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Alt 15.09.2011, 09:44   #1
Mario Nette->Emailproblem
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Standard BA: Der Sockel bröckelt

BA-Presseinfo Nr. 55: Der Sockel bröckelt
Zitat:
Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit vom 15. September 2011
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) veröffentlicht heute eine Broschüre zur Entwicklung der Langzeitarbeitslosigkeit in Deutschland. Ergebnisse zeigen, dass Langzeitarbeitslose heute bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben als noch vor zehn Jahren, sich die Struktur der Arbeitslosigkeit aber weiter verschlechtert.

Der Arbeitsmarkt in Deutschland wandelt sich. Er ist zum einen flexibler und dynamischer geworden, gleichzeitig beeinflusst die demografische Entwicklung das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage. Die Lage am deutschen Arbeitsmarkt ist insgesamt gesehen gut. Trotzdem gibt es Menschen, für die aufgrund ihrer individuellen Problemlagen eine Integration in den Arbeitsmarkt auch weiterhin nicht einfach ist. Viele davon sind langzeitarbeitslos. Obwohl durch die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe mehr Menschen in das Vermittlungs- und Aktivierungssystem einbezogen wurden, sinkt die Langzeitarbeitslosigkeit. Mit der beschleunigten Arbeitsmarktintegration arbeitsmarktnaher Arbeitsloser geht jedoch eine zunehmend schwierige Struktur der verbleibenden Arbeitslosigkeit einher.

Eine aktuelle Auswertung der BA beschreibt die Entwicklung der Langzeitarbeitslosigkeit, die als Indikator für verfestigte Arbeitslosigkeit gelten kann. In den vergangenen fünf Jahren sank die Zahl der Arbeitslosen um gut ein Drittel auf unter drei Millionen. Im gleichen Zeitraum hat sich der Bestand an Langzeitarbeitslosen nahezu halbiert - von 1,7 Millionen auf 886.000 im Juni 2011.

"Auch wenn der Sockel bröckelt, kommen wir jetzt natürlich an den harten Kern. Es bleiben diejenigen zurück, bei denen sich durch verschiedenste Problemlagen eine erfolgreiche Integration in naher vielleicht auch in weiter Zukunft nicht abzeichnet. Ab jetzt wird jeder Schritt schwerer und die Herausforderung immer größer", so Heinrich Alt, Vorstand Grundsicherung der BA.

In den vergangenen Jahren stieg die Dynamik am Arbeitsmarkt erheblich an. Dies zeigt sich am erhöhten Austausch zwischen Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit. Der Übergang aus Arbeitslosigkeit in Beschäftigung gelingt auch Langzeitarbeitslosen besser. "Sicherlich wird viel diskutiert über Zeitarbeit, befristete Beschäftigungen oder den Niedriglohnsektor - aber bei allem für und wider, Langzeitarbeitslose, Ältere oder Geringqualifizierte konnten von der höheren Flexibilisierung des Arbeitsmarktes profitieren."

Trotz verbesserter Integrationschancen für Hartz IV Empfänger sieht Alt noch viele ungenutzte Potenziale. "Es gibt Arbeit, das zeigen eine Million offene Stellen in Deutschland. Betriebe können nicht mehr auf den Idealtypus eines Arbeitnehmers warten. Es gibt viele Unternehmen, die inzwischen anders denken. Nicht nur aus Gründen der Fairness jedem Menschen gegenüber, sondern mit Blick auf die Volkswirtschaft und den Erhalt des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Und übrigens gibt es in unserer Wirtschaft auch nach wie vor Raum für einfache Arbeit", so Alt.

Die Broschüre zur Arbeitsmarktsituation für Langzeitarbeitslose finden Sie im Internet unter Arbeitsmarktberichte - statistik.arbeitsagentur.de.
Neben den wachsenden Strukturproblemen und der steigenden Fluktuation am Arbeitsmarkt werden unter anderem auch regionale Disparitäten betrachtet.


Informationen zum Hörfunkservice der Bundesagentur für Arbeit finden Sie im Internet unter Audiodienst der BA.
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Eine Gesamtübersicht der bisher erschienenen Presseinformationen
der Bundesagentur für Arbeit finden Sie im Internet unter

Presseinformationen - www.arbeitsagentur.de
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Dieser Pressedienst wird herausgegeben von:

Bundesagentur für Arbeit
Presseteam
Regensburger Strasse 104
D-90478 Nürnberg
E-Mail: zentrale.presse@arbeitsagentur.de
Tel.: 0911/179-2218
Fax: 0911/179-1487
(per Mail)

Mario Nette
__

Im Süden, im Osten, im Norden, im Westen, es sind überall dieselben, die uns verpesten.

Ca' canny!

Ich bin durch Kaufhof gegangen - und das war für mich wie ein Museumsbesuch. (Frank Schwalm)
Fehlende Tagesstruktur? Quatsch! Ich lebe in Gleitzeit.

Bescheiß das Elend!
Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten.
Mario Nette ist offline  
Alt 15.09.2011, 10:20   #2
physicus
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Standard AW: BA: Der Sockel bröckelt

Zitat:
Obwohl durch die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe mehr Menschen in das Vermittlungs- und Aktivierungssystem einbezogen wurden, sinkt die Langzeitarbeitslosigkeit.
was ist das denn für ein sinnfreier satz???

Zitat:
In den vergangenen fünf Jahren sank die Zahl der Arbeitslosen um gut ein Drittel auf unter drei Millionen. Im gleichen Zeitraum hat sich der Bestand an Langzeitarbeitslosen nahezu halbiert - von 1,7 Millionen auf 886.000 im Juni 2011.
das dies unfug ist weis sogar alt, nur traut er sich nicht die wahrheit zu sagen, er sowie die politik haben versagt.

Zitat:
Es bleiben diejenigen zurück, bei denen sich durch verschiedenste Problemlagen eine erfolgreiche Integration in naher vielleicht auch in weiter Zukunft nicht abzeichnet. Ab jetzt wird jeder Schritt schwerer und die Herausforderung immer größer", so Heinrich Alt, Vorstand Grundsicherung der BA.
ja die problemlage ist fehlender platz am arbeitsmarkt und somit wird nicht jeder schritt schwerer, sondern unmöglich.

Zitat:
In den vergangenen Jahren stieg die Dynamik am Arbeitsmarkt erheblich an. Dies zeigt sich am erhöhten Austausch zwischen Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit. Der Übergang aus Arbeitslosigkeit in Beschäftigung gelingt auch Langzeitarbeitslosen besser. "Sicherlich wird viel diskutiert über Zeitarbeit, befristete Beschäftigungen oder den Niedriglohnsektor - aber bei allem für und wider, Langzeitarbeitslose, Ältere oder Geringqualifizierte konnten von der höheren Flexibilisierung des Arbeitsmarktes profitieren."
was sich im weiteren verlauf bitter rächen wird, nämlich dann wenn zig mio. leute die heute jahrelang im präkeren beschäftigungsverhältniss dahingammeln, ihre renten beantragen werden und der staat dann mrd. zuschüsse freimachen muss um die renten aufzustocken, weil davon niemand mehr leben kann der vorher jahre in ZAF's und in anderen billiglohnjobs sein leben fristete.

Zitat:
"Es gibt Arbeit, das zeigen eine Million offene Stellen in Deutschland. Betriebe können nicht mehr auf den Idealtypus eines Arbeitnehmers warten. Es gibt viele Unternehmen, die inzwischen anders denken. Nicht nur aus Gründen der Fairness jedem Menschen gegenüber, sondern mit Blick auf die Volkswirtschaft und den Erhalt des Wirtschaftsstandorts Deutschland.
diese stellen existieren nur in seinen kranken, von seiner BA gefakten statistiken.
ja die unternehmen denken anders, an gewinnmaximierung, zu erreichen über leihbuden, 1 euro jobber, 400 euro jobber und natürlich auch über praktika.
von fairness keine spur herr alt, das haben sie wohl geträumt?

fazit: das ganz pamphlet ist schwachsinn, dieses geschwurbel hätte er sich schenken können, es sei denn es ging an diverse lobbyisten.

mfg physicus
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Alt 15.09.2011, 10:29   #3
franzi
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Standard AW: BA: Der Sockel bröckelt

Über den "sinnfreien" Satz bin ich auch gerade gestolpert ...

Muss es nicht heißen "Trotz" statt "Obwohl"?

Dass Unternehmer jetzt menschenfreundlicher werden und jetzt auch verstärkt die Armen, Alten und Kranken einstellen, ist zu bezweifeln.
Solange Billigkräfte aus diversen Quellen rekrutierbar sind, werden diese voll ausgeschöpft.

Wenn sich Arbeitgeber schon an einem etwas "ungeraden" Lebenslauf stoßen, obwohl die Qualifikation passt, werden sie Menschen mit wesentlich größeren Handicaps bestimmt nicht bevorzugt einstellen.
franzi ist offline  
Alt 15.09.2011, 10:35   #4
physicus
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Standard AW: BA: Der Sockel bröckelt

wohl eher so:

Zitat:
Obwohl durch die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe mehr Menschen in das Vermittlungs- und Aktivierungssystem einbezogen wurden, sinkt die Langzeitarbeitslosigkeit nicht.
schreibt man den satz ohne das wörtchen "nicht", dann gesteht man sich defacto ein, das eine zusammenlegung von arbeitslosenhilfe und sozialhilfe rein garnichts gebracht hat, ausser einen haufen murks.

oder:

Zitat:
dadurch das die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe mehr Menschen in das Vermittlungs- und Aktivierungssystem einbezogen wurden, sinkt die Langzeitarbeitslosigkeit.
anders wird da kein gescheiter satz draus der was aussagen könnte.
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Alt 15.09.2011, 10:40   #5
physicus
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Standard AW: BA: Der Sockel bröckelt

ich vermute aber mal der gute mann meint das so:

trotz dem wir diese beiden lager zusammengewürfelt haben und nun sehr viel mehr leute dort zu "betreuen" haben, sinken die arbeitslosenzahlen, wer hätte das gedacht, man sind wir gut.

so wollte er das wohl sagen, hat sich aber verschwurbelt, wie so oft...
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Alt 15.09.2011, 11:06   #6
franzi
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Standard AW: BA: Der Sockel bröckelt


Der breite Interpretations-Spielraum ist vielleicht sogar gewünscht ...

Das ist fast so wie die flexible Auslegung der Hartz-Gesetze mit den "Ermessens-Entscheidungen".
franzi ist offline  
Alt 15.09.2011, 11:09   #7
franzi
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Standard AW: BA: Der Sockel bröckelt

Zitat von physicus Beitrag anzeigen
wohl eher so:



schreibt man den satz ohne das wörtchen "nicht", dann gesteht man sich defacto ein, das eine zusammenlegung von arbeitslosenhilfe und sozialhilfe rein garnichts gebracht hat, ausser einen haufen murks.

oder:



anders wird da kein gescheiter satz draus der was aussagen könnte.
Ich glaube bereits zu ahnen, wo da der Sockel bröckelt ...
franzi ist offline  
Alt 15.09.2011, 11:42   #8
Sybilla
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Standard AW: BA: Der Sockel bröckelt - oder doch nur ein Riß in der Schüssel ?

Faktencheck BA-Presseinfo Nr. 55: Der Sockel bröckelt

Im BA Bericht August 2004 Seite 14 wird die Zahl der Arbeitslosen auf 4.346.518 Personen beziffert EU-standardisierte Erwerbslosenquote 9,9
Im BA Bericht August 2011 Seite 51 wird die Zahl der Arbeitslosen auf 2.944.686 Personen
beziffert. Die Unterbeschäftigung für August 2011 wird allerdings auf 4.062.507 Personen beziffert das entspricht einer Unterbeschäftigungsquote von 9,5 %

Unter 3 Millionen Arbeitslose und so (ARD-Morgenmagazin)

Im BA Bericht August 2004 Seite 14 wird die Zahl der Leistungsempfänger mit 4.233.000 Personen+ ca. 1.200.000 Personen in Sozialhilfe beziffert.
Im BA Bericht August 2011 Seite 51 sind 7.086.838 Leistungsempfänger im (Rechtkreis SGB II/SGB III):zufinden

darunter:
Arbeitslosengeld 791.505 Personen
erwerbsfähige Hilfebedürftige (ALG II) 4.570.797 Personen
nicht erwerbsfähige Hilfebedürftige (Sozialgeld) 1.724.536 Personen
( nicht berücksichtigt sind Leistungsempfänger von Wohngeld, Kinderzuschlag, Grundsicherung im Alter, Sozialhilfe SGB XII…)

Im August 2004 wurden Personen in Maßnahmen zu 100 % erfasst.
Maßnahmen wie Ein Euro Jobs, Bürgerarbeit, 0 € Praktika, wirkten sich nicht senkend auf die Zahl der Arbeitslosen aus.
Im BA – Bericht August 2011 Seite 83 Fußnote 3 wird berichtet: Es ist von einer Untererfassung auszugehen, so haben bundesweit für Januar - März 2011, Datenstand Juni 2011, nur ca. 67 % der Träger Daten zum Einsatz der kommunalen Eingliederungsleistungen (flankierende Leistungen) erfasst.

Fazit:

Die Zahl der offiziell gezählten Arbeitslosen ist von August 2004 4.346.518 Personen auf 2.944.686 Personen im August 2011 abgesunken
Die Erwerbslosenquote von 9,9 % im August 2004 auf eine Unterbeschäftigungsquote von 9,5 % im August 2011

Die Zahl der Leistungsempfänger ist von 4.233.000 Personen + ca. 1.200.000 Personen in Sozialhilfe im August 2004 auf 7.086.838 Leistungsempfänger nur im Rechtkreis SGB II/SGB III im August 2011 angestiegen.

Im August 2011 werden nur noch ca. 2 von 3 Personen in Maßnahem von der offiziellen BA - Statistik erfasst.

Im August 2011 sind mit 4.570.797 Personen mehr Personen im Bezug von Hartz IV/ALG II als die Gesamtzahl der Arbeitslosen im August 2004 4.346.518 Personen. Der Sockel bröckelt? Leider bröckelt gar nichts.

Resümee:

Das absinken der offiziellen Arbeitslosenzahlen gründet offensichtlich nur in der geänderten zählweise und der Schaffung von Ein Euro Jobs, Bürgerarbeit und eines Niedriglohnsektors.
Ein abbröckeln eines „Sockels“ ist trotzdem nicht zubeobachten.
August 2004 Zahl der Arbeitslosen 4.346.518 Personen Unterbeschäftigung August 2011 4.062.507 Personen Das ist ein Rückgang von 284.011 Personen.
Hingegen ein exorbitant hoher Anstieg der Leistungsempfänger zu beobachten ist.


Mehr Details finden sie hier Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität

Aber wem Interessiert an detailirter Faktenchekck?

Die Strategie ist klar, es wird besser und besser aber auch immer fantastischer und fantasievoller.
Sybilla ist offline  
Alt 15.09.2011, 12:20   #9
Ferdinand456
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Ferdinand456 Ferdinand456
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Standard AW: BA: Der Sockel bröckelt

Hier im "sauberen" Süden lässt man mal wieder "ganz nebenbei" einfließen, dass ALG-II-Empfänger entweder suchtkrank, verschuldet, ungebildet oder (beruflich, bewerbertechnisch, charakterlich, etc.) "untrainiert" sind:

BA sieht harten Kern von Hartz-IV-Empfängern | SÜDKURIER Online

Die Realität sieht anders aus. Ich z. B. bin doppelt gebildet (Lehre plus akademischer Abschluss), keine Suchterkrankungen, unverschuldet, trainiert (habe ehemals Langzeitarbeitslose trainiert und mehrere "Maßnahmen" inklusive Bewerbetrainings hinter mir).

Diejenigen, die über Jahre hinweg auf jede Art o. g. Propaganda hereingefallen sind, mich deswegen "irgendwie schief" ansahen, weil ich nie etwas Ordentliches gefunden habe, sind nun selbst die Gelackmeierten: Top-Sekretärinnen aus bestem Hause (ich kenne mittlerweile 4 von ihnen, aus unabhängigen Betrieben und Positionen) bekommen ab Fünfzig aufwärts auf einmal die Kündigung auf den Tisch gelegt ("sozial vertretbar, Ihr Mann verdient ja recht gut"), oder aber sehr merkwürdige Probleme und Kritiken zu hören, die letztlich darauf aus sind, sie aus dem Betrieb zu schieben (was manche Chefs sogar zugeben: "Wäre hier kein Betriebsrat, wären Sie längst nicht mehr hier").

Einige von ihnen werden anschließend von Fortbildung zu Maßnahme geschickt - bis heute, nach 3 Jahren, immer noch keinen Job gefunden.

Die wachen langsam alle auf! Und das sind Leute, die aufgrund ihres Familienstandes (Ehe) nicht in der Statistik zu finden sind - aber alle wählen gehen (werden).
Ferdinand456 ist offline  
Alt 15.09.2011, 13:26   #10
franzi
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Standard AW: BA: Der Sockel bröckelt

Danke! Das entspricht meinem Thread, den ich kürzlich eröffnet hatte.

Es gibt auch Leute, die keine klassischen "Problemfälle" sind und trotzdem keine Chance bekommen.

"Je verfestigter die Arbeitslosigkeit ist, umso mehr müssen wir für Qualifizierung, Trainings, Schuldner- oder Suchtberatung ausgeben."

- habe keine Schulden
- bin nicht suchtkrank
- bin überdurchschnittlich qualifiziert
- brauche auch kein Training, um morgens um 6 aus dem Bett zu kommen. Dafür habe ich meinen Wecker!
franzi ist offline  
Alt 15.09.2011, 15:24   #11
teddybear
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Standard AW: BA: Der Sockel bröckelt

Zitat von Zitat
Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit vom 15. September 2011
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Bla..Bla..

"Sicherlich wird viel diskutiert über Zeitarbeit, befristete Beschäftigungen oder den Niedriglohnsektor - aber bei allem für und wider, Langzeitarbeitslose, Ältere oder Geringqualifizierte konnten von der höheren Flexibilisierung des Arbeitsmarktes profitieren."
Wie Gehirnamputiert muss man denn sein Herr Alt, um Lohndumping als große Bereicherung für Langzeitarbeitslose, Ältere oder Geringqualifizierte zu sehen? Übrigens Herr Alt gehen alte Ingeneure mittlerweile in Zeitarbeitbuden anschaffen und gehen dann ihren Restlohn noch beim Jobcenter abholen!

Diesen Erfolg sollte sich Herr Alt auch mal gönnen. Es gibt sicher Qualifiziertere für seinen Job!
teddybear ist offline  
Alt 15.09.2011, 22:57   #12
Debra
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Debra
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Standard AW: BA: Der Sockel bröckelt

"Eine aktuelle Auswertung der BA beschreibt die Entwicklung der Langzeitarbeitslosigkeit, die als Indikator für verfestigte Arbeitslosigkeit gelten kann. In den vergangenen fünf Jahren sank die Zahl der Arbeitslosen um gut ein Drittel auf unter drei Millionen. Im gleichen Zeitraum hat sich der Bestand an Langzeitarbeitslosen nahezu halbiert - von 1,7 Millionen auf 886.000 im Juni 2011."

Wir wissen ja, WO die alle abgeblieben sind... raus aus der Statistik eben, weil sie in sinnfreien Zwangsmaßnahmen hocken; manche sind auch ins Ausland geflüchtet oder haben lieber einen alten Geldsack geheiratet (wie meine Bekannte), damit sie sich das nicht mehr antun müssen...
Debra ist offline  
Alt 15.09.2011, 23:51   #13
Rechte wahrnehmen
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Standard AW: BA: Der Sockel bröckelt

Zitat von physicus Beitrag anzeigen
was ist das denn für ein sinnfreier satz???



das dies unfug ist weis sogar alt, nur traut er sich nicht die wahrheit zu sagen, er sowie die politik haben versagt.



ja die problemlage ist fehlender platz am arbeitsmarkt und somit wird nicht jeder schritt schwerer, sondern unmöglich.



was sich im weiteren verlauf bitter rächen wird, nämlich dann wenn zig mio. leute die heute jahrelang im präkeren beschäftigungsverhältniss dahingammeln, ihre renten beantragen werden und der staat dann mrd. zuschüsse freimachen muss um die renten aufzustocken, weil davon niemand mehr leben kann der vorher jahre in ZAF's und in anderen billiglohnjobs sein leben fristete.



diese stellen existieren nur in seinen kranken, von seiner BA gefakten statistiken.
ja die unternehmen denken anders, an gewinnmaximierung, zu erreichen über leihbuden, 1 euro jobber, 400 euro jobber und natürlich auch über praktika.
von fairness keine spur herr alt, das haben sie wohl geträumt?

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mfg physicus

wie wahr, lieber physicus
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Rechte wahrnehmen ist offline  
 

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