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Alt 22.06.2011, 07:08   #1
wolliohne
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Standard Auf der Suche nach Fachkräften nur eine Ablenkung?

Fragen und Antworten Fachkräftemangel - dieses Thema wird seit mehr als einem Jahrzehnt diskutiert. Und die Erkenntnis, dass der demografische Wandel die Gesellschaft altern lässt, ist sogar noch älter. Nun unternimmt die Regierung mit Wirtschaft und Gewerkschaften einen neuen Anlauf zur Lösung des Problems. Aber wie groß ist es eigentlich? tagesschau.de hat Zahlen und Fakten zusammengestellt.

Besteht überhaupt ein Fachkräftemangel?
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) sieht keinen flächendeckenden Fachkräftemangel, aber Engpässe in einzelnen Berufsgruppen und Regionen. Aktuell herrsche Fachkräftemangel in einigen Ingenieurberufen (Maschinen- und Fahrzeugbau, Elektrotechnik), bei Ärzten sowie im Gesundheits- und Altenpflegebereich.

Die Kommentare dazu sind unbedingt lesenswert

Fragen und Antworten zum Fachkräftemangel | tagesschau.de
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"10 Jahre Unrechtsregime Bundesrepublik
Deutschland"
Im Namen der BRD-Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit Nebenwirkung Tot

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar.
wolliohne ist offline  
Alt 22.06.2011, 07:51   #2
Heidschnucke
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Heidschnucke Heidschnucke Heidschnucke
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Standard AW: Auf der Suche nach Fachkräften nur eine Ablenkung?

Wie schon geschrieben das Thema Fachkräftemangel wird nun schon um die 10 Jahre Diskutiert, und nichts hat sich geändert, so ist Politik.

Ich bin der Meinung es gibt keinen echten Fachkräfte Mangel, es gibt reichlich überzogene Anforderungen der Arbeitgeber, die möchten keine Fachkräfte haben, die wollen die Eierlegendewollmilchsau. Ich sehe das schon allein bei mir.

Ich bin Fleischer (Facharbeiter; Geselle) da war noch alles gut 1995 habe ich meinen Handwerksmeister gemacht die ersten Jahre auch als Meister gearbeitet, dann hat der Konzern den Standort aufgegeben, und ich habe nur noch Arbeit als Geselle gefunden, natürlich zum Gesellen Tarife, aber gearbeitet als Meister; ich habe noch mal eine Weiterbildung gemacht QMB; jetzt waren, wenn überhaupt nur noch Leihjobs für mich drin, Arbeit gemacht für Meister; QMB gezahlt als Fleischerhelfer (7,48€/h).

Wie kommt es dazu, Arbeiten die Früher ein Lebensmitteltechniker/-Technologen gemacht hat, macht heute ein Betriebswirtschaftler der sich eingearbeitet hat, die Banken wollen das so, die arbeiten der Meister, machen jetzt die Lebensmitteltechniker, die arbeiten der Gesellen machen jetzt die „Fachkräfte für Lebensmitteltechnik“, die eigentlichen Fleischergesellen brauch man nicht mehr das sind jetzt die Fleischerhelfer!

Man muss dazu sagen die Betriebswirtschaftler kaum Ahnung von der Materie haben die haben die $ Zeichen in den Augen mehr auch nicht, und die Fachkräfte für Lebensmitteltechnik wenn Ihre Fachrichtung nicht grade Fleisch waren sind kaum zu gebrauchen, mit Milch; Honig; usw kann man wenig anfangen sie haben aber einen schönen Namen.

Noch was zu dem Angeblichen Fachkräfte Mangel z.B. bei den Ärzten, wer möchte sich als Arzt schon niederlassen bei dem Papierkrieg und den Kampf mit den Kassen, ich würde ja mal vorschlagen alle Ärzte im Bundestag müssen einen Hausarztpraxis eröffnen, ok wer möchte Herrn Rösler oder Frau von der Layen schon als hausarzt haben? Aber es wären zwei Fachkräfte mehr!
Heidschnucke ist offline  
Alt 22.06.2011, 07:56   #3
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Standard AW: Auf der Suche nach Fachkräften nur eine Ablenkung?

diese Diskussion ist so alt da kann man gar nichts mehr glauben.

Umschulungen, Weiterbildungen in den Jahren, wo die Kinder noch kleiner waren. Die Wirtschaft will Mütter nicht mit Kindern und Ältere Mütter, wo die Kinder aus dem Haus sind haben keine Berufserfahrung.
Wie denn auch? Durch die Praktika?

Wir haben Lebenserfahrung, die zählt aber nicht.
Das kann man noch die weiteren Jahrzehnte diskutieren, wenn Wirtschaft nicht will, will sie nicht.

Pflegeberufe wird in Schichten gearbeitet: mit Kindern? keine Chance
und wenn die Kinder dann groß sind? gibt es die berühmten AGH und Praktikum.

Kann man als Frau drehen wie man will, angear.... bis zum geht nicht mehr. Kann man sich auf Kosten des Arbeitamtes qualifizieren wie man will. Chance gleich NULL.
optimistin ist offline  
Alt 22.06.2011, 08:03   #4
im Grünen
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Standard AW: Auf der Suche nach Fachkräften nur eine Ablenkung?

Zitat von wolliohne Beitrag anzeigen
Fragen und Antworten Fachkräftemangel - dieses Thema wird seit mehr als einem Jahrzehnt diskutiert.
Seit weit mehr als einem Jahrzehnt.
In dieser Zeit hätte man längst für brauchbare (Schul-)Ausbildungen sorgen können, anstatt die Ansprüche den Pisa-Opfern anzupassen.
Aber scheinbar fehlen genau zu diesen Schul- und Ausbildungszwecken die benötigten Fachkräfte.
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im Grünen ist offline  
Alt 22.06.2011, 08:35   #5
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Standard AW: Auf der Suche nach Fachkräften nur eine Ablenkung?

Zitat von im Grünen Beitrag anzeigen
Seit weit mehr als einem Jahrzehnt.
In dieser Zeit hätte man längst für brauchbare (Schul-)Ausbildungen sorgen können, anstatt die Ansprüche den Pisa-Opfern anzupassen.
Aber scheinbar fehlen genau zu diesen Schul- und Ausbildungszwecken die benötigten Fachkräfte.
nicht nur das, in manchen Berufen fehlen sogar jetzt schon die Ausbilder in den Berufsschulen, weil da ebenfalls geschlampt wurde.

Es fehlt die einfachste Grundlage Fachkräfte selbst auszubilden und das fängt in der Schule an. Aber siehe Bildungspaket. Da spielt eins ins andere das Grundübel wird nicht beseitigt. Warum auch, kostet Geld, haben wir nicht.

Reiches Deutschland - Gute Nacht
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Alt 22.06.2011, 08:40   #6
hope40
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Standard AW: Auf der Suche nach Fachkräften nur eine Ablenkung?

ist man wirklich mit einem papierchen , das einem attestiert , das man einen beruf erlernt hat , ein "fachmann "??????????
oder ist nicht manchmal der der bessere fachmann, der sich nur für das berufsfeld interessiert um des interesse willens ?
aber, hat der als "quereinsteiger "eine chance ????????????????

die debtatte um den fachkräftemangel ist soooo alt ..nichts wurde getan , um diesem vorzubeugen..der demokraphische wandel (zB. )ist schon genauso lange bekannt ...
was ist mit den fachmännern /-frauen, die arbeitslos , zwangsverentet ...sind ???????????

die debatte über den fachkräftemangel ist pure "augenwischerei "..wir hätten genug potential ..nur, keiner hat interesse an einheimischen potential , zu teuer , zu gebildet (im arbeitsrecht )...und frauen ..naja, die sollen sich doch besser um die drei "K"kümmern, denn sie sind, unabhängig vom einkommen eines mannes , eine nicht zu zügelnde kraft, die so manchem als so gefährlich erscheint, das man sie doch lieber unter einem "deckel "hält

liebe grüsse

hope
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liebe grüsse

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"Die meisten großen Taten, die meisten großen Gedanken haben einen belächelnswerten Anfang."
Albert Camus


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"Die Deutschen sind tatenarm und gedankenvoll.()"
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Alt 22.06.2011, 08:44   #7
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Standard AW: Auf der Suche nach Fachkräften nur eine Ablenkung?

Es gibt eigentlich keinen wirklichen Fachkräftemangel denn wie Heideschnucke schon beschrieben hat, gibt es nur massive Verwerfungen auf dem von den Lügen Markt.

Die suchen Sklavomaten und keine Fachkräfte - das ist die Warheit!
FrankyBoy ist offline  
Alt 22.06.2011, 08:45   #8
im Grünen
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Standard AW: Auf der Suche nach Fachkräften nur eine Ablenkung?

Zitat von optimistin Beitrag anzeigen
Warum auch, kostet Geld, haben wir nicht.
Bringt leider langfristig das meiste Geld, nicht nur Volkswirtschaftlich.
Aber aus irgendwelchen Gründen möchte man das scheinbar nicht.
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im Grünen ist offline  
Alt 22.06.2011, 08:49   #9
im Grünen
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Standard AW: Auf der Suche nach Fachkräften nur eine Ablenkung?

Zitat von hope40 Beitrag anzeigen
besser um die drei "K"kümmern
Mir fehlt hier grad eines: Küche, Kinder ... was noch?
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im Grünen ist offline  
Alt 22.06.2011, 09:06   #10
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Standard AW: Auf der Suche nach Fachkräften nur eine Ablenkung?

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Im Süden, im Osten, im Norden, im Westen, es sind überall dieselben, die uns verpesten.

Ca' canny!

Ich bin durch Kaufhof gegangen - und das war für mich wie ein Museumsbesuch. (Frank Schwalm)
Fehlende Tagesstruktur? Quatsch! Ich lebe in Gleitzeit.

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Alt 22.06.2011, 09:12   #11
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Standard AW: Auf der Suche nach Fachkräften nur eine Ablenkung?

Zitat von Mario Nette Beitrag anzeigen
Kirche.

Mario Nette
Ich pers. halt das zwar für 'nen Trennungsgrund...... aber: Danke
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Alt 22.06.2011, 09:26   #12
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Standard AW: Auf der Suche nach Fachkräften nur eine Ablenkung?

jawoll , die kirche

die anzahl derer, die keinen beruf gelernt haben , mag ja jetzt unter den ELOS steigen (ich denke aber, das liegt eher am miserablen bildungssystem , als ausschlisslich am unwillen der betroffenen , was zu lernen ..denn, die zukünftigen "lehrlinge "werden auch aus meiner beobachtung herraus , miserabel vorbereitet auf den markt "geworfen ")..nur, was ist mit denen, die einen /mehrere berufe , aus,-weiterbildungen haben , die berufserfahrungen haben ..achso, ja..nach ner gewissen zeit ohne arbeit gilt man ja als ungelernt !

daher auch der "fachkräftemangel "weil ja sooo viele ungelernt sind , aufn schlag , weil sie ja keinen passenden arbeitsplatz haben !
das wird wohl an der hohen anspruchshaltung der leute liegen ..die wollen sich mit ihrer arbeit ernähren, wollen nicht wie die nomaden leben ...nee, so ne frechheit

auch ich habe das erlebt : mit mehr als fadenscheinigen ausreden und natürlich "sozialverträglich "wurde mir meine meisterstelle zu gunsten eines "familienernährers "abgenommen "..da spielte es keine rolle, das ich auch eine "minifamilie "(nur eben ohne "ernährer "zu ernähren hatte ..)mir wurde noch breit grinsend ins gesicht gesagt , ich könnte es ja einfacher haben und bräuchte nicht arbeiten ..ich soll mir nen mann suchen !

dabei habe ich auf grund einer intakten familienstruktur auf grund meines kindes weniger gefehlt , wie manch anderer .

an der arbeit von frauen besteht nur dann interesse , wenn nicht ausreichend männer vorhanden sind (siehe aufbauarbeiten nach dem 2-ten weltkrieg )..ansonsten sind frauen eine gruppe, die gewolllt vernachlässigt wird (oder als "eiserne reserve" für notfälle wie kriege "gehandelt "wird )
auch nix neues !

liebe grüsse

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Alt 22.06.2011, 17:31   #13
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Standard AW: Auf der Suche nach Fachkräften nur eine Ablenkung?

Zitat:
Ärzte und Ingenieure aus Drittstaaten für Deutschland
Presse Info 033 vom 22.06.2011

Nach einem Beschluss der Bundesregierung vom 22. Juni 2011 können ab sofort ausländische Ärzte und Ingenieure der Fachrichtung Maschinen- und Fahrzeugbau sowie der Elektrotechnik, die aus Drittstaaten kommen, ohne die so genannte Vorrangprüfung zum deutschen Arbeitsmarkt zugelassen werden. Voraussetzung für eine Zulassung ist, dass die Arbeitsbedingungen, vor allem die Höhe des Gehaltes, denen vergleichbarer inländischer Arbeitnehmer entsprechen.

Bisher hat die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) eine Vorrangprüfung durchführen müssen, bevor ein ausländischer Akademiker und Nicht-EU-Bürger für eine Arbeitsstelle in Deutschland zugelassen werden konnte. Bei dieser Prüfung suchte die ZAV nach inländischen Arbeitskräften für die Stelle. Wurde niemand gefunden, konnte für den Akademiker aus dem Ausland die Zustimmung erteilt werden.
Ärzte und Ingenieure aus Drittstaaten für Deutschland - www.arbeitsagentur.de

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Alt 22.06.2011, 17:44   #14
arbeitslos in holland
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Standard AW: Auf der Suche nach Fachkräften nur eine Ablenkung?

statt so einen kokolores zu finanzieren, sollte man lieber dafür sorgen,das nicht jahr für jahr mehr leute auswandern, als überhaupt einwandern können

die mär der arbeitsmigranten, die hier schlange stehen um in germania arbeiten zu dürfen, wird dadurch nicht wahrer

es ist nämlich keine hochgebildeter geil darauf, jährlich seine duldung zu erneuern. da gehr man lieber gleich nach amerikanien, wo man nach 5 jahren staatsbürger werden kann, statt in deutschland den rest des lebens ausländer zu bleiben
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„De wereld is een hooiberg – elk plukt ervan, wat hij kan krijgen“ („Die Welt ist ein Heuhaufen, ein jeder pflückt davon, soviel er kann“

Hieronymus Bosch 1450-1516
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Alt 23.06.2011, 09:34   #15
Archibald
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Standard AW: Auf der Suche nach Fachkräften nur eine Ablenkung?

Zitat von wolliohne Beitrag anzeigen
Fragen und Antworten [B]Fachkräftemangel - dieses Thema wird seit mehr als einem Jahrzehnt diskutiert. [...]

Aber natürlich besteht ein Fachkräftemangel! Es ist real gesehen dahingehend ein Mangel an promovierten 400 Euro Kräften, ein Mangel an promovierten 20jährigen die für 9 Euro die Stunde arbeiten, die bereits ihre Familiengründung hinter sich haben, die mindestens 10 Jahre Berufserfahrung haben.... zu verzeichnen.

Sieht man sich dagegen einmal an was Firmen die händeringend Fachkräfte suchen so "freistellen", dann kommt heraus dass wir keinen wirklichen Mangel an Fachkräften haben, sondern einen Mangel an Billiglohnfachkräften unter 20 bis 30j.

Diese "Regierung" gehört freigestellt und für ihre "Erfolge" zur Verantwortung gezogen.

LG, Archibald.
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"...Wesentliches Kriterium für die Aufnahme in die Terrorlisten der "Jobcenter" ist der 2005 eingeführte Straftatbestand eines fehlenden ausreichenden Einkommens..."
Politiker und Juristen meinen, es ist doch nicht schlimm, wenn man gezwungen wird zu bulgarischen Löhnen zu arbeiten, aber deutsche Preise und Gebühren bezahlen muss. Man kann ja noch immer völlig selbstbestimmt und sozial verträglich ableben. Man bekommt immerhin nicht gleich direkt die Kugel! Sie machen aus Opfern wieder Täter...
Litanei der "Ehre" für SPD und Grüne
Archibald ist offline  
Alt 23.06.2011, 21:30   #16
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Standard AW: Auf der Suche nach Fachkräften nur eine Ablenkung?

Zitat:
IG Metall fordert faire Arbeitsbedingungen für junge Generation

23.06.2011, 14:02 Uhr | dapd

Hannover (dapd-nrd). Auf ihrer jährlichen Bezirkskonferenz hat die IG Metall in Hannover massive Kritik an der Einstellungspolitik der Arbeitgeber geäußert und faire Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen für junge Menschen gefordert.
IG Metall fordert faire Arbeitsbedingungen für junge Generation

Wir nur Getöse oder hat es diese Gewerkschaft zumindest in Hannover langsam mal begriffen?

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Alt 24.06.2011, 13:58   #17
Merkur
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Standard AW: Auf der Suche nach Fachkräften nur eine Ablenkung?

Unsere Fachkräfte werden ins Ausland getrieben und billige aus Rumänien und Osteuropa werden zu uns geholt.
Das ist doch nicht mehr normal.
Exakt: Hilfe, mein Arzt spricht rumänisch | MDR.DE
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Alt 24.06.2011, 14:15   #18
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Standard AW: Auf der Suche nach Fachkräften nur eine Ablenkung?

Zitat:
Und Deutschland? Warum steht die Bundesrepublik ausgerechnet heute so gut da wie schon lange nicht mehr? "Wir sind billiger geworden und in gewisser Weise auch ein Stück weit ärmer", bringt es ifo-Chef Hans-Werner Sinn auf den Punkt. Die deutsche Wirtschaft musste bereits Ende der 90er feststellen, dass "Made in Germany" allein nicht mehr reichte, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Ähnlich wie jetzt in den Staaten der Europeripherie waren die Löhne in den 90ern schneller gestiegen als die Produktivität. Deutsche Waren wurden schlichtweg immer teurer. Nachdem die preisliche Wettbewerbsfähigkeit und somit letztlich auch Arbeitsplätze ernsthaft in Gefahr schienen, wurde gegengesteuert. Die Gewerkschaften und dementsprechend die Arbeitnehmer übten sich in maßvollen Tarifabschlüssen und verzichteten auf bares Geld. Die Politik wiederum setzte mit der Agenda 2010 ein Zeichen. Mit Erfolg: Heute ist Deutschland international wieder konkurrenzfähig, was nicht zuletzt die Zahlen der vergangenen Monate beweisen. Doch auch hier scheint der Euro nur eine untergeordnete Rolle zu spielen. Die Triebfeder des deutschen Exportes liegt außerhalb Europas: Mit einem Volumen von 955 Milliarden führt die Bundesrepublik knapp doppelt so viele Güter in alle Teile der Welt aus, als in den europäischen Binnenmarkt (510 Milliarden). Lüder Gerken, der Direktor des Centrums für Europäische Politik meint hierzu in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: "Die Hartz-Reformen in Verbindung mit Lohnzurückhaltung sind die Triebkräfte des deutschen Exporterfolges, nicht der Euro." Es scheint, als könnte er Recht haben.
Börse Stuttgart-News: bonds weekly - Financial Informer Handelsblatt

Mario Nette
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Alt 19.07.2011, 12:56   #19
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Standard AW: Auf der Suche nach Fachkräften nur eine Ablenkung?

BA-Pressedienst: BA-Presseinfo Nr. 41: Fachkräftebedarf: BA verfolgt Doppelstrategie
Zitat:
Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit vom 19. Juli 2011
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Angesichts der aktuellen Berichterstattung in den Medien tritt die Bundesagentur für Arbeit (BA) dem Eindruck entgegen, der zunehmende Bedarf an Fachkräften solle vor allem durch das Anwerben von Arbeitnehmern im Ausland gedeckt werden. Die BA hat immer betont, dass sie bei der Bekämpfung des aufkommenden Fachkräftemangels eine Doppelstrategie verfolgt und dabei die Aktivierung des inländischen Potenzials Vorrang hat.

In der Broschüre "Perspektive 2025" hat die BA zum ersten Mal für Deutschland das Problem des Fachkräftemangels umfassend beschrieben und analysiert. Das Ergebnis: Bis zum Jahr 2025 geht die Zahl der Menschen, die theoretisch in der Lage sind, einer Arbeit nachzugehen, in Deutschland um 6,5 Millionen zurück. Damit sinkt auch das Angebot an Fachkräften. So werden nach Berechnungen des Instituts zur Zukunft der Arbeit bis 2020 rund 240.000 Ingenieure fehlen.

Dieser demografisch bedingten Entwicklung muss mit allen Mitteln entgegen gewirkt werden. Die BA hat dafür zehn Handlungsfelder und die notwendigen Akteure benannt. So geht es zum Beispiel darum, die Zahl der Schul-, Studien- und Ausbildungsabbrecher zu reduzieren (in der wesentlichen Verantwortung der Länder, der Universitäten und Unternehmen) und ältere Menschen und Frauen stärker in das Erwerbsleben einzubinden. Die BA hat unter anderem für die Förderung von Geringqualifizierten 600 Millionen Euro pro Jahr bereit gestellt und für die Begleitung Jugendlicher in den Beruf 180 Millionen Euro. Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) arbeitet die BA im Kooperationsprojekt "Perspektive Wiedereinstieg" zur Aktivierung von Berufs-Wiedereinsteigerinnen.

Selbst wenn es gelingen sollte, alle inländischen Potenziale zu heben, bleibt jedoch eine Lücke, die nur über die Zuwanderung von qualifizierten Fachkräften aus dem Ausland geschlossen werden kann. Nach Rechnungen der BA geht es um eine Größenordnung von 200.000 Zuwanderern pro Jahr. Zu dieser Größenordnung tragen neben der Demografie weitere Faktoren bei:


- Immer noch kehren jedes Jahr zahlreiche Akademiker Deutschland den Rücken und gehen ihrerseits ins Ausland


- Nicht jede am Markt gefragte Qualifikation lässt sich beliebig beim inländischen Potenzial "herbeischulen" (Beispiel: Ingenieure)


- Unter den Zuwanderern sind schätzungsweise nur 40 Prozent Fachkräfte und in der Zahl von 200.000 sind Familienangehörige mit eingerechnet


Die BA hat den gesetzlichen Auftrag, für den Ausgleich am Arbeitsmarkt zu sorgen. Dazu gehört auch, die Bedürfnisse der Arbeitgeber zu erkennen und einen Beitrag zu leisten, deren Bedarf an qualifizierten Fachkräften zu decken. Wenn die BA dazu im Ausland aktiv wird, dann auch vor dem Hintergrund der weitgehenden Freizügigkeit für Arbeitnehmer in Europa. Diese politisch gewollte Entwicklung eines europäischen Arbeitsmarktes kann und darf die BA nicht ignorieren.

Im Übrigen ist die BA in ihrem Bemühen um ausländische Fachkräfte nicht allein: Verschiedene Arbeitgeberverbände suchen aktiv vor allem in den osteuropäischen Staaten nach Arbeitnehmern.


Informationen zum Hörfunkservice der Bundesagentur für Arbeit finden Sie im Internet unter Audiodienst der BA.

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Eine Gesamtübersicht der bisher erschienenen Presseinformationen
der Bundesagentur für Arbeit finden Sie im Internet unter

Presseinformationen - www.arbeitsagentur.de
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Dieser Pressedienst wird herausgegeben von:

Bundesagentur für Arbeit
Presseteam
Regensburger Strasse 104
D-90478 Nürnberg
E-Mail: zentrale.presse@arbeitsagentur.de
Tel.: 0911/179-2218
Fax: 0911/179-1487
(per Mail)

Mario Nette
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Alt 19.07.2011, 13:18   #20
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Standard AW: Auf der Suche nach Fachkräften nur eine Ablenkung?

Die deutschen Arbeitgeber werden erleben, das ihre popelige Haltung zum Thema Lebensalter und Gehalt die größte Barriere beim Thema Fachkräftemangel ist. Heute wurde dann im DLF das Problem aufgeworfen, das die meisten ausländischen Arbeitskräfte nicht die Deutsche Sprache beherrschen.

Das hätten Sie also gerne: Die Allgemeinheit soll die Sprachkurse für ausländische Facharbeiter zahlen und den lieben Arbeitgebern sozusagen "plug and play" vor die Tür stellen. Unsere Politik ist zur Servicegesellschaft für AG geworden.

Ich glaube kaum das es ein Erfolg wird.

Also es ist klar was AG wünschen. Junges gesundes Frischfleisch das man beim Gehalt betrügen kann - die Probleme mit dem Familienanhang, dem Wohnraum usw. soll gefälligst der Staat lösen, natürlich auf unsere Kosten.

Roter Bock
Roter Bock ist offline  
Alt 19.07.2011, 14:42   #21
physicus
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Standard AW: Auf der Suche nach Fachkräften nur eine Ablenkung?

Zitat:
Unsere Fachkräfte werden ins Ausland getrieben und billige aus Rumänien und Osteuropa werden zu uns geholt.
Das ist doch nicht mehr normal.
aber genau das passiert, täglich, vermute ich mal.
die meisten deutschen fachkräfte sagen einfach cu later, wenn sie hören für welchen kümmerlohn sie werkeln sollen, da zahlen die nordstaaten sowie übersee bedeutend mehr.

soll man doch ausländische "fach"kräfte holen, eine DIN oder eine VOB ist doch eh lange geschichte.
deutsche Standards braucht man nicht mehr, weil ein dach halt eben so lange hält wie es ob bleibt, danach liegts halt unten, keine sau juckt das noch.

bsp. dafür gibts zu hauf, das geht los bei der anordnung eines bauherren, anweisungen von statikbüros gefälligst zu ignorieren, damits nicht so teuer wird.
ich habs abgelehnt und wollte es schriftlich haben, danach wurde es halt so gebaut wie es das statikbüro verlangte und ich es wollte, ich warte schon auf die ausländische "fach"kraft, welche dem gebaren des bauherren nachkommt, ich werde dann sicher mein geld in einem anderen land verdienen und nur aus der zeitung erfahren, wie vielen dort eben ein dach auf die schädel gefallen ist.

beschwerden dann bitte zu von der lügens bürodödel...

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Alt 19.07.2011, 15:39   #22
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Standard AW: Auf der Suche nach Fachkräften nur eine Ablenkung?

BA-Presseinfo Nr. 41 (korrigierte Fassung): Fachkräftebedarf: BA verfolgt Doppelstrategie
Zitat:
Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit vom 19. Juli 2011 (korrigierte Fassung)
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Angesichts der aktuellen Berichterstattung in den Medien tritt die Bundesagentur für Arbeit (BA) dem Eindruck entgegen, der zunehmende Bedarf an Fachkräften solle vor allem durch das Anwerben von Arbeitnehmern im Ausland gedeckt werden. Die BA hat immer betont, dass sie bei der Bekämpfung des aufkommenden Fachkräftemangels eine Doppelstrategie verfolgt: Aktivierung des inländischen Potenzials und gezielte Zuwanderung. Das mit Abstand größte Potenzial liegt dabei im Inland.

In der Broschüre "Perspektive 2025" hat die BA zum ersten Mal für Deutschland das Problem des Fachkräftemangels umfassend beschrieben und analysiert. Das Ergebnis: Bis zum Jahr 2025 geht die Zahl der Menschen, die theoretisch in der Lage sind, einer Arbeit nachzugehen, in Deutschland um 6,5 Millionen zurück. Damit sinkt auch das Angebot an Fachkräften. So werden nach Berechnungen des Instituts zur Zukunft der Arbeit bis 2020 rund 240.000 Ingenieure fehlen.

Dieser demografisch bedingten Entwicklung muss mit allen Mitteln entgegen gewirkt werden. Die BA hat dafür zehn Handlungsfelder und die notwendigen Akteure benannt. So geht es zum Beispiel darum, die Zahl der Schul-, Studien- und Ausbildungsabbrecher zu reduzieren (in der wesentlichen Verantwortung der Länder, der Universitäten und Unternehmen) und ältere Menschen und Frauen stärker in das Erwerbsleben einzubinden. Die BA hat unter anderem für die Förderung von Geringqualifizierten 600 Millionen Euro pro Jahr bereit gestellt und für die Begleitung Jugendlicher in den Beruf 180 Millionen Euro. Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) arbeitet die BA im Kooperationsprojekt "Perspektive Wiedereinstieg" zur Aktivierung von Berufs-Wiedereinsteigerinnen

Selbst wenn es gelingen sollte, alle inländischen Potenziale zu heben, bleibt jedoch eine Lücke, die nur über die Zuwanderung von qualifizierten Fachkräften aus dem Ausland geschlossen werden kann. Nach Rechnungen der BA geht es um eine Größenordnung von 200.000 Zuwanderern (Familienangehörige mit eingerechnet) pro Jahr. Dabei stehen ausländische Fachkräfte nicht in Konkurrenz zu hiesigen Arbeitnehmern. So fehlen beispielsweise schon jetzt objektiv in Deutschland Ingenieure. Die Nachfrage lässt sich aktuell nicht mit inländischen Kandidaten decken, zumal sich auch nicht jede am Markt gefragte Qualifikation beliebig "herbeischulen" lässt.

Die BA hat den gesetzlichen Auftrag, für den Ausgleich am Arbeitsmarkt zu sorgen. Dazu gehört auch, die Bedürfnisse der Arbeitgeber zu erkennen und einen Beitrag zu leisten, deren Bedarf an qualifizierten Fachkräften zu decken. Wenn die BA dazu im Ausland aktiv wird, dann auch vor dem Hintergrund der weitgehenden Freizügigkeit für Arbeitnehmer in Europa. Diese politisch gewollte Entwicklung eines europäischen Arbeitsmarktes kann und darf die BA nicht ignorieren.

Im Übrigen ist die BA in ihrem Bemühen um ausländische Fachkräfte nicht allein: Verschiedene Arbeitgeber suchen aktiv vor allem in den osteuropäischen Staaten nach Arbeitnehmern.


Informationen zum Hörfunkservice der Bundesagentur für Arbeit finden Sie im Internet unter Audiodienst der BA.
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Eine Gesamtübersicht der bisher erschienenen Presseinformationen
der Bundesagentur für Arbeit finden Sie im Internet unter

Presseinformationen - www.arbeitsagentur.de
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Dieser Pressedienst wird herausgegeben von:

Bundesagentur für Arbeit
Presseteam
Regensburger Strasse 104
D-90478 Nürnberg
E-Mail: zentrale.presse@arbeitsagentur.de
Tel.: 0911/179-2218
Fax: 0911/179-1487
(per Mail)

Mario Nette
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Alt 19.07.2011, 15:40   #23
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Standard AW: Auf der Suche nach Fachkräften nur eine Ablenkung?

Zitat von optimistin Beitrag anzeigen
nicht nur das, in manchen Berufen fehlen sogar jetzt schon die Ausbilder in den Berufsschulen, weil da ebenfalls geschlampt wurde.

Es fehlt die einfachste Grundlage Fachkräfte selbst auszubilden und das fängt in der Schule an. Aber siehe Bildungspaket. Da spielt eins ins andere das Grundübel wird nicht beseitigt. Warum auch, kostet Geld, haben wir nicht.

Reiches Deutschland - Gute Nacht
Geld ist genügend da

- für Kriege vom Zaune brechen und weiterbetreiben
- fürs Verschwenden in der Bürokratie, fürs Verschwenden in Parteifeiern und Kommunalfeten mit Feuerwerken usw.
- fürs Errichten von sinnlosen Kunstwerken und zur Sanierung von Kirchen, aber nicht zum Sanieren von Schulen, von Gebäuden des sozialen Wohnungsbaus, von Kommunaleinrichtungen, von Sozialeinrichtungen

Geld wird auch nur für die kurzzeitlaufende Armutsbildungswirtschaftsindustrie mit Sinnloszertifikaten, aber nicht für eine solide langfristige Fachausbildung mit von den Wirtschaftsbranchen anerkannten Facharbeiterabschlüssen ab IHK, Meisterabschlüssen, Fachhochschul- und Hochschulabschlüssen ausgegeben - gilt auch für die Ausbilderseite

Abschlüsse und Zeugnisse werden in und zwischen den Branchen und auch nicht über Bundesländergrenzen hinweg anerkannt - also mittelalterliches Kleinstaaterei-Denken.

Unternehmen meckern nur noch über die erbrachte Bildungsqualität von Bildungsträgern - übernehmen aber nicht selbst in Eigenverantwortung und -finanzierung die berufliche Aus- und Weiterbildung, obwohl sie am besten wissen, was das Berufsbild von den Arbeitskräften theoretisch und praktisch abverlangt oder wie sich die Anforderungen im Laufe der Zeit durch wissenschaftlich-technischen Fortschritt ändern.

Der Haken:

Wenn sie das machen würden, dann müßten sie die qualitativ hochwertig erbrachten Leistungen ihrer Arbeitskräfte auch anerkennen und leistungsorientiert vergüten. Schlechte eigene Firmenbildungsqualität, aus den eigenen Profitgründen heraus geschaffen, würde so ihrem Firmenimage schaden. Also zeigt man besser auf Dritte und tut nur so als ob man was bildungsmäßig Gutes fürs Volk tut oder beabsichtigt.

Genau wegen der tariflichen Vergütung wollen Unternehmer keine Farbe bekennen. Ihnen ist die Maximierung ihres Kapitals und Profits heilig. Würden sie die fachmännischen Arbeitsleistungen anerkennen und honorieren, müssten sie auf Teile ihres Profits verzichten, weil Tarifverdienste mehr kosten als prekärer Arbeitslohn.

Unternehmer verhalten sich nach dem Prinzip: Selber essen macht fett und satt. Mt der Belegschaft teilen und Belegschaft am Unternehmenserfolg beteiligen, kommt nicht in Frage, höchstens die Belegschaften an den Betriebsverlusten haftbar machen.

Nach diesen Wünschen der Unternehmerverbände richtet sich die amtliche Arbeitsförderung und -vermittlung von Arbeitsagenturen, ARGEn und Jobcenter bildungsseitig aus. Deshalb läßt die schulische wie berufliche Aus- und Weiterbildung erheblich zu wünschen.
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Alt 19.07.2011, 16:27   #24
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Zitat von Mario Nette Beitrag anzeigen
IG Metall fordert faire Arbeitsbedingungen für junge Generation

Wir nur Getöse oder hat es diese Gewerkschaft zumindest in Hannover langsam mal begriffen?

Mario Nette
In Hannover sitzt auch die Gewerkschaft auf dem Schoß von Maschmeyer und Co.

Stichwort IG Metall-Funktionär, Ex-Bundesarbeitsminister Riester und seine Rente - ein gutes Geschäft für Banken und Versicherungen, die das Volk mit diesen Abzockerverträgen des grauen Kapitalmarkts melken, worunter auch AWD zählt,

Riester ist ein Privatwirtschaftslobbyist wie Schröder, Clement, Gerstner, ...
jockel ist offline  
Alt 19.07.2011, 16:40   #25
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