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Start > > > > -> Occupy: Sammlung - Politik findet nicht in den eigenen vier Wänden statt


 

 

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Alt 09.12.2011, 17:25   #1
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Beitrag Occupy: Sammlung - Politik findet nicht in den eigenen vier Wänden statt

Ein Versuch einer Übersicht zum aktuellen Stand, einer vielseitigen Bewertung, nicht bloß eines Herausgreifens einzelner Schlagzeilen.
Weitere möglichst überprüfte, authentische, zweckmäßige und fundierte Fundstücke, aber auch persönliche, konstruktive und kritische Beiträge sollen hier gesammelt werden.

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Die Occupy-Bewegung gründet auf einer langen Tradition des Protests – und hat bereits die USA verändert (WOZ, Thema)
Zitat:
Occupy Wall Street
Politik findet doch nicht in den eigenen vier Wänden statt

Oberflächlich betrachtet ist die Occupy-Bewegung quasi über Nacht entstanden. Doch die Bewegung gründet auf einer langen Tradition des Protests und wird auch nicht so schnell wieder verschwinden. Es ist ihr bereits gelungen, die USA zu verändern.
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Occupy Paradeplatz
Nur noch ein Adventskalender

Rund einen Monat nachdem in New York mehrere Hundert Menschen durch die Wall Street gezogen waren und anschliessend den Zuccotti-Park besetzt hatten, schwappte der Protest auch nach Europa über. Am Samstag, dem 15. Oktober, demonstrierten rund tausend Menschen auf dem Zürcher Paradeplatz, dem Herzen des Schweizer Finanzplatzes. Auch in Basel und in Genf fanden verschiedentlich Aktionen und Besetzungen statt.
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Die Gemeinschaft gegen die „1 Prozent“. « Reflexion
Zitat:
Die „Occupy-Bewegung“ ist in aller Munde. Am 15.10.2011 demonstrierten mehrere zehntausend Menschen in vielen Städten der Bundesrepublik. 8000 waren es in Frankfurt, 7000 in Berlin, 3000 in Hamburg und immerhin noch 350 in Bremen. „Echte Demokratie Jetzt“, lautete eine Forderung, die oftmals von den Medien erwähnt wurde. Andere Forderungen gingen bei soviel Demokratie-Idealismus allerdings unter. In Berlin wurden Schilder in die Höhe gereckt, die einen Galgen zeigten, darunter war die Parole „Alternativlos“ zu lesen. In Frankfurt wurden Demonstrant_innen, die sich mit einer amerikanischen Fahne und einem Schild, auf dem unter anderem „Lest Marx“ zu lesen war, unter die Occupy-Demonstrant_innen gemischt hatten, angegriffen. In verschiedenen Reden wurde in einem eindeutigen antisemitischen Jargon gegen die angebliche Macht „der Rothschilds“ angeschrien. In Köln warnte eine Verschwörungsideologin vor einem angeblich drohenden dritten Weltkrieg, der durch „den Ami“ und „den Israeli“ geplant werden würde.
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Irrungen und Wirrungen | le bohémien
Zitat:
Vom angeblichen Antisemitismus der Occupy-Bewegung zu einer konstruktiven Kritik

Von Sebastian Müller

Die Occupy-Bewegung hat ein nicht zu unterschätzendes Problem. Der vorläufige Höhepunkt der weltweiten Aufstände und Proteste, die dem zu Ende gehenden Jahr ihren Stempel aufgedrückt haben, ist mit hochtrabenden Erwartungen und Hoffnungen verknüpft, die die Bewegung wohl nicht wird erfüllen können. Ihre Beliebigkeit – und daraus resultierend eine fehlende klare politische Agenda verbunden mit deutlichen Forderungen – macht sie von jeder politischen und weltanschaulichen Strömung einnehmbar. Ein Fakt, der von einem bewusst kultivierten Merkmal allmählich zum offensichtlichen Schwachpunkt der Bewegung wird.
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Occupy-Bewegung in Berlin : Unsicherer Stand am Strand - taz.de
Zitat:
Das Camp am Bundespressestrand ist gefährdet, die Stimmung deshalb im Keller. Die Behördenvertreter fahren eine seltsame Kommunikations-Strategievon
Von Karen Grass

Sie haben noch Hoffnung, doch juristisch sieht die Lage für das Occupy-Camp am Bundespressestrand alles andere als günstig aus. Deshalb luden die Aktivisten am Dienstagabend Ulrich Kerner ans Lagerfeuer im Versammlungszelt ein. Der Rechtsanwalt sollte ihnen ihre rechtliche Position gegenüber der Eigentümerin des Geländes, der Bundesimmobilienanstalt (BImA), noch einmal darlegen. Die ist vor allem eines: kaum absehbar. "Je länger ihr da seid, desto besser sind eure Aussichten, bleiben zu können", stellte Kerner fest.
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Occupy Frankfurt hat vor kurzem ein Diskussionsforum eröffnet und lädt alle herzlich ein, sich dort, zusätzlich zum Camp, einzubringen und mitzudiskutieren.

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Alt 14.12.2011, 03:17   #2
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Standard AW: Occupy: Sammlung - Politik findet nicht in den eigenen vier Wänden statt

TITANIC okkupiert! | TITANIC – Das endgültige Satiremagazin
Zitat:
Frankfurt. Ein halbes Dutzend zum Teil vermummter Gestalten, die sich als Mitglieder der Occupy-Bewegung ausgaben, sind am frühen Mittwochnachmittag in die Redaktionsräume des Satiremagazins TITANIC eingedrungen...


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Leider läuft es in Frankfurt ansonsten so schlecht wie immer:

Der Aufritt. « Reflexion
Zitat:
Die Abgründe der deutschen „Occupy-Bewegung“ sind nicht zu übersehen: Da wären zum Beispiel die Holocaust-Leugner im Occupy-Camp in Düsseldorf, der Querfront-Auftritt eines Occupy-Aktivisten in Berlin und die NS-Apologie in Frankfurt. Dort empfiehlt ein Occupy-Camper den Besucher_innen die ersten Jahre des Nationalsozialismus als Orientierungsmodell. Der Occupy-Aktivist erklärt, dass der „frühe Nationalsozialismus schon solche Ansätze hatte, die auch interessant waren“, wenn man das einmal „geschichtlich betrachtet“. Doch in Frankfurt sind nicht nur NS-Apologeten, sondern auch Aktivist_innen aktiv, die sich auf die Verschwörungsfilme der „Zeitgeist“-Reihe beziehen. Einer dieser „Zeitgeist“-Fans ist der Occupy-Aktivist Wolfram Siener, der vom Spiegel als „charismatische Führungsfigur“ bezeichnet wurde und nach den Märschen vom 15.10.2011 zu einem kleinen Medienstar der „Bewegung“ avancierte. Ein weiterer Wortführer ist Frank Steg*mai*er, der bereits bei den rechtspopulistischen „Freien Wählern“ aktiv war.
Bei derartigen Aktivist_innen verwundert es überhaupt nicht, dass die Verschwörungsband „Die Bandbreite“ ein Podium geboten bekam. Die Band, um den Musikpädagogen Marcel Wojnarowicz, verpackt verschwörungsideologische Inhalte in sich nicht immer reimende Reime. Sie besingt unter anderem die Aids-„Lüge“, den 11. September 2001 und zahlreichen anderen Verschwörungstheorien. Auf dem neuesten Album ist die Anti-Feministin Eva Herman im Intro zu hören. „Nenne mich ruhig einen Revisionist“, heißt es in einem anderen Lied. „Hahaha – antideutsche Antifa“, lacht Wojnarowicz in einem weiteren Song. Das „Dortmunder Antifa-Bündnis“ hat einige Texte der Band untersucht. Es seien „sexistische, antisemitische und NS-relativierende Songtexte“, urteilen die Antifaschist_innen.
Am 10.12.2011 durfte die Band trotz alledem auf einer Demonstration der „Occupy-Bewegung“ in Frankfurt auftreten....
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Das Forum von Occupy-Frankfurt läuft sehr schleppend (zu spät eingerichtet?) und es wird dort selbst von dessen Irrelevanz gesprochen.
 
Alt 31.12.2011, 01:26   #3
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Standard AW: Occupy: Sammlung - Politik findet nicht in den eigenen vier Wänden statt

27.12.2011: Es braucht gute Nerven (Tageszeitung junge Welt)
Zitat:
»Occupy Frankfurt« will überwintern und im Frühjahr den Protest ausweiten
Von Gitta Düperthal

Der 24. Dezember, »Occupy«-Camp unter der Europäischen Zentralbank (EZB), Frankfurt am Main. Keine weiße Weihnacht, sondern Schmutzwetter: Es nieselt. Wer den Zugang zum Camp, den die Campbewohner aus ihrer Perspektive ironisch »Einbahnstraße zum Kapitalismus« getauft haben, in entgegengesetzte Richtung nimmt, den erwartet dort eine freundliche, aber entschlossene Community: Gewerkschafter mischen mit, Linke, Studenten, bislang unpolitische Leute vom Mittelstand bis zum Malocher, Obdach- und Arbeitslose. Um mit ihnen diskutieren zu können, gilt es zunächst, auf gezielt ausgelegte Holzpaletten über den Matsch hinweg zum Zelt zu balancieren. Dort verbreitet ein Heizpilz an der Gasflasche wohlige Wärme. »Um Weihnachten kommt niemand herum«, meint die 25jährige Studentin Claudia Keth und zündet Kerzen an. Sie und einer der anderen rund 60 Zeltbewohner, die derzeit ausharren, haben einige Tassen gespült, der Teekessel brodelt. Warum sie dort bleiben, erklärt Michael Spitzer (34 Jahre) so: »Wenn nur einige von ihnen nachts nicht gut schlafen können, weil unsere Anwesenheit sie daran erinnert, was sie zum Beispiel mit ihren Nahrungsmittelspekulationen anrichten, dann sind wir auf dem richtigen Weg.« Ein anderer Campbewohner fügt hinzu: »Es kann nicht sein, daß ein Prozent Spaß hat und 99 Prozent die Kosten dafür tragen sollen.«
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29.12.2011: Aufstand der Empörten (Tageszeitung junge Welt)
Zitat:
Jahresrückblick 2011. Heute: Die »Occupy«-Bewegung. Die Revolten in Nordafrika fanden ihr Echo in Europa und den USA
Von André Scheer

Am 15. Mai griff der »arabische Frühling« auf Europa über. Für diesen Tag, eine Woche vor den Kommunalwahlen in Spanien, hatte die Vereinigung »Democracia Real Ya« (Wirkliche Demokratie Jetzt) vor allem über das Internet zu Protesten unter der Losung »Wir sind keine Ware in den Händen von Politikern und Bankern« aufgerufen. Von dem Echo auf diesen Aufruf waren auch die Veranstalter überrascht: landesweit gingen Schätzungen zufolge mehr als 130000 Menschen auf die Straße, so in Madrid, Barcelona, Murcia, Sevilla und vielen anderen Städten. Allein in der spanischen Hauptstadt waren es Polizeiangaben zufolge mehr als 20000 Menschen, die sich an der zentralen Puerta del Sol versammelten.
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31.12.2011: »Wir wollen bleiben, bis sich was verändert« (Tageszeitung junge Welt)
Zitat:
Gespräch mit Jörg Aufderheide. Über das »Occupy«-Camp in Frankfurt am Main, den Druck der Straße und das Wohlwollen der Behörden
Interview: Gitta Düperthal

Jörg Aufderheide, 33 Jahre, ist seit 15. Oktober Campbewohner der »Occupy«-Bewegung in Frankfurt am Main am Gebäude der Europäischen Zentralbank (EZB). Er ist Erziehungswissenschaftler, arbeitet derzeit bei der Firma Zero Projekt, die Hausmeisterdienste anbietet und ihn mit Bezahlung freistellt. Unabhängig davon – wie er betont – ist er Mitglied im Kreisvorstand der Linkspartei in Offenbach.

Die spanische Bewegung der Indignados, der Empörten, hat im Mai begonnen, Protestcamps zu errichten und öffentliche Plätze zu besetzen, um gegen die soziale Schieflage in Europa zu protestieren. Ist es nicht ein Problem, den ganzen Tag aus Protest gegen den Kapitalismus in der Kälte auszuharren und nachts unterkühlt in den Schlafsack zu kriechen? War es nicht unklug, das Protestcamp gegen die Macht der Banken vor der Europäischen Zentralbank (EZB) am 15. Oktober zu beginnen?
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31.12.2011: Verbündete im Zeltlager (Tageszeitung junge Welt)
Zitat:
Protestbewegungen wie Occupy Wall Street benennen Ursache sozialer Probleme. Gewerkschaften der USA müssen von deren Unterstützung zur langfristigen Zusammenarbeit übergehen
Von Kurt Stand

Vor den Mitgliedern des Exekutivkomitees der US-amerikanischen Gewerkschafts-Dachorganisation AFL-CIO sagte der Historiker und Spezialist für die Geschichte der Arbeiterbewegung Nelson Lichtenstein im vergangenen Jahr: »Es genügt nicht, daß die Gewerkschaftsbewegung sich dadurch verbreitert, daß sie neue Mitglieder aufnimmt. Sie muß sich auch der Studenten und anderer Aktivisten annehmen. Gerade aus spontanen Bewegungen und Initiativen wird eine neue Generation (politischer Aktivisten, d. Red.) entstehen. Mit dem Werben um solche Menschen steht die Arbeiterschaft vor Unvorhersehbarem und Regelwidrigem, … aber wir müssen dieses Risiko tragen, wenn wir eine neue soziale Bewegung werden wollen.«
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Alt 01.01.2012, 10:46   #4
wolliohne
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Standard AW: Occupy: Sammlung - Politik findet nicht in den eigenen vier Wänden statt

Occupy-Bewegung10 Gebote für die Revolte

Der Generation Occupy könnte gelingen, was uns damals nicht gelang. Neujahrsrede des Soziologen und amerikanischen Protestveteranen Mike Davis an die Jungen.


Ein harter Winter für die Occupy-Bewegung

Kälte, Konflikte, abnehmendes Interesse: Die zeltenden Frankfurter Banken-Gegner werden es wohl über den Winter schaffen. Aber die Probleme häufen sich. Von Lenz Jacobsen [weiter…] (19)
__

"10 Jahre Unrechtsregime Bundesrepublik
Deutschland"
Im Namen der BRD-Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit Nebenwirkung Tot

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar.
wolliohne ist offline  
Alt 04.01.2012, 11:50   #5
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Standard AW: Occupy: Sammlung - Politik findet nicht in den eigenen vier Wänden statt

Zitat von wolliohne Beitrag anzeigen
Occupy-Bewegung10 Gebote für die Revolte

Der Generation Occupy könnte gelingen, was uns damals nicht gelang. Neujahrsrede des Soziologen und amerikanischen Protestveteranen Mike Davis an die Jungen.
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Sehr interessant. Danke!

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Occupy am Scheideweg | Blätter für deutsche und internationale Politik
Zitat:
von Steffen Vogel

Nach den Großdemonstrationen in Spanien, Israel und den USA regt sich seit Mitte Oktober auch in Deutschland der Protest. Die hiesige Occupy-Bewegung wendet sich gegen die Unterhöhlung der Demokratie und fordert mehr soziale Gerechtigkeit. So vage sie dabei bisher geblieben ist, hat sie doch einen sichtbaren Kontrapunkt zur scheinbaren Alternativlosigkeit der Krisenbewältigung setzen können. Es ist auch ihr Verdienst, dass Debatten über Gestalt und Zukunft des Kapitalismus zuletzt wieder mehr Gehör gefunden haben.

Zuvor war es weder Gewerkschaften und Parteien, noch bestehenden außerparlamentarischen Akteuren gelungen, in einer breiten Öffentlichkeit Diskussionen über den Kurs der Bundesregierung zu entfachen. Auch bei ihren Protestaktionen sprang der Funke nicht über. Das gilt für das von Attac initiierte Bankentribunal ebenso wie für die Bündnisdemonstrationen unter dem Motto „Wir zahlen nicht für eure Krise“. Sie alle blieben Eintagsfliegen. Erst die Kundgebungen nach amerikanischem und spanischem Vorbild vermochten auch hierzulande so etwas wie eine Bewegungsdynamik in Gang zu setzen.

Dennoch fällt eine vorläufige Bilanz der Occupy-Proteste zwiespältig aus. Offen bleibt, ob ihnen die Anbindung an die Lebensrealität breiterer sozialer Schichten gelingt. Fraglich ist auch, ob sich ihre heutigen politischen Formen als tragfähig erweisen können. Davon aber dürfte abhängen, wie dauerhaft diese Bewegung letztlich sein wird.

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Sehenswerter Dokumentarfilm von Martin Keßler über die Occupy-Frankfurt Bewegung mit dem Camp an der Europäischen Zentralbank:

Teil 1: Occupy Bankfurt - YouTube (15 min)
Teil 2: Occupy Bankfurt 2 - YouTube (12 min)

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Occupy:Frankfurt distanziert sich von Wolfram Siener | Occupy Frankfurt
Zitat:
Ebenso wie andere Occupy-Bewegungen definiert sich auch Occupy:Frankfurt als
Gemeinschaftskollektiv ohne eine streng hierarchische Organisation. Inhalte
und Ziele der Bewegung werden deshalb gemeinsam erarbeitet und über eine
wechselnde Gruppe von Sprechern nach außen kommuniziert.

Wolfram Siener hat in den vergangenen Wochen mehrfach eigenmächtig Medientermine vereinbart und sich explizit als Pressesprecher der Bewegung angeboten. Seit dem 22. Oktober 2011 ist er allerdings weder Mitglied des internen Presseteams noch offizieller Pressesprecher. Aus diesem Grund distanziert sich Occupy:Frankfurt von Herrn Siener.

Occupy:Frankfurt bittet die Medienvertreter um Beachtung, daß Herr Siener, sofern er Interviews gibt oder sich anderweitig zu Sachverhalten der Bewegung äußert, ausschließlich in eigenem Namen spricht.

- Pressemitteilung
 
Alt 17.01.2012, 02:49   #6
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Standard AW: Occupy: Sammlung - Politik findet nicht in den eigenen vier Wänden statt

Neue Protestbewegungen: Einfach nur albern? - Linkes Forum Paderborn
Zitat:
Die Problem des Finanz- und Wirtschaftslebens sind vielschichtig und Protestbewegungen brauchen einen langen Atem. Albern sind sie nicht. Über Protest und die "occupy"-Bewegung.

von Arno Klönne

Einfach nur albern - so das Urteil des Fast-Bundespräsidenten Joachim Gauck über die Protestbewegung gegen die weltweite, jeder demokratischen Kontrolle sich entziehende Macht des so genannten Finanzmarktes.

Anders die verbalen Reaktionen der Repräsentanten des deutschen Parteienkartells: Durchweg wurde hier "Verständnis" geäußert für den Unmut über das spekulative Treiben von Banken und Kapitalfonds. Aber Ruhe und Ordnung, so fügen die Politprofis stets hinzu, müssten selbstverständlich von den Aufbegehrenden respektiert werden. Ein bisschen Protest als Ventil? Und zugleich die Erwartung, die Unruhe werde sich von selbst wieder beruhigen, es werde ihr der Atem ausgehen, die politische Klasse könne so weitermachen wie bisher.

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Occupy und Demokratie: Die Weisheit der Vielen - taz.de
Zitat:
Prostestbewegungen sind populär – das Jahr 2012 verspricht mehr davon. Derweil kürte das "Time Magazine" den Demonstranten zur Person des Jahres 2011.
von Steffen Vogel

Erinnert sich noch jemand an die Jahre, als Engagement hierzulande wenig galt? Wer Aktivisten damals als wohlbehütete Naivlinge abtat, brauchte keinen nennenswerten Widerspruch fürchten. Das scheint vorbei, seit Protestbewegungen in der arabischen Welt Diktatoren gestürzt, in Südeuropa Plätze besetzt und vor der Wall Street Zelte errichtet haben. Kürzlich hat das Time Magazine den Demonstranten zur Person des Jahres 2011 gekürt.

...
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Vortrag über die Hintergründe von Occupy, gehalten am 6. Januar 2012 im AZ-Connie in Dresden (Audio, 92 min):

Martin Wassermann - 99% gegen 'Bankster' und Finanzkapital? by occupyoccupy on SoundCloud
 
Alt 25.01.2012, 18:54   #7
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Occupy und die Rechtspopulisten | NachDenkSeiten - Die kritische Website
Zitat:
Bislang haben die NachDenkSeiten die Occupy-Bewegung stets konstruktiv begleitet und als neue Form des Protests gesehen, der ohne eine klare politische Agenda daherkommt und seine Richtung erst noch finden muss. Wohin die Reise geht, war und ist vollkommen offen. Leider mehren sich in den letzten Tagen die Zeichen, dass die Occupy-Bewegung ihre Inhalte und Ziele dadurch kompromittiert, dass sie rechten Rattenfängern wie Hans Olaf Henkel hinterherläuft und Kritik an diesem Kurs mit Zensur belegt.
Von Jens Berger

Kritik am Finanzsystem wird von nahezu allen politischen Kräften geübt und ist ohne konkrete Alternativvorschläge wohlfeil. Auch wenn eine „solidarischere Gesellschaft“, die sich die Occupy-Bewegung auf ihre Fahnen geschrieben hat, per definitionem nur über eine fortschrittliche Politik zu erreichen ist, gibt sich Occupy jedoch reflexhaft antiideologisch und lehnt jedwede Kategorisierung anhand der politischen „Gesäßgeographie“ strikt ab. Occupy Deutschland will weder links noch rechts sein. Mehr noch: Man vertritt sogar die Ansicht, dass es heute gar keine linke oder rechte Politik mehr gäbe (bzw. geben könne), die alten Grabenkämpfe Scheingefechte eines längt vergangenen Zeitalters seien und die heutigen Gräben nicht mehr zwischen rechts und links, sondern zwischen oben und unten verlaufen würden. Dass es Gräben zwischen oben und unten gibt, ist unbestreitbar. Umstritten ist jedoch, ob rechte Politik, die immer auch antiegalitär sein muss, überhaupt dazu geeignet sein kann, diese Gräben zu überwinden. Auch wenn man diese Frage dezidiert verneinen muss, ist diese Erkenntnis jedoch nutzlos, wenn der Adressat sich weigert, überhaupt einen Unterschied zwischen rechter und linker Politik wahrzunehmen.

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Hintergrundartikel zu Hans Olaf Henkel (die Artikel, die Occupy Deutschland auf Facebook zensiert):

Bill Black – Eine Bande der Bigotten: Dr. Sarrazin, Herr Henkel und die Bank of America [67,2 KB]
Klaus Harpprecht – „Henkel ist das deutsche Pendant zu Le Pen
Jens Berger – Von der deutschen Tea Party zur Henkel-Partei (I) – Rechtspopulist Hans Olaf Henkel spielt mit den Ängsten der Bevölkerung
Jens Berger – Von der deutschen Tea Party zur Henkel-Partei (II) – Der rechte Ritt auf der Welle der Empörung

Und noch ein lesenswerter Artikel zur Occupy-Bewegung:

Steffen Vogel – Occupy am Scheideweg
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Der Marsch der 0,00005 Prozent. | Reflexion
Zitat:
Die Occupy-Demonstration in Berlin ging fast reibungslos über die Bühne. Etwa eintausend Menschen marschierten durch die Bundeshauptstadt. Damit waren es deutlich weniger Demonstrant_innen als im Jahr 2011, als noch mehrere tausend Menschen demonstrierten. Der Marsch im neuen Jahr wurde durch die üblichen Verdächtigen geprägt. Ein bunt-braunes Spektrum, von Hippies über Verschwörungsfans bis zu antisemitischen Aktivist_innen, beteiligte sich am Marsch der „Occupy-Bewegung”, für den diese mehrere Monate mobilisiert hatte.

Innerhalb der Demonstration wurden Flugblätter des „Zeitgeist-Movements” verteilt, das auf die strukturell antisemitischen Verschwörungsfilmchen zurückgeht. Einige Aktivisten der Gruppe „Berlin gegen den Krieg” bewarben die Verschwörungsdokumentation des Frieder Wagner, der in der Vergangenheit beispielsweise mit dem Querfrontler Jürgen Elsässer auf einer Veranstaltung aufgetreten ist. Der Anthroposoph Holger Niederhausen verteilte Flyer, in denen seine neuesten esoterischen Machwerke beworben wurden: „Ist die Schwelle des Todes überwindbar”, hieß es hier. Außerdem gab es verschiedene Transparente zu bestaunen, auf denen die Parole „Liebe” abgebildet war.

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Occupy Me! Doku-Film (79 min) über die Occupy-Bewegung in Deutschland: OccupyMe! - YouTube
 
Alt 28.01.2012, 00:08   #8
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Standard AW: Occupy: Sammlung - Politik findet nicht in den eigenen vier Wänden statt

Occupy – »Dagegen gibt es kaum Abwehrreflexe« | NachDenkSeiten - Die kritische Website
Zitat:
Occupy-Gruppen in Deutschland haben offene Flanke nach rechts. Ein Gespräch mit Alexis Passadakis
Quelle: Junge Welt

Anmerkung JB: Mein Artikel „Occupy und Rechtspopulisten“ wurde in der Occupy-Gemeinde erfreulich konstruktiv aufgenommen, wie mir von Occupy-Aktivisten, die den NachDenkSeiten nahe stehen, berichtet wurde. Das ist natürlich erfreulich, mehr kann ein Autor kaum verlangen. Man hat sich auch förmlich bei der Freundin der NachDenkSeiten entschuldigt, die im Forum auf Facebook zensiert wurde. Auch wenn der Kompass manchmal fehlt, die Art und Weise mit der Occupy auf Kritik von außen reagiert, lässt zumindest hoffen.
Siehe auch die Kommentare dazu auf seinem (JB) Blog: Der Spiegelfechter

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Occupy Austria – Occupy ringt um Position zu Rechten und Sektierern | NachDenkSeiten - Die kritische Website
Zitat:
WU-Professor Franz Hörmann äußert sich uneindeutig zum Holocaust und heißt auch Nazis in seiner Partei willkommen – Bei Occupy Austria, bei deren Veranstaltung er auftrat, hat er einen Richtungsstreit ausgelöst [...]
Für den WU-Professor Franz Hörmann ist “die Frage des Genozids zur Zeit des Nationalsozialismus nicht endgültig geklärt, weil es keine objektive und ideologiefreie Diskussion über diese Frage gab”. Er könne nicht sagen, ob es Gaskammern gab: “Er (Hörmann, Anm.) habe keine Meinung zu Gaskammern.”
So steht es im Protokoll eines unveröffentlichten Interviews, das drei WU-Studenten für die Uni-Zeitung Standpunkte im Dezember mit Hörmann führten. “Es macht keinen Sinn, aus heutiger Perspektive darüber zu reden (den Holocaust, Anm)”, sagt Hörmann auf Nachfrage des STANDARD. “Wie definieren Sie Objektivität? Alles, was wir haben, sind Gebäudereste, Fotos und Beschreibungen.” [...]
Fragen zum Holocaust hatten die Studierenden dem Professor für Rechnungswesen erst gestellt, nachdem sie die Homepage seines Freundes Hans-Jürgen Klaussner gelesen hatten. Klaussner ist Generalsekretär der Human Way Partei, die er mit Hörmann und neun anderen Mitstreitern 2011 gegründet hat. Auf seiner Seite postet Klaussner über das “Geldjudentum” und die “geistig-jüdischen Führer” der US-Regierung. Er teile nicht alle von Klaussners Ansichten, sagt Hörmann; das sei aber kein Grund, nicht mit ihm zu arbeiten. “In der Partei sind alle willkommen, auch Nazis.”
Quelle: Der Standard

Anmerkung JB: Das erklärt auch die eine oder andere mehr als fragwürdige Äußerung zum Geldsystem von Hörmann, die immer wieder durchs Netz geistern und deutliche Parallelen zu Positionen von ganz rechtsaußen vorweisen.
 
Alt 30.01.2012, 18:41   #9
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Occupy von Olaf Henkel gekapert? | Telepolis
Zitat:
Solidarität mit dem wirtschaftliberalen Parteienkritiker Karl Olaf Henkel sorgt bei Occupy-Unterstützern für Verwirrung

Um die Occupy-Bewegung ist es zumindest in Deutschland in der letzten Zeit ruhig geworden. Als in Berlin Anfang Januar das dortige Zeltlager in Berlin-Mitte geräumt wurde, protestierten gerade mal ein Dutzend Menschen. In Frankfurt/Main hat das dortige Occupy-Camp am Rande des Bahnhofsviertels die Funktion, dass die zahlreichen Wohnungslosen besser durch den Winter kommen.

Auch die Protestaktion von Occupy-Aktivisten am Rande des World-Economic-Forums in der Schweiz war eher ein Ausdruck der Harm- und Hilflosigkeit der Protestbewegung. Wenn man bedenkt, dass vor knapp 10 Jahren tausende Menschen aus ganz Europa in der Schweiz gegen das WEF protestierten und in der Region durch die Polizei faktisch der Ausnahmezustand ausgerufen worden war, war der diesjährige Occupy-Einsatz eher der bunte Tupfer Kritik, den der WEF-Gründer Klaus Schwab so gerne als Beweis für die Liberalität und Offenheit anführen kann.

...

Tatsächlich hatte die Occupy-Bewegung in Deutschland seit ihrer Entstehung zweifelhafte Unterstützer wie die Zeitgeistbewegung.

Es gab auch schon länger Versuche, aus der Occupy-Bewegung eine Art Teaparty-Imitation zu machen oder zumindest die Gemeinsamkeiten zu betonen. In eine solche diffuse Bewegung gegen den Staat, alle Parteien und Gewerkschaften, gegen den Euro und gegen angeblich allmächtige Überwachungsbehörden würde ein Olaf Henkel passen.

Lange wurde der Occupy-Bewegung und ihren Strukturen eine Schwarmintelligenz zugeschrieben und Kritik eher als altmodisch abgetan. Doch die Geduld scheint auch bei manchen wohlwollenden Kritiker vorbei zu sein. Gelegentlich wird in Bezug auf die Occupy-Bewegung schon über die Schwarmdummheit gelästert.
 
Alt 30.01.2012, 19:40   #10
DieFrettchen
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Standard AW: Occupy: Sammlung - Politik findet nicht in den eigenen vier Wänden statt

hallo ihr lieben,


der bericht von M. Gorges erschien auch im Freitag:

Der Freitag-

ja, ja die reflexe und das magendrücken bei den occupisten.

meine kleine meinung dazu, wenn ich ein plakat von ELO oder DiLi hochhalte, dann steht das für ein programm, und keine einzelne forderung (?). dieses "programm" ist in seinem inhalt ja wohl sehr eindeutig. einziges prob. es läuft wohl den faschos in occupy zuwider, obwohl es wohl in seiner forderung als programm, auch den rechtspopulismus verurteilt und bekämpft, wohl fehl am platze wäre. somit ist zu occupy für mich alles gesagt....

liebe grüße von barbara
 
Alt 30.01.2012, 19:45   #11
Nustel
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Nustel Nustel Nustel
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Standard AW: Occupy: Sammlung - Politik findet nicht in den eigenen vier Wänden statt

Zitat von DieFrettchen Beitrag anzeigen
hallo ihr lieben,


der bericht von M. Gorges erschien auch im Freitag:

Der Freitag-

ja, ja die reflexe und das magendrücken bei den occupisten.

meine kleine meinung dazu, wenn ich ein plakat von ELO oder DiLi hochhalte, dann steht das für ein programm, und keine einzelne forderung (?). dieses "programm" ist in seinem inhalt ja wohl sehr eindeutig. einziges prob. es läuft wohl den faschos in occupy zuwider, obwohl es wohl in seiner forderung als programm, auch den rechtspopulismus verurteilt und bekämpft, wohl fehl am platze wäre. somit ist zu occupy für mich alles gesagt....

liebe grüße von barbara
Meine kleine Meinung (hast Du schön geschrieben) ist die, dass ich von dieser Bewegung nichts halte.
Zu viel Mode zu viel Camping. Und es ist so.
Wirklich Aktionen sollten anders laufen.
Nustel ist offline  
Alt 30.01.2012, 19:48   #12
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Occupy von Hans-Olaf Henkel gekapert?

Solidarität mit dem wirtschaftliberalen Parteienkritiker Hans-Olaf Henkel sorgt bei Occupy-Unterstützern für Verwirrung

Um die Occupy-Bewegung ist es zumindest in Deutschland in der letzten Zeit ruhig geworden. Als in Berlin Anfang Januar das dortige Zeltlager in Berlin-Mitte geräumt wurde, protestierten gerade mal ein Dutzend Menschen. In Frankfurt/Main hat das dortige Occupy-Camp am Rande des Bahnhofsviertels die Funktion, dass die zahlreichen Wohnungslosen besser durch den Winter kommen.
Auch die Protestaktion von Occupy-Aktivisten am Rande des World-Economic-Forums in der Schweiz war eher ein Ausdruck der Harm- und Hilflosigkeit der Protestbewegung. Wenn man bedenkt, dass vor knapp 10 Jahren tausende Menschen aus ganz Europa in der Schweiz gegen das WEF protestierten und in der Region durch die Polizei faktisch der Ausnahmezustand ausgerufen worden war, war der diesjährige Occupy-Einsatz eher der bunte Tupfer Kritik, den der WEF-Gründer Klaus Schwab so gerne als Beweis für die Liberalität und Offenheit anführen kann. ...
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