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Start > > > > -> "Hartz-IV-Bescheid soll auf ein Blatt Papier passen"


 

 

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Alt 20.10.2011, 07:57   #1
Martin Behrsing
Redaktion
 
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Standard "Hartz-IV-Bescheid soll auf ein Blatt Papier passen"

Heinrich Alt, Vorstand der Bundesagentur für Arbeit, über die Situation bei den Langzeitarbeitslosen
Der Wirtschaftsaufschwung erlahmt. Steigt die Arbeitslosigkeit wieder?
Alt Wir gehen davon aus, dass im Jahresdurchschnitt 2012 die Arbeitslosigkeit bei einem prognostizierten Wachstum von rund einem Prozent leicht um 50 000 im Vergleich zu 2011 zurückgeht. Das liegt auch an der demografischen Entwicklung. Das Angebot an Arbeitskräften geht zurück. Trotzdem dürfen wir bei der Vermittlung von Langzeitarbeitslosen nicht nachlassen. Unser Wunsch ist, dass öffentliche Arbeitgeber künftig alle offenen Stellen und Ausbildungsplätze schnell an die Arbeitsagenturen weiterleiten, um den Langzeitarbeitslosen zumindest eine Chance zu geben, am Auswahlverfahren teilzunehmen. Wo lassen sich Langzeitarbeitslose noch einsetzen?


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Martin

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Alt 20.10.2011, 08:27   #2
sumse
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Standard AW: "Hartz-IV-Bescheid soll auf ein Blatt Papier passen"

Zitat:
Alt Indem die Betreuer in den Jobcentern nach einer Vermittlung des Arbeitslosen den Kontakt zu ihm nicht abbrechen lassen. Wir brauchen bei den schwer vermittelbaren Arbeitslosen eine Art Nachbetreuung durch die Vermittler der Jobcenter, beispielsweise für ein halbes Jahr. Das ist wie bei Leistungssportlern, die von speziellen Coaches nach einer Verletzung wieder zurück in den sportlichen Alltag geführt werden müssen.
Die Hartz-IV-Klagen reißen nicht ab. Brauchen wir eine Pauschalisierung?


das heist nix gutes
also soll heissen
wer in arbeit ist soll weiterhin verfolgt werden von den behörden und das max 6 monate lang rede und antwort dem SB stehn

ich glaub ich spinne
genauso wie das

Zitat:
Alt Da gibt es durchaus Handlungsspielraum. Die Kommunen können jetzt immerhin bei den Kosten der Unterkunft pauschale Leistungen festlegen. Ob sie es tun werden, ist fraglich. Die Vielzahl an Klagen lässt sich nur verhindern, wenn wir von der Einzelfallgerechtigkeit wegkommen. Wenn ich sehe, dass Rentner, die eine Mindestrente beziehen, und Studierende, die Bafög bekommen, eigenverantwortlich mit einem pauschalen Betrag umgehen können, verstehe ich nicht, warum das bei Hartz-IV-Empfängern nicht möglich sein soll. Die Komplexität zeigt sich in der Länge des Hartz-IV-Bescheides. In Belgien ist der vergleichbare Bescheid nur eine Seite lang. Das ist mein best practice.
Michael Bröcker fasste das Gespräch zusammen.


da heist es durch die blume gesagt das die h4ler einmal nicht mit geld umgehen können und das noch zuviel kdu gezahlt wird und so kein anreiz da ist im niedriglohn bereich zu arbeiten

die wollen das die kommunen anfangen das satzungsrecht einzuführen und die kdu so drastisch zu senken
das man praktisch gezwungen wird im dumpinglohn bereich zu knechten das man sein dach über den kopf nicht verliert

wird zeit das nun solche zustände hier herrschen wie in griechen land
das brauch das land
diese oberbonzen haben den sin der realität gänzlich verloren
 
Alt 20.10.2011, 08:35   #3
Regelsatzkämpfer
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Standard AW: "Hartz-IV-Bescheid soll auf ein Blatt Papier passen"

Die Einzelfallgerechtigkeit gibt es bei Rentnern mit geringen Renten sehr wohl.

Denn im SBG XII gibt es eine Öffnungsklausel, die eine Erhöhung von Grundsicherungsleistungen bis auf mehr als das Doppelte ermöglicht. Bei mir wird gerade über eine Erhöhung der Grundsicherung wegen krankheitsbedingtem Strommehrbedarf entschieden.

Außerdem ist es die Grundlage des Grundgesetzes und des Sozialstaats immer die Besonderheiten des Einzelfalls beachten zu müssen. Dies ergibt sich allein schon aus dem Konzept der Menschenwürde. Und dieser Teil des Grundgesetzes steht unter Ewigkeitsschutz, d.h. er kann auch mit einer absoluten Mehrheit des Bundestages nicht geändert werden.

Hier hat Herr Alt wie so oft keine Ahnung.
Regelsatzkämpfer ist offline  
Alt 20.10.2011, 11:09   #4
Paolo_Pinkel
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Standard AW: "Hartz-IV-Bescheid soll auf ein Blatt Papier passen"

Da gibt es aber nur 3 Möglichkeiten, die mir adhoc einfallen.

1. Man verzichtet auf dieses Paragraphen-Droh- und Erklärequatsche. Das nimmt nämlich viel Platz weg. Darüber hinaus sollte sich die BA Drucker anlegen, die beidseitig Drucken können!

2. Man behält das §-Gequatsche bei und ändert die Schriftgröße auf die kleinste Einstellung Lupe muss dann aus dem RS angeschafft werden.

3. Man verschickt mit jedem Bescheid das SGBII gesondert.
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"Hartz-IV ist die arbeitsmarktpolitische Endlösung der Erwerbslosenfrage." - Ich -
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Paolo_Pinkel ist offline  
Alt 20.10.2011, 11:18   #5
Al Bandy
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Al Bandy
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Standard AW: "Hartz-IV-Bescheid soll auf ein Blatt Papier passen"

Der Alt sollte lieber mal schreiben was bei ihm Langzeitarbeitslose sind.
Bei mir sind es inzwischen 30 Jahre.
Und immer werde ich noch schikaniert aber leider fruchtlos

Ich bin unvermittelbar nicht mal für den 1 Euro Job wollen die mich haben.
In Frührente wollen sie mich schicken.
Pustekuchen,aus der Statistik bringen die mich nicht heraus.
Al Bandy ist offline  
 

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