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Alt 25.07.2011, 13:47   #1
Mario Nette->Emailproblem
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Registriert seit: 13.12.2007
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Mario Nette EnagagiertMario Nette EnagagiertMario Nette EnagagiertMario Nette EnagagiertMario Nette EnagagiertMario Nette EnagagiertMario Nette EnagagiertMario Nette EnagagiertMario Nette EnagagiertMario Nette EnagagiertMario Nette Enagagiert
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Standard Zusteller sollen kürzer treten

Zitat:
24.07.2011
Lohndumping für Zeitungs-Zusteller
Zusteller sollen kürzer treten

Abendblatt-Austräger sollen auf Lohn verzichten. Ein Rentnerehepaar macht nicht mit - und ist jetzt draußen. Die Zustellagentur redet von "Optimierungen". von DANIEL KUMMETZ
Lohndumping für Zeitungs-Zusteller: Zusteller sollen kürzer treten - taz.de

Mario Nette
__

Im Süden, im Osten, im Norden, im Westen, es sind überall dieselben, die uns verpesten.

Ca' canny!

Ich bin durch Kaufhof gegangen - und das war für mich wie ein Museumsbesuch. (Frank Schwalm)
Fehlende Tagesstruktur? Quatsch! Ich lebe in Gleitzeit.

Bescheiß das Elend!
Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten.
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Alt 25.07.2011, 14:13   #2
Lexxy
 
Registriert seit: 04.09.2008
Beiträge: 1.247
Lexxy Lexxy
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Standard AW: Zusteller sollen kürzer treten

Ein Ehepaar hat sich also dagegen gewehrt?
Und der ganze Rest macht also den Schmu weiter mit und lässt sich mit 5€ abspeisen.
Wohl bekomms....
so wundert mich das nicht, dass die Abzockerfirmen immer weiter mit dem Lohn runtergehen, bei sovielen Willigen
Und komm mir jetzt keiner mit: "aber das ist doch besser wie nix"
Würden sich nicht immer wieder welche für die Sklaverei hergeben, MÜSSTE die Firma auch mehr zahlen, basta!
Lexxy ist offline  
Alt 25.07.2011, 15:15   #3
sumse
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Standard AW: Zusteller sollen kürzer treten

auch ungekürtzt hätte ich diesen job nicht gemacht

das ist reine ausbeuterei
und das der springerverlag das macht ist klar
dem interessieren nur gewinne

das dumme nur
es gibt zuviele die für so ein hungerlohn wenn man das so bezeichnen kann
dafür nachts aufstehn und ihre arbeit machen
 
Alt 25.07.2011, 16:05   #4
ladydi12
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ladydi12 ladydi12 ladydi12 ladydi12 ladydi12 ladydi12 ladydi12
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Standard AW: Zusteller sollen kürzer treten

Hallo Lexxy,

Zitat von Lexxy Beitrag anzeigen
Ein Ehepaar hat sich also dagegen gewehrt?
Richtig so!!

Zitat von Lexxy Beitrag anzeigen
Und der ganze Rest macht also den Schmu weiter mit und lässt sich mit 5€ abspeisen.
Wohl bekomms....
5€ die Stunde ist doch sehr spendabel und richtig großzügig für solche Firmen. Manche zahlen den Leuten sogar nur Tagespauschalen, die sich nach der Größe des Zustellbezirkes richten und um die 20 bis maximal 30€ liegen. Bei ca 8 Stunden, die man für die Zustellung bestenfalls braucht, kann man sich den Stundenlohn für den Zeitungszusteller bzw. den Prospektverteiler locker ausrechnen.

Zitat von Lexxy Beitrag anzeigen
so wundert mich das nicht, dass die Abzockerfirmen immer weiter mit dem Lohn runtergehen, bei sovielen Willigen
Mich wundert das auch nicht, also Gemeinschafts, falls du nichts dagegen hast.

Zitat von Lexxy Beitrag anzeigen
Und komm mir jetzt keiner mit: "aber das ist doch besser wie nix"
Gut, mancher ist über einen kleinen Zuverdienst froh, besser ist es allerdings zu einem geregelten Stundenlohn zu arbeiten.

Zitat von Lexxy Beitrag anzeigen
Würden sich nicht immer wieder welche für die Sklaverei hergeben, MÜSSTE die Firma auch mehr zahlen, basta!
Richtig, das sehe ich auch so!!! Aber manche wissen von solchen Sachen nichts oder interessieren sich nicht dafür, leider..:(

meint ladydi12
__

In Anlehnung an Charlie Hebdo und andere:
Ich mag zwar verdammen, was Sie sagen, aber ich werde mein Leben dafür geben, das Sie es sagen dürfen.

Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht.
ARGE- Dreisatz: Warum? Wo steht das? Können Sie mir das schriftlich geben?
Petition Arbeitslosengeld II - Ablehnung des Neunten Gesetzes zur Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch - Rechtsvereinfachung vom 19.04.2016
Forengesetze:
§1 keine EGV unterschreiben (danke an gelibeh ;))
§2 Möglichst nicht alleine zu ARGE und Co gehen, sondern stets mit Begleitung.
§3 mit ARGE und Co möglichst nur schriftlich verkehren
§4 Bei ablehnendem Bescheid: Widerspruch und Klage

Statt einem Danke für meine Beiträge dürft ihr mir auch gerne ein paar positive Renommee-Punkte in meinem Profil da lassen. Das geht, in dem ihr auf das Ordenssymbol in meinem Profil klickt
ladydi12 ist offline  
Alt 25.07.2011, 19:23   #5
pinguin
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Standard AW: Zusteller sollen kürzer treten

Zitat von ladydi12 Beitrag anzeigen
Bei ca 8 Stunden, die man für die Zustellung bestenfalls braucht,
Kommt darauf an, ob Abozeitung oder Werbeblatt; für Abozeitungen hast Du ganz sicher keine 8 Stunden zur Verfügung.

Zitat:
Gut, mancher ist über einen kleinen Zuverdienst froh,
Das meiste sind auch "nur" Zuverdienste, weil viele Zusteller "nur" wenige Touren haben und evtl. auch Renter sind.

Zitat:
besser ist es allerdings zu einem geregelten Stundenlohn zu arbeiten.
Nö, sorry, hatte ich jahrelang, als eher leistungsbereiter Arbeitnehmer mag ich das nimmer.

Das Ideal ist wohl eine Kombination aus Stückpreis und Pauschale, wo es zwar monatlich einen fixen Betrag gibt, wo aber zeitgleich die Möglichkeit besteht, bspw. durch eigene Schnelligkeit mehr Zeitungen zuzustellen, als jemand, der langsamer ist. (Mal auf das Beispiel des Zeitungszustellers bezogen).
__

Wer mich zum Sparen auffordert, wird selbst der Erste sein, den ich mir einspare; sage er hinterher nicht, er hätte es so nicht gemeint.
Es ist respektlos, Dinge zu predigen, die man nicht selber lebt.
pinguin ist offline  
Alt 25.07.2011, 19:50   #6
Reiner Zufall
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Standard AW: Zusteller sollen kürzer treten

Tatsächlich hatte ich das früher auch mal ins Auge gefaßt mit dem Zeitungen zustellen.
Daß man damit nicht reich wird, war mir wie jedem anderen von vornherein klar. Es sollte aber wenigstens eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung werden............ als "freischaffender Künstler" u. nachts/frühmorgens, was mir entgegenkommt.

Nachdem man mir beim Vorstellungsgespräch die Centsummen für die jeweils zugestellte, einzelne Zeitung nannte (schwankt je nach Blättchen, im Höchstfall wohl 10 Ct.), bekam ich schon das erste Mal Bauchgrimmen.

Dann ließ ich mir Kopien der Zustellisten geben u. machte einen Probelauf durch's Revier (Trockenübung ohne Zeitungen, nur Adressen abgeklappert).
Mein endgültiges Fazit danach: Totale Verarsche!

Also hab ich den Kumpels ein Fax mit Sendebericht zukommen lassen, daß das für mich nicht in Frage kommt.
Ein Hammer: die meldeten sich (glaube ich) noch 2x u. wollten mich trotzdem haben...... unglaublich.

RZ
 
Alt 25.07.2011, 22:17   #7
pinguin
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Standard AW: Zusteller sollen kürzer treten

Zitat von Reiner Zufall Beitrag anzeigen
Es sollte aber wenigstens eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung werden............
Ist es bei mir ja; grundsätzlich funzt das also. Nur benötigst Du dazu eine entsprechende Anzahl von Zeitungen und darfst Dich meistens sputen, daß Du, je nach Größe des Verteilgebietes, bis zur Maximalzeit fertig wirst, hast einzuplanen, daß der Zeitungsanlieferer mal später kommt, (was Deinen ganzen Zeitplan umwirft), hast durchaus auch Regengüsse und Gewitter oder im Winter halt Schnee, Frost und Eisesglätte zu handhaben.

Zitat:
Dann ließ ich mir Kopien der Zustellisten geben u. machte einen Probelauf durch's Revier (Trockenübung ohne Zeitungen, nur Adressen abgeklappert).
Das macht idealerweise jeder, bevor er überhaupt mit sowas beginnt.

Zitat:
Mein endgültiges Fazit danach: Totale Verarsche!
Nun, ist relativ; die ersten 2 Wochen etwa hast Du zu tun, daß Du's schaffst, und danach hast Du Dir Deine Tour hoffentlich komplett eingeprägt, so daß Du sie auch im Schlaf abfahren könntest. Wer das nicht kann, für den ist das nichts.

Zitat:
Ein Hammer: die meldeten sich (glaube ich) noch 2x u. wollten mich trotzdem haben...... unglaublich.
Nicht unglaublich; Du wirst in fast jeder Tageszeitung entsprechende Inserate finden, wo Zusteller gesucht werden.
__

Wer mich zum Sparen auffordert, wird selbst der Erste sein, den ich mir einspare; sage er hinterher nicht, er hätte es so nicht gemeint.
Es ist respektlos, Dinge zu predigen, die man nicht selber lebt.
pinguin ist offline  
Alt 25.07.2011, 23:43   #8
jimmy->Emailproblem
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Standard AW: Zusteller sollen kürzer treten

Zitat:
Ein Arbeitstag begann früh für Erich und Edith Dabelstein. Sechs Tage pro Woche holten Sie um 3.30 Uhr ihre rund 165 Zeitungen bei der Sammelstelle ab und verteilten sie binnen dreier Stunden. Seit dem 15. Juli tun die Dabelsteins das nicht mehr.
Ich habe die Zusteller hier im Yuppieviertel schon Sonntags Ihre Zeitung verteilen sehen.


jimmy
__

Zitat:
2.3 Sozialgericht Berlin, Beschluss vom 18.09.2013 - S 147 AS 20810/13 ER

Das derzeit geltende Sanktionsrecht nach den §§ 31 ff. SGB II verstößt nicht gegen das aus Art. 1 GG i. V. m. dem Sozialstaatsprinzip (Art. 20 Abs. 1 GG) hergeleitete menschenwürdige Existenzminimum (vgl. dazu BVerfG v. 09.02.2010 - 1 BvL 1/09).
jimmy ist offline  
Alt 26.07.2011, 00:02   #9
gismo41
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Standard AW: Zusteller sollen kürzer treten

Pech gehabt für das Ehepaar.Die hätten gegen die Kündigung Wiedereinstellung klagen können , beim Arbeitsgericht (auch wenn es nur ein Minijob war).
Leider wußte das Rentnerehepaar nicht besser.

So wäre der dumpinglohn raus gekommen ,und vielleicht hätte der Richter deshalb den Axel Springer Verlag zu einer Abfindung oder genauer den Vertrieb verdonert.

Und der Bericht von der Taz ,das ein Hartz 4 Empfänger sich verarschen lassen ,muß und zu den Lohn arbeiten muß ,stimmt so auch nicht. Auch da kann man gerichtlich gegegen an gehn.

Tun leider ,nur die wenigsten .Drum funktioniert das schei*s System ja so wie es ist. Weil die meisten zu Faul und Träge sind , um sich damit auseinander zu setzen.

Das System so wie es jetzt ist , ist früher oder später nicht mehr tragbar.
gismo41 ist offline  
Alt 26.07.2011, 01:29   #10
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Standard AW: Zusteller sollen kürzer treten

Zitat von gismo41 Beitrag anzeigen
Und der Bericht von der Taz ,das ein Hartz 4 Empfänger sich verarschen lassen ,muß und zu den Lohn arbeiten muß ,stimmt so auch nicht. Auch da kann man gerichtlich gegegen an gehn.

Tun leider ,nur die wenigsten .Drum funktioniert das schei*s System ja so wie es ist. Weil die meisten zu Faul und Träge sind , um sich damit auseinander zu setzen.

Das System so wie es jetzt ist , ist früher oder später nicht mehr tragbar.
Ein Leistungsbezieher hat aber im nachhinein nichts davon. Das Geld das er wieder bekommt, wird angerechnet. Ob man - nur um einem Konzern einen Denkzettel zu verpassen - den ganzen Stress aufsich nimmt, und seine Cortisolwerte nur unnötig erhöht, sollte genauestens abgewogen werden.


jimmy
__

Zitat:
2.3 Sozialgericht Berlin, Beschluss vom 18.09.2013 - S 147 AS 20810/13 ER

Das derzeit geltende Sanktionsrecht nach den §§ 31 ff. SGB II verstößt nicht gegen das aus Art. 1 GG i. V. m. dem Sozialstaatsprinzip (Art. 20 Abs. 1 GG) hergeleitete menschenwürdige Existenzminimum (vgl. dazu BVerfG v. 09.02.2010 - 1 BvL 1/09).
jimmy ist offline  
Alt 26.07.2011, 13:52   #11
Merkur
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Standard AW: Zusteller sollen kürzer treten

Das scheint bei uns auch schon so zu sein ,denn wir bekommen schon seit 4 Wochen keine Sontgaszeitung mehr und die Rundschau und eine andere Zeitung nur noch ab und zu .Für einen Appel und Ei rennt niemand mehr Rum man kann es keinen verdenken.
Merkur ist offline  
Alt 26.07.2011, 14:13   #12
farger4711
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Standard AW: Zusteller sollen kürzer treten

Mein Sohn hat mal für ein Jahr auf'n Sonntag Zeitungen zugestellt.
Ich habe nicht genau ausgerechnet was für ein Stundenlohn dabei rumkommt. Es war aber nicht toll.

Er hat nach dem Jahr auch nicht weitergemacht.
Darüber war ich sehr froh.
Es ist ja nicht nur der Lohn gewesen. Das Wetter hat den Lohn manches mal sogar noch verschlimmert. Ein Paar mal hat mein Sohn mich von unterwegs angerufen und fast geweint. Kalte Hände und nasse Zeitungen, alles vereist etc. Ich habe mich auf's Rad geschwungen und habe den Rest mit ihm verteilt.

Letztens sagte mein kleiner Sohn er möchte gerne was dazuverdienen und was er denn so machen dürfte.
Zeitungen austragen habe ich gleich abgewürgt.
Auch wenn der Lohn einigermaßen okay wäre, bleibt immer noch das Wetter.

Viele Verlage nehmen nur Teenager, die sind nicht anspruchsvoll und kosten wenig. Die Kids freuen sich sogar noch über ein paar Euro extra zum Taschengeld.
__

viele liebe Grüße
Martina


In der Ruhe liegt die Kraft
farger4711 ist offline  
Alt 26.07.2011, 14:41   #13
Reiner Zufall
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Standard AW: Zusteller sollen kürzer treten

Dann vielleicht besser als Teen diese Reklame-Flyer verteilen. Das muß auch nicht unbedingt frühmorgens passieren.
Aber überall gern gesehen ist das wohl auch nicht.
 
Alt 26.07.2011, 14:55   #14
pinguin
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Standard AW: Zusteller sollen kürzer treten

Zitat von farger4711 Beitrag anzeigen
Das Wetter hat den Lohn manches mal sogar noch verschlimmert.
Ist aber bei allen Zustellern so; bei uns sind auch viele Jugendliche unterwegs. Meistens verteilen diese aber tagsüber Werbeblätter und haben evtl. auch keine genaue Zeitvorgabe, können sich also einige Tage damit Zeit lassen. Bei Abozeitungen funzt das nicht.

Seltsam ist aber, mit welchen Vorstellungen manch Neuzusteller herangeht. Da scheint sich kaum jemand vorab mal mit den Begleitumständen, wie eben ungünstige Witterungsverhältnisse, beschäftigt zu haben.

Zitat:
Auch wenn der Lohn einigermaßen okay wäre, bleibt immer noch das Wetter.
Das Wetter härtet ab und ist beherrschbar; wobei mich da manches auch stört. Aber andererseits, die nächtliche Lichtershow, die es hier letztes Jahr gabe, war schon sehenswert; von oben trocken und reines Wetterleuchten im Sekundentakt die ganze Nacht hindurch. (Für jene Zusteller, die ein einigen Kilometern Entfernung mittendrin waren, war es aber nicht lustig).
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Alt 27.07.2011, 14:19   #15
JesseJames49
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Standard AW: Zusteller sollen kürzer treten

Ich mache den Zusteller für Abos und Werbebriefe. Angfangen bin ich mit 3 Bezirke, wo einer etwas weiter weg ist. Stücklohn 10 cent. Den haben die auf 12 cent erhöht, weil ein Bezirk weiter weg ist. Eben diesen Bezirk habe ich später wieder abgegeben, weil es zeitlich nur knapp zu schaffen war.
Heute mache ich 5 Bezirke zu 12 cent Stücklohn. Arbeitszeit im Schnitt 4 Stunden. Der Lohn liegt in etwa bei 3 € pro Stunde.

Das Wetter stört mich nicht, und das mir kein Chef nervend über die Schultern schaut gefällt mir. Ausserdem ist die Arbeitszeit für mich gut mit meiner Verpflichtung meinem Kind gegenüber vereinbar.

Durch die Arbeit als Zusteller wird man nie unabhängig werden vom Amt. Lohnsteuer, und somit Geld für die Regierung fällt von mir auch nicht an. Juckt mich nicht, im Gegenteil.
JesseJames49 ist offline  
Alt 27.07.2011, 20:49   #16
pinguin
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Standard AW: Zusteller sollen kürzer treten

Zitat von JesseJames49 Beitrag anzeigen
Heute mache ich 5 Bezirke zu 12 cent Stücklohn. Arbeitszeit im Schnitt 4 Stunden. Der Lohn liegt in etwa bei 3 € pro Stunde.
Bin mal neugierig, (gern auch nur als PN), zu wissen, wieviele Zeitungen Du denn insgesamt jede Nacht zu verteilen hast, und wieviele Kilometer dabei zu bewältigen sind. Zu Fuß, per Fahrrad oder per Kfz?
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Alt 28.01.2014, 18:10   #17
hartzerkaese
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Standard AW: Zusteller sollen kürzer treten

Habe den Thread vorgeholt, weil auf Chefduzen.de wird dieses Thema gerade zu heiß diskutiert, wie ist eure Meinung dazu? Vor allem richtig fett, dass dort eine RFB für eine nicht SV-Pflichtige Nebenbeschäftig vorlag.

Dazu auch dieser Hammer Stellen-Vorschlag

Zeitungszusteller Shicejob, samt RFB bekommen

hartzerkaese ist offline  
Alt 28.01.2014, 19:19   #18
linuxer
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linuxer
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Standard AW: Zusteller sollen kürzer treten

Well, ich habe den Job gerne gemacht – trotz allem. Unter anderem musste ich ja sowieso mit meinen Hunden raus.

Der Stücklohn würde in Ordnung gehen, leider sind die Beträge ein Witz. Zum Stundenlohn würde ich meine Köter mitnehmen, brauche ich 60 Minuten länger und werde noch bezahlt dafür.

Leider brauchts ordentliche Kleidung, man muss nämlich bei jedem Wetter raus.
Außerdem passende Schuhe. Stabil, regenabweisend und trittfest.
Zusätzlich hat das Rad einen irren Verschleiß, man muss alle paar Meter anhalten, einwerfen und weiterfahren, und das voll beladen.
Natürlich ist diese Arbeit körperlich anstrengend und somit appetitanregend.

Leider interessiert das JC sich dafür gar nicht. Von 375€ letzten Juli (mit Urlaubsvertretung) blieben nur 100€ dank der SPD-Reform namens H4.

Eigentlich war die Kohle vorgesehen für meinen Aufstieg, für Fachbücher und den Rest. In der BRD aber wird abgezockt und dann gelegentlich großzügig zum Vorstellungsgespräch eine Fahrkarte gewährt.

Fazit: Man darf in Deutschland arbeiten, arbeiten und arbeiten und noch Geld mitbringen!
linuxer ist offline  
Alt 28.01.2014, 20:48   #19
ela1953
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Standard AW: Zusteller sollen kürzer treten

Ich habe von 1990 bis 2008 morgens die Tageszeitung zugestellt.

War eigentlich gut bezahlt und war sozialversicherungspflichtig.
Vor 5 Uhr wurde die Zeitung nicht geliefert und musste bis 7 Uhr zugestellt sein.

Danach konnte ich meine Kinder wecken und zur Schule schicken.

Kam aufgrund eines Maschinenschadens die Zeitung später, konnte ich auch später zustellen, konnte auch eine Stunde unterbrechen wegen der Kinder.

Später dann musste die Zeitung bis um 6 Uhr zugestellt werden - auch, wenn sie erst um halb sechs kam. Ich brauchte ca 1,5 Stunden.

Ich hab das auch gemacht bei einem Festjob - dann mit zweiter Steuerkarte.

Mit Einführung der Minijobs fiel die Sozialversicherungspflicht weg und bei ALGII Einführung blieben ja nur noch knapp 100 Euro.

Ab diesem Zeitpunkt hatte ich keine Lust mehr auf diese Arbeit. Auch wurde der Druck des Verlags immer höher.

Die Zeitung wurde immer teurer, aber der Lohn stieg nicht. Die neuen Zusteller bekamen darüberhinaus einen geringeren Stücklohn. Zusätzlich musste neben Reklame, die schon in der Zeitung lag, andere Werbung an alle Haushalte verteilt werden.

Dazu musste vorher erhoben werden, wieviel Werbung gebraucht wurde.

Auch Nebenleistungen wurden abgeschafft. 1990 bekam ich ein Botenfahrrad gestellt, die notwendigen Ersatzteile und Reparaturen wurden übernommen.
Das nächste Fahrrad musste ich schon teilweise mitbezahlen, dann gab es keine Reparaturkosten mehr und später auch kein kostenloses Rad mehr.

Es wurde systematisch versucht, die Alten zur Kündigung zu bringen. Da ich länger krank war (hatte mir beim Austragen das Knie verdreht) und danach auch, wenn es mir nicht gut ging, wurde mir auch eine Eigenkündigung nahegelegt. Ich sollte sogar eine kleine Abfindung bekommen. Da ich aber damals ALGII bekam, hätte ich da eh nichts von gehabt und hab mir kündigen lassen.

Eine Kollegin erzählt heute noch, dass die Arbeitsbedingungen immer schlimmer wurden.

Noch schlechter sind die Bedingungen bei diesem Verlag, der Ilustrierten vertreibt. Mein Sohn, Mitte 20, macht das seit er 12 Jahre alt ist. In den letzten Jahren haben sich die Verteiler viermal geändert, wobei der dritte und der vierte identisch sind, nur den Namen geändert haben. Beim letzten Wechsel musste ein neuer Arbeitsvertrag unterschrieben werden, da angeblich anderer Eigentümer.
Da wurde versucht, dass mein Sohn auch den niedrigen Stückpreis erhält. Der vorvorletzte hatte schon mal erzählt, dass mein Sohn der teuerste Zusteller wäre.
Aber ich hab das rechtzeitig gemerkt und es wurde notgedrungen ein Vertrag mit den höheren Vergütungssätzen geschickt.
Mein Sohn hört aber nicht auf, da der Bezirk hier vor der Haustür liegt und zusammenhängend, er ist schnell fertig.
Mein Sohn bekommt für alle Teile den gleich hohen Lohn. Die neuen sind gestaffelt nach leicht, mittel und schwer. Der geringste Lohn sind 4 Cent. Waren es anfangs tatsächlich nur Fernsehzeitungen und Illustrierte, so ist der größte Teil heute Werbung und auch Kataloge.
Meine Tageszeitung sucht auch dauernd neue Zusteller. Die Sonntagszeitung wird unregelmäßig zugestellt seit ein paar Monaten. Mal nachmittags oder Montags, dann einmal nachts um halb drei so laut, dass ich aufrecht im Bett saß. Die beiden jungen Männer riefen sich was zu auf der Straße. Danach die Sonntage kam gar nichts.

Allerdings zahlen nicht nur die Verlage weniger, auch alle anderen Arbeitgeber, einschl. öffentlicher Dienst, haben ihre Vergütungen drastisch gesenkt.
ela1953 ist offline  
Alt 28.01.2014, 23:57   #20
Don Vittorio
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Standard AW: Zusteller sollen kürzer treten

Ich gehe davon aus,dass den Unternehmern schon bewußt ist,welche Gefahr für ihre Umsätze sie mit der Lohndrückerei heraufbeschwören.
Denn wer wenig verdient,kauft auch wenig.Aber das Lohndumping hat eine Eigendynamik entwickelt,dass jeder auf den Zug aufspringt,keiner sich aber traut,wieder abzuspringen und so geht die Fahrt lustig weiter bis alles im Allerwertesten ist.
Don Vittorio ist offline  
Alt 29.01.2014, 11:31   #21
Albertt
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Zitat von linuxer Beitrag anzeigen

Leider interessiert das JC sich dafür gar nicht. Von 375€ letzten Juli (mit Urlaubsvertretung) blieben nur 100€ dank der SPD-Reform namens H4.
Ist die Frage, wieso du den Mist überhaupt machst, gestattet?
Albertt ist offline  
Alt 29.01.2014, 11:36   #22
Hartzarus
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Ein Ehepaar hat sich also dagegen gewehrt?
Und der ganze Rest macht also den Schmu weiter mit und lässt sich mit 5€ abspeisen.
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so wundert mich das nicht, dass die Abzockerfirmen immer weiter mit dem Lohn runtergehen, bei sovielen Willigen
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Ohne gleich als Rechts zu gelten, aber bald kommen rumänische und bulgarische Facharbeiter, dann wird das Zustellen noch viel lukrativer.
Hartzarus ist offline  
Alt 03.02.2014, 11:30   #23
linuxer
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linuxer
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Standard AW: Zusteller sollen kürzer treten

Zitat von Albertt Beitrag anzeigen
Ist die Frage, wieso du den Mist überhaupt machst, gestattet?
Im Nachhinein eine gute Frage …
linuxer ist offline  
Alt 03.02.2014, 11:59   #24
solidaritätskrise->Emailproblem
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solidaritätskrise
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Standard AW: Zusteller sollen kürzer treten

Genau, und dort, wo es einen Mindestlohn gibt, kann man ja die Arbeitszeiten kürzen.

Ein weiterer positiver Effekt ist, dass dann die Leistung der Leute jeden Marathonläufer in die Ecke stellen.

Und mal ehrlich, was gibt es für einen Deutschen schöneres, als bei der Arbeit umzufallen?
Für den Michel ist das wie ein Heldentod.
solidaritätskrise ist offline  
Alt 03.02.2014, 13:33   #25
hartaber4
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Standard AW: Zusteller sollen kürzer treten

Schön dass sich ausgerechnet die taz darüber das Maul zerreisst.....die taz im Norden lässt bei einer Springer Tochter drucken.... und nutzt auch den Springer-Vertriebsweg....

Wer mag kann sich ja mal zu Schichtbeginn bei einer ASV-Druckerei (zur Nachtschicht... Andruck beginnt meist dann für Tageszeitungen) einfinden und fragen, wie viele z.B. dort über Leihbuden der Erwerbstätigkeit nachkommen....

Wie das im Osten, Westen und Süden ist k.A., aber sicher ähnlich kostengünstig gelöst.....

Oder meint ihr die taz hat ein eigenes Logistiknetz mit fairen Löhnen aufgebaut?

Wer im Vertriebsglashaus sitzt......
__

ius vigilantibus scriptum est.....

"Nichts schärft den Verstand mehr als die Niederlage." - Eric Hobsbawm-

"Die sogenannten Finanzmärkte dienen der Mehrheit genauso wenig wie die organisierte Kriminalität. Das ist der Fehler, und deshalb haben harte Reformen bei ihnen anzusetzen, statt umgekehrt den Sozialstaat abzubauen." (Dr. J. Borchert in "Sozialstaatsdämmerung" S. 180)
hartaber4 ist offline  
 

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