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Alt 21.10.2011, 07:38   #1
Regelsatzkämpfer
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Standard Das Gespenst des Kapitals

Zitat:
Wie weit soll der Rettungsschirm aufgespannt werden? Die Bemühungen, den Euro zu schützen, werden immer surrealer. Es geht schon nicht mehr um Milliarden, sondern um Billionen. Aber statt zu rechnen wie in Entenhausen, sollten Berlin und Paris endlich die Macht der Märkte brechen.

Einmal fragt Dagobert Duck seinen Rivalen Klaas Klever: "Mal im Ernst, Herr Kollege. Was macht eine Milliarde mal eine Milliarde?" Der reichste Mann der Welt antwortet sich gleich selbst: eine Phantastilliarde. In solchen Dimensionen wird jetzt nicht nur in Entenhausen gerechnet, sondern auch in Berlin und Paris: eine Billion, zwei Billionen. Wenn es um die Größe des sogenannten Rettungsschirms geht, an den sich Europa und seine Währung klammern wollen, überschlagen sich die Spekulationen. Kein Wunder: Wer versucht, nicht nur den Euro zu retten, sondern auch das perverse Finanzsystem, das ihn in die Krise gestürzt hat, landet in der surrealen Welt des Comics.

Denn beides zugleich geht nicht.

Im Ringen um Europas Währung will die Politik den Märkten zeigen, wer am längeren Hebel sitzt - buchstäblich: Obwohl die Haftung nicht über die bereits vereinbarten 780 Milliarden steigen soll, könnte die Versicherungssumme laut Gerüchten mehr als doppelt so hoch werden. Das ist der berüchtigte Leverage-Effekt. Mit solchem Werkzeug hat die Finanzmystik seit der Abschaffung des Goldstandards Anfang der Siebziger die Regeln der praktischen Vernunft ausgehebelt und die globale Ökonomie in eine vor sich selbst fliehende Kettenbrief-Wirtschaft verwandelt. Wie verzweifelt ist die Lage, wenn die Ursache des Problems als letzte Hoffnung seiner Lösung gehandelt wird? ...
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