weiteres Sicherheitsnetz, das für Frauen extrem wichtig ist, ist die staatliche Krankenversicherung. Im Vergleich zu Männern leben mehr als doppelt so viele Frauen über 65 Jahre in Armut. Ryans Haushaltsplan sieht vor, das Berechtigungsalter für Medicare auf 67 anzuheben, während er gleichzeitig den ACA außer Kraft setzt, was bedeutet, dass die Leute zwischen 65 und 67 weder Medicare noch Zugang zur Krankenversicherung oder irgendwelchen Zuschüssen haben, die ihnen dabei helfen, die Arztrechnungen zu zahlen.

Insgesamt beabsichtigt Ryan 16 Prozent weniger für die Programme gegen die Armut ausgeben. Laut National Women’s Law Center waren 2010 über 60 Prozent der SNAP-EmpfängerInnen ältere Frauen. Über die Hälfte der Haushalte, die von dem Essensprogramm abhängen, sind Alleinerziehende, und davon sind wieder 90 Prozent Frauen. ...
- taz.de
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Alt 18.08.2012, 05:38   #2
Feind=Bild
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Standard AW: Krieg den Amerikanerinnen

Na irgendwie müssen doch die Steuererleichterungen für die Reichen gegenfinanziert werden...

Der könnte auch die (offizielle) Wiedereinführung der Sklaverei fordern, es gäbe weiterhin genügend Wähler im Amiland, die ihm auch dabei blind folgen würden!
__

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Alt 18.08.2012, 07:43   #3
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Standard AW: Krieg den Amerikanerinnen

Zitat von Feind=Bild Beitrag anzeigen
es gäbe weiterhin genügend Wähler im Amiland, die ihm auch dabei blind folgen würden!
Da täusch' Dich mal nicht.
__

Wer mich zum Sparen auffordert, wird selbst der Erste sein, den ich mir einspare; sage er hinterher nicht, er hätte es so nicht gemeint.
Es ist respektlos, Dinge zu predigen, die man nicht selber lebt.
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Alt 18.08.2012, 07:45   #4
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Standard AW: Krieg den Amerikanerinnen

In dem Fall würde ich mich liebend gerne täuschen...
Aber ich glaub nicht dran!
__

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Alt 18.08.2012, 08:48   #5
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Zitat von Feind=Bild Beitrag anzeigen
In dem Fall würde ich mich liebend gerne täuschen...
Aber ich glaub nicht dran!
Interessant wäre eine (richtige) Angabe über den weiblichen Wähleranteil der Republikaner.
__

Gruß
speedport

Diskutiere nie mit einem Idioten - er zieht Dich auf sein Niveau herab und schlägt Dich da mit seiner Erfahrung.

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Alt 18.08.2012, 16:18   #6
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Standard AW: Krieg den Amerikanerinnen

Zitat von Feind=Bild Beitrag anzeigen
In dem Fall würde ich mich liebend gerne täuschen... Aber ich glaub nicht dran!
Ich dächt', in dem Land, was Du meinst, werden Wahlen dann gewonnen, wenn man wahlberechtigte, kritische Klientel auf seine Seite ziehen kann, denn die paar Leute, die die Wahl mit Spenden und Co. finanzieren, bringen letztlich nix. (Im Falle der entsprechenden Wahl freilich haben sie was von).

Vergiß bitte nicht, daß der gegenwärtige Präsident mehrheitlich deswegen gewählt worden ist (?), weil er den Ärmsten der Armen eine kostenfreie Gesundheitsvorsorge versprochen hat. Und die ist durch und vom höchsten Gericht des Landes als verfassungsgemäß bestätigt worden. Und wer dieses jetzt wieder angereift, ist politisch definitiv weg vom Fenster, denn die, auf die es bei jeder Wahl dort ankommt, hätte er gegen sich.

Betrachte dieses bitte sinngemäß auf alle Bereiche dieses Landes.
__

Wer mich zum Sparen auffordert, wird selbst der Erste sein, den ich mir einspare; sage er hinterher nicht, er hätte es so nicht gemeint.
Es ist respektlos, Dinge zu predigen, die man nicht selber lebt.
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Alt 18.08.2012, 16:26   #7
espps
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Standard AW: Krieg den Amerikanerinnen

Es ist in den USA sehr teuer sich selber zu versichern. Wenn nun auch noch die Zugangsbedingungen für Geringverdienende verschlechtert werden, bedeutet das konkret eine noch größere Verelendung von Teilen der amerik. Bevölkerung.

Dies wird in den USA zu sozialen Unruhen und Revolten führen, oder sogar zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen.
 
Alt 18.08.2012, 16:34   #8
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Standard AW: Krieg den Amerikanerinnen

Zitat von espps Beitrag anzeigen
Es ist in den USA sehr teuer sich selber zu versichern. Wenn nun auch noch die Zugangsbedingungen für Geringverdienende verschlechtert werden, bedeutet das konkret eine noch größere Verelendung von Teilen der amerik. Bevölkerung.
Ich kann ja mal eine Bekannte von mir bei Facebook dazu befragen. Die betreibt mit zwei Mädels einen kleinen Friseurladen in einer Vorstadt von Baltimore. Hat ein eigenes Haus, fährt einen V8-Geländewagen und fliegt gerne zu ihren Verwandten nach Kalifornien. Mal sehen, was die von dem Geschreibsel hält.
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Alt 18.08.2012, 16:47   #9
espps
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Zitat von Wausch Beitrag anzeigen
Ich kann ja mal eine Bekannte von mir bei Facebook dazu befragen. Die betreibt mit zwei Mädels einen kleinen Friseurladen in einer Vorstadt von Baltimore. Hat ein eigenes Haus, fährt einen V8-Geländewagen und fliegt gerne zu ihren Verwandten nach Kalifornien. Mal sehen, was die von dem Geschreibsel hält.

Das ist gar nicht nötig, man kann diese Angaben viel leichter über Wikipedia überprüfen: http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialv...inigte_Staaten)

Gesundheitssystem der Vereinigten Staaten
 
Alt 18.08.2012, 17:08   #10
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Zitat von espps Beitrag anzeigen
Das ist gar nicht nötig, man kann diese Angaben viel leichter über Wikipedia überprüfen
Ach, wikipedia weiß es nun besser als die Betroffenen! Das ist ja famos!

Übrigens: es gibt Menschen, die nehmen eine Krankenversicherung nicht so ernst wie wir Deutschen. Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, daß die meisten Menschen auf diesem Planeten eine Krankenversicherung gar nicht kennen!

Und mal ganz, ganz ehrlich: Ich habe immer nur draufgezahlt. Und ich bin schon fast 50. Wenn ich das ganze Geld noch hätte, daß ich für diesen Blödsinn ausgegeben habe... Das wäre geil!
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Alt 18.08.2012, 17:17   #11
espps
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Standard AW: Krieg den Amerikanerinnen

Ganz ehrlich, in der Beziehung bin ich sehr froh, dass es hier Versicherungspflicht gibt.

Ansonsten hätten Erwerbslose ein Problem!
 
Alt 18.08.2012, 17:22   #12
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Zitat von Wausch Beitrag anzeigen
Ich kann ja mal eine Bekannte von mir bei Facebook dazu befragen. Die betreibt mit zwei Mädels einen kleinen Friseurladen in einer Vorstadt von Baltimore. Hat ein eigenes Haus, fährt einen V8-Geländewagen und fliegt gerne zu ihren Verwandten nach Kalifornien. Mal sehen, was die von dem Geschreibsel hält.

Und ist chronisch krank?

Solange man gesund ist...... geht das ja alles im unmöglichen Land der begrenzten Möglichkeiten.... als Ausgleich gibt es einen Ballermann für jeden an jeder Ecke.....
__

ius vigilantibus scriptum est.....

"Nichts schärft den Verstand mehr als die Niederlage." - Eric Hobsbawm-

"Die sogenannten Finanzmärkte dienen der Mehrheit genauso wenig wie die organisierte Kriminalität. Das ist der Fehler, und deshalb haben harte Reformen bei ihnen anzusetzen, statt umgekehrt den Sozialstaat abzubauen." (Dr. J. Borchert in "Sozialstaatsdämmerung" S. 180)
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Alt 18.08.2012, 17:23   #13
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Zitat von espps Beitrag anzeigen
Ganz ehrlich, in der Beziehung bin ich sehr froh, dass es hier Versicherungspflicht gibt.

Ansonsten hätten Erwerbslose ein Problem!
vgl. auch

Sicko beschäftigt sich mit den Problemen des von den Interessen der Krankenversicherungen und Pharmaunternehmen dominierten Gesundheitssystem der Vereinigten Staaten. Die Kernaussage ist dabei, dass eine staatliche Gesundheitsversorgung gegenüber dem gegenwärtigen US-amerikanischen Modell vorzuziehen sei, da dieses nur auf die Profitmaximierung der Versicherungen und Pharmakonzerne abziele.


Sicko
__

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"Nichts schärft den Verstand mehr als die Niederlage." - Eric Hobsbawm-

"Die sogenannten Finanzmärkte dienen der Mehrheit genauso wenig wie die organisierte Kriminalität. Das ist der Fehler, und deshalb haben harte Reformen bei ihnen anzusetzen, statt umgekehrt den Sozialstaat abzubauen." (Dr. J. Borchert in "Sozialstaatsdämmerung" S. 180)
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Alt 18.08.2012, 17:30   #14
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Zitat von Wausch Beitrag anzeigen
Ach, wikipedia weiß es nun besser als die Betroffenen! Das ist ja famos!

Übrigens: es gibt Menschen, die nehmen eine Krankenversicherung nicht so ernst wie wir Deutschen. Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, daß die meisten Menschen auf diesem Planeten eine Krankenversicherung gar nicht kennen!

Und mal ganz, ganz ehrlich: Ich habe immer nur draufgezahlt. Und ich bin schon fast 50. Wenn ich das ganze Geld noch hätte, daß ich für diesen Blödsinn ausgegeben habe... Das wäre geil!
Ab 70 wirst Du richtig teuer für die Versicherungen, am teuersten ist Dein letztes halbes Jahr.
__

Gruß
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Diskutiere nie mit einem Idioten - er zieht Dich auf sein Niveau herab und schlägt Dich da mit seiner Erfahrung.

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Alt 18.08.2012, 18:00   #15
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Zitat von hartaber4 Beitrag anzeigen
Und ist chronisch krank?

Solange man gesund ist...... geht das ja alles im unmöglichen Land der begrenzten Möglichkeiten.... als Ausgleich gibt es einen Ballermann für jeden an jeder Ecke.....
Wer ist schon chronisch krank? Ich kenne persönlich nur 1 Menschen in meinem näheren Umfeld, der chronisch krank ist.

Es sollte doch jeder selbst entscheiden können, ob er sich versichern will oder nicht. Letztlich werden so nur die Preise einfach hochgetrieben. Wenn man eine ärztliche Behandlung selbst bezahlen müsste, gäbe es einen grösseren Preisdruck, weil Viele sagen würden: "Was? 100 Euro für eine Spritze? Da such' ich mir einen günstigeren Arzt!"
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Alt 18.08.2012, 18:32   #16
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Zitat von Wausch Beitrag anzeigen
Wer ist schon chronisch krank? Ich kenne persönlich nur 1 Menschen in meinem näheren Umfeld, der chronisch krank ist.

Es sollte doch jeder selbst entscheiden können, ob er sich versichern will oder nicht. Letztlich werden so nur die Preise einfach hochgetrieben. Wenn man eine ärztliche Behandlung selbst bezahlen müsste, gäbe es einen grösseren Preisdruck, weil Viele sagen würden: "Was? 100 Euro für eine Spritze? Da such' ich mir einen günstigeren Arzt!"

Frage: Wenn Du auf dieser Basis eine Diskussion führst, wieviele Diskussionspartner bleiben dann für mehr als eine minute interessiert?
 
Alt 18.08.2012, 18:58   #17
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Frage: Wenn Du auf dieser Basis eine Diskussion führst, wieviele Diskussionspartner bleiben dann für mehr als eine minute interessiert?
Hör mal, das interessiert mich wirklich nicht. Der Punkt ist doch - und das habe ich versucht deutlich zu machen -, daß sich außerhalb dieses wunderbaren Landes echt kein Schwein für sowas wie Krankenversicherung interessiert. Wer das will, der soll halt eine Krankenversicherung abschliessen oder mit den staatlichen Standards glücklich werden (sofern man sie bekommt). Es ist ja nicht gerade so, daß man in den USA völlig schutzlos ist, wenn man erkrankt. Aber hier bei uns wird ja so getan, als würde es ein Leben ohne Krankenversicherung nicht geben, weil der Krebs Jeden erwischt, oder eine grössere OP ganz, ganz sicher zwingend ist.

Klar, ist ja auch günstiger, alle 10 Jahre mal 3.000 Euro für einen Aufenthalt im Krankenhaus zu zahlen als 10 Jahre lang 300 Euro jeden Monat in eine Versicherung zu stecken, die man eventuell, möglicherweise, vielleicht mal benötigt.

Soll doch jeder selbst entscheiden, was er braucht. Komisch, bei den Amis funktoniert das. Nur bei uns nicht.
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Alt 18.08.2012, 19:09   #18
arbeitslos in holland
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Standard AW: Krieg den Amerikanerinnen

kann man diesen "wenn jeder an sich selber denkt, ist auch an alle gedacht"-fdp clown und forentroll nicht einfach ignorieren
__

„De wereld is een hooiberg – elk plukt ervan, wat hij kan krijgen“ („Die Welt ist ein Heuhaufen, ein jeder pflückt davon, soviel er kann“

Hieronymus Bosch 1450-1516
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Alt 18.08.2012, 19:45   #19
Hamburgeryn1
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Es ist ja nicht gerade so, daß man in den USA völlig schutzlos ist, wenn man erkrankt.
Ab Minute 5:20 - 7:33.
Der Niedergang der USA 1 - YouTube
Hamburgeryn1 ist offline  
Alt 18.08.2012, 19:53   #20
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Hör mal, das interessiert mich wirklich nicht. Der Punkt ist doch - und das habe ich versucht deutlich zu machen -, daß sich außerhalb dieses wunderbaren Landes echt kein Schwein für sowas wie Krankenversicherung interessiert. Wer das will, der soll halt eine Krankenversicherung abschliessen oder mit den staatlichen Standards glücklich werden (sofern man sie bekommt). Es ist ja nicht gerade so, daß man in den USA völlig schutzlos ist, wenn man erkrankt. Aber hier bei uns wird ja so getan, als würde es ein Leben ohne Krankenversicherung nicht geben, weil der Krebs Jeden erwischt, oder eine grössere OP ganz, ganz sicher zwingend ist.

Klar, ist ja auch günstiger, alle 10 Jahre mal 3.000 Euro für einen Aufenthalt im Krankenhaus zu zahlen als 10 Jahre lang 300 Euro jeden Monat in eine Versicherung zu stecken, die man eventuell, möglicherweise, vielleicht mal benötigt.

Soll doch jeder selbst entscheiden, was er braucht. Komisch, bei den Amis funktoniert das. Nur bei uns nicht.
Dort verlieren Leute auch ihre Häuser, wenn teuere Operationen bezahlt werden müssen. Oder es werden nötige Medikamente nicht gekauft, weil das Geld fehlt und die Lebenserwartung entsprechend verkürzt.

Frage: Wieso soll Deutschland sich an den schlechten Standards anderer Länder orientieren, statt umgekehrt?

Und bitte nicht das Märchen von wegen das deutsche Gesundheitssystem sei nicht finanzierbar. Die Pharmaindustrie verlangt für die selben Mittel in Deutschland ein Vielfaches. Würde man man alleine hier aktiv werden, dann wären die finanziellen Probleme schnell vom Tisch. Dann wird allgemein im Gesundheitssystem massiv betrogen. Würde man die privaten Krankenversicherungen abschaffen und alle würden in eine reguläre KK einzahlen, wäre auch einiges der Probleme vom Tisch. Man kann ja eine private KK-Zusatzversicherung weiterhin anbieten.

Aber es geht ja um die USA...wie oft hörte man aus den USA, dass man uns um unser Gesundheitssystem beneiden würde? Zu oft als das man glauben würde die Amerikaner wären mit ihrem glücklich. Das mag dann gelten, wenn man zur reichen Schmarotzer-Pseudo-Elite gehört, der normale Bürger wird es nicht so sehen.

Übrigens ist das US Gesundheitssystem schweineteuer...warum? Weil hier Konzerne das Geld absaugen. Das selbe, das gerade in Deutschland realisiert wird. In der Folge sinkt die Qualität stetig, aber die Kosten bleiben bzw. steigen. Privatisierungen sind in der Regel Garanten für schlechte Leistung bei hohen Kosten. Zumindest dann, wenn man sich den schlanken Staat wünscht, der das Handeln der Konzerne weder ausreichend reglementiert, noch vorhandene Regeln entsprechend in der Durchführung überwacht und Verstösse entsprechend schmerzhaft bestraft.

Nur sobald man das tun muß lohnt die Privatisierung nicht mehr, denn die Kosten für die Kontrolle der Konzerne liegen höher als die Ersparnis vorher.

Und behaupte nicht das sei anders, die Realität beweist ständig das ich Recht habe.
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Alt 18.08.2012, 20:42   #21
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Wenn man eine ärztliche Behandlung selbst bezahlen müsste, gäbe es einen grösseren Preisdruck, weil Viele sagen würden: "Was? 100 Euro für eine Spritze? Da such' ich mir einen günstigeren Arzt!"
Wie weltfremd ist das denn? Wenn du Schmerzen hast, nimmst du die nächstbeste Spritze, Hauptsache es geht wieder einigermaßen. Du fährst nicht von Arzt zu Arzt und machst Preisvergleiche und Wartezimmerchecks. Auf dem Land hast du sowieso keine Auswahl, da gibts nur einen oder zwei Ärzte...
BlackForest ist offline  
Alt 18.08.2012, 21:02   #22
druide65
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Hör mal, das interessiert mich wirklich nicht. Der Punkt ist doch - und das habe ich versucht deutlich zu machen -, daß sich außerhalb dieses wunderbaren Landes echt kein Schwein für sowas wie Krankenversicherung interessiert. Wer das will, der soll halt eine Krankenversicherung abschliessen oder mit den staatlichen Standards glücklich werden (sofern man sie bekommt). Es ist ja nicht gerade so, daß man in den USA völlig schutzlos ist, wenn man erkrankt. Aber hier bei uns wird ja so getan, als würde es ein Leben ohne Krankenversicherung nicht geben, weil der Krebs Jeden erwischt, oder eine grössere OP ganz, ganz sicher zwingend ist.

Klar, ist ja auch günstiger, alle 10 Jahre mal 3.000 Euro für einen Aufenthalt im Krankenhaus zu zahlen als 10 Jahre lang 300 Euro jeden Monat in eine Versicherung zu stecken, die man eventuell, möglicherweise, vielleicht mal benötigt.

Soll doch jeder selbst entscheiden, was er braucht. Komisch, bei den Amis funktoniert das. Nur bei uns nicht.

Was du da möchtest ist die Totale Entsolidarisierung der Gesellschaft.Absolute Ellenbogengesellschaft.Und wem sein Ellenbogen abgenutzt ist der hat halt Pech.
Würde mich mal interessieren was du sagen würdest wenn dir das passiert.

Und....komischerweise funzt das nur bei den Amis die das nötige Bare in der Tasche haben.
__

Der Sozialismus muß eine Sache der Menschheit sein und darf nicht zur Sache einer Klasse herabgewürdigt werden.
druide65 ist offline  
Alt 18.08.2012, 22:47   #23
hartaber4
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Zitat von Wausch Beitrag anzeigen
Wer ist schon chronisch krank? Ich kenne persönlich nur 1 Menschen in meinem näheren Umfeld, der chronisch krank ist.

Bewirb dich unbedingt als Regierungsprecher!!!

Und vertraue voll auf dein Immunsystem....möge Krebs oder MS dich nicht betreffen!

Wer ist schon chronisch krank.... frag doch mal eine "Minderheit" wie die Diabetes-Patienten!
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"Nichts schärft den Verstand mehr als die Niederlage." - Eric Hobsbawm-

"Die sogenannten Finanzmärkte dienen der Mehrheit genauso wenig wie die organisierte Kriminalität. Das ist der Fehler, und deshalb haben harte Reformen bei ihnen anzusetzen, statt umgekehrt den Sozialstaat abzubauen." (Dr. J. Borchert in "Sozialstaatsdämmerung" S. 180)
hartaber4 ist offline  
Alt 18.08.2012, 22:52   #24
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Hör mal, das interessiert mich wirklich nicht. Der Punkt ist doch - und das habe ich versucht deutlich zu machen -, daß sich außerhalb dieses wunderbaren Landes echt kein Schwein für sowas wie Krankenversicherung interessiert. Wer das will, der soll halt eine Krankenversicherung abschliessen oder mit den staatlichen Standards glücklich werden (sofern man sie bekommt). Es ist ja nicht gerade so, daß man in den USA völlig schutzlos ist, wenn man erkrankt. Aber hier bei uns wird ja so getan, als würde es ein Leben ohne Krankenversicherung nicht geben, weil der Krebs Jeden erwischt, oder eine grössere OP ganz, ganz sicher zwingend ist.

Klar, ist ja auch günstiger, alle 10 Jahre mal 3.000 Euro für einen Aufenthalt im Krankenhaus zu zahlen als 10 Jahre lang 300 Euro jeden Monat in eine Versicherung zu stecken, die man eventuell, möglicherweise, vielleicht mal benötigt.

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Ganz Schlauer! (Klugscheixxer)
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"Die sogenannten Finanzmärkte dienen der Mehrheit genauso wenig wie die organisierte Kriminalität. Das ist der Fehler, und deshalb haben harte Reformen bei ihnen anzusetzen, statt umgekehrt den Sozialstaat abzubauen." (Dr. J. Borchert in "Sozialstaatsdämmerung" S. 180)
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